Rechtsliberalismus

Hallo,
Ich hoffe ich stelle die Fragen im richtigen Forum. :wink:
Was versteht man unter Rechtsliberalismus bzw. was sind seine Inhalte?
Welche Rolle spielt der Nationalismus im Rechtsliberalismus?

Mit freundlichen Grüßen,
Kuba

„Rechtsliberalismus“ ist eigentlich ein eher ungebräcuhliches Wort. Normalerweise spricht man von „Nationalliberalismus“.

„Rechtsliberalismus“ ist eigentlich ein eher ungebräcuhliches
Wort. Normalerweise spricht man von „Nationalliberalismus“.

Ich dachte Rechtsliberalismus wäre das gebräuchlichere Wort. Aber kennt sich niemand mit dem Rechtsliberalismus/Nationalliberalismus aus?

Ich dachte Rechtsliberalismus wäre das gebräuchlichere Wort.

Da hst Du wohl falsch gedacht

Aber kennt sich niemand mit dem
Rechtsliberalismus/Nationalliberalismus aus?

Es gibt bestimmt einige, aber keiner von denen will deine Arbeit erledigen.
Fang mal bei wikipedia an, und dann suchst Du weiter

Ich dachte Rechtsliberalismus wäre das gebräuchlichere Wort.

Da hst Du wohl falsch gedacht

Dein Umgang mit Menschen ist wirklich nett ! :wink:

Aber kennt sich niemand mit dem
Rechtsliberalismus/Nationalliberalismus aus?

Es gibt bestimmt einige, aber keiner von denen will deine
Arbeit erledigen.
Fang mal bei wikipedia an, und dann suchst Du weiter

Ich muss keine Arbeit erledigen. Es war reine Neugier, außerdem haben von den Antworten auch andere etwas.
Letztendlich hat mir die englische Wikipedia meine Fragen beantwortet , die ich beim recherchieren vergessen habe.
http://en.wikipedia.org/wiki/National_liberalism

Zur Begriffsbildung:
Es ist schwierig, einen geeigneten Konsens zu finden, was freiheitlich oder rechtsliberal bedeutet. Deshalb ist das Folgende wohl zu 50 % meine persönliche Meinung und zu 50 % „allgemeines Wissen“.

Ich beziehe mich auf das politische Spektrum insgesamt und siedle dabei das liberale Spektrum grundsätzlich in der Mitte an. In diesem liberalen Spektrum aber gibt es natürlich unterschiedliche Strömungen:
Die linke Strömung sind für mich die „Freisinnigen“ oder „Linksliberalen“ (z.B. Schnarrenberger), die rechte Strömung sind für mich die „Freiheitlichen“ oder „Rechtsliberalen“ (z.B. Christoph Blocher und die SVP in der Schweiz).
Andere sehen freiheitlich als rechtskonservativ (z.B. Jörg Haider in Österreich) an oder diffamieren diese Richtung als rechtsgerichtet, rechtspopulistisch, rechtsradikal, rechtsextrem (siehe Haider/FPÖ/Österreich Diskussion sowie mein posting zur „Hexenjagd“).

Um es zu vereinfachen, setze ich (für mich) deshalb rechtsliberal mit freiheitlich gleich.

Beispiele für einen rechtsliberalen Politiker ist Christoph Blocher, ansatzweise auch Jörg Haider. In Deutschland gibt es keine bekannten und renommierten Politiker dieser Art außer vielleicht Edmund Stoiber, aber der würde sich wahrscheinlich nicht als freiheitlich oder rechtsliberal bezeichnen.

Inhaltlich zählen für mich drei Komponenten als Unterscheidungskriterium zu anderen politischen Strömungen:
1.) Wirtschaftspolitik 2.) Innen- und Ausländerpolitik 3.) „Bewußtseinspolitik“.

Zu 1:
Marktwirtschaftlich orientiert und zwar eine Freie Marktwirtschaft mit staatlichen Rahmenbedingungen (im sozialen und ökologischen Sinne). Der Begriff „Soziale Marktwirtschaft“, der ursprünglich dasselbe bedeutete, wurde seit 1966 vergewaltigt uns steht heute für eine (angebliche) Marktwirtschaft mit überhöhter Staatsquote und ausufernder Bürokratie. Eine weitgehend unkontrollierte Marktwirtschaft wie in Amerika wird abgelehnt.
Gewünschte Aktivitäten: Steuern senken (noch stärker als Eichel); Staatsquote zurückschrauben und Sparen, in dem man Subventionen und komplizierte Vergünstigungen streicht; Arbeitsmarkt flexibilisieren; Verwaltung und Richtlinien vereinfachen. Daß dies auch in Deutschland möglich sein sollte, zeigt ansatzweise Hans Eichel und konsequent unsere Nachbarländer Schweiz und Holland - Warum soll man nicht von anderen lernen !

Zu 2:
a) Das bestehende Recht muß besser genutzt werden bzw. durch pesonelle und materielle Erweiterung der Polizei sollte mehr Prävention ausgeübt werden. Eine schärfere Gesetzgebung, die die Bevölkerung (z.B. „Großer Lauschangriff“) drangsaliert, wird abgelehnt.
b) Einwanderung ja, aber in Maßen und kontrolliert und nach
wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Asylrecht und Artikel 16 „flexibler“ machen, daß nur man noch eine gewisse Quote an Flüchtlingen aufnimmt. Als Vorbild nehme ich hier die Schweiz bzw. Australien, wobei natürlich Bevölkerungsdichte, Wohnraum und Arbeitsmarkt einbezogen werden müssen.

Zu 3:
Toleranz, Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt sind Dinge, die selbstverständlich sein sollten, es aber in Deutschland leider nicht sind. Statt dessen führen (meist linksgerichtete) Politiker und symphatisierende Medien einen Bewußtseinskrieg, in dem die abweichende Meinung anderer entweder totgeschwiegen oder diffamiert wird. Die Ausgrenzung Österreichs und die Hexenjagd (siehe posting) auf „Gewalttätige Rassisten = Rechtsextreme = Rechtsradikale = Rechts Gerichtete“ sind nur aktuelle Themen, die allgemein unter dem mißbrauchten Schlagwort „political correctness“ stehen. Letztendlich bedeutet dieser Bewußtseinskrieg auch, daß man (links) Macht auf andere (rechts) ausüben kann, was dazu führt, daß ein politisches Ungleichgewicht herrscht !

Quelle:
http://forum.politik.de/forum/showthread.php?threadi…

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Wie bist Du denn drauf? Du machst hier jemanden an, weil er in einem Forum zum Fragen stellen eine Frage gestellt hat?

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