Hallo, ich wohne in einem Reiheneckhaus. Von den Nachbarn hört man praktisch jedes Wort und jede Türschließung/öffnung. Gerade im Schlaf- und Kinderzimmer ist dies relativ extrem zu hören.
Die Bauweise der Reihenhäuser ist 12er Ziegelwand, etwa 1-2 cm Luft und wieder eine 12er Ziegelwand. Gibt es irgendeine Möglichkeit, etwas relativ flüssiges und gut Lärmisolierendes in den 1-2cm-Spalt zwischen den Wänden zu füllen? Denn dort hat man auch noch den rausquetschenden Zement zwischen den Ziegeln nicht abgemacht, sondern so trocknen lassen. Dadurch habe ich auch keinen „Schacht“ von oben bis unten, sondern der ist immer wieder durch den Mörtel etwas verstopft.
Schon mal Danke für die Hilfe!
Wenn der Nachbar damit auch einverstanden ist dürfte das rechtlich kein Problem darstellen.
Ja, er wäre einverstanden. Will ja auch keinen Lärm haben. Aber was könnte man einfüllen um den Lärm zu reduzieren?
Es gibt Luftschall und Körperschall.
Luftschall unterbinde ich am sinnvollsten durch Masse oder eine schalltechnisch getrennte Doppelschale.
Körperschall unterbinde ich durch Entkopplung. Schwimmender Estrich.
Wichtig im geschilderten Fall ist die Feststellung der Schadensursache. Ich vermute es handelt sich um Körperschall.
Dann wäre ein Verfüllen des trennenden Spaltes genau die falsche Lösung. Dann würde eher dieses hier zur Schadensminderung beitragen https://www.google.de/search?source=ig&hl=de&rlz=1G1…
Es sollte, bevor hier in blinden Aktionismus verfallen wird, auf jeden Fall ein Fachmann zu Rate gezogen werden.
vnA