Rentenversicherung sanieren

Um die Renten zu sichern, sollen die Deutschen länger arbeiten. Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt forderte eine Altersgrenze von 67 Jahren, FDP-Vize Rainer Brüderle sprach gar von der Rente ab 70.
Mein Vorschlag:
Alle sollen arbeiten bis zum Tage ihres Ablebens und natürlich in die Rentenversicherung einzahlen. Mit dem angesammelten Geld
stopfen wir die „Eichelschen Haushaltslöcher“.
Reicht mein persönlicher Wahnsinn schon aus um in die Politik zu gehen?
Mit lieben Grüßen:
Herbert

Um die Renten zu sichern, sollen die Deutschen länger
arbeiten. Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt forderte eine
Altersgrenze von 67 Jahren, FDP-Vize Rainer Brüderle sprach
gar von der Rente ab 70.
Mein Vorschlag:
Alle sollen arbeiten bis zum Tage ihres Ablebens und natürlich
in die Rentenversicherung einzahlen.

Gute Idee, sollte jemand so hinterlistig sein, vor seinem 70. Geburtstag zu sterben, müssen die Angehörigen das nacharbeiten.

Mit dem angesammelten
Geld
stopfen wir die „Eichelschen Haushaltslöcher“.
Reicht mein persönlicher Wahnsinn schon aus um in die Politik
zu gehen?

Klar, damit kannst Du Bundestagspräsident werden, der ist auch Pastor.
*wink*
Rainer

Arbeitslosenstatistik ruinieren

Um die Renten zu sichern, sollen die Deutschen länger
arbeiten. Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt forderte eine
Altersgrenze von 67 Jahren, FDP-Vize Rainer Brüderle sprach
gar von der Rente ab 70.

Sagen wir bis 65, Rentner haben ja eh immer lange Weile.

Mein Vorschlag:
Alle sollen arbeiten bis zum Tage ihres Ablebens und natürlich
in die Rentenversicherung einzahlen. Mit dem angesammelten
Geld
stopfen wir die „Eichelschen Haushaltslöcher“.
Reicht mein persönlicher Wahnsinn schon aus um in die Politik
zu gehen?

Fast. Du hast nur vergessen zu schreiben, daß die dann alle höchstens 500€ verdienen dürfen, damit die Firmen geschützt sind.
Bleibt nur die Frage, wohin mit den 15 Mio Arbeitslosen oder wieviele das dann werden.

Gruß
Frank
PS: Hab ich das falsch im Hinterkopf, daß das Rentenalter mal heruntergesetzt wurde, um die Sozialsysteme zu sanieren?

Hi,

PS: Hab ich das falsch im Hinterkopf, daß das Rentenalter mal
heruntergesetzt wurde, um die Sozialsysteme zu sanieren?

Ja, hast Du falsch. Nachdem die Regierung Kohl feststellen musste, dass die Rentenkassen herzlich leer waren, wurde mit der Rentenreform von 1992 das flexible Renteneintrittsalter abgeschafft und auf 65 Jahre festgesetzt. Wer dennoch früher in Rente gehen will, muss seitdem pro Jahr früherem Eintritt 3,6% Abschlag hinnehmen.

Die Vorruhestandsregelung, die man bis 1996 beantragen konnte, sollte eigentlich den Arbeitsmarkt entlasten. Nun, dieses Ziel wurde deutlich verfehlt, dafür wurden die Rentenkassen kräftig belastet. In diesem Zug sind dann die Beitragssätze von 17,7% auf 20,3% gestiegen.

Gruß
Feanor

Hallo Herbert,

wahrscheinlich würde es schon sehr viel helfen, wenn das Gros der Arbeitnehmer tatsächlich bis zum festgesetzten Rentenalter arbeiten würden. Im Moment liegt die Quote nämlich bei etwa 22 Prozent. Der Rest geht (teilweise erheblich) früher in Rente…

Viele Grüße
Jana

Gute Idee, sollte jemand so hinterlistig sein, vor seinem 70.
Geburtstag zu sterben, müssen die Angehörigen das
nacharbeiten.

Hallo Rainer,

wer immer brav Rentenversicherungsbeiträge zahlte und rechtzeitig in die Kiste hüpft, am besten am Arbeitsplatz umkippt, hat doch wirklich etwas für die Gemeinschaft getan. So gesehen wäre doch eher eine Prämie für die Angehörigen fällig. Schließlich können die auch etwas nachhelfen… Du als Apotheker kennst doch bestimmt geeignete Mittelchen.

Vor langer Zeit sah ich einen Fernsehbericht über ein Naturvolk in weißnichtmehrwo. Die jagen alle alten Leute einmal jährlich auf Palmen. Mit langen Seilen wird die Palme dann geschüttelt. Hält sich der Alte, ist er noch fit genug und fällt der Gemeinschaft nicht zur Last. Hält er sich nicht und fällt herunter, hat sich das Problem erledigt.

Gruß
Wolfgang

Um die Renten zu sichern, sollen die Deutschen länger
arbeiten. Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt forderte eine
Altersgrenze von 67 Jahren, FDP-Vize Rainer Brüderle sprach
gar von der Rente ab 70.

Hallo Herbert,

da haben wohl viele Leute noch nicht begriffen, worum es tatsächlich geht. Niemand will Arbeitnehmer bis zum 70. Lebensjahr arbeiten lassen. Eine Anhebung des Rentenalters wird wenig daran ändern, daß die meisten trotzdem etliche Jahre früher in Rente gehen. Wer dann aber mit z. B. 65 in den Ruhestand geht, ist „Frührentner“. Es fehlen Beitragsjahre, als Folge sinkt das Rentenniveau.

Es wird schwer zu verkaufen sein, das Rentenniveau von 67% auf z. B. 55 oder 60% zu senken. Den Leuten zu erzählen, das Rentenniveau bleibt stabil, es muß nur etwas länger gearbeitet werden, kommt zwar auf das Gleiche hinaus, wird aber vom Wahlvolk vermutlich leichter geschluckt.

Gruß
Wolfgang

paßt auch noch dazu:

für den geliebten Partner ne gute LV abschließen, den Erstbeitrag bezahlen und dann den partner auf die palme schicken!

gruss
winkel

Hallo,

Um die Renten zu sichern, sollen die Deutschen länger
arbeiten. Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt forderte eine
Altersgrenze von 67 Jahren, FDP-Vize Rainer Brüderle sprach
gar von der Rente ab 70.
Mein Vorschlag:
Alle sollen arbeiten bis zum Tage ihres Ablebens und natürlich
in die Rentenversicherung einzahlen. Mit dem angesammelten
Geld
stopfen wir die „Eichelschen Haushaltslöcher“.
Reicht mein persönlicher Wahnsinn schon aus um in die Politik
zu gehen?

Reicht aus, wenn Du Dich bei Claudia Roth bewirbst, der „Neidtante der Nation“ wenn es um das Einkommen der Rentner geht.

Gruss Günter

Hallo Jana,

wahrscheinlich würde es schon sehr viel helfen, wenn das Gros
der Arbeitnehmer tatsächlich bis zum festgesetzten Rentenalter
arbeiten würden. Im Moment liegt die Quote nämlich bei etwa 22
Prozent. Der Rest geht (teilweise erheblich) früher in
Rente…

Hier wird doch nur das Problem verlagert. Wenn heute schon in vielen Berufen jemand ab dem 45 Lebensjahr, spätestens ab 50. Lebensjahr keinen Arbeitsplatz mehr bekommt, was nutzt dann die Festsetzung der Rente nach oben, wenn unten die Einnhamen der Rentenversicherung durch Beschäftigte wegbricht. Mehr Arbeitslose haben leider nun mal die Konsequenz, dass weniger Geld in die RV fliesst.

Wir müssen überlegen, ob nicht auf Dauer alle Gruppen in die RV müssen, also auch Beamte, Abgeordnete oder Selbstständige. Es muss dann ein System geschaffen werden, das einerseits die bisherigen Ansprüche, die die heutigen Arbeitnehmer erworben haben, entsprechend übertragen werden, gleichzeitig aber Berufseinsteiger ab einem Stichtag der Neureglung und zwar egal an welchem Arbeitsplatz unterworfen werden. Gleichzeitig muss ermöglicht werden, dass jemand zusätzlich weitere Ansprüche erwerben kann.

Bei dieser Lösung sind natürlich umfassende Eingriffe in das Steuerrecht notwendig. Es kann nicht sein, dass jemand sein Einkommen versteuert, hiervon Selbstvorsorge betreibt und dann bei Auszahlung erneut Steuern zahlen muss. Darüber, dass jemand die erwirtschafteten Zinsanteile zu versteuern hat, darüber könnte man reden. Oder aber der Staat muss die Vorsorge in voller Höhe als Sonderausgaben anerkennen und dann kann er im Fall der Auszahlung Steuern erheben.

Gruss Günter

die Lösung:
hallo Herbert,

  1. eine Grundrente für alle
    2 jeder Deutsche muss eine private Vorsorge treffen. Welcher Art ist rein anderes Thema.

Problem dabei:
1.die Übergangszeit vom Generationenvertrag zur Selbstvorsorge.
2. dem Staat entgeht ein Geldtopf zum Steuerlöcher stopfen.

Zu 1.: Das ließe sich regeln, in dem man die MwSt um 2 Punkte (?) erhöht und diese Mehreinnahmen zu 100 % für die heutigen Rentner und die über 40-jährigen verwendet. Nach Ableben dieser 2 Generationen könnte man diese Steuer dann streichen (was nie gemacht würde) oder für andere Zwecke verwenden (z.B. Diätenerhöhung)
Grüße
Raimund

Hallo Günter,

dass es sich um ein sehr komplexes System handelt, das liegt auf der Hand!

wahrscheinlich würde es schon sehr viel helfen, wenn das Gros
der Arbeitnehmer tatsächlich bis zum festgesetzten Rentenalter
arbeiten würden. Im Moment liegt die Quote nämlich bei etwa 22
Prozent. Der Rest geht (teilweise erheblich) früher in
Rente…

Hier wird doch nur das Problem verlagert.

Ich meinte es zuerst einmal als einen Beginn. Andererseits ist ja ein Anfang gemacht worden mit der Neuregelung für Altersteilzeit und Erwerbsunfähigkeitsrente u. ä. in die richtige Richtung.

Wenn heute schon in
vielen Berufen jemand ab dem 45 Lebensjahr, spätestens ab 50.
Lebensjahr keinen Arbeitsplatz mehr bekommt, was nutzt dann
die Festsetzung der Rente nach oben, wenn unten die Einnhamen
der Rentenversicherung durch Beschäftigte wegbricht.

Arbeitslose zahlen ganz normale Rentenbeiträge!
Das Rentensystem bricht vor allem aus demografischen Gründen weg. Aber es müsste nicht ganz so dramatisch sein, meine ich nur.

Mehr
Arbeitslose haben leider nun mal die Konsequenz, dass weniger
Geld in die RV fliesst.

Milchmädchenrechnung. Da sehe ich eher die Sozialhilfeempfänger in die „Mangel genommen“.

Wir müssen überlegen, ob nicht auf Dauer alle Gruppen in die
RV müssen, also auch Beamte, Abgeordnete oder Selbstständige.

Beamte zahlen in den Pensionsfonds ein. Abgeordnete müssen sich privat versichern, Selbstständige (nicht alle, kommt auf den Berufsstand an) auch. Deren Systeme laufen aber einigermaßen.

Es muss dann ein System geschaffen werden, das einerseits die
bisherigen Ansprüche, die die heutigen Arbeitnehmer erworben
haben, entsprechend übertragen werden, gleichzeitig aber
Berufseinsteiger ab einem Stichtag der Neureglung und zwar
egal an welchem Arbeitsplatz unterworfen werden. Gleichzeitig
muss ermöglicht werden, dass jemand zusätzlich weitere
Ansprüche erwerben kann.

Zusätzliche Ansprüche? Wie meinst Du das? Betriebsrenten sind ja gang und gäbe. Und Riester wäre da auch so etwas in der Art.

Bei dieser Lösung sind natürlich umfassende Eingriffe in das
Steuerrecht notwendig. Es kann nicht sein, dass jemand sein
Einkommen versteuert, hiervon Selbstvorsorge betreibt und dann
bei Auszahlung erneut Steuern zahlen muss.

Bei einer Anlage für die Rentenabsicherung müssen doch aber gar keine Steuern gezahlt werden???

Darüber, dass
jemand die erwirtschafteten Zinsanteile zu versteuern hat,
darüber könnte man reden. Oder aber der Staat muss die
Vorsorge in voller Höhe als Sonderausgaben anerkennen und dann
kann er im Fall der Auszahlung Steuern erheben.

Rentenabsicherung ist auch steuerlich absetzbar…

Viele fragende Grüße
Jana

Hallo Wolfgang,

Es wird schwer zu verkaufen sein, das Rentenniveau von 67% auf
z. B. 55 oder 60% zu senken.

Im Rahmen der Riester-Gesetze ist beschlossen worden, dass das Rentenniveau, das momentan übrigens bei 70 % des durchschnittlichen Nettogehaltes liegt, in Etappen bis ins Jahr 2008 auf 67 % gesenkt wird. Diese Lücke kann mit der Riester-Rente gefüllt werden. Eine weitere Absenkung (im Rahmen dieses Gesetzespaketes) wurde ausgeschlossen.

Umkehrschluss: Ein neues Gesetz müsste her. In der momentanen Situation im Bundesrat undenkbar.

Viele Grüße
Jana

Hallo Raimund,

bin ja politisch selten einer Meinung mit dir:smile:, aber das wäre ein Konzept, dass ich unterstützen würde. Man müsste eben mal durchgehen, ob 2 Prozent MWSt reichen würden oder ob es andere Steuerwege gibt (das Steuersystem könnte man dann ja auch gleich mal etwas sinnvoller und einfacher gestalten *seufz*). [Btw hieße Grundversorgung natürlich nichts anderes eine „Sozialhilfe für Senioren“, machen wir uns nix vor, klingt aber netter:smile:- das ist in meinen Augen trotzdem das einzige Konzept, was auf Dauer Generationengerechtigkeit bringt. Über einen höheren ersorgungs-Satz für Mütter und Väter sollte man dann aber auch nachdenken, weil sich - zumindest nach heutigen Stand der Dinge - niemand adäquat was zurücklegen kann, wenn er Kinder hat, die bsw. studieren. Also, da gäbe es noch einiges im Detail zu klären, aber im Prinzip halte ich so ein System für das einzige, was bezahlbar ist.

beste Grüße,

barbara

Hallo Jana,

dass es sich um ein sehr komplexes System handelt, das liegt
auf der Hand!

wahrscheinlich würde es schon sehr viel helfen, wenn das Gros
der Arbeitnehmer tatsächlich bis zum festgesetzten Rentenalter
arbeiten würden. Im Moment liegt die Quote nämlich bei etwa 22
Prozent. Der Rest geht (teilweise erheblich) früher in
Rente…

Hier wird doch nur das Problem verlagert.

Ich meinte es zuerst einmal als einen Beginn. Andererseits ist
ja ein Anfang gemacht worden mit der Neuregelung für
Altersteilzeit und Erwerbsunfähigkeitsrente u. ä. in die
richtige Richtung.

Wenn heute schon in
vielen Berufen jemand ab dem 45 Lebensjahr, spätestens ab 50.
Lebensjahr keinen Arbeitsplatz mehr bekommt, was nutzt dann
die Festsetzung der Rente nach oben, wenn unten die Einnhamen
der Rentenversicherung durch Beschäftigte wegbricht.

Arbeitslose zahlen ganz normale Rentenbeiträge!
Das Rentensystem bricht vor allem aus demografischen Gründen
weg. Aber es müsste nicht ganz so dramatisch sein, meine ich
nur.

Es ist Dir aber bekannt, dass dies geändert werden soll und in der Zukunft die Beiträge gesenkt werden sollen und somit auf Dauer auch die späteren Ansprüche gesenkt werden.

Mehr
Arbeitslose haben leider nun mal die Konsequenz, dass weniger
Geld in die RV fliesst.

Milchmädchenrechnung. Da sehe ich eher die
Sozialhilfeempfänger in die „Mangel genommen“.

Jeder Nicht-Arbeitslose hat ein Arbeitsverhältnis und dadurch werden Beiträge gezahlt. Das bedeutet, je mehr Beschäftigung, desto höher die Einzahlungen in die sozialen Systeme und höhere Steuern.

Weshalb ? Diese Gruppe hat heute - im Gegensatz zu Arbeitslosen und Arbeitnehmern mit geringem Einkommen ganz erhebliche Vorteile. Gerade in der KV sind hier erhebliche Vorteile, wie z.B. Zahnersatz zu 100 % oder Hilfsmittel zu 100 %. Zur Klarstellung. Sozialhilfeempfänger haben als Alleinstehende sicher einen relativ geringen Anspruch. Eine drei-köpfige Familie hat jedoch unter Nutzung aller Möglichkeiten erheblich mehr wie mancher Familienvater als Alleinverdiener nach Hause bringt.

Wir müssen überlegen, ob nicht auf Dauer alle Gruppen in die
RV müssen, also auch Beamte, Abgeordnete oder Selbstständige.

Beamte zahlen in den Pensionsfonds ein. Abgeordnete müssen
sich privat versichern, Selbstständige (nicht alle, kommt auf
den Berufsstand an) auch. Deren Systeme laufen aber
einigermaßen.

Und wie hoch sind die Beiträge im Verhältnis der Zahlung zum Erfolg ? Die KV der Abgeordneten ist nach meiner Kentnnis beihilfefähig. RV tragen die Bundestagsabgeordneten nicht. Die Systeme laufen nur, weil sie der Staat mit Steuern finanziert.

Wenn sich ein Selbstständiger versichert, erhält er für seine eingebrachten Leistungen seine Ansprüche.

Es muss dann ein System geschaffen werden, das einerseits die
bisherigen Ansprüche, die die heutigen Arbeitnehmer erworben
haben, entsprechend übertragen werden, gleichzeitig aber
Berufseinsteiger ab einem Stichtag der Neureglung und zwar
egal an welchem Arbeitsplatz unterworfen werden. Gleichzeitig
muss ermöglicht werden, dass jemand zusätzlich weitere
Ansprüche erwerben kann.

Zusätzliche Ansprüche? Wie meinst Du das? Betriebsrenten sind
ja gang und gäbe. Und Riester wäre da auch so etwas in der
Art.

Grundsätzlich. Jeder muss in eine allgemeine Versicherung zahlen. Es gibt keine 2. allgemeine Versicherung. Dann muss jedem freigestellt sein, durch Zahlung in eine Betriebsversorgung, eine Art Riester, durch Lebensversicherungen und durch Immobilien und/oder Aktiengewinne sich eine zusätzliche Rente zur Grundrente zu beschaffen. Die Grundrente muss dabei unterhalb des Satzes der Sozialhilfe sein. Die Sozialhilfe darf auch im Alter diesen Betrag nicht übersteigen. Wobei hier zu prüfen ist, ob jemand durch Krankheit, Erwerbsunfähigkeit Sozialhilfe bezieht oder seit Schulende, weil es sich so besser lebt.

Gruss Günter

Hi Babs,

… aber im

Prinzip halte ich so ein System für das einzige, was bezahlbar
ist.

Ebend nicht! Die Vorschläge klingen wiedermal im ersten Moment ganz ok, verschieben die Probleme aber wieder woandershin. Zuletzt wird das demosgraphische Tohuwabou nur noch schlimmer. Ich weiß es sicher, daß jetzt schon viele Omas und Opas ihre Enkel schon finanziell unterstützen. Bei diesen Rentenaussichten würde auich das minimiert werden und die Geburtenrate noch schneller sinken.
Ich sehe keinen anderen Ausweg, als zu einem System zu finden, bei welchem die Wirtschaft durch einen Zahlungsausgleich stabilisiert wird, um die Sozialsysteme wieder geradezurücken.
Nur wäre das dann kein Kapitalismus mehr … :frowning:

Frank
PS: Ebenso bin ich für ein Verbot von unperforierten Pfromsern!! „g“

Ebend nicht! Die Vorschläge klingen wiedermal im ersten Moment
ganz ok, verschieben die Probleme aber wieder woandershin.

Zuletzt wird das demosgraphische Tohuwabou nur noch schlimmer.
Ich weiß es sicher, daß jetzt schon viele Omas und Opas ihre
Enkel schon finanziell unterstützen. Bei diesen
Rentenaussichten würde auich das minimiert werden und die
Geburtenrate noch schneller sinken.

Ich glaube nicht dass sich die finanziellen Unterstützungen der Grosseltern in derartigen Dimensionen bewegen dass sie danach nicht mehr aufrecht zu halten wären. Selbst wenn wäre es immer noch zweifelhaft dass sich das wirklich auf die Geburten auswirkt. Immerhin fallen dann ja auch die „Rentenbeiträge“ flexibler aus.

Hat irgendjemand vielleicht genaue Zahlen wie hoch die jährliche „Enkelunterstützung“ in D so ist?

SAN

PS: Ich kann aber gut verstehen, weshalb du dieses Rentensystem ablehnen MUSST.

Hallo Frank,

Fakt ist: in den nächste 20 Jahren wird sich die demographische Situation in Deutschland so gravierend ändern, dass deine Omis und Opis sowieso nicht mehr mit dem jetzigen System finanziert werden können. D.h.: Auch die Enkel, die du ansprichts, bekommen zu Weihnachten nur noch Plätzchen aus Butterersatz von Omi gebacken, zu mehr reicht’s nämlich nicht:wink:.

Das momentane System bürdet einem bestimmten Teil der Bevölkerung (nämlich dem produktiven) die ganze Last des Generationenvertrages auf, von dem jeder weiß, dass er für diesen Teil der Bevölkerung nicht mehr zu halten ist, wenn es soweit ist. Das ist zutiefst ungerecht.

beste Grüße,

barbara

@Schlaumeier
Hallo SAN,

ich bin echt gespannt, welche machbaren Vorschläge du zu bieten hast, mit welchen man die derzeitige Schieflage wieder ins Lot bringt.
Aber denke dran: verteilst du bei den Armen um, wird der Konsum nicht angefacht.
verteilst du bei den „Reichen“ um, bleiben Investitionen aus und die Wirtschaft kippelt noch mehr.
Bin ja mal auf deine Alternative und die Kommentare dazu von Günther, EXC, Wolfgang, Raimund… gespannt.

PS: Ich kann aber gut verstehen, weshalb du dieses
Rentensystem ablehnen MUSST.

Ich nicht. Wieso?

Frank

Hallo Frank,

Fakt ist: in den nächste 20 Jahren wird sich die
demographische Situation in Deutschland so gravierend ändern,
dass deine Omis und Opis sowieso nicht mehr mit dem jetzigen
System finanziert werden können. D.h.: Auch die Enkel, die du
ansprichts, bekommen zu Weihnachten nur noch Plätzchen aus
Butterersatz von Omi gebacken, zu mehr reicht’s nämlich
nicht:wink:.

Welche Enkel? Lt Statistik sehen 76% unserer Jugend keine Zukunftschancen für sich.
Wobei ich nicht glauben möchte, daß dieses Land das so lange durchhält.

Das momentane System bürdet einem bestimmten Teil der
Bevölkerung (nämlich dem produktiven) die ganze Last des
Generationenvertrages auf, von dem jeder weiß, dass er für
diesen Teil der Bevölkerung nicht mehr zu halten ist, wenn es
soweit ist. Das ist zutiefst ungerecht.

Nicht nur denen. Wenn keine Produktivkräfte mehr da sind, müssen die Reichen sich ihre Brötchen auch wieder selber backen.
Der Generationsvertrag war top von Bismarck. Ein genialer Schachzug. Es ist wirtschaftlich eh unmöglich, über mehrere Jahre zu sparen (nicht Geld, Waren). Insofern ist es schwachsinnig, Leuten einreden zu wollen, sie könnten für ihre eigene Rente Geld sparen. Rechne dir bitte selbst aus, wieviel du vor 30 Jahren hättest monatlich beiseite legen müsen, um heute 1000 € zusätzlich zu haben, unter Beachtung dessen, was damals verdient wurde und wie lang die durchschnittliche Lebensarbeitszeit ist.
Heute - sofort - müßten die Systeme wieder auf die Füße gestellt werden, damit sich in 20-30 Jahren wieder eine entwicklungsmäßige Normalität einstellt.
Ansonsten hilft uns wahrscheinlich wirklich nur ein freundschaftlicher Krieg mit Frankreich in bilateralem Interesse, an dem ALLE über 60-jährigen zu beteiligen sind.
Und der Gewinner gibt dann einen aus „g“, oder so

Gruß
Frank