Religion und Homosexualität

!

? Ist sie das?

Das war jetzt noch der erwartete Schlag mit der Keule LOL.

überaus originell - die Beschuldigung „braun“.
Einen passenden Kommentar spare ich mir jetzt.
Die Diskussion ist für mich beendet.

Hallo Heidi

? Ist sie das?

Mach dir nix aus dem Gesülze von Beobachterin. Er/sie/es ist aus den Politikbrettern hinreichend bekannt. Einfach ignorieren.

Gruss
Marion

nichts davon hat von Jesus gesagt!
Hi Alex,

ich kenne die Zitate, sie sind alle nicht von Jesus, oder?:smile:)

…und der ist für mich immer noch die oberste Priorität. Sein Verhalten gegenüber anderen Augestossenen der Gesellschaft: Zöllnern, Huren etc. legt für mich die These nahe, dass er sich gegenüber Homosexuellen ähnlich/genauso verhalten hätte. Nachsichtig, voll Liebe.

beste Grüße,

barbara

klassischer Lasterkatalog und die Grundsünde
Hallo Beobachterin,

Vielleicht ist der Grund, daß es darüber nichts zu sprechen
gab, weil die Wertung eindeutig war.

aus dem Brief des Paulus an die Römer

  1. Kapitel
    Paulus der Apostel der Heiden

1,26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche
Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr
vertauscht mit dem widernatürlichen; 1,27 desgleichen haben
auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen
und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit
Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja
sein mußte, an sich selbst empfangen.

Homosexualität gilt nach Paulus nicht als Sünde selbst, sondern ist Auswirkung, Strafe Gottes. Sie ist ein Symptom für die Grundsünde des Menschen: das Geschöpf mehr zu lieben als den Schöpfer,Gott.

Ich persönlich sehe diese Symptome heute in der Gentechnik, dem Machbarkeitswahn des perfekten Menschen, dem Körper-, Schönheits-, und Jugendkult eher und beängstigender als in dem, was Männer mit Männern und Frauen und Frauen tun können. Sicherlich war jedoch für Paulus das das Beispiel, was die Verdorbenheit des Menschen besonders verdeutlichte.

1,28 Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu
erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, so daß
sie tun, was nicht recht ist, 1,29 voll von aller
Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid,
Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, 1,30 Verleumder,
Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch
im Bösen, den Eltern ungehorsam, 1,31 unvernünftig, treulos,
lieblos, unbarmherzig. 1,32 Zwar kennen sie die göttliche
Rechtsordnung (und wissen), daß jene den Tod verdienen, die
solches treiben, dennoch tun sie es nicht nur selbst, sondern
zollen auch denen noch Beifall, die es treiben.

Das ist ein ziemlich klassischer Lasterkatalog, Paulus zeigt hier nochmal, wohin es führt, wenn die Menschen sich von Gott entfernen. Damit sind aber alle Menschen gemeint und keineswegs nur die Homosexuellen.

beste Grüße,

barbara

!

Eine andere Meinung als braun zu titulieren ist mehr wie mist. Ich bezeichne andere, rote, als Kommunistenschw…

Gruß

Markus

Hallo Heidi:smile:

Prinzipiell stelle ich mir hier die Frage: Was heisst „im
Glauben erziehen“?
Das heisst ja noch lange nicht, die Kinder in eine bestimmte
sexuelle Richtung zu erziehen.
Die Bibel erzieht meiner Meinung nach zu Liebe - wieso denn
nicht zur Liebe zu Gleichgeschlechlichen??

Das hast du schön gesagt: Erziehung zur Liebe:smile:

Das Verbot der Männerliebe wandte sich ja ursprünglich gegen
die hellenistische Praxis der Knabenliebe und gegen
Kultprostitution. Wo steht denn, dass Männer Männer nicht
lieben können und Frauen nicht Frauen?

Naja, also ansich haben die zeitgenössischen Menschen, die Protagonisten und Autoren der Bibel, schon recht eindeutig gesagt, was sie von Homosexualität halten. Die Frage ist doch eher, was wir damit heute machen. Es gibt nunmal -auch zu anderen Themen (Das Weib schweige in der Kirche, der Haupt der Frau ist ihr Mann)- Widersprüchlichkeiten und zeitgenössische Ansichten, die es von „ewigen Regeln“ abzusetzen gilt. Für mich ist da Jesus das letzte Wort, der sagt, dass das wichtigste Gebot ist, den anderen zu lieben wie sich selbst. Daraus leitet sich dann jede Ethik, jedes Handeln ab, jedes Gesetz ab. Das findet man dann auch im Römerbrief.

Beste Grüße,

barbara

P.S. Was machen deine Prüfungen? Muss man schon Daumen drücken?:smile:

Hallo BB

das sagt die Bibel dazu:
Was sagt die Bibel über Homosexualität? Die Bibel sagt in Römer 1, 26-27 (Simon): „Darum hat sie Gott in schändliche Leidenschaft dahingegeben; denn auch ihre weiblichen Personen haben den natürlichen Umgang mit dem widernatürlichen vertauscht; gleicherweise haben auch die männlichen Personen den natürlichen Verkehr der weiblichen Person verlassen und sind in ihrer Begierde zueinander entbrannt. Männliche haben mit Männlichen Unzucht getrieben und, wie es sein mußte, den Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.“
Ist das Praktizieren von Homosexualität eine Sünde? Die Bibel sagt in 3. Mose 18, 22 (Simon): „Du sollst nicht einem Manne beiwohnen, wie man einer Frau beiwohnt; es ist ein Greuel.“
Kann ein praktizierender Homosexueller das Reich Gottes ererben? Die Bibel sagt in 1. Korinther 6, 9: „Oder wißt ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Laßt euch nicht irreführen! Weder der Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben.“
Wie alle anderen Sünder, so sind auch Homosexuelle aufgerufen, Buße zu tun. Die Bibel sagt in 1. Timotheus 1, 10-11 (Simon): „Das Gesetz ist bestimmt für „Unzüchtige, Männerschänder, Menschenräuber, Lügner, Meineidige und wenn etwas anderes der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, nach der Frohbotschaft der Herrlichkeit des ewigreichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.“
Sündhafte Praktiken aller Art müssen aufgegeben und von Gott vergeben werden. Die Bibel sagt in 1. Korinther 6, 11: „Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.“
Für praktizierende Homosexuelle Menschen besteht Hoffnung. Die Bibel sagt in 1. Korinther 10, 13: „Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen läßt über eure Kraft, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende nimmt, daß ihr’s ertragen könnt.“
Was sollte man tun, wenn man in Homosexualität verwickelt ist?
Zuerst müssen sie ihre Sünde erkennen. Die Bibel sagt in Psalm 51, 3-5: „Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir.“
Zweitens, sie müssen Gott ihre Sünden bekennen und um Vergebung dieser Sünden bitten. Gott sagt, daß sie wieder einen neuen Anfang machen können. Die Bibel sagt in Psalm 51, 9-14: „Entsündige mich mit Ysop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde. Laß mich hören Freude und Wonne, daß die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus.“
Drittens, sie müssen glauben, daß Gott ihnen wirklich vergeben hat und sie brauchen dann kein schlechtes Gewissen mehr zu haben. Die Bibel sagt in Psalm 32, 1-7 (Simon): „Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist. Heil dem Menschen, dem der Herr Sündenschuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist; denn als ich schwieg, verzehrten sich meine Gebeine durch mein Stöhnen während des ganzen Tages; denn bei Tag und bei Nacht war deine Hand schwer auf mir; verwandelt wurde mein Mark wie in Sommergluten. Da bekannte ich dir meine Sünde und habe meine Sündenschuld nicht zugedeckt. Ich sagte; ‚Ich will dem Herrn meine Übertretung bekennen.‘ Da hast du meine Sündenschuld vergeben. Darum bete jeder Fromme zu dir in der Zeit des Findens; ja, die Flut mächtiger Wasser wird ihn nicht erreichen. Du bist mir ein Schirm, behütest mich vor Drangsal, mit Rettungsjubel umgibst du mich.“

Ohne Kommentar der Kirche versteht sich.

Gruß

Markus (nicht der von oben)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Christ sein heisst offen sein für Toleranz und vor allem
Liebe.

Liebe Heidi,

das scheint ein weitverbreiteter Irrtum zu sein.

Betrachte die Aussagen Jesu genau und Du wirst sehen, dass er nicht gerade tolerant war. Christ sein sollte immer noch bedeuten, dass man den Lehren Jesu folgt. Und die sind deutlich in der Bibel dargelegt.

Gruss Harald

das hat Jesus gesagt!

ich kenne die Zitate, sie sind alle nicht von Jesus, oder?:smile:)

…und der ist für mich immer noch die oberste Priorität. Sein
Verhalten gegenüber anderen Augestossenen der Gesellschaft:
Zöllnern, Huren etc. legt für mich die These nahe, dass er
sich gegenüber Homosexuellen ähnlich/genauso verhalten hätte.
Nachsichtig, voll Liebe.

Hallo Barbara,

MT 13,41 Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun,
MT 13,42 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.

das hat Jesus gesagt. Klingt nicht so sehr nach Toleranz und Nachsichtigkeit.

Gruss Harald

Evangelium und Gesetz
Hallo Harald,

ach…und wie war die Geschichte mit „der werfe den ersten Stein“:smile:))

… soweit ich weiß, hat sich Jesus über bigotte Gesetzes(g)eiferer mehr empört als über alles andere…

ich überlasse es doch bitte Gott, wen er verurteilt für sein Handeln und wen nicht. Das ist nicht Aufgabe von Menschen, die sich selbst für die Superchristen halten, weil sie so leben, wie sie meinen, das Gott es will. Jesus hat das Evenaglium gebracht, oder? Die frohe Botschaft der Erlösung.Das Wissen und den Glauben, das Gott uns mit all unseren Fehlern und Schwächen liebt.

beste Grüße,

barbara

die Schwachen im Glauben…und das Leben als…
…Gottesdienst.

Hallo Harald,

Wie sollen wir leben: Röm 13, 8: Seid niemand etwas schuldig, außer, daß ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. Und 13,10: „So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.“

In dem Zusammenhang lese man „Von den Schwachen und Starken in Glauben“ Röm 14, 1ff.

„Der eine glaubt, er dürfe alles essen, wer schwach ist, ißt kein Fleisch.“

4: Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest?

Und 5ff:smiley:er eine hält einen Tag für höher als den anderen, der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiß. …

14: Ich weiß und bin gewiß in dem Herrn Jesus, daß nichts unrein ist an sich selbst, nur für den, der es für unrein hält, ist es unrein.

Wer also meint, bestimmte für ihn wichtige Gesetze einhalten zu müssen, um ein Christ zu sein, möge das tun. Die, die davon frei sind, mögen darauf Rücksicht nehmen und niemand verletzen.

Die Zitateschlacht kann man endlos weiterführen, es ist einfach eine grundsätzliche Haltung zur Bibel. Ich weiß, dass man ne Menge so oder so auslegen kann und akzeptiere, dass du die Bibel für dich vielleicht in einigen Punkten anders auslegst als ich. Und deshalb ein bestimmtes Leben führst. Andere sehen bestimmte Dinge anders, haben einen anderen Umgang mit dem Evangelium. Und leben eben ein anderes Leben.

beste Grüße,

barbara

Hallo Barbara,

ach…und wie war die Geschichte mit „der werfe den ersten
Stein“:smile:))

… soweit ich weiß, hat sich Jesus über bigotte
Gesetzes(g)eiferer mehr empört als über alles andere…

da hast Du natürlich völlig Recht!

ich überlasse es doch bitte Gott, wen er verurteilt für sein
Handeln und wen nicht.

Ich auch.
Aber man muß den Menschen doch sagen, was Gott gefällt und was nicht.

Das ist nicht Aufgabe von Menschen, die
sich selbst für die Superchristen halten, weil sie so leben,
wie sie meinen, das Gott es will. Jesus hat das Evenaglium
gebracht, oder? Die frohe Botschaft der Erlösung.Das Wissen
und den Glauben, das Gott uns mit all unseren Fehlern und
Schwächen liebt.

Ganz richtig.
Wenn wir aber alles für akzeptabel und tolerierbar halten, von welchen Fehlern sollen die Menschen denn dann erlöst werden?

Gruss Harald

Hi Harald,

Betrachte die Aussagen Jesu genau und Du wirst sehen, dass er
nicht gerade tolerant war. Christ sein sollte immer noch
bedeuten, dass man den Lehren Jesu folgt. Und die sind
deutlich in der Bibel dargelegt.

Du scheinst mehr und mehr auf die Schiene abzugleiten, die schon aus deiner früheren Formulierung erkennbar wird, dass du einen „göttlichen“ Gott brauchst, der nichts Menschliches an sich hat. Erst bejahst du den Massenmord an Andersgläubigen als „bloßes Unkrautausraufen“, jetzt lobst du die Intoleranz, die Jesus gezeigt hat (hätte) und schneidest dir ein Scheibchen eigene Intoleranz ab, die ja damit legitimiert ist. Hat Jesus eigentlich jemals verlangt, dass man Schwule diskrimiert, verprügelt, vergast, ins Gefängnis steckt oder sonstwie misshandelt?
Die Intoleranz, die Er an den Tag legt, gilt den Fetten, satten, Selbstbewussten und von eigenen Gnaden Heiligen, die sich mit auf dem Bauch gefalteten Händen auf den Himmel freuen, nicht den Problembeladenen, Gejagten, Gehetzten und an sich selbst Leidenden.Und vergiss nicht:
„Mit dem Maß, mit dem ihr messt, werdet auch ihr gemessen werden“.
gruß,
bb

Hallo Harald,

Ganz richtig.
Wenn wir aber alles für akzeptabel und tolerierbar halten, von
welchen Fehlern sollen die Menschen denn dann erlöst werden?

Von ihrer eigenen Gottesferne, an der sie mehr leiden als Gott.

beste Grüße,

barbara

Hi Mohamed,

Homosexualität mag zwar eine Veranlagung sein (inwiefern das
bewiesen ist, sei mal dahingestellt). Es ist auf jedenfall
kein Trieb, sondern eine Neigung. Dem Trieb (hier der
Sexualtrieb) kann man nicht auf Dauer widerstehen, der Neigung
schon.

Du sagst selbst, dass man dem sSexualtrieb nicht auf dauer widerstehen kann, irgendwie wird er sich melden. Das heißt, du kannst auch einem homosexuell geneigten Sexualtrieb nicht widerstehen. Du kannst zwar den homosexuellen Geschlechtsakt genauso verweigern wie den heterosexuellen, aber was willst du tun gegen die Träume, die Sehnsucht, das Verliebtsein?
Die katholische Kirche argumentiert genauso wie du. Aber was dabei rauskommt ist leider nur ein verkrampfter Schwuler, der sich ängstlich versteckt und ein Leben voller Lügen um sich herum aufbaut.
gruß,
bb

Harald,

WO in der Bibel sollte ich das finden??

…jetzt bin ich aber echt gespannt!

Heidi

Hallo Marion!

Okay - werd ich machen! Dann nehm ich sie auch nicht mehr ernst. Ich glaube, da hab ich sogar mal ein richtiges Vorurteil - gegen braun!

…die ansonsten (hoffentlich) vorurteilsfreie
Heidi

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Okay - aber sind diese Bibelstellen auch „original“ - also nicht irgendwie später eingefügte??

Heidi

Hallo Heidi!

Okay - werd ich machen! Dann nehm ich sie auch nicht mehr
ernst.

Da wärst du sicher nicht nicht einzigste *schmunzel*

Gruss
Marion