Hi Sebastian,
Nun bin ich ja im Durchschnitt 2-3 mal im Monat in A und I und
kann diese Aussagen nicht so stehen lassen.
Wer in A wegen der alten Pappe bezahjlt hat, kann das Geld
zurückfordern. Problemlos.
Ich will aber nicht ungerechtfertigt kassiertes Geld
zurückfordern. Sollen die ihre Beamten mal lieber auf EU-Recht
schulen.
Das ist Sandkasten-Rhetorik. Du alleine kannst gegen den Staat Österreich gar nichts ausrichten und Du kannst auch nicht der EU-Kommission vorschreiben, in diesem Fall gegen A vorzugehen. Also wirst Du wohl den von mir aufgezeigten Weg gehen müssen. Oder Du verzichtest eben auf Dein Geld. Auch gut.
Grundsätzlich gilt weiterhin: wer sich in A und I auf der
Straße ordentlich benimmt, hat keine Probleme. Wer es auf der
Autobahn „krachen lässt“, muss eben bezahlen.
Richtig. Ich kann im Ausland nicht erwarten, eine
Sonderstellung einnehmen zu können.
Richtig. Du kannst innerhalb der EU erwarten, in jedem Land verkehrsrechtlich (um beim Thema zu bleiben) so behandelt zu werden, wir jeder Eingeborene.
Das ist deutlich
fairer als in Deutschland, wo bereits wegen kleinster Verstöße
der Führerschein weg ist, die Geldstrafe jedoch lächerlich
gering ist. Der Staat an sich täte besser daran, den Leuten
ihre Arbeitsplätze zu lassen (ohne FS sind viele Leute eben
ihren Job los, aber was soll´s, Hauptsache dem Amtsschimmel
ist genüge getan) und sie bei Verstößen kräftig abzukassieren.
Hmm. Kommt auf den Einzelfall an. Bei Berufsrasern und
-dränglern ist der Spass zu Ende.
Ich werde diese Diskussion nicht erneut auifgreifen, hierzu habe ich in diesem Forum alles gesagt.
Die Östis dürfen zwar Geschw.übertretungen noch schätzen, aber
nach meiner Erfahrung liegen die Jungs da meistens sehr
richtig. Ich habe in A und I noch nie einen Strafzettel
bekommen, den ich mir nicht redlich verdient hätte. Man
bezahlt, ärgert sich und fertig. In Deutschland allerdings
wird, ganz der arroganten deutschen Einstellung gemäß, für
jeden Käse der FS entzogen.
Schätzen ist kein Beweis, das ist Willkür. Für jeden Käse
würde ich nicht sagen. Jeder weiss, worauf er sich einlässt.
Ist mir zu simpel. Gerade bei Abstandsmessungen liegt der Fall für die Beamten oftmals deutlich klarer als er ist.
Lassen wir das, im Archiv steht alles, was ich dazu zu sagen habe.
Die Gesetze sind keine Geheimnisse. Wer zuviel aufs Spiel
setzt, muss damit rechnen. Es ist kein Argument, sich über
Gesetze, die man selbst nicht nachvollziehen kann,
hinwegzusetzen. Gesetze gelten für alle, das ist nunmal die
Basis unseres zusammenlebens.
Generell ist das richtig.
Gesetze sind nur in den seltensten Fällen schwarz-weiss zu verstehen. Zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten zeigen hier gewaltige Spielräume auf.
Man kennt sie und muss sie beachten. Jeder. Wer es nicht tut,
muss mit den Konsequenzen leben (jaja, das leben ist hart und
grausam).
s.o.
Daher ist der Autofahrer in A und I sicherlich deutlich besser
dran.
Solange er kein deutscher Tourist ist 
Das entspricht nicht meiner Erfahrung.
Du liest ja eher AMS. Ich ab und zu wenn ich Zeit finde ADAC.
Ich kann mir nicht vorstellen, das alle Berichte dahingehend
der Phantasie der Urlauber entsprungen sind (von Einzelfällen
sicher abgesehen).
Wer den Mund nicht aufmacht, macht den geldbeutel auf. Will heißen: im Ausland muss man ab und mit den Leuten reden. Der Deutsche. Obrigkeitshörig wie er ist, tut das nur meistens nicht. Selbst schuld.
Im ADAC-Heft lese ich oftmals, wie „gemein doch im Ausland abgezockt“ würde, bei genauerer Betrachtung handelt es sich dann meistens um 150€ Strafzettel in Spanien wegen Falschparkens. Lies Dir Deine obige Aussage zum Thema „Gesetze“ noch einmal durch, dann wirst Du wohl mit mir konform gehen wenn ich sage, dass man Tickets für Parkverstöße eben bezahlen muss…
Grüße,
Mathias