Rechtsklarheit.
Dieses Wort ist schon ein Widerspruch in sich in der BRD des 2ten Jahrtausends.
Aber du möchtest wohl auf das historische hinaus.
Das Problem das es hier gibt, siehst du schon in den Antworten.
Seit der 68er Bewegung wird massiv in der Folgejugend eine Geschichtsverfälschende Gesinnung heran gezogen, die alles vorherige Verurteilt, ohne zu wissen worum es geht.
George Orwells „1984“ ist schon lange Gegenwart, und „Big Schilly“, Sorry, „Big Brother“ sieht uns auf die Finger das wir Linientreu denken.
Vor 45 pauschal für die Nazis, nach 68 pauschal dagegen.
Eigentlich ist es relativ einfach, wenn man es einfach sehen will.
Die meißten wollen aber nichts sehen, sondern nur Parollen verbreiten.
Das dritte Reich war eindeutig ein regulärer Staat.
Hitler, als offizielle „Regierung“, hat Großadmiral Karl Dönitz als Staatsoberhaupt ganz regulär und nach damaligen Recht einwandfrei, eingesetzt.
Die deutsche Wehrmacht hat dann kapituliert, nicht das deutsche Reich.
Damit war eigentlich schon die Verhaftung Dönitz schon illegal.
Und die Besetzung Deutschlands mit der Verhaftung der (regulären) Nachfolge-Regierung unter Dönitz war damit auch schon illegal.
Und selbst wenn das alles nicht so wäre, ist der nächste Haken an der Sache das es sich bei dem „Grundgesetz“ der BRD nur um eine Übergangslösung handelt.
Ursprünglich war geplant, das Gesamtdeutschland ein Grundgesetz erhält, was die Siegermächte durch Streitereien verhindert hat.
Durch diese Streitereien, die sich auch in die feindlich besetzten Gebiete (Nach Recht und Gesetz war genau DAS der juristische Fakt der „Befreiung“, egal wie moralisch es war) übertragen hat, hat sich ja erst der Quatsch mit BRD und DDR entwickelt.
Und weil keine Lösung in Sicht war, hat dann der Westen gesagt, OK, wir machen was provisorisches bis die im Osten wieder bei uns sind.
Also muß man auch hier sagen, spätestens beim „Schlucken“ der DDR mit Auflösung der DDR (mehr war dieser „Zusammenschluß“ doch nicht, wenn man ehrlich ist) ist normal das Grundgesetz (das steht sogar drin) außer Kraft gesetzt.
Also auch hier 100%tige Illegalität, als es keinen Zusammenschluß gab, sondern eine Übernahme und die DDR aus der BRD die Rechtsprechung, die Gesetzte und das Geld bekam.
Das hätte man alles neu machen müßen.
Z.B. hätte man auch Gleichberechtigt „urteilen“ müßen.
Seltsamerweise war es so, das alles aus der DDR schlecht war.
Alle DDR-Spione waren Verbrecher, alle BRD-Spione Helden.
Alle DDR-Polizisten waren Unterdrücker und alle BRD-Polizisten sind Volksschützer.
Usw usw usw.
Hier wurde mit mehr wie nur zweierlei Maß gemessen und das noch sehr sehr ungerecht.
Aber so Wie es typisch ist für die BRD, war das in allererster Linie alles Publicity, wie man mit den Erben der DDR umging, genauso wie man ehemals nach 68 mit den Erben Hitlers umging.
Weil, auch hier aus Publicity-Gründen, auch das Erbe des dritten Reiches erst nach den 68er so wie heute beurteilt wurde.
Vorher gab es noch „Grau“.
Nach 68 in Deutschland und nach 89 in der DDR gab es nur „Weiß“ und „Schwarz“ im Umgang mit der Geschichte (wobei seltsamerweise immer nur die anderen KEINE weiße Weste haben, egal wer spricht …).
Damit ist deine Frage eindeutig (juristisch) zu klären : Der Freiheitlich-Demokratische-Rechtsstaat BRD ist ein Illegals Provisorium, und das schon seid über 60 Jahren.
Aber, mal ganz im Ernst, Wen stört´s?
Die die einen Nutze davon haben, die würden es nicht ändern.
Die keinen Nutzen davon haben und es ändern möchten, die haben nichts zu sagen.
Damit ist alles wieder so wie immer.
Wer die Macht hat, hat Recht.
Und wer die Wahrheit sagt hat Unrecht.
So war es doch schon immer in der BRD, oder?