Rechtschreibfehler - wie reagiert ihr?

OT: Deutsch mit englischem Keyboard
Hallo Elke,

Es ist zwar laestig jedesmal ALT+132 zutippen,
wenn ich ein ä hinlegen will, aber eigentlich
sollte mir das gut geschriebenes Deutsch Wert sein
(ich schreibe mit einem englischen Keyboard ohne
Umlaute, in ‚Word‘ habe ich natuerlich Makros, aber
hier wuesste ich nicht, wie das geht).

Wenn Du Zeit hast, gehe mal auf die Seite http://www.tavultesoft.com und schau Dir das Programm „Keyman“ an. Könnt für Dich das Richtige sein!

Gruß Kubi

(z.B. Stadthuhe, Bunchd, erschbarähn…)
Wer errät die Lösung?

statue, punkt, ersparen.

Sehr gut, setzen!

aber das ist alles nix gegen möschpeis und beggaxel.

…die klassiker…

Neuester Hit (heute gelesen): ermehl
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Ärmel

LG Dorli

das Österreich nicht
hinter dem Mond liegt. :wink:

*gggg*
und, ähem, kleine Berichtigung: dass

Dass du und Datafox aber noch vor rund 25 Jahren analytisch
unterrichtet worden sein solltet und du gar heute noch so
arbeitest,

Ich nicht persönlich, da ich ja in der Hauptschule unterrichte und die Kinder dort das Lesen ja eigentlich schon können sollten…

wundert mich trotzdem. Denn die erwähnte
Entscheidungsfreiheit des Lehrers findet ihre Grenze einfach
dadurch, dass sich die erreichbaren und zugelassenen
Schulbücher natürlich an der offiziellen Lese-Schreibmethode
orientieren. - Oder meintest du synthetisch-analytisch? Ich
kann mir nicht denken, dass Österreich und Deutschland in
diesem Punkt voneinander abweichen.

Warum nicht?
Soweit ich informiert bin (meine Mutter unterrichtet in der Volksschule= Grundschule) wird bei uns fast ausschließlich analytisches Lesen gelehrt. Auch die Bücher sind danach ausgerichtet. Eine Ausnahme sind die sogenannten „Blickwörter“, die aber das Risiko in sich bergen schlicht und einfach verwechselt zu werden. (Das bekomme ich auch noch in der HS zu spüren, wenn das Kind plötzlich „auf“ statt „als“ liest…)
Jedenfalls liegt der überwiegende Schwerpunkt beim analytischen Lesen.

Ich denke, es kann sogar bremsen, weil man sich darauf
konzentrieren muss, die gewohnte Umschaltung zu unterlassen.

je nachdem, wie man es gewohnt ist…

Und dass Groß-Kleinschreibung das
Lesen erleichtert, das ist ein Fakt.

Das sehe ich nicht so.

Dürfte ich über die
Rechtschreibreform bestimmen, würde ich die Großschreibung
ganz abschaffen und die eingesparte Unterrichtszeit für
Wichtigeres verwenden.

Das wiederum sehe ich sehr wohl so!
Also noch eine Gemeinsamkeit:wink:

Gruß, Dorli

es gibt auch sprachen, die
nur eine form pro buchstabe haben

Nur gehoert Deutsch nicht dazu.
Gruesse
Elke

Hallo Elke

Was ist mit ß? Schreib das mal groß…

Gruß Andre

Was ist mit ß? Schreib das mal groß…

SZ (lach)

Aber, Andre. sag mir mal ein Wort, das mit „ß“ anfängt.

Gruß Andre

Gruss
Volker

Liegt vielleicht daran, dass die Amis eh alle Kulturbanausen
sind, die keine Bildung haben. :wink:))

Dieser Satz schmerzt. Wie definiert man Kultur?
Amerikaner haben durchaus eine Kultur, eben eine andere als
wir Europäer.

Im Ernst: In England …

England ist aber nicht Amerika, das sollte schon klar sein.

darauf geachtet, aber ich hab mich auch als Sekretärin
beworben. Bei z.B. einem IT-Mensch oder einem
Gabelstaplerfahrer würde ich sicher weniger darauf achten.

I go along with that.

Viele Grüße
Andre


als wir Schüler die Groß- und kleinschreibung abschaffen wollten.

ich habe liebe genossen.

Als hernawachsender war das natürlich ein genialer Satz.
Unsere Einwände, dass die Bedeutung aus dem Zusammenhang erkennbar wäre wiegelte er einfach ab.

Ich find dieses Bspl. lustelich *gg*
Jadzia

Dürfte ich über die
Rechtschreibreform bestimmen, würde ich die Großschreibung
ganz abschaffen und die eingesparte Unterrichtszeit für
Wichtigeres verwenden.

Das wiederum sehe ich sehr wohl so!
Also noch eine Gemeinsamkeit:wink:

Gruß, Dorli

Sprachgefühl (Was genau ist das eigentlich?

Es gibt kein „Sprachgefühl“, sondern nur Regeln.

Fritz,

Genau an diesem Credo krankt die Rechtschreibreform (und nicht nur diese).

Ich sage : Zuerst kommt das Sprachgefühl, dann erst schafft man Regeln, um dieses zu beschreiben. Dabei möchte ich „Regeln“ nicht als „Vorschriften“ verstehen, sondern als „Regelmäßigkeiten“ im Sinne von statistischen Häufungen oder Struktur.

Aber was ist Sprachgefühl ? Mit Faust möchte ich antworten : „Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen“. Oder ohne ihn : „Wer kein Gefühl hat, der braucht Regeln, wer keinen Verstand hat, braucht ein System“.

Neurologisch gilt (Damasio):
Zuerst kommt der Körper
(er reagiert auf eine neue Situation mit Nervenimpulsen, Ausschüttung von chemischen Substanzen, Muskelaktivitäten,…),
dann das Gefühl
(im Gehirn, und zwar im ältesten Teil, dem lymbischen System, wird dieses Muster an Körperzuständen abgebildet und als Gefühl interpretiert)
dann der Verstand
(das Vorderhirn schaltet sich ein und akzeptiert oder verwirft dieses Gefühl)

Eine „Errungenschaft“ unserer Gesellschaft ist es, den „menschlichen Faktor“ ausschalten zu wollen, indem wir uns antrainiert haben, die Nachrichten vom Körper mit dem Vorderhirn abzufangen, bevor es das lymbische System erreicht. Das heißt, wir werden gefühlsblind, versuchen aber, das Fehlende durch einen Wust an Vorschriften zu ersetzen. Das führt zu Bürokratie unter Umgehung des gesunden Menschenverstandes.

Leider ist auch die Rechtschreibreform auf diese Weise zu Stande gekommen.

Schade eigentlich

mfg
Klaus

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Ich sage : Zuerst kommt das Sprachgefühl, dann erst schafft
man Regeln, um dieses zu beschreiben. Dabei möchte ich
„Regeln“ nicht als „Vorschriften“ verstehen, sondern als
„Regelmäßigkeiten“ im Sinne von statistischen Häufungen oder
Struktur.

Ich sage: Zuerst kommt der Sprachgebrauch, den man von seinen Primärkontaktpersonen übernimmt, dann kommt die Bewusstmachung der Regularität durch die Schule, durch Lektüre, durch eigene Reflexion.

Dadurch entsteht eine Vertrautheit und eine Gewandtheit im Umgang mit Sprache. Und das nennt man dann so „Sprachgefühl“!

Das ist kein Gefühl, sondern Praxis, Übung, Gewohnheit.
So wie man Radfahren lernt und aus „Gefühl“, will sagen „körperlicher Übung“, nicht umfällt!

Gruß Fritz

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das Österreich nicht
hinter dem Mond liegt. :wink:

*gggg*
und, ähem, kleine Berichtigung: dass

Schluck. Beinlich, ähhh. … Peinlich! :wink:

Ich kann mir nicht denken, dass Österreich und Deutschland in diesem Punkt
voneinander abweichen.

Warum nicht?

Weil wir, politische Grenzen hin oder her, doch ein (Kultur-)Volk sind. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass im Studium Unterschiede zwischen österreichischen, schweizer oder deutschen Pädagogen gemacht worden wäre.

Und dass Groß-Kleinschreibung das Lesen erleichtert, das ist ein Fakt.

Das sehe ich nicht so.

Das ist aber objektiv so. In Groß-Kleinschrift geschriebene Texte haben mehr Unterscheidungsmerkmale als durchgehend kleingeschriebene.

Also noch eine Gemeinsamkeit:wink:

Das macht das Herz warm!

Gruß :smile:
Peter

Aber, Andre. sag mir mal ein Wort, das mit „ß“ anfängt.

Okay, ändert aber nichts daran dass es das ‚ß‘ nur klein gibt.

Andre