Religion und Homosexualität

Hallo,
das die ev. Landeskirche gleichgeschlechtliche Paare segnet lassen wir mal dahingestellt, was die Bibel dazu sagt ist recht eindeutig. Wenn in einer christlichen Familie ein Kind glaubt es stehe auf gleichgesinnte, wird dieses bestimmt verdrengt. Kann es zu solch einer entsprechende Veranlagung überhaupt kommen, wenn Kinder im Glauben erzogen worden sind? Nützen Therapien, oder soll man die ihren Weg gehen lassen?

Hallo Markus!
WAS GENAU sagt den die Bibel dazu Eindeutiges??? Das meiste ist von Moralaposteln (sorry) hineininterpretiert, lasse mich aber gerne belehren.
Erziehung (ob jetzt christlich, anders religiös oder nicht religiös) hat nichts damit zu tun, ob jemand homosexuelle oder bisexuelle Veranlagungen hat, das ist ein Faktum der heutigen Wissenschaft. Strenge religiöse Erziehung nimmt hier eher einen solchen Einfluß, dass Menschen, die diese Veranlagung haben und in einem strengen (und ich nenne das: bigotten) Umfeld großgeworden sind, meist sehr lange wenn nicht ihr ganzes Leben lang mit Schuldkomplexen zu kämpfen haben. DAS ist auf jeden Fall nicht der Inhalt der christlichen Religion.
Die katholische und evangelische Kirche sind im Kern auf das Neue Testament aufgebaut (das ist der Unterschied zum Judentum); wenn Du die Aussagen von und über Jesus wertfrei nimmst, dann wirst Du keine einzige Stelle finden, in der er Homosexualität verdammt oder nicht gutheißt. Es geht um Selbstbestimmung und Erlösung im Sinne von Selbstbestimmung und Selbst-Liebe sowie Liebe am Nächsten.
Liebe Grüße
BB

Hallo BB,

WAS GENAU sagt den die Bibel dazu Eindeutiges??? Das meiste
ist von Moralaposteln (sorry) hineininterpretiert, lasse mich
aber gerne belehren.

Röm 1:24-27 spricht von schädlichen Gelüsten
1.Tim 1:9-11 Gleichgenannt mit Hurern, Ehebrechern, Gesetzlose und Sündern = entgegengesetzt der gesunden lehre gemäß der hjerrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes
Judas 7: Hurerei auch Fleisch zu unnatürlichem Gebrauch benutzen -> Sodom = Sodomie = homosexuelles Verhalten -> Sodom & Gemorra
1.Kor 6:9-11 Männer die bei Männer liegen werden Gottes KGR nicht erben

Ist das nicht eindeutig??? :wink:

Erziehung (ob jetzt christlich, anders religiös oder nicht
religiös) hat nichts damit zu tun, ob jemand homosexuelle oder
bisexuelle Veranlagungen hat, das ist ein Faktum der heutigen
Wissenschaft.

wenn man sein Kind richtig erzieht hat man einen gewissen Einflußgrad darauf. Wichtig ist hierbei auch alle Gesetze Gottes zu erklären, das sie verstanden werden. Dem schlechten Einfluß anderer kann so entgegengegangen werden. So denke ich schon das man mit guter Erziehung dem vorbeugen kann, obwohl 100%ig man das natürlich nicht sagen kann.

Strenge religiöse Erziehung nimmt hier eher
einen solchen Einfluß, dass Menschen, die diese Veranlagung

Veranlagung? Ich bitte dich…

haben und in einem strengen (und ich nenne das: bigotten)
Umfeld großgeworden sind, meist sehr lange wenn nicht ihr
ganzes Leben lang mit Schuldkomplexen zu kämpfen haben. DAS
ist auf jeden Fall nicht der Inhalt der christlichen Religion.
Die katholische und evangelische Kirche sind im Kern auf das
Neue Testament aufgebaut (das ist der Unterschied zum
Judentum);

hier machst du keinen Unterschied zwischen ev/kath und Christentum, wie die Bibel ihn lehrt, der nähmlich stützt sich auf die ganze Bibel(1.Thi 3:16,17 = Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich…)

wenn Du die Aussagen von und über Jesus wertfrei
nimmst, dann wirst Du keine einzige Stelle finden, in der er
Homosexualität verdammt oder nicht gutheißt. Es geht um
Selbstbestimmung und Erlösung im Sinne von Selbstbestimmung
und Selbst-Liebe sowie Liebe am Nächsten.

s.o.

alex

Hmmm…
Hallo,

ich finde deinen Artikel nicht ganz ok, weil du zum einen Bibelstellen zusammenhanglos zitierst (eine Vorgehensweise, die in der Religionsgeschichte schon mehr als einmal ihr unheilvolles Potential offenbarte) und wissenschaftlich gesicherte biologische und soziologische Erkenntnisse ohne jede weitere Begründung und Erläuterung für nichtig erklärst.

Gruß
Jochen

Hi,

ich finde deinen Artikel nicht ganz ok, weil du zum einen
Bibelstellen zusammenhanglos zitierst (eine Vorgehensweise,
die in der Religionsgeschichte schon mehr als einmal ihr
unheilvolles Potential offenbarte)

Du meintest es gäbe keine biblischen Argumente, dann habe ich sie dir gegeben und du kommst mit sowas? Was heißt denn hier Zitate, wenn du das möchtest kannst du die Kapitel in der Bibel gerne nachlesen, ich wollt sie halt nicht posten. ich habe sie nähmlich gelesen und sie spiegeln genau den Kontext wieder wie die Verse, nähmlich das homosexuelles Verhalten unbiblisch ist. Nur weil dir keine Argumente einfallen musst du ja nicht mit sowas kommen, oder???

und wissenschaftlich
gesicherte biologische und soziologische Erkenntnisse ohne
jede weitere Begründung und Erläuterung für nichtig erklärst.

Ich habe hier nur meine Meinung kundgetan, das nähmlich Erziehung einen Einfluß auf das verhalten der kinder hat und das Homosexualität keine veranlagung ist. Wenn du zwanzig Wissenschaftler fragst bekommst du 20 verschiedene Antworten. Oder gibts jetzt schon das Homosexualitätsgen, das man anschalten kann???

alex, ein wenig verwirrt über dein Posting

Achtung
ich bin nicht B10A, sondern Jochen - nicht verwirren lassen !

habe sie nähmlich gelesen und sie spiegeln genau den Kontext
wieder wie die Verse, nähmlich das homosexuelles Verhalten
unbiblisch ist. Nur weil dir keine Argumente einfallen musst
du ja nicht mit sowas kommen, oder???

Genau das habe ich gemeint: Für mich ergibt sich eine andere Interpretation der selben Bibelstellen. Und da brauche ich z.B. nur an die Briefe an die Römer zu denken…

Ich habe hier nur meine Meinung kundgetan, das nähmlich
Erziehung einen Einfluß auf das verhalten der kinder hat und
das Homosexualität keine veranlagung ist.

Diese Meinung beruht auf Unkenntnis der Faktenlage und ist daher nicht wertvoll für eine Diskussion.

Wenn du zwanzig
Wissenschaftler fragst bekommst du 20 verschiedene Antworten.

Das ist nicht richtig.

Oder gibts jetzt schon das Homosexualitätsgen, das man
anschalten kann???

Gerade die genetische Determination des Verhaltens ist wahnsinnig komplex. Das weißt du sicher. Auch solche Argumentationen helfen in einer Diskussion nicht weiter.

alex, ein wenig verwirrt über dein Posting

Entschuldige, daß ich dich verwirrt habe. Ich will dich auch nicht angreifen, ich wollte dich lediglich darauf aufmerksam machen, daß die von dir benutzten Mittel für eine positive Diskussion nachteilig sind.

Gruß
Jochen

Hi Alex,

dein Wissen über Homosexualität stammt wohl noch aus einer Zeit, als die Wissenschaft davon ausging, Homosexualität sei eine Erscheinungsform aufgrund von Fehlleitung und Verirrung.

Das ist längst überholt.

Gruß,
Francesco

möchte noch was klären…
Hi Alex,
hab mich falsch ausgedrückt: Ich meinte nicht die Bibel - so wie sie von der Kirche zusammengestellt wurde. Für mich zählen nur die Aussagen von Jesus selber, die Briefe und sonstigen Werke des Neuen Testamentes sind sehr von den Verfassern, ihrer jeweiligen Kultur (römisch, jüdisch…) gefärbt und entsprechen für mich daher nicht dem Kerngedanken des Christentums.

wenn man sein Kind richtig erzieht hat man einen gewissen
Einflußgrad darauf. Wichtig ist hierbei auch alle Gesetze
Gottes zu erklären, das sie verstanden werden. Dem schlechten
Einfluß anderer kann so entgegengegangen werden. So denke ich
schon das man mit guter Erziehung dem vorbeugen kann, obwohl
100%ig man das natürlich nicht sagen kann.

Naja, wenn Du meinst… seh’ ich anders, aber bitte.
Und ungeachtet Deiner Ausführunge - es gibt kein einziges Zitat in denen Jesus Homosexualität anspricht.

hier machst du keinen Unterschied zwischen ev/kath und
Christentum, wie die Bibel ihn lehrt, der nähmlich stützt sich
auf die ganze Bibel(1.Thi 3:16,17 = Die ganze Schrift ist von
Gott inspiriert und nützlich…)

Quod erat demonstrandum - ist wieder ein Brief, also von einem ganz normalen Menschen geschrieben, mit all seinen Fehlern und Schwächen, auch wenn dieser ein bedeutender Mensch war.
Wie kommt jemand dazu zu behaupten, dass die ganze Schrift von Gott inspiriert sei? Und wo finden sich hierbei die sog. Apokryphen?

Liebe Grüße
BB

Hi,

ich habe meine Meinung gesagt, nicht von Wissen gesprochen. Was sagt den die Wisenschaft dazu???

alex

Veranlagungen, Neigungen etc.
Hallo Markus,

Homosexualität mag zwar eine Veranlagung sein (inwiefern das bewiesen ist, sei mal dahingestellt). Es ist auf jedenfall kein Trieb, sondern eine Neigung. Dem Trieb (hier der Sexualtrieb) kann man nicht auf Dauer widerstehen, der Neigung schon. Als Beispiel sei der Essenstrieb angeführt. Du kannst keinem verbieten zu essen, wohl aber, eine bestimmte Kategorie von Nahrung zu sich zu nehmen, weil es seiner Gesundheit schadet, z.B. Fleisch.

Mohamed.

Hallo Markus.

[…]was die Bibel dazu sagt ist recht eindeutig.

So, ist es das?

Wenn in einer christlichen Familie ein Kind
glaubt es stehe auf gleichgesinnte, wird dieses bestimmt
verdrengt.

Hälst diese Verdrängung wirklich für erstrebenswert? Ich hoffe doch, dass hier so erzogen wird, dass das Kind lernt, was es tun soll und wie postives Handeln aussieht.

Kann es zu solch einer entsprechende Veranlagung
überhaupt kommen, wenn Kinder im Glauben erzogen worden sind?

Ja, da ich davon ausgehe, dass es diesbezüglich im Christentum nicht anders ist. Wenn in der Religion (allgemein) ein Verbot besteht, dann muss ein Kind den Umgang damit lernen und auch mit den Eltern darüber reden können, auch wenn es um verbotene Handlungen geht.

So gibt es im Judentum ja recht viele Verbote und meine Kinder müssen auch den Umgang damit lernen, obwohl das Umfeld darauf keine Rücksicht nimmt. Hier ist es auch hilfreich, einen positiven Weg zu zeigen, wie das Bedürfnis (wenn auch anders) befriedigt werden kann.

Schalom,
Oli

Exemplarisch:

1: Kirkpatrick RC, Plato, Levi-Strauss C.
The Evolution of Human Homosexual Behavior.
Curr Anthropol. 2000 Jun;999(2):000385-000413.

2: Froese AD, Rumback KL, Hard LD.
Sex differences in evaluating heterosexual and homosexual promiscuity.
Psychol Rep. 1990 Apr;66(2):579-82.

3: Feray JC, Herzer M.
Homosexual studies and politics in the 19th century: Karl Maria Kertbeny.
J Homosex. 1990;19(1):23-47.

4: Napolitano LM, Tompkins L.
Neural control of homosexual courtship in Drosophila melanogaster.
J Neurogenet. 1989 Nov;6(2):87-94.

5: Ross MW.
Possible explanation of variation in admission of homosexual contact in
population surveys.
AIDS. 1989 Oct;3(10):670-1.

6: Roland M.
The biological control of homosexual behavior: an essay for modern times.
Int J Fertil. 1989 Jul-Aug;34(4):293-7.

7: Troiden RR.
The formation of homosexual identities.
J Homosex. 1989;17(1-2):43-73. Review.

8: Troiden RR.
Homosexual identity development.
J Adolesc Health Care. 1988 Mar;9(2):105-13. Review.

9: Baron M.
Genetic linkage and male homosexual orientation.
BMJ. 1993 Aug 7;307(6900):337-8.

10: Whitam FL, Diamond M, Martin J.
Homosexual orientation in twins: a report on 61 pairs and three triplet sets.
Arch Sex Behav. 1993 Jun;22(3):187-206.

11: Bancroft J.
Homosexual orientation. The search for a biological basis.
Br J Psychiatry. 1994 Apr;164(4):437-40.

Gruß
jochen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi BB,

hab mich falsch ausgedrückt: Ich meinte nicht die Bibel - so
wie sie von der Kirche zusammengestellt wurde. Für mich zählen
nur die Aussagen von Jesus selber, die Briefe und sonstigen
Werke des Neuen Testamentes sind sehr von den Verfassern,
ihrer jeweiligen Kultur (römisch, jüdisch…) gefärbt und
entsprechen für mich daher nicht dem Kerngedanken des
Christentums.

da hast Du aber ein Problem.
Die Worte, die Jesus gesprochen hat, wurden doch auch nur von seinen Anhängern aufgeschrieben.
Und Jesu Lehre war genauso jüdisch geprägt, weil er Jude war.

Und ungeachtet Deiner Ausführunge - es gibt kein einziges
Zitat in denen Jesus Homosexualität anspricht.

Was meinte Jesus, als er sagte: „Hören sie Mose und die Propheten nicht, werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufstünde.“ (Luk.16,31) ?

Im Gesetz des Mose steht aber: „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel:“ (3.Mose 18,22)

Gruss Harald

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Naja, wenn Du meinst… seh’ ich anders, aber bitte.
Und ungeachtet Deiner Ausführunge - es gibt kein einziges
Zitat in denen Jesus Homosexualität anspricht.

Vielleicht ist der Grund, daß es darüber nichts zu sprechen gab, weil die Wertung eindeutig war.

aus dem Brief des Paulus an die Römer

  1. Kapitel
    Paulus der Apostel der Heiden

1,26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 1,27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein mußte, an sich selbst empfangen.

1,28 Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, so daß sie tun, was nicht recht ist, 1,29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, 1,30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, 1,31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. 1,32 Zwar kennen sie die göttliche Rechtsordnung (und wissen), daß jene den Tod verdienen, die solches treiben, dennoch tun sie es nicht nur selbst, sondern zollen auch denen noch Beifall, die es treiben.

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Erziehung im Glauben
Prinzipiell stelle ich mir hier die Frage: Was heisst „im Glauben erziehen“?
Das heisst ja noch lange nicht, die Kinder in eine bestimmte sexuelle Richtung zu erziehen.
Die Bibel erzieht meiner Meinung nach zu Liebe - wieso denn nicht zur Liebe zu Gleichgeschlechlichen??

Das Verbot der Männerliebe wandte sich ja ursprünglich gegen die hellenistische Praxis der Knabenliebe und gegen Kultprostitution. Wo steht denn, dass Männer Männer nicht lieben können und Frauen nicht Frauen?

Aber auch: Was ist denn „im Glauben erziehen“?

Dann auch nicht zu vergessen: Es ist ja nicht selten, dass Kinder andere Wege einschlagen als ihre Eltern. Wieso sollten sie aus dem Glauben der Eltern heraus sich nicht für einen anderen Weg entscheiden?
Und immer noch: „Christlich“ bedeutet für mich nicht „zur Heterosexualität erziehend“.

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siehe meine Antwort oben!!
…das war doch gar nicht auf eine gelebte Homosexualität mit Liebe gemünzt…

Dann auch nicht zu vergessen: Es ist ja nicht selten, dass
Kinder andere Wege einschlagen als ihre Eltern. Wieso sollten
sie aus dem Glauben der Eltern heraus sich nicht für einen
anderen Weg entscheiden?
Und immer noch: „Christlich“ bedeutet für mich nicht „zur
Heterosexualität erziehend“.

Die Schwulen- und Lesbenlobby versucht auf allen möglichen - zT. recht schäbigen Mitteln; Beweis kann ich antreten - Wegen, die Katholiken doch noch „rumzukriegen“. Da soll ja geradezu den Anschein erweckt werden, als ob die Schwulen die eifrigsten Kirchgänger und die frömmsten Christen wären, die jetzt wegen ihrer sexuellen Praktiken in Konflikt mit der Kirche kämen.

Ich bin der Meinung, daß die Schwulen tun sollen, was sie wollen. Kein Mensch verwehrt es ihnen, und ich wünsche einem jeden viel Fun, Fun, Fun, ob schwul oder unschwul oder bis oder was auch immer.

Aber sie lassen doch mangelnde Toleranz erkennen, wenn sie es nicht ertragen können, daß es da auch andere Meinungen gibt.

Warten wir doch einmal ab, was unsere neudeutschen Mitbürger (die türkischen und anderen Moslems) zu diesem Problem sagen, wenn sie erst in größerer Zahl in Deutschland eingebürgert und damit mehr Mitspracherecht haben.

So, und jetzt kann die Meute wieder über mich herfallen *grins*.

Ein wunderschönes Wochenende für jeden nach seinem Gusto,

Eure Beobachterin, nicht grün und nicht rosa
pc-nein danke.

Persönliche BETROFFENHEIT
Mich verletzt, was Du geschrieben hast.

Mein Onkel, der mir sehr am Herzen liegt, ist schwul und hat seit über 15 Jahren einen festen und sehr, sehr lieben Partner. Beide gehen sehr rücksichtsvoll und voller Liebe miteinander um. Nix von wegen „Fun, fun, fun“!

Deine Verallgemeinerung kann ich also auch nicht im christlichen Geise sehen, wegen dem Deine Postings anscheinend hier erschienen.

Schade, dass man hier keine Minuspunkte verteilen kann.

Christ sein heisst offen sein für Toleranz und vor allem Liebe. Wenn meine „Onkels“ sich nicht lieben - wer dann?!
Die Hetero-Leute in Beziehungen, die nur noch wegen des Trauscheinzwangs aufrecht erhalten werden?
Ich bin mit einem Mann zusammen - aber dennoch, Du hast mich verletzt.

Und was soll die Bemerkung mit den „Neudeutschen“ - Ironie? Aber bei Dir könnt ich mir auch vorstellen, dass Du Dir in deren tradierter und traditionsorientierter Lebensweise vielleicht sogar noch „Unterstützung“ suchen könntest.

…eine enttäuschte Heidi
…wenn SO Christlichkeit aussieht…

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Mich verletzt, was Du geschrieben hast.

Mein Onkel, der mir sehr am Herzen liegt, ist schwul und hat
seit über 15 Jahren einen festen und sehr, sehr lieben
Partner. Beide gehen sehr rücksichtsvoll und voller Liebe
miteinander um. Nix von wegen „Fun, fun, fun“!

Dagegen habe ich nichts. Wahrscheinlich die meisten anderen auch nicht.
Von solchen Dingen habe ich nicht gesprochen.

Aber daß Dein Onkel und sein Partner auch ein wenig Fun miteinander haben, das will ich den beiden doch wünschen, wofür denn sonst das Ganze. Das gilt ja auch für eine Ehe. (Ich meine die herkömmliche konservative Ehe, sozusagen die ganz normale, zwischen Mann und Frau.)

Aber Deine Befindlichkeit ist mir egal, wenn ich der Meinung bin, daß die öffentliche Förderung von Anal-Verkehr zwischen Männern untereinander durch die Homo-Ehe Krampf ist.

Mir ist aber die Befindlichkeit derer nicht egal, die sich durch die Schwulen-Propaganda vor den Kopf gestoßen fühlen.

…eine enttäuschte Heidi
…wenn SO Christlichkeit aussieht…

Ich habe mich nicht als „christlich“ bezeichnet; es hätte aber trotzdem zu meiner Meinung gepaßt.

Freundlichen Gruß,
die Beobachterin, nicht grün und nicht rosa.

nicht grün und nicht rosa - einfach nur braun!(oT)
!