Religion kontra Kirche

hallo Raimund

Aber wollen wir weitermachen? Die jüdische Religiopn ist
zusammengestopselt aus… Lass Dir mal von Metapher aufzählen,
welche Religionen da ihren Glauben mit einfließen ließen.:smile:)
Ist ja auch keine Schande. Wichtig ist, was dabei heraus kam.

welche flossen denn ein? ich kenne mich nicht so aus.

Hier ist Metapher gefragt. Der ist hier unschlagbar!

stimmt, er hat schon geantwortet.

war auch nicht so gedacht. jede religion und kultur kommt von
irgendwo her und hat sich entwickelt. deswegen störte mich ja
grade dieses posting, das so überheblich den islam
herumtermachte.

nun, heruntermachen ist nicht gut. aber ein irrglaube ist es
schon, aus meiner sicht

Aus Deiner! Doch wie glaubst Du sehen uns die Moslem?

richtig. aus sicht der moslems sind natürlich alle christen und vor allem die juden nichtglaübige. lassen wir es dabei bestehen. die diskussion hatten wir schon.

die sgn. zehn gebote gabs übrigens auch bei

hammurabi.

wer war das?

Eoin Babylonischer Herrscher:
http://www.argonsoft.de/~cogito/heft9_10_11/

und eine sintfluterzählung im gilgamesch-epos.

schande? wohl nicht! ich finde es interessant, wie alles
zusammenhängt.

kommt nur drauf an, an welche version man glaubt. darf ich
fragen an welche du glaubst?

Wo ist der Unterschied zwischen der Biblischen Sintflut und
der von Gilgamesh? außer den märchenhaften Umrankungen der
Geschichte.

was meinst du mit märchenhaften umrankungen? ich habe die feststellung gemacht, das man diejenigen die nicht glauben, aus welchen gründen auch immer, nicht oder nur sehr selten vom gegenteil überzeugen kann. ich entnehme deinen worten, das dies alles ein märchen für dich ist (ist kein vorwurf, bitte nicht falsch verstehen)

Gruß

B2

Grüße

Raimund

hallo Raimund

nur ganz kurz. Paulus war nie in Indien. Niemals
Warum? Na weil die Bibel nicht davon spricht.
,

B2

Haloo B2
da muss ich Dich enttäuschen: er war!
Nicht alles, was Paulus erlebt hat, steht auch in der Bibel. z.Z. steht nichts drin aus der Zeit, als er sich noch Saulus nannte.
Saulus/Paulus war einer der gebildetsten Menschen mit jüdische und römischer Staatbürgerschaft und eine seiner Reisen gingen bis über den Indus, der damaligen Grenze zu Indien.
Im Gegensatz zu Jesus ist Paulus eine Geschichtliche figur über die einiges bekannt ist.
Grüße
Raimund

Hallo B2
die Sintflut ist kein Märchen sondern eine nachweisbare Naturkatastrophe. Sie kommt übrigens in vielen Überlieferungen und Religionen vorkommt. Erst vor kurzem war hier eine Diskussion, ob es ein Komet war, der im Gebiet des heutigem Schwarzmeer eingeschlagen hat oder nurt die Landenge durchbrach und das Gebiet überflutete.
Alles andere (schmimmendes Haus bauen, Tiere retten, Täubchen fliegen lassen usw.) sind Märchengeschichten, die von jedem Volk erzählt werden. Sie sind nur dazu da, dem Volk erbauliche Geschichten zu liefern.
Ich habe hier bei mir eine Weltgeschichte aus dem 17. Jahrhundert (Historische Chronik, Johann Friedrich Gottfried) Es ist herrlich darin zu lesen. Die Damaligen Vorstellungen waren voll auf die „Wahrheiten“ der Bibel aufgebaut. Da sind auch so physikalische Unmöglichkeiten und erbauliche Geschichtchen drin.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

ich meinte die Missionsreisen.
Über Jesus ist doch einige bekannt, oder?

Gruß

B2

hallo B2
Paulus bestand nicht nur aus Paulus, sondern auch aus Saulus. Der übrigens die „heilige“ Krankheit hatte: Epilepsie.
Über Jesus ist nur bekannt, was ind der Bibel steht und was römische Schriftsteller in späteren Jahren abgeschrieben haben.
Daraus werden von den Gläubigen Beweise gebaut und die „Ungläubigen“ lehnen diese Beweise gerade deswegen ab.
Da „Glaube“ wie Metapher hier schon sagte verschieden definiert werden kann, ist es natürlich vollkommen sinnlos, darüber zu diskutieren.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

genau das meinte ich. Hier betreten hier das Feld Glaube/Unglaube.
Für mich ist die Schrift kein Märchen. Entschuldige, Zeugnis werde ich verständlicher Weise hier nicht ablegen.

Lieben Gruß

B2

Hallo Raimund,

Du hast recht. War trotzdem nett.

B2

Link nochmal
ich sah, daß das Link nicht funktionierte (Titel: Aton & Amun)

vielleicht gehts jetzt:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Schönen Sonntag

Metapher

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Hallo lehitraot,

umgekehrt wurde
höchstens die grammatik, vielleicht weil es positiver klingt
von rechten anstatt von verboten zu reden.

genau darin sehe ich ein Problem.
Alle reden nur von ihren Rechten.
Wenn man sie auf ihre Pflichten anspricht, erntet man nur Kopfschütteln.

Gruss Harald

Danke Dir, hab mich schon gewundert.

B2

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Jude oder Christ
Hallo lehitraot,

ein typisches beispiel sind die sgn. messianischen juden.
eigentlich sind das gar keine juden, weil sie an jesus
glauben, aber sie schaffen es nicht, sich einfach taufen zu
lassen und aus fertig.

so einfach dürfte es nicht sein.
Dadurch, dass sie sich taufen lassen, sind sie noch lange keine Christen. Immerhin wurde auch Jesus von Nazareth getauft, die Apostel und die Nachfolger Jesu, und alle sind weiter Juden geblieben (mit Ausnahme von Paulus, der war Benjaminit *g*).

Ich würde die messianischen Juden also eher als eine jüdische Sekte bezeichnen.

Gruss Harald

PS.: extra für Dich noch ein kleiner Witz:

Ein Jude klagt dem Rabbi sein Leid:
„Rabbi,“ sagt er, „was soll ich machen? Hab ich gehabt einen Sohn, einen scheenen Sohn, einen guten Sohn, einen frommen Sohn. Hab ich gemacht fuer ihn ein schoenes Testament. Und nu hat mein Sohn sich lassen taufen!“
„Wai,“ sagt der Rabbi, „das hab ich auch erlebt: Hab’ auch ich jehabt einen Sohn, einen schoenen Sohn, einen guten Sohn, einen frommen Sohn. War auch fuer ihn schon jemacht ein scheenes Testament. Und hat sich taufen lassen!“
„Gewalt jeschrien, Rabbi, und was haste jemacht in der Not?“
„Nu - hab ich mich gewandt an G’tt den Herrn um Rat.“
„Und G’tt, was hat er gesagt?“
„‚Rabbi,‘ hat er gesagt, ‚das hab ich selbst schon erlebt. Hab ich auch jehabt einen Sohn, einen scheeen Sohn, einen guten Sohn, einen frommen Sohn. Hatte ich auch schon gemacht ein schoenes Testament und hat sich auch mein Sohn taufen lassen.‘ -
‚Und G’tt, Du gerechter,‘ frag ich: ‚Was haste dann jetan?‘
‚Nu‘ sagt G’tt, ‚was sollte ich tun? Hab ich jemacht ein Neues Testament…‘“

hallo harald!

genau darin sehe ich ein Problem.
Alle reden nur von ihren Rechten.
Wenn man sie auf ihre Pflichten anspricht, erntet man nur
Kopfschütteln.

ich verstehe glaube ich, was und demetrius sagen wollten… ob das wirklich ausdruck unserer gesellschaft ist, wie demetrius sagte? die menschenrechte sind eigentlich menschenpflichten. die meisten negative, also sachen, die man nicht tun darf. meinst du nicht auch, das dokument wäre nicht gut angekommen, wenn es so vorschreibend und negativ formuliert worden wäre?

gruß!

hallo harald,

schon komisch, wie die definitionen auseinandergehen!

Immerhin wurde auch Jesus von Nazareth
getauft, die Apostel und die Nachfolger Jesu, und alle
sind weiter Juden geblieben

nicht aus jüdischer sicht *lol*. schon komisch, nicht wahr?

Ich würde die messianischen Juden also eher als eine jüdische
Sekte bezeichnen.

da hätten die meisten juden was dagegen. christen jüdischer herkunft würde am ehesten passen finde ich.

ts. witze sind hier im falschen brett! :smile: trotzdem einer zurück:

in einem christlichen dorf lebt ein jude. er wird dauernd bedrängt, sich taufen zu lassen, weil er die nachbarn mit dem fleischgeruch am freitag nervt.

eines freitags dringt fischgeruch aus der küche des juden. „er hat sich taufen lassen!“, sagen die nachbarn, „geboren als jude, jetzt ein christ!“

aber dann, schon nächste woche, brutzelt wieder ein rindskotlett am freitäglichen herd. die nachbarn klopfen an seine tür. die erklärung des juden: „geboren als rind, jetzt ein fisch!“

)))))))))

gruß!

nach jüd. und chr. def. :smile:
Hallo lehitraot,

schon komisch, wie die definitionen auseinandergehen!

ja, das ist eben ein Problem, die unterschiedlichen Definitionen und gewisse Vorurteile bringen die Menschen schnell auseinander.
Stattdessen sollten sie mehr aufeinander zugehen und die Standpunkte klären. Vieles wäre dann viel einfacher.

Immerhin wurde auch Jesus von Nazareth
getauft, die Apostel und die Nachfolger Jesu, und alle
sind weiter Juden geblieben

nicht aus jüdischer sicht *lol*. schon komisch, nicht wahr?

hmm? Wenn ich mich recht erinnere, gab es Zeiten, in denen das Volk Israel zum Teil dem Baal diente (manchmal auch der Astarte). In all den Zeiten sprach niemand davon, dass sie nicht mehr Juden/Israeliten wären. Aber wenn einige der Meinung sind, Jeshua von Nazaret sei der Moshiach, werden sie „exkommuniziert“ (oder wie das bei euch heisst).

Ich würde die messianischen Juden also eher als eine jüdische
Sekte bezeichnen.

da hätten die meisten juden was dagegen. christen jüdischer
herkunft würde am ehesten passen finde ich.

Hier wäre auch eine gemeinsame Definition von „Christen“ erforderlich. Denn eben weil diese Juden ihre Sitten und Gebräuche nicht aufgeben wollen, werden sie von den Amtskirchen nicht als Christen angesehen.

ts. witze sind hier im falschen brett! :smile:

wenn Du meinst :wink:

die erklärung des juden: „geboren als rind, jetzt ein fisch!“

*lol*
typisch jüdisch *g* (darf ich das sagen?)

Gruss Harald

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hallo!

hmm? Wenn ich mich recht erinnere, gab es Zeiten, in denen das
Volk Israel zum Teil dem Baal diente (manchmal auch der
Astarte). In all den Zeiten sprach niemand davon, dass sie
nicht mehr Juden/Israeliten wären. Aber wenn einige der
Meinung sind, Jeshua von Nazaret sei der Moshiach, werden sie
„exkommuniziert“ (oder wie das bei euch heisst).

hmmmm… *denk* du hast recht. vielleicht hat sich der standard geändert? oder es gibt wieder mal mehrere meinungen? ich bin jetzt wirklich überfragt! wo ist er, wenn man ihn braucht, eli? oder sie, iris? huhu!

Hier wäre auch eine gemeinsame Definition von „Christen“
erforderlich.

für mich ist ein christ, der - wie das wort sagt - , von jesus von nazareth etwas ganz spezifisches glaubt.

im weitesten sinne sind christen menschen aus dem christlichen kulturraum.

aber wahrscheinlich ist das alles total falsch :smile:

*lol*
typisch jüdisch *g* (darf ich das sagen?)

warum nicht? natürlich. der witz persifliert ja grade diese typische einstellung.

gruß!

allo lehitraot,

so würde ich das nicht sagen. nehmen wir das bekannteste aller
rechte, das recht auf leben. wenn man den satz untersucht
„jeder hat ein recht auf leben“, ist es eigentlich unsinn.

GENAU! :- ))))
Denn ein RECHT zu Leben, müßte deffiniert werden: Wo fängt es an, wo hört es auf? Denn das Recht zu leben hat überall seine Grenzen und diese Aussage ICH - bezogen genommen, könnte diese Grenzen überschreiten. Also müsse hunderte von Gesetzen her. :- ))

Die Aussage: du sollst nicht töten, ist klar und einfach deffiniert. Da gibt es kein Ausweichen - ein bißchen getötet, oder etwas mehr getötet. :- )))

schon morgen kann er einen unfall haben und tot sein. wo soll
er dann dieses recht einklagen? also ist wohl offensichtlich
was anderes damit gemeint, nämlich das verbot zu morden,

Ja und WARUM sagt man das dann nicht so - wenn man es so meint???

und

genau das steht in den sgn. zehn geboten drin. umgekehrt wurde
höchstens die grammatik, vielleicht weil es positiver klingt
von rechten anstatt von verboten zu reden.

Psychologisches Geschlunze. :- )))
Gesetze müssen nicht gut klingen, sondern müssen EINDEUTIG sein.
Unumgänglich, nicht nach rechts oder links AUSLEGBAR.

Kurz gesagt: Ein Recht muß zwangsläufig eingegrenzt werden - mit vielen Ausnamen und egeln. Eine PFLICHT ist EINDEUTIG.

Das Recht müßte ich aus den ERFÜLLTEN Pflichten ergeben, und nicht die Pflicht aus dem GUMMIRECHT. :- )))

MfG,

Demetrius

P.S. Das ist jetzt natürlich „weit“ von Religion entfernt.

hallo demetrius!

ich stimme dir in allen punkten zu.

P.S. Das ist jetzt natürlich „weit“ von Religion entfernt.

ja, gehört zur philosophie, ethik, rechtsphilosophie. wir könnten ja dort mal reinplatzen.

gruß!

hallo metapher,

ich wußte, daß du hier vorbeischauen wirst!

vielleicht weißt du darüber bescheid: woher stammen die monatsnamen des jüdischen kalenders (tischrei, kislev, nissan…) und woher kommt die verbindung zu den sternzeichen? zb. ist die waage sternzeichen im monat tischrei, in dem das neue jahr beginnt und das schicksal des menschen *abgewogen* wird. für jedes monat gibt es diese bedeutung. ich finds nirgends erklärt. in jüdischen quellen wird verständlicherweise eher wenig auf den babylonischen wurzeln herumgeritten. weißt du mehr?

ps: diese frage ist OFFTOPIC in astrologie, weil mich weniger das pseudomystische brimborium interessiert, sondern der kulturgeschichtliche hintergrund!

gruß!

Ursprung der Astrologie
Hi lehitraot

… woher stammen die monatsnamen des jüdischen kalenders (tischrei, kislev, nissan…) und woher kommt die verbindung zu den sternzeichen?

Wo die Namen herkommen, weiß ich im Einzelnen nicht. Manche gibt es schon bei den Akkadern (semitische Stämme, die - wohl friedlich - in Sumer eingewandert waren und mit ihnen eine kulturelle Einheit bildeten), so z.B. „nissan“.

Die Astrologie hat ihre Ursprünge in der babylonischen Priesterschaft (ca von 900 v.Chr. ab, daher wurde sie mit den Chaldäern identifiziert, die aber eigentlich ein anderer Stamm sind, der in Babylon die Herrschaft übernommen hatte). Sie basiert auf einer kosmogonisch gedachten Symmetrie zwischen Himmel und Erde, weil deren Dualität aus einer Ureinheit (siehe Postings oben „rites de passage“ und „um Himmels willen“) entstanden gedacht wurde: Hier z.B. durch Zerspringen eines Ureies, das aus dem Urwasser auftaucht…

Der (sonnenkultischen) 12-Teilung des Jahres entsprach die 12-Teilung des Zodiakalkreises (den die Sonne im Lauf des Jahres durchfährt) in 12 Stern- (oder Tierkreis-)Zeichen: Das sind also die Sternbilder, in denen die Sonne jeweils steht.

Die Astrologie bezog sich ursprünglich nur auf das Land, bzw. den Herrscher… später wurde sie individusalisiert und (in Griechenland) mit der 4-Elemente-Lehre vermixt.

gruß!

dito

Metapher