Remmo u. Islamist auf Linke Wahlparty

Hallo,

(…)
Was hat aber Issa Remmo bewogen, sich auf die Siegesfeier zu begeben?

(…)

Gruß
Raketenbasis

[„Beitrag“ um unangemessene Abschnitte bereinigt; MOD C_Punkt]

Eben noch im Postillon gefunden.

Frag ihn doch mal! Frag ihn auch, wie er es fand, dass er sofort zur Tür begleitet wurde, als man ihn erkannte. Und dann frage mal Christian Zander von der CDU, was ihn bewogen hat, Remmo durch das Abgeordnetenhaus zu führen.

Und frage die Medien, warum der ältere Vorfall nur kurz aufgegriffen wurde und der neuere zu solchen turbulenten Aussetzern in der rechten Presse führt.

Was genau willst Du damit unterstellen? Ist Dir bewusst, dass Du mit solchen Aussagen über die Freiheit der Meinungsäußerung hinaus gehst und bei der üblen Nachrede angekommen bist?

Nee. Vor allem sind die Rechten aufgeregt. Die rechten Medien, die rechten Politiker und können sich mit Schaum vor dem Mund kaum zurückhalten.

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Das heißt, Du standest daneben und hörtest die Gespräche mit?!

Wie schon geschrieben: frag ihn einfach!

Man sagt auch, die Erde eine Scheibe und bei der Sonnenfinsternis neulich wurde die Sonne auf OLED umgestellt.

Du kannst also beweisen, dass Remmo an die Linken gespendet hat?

Falls nicht: auch das könnte als üble Nachrede gewertet werden.

Erzähle doch mal: worüber haben sich die beiden Buddies so respektvoll unterhalten?

Du ließt doch sonst soviel vom Axel-Springer-Verlag. Ist Dir deren Propaganda-Kampagne gegen die Linke gar nicht aufgefallen? Hast Du nicht mitbekommen, was der Weißwurst-Influenza für einen Müll von sich gegeben hat? Oder was Merz für grandiose Ideen ohne Denken (wie so oft…) aus seinem Kopf hat entfleuchen lassen?

Nochmal: die Feier hatte eine offene Tür. Es gab keine Einladungen, keine Kontrollen. Du dürftest das bemerkt haben, Du warst ja dabei. (Woher wüstest Du sonst, was und in welchem Tonfall besprochen wurde?!)

Du verzapft ziemlich viel Unsinn. Zu all den Dingen ist die Faktenlage sehr breit, sehr offen. Wie man auf die Idee kommen kann, unreflektiert vier Tage später Verschwörungsmythen zu erfinden, wird vermutlich Dein Geheimnis bleiben.

Wobei, eigentlich nicht…

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Und noch eins - dazu hattest Du vergessen, Dich zu äußern:

Von der CDU hatte Remmo übrigens eine Einladung. Zur Linken ist Remmo, ohne Einladung, von sich aus gegangen.

Wäre es dann richtig, zu behaupten, dass die CDU Kontakte zur organisierten Kriminalität hält und respektvoll pflegt?

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Mit wem er sich dort so abgegeben und amüsiert hatte, ist auch bekannt.

Die PFLP wird vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft und von der Europäischen Union sowie den USA als Terrororganisation geführt. Ibrahim soll unter anderem nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 den Hamas-Führer Jahia Sinwar als »standhaften Führer« und »Märtyrerhelden« bezeichnet haben.

Auf den Bildern von der Wahlparty am Sonntag trägt Ibrahim ein Shirt mit der Aufschrift »See you in Palestine«. Außerdem ist er auf Fotos unter anderem neben dem Clanchef Issa Remmo zu sehen, der ebenfalls auf der Wahlparty der Linken auftauchte. Auf anderen Bildern ist Ibrahim aber auch mit dem Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak und der Berliner Linkenkandidatin Vanessa Emde zu sehen.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-09/linke-neukoelln-ibrahim-ibrahim-pflp-issa-remmo-gxe

Nein. Das stimmt nicht. Eingeladen war die Arabische Gemeinde in Deutschland ohne Teilnehmerliste.

Eingeladen wurde Remmo laut Bericht vom Tempelhofer CDU-Abgeordneten Christian Zander, der auch am Sonntag wieder ins Parlament gewählt wurde. Mit dem Bericht konfrontiert, widersprach Zander der Darstellung der Zeitung damals entschieden. „Ich habe keine Mitglieder der Familie Remmo eingeladen und würde dies auch niemals tun“, sagte Zander.

Laut seiner Darstellung habe ihn die „Arabische Gemeinde in Deutschland“ gebeten, eine Führung durch das Abgeordnetenhaus zu ermöglichen. „Diese Führung wurde so organisiert wie hunderte weiterer Führungen jedes Jahr“, erklärte Zander seinerzeit. Eine Teilnehmerliste habe es nicht gegeben. „Hätte ich von der Teilnahme eines Mitgliedes des Remmo-Clans gewusst, dann wäre diese Gruppe von mir ausgeladen worden“, so Zander weiter.

Nein. Wäre es nicht. Oder willst du der Arabischen Gemeinde in Deutschland unterstellen, sie hätte Remmo heimlich unter die Teilnehmer geschummelt?

Das weiß man leider noch nicht genau. Ein paar Denkanstöße liefert der Tagesspiegel:

Nun steht Koçak wegen Kontakten zur Rammo-Familie in der Kritik. Wie ist der Abgeordnete sonst aufgetreten? Gibt es Hinweise auf eine Agenda? Im Innenausschuss, in dem Koçak seit Beginn dieser Legislaturperiode Mitglied ist, war man schon vorher vom Engagement des Abgeordneten irritiert.

„Da sprach er in seinen Reden immer von ,unseren Leuten’.“ Throm habe Koçak danach immer wieder gefragt, wen er damit meine, doch nie eine konkrete Antwort bekommen.

„Unerträglich, dass der mit uns im Innenausschuss sitzt“, sagte Siegfried Walch im Bundestag mit Blick auf Koçak. Dabei meine er besonders dessen Kontakte in die organisierte Kriminalität, sagte Walch dem Tagesspiegel: „Im Innenausschuss hat er Zugang zu ganz speziellem Wissen. Da erstatten das BKA und die Nachrichtendienste detailliert Bericht, auch zu konkreten Fällen.“

Ob tatsächlich sicherheitsrelevante Informationen ans Clanmilieu weitergegeben worden seien, wisse er nicht, fügte Throm hinzu, sprach sich aber dafür aus, Koçak aus Sicherheitsgründen aus dem Innenausschuss abzuziehen.

Schon während seiner Zeit im Abgeordnetenhaus in Berlin, vor dem Bundestagsmandat, fiel Koçak mit Anfragen an die Berliner Verwaltung auf. So fragte er im Februar 2022 detaillierte Informationen zu Anti-Clan-Einsätzen bei der Berliner Polizei an. Er fragte nach Ort, Datum, Uhrzeit, eingesetzten Polizeieinheiten und sogar nach deren Waffen. Anfragen wie diese stellte Kocak gleich mehrfach. Im Bundestag stellte er eine Kleine Anfrage zu Clankriminalität.

„Das Gefühl, einen Agenten im Ausschuss zu haben, hatten wir nicht. Aber die Nachfragen nach konkretem Ermittlungshandeln erscheinen nun schon auch in einem anderen Licht.“

Wer ist denn jetzt schon wieder „man“. Du scheinst doch ganz genau bescheid zu wissen. Warum weichst Du aus, wenn es konkret wird?

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Na zum Beispiel die Leute im Innenausschuss.

Im Innenausschuss, in dem Koçak seit Beginn dieser Legislaturperiode Mitglied ist, war man schon vorher vom Engagement des Abgeordneten irritiert.

Man kann also zusammenfassen, dass Kocak mindestens zwei zweifelhafte Kontakte pflegt.

Und dass diese Kontakte ihn bei einer offenen Feier der Linken in Neukölln anläßlich des Wahlsiegs kurz besuchten - bis sie hinausgebeten wurden.

Du möchtest von uns wissen, warum Kocak diese Kontakte pflegte und warum diese Kontakte auf der Wahlparty erschienen sind.

Wie kommst Du auf die Idee, dass ausgerechnet hier Personen sind, die Kocak oder beide Kontakte persönlich kennen und nach ihren Beweggründen fragen könnten?

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Wie so Politiker von der Union
Aserbaidschan-Affäre – Wikipedia
oder der afd
Ex-Mitarbeiter von AfD-Politiker Krah wegen Spionage verurteilt | tagesschau.de
AfD-Chef Chrupalla verteidigt Russland-Reisen von Abgeordneten | tagesschau.de
AfD für Putin: Wie eng sind die Beziehungen? | Campact

Darüber hört man von unserem Politikexperten erstaunlich werden. Sollte er eventuell Kontakte linker Politiker zu zweifelhaften Personen dramatischer finden als die rechter Politiker zu Nationen, die nicht nur im Hinblick auf die Menschenrechte problematisch sind, sondern auch Deutschland nicht besonders freundlich gesonnen sind?

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Von heimlich kann gar keine Rede sein. Diese Stelle aus dem Artikel der Morgenpost hast du „versehentlich“ nicht zitiert:

„Christian Zander wusste ganz wohl, dass mein Vater Issa Remmo ist. Er hat sich mit seinem Namen persönlich vorgestellt“, sagte Firas Remmo der Zeitung. Zander regte offenbar sogar ein gemeinsames Foto mit dem Clan-Boss an. „Mein Vater hatte kein Interesse, mit dem CDU-Politiker auf einem Foto zu sein, um kein Aufsehen zu erregen. Aber der Politiker bestand darauf. Und dass mein Vater mit dem Politiker gemeinsame Freunde hat, ist auch kein Geheimnis“, erklärte Firas dem Blatt.

Selektives Zitieren ist übrigens nur unwesentlich besser als Lügen.

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Eigentlich sollten alle aufgeregt sein.

Die Sozialdemokraten scheinen bislang (noch) etwas Orientierung zu haben, aber leider (und für mich völlig unverständlich) nicht die Grünen. Diese haben in Berlin bereits öffentlich verlautbaren lassen, dass sie weder das Antisemitismusproblem noch die Nähe zur organisierten Kriminalität interessieren, solange Dienstwagen als Senator(*in), Staatssekretär(*in), Beauftragter(*in) für irgendwas… winken. Erst das Geld/ der (Elektro-) Dienstwagen, dann die Moral. Ein “flexibles” Wertesystem kann bei den Berliner Grünen bedarfsweise an die benötigten Entscheidungen angepasst werden.

Die Grünen schränken das natürlich ein! Natürlich koalieren sie nur, wenn die Linke sich glaubhaft (!) distanziert! Soll wohl heißen, dass eine floskelhafte Bekundung von Frau Eralp, dass die Antisemiten ja nur eine Minderheit der Parteibasis ausmachen, benötigt wird.

Herr Koçak lässt dafür kurzzeitig ein Ausschusspöstchen ruhen, anscheinend weil er zu viele Termine mit Vertretern irgendwelcher Familien aus bestimmten Berliner Milieus hat und deswegen die Zeit nicht aufbringen kann…

Beim nächsten Holocaust-Gedenktag sollten die Grünen sich besser von den Gedenkveranstaltungen fernhalten, denn Heuchelei fällt auf und manche Wähler (gerade aus dem bürgerlichen Wählerklientel der Grünen, in meinem Umfeld stößt das da einigen deutlich auf) haben eine Gedächtnisspanne von länger als einen Instagram-Aufreger.

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Was bei mir auf absolutes Unverständnis stößt: von den Linken scheinen viele Medien- und Politikschaffende zu erwarten, dass die ein Leuchtturm des Anstands und der Moral sind. Und so diskreditieren sie die Partei für Dinge, die bei anderen Parteien als völlig normal hingenommen werden. Und die Querdenken (wohl quer, aber nur linear und nicht besonders tief) wiederholen den Unsinn.

Man könnte natürlich auf die Idee kommen, dass diese Medien- und Politikschaffenden durch die Programmatik der Linken ihre Pfründe bedroht sehen und diese schützen wollen. Und daher machen sie etwas, was sie richtig gut können: sie wiegeln die Querdenker auf, die unreflektiert, ohne Quellenprüfung, hoch emotionalisiert den erlogenen Blödsinn kopieren und andere damit emotionalisieren, den selben Mist zu tun.

Das selbe Prinzip wurde bei der Diskreditierung der Grünen erfolgreich angewendet, bei der Zerstörung der SPD und der CDU/CSU - warum sollte es nicht auch bei den Linken funktionieren?!

Die dankbaren Empfänger und Multiplikatoren wählen anschließend noch mehr die AfD, weil die am lautesten krakeelt und scheinbar einen Ausweg kennt. Aber in Wirklichkeit hat sie keine Lösungen, sie krakeelt nur. Jetzt kann man versuchen, Erklärungen zu finden, warum die Empfänger und Multiplikatoren ausgerechnet eine Partei wählen, die noch stärker gegen ihre Interessen arbeitet. Enttäuschung? Verletzung? Verlust von Perspektive? Alles möglich, aber die AfD hat, wie schon geschrieben, keine Lösung dafür. Also bleibt nur eine Erklärung: völlig egal, wie die Folgen sind, es geht nur um das Kaputtmachen, um Zerstörung. Und daher kann man die dankbaren Empfänger und Multiplikatoren getrost mit den Worten Christian Ehrings zusammenfassen: egomane Vollidioten.

Passt auch zu meiner derzeitigen misanthropen Grundeinstellung.

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Ich bin ja weit davon entfernt, ein Experte für Berliner Politik zu sein, aber im Moment geht es m.W. doch im Wesentlichen um das eindeutig antisemitische Verhalten eines Politikers und dessen zweifelhafte Kontakte.

Dass links der Mitte eher pro-palästinensische Stimmen zu erwarten sind, ist nicht neu und das damit meist auch verbunden ist, dass das Handeln des israelischen Staates negativ interpretiert wird, ist auch nichts neues. Aber das ist ja nun nicht das gleiche wie offener Antisemitismus und aus dem Grund geht der generelle Vorwurf des Antisemitismus, der von einzelnen Akteuren in Richtung der Linken erhoben wird, eindeutig fehl.

Man darf ja gerne als Vergleich den Fall Palmer heranziehen, der sich auch nicht „ganz so“ im Sinne der Parteilinie äußerte. Dennoch kam in dem Kontext niemand auf den Gedanken, die Grünen als Rassisten zu bezeichnen, obwohl sich Palmer mitunter schon „etwas“ rassistisch äußerte.

Was ich damit sagen will: immer, wenn das Verhalten Einzelner oder einiger weniger Politiker auf die ganze Partei übertragen wird, sind unredliche Motive im Spiel. Bei der Union bspw. ist der Vorwurf der latenten und offenen Korruption gerechtfertigt, weil es eine Vielzahl von Einzelfällen gab und Parteigranden, die unter konkreten Korruptionsverdacht standen und stehen bzw. dessen sogar überführt waren, dennoch in hohen Ämtern gehalten oder dahin noch gebracht wurden.

Auch bei der afd scheint mir der generelle Vorwurf, es nicht nur mit der Verfassungstreue so genau zu nehmen, sondern auch nicht mit dem Straf- und Dienstrecht, angesichts der Vielzahl der Fälle durchaus gerechtfertigt.

Den Linken in Bausch und Bogen Antisemitismus vorzuwerfen, geht m.E. zu weit und dahinter steht - wie Du auch schreibst - politisches Kalkül. Mir ist nur das Ziel nicht ganz klar. Oder plant tatsächlich ernsthaft jemand eine schwarz-rot-grüne Koalition als Alternative zu rot-rot-grün?

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Und trotzdem gibt es Menschen, die das eine mit dem anderen gleichsetzen.

Aber wie ich schon schrieb: ich halte das für vorgeschobene Argumente. Ähnlich wie einst der „Heizungshammer“ und die kolportierte Furcht, dass Habeck höchstselbst morgen die Gasheizung aus dem Keller reißen wird.

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Der Satz ergibt keinen Sinn.

Gerade diese Vorlieben sind auch bei der afd problematisch. Hatte ich wiederholt gesagt, dass ich diese genauso falsch finde, wie wie bei der Linken, die eine ähnliche Zuneigung empfinden. Bei den Linken kommen dann Kontakte zu Intafada-Fans allerdings noch dazu.

Irgendwann werden die Remmos auch abgestritten haben mit der Goldmünze und dem Grünen Gewölbe zu tun zu haben. Das hättest du dann wohl auch geglaubt.

Dass bei Herrschenden niemals alles „völlig normal“ läuft ist bei Links und Rechts nicht verschieden. Pfründe sichern geht immer vor.
Allerdings ist Schluss, wenn jemand im Ausschuss vertrauliche, geheime Inhalte zur Lage der Clankriminalität erfragt und erfährt.
Bei Schulterklopferei mit Israelhassern auch.

Noch unerträglicher als deine haltlosen Diskreditierungen der Linken ist, dass Du sie mit den rechten gleichsetzt. worum geht es dir dabei? Willst Du die Linke noch stärker diskreditieren (gelingt Dir zumindest bei mir nicht)? Willst du die rechte normalisieren (gelingt dir zumindest bei mir nicht)? Willst du zeigen, wie ungebildet du bist und wie kurz und simpel daher dein Denken ist (gelingt dir zumindest bei mir)?

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Du regst Dich hier maßlos über eine zweifelhafte Bekanntschaft eines Politikers auf und überträgst die auf eine ganze Partei oder wenigstens einen Landesverband, ignorierst aber beharrlich die durchaus häufigeren und durchaus problematischeren Bekanntschaften anderer Politiker anderer Parteien.

Deren Aussagen fallen aber unter das Recht, in Deutschland seine Meinung äußern zu dürfen, so dämlich, unlogisch und unbegründet diese auch ist. Für Palästinenser, deren Rechte usw. einzutreten, ist noch lange kein Antisemitismus.

Ich finde es bisschen schwierig, die beiden Pole des politischen Spektrums gleichzusetzen und das gilt eigentlich in fast jeder Hinsicht. Das fängt schon damit an, dass die einen allen Bürgern eines Landes etwas Gutes tun wollen, während die anderen zwischen guten und schlechten Menschen bzw. wertvollem und weniger wertvollen Menschen unterscheiden und vor allem eine scharfe Demarkationslinie zwischen dem Pöbel und der herrschenden Klasse (gleich ob kirchlich oder weltlich) durchsetzen oder beibehalten wollen.

Wenn man sich also auch nur ansatzweise im mit dem Humanismus anfreunden kann (und das inkludiert eigentlich jeden ernsthaften Christen), muss sich also zwingend von dem fernhalten, was über den normalen destruktiven Konservatismus hinausgeht. Eine gleichlautende Bewertung von rechten und linken politisch-gesellschaftlichen Zielen verbietet sich damit automatisch ebenfalls.

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