Religion - seit wann? - Entstehung - Kriege

Hallo,

für mein Projekt „wissenschaftliche Religion“ suche ich Daten und Fakten in gekürzter Form;

  • seit wann gibt es Religionen?
  • wie ist die Religion entstanden?
  • wieviele Religionen gibt es und was ist deren bestreben?
  • welche Religionen führten zu Kriegen und warum?

Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!!!

Und bitte keine Hinweise auf ebay auf irgendwelche Bücher!!!

MfG
Marcus

Hi,

Laienantwort:

  • seit wann gibt es Religionen?

Definiere „Religion“. Vermutlich gibt es Religionen, seit es Menschen gibt.

  • wie ist die Religion entstanden?

Der Mensch beobachtet ständig Dinge, z.B. in der Natur, die er sich nicht erklären kann. Früher mehr, heute weniger. Es scheint in seiner Natur zu liegen, sich mit unbeantwortbaren Fragen nicht zufriedengeben zu können, also muß eine Krücke her, ein willkürliches Hilfskonstrukt, welches vermeintliche Antworten liefert. Das nennt man dann „Religion“.
Desweiteren hat sich gezeigt, daß bestimmte Regeln das Zusammenleben leichter machen. Um diese zu legitimieren, ohne sie jeder jeder Dumpfbacke sozio-psychologisch erklären zu müssen, zieht man Religion mit willkürlichen Autoritäten heran.

  • wieviele Religionen gibt es und was ist deren bestreben?

Es gibt genau 3487 Religionen. Ihr aller Bestreben ist das Seelenheil.
Nee, ist natürlich Quatsch. Diese Frage ist nicht beantwortbar, weil „Religion“ als Begriff nicht scharf abgrenzbar ist, die Definition ist mind. an ihren Grenzen „unscharf“. Das grundsätzliche Bestreben dürfte jedoch bei allen more or less dasselbe sein: Erklärungen liefern, Regeln legitimieren.

  • welche Religionen führten zu Kriegen und warum?

Alle, darum. Es dürfte kaum eine Religion geben, die noch nicht direkt oder indirekt zu kriegerischen Auseinandersetzungen geführt hat. Grund: unterschiedliche Religion -> unterschiedliche Interessen -> Streben nach Durchsetzung der eigenen Interessen. Manche Religionen sind da toleranter als andere, aber jene Züge dürften sie alle tragen.

Es wundert mich allerdings, daß Du da bislang so gar keine Ansätze selbst gefunden hast. Ich finde diese Antworten ziemlich trivial, und halte mich wahrlich nicht für einen Experten auf diesem Gebiet.

Gruß,

Malte.

Hi Marcus

für mein Projekt „wissenschaftliche Religion“

„wissenschaftliche Religion“ hört sich etwas selbstgestrikt an. Was soll das sein? Das Gebiet, in dem deine Fragen bestenfalls unterkommen, ist die Religionswissenschaft bzw. Vergleichende Religionswissenschaft. Dort wird natürlich auch die Frage behandelt, was man unter „Religion“ verstehen will, ansonsten ist diese Frage auch eine Grundfrage der Religionsphilosophie.

Ein Konzept für den Religions-Begriff mal vorausgesetzt:

  • seit wann gibt es Religionen?

In demselben Sinne, wie man über einen Beginn menschlicher Kulturgeschichte diskutieren mag, gehören religiöse bzw. kultische, rituelle Erscheinungen unbedingt mit dazu.

  • wie ist die Religion entstanden?

Die ältesten Spuren kultischen Verhaltens hängen mit Jagdritualen. Beobachtung von Himmelerscheinungen, Begräbnisriten und Initiationen zusammen.

  • wieviele Religionen gibt es und was ist deren bestreben?

das hängt von deinem Religions-Begriff ab und davon, ob du ausgestorbene Kulte mit dazurechnen möchtest. Da die meisten Kulte aber in irgendeiner Weise verwandt sind, bzw auseinander hervorgegangen sind, erscheint die Frage nicht sinnvoll.

Der zweite Teil der Frage dürfte unter deiner Vorgabe „in gekürzter Form“ ebenfalls schwierig zu beantworten sein. Es ist aber sehr wohl möglich - daran hängt ja eben auch überhaupt das, was man unter Religion jedweils verstehen will. Aber „in gekürzter Form“ ist dazu nicht viel zu sagen, es wäre eine aufwendige Einführung in das Gebiet der Religionsphilosophie.

Was dir von einem anderen Poster unten geschrieben wurde

… sich mit unbeantwortbaren Fragen nicht zufriedengeben zu können, also muß eine Krücke her, ein willkürliches Hilfskonstrukt, welches vermeintliche Antworten liefert. Das nennt man dann „Religion“.

ist eine offensichtlich laienhafte private Meinung, die mit religiösen Phänomenen nichts zu tun hat.

  • welche Religionen führten zu Kriegen und warum?

Da Kulte unter anderem die Funktion einer sozialen Identität haben, und damit auch die Funktion einer Abgrenzung gegen andere Kulte, ist es undenkbar, daß heftigere Auseinandersetzungen und Feindseligkeiten vermeidbar wären. Ansonsten müßtest du deinen Begriff „Kriege“ vorgeben. Kriege in der Größenordnung von Kreuzzügen sind nur von ganz wenigen Religionen bekannt.

Gruß

Metapher

Hallo,

ich stimme meinen Vorgängern zu, Religion ist nicht genau definiert.

:Hallo,

für mein Projekt „wissenschaftliche Religion“ suche ich Daten
und Fakten in gekürzter Form;

  • seit wann gibt es Religionen?

Fest steht, dass man bereits bei den Neanderthalern einen gewissen Glauben nachweisen kann, sie begruben ihre Toten und vermutlich hatten sie bestimmte Kulte, worauf bestimmte Anordnungen von Knochen - speziell des Höhlenbären - an ihren Wohnorten hindeuten.

  • wie ist die Religion entstanden?

Ich persönlich vertrete die Meinung, dass jeder Mensch an etwas glaubt und wenn es die Wissenschaft oder das was er sieht ist, selbst der Kommunismus bzw. Sozialismus trägt die Züge einer Religion, auch wenn Religion egal welcher Art in sozialistischen Staaten immer verleugnet wurde.
Demnach ist Religion etwas Menschliches.

  • wieviele Religionen gibt es und was ist deren bestreben?

Alle großen Religionen haben mal als Sekten angefangen und demnach muss man auch sämtliche Sekten zur Sparte Religion zählen. Außerdem kommt noch die Frage auf, wo soll man zwischen Religion und Philosophie oder Weltanschauung trennen?
Große Religionen vertreten häufig ein bestimmtes Weltbild, wie z.B. die katholische Kirche lange Zeit das geozentrische Weltbild; wiederum haben auch viele Philosophen über Gott, Götter und Göttliches philosophiert z.B. Xenophanes, …

  • welche Religionen führten zu Kriegen und warum?

Da man Religion nicht genau abgrenzen kann, geht es wohl schlecht das genau festzulegen.
Ich wage es zu behaupten, dass fundamentalistische Glaubensansichten zu kriegerische Konflikte begünstgen.

cu Io

Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!!!

Und bitte keine Hinweise auf ebay auf irgendwelche Bücher!!!

MfG
Marcus

Hi Malte,

  • welche Religionen führten zu Kriegen und warum?

Alle, darum. Es dürfte kaum eine Religion geben, die noch
nicht direkt oder indirekt zu kriegerischen
Auseinandersetzungen geführt hat.

es geht die Mähr, daß Buddhisten noch nie einen (größeren?!) Krieg verursacht haben.

Gandalf

Hi Malte,

  • welche Religionen führten zu Kriegen und warum?

Alle, darum. Es dürfte kaum eine Religion geben, die noch
nicht direkt oder indirekt zu kriegerischen
Auseinandersetzungen geführt hat.

es geht die Mähr, daß Buddhisten noch nie einen (größeren?!)
Krieg verursacht haben.

Das hab ich auch so grob im Sinn, aber genau deshalb schrieb ich das so schwülstig - kann man nicht die chinesische Besetzung des buddhistischen Tibets als kriegerischen, zumindest teilweise religionsinduzierten Akt sehen? Damit wäre der Buddhismus in dieser Argumentation schon mit ein Grund, wenn auch ein passiver. Genau so, wie Dein gefülltes Portemonnaie mit ein Grund dafür ist, daß Du beklaut wirst.

Gruß,

Malte.

Hallo,

es geht die Mähr, daß Buddhisten noch nie einen (größeren?!)
Krieg verursacht haben.

Ich denke, diese Religion ist auch mit anderen so nicht vergleichbar. Wenn ich das noch richtig in erinnerung habe, darfst du als Buddhist auch christlichen oder jüdischen oder… Glauben haben, umgekehrt ja nicht. Ist also eher eine etwas „materialistische“ „Religion“, wenn man das so sagen kann.

Gruß
Frank

Absencen
Hi,

Was Du hier so formulierst…

Was dir von einem anderen Poster unten geschrieben wurde

… sich mit unbeantwortbaren Fragen nicht zufriedengeben
zu können, also muß eine Krücke her, ein willkürliches
Hilfskonstrukt, welches vermeintliche Antworten liefert. Das
nennt man dann „Religion“.

ist eine offensichtlich laienhafte private Meinung, die mit
religiösen Phänomenen nichts zu tun hat.

…ist offensichtlich Unfug.

Genau das ist wohl unbestreitbar eine der Funktionen, die bspw. die Schöpfungsgeschichte erfüllt. Ebenso unbestreitbar ist das weder zwingend die einzige noch die wichtigste Grundlage für Religionen an sich. Das als „mit religiösen Phänomenen nichts zu tun“ haben zu bezeichnend, ist überraschend… durchschaubar :smile:

Malte.

PS: Eine als private Laienmeinung gekennzeichnete Aussage als ebensolche zu identifizieren ist nicht gerade eine Glanzleistung :wink:

Hallo,

es geht die Mähr, daß Buddhisten noch nie einen (größeren?!)
Krieg verursacht haben.

Ich denke, diese Religion ist auch mit anderen so nicht
vergleichbar. Wenn ich das noch richtig in erinnerung habe,
darfst du als Buddhist auch christlichen oder jüdischen
oder… Glauben haben, umgekehrt ja nicht. Ist also eher eine
etwas „materialistische“ „Religion“, wenn man das so sagen
kann.

An so etwas dachte ich dabei auch - wenn ich das richtig verstanden habe, trifft die Bezeichnung „Weltanschauung“ wohl besser zu. Das ist eben das Problem der Definition, welches ja ebenso beim Judentum auftritt - diese Diskussion hatten wir ja erst kürzlich.

Gruß,

Malte.

Moin Frank,

Ich denke, diese Religion ist auch mit anderen so nicht
vergleichbar. Wenn ich das noch richtig in erinnerung habe,
darfst du als Buddhist auch christlichen oder jüdischen
oder… Glauben haben, umgekehrt ja nicht.

Dieses „man darf“ macht aber keinen Sinn. Der Buddhismus ist keine Religion mit einem Gottesglauben. Buddhismus und monotheistische (oder auch polytheistische) Religionen schließen sich somit automatisch aus. Man kann nur das eine oder das andere sein :smile:

Ist also eher eine
etwas „materialistische“ „Religion“, wenn man das so sagen
kann.

Kannst du mal näher erläutern, wie du das meinst ? Ganz sicher ist Buddhismus keine „Weltanschauung“. Das wäre wohl etwas verkürzt gedacht *g*.

Gruss
Marion

Moin Marcus,

  • welche Religionen führten zu Kriegen und warum?

Den Hinweis auf Ursachen für religiös motivierte, kriegerische Auseinandersetzungen hat Metapher ja schon kurz angesprochen.

Neben dem Buddhismus würde ich noch das Judentum anführen. Das Judentum war immerhin bis in die 40er Jahre hinein über ca. 1500 Jahre meines Wissens kein Verursacher kriegerischer Aggression. Das ist doch schonmal kein schlechter Zeitraum :smile:

Gruss
Marion

N´abend Moni,

Ich denke, diese Religion ist auch mit anderen so nicht
vergleichbar. Wenn ich das noch richtig in erinnerung habe,
darfst du als Buddhist auch christlichen oder jüdischen
oder… Glauben haben, umgekehrt ja nicht.

Dieses „man darf“ macht aber keinen Sinn. Der Buddhismus ist
keine Religion mit einem Gottesglauben. Buddhismus und
monotheistische (oder auch polytheistische) Religionen
schließen sich somit automatisch aus. Man kann nur das eine
oder das andere sein :smile:

Da kann ich aber nu wirklich nix für :smile:
Hab das nur mal so gelesen.

Ist also eher eine
etwas „materialistische“ „Religion“, wenn man das so sagen
kann.

Kannst du mal näher erläutern, wie du das meinst ? Ganz sicher
ist Buddhismus keine „Weltanschauung“. Das wäre wohl etwas
verkürzt gedacht *g*.

Nee, weniger. Ich hatte noch nie orangene Tücher um den nackigen Körper, stets volles Haupthaar und noch nie „Hare, Hare“ gesungen. Frag da bitte die Profis :smile:

Gruß
Frank

Moin Marcus,

  • welche Religionen führten zu Kriegen und warum?

Den Hinweis auf Ursachen für religiös motivierte, kriegerische
Auseinandersetzungen hat Metapher ja schon kurz angesprochen.

Neben dem Buddhismus würde ich noch das Judentum anführen. Das
Judentum war immerhin bis in die 40er Jahre hinein über ca.
1500 Jahre meines Wissens kein Verursacher kriegerischer
Aggression. Das ist doch schonmal kein schlechter Zeitraum :smile:

…dafür holen sie das jetzt nach.

duck un wech…

Hare Krishna
Cheers Fränkli :smile:

Dieses „man darf“ macht aber keinen Sinn. Der Buddhismus ist
keine Religion mit einem Gottesglauben. Buddhismus und
monotheistische (oder auch polytheistische) Religionen
schließen sich somit automatisch aus. Man kann nur das eine
oder das andere sein :smile:

Da kann ich aber nu wirklich nix für :smile:
Hab das nur mal so gelesen.

*arghs* Nein, ich frag jetzt besser nicht wo *g*

Kannst du mal näher erläutern, wie du das meinst ? Ganz sicher
ist Buddhismus keine „Weltanschauung“. Das wäre wohl etwas
verkürzt gedacht *g*.

Nee, weniger. Ich hatte noch nie orangene Tücher um den
nackigen Körper, stets volles Haupthaar und noch nie „Hare,
Hare“ gesungen.

Heyhey, die mit dem „Hare, hare“ sind Anhänger der Hare Krischna Bewegung, einer hinduistischen Bewegung, die mit dem Buddhismus nicht viel gemein hat, außer vielleicht dass buddhistische Ordinierte sich ebenfalls gelegentlich den Kopf rasieren und komische Sachen anhaben :smile:

Wissenswertes zur Hare Krischna Bewegung erfährst du hier: http://www.iskcon.de/home.htm

Frag da bitte die Profis :smile:

Hab ich gemacht. Hab ca. 2 Min. meditiert, bevor ich diese Antwort geschrieben hab :smile:

Hare Hare *sing*
Marion

An so etwas dachte ich dabei auch - wenn ich das richtig
verstanden habe, trifft die Bezeichnung „Weltanschauung“ wohl
besser zu.

Hallo, Malte,
wo bitte ist der grundsätzliche Unterschied zwischen einer Weltanschauung und einer Religion?

Beides versucht „die Welt zu erklären“, so wie sich - da stimme ich Deiner Aussage von weiter oben zu - der Höhlenmensch versuchte die Welt zu erklären. Dinge, die kein Mensch, kein Tier nach seiner Beobachtung tun konnte, mußten wohl von einer „höhern Macht“ verursacht sein.

Alle „ismen“ versuchen uns die Welt zu erklären und den „einzig wahren“ Weg zum Heil zu zeigen.

In dieser Beziehung unterscheiden sich die Weltreligionen wenig von moderneren Weltanschauungen. Selbst Franks Sendungsbewußtsein hat etwas von einem Propheten an sich.

Und willst Du nicht meiner Meinung sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein.
Basta
Eckard :smile:

Hi Eckard,

An so etwas dachte ich dabei auch - wenn ich das richtig
verstanden habe, trifft die Bezeichnung „Weltanschauung“ wohl
besser zu.

wo bitte ist der grundsätzliche Unterschied zwischen einer
Weltanschauung und einer Religion?

Gute Frage, und genau der Punkt: Definitionssache. In meinen Ohren ist eine Weltanschauung stärker auf das tägliche Leben ausgerichtet, also zweckorientierter als eine Religion. Aber das sind nur subjektive Nuancen. Ich fänd es interessant, mal eine formale Definition zu lesen. Ich hab bspw. noch dunkel in Erinnerung, daß die katholische Kirche bspw. ihre eigene Definition von „Sekte“ durchaus erfüllt, ebenso, wie die USA ihr eigenes Bild von „Schurkenstaat“ ja ganz gut erfüllen - heisst, bei solchen „Forschungen“ kommen manchmal interessante Ergebnisse bei raus.

Beides versucht „die Welt zu erklären“, so wie sich - da
stimme ich Deiner Aussage von weiter oben zu - der
Höhlenmensch versuchte die Welt zu erklären. Dinge, die kein
Mensch, kein Tier nach seiner Beobachtung tun konnte, mußten
wohl von einer „höhern Macht“ verursacht sein.

Nunja, im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten werden halt denkbare und in sich möglichst schlüssige Erklärungen gesucht - die Möglichkeiten ändern sich jedoch, so daß dann Diskrepanzen entstehen. Letztlich ist vermutlich die heutige Naturwissenschaft nichts anderes als damals die Religion - zumindest ganz grob gesehen.

Alle „ismen“ versuchen uns die Welt zu erklären und den
„einzig wahren“ Weg zum Heil zu zeigen.

Alle? Nein, ein kleines Dorf in Gallien… :wink:

In dieser Beziehung unterscheiden sich die Weltreligionen
wenig von moderneren Weltanschauungen. Selbst Franks
Sendungsbewußtsein hat etwas von einem Propheten an sich.

Klar. Ob Prophet oder Nervensäge ist wohl lediglich eine Frage von a) Anzahl der Anhängerschaft und b) späterer Bestätigung. :smile:

Und willst Du nicht meiner Meinung sein, dann schlag ich Dir
den Schädel ein.

Das kümmert meinen Astralleib doch nicht! Kümmerlich irdisches… Man sieht sich immer (mindestens!) zweimal im Leben. :wink:

Grüße,

Malte.

…dafür holen sie das jetzt nach.

genau. man läßt sich nicht nicht länger auf den kopf sch…

duck und wech.

Hi,

für mein Projekt „wissenschaftliche Religion“ suche ich Daten

„Wissenschaftliche Religion“ klingt widersprüchlich. Du meinst Religionswissenschaft?

  • seit wann gibt es Religionen?

Seitdem es die Menschheit als kulturelles Phänomen (im Gegensatz zum biologischen Phänomen) gibt.

  • wie ist die Religion entstanden?

Durch diverse Riten und Tabus. Geburt, Initiation, Ehe und Tod sind nach wie vor jene Bereiche der Kultur, die auch in säkularisierten Gesellschaften durch Religion geprägt sind.

  • wieviele Religionen gibt es und was ist deren bestreben?

Unbeschreiblich viele, weil die Abgrenzung untereinander schwer ist. „Bestreben“ kann man nicht sagen. Vielleicht: „Ein metaphysisches Bedürfnis der Anhänger befriedigen.“

  • welche Religionen führten zu Kriegen und warum?

Keine. Religion führt nicht zum Krieg. Der Streit um Ressourcen und Territorium führt zum Krieg. Haben die Kontrahenten darüberhinaus auch noch verschiedene Religionen oder Weltanschauungen (Kommunismus, Kapitalismus gehören auch dazu), wird dieser Unterschied in der Propaganda und als Quelle des Zusammenhalts im Krieg ausgenutzt.

Gruß
datafox

unbestreitbar

Was Du hier so formulierst…

…ist offensichtlich Unfug.

Genau das ist wohl unbestreitbar eine der Funktionen, die bspw. die :Schöpfungsgeschichte erfüllt.

Wenn du meinst, es beurteilen zu können - es sei dir belassen :smile:

Was für eine die Schöpfungsgeschichte!!??
Allein dieser Ausdruck zeigt, für wie „unbestreitbar“ kundig du dich ausgibst. Von den unzähligen, von denen es Überlieferungen gibt, ist keine einzige, auf die es zutrifft, daß sie auf Fragen Antworten gebe, die du für „unbeantwortbar“ ansiehst, und schon gar keine, die eine „vermeintliche“ wäre. Außerdem gibt es keine Hinweise auf „Krücken“ und insofern es Konstrukte sind, sind sie nicht „willkürlich“.

Kleine Einführung in die Materie:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Ebenso unbestreitbar
ist das weder zwingend die einzige noch die wichtigste
Grundlage für Religionen an sich.

Was „Religionen an sich“ heißen soll, weiß ich nicht, und daß dies die einzige und die wichtigste Grundlage sei, hat hier weit und breit niemand behauptet - außer dir selbst: „Das nennt man Religion

Das als „mit religiösen Phänomenen nichts zu tun“ haben zu bezeichnend, ist überraschend…

Glaube ich dir. Man muß schon ein wenig in diese komplizierte Materie einsteigen, um zu wissen, daß es sich nicht um das handelt, was du beschreibst. Sieh oben.

… Eine als private Laienmeinung gekennzeichnete Aussage als
ebensolche zu identifizieren ist nicht gerade eine Glanzleistung :wink:

Dagegen ist es eine Glanzleistung, die Ausdrücke „das nennt man Religion“ und „wohl unbestreitbar“ als Kennzeichnung einer Laienmeinung zu deklarieren.

Gruß

Metapher

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Was Du hier so formulierst…

…ist offensichtlich Unfug.

Genau das ist wohl unbestreitbar eine der Funktionen, die bspw. die :Schöpfungsgeschichte erfüllt.

Wenn du meinst, es beurteilen zu können - es sei dir belassen

Gedankt :smile:

Was für eine die Schöpfungsgeschichte!!??
Allein dieser Ausdruck zeigt, für wie „unbestreitbar“ kundig
du dich ausgibst.

Keineswegs. Eine Fehlinterpretation.

Von den unzähligen, von denen es
Überlieferungen gibt, ist keine einzige, auf die es zutrifft,
daß sie auf Fragen Antworten gebe, die du für „unbeantwortbar“
ansiehst, und schon gar keine, die eine „vermeintliche“ wäre.
Außerdem gibt es keine Hinweise auf „Krücken“ und insofern es
Konstrukte sind, sind sie nicht „willkürlich“.

Das sehe ich anders. Würden wir das ausführlicher ausdiskutieren, ich bin mir sicher, wir wären sogar einer Meinung. Ausdrücklich und bewusst unsaubere Formulierungen gestehe ich gerne ein.

Ebenso unbestreitbar
ist das weder zwingend die einzige noch die wichtigste
Grundlage für Religionen an sich.

Was „Religionen an sich“ heißen soll, weiß ich nicht, und daß
dies die einzige und die wichtigste Grundlage sei, hat hier
weit und breit niemand behauptet - außer dir selbst: "Das
nennt man Religion
"

Es ist leicht, manches wörtlich zu nehmen, nicht wahr?
Liest Du die Bibel bspw. auch so?

… Eine als private Laienmeinung gekennzeichnete Aussage als
ebensolche zu identifizieren ist nicht gerade eine Glanzleistung :wink:

Dagegen ist es eine Glanzleistung, die Ausdrücke „das nennt
man Religion“ und „wohl unbestreitbar“ als Kennzeichnung einer
Laienmeinung zu deklarieren.

Das _wäre_ in der Tat eine Glanzleistung, die jedoch an das Übersehen meiner ersten Zeile

„Laienantwort:“

in dem betreffenden Beitrag gerade eben nicht heranreicht. In diesem Sinne erhebe ich bzgl. dieses Themenkomplexes keinerlei wissenschaftlichen Anspruch. Dafür gibt’s Experten wie Dich z.B. - ich hab andere Fachbereiche. Dennoch erscheinen mir die erwähnten Zusammenhänge selbst bei Hinterfragen schlüssig, und in sich schlüssige Zusammenhänge kann man bei einer vereinbarten Grundlage wohl als wahr bezeichnen. Vielleicht müssten wir nur jene vereinbaren - aber so wichtig ist dieses Thema hier sicher nicht, nehme ich an. Womöglich finde ich ja in den verlinkten Inhalten nachvollziehbare Widersprüche. Ich werde mich jedenfalls bemühen, keine Zeile zu überlesen.

In diesem Sinne,

Malte.