Religion kontra Kirche

hallo lehitraot!

Der Islam ist doch eher ein seltsame Sekte, deren Lehren
hauptsächlich aus dem Christentum, dem Judentum und einigen
arabischen Naturreligionen zusammengestoppelt wurden.

falsch

Die Vielzahl der Gläubigen ist kein Zeichen für die Qualität
dessen, woran sie glauben,

richtig

Das Christentum ist doch eher ein seltsame Sekte, deren Lehren
hauptsächlich aus dem Judentum und einigen
griechischen Naturreligionen zusammengestoppelt wurden.

nun, die lehren der kirchen haben teilweise schon sektenhafte regungen

Die Vielzahl der Gläubigen ist kein Zeichen für die Qualität
dessen, woran sie glauben,

vor allem, was sie glauben, es gibt eben mehr namenschristen als christen

meint
lehitraot :wink:)

meint

B2

hallo lehitraot

Aber wollen wir weitermachen? Die jüdische Religiopn ist
zusammengestopselt aus… Lass Dir mal von Metapher aufzählen,
welche Religionen da ihren Glauben mit einfließen ließen.:smile:)
Ist ja auch keine Schande. Wichtig ist, was dabei heraus kam.

welche flossen denn ein? ich kenne mich nicht so aus.

war auch nicht so gedacht. jede religion und kultur kommt von
irgendwo her und hat sich entwickelt. deswegen störte mich ja
grade dieses posting, das so überheblich den islam
herumtermachte.

nun, heruntermachen ist nicht gut. aber ein irrglaube ist es schon, aus meiner sicht

die sgn. zehn gebote gabs übrigens auch bei

hammurabi.

wer war das?

und eine sintfluterzählung im gilgamesch-epos.

schande? wohl nicht! ich finde es interessant, wie alles
zusammenhängt.

kommt nur drauf an, an welche version man glaubt. darf ich fragen an welche du glaubst?

gruß!

auch gruß

B2

hallo lehitraot,

Wusstest Du, dass die Gesetzestafeln des Hamurabi sich bis in
unsere heutige Gesetzgebung auswirkt?
frag mich jetzt nicht wie und wo.

mir fallen die menschenrechte ein, die trotz
humanistisch-säkulärem gewand wie eine paraphrase der zehn
gebote klingen. oft ist einfach der satzbau vertauscht: aus
dem mordverbot wird ein „recht auf leben“, aus dem verbot von
blasphemie wird die „gedanken- und religionsfreiheit“, aus dem
diebstahlsverbot wird das „recht auf eigentum“…

es ist dieselbe minimalethik. simpel und genial.

gruß!

du hast recht, genial nach menschenverstand. eben fleischlich und daher unglaubwürdig

Gruß

B2

Hallo Harald!

Stellst du dich eigentlich absichtlich so an? Du beziehst deine Frage auf ein Textstück von mir und löscht den vorangegangenen Satz weg in dem ich definitiv gesagt habe: eine Art Priester. Das dieser steinzeitliche „Priester“ aus keinem geweihten Orden ist habe ich eigentlich aufgrund des normalerweise hier beheimateten Hausverstandes vorausgesetzt.

Ich glaube einfach, daß die Menschen schon von Beginn an von findigeren Zeitgenossen geführt wurden und sich so die Religionen entwickelt haben. Das ist nur eine Theorie von mir und ich kann nicht beweisen. Aber schau mal um dich. Sobald eine Gruppe Menschen, auch solche die sich noch nie vorher gesehen haben(oder gerade diese), zusammen kommen, wird unbewußt ein Führer gesucht/bestimmt. Der dann, vielleicht nicht mal von ihm/ihr selbst gewollt, die Gruppe in eine bestimmte Richtung beeinflußt.

ciao Armin

Hallo lehitraot,

>>>>>darf ich was sagen, obwohl ich kein mitglied einer kirche bin?>>eine solche argumentation halte ich für eine alibihandlung, die menschen tun, die einerseits mit ihrer religion nicht einverstanden sind, aber es trotzdem nicht schaffen - wegen ihrer sozialisierung oder aus bequemmlichkeit - , sich zu lösen und zu einer anderen denomination oder gleich einer anderen religion zu wechseln.>>>ich bin zwar der meinung, daß jede glaubenslehre an sich gute seiten hat (sagte ich weiter unten), aber religion als praxis manifestiert sich eben einmal an den menschen, die sie ausüben, an der gemeinde, und - wenn vorhanden - auch an priestern und anderen personen.>>>man kann nicht sagen, okay, ich bin zwar katholisch, aber ich bin gegen das zölibat, oder ich bin ein orthodoxer jude, will aber, daß frauen zur tora gehen, denn IN WIRKLICHKEIT ist das ja nicht DIE WAHRE religion, die wahre sei ja ganz anders.
ich halte das nicht für ehrlich, ja sogar widersprüchlich. wenn es einem nicht paßt, kann man ja protestant oder reformist oder was auch immer werden.>>ein typisches beispiel sind die sgn. messianischen juden. eigentlich sind das gar keine juden, weil sie an jesus glauben, aber sie schaffen es nicht, sich einfach taufen zu lassen und aus fertig.

Hallo Reimund,

>>>>Das ist aber als Erkennungszeichen einer Religion unwichtig. Die „Bibel“ des Islam ist der KORAN.>>>Das ist Ansichtssache. Aus der Sicht des Islam war Jesus ein Prophet und ist Mohammed der, ich will´s mal jetzt so nennnen: der prophet, der mit Gott spricht. Außerdem bezeichnen sie die Dreieinigkeit als Vielgötterei und Blasphemie. Wie gesagt, Ansichtssache.>>> Ich habe wirklich danach gesucht, aber nichts gefunden.
Genauso viel, wie in der Bibel. Mag ja sein, dass Du die Bibel von vorne bis hinten kennst, doch bezweifele ich, dass Du den Koran schon komplett gelesen hast.>>>Das Problem dabei ist auch noch, dass Du ihn in deutsch lesen musst (außer Du kannst arabisch). Hier entgehen Dir einige Feinheiten. Denn unsere germanischen Sprachen sind arm gegenüber der arabischen.>>>Auch in der Bibel steht viel weniger kluges, um nicht Blödsinn zu sagen. >>Je weiter vom Ursprung entfernt, um so weniger Wahrheiten sind enthalten.
Also ist die Jüdische Religion die verlogenste? Sie ist die z.Zt. älteteste der Welt. Anschließend kommt der Bugghismus, dann das Christentum und als jüngste der Islam. Nach Deiner Theorie ist also der Islam die wahrste.>>>Ausnahme: der Buddhismus. Doch das ist ja auch keine Religion, sondern eine Philosphie.>>>Sie kommt ohne Götter aus. Und erkennt, dass das oberste Ziel, das ein Lebewesen erreichen kann das Nirwana ist, der ewige Tod. Die Bezeichnung Tod ist hier allerdings nicht ganz richtig. Besser wäre die Auflösung, das Ausscheiden aus dem Kreislauf des Lebens.
Hallo, Buddhisten: stimmt meine Nirwanabeschreibung?>>>um aber zu unserem Thema zu kommen: ich behaupte immer noch, dass der Islam genauso hochstehend ist, wie das Christentum und der Judaismus. >>>>Religionswissenschaftler behaupten ja auch, dass Paulus als Indienreisender vieles aus dem Buddhismus mit dem Judaismus vermengt hat und die christliche Lehre so geschaffen hat, wie sie uns bekannt ist. Also nicht der imaginäre Jesus (mag sein, dass es ihn tatsächlich gegeben hat, doch geschichtlich ist er nun mal nicht. Die Bibel ist kein Geschichtsbuch… eher ein Geschichtenbuch) ist unser Religionsgründer sondern Paulus. Abner da lässt sich drüber streiten.

hallo beobachter2,

eh ich glaube, du hast mich mißverstanden. ich meinte einfach, die „messianischen juden“ sollten zu ihrem glauben stehen und auch nach christlicher sicht christen werden. die genauen details über taufe kenne ich nicht, mag sein, daß ich da etwas verwechselt habe! sorry! wie wird man dann christ? darum ging es mir!

auch kann ich dir nicht
zustimmen mit der aussage, das die messianischen juden keine
echten juden seien, oder habe ich dich falsch verstanden?

nach offizieller meinung ist man kein jude mehr, wenn man eine andere religion annimmt. wer zu jesus betet, hat dies getan. so war das gemeint. :smile:

gruß!

du hast recht, genial nach menschenverstand. eben fleischlich
und daher unglaubwürdig

die zehn gebote unglaubwürdig? oder die menschenrechte? oder beides?

gruß!

hallo lehitraot,

eh ich glaube, du hast mich mißverstanden. ich meinte einfach,
die „messianischen juden“ sollten zu ihrem glauben stehen und
auch nach christlicher sicht christen werden. die genauen
details über taufe kenne ich nicht, mag sein, daß ich da etwas
verwechselt habe! sorry! wie wird man dann christ? darum ging
es mir!

ist die frage an mich gerichtet? nun, die messianischen juden können so weit ich weiß nicht einfach christ werden, da sie mit recht jüdische trditionen beibehalten haben. es gibt aber auch christen, die sich nach den messianischen juden richten. natürlich nicht namenschristen. beide seiten, christe und messianische juden sprechen über die bibel, insbesondere über das nt wie christen unte christen.

auch kann ich dir nicht
zustimmen mit der aussage, das die messianischen juden keine
echten juden seien, oder habe ich dich falsch verstanden?

nach offizieller meinung ist man kein jude mehr, wenn man eine
andere religion annimmt. wer zu jesus betet, hat dies getan.
so war das gemeint. :smile:

verstehe ich nicht ganz. das ist sicherlich die meinung der orthodoxen juden. ist aber aus meiner sicht falsch.

gruß!

B2

Hallo lehitraot,

oh sorry, ich glaube jetzt haben wir uns wieder mißverstanden. nein, nein, die zehn gebote des at sind natürlich glaubwürdig. wenn man das thema menschenrechte biblisch betrachtet, so suche ich die stellen, die das hergeben. ich bin nicht so belesen in der bibel. kennst du sie?

Lieben Gruß

B2

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hallo Raimund,
das war treffend! Es kommt übrigens noch so eineiges vom
buddhismus dazu (Unser wirkliche Religionsgrü+nder (auch ein
Jude!) war ja Paulus. Und der hat mit zeimlicher
Wahrscheinlichkeit Indien kennen gelernt.

wo steht das und wer behauptet das?

B2

Hallo lehitraot,

mir fallen die menschenrechte ein, die trotz
humanistisch-säkulärem gewand wie eine paraphrase der zehn
gebote klingen. oft ist einfach der satzbau vertauscht: aus
dem mordverbot wird ein „recht auf leben“, aus dem verbot von
blasphemie wird die „gedanken- und religionsfreiheit“, aus dem
diebstahlsverbot wird das „recht auf eigentum“…

es ist dieselbe minimalethik. simpel und genial.

Weder simpel noch genial, sondern REIN EIGENNÜTZIG und FALSCH!!!

Siehst Du nicht, daß eine Sache FÜR den Anderen umgekehrt wurde für mICH??

Ist das nicht bezeichnend für unsere ICH - Gesellschaft???

Genau so, wie das künstliche positive Denken, nur noch auf sICH bezogen wird, zum EIGENEN Vorteil.

Wir haben eine Geselschaft, die auf dem EGOTRIPP ist, und die ICHgesteuert wird.

Doch selbst ein Buddha, spricht nicht vom- positiven denken (für SICH), sondern vom NICHT negativ denken!!!

Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Buddha: NICHT zur Schädigung von Anderen, und nicht zur eigenen Schädigung!!!

So heißt es.

Ein Buddha war wohl schlau genug, den Unterschied zu erkennen, zwischen einem EGOISTISCHEN Denken (für MICH) und einem NICHT schädigenden Denken.
Wäre ein ICHdenken föderlich (für die geistige Entwicklung des Menschen), hätte das ein Buddha sicherlich gewußt!!!

Ein Prinzip, das eigentlich richtig erkannt wurde (Gedanken werden zu Materie), wird FALSCH genutzt!!! Zum EIGENUTZ.

Nie ist eine Sache gut oder böse, es ist NUR, was wir SELBST daraus machen.

Wenn wir für unser ICH denken (Ego)dient es der Person. Wenn wir NICHT für unser ICH denken, dient es dem Geist.

MfG,

Demetrius

gruß!

Hallo B2
Wenn ich mich richtig erinnere (werde aber mal nachsehen) war es in dem Buch: „der Mann Moses“ von S. Freud. Könnte aber auch wo anders gewesen sein. Z.B. mal ein Bericht im Stern.
Vielleicht finde ich das wieder. Es war sehr logisch erklärt. Es würde auch zu ihm passen.
Im Prinzip ist es gleichgültig, wer eine Religion erfunden hat: Hauptsache, sie ist moralisch hochstehend und diszipliniert ihre Anhänger. Leider (oder zum Glück) hat Paulus den Niedergang des Christentums nicht mehr erlebt: als es fast allmächtig wurde und zur politischen und militärischen Macht wurde. Aber es könnte vielleicht mal in Zukunft wieder eine gute Religion werden.
Grüße
Raimund

hallo lehitraot

Aber wollen wir weitermachen? Die jüdische Religiopn ist
zusammengestopselt aus… Lass Dir mal von Metapher aufzählen,
welche Religionen da ihren Glauben mit einfließen ließen.:smile:)
Ist ja auch keine Schande. Wichtig ist, was dabei heraus kam.

welche flossen denn ein? ich kenne mich nicht so aus.

Hier ist Metapher gefragt. Der ist hier unschlagbar!

war auch nicht so gedacht. jede religion und kultur kommt von
irgendwo her und hat sich entwickelt. deswegen störte mich ja
grade dieses posting, das so überheblich den islam
herumtermachte.

nun, heruntermachen ist nicht gut. aber ein irrglaube ist es
schon, aus meiner sicht

Aus Deiner! Doch wie glaubst Du sehen uns die Moslem?

die sgn. zehn gebote gabs übrigens auch bei

hammurabi.

wer war das?

Eoin Babylonischer Herrscher:
http://www.argonsoft.de/~cogito/heft9_10_11/

und eine sintfluterzählung im gilgamesch-epos.

schande? wohl nicht! ich finde es interessant, wie alles
zusammenhängt.

kommt nur drauf an, an welche version man glaubt. darf ich
fragen an welche du glaubst?

Wo ist der Unterschied zwischen der Biblischen Sintflut und der von Gilgamesh? außer den märchenhaften Umrankungen der Geschichte.
Grüße
Raimund

Einflüsse

welche flossen denn ein? ich kenne mich nicht so aus.

Viele andere semitische Kulturen/Religionsformen: Akkad, Babylon, Syrien (speziell natürlich Kanaan).

Dann vor allem Agypten (besonders beim Übergang vom El-Kult zum Jahwe-Kult): Dazu siehe z.B. hier

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Und in der Zeit des Babylonischen Exils nochmal Babylon (speziell bgl. Dämonologie) und unübershebar auch Persien (die monotheistische Bestrebung des Zarathustra: Ahura Mazda).

Gruß
Metapher

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hallo demetrius,

Siehst Du nicht, daß eine Sache FÜR den Anderen umgekehrt
wurde für mICH??

so würde ich das nicht sagen. nehmen wir das bekannteste aller rechte, das recht auf leben. wenn man den satz untersucht „jeder hat ein recht auf leben“, ist es eigentlich unsinn. schon morgen kann er einen unfall haben und tot sein. wo soll er dann dieses recht einklagen? also ist wohl offensichtlich was anderes damit gemeint, nämlich das verbot zu morden, und genau das steht in den sgn. zehn geboten drin. umgekehrt wurde höchstens die grammatik, vielleicht weil es positiver klingt von rechten anstatt von verboten zu reden.

gruß!

Hallo Metapher,

danke für die Info

B2

.

werde versuchen diesen zu finden

B2

Hallo Raimund,

nun deine quelle kenne ich leider nicht. ich kann leider nicht mit dir gleichziehen und an die religion an die ich glaube von einer erfindung reden. nun, wie dem auch sei, einen niedergang des christentums kann ich erkennen, aber das sind die christen selber schuld und stärken dementsprechend andere religionen. die zukünftige religion sieht wahrhaftig anders aus, ganz anders.

Gruß

B2

Hallo B2

Wenn ich mich richtig erinnere (werde aber mal nachsehen) war
es in dem Buch: „der Mann Moses“ von S. Freud. Könnte aber
auch wo anders gewesen sein. Z.B. mal ein Bericht im Stern.
Vielleicht finde ich das wieder. Es war sehr logisch erklärt.
Es würde auch zu ihm passen.
Im Prinzip ist es gleichgültig, wer eine Religion erfunden
hat: Hauptsache, sie ist moralisch hochstehend und
diszipliniert ihre Anhänger. Leider (oder zum Glück) hat
Paulus den Niedergang des Christentums nicht mehr erlebt: als
es fast allmächtig wurde und zur politischen und militärischen
Macht wurde. Aber es könnte vielleicht mal in Zukunft wieder
eine gute Religion werden.
Grüße
Raimund