Hallo lehitraot,
mir fallen die menschenrechte ein, die trotz
humanistisch-säkulärem gewand wie eine paraphrase der zehn
gebote klingen. oft ist einfach der satzbau vertauscht: aus
dem mordverbot wird ein „recht auf leben“, aus dem verbot von
blasphemie wird die „gedanken- und religionsfreiheit“, aus dem
diebstahlsverbot wird das „recht auf eigentum“…
es ist dieselbe minimalethik. simpel und genial.
Weder simpel noch genial, sondern REIN EIGENNÜTZIG und FALSCH!!!
Siehst Du nicht, daß eine Sache FÜR den Anderen umgekehrt wurde für mICH??
Ist das nicht bezeichnend für unsere ICH - Gesellschaft???
Genau so, wie das künstliche positive Denken, nur noch auf sICH bezogen wird, zum EIGENEN Vorteil.
Wir haben eine Geselschaft, die auf dem EGOTRIPP ist, und die ICHgesteuert wird.
Doch selbst ein Buddha, spricht nicht vom- positiven denken (für SICH), sondern vom NICHT negativ denken!!!
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Buddha: NICHT zur Schädigung von Anderen, und nicht zur eigenen Schädigung!!!
So heißt es.
Ein Buddha war wohl schlau genug, den Unterschied zu erkennen, zwischen einem EGOISTISCHEN Denken (für MICH) und einem NICHT schädigenden Denken.
Wäre ein ICHdenken föderlich (für die geistige Entwicklung des Menschen), hätte das ein Buddha sicherlich gewußt!!!
Ein Prinzip, das eigentlich richtig erkannt wurde (Gedanken werden zu Materie), wird FALSCH genutzt!!! Zum EIGENUTZ.
Nie ist eine Sache gut oder böse, es ist NUR, was wir SELBST daraus machen.
Wenn wir für unser ICH denken (Ego)dient es der Person. Wenn wir NICHT für unser ICH denken, dient es dem Geist.
MfG,
Demetrius
gruß!