Hallo,
ich mache jetzt seit zwei Monaten Reha aufgrund eines komplizierten Bruches und werde diese auch noch mindestens 6 Monate weitermachen. Das Ganze mache ich 4-5x die Woche 3-4 Stunden. Davon sind die ersten 1 bis 1,5 Stunden Radfahren und Fittnestraining wie im Studio. Danach folgen dann Physio, physikalische Therapie und Ergotherapie.
Habe mich jetzt etwas schlau gemacht und natürlich gibt es zu einer Frage immer mindestens 3 Antworten.
Einige Fragen sind dennoch übrig geblieben:
Als schönen Nebeneffekt sehe ich die, schon sichtbare, Fettreduktion, da ich 10% über meinem Idealgewicht liege. Unter anderem hier heißt es, daß man vor dem Training nichts oder zumindest keine Kohlenhydrate essen soll. Warum ist das so? Mein Problem ist, daß die Reha ja nun insgesamt sehr lange geht und ich dann unterzuckere, wenn ich vorher nichts gegessen habe. Also esse ich zur Zeit vorher entweder Müsli oder ein unbelegtes Körnerbrötchen und habe eigentlich das Gefühl, daß mir das gut tut.
Die zweite Frage geht von der, offenbar recht heißen, Diskussion aus, ob Ausdauertraining oder Muskelaufbau mehr Fett verbrennt und wie man sie kombiniert. Hierzu habe ich so langsam meine eigene Meinung, frage mich aber, ob es wirklich Sinn macht, das Radfahren immer als erstes zu machen?
Und abschließend: Ich traue meinem Körper eigentlich sehr weit und stimme der verbreiteten Meinung zu, daß man seine Grenzen merkt, habe aber auch bei allem was ich mache, einen gewissen Ehrgeiz. Woran merke ich ob ein Training zu viel war? Darf man Muskekater haben und muss man dann einen Tag Pause machen (bei mir nicht möglich)? Ist das dann sowohl gesundheitlich, als auch im Sinne der Fettverbrennung, zu viel?
Falls das wichtig ist: Ich mache die Übungen in 3-5 Sets, wobei jedes Set zwischen 12 und 20 Wiederholungen hat. Das Ganze von den Gewichten her so, daß ich am Ende einer Übung auch keine weiteren mehr davon machen könnte
Der gebrochene Ellenbogen kommt bisher in den Fittnesübungen nicht vor und ich bin ansonsten recht fit. Das Trainingsprogramm besteht aus Geräten und „freien“ Übungen, die auch der Koordination dienen, wie einer etwas umgewandelten Form von tiefen Kniebeugen.
Jetzt schon dankbar für die Tips,
Januschka