Rentenversicherung - was tun?

So liebe Experten, sagt mir doch bitte mal was ich tun soll:

Ich habe eine Rentenvers. die ich noch monatlich mit 50 EUR bespare. Abgeschlossen vor 2005. Bespart wird ein Dachfonds bei der Sparkasse.
Sollte man diese Anlage komplett runterfahren und stilllegen? Oder mit minimalsten Einsatz einfach etwas weiterfüttern und auf das beste hoffen?

Ich rechne nicht damit dass Dt. plätzlich den Staatsbankrott erklärt, aber sehe doch die derzeitige Lage als eher kritisch und könnte mir schon vorstellen, dass Versicherungen pleite gehen bzw. die Einlagen am Ende einen lächerlichen Wert haben.

Ein Teil meines „Vermögens“ steckt in Gold, ein weiterer Teil liegt auf zwei Tagesgeldkonten, der größte steckt in einem Schiff. Ein wenig Spielgeld geht in eine Unternehmensbeteiligung, da komm ich auf 10 Jahre nicht raus. Dann werden noch zwei Fonds bespart.

FS

Guten Tag Fräulein Smilla,
das, was und wie Sie es vortragen, klingt nicht einleuchtend und legt zudem die Vermutung nahe, dass Sie im fortgeschrittenen Alter immer noch an Zitronenfalter und deren Tätigkeit glauben.

Eine Rentenversicherung, bei der Sie „noch“ 50 Euro bezahlen und von der Sie annehmen, es werde damit ein Dachfonds bei der Spasskasse bespart, muss eine in hohem Maß merkwürdige Rentenversicherung sein. Bei Ihrer Aufzählung der Anlageformen habe ich im Grunde nur noch das kombinierte Diamanten- und Rinderhälftenzertifikat aus Antwerpen vermisst.

Kurz und knapp: Bei Ihrem Hang zum Außergewöhnlichen muss ein Rat, wie Sie ihn erbitten, zwangsläufig ins Leere laufen. Entweder werden die gutgemeinten Ratschläge wegen vermeintlich fehlendem Lustigkeitsfaktor von Ihnen abgelehnt oder Sie akzeptieren nur die, die einen neuen Hip-Beigeschmack in sich tragen. In beiden Fällen ändert sich unter dem Strich voraussichtlich - nichts.

Gruß
Günther

Hallo Günther,

danke für die Einschätzung. Ich bin allerdings etwas baff.

Es handelt sich um eine fondbasierte RV, die zur Zeit auf einem Dachfonds der Sparkasse beruht. Sicher kein so ungewöhnliches Produkt. Mehr als 50 EUR kann ich nicht erübrigen und ich frage mich schlicht, ob es überhaupt noch Sinn macht diese 50 darein zu investieren oder ob man das Geld nicht besser behält bzw. eine andere Anlageform wählt. Insgesamt wende ich monatlich 200 EUR für Vorsorge/Vermögensaufbau auf)Die nächste Frage wäre dann, verkaufen der RV oder beibehalten.

Was an den anderen Anlagen so außergewöhnlich zitronenfaltig sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Unser Schiff ist ein Hausboot und wird in Kürze sozusagen als Wohneigentum genutzt. Das spart erheblich Miete und Betriebskosten und ist zudem Schuldenfrei. Ein weiterer großer vorteil ist die Beweglichkeit.
Auch das Besparen von Aktienfonds ist sicherlich nicht unbedingt ein Hip-Kriteritum und Tagesgeldkonten gehören doch quasi zum guten Ton???
Ich habe die Anlagen erwähnt, da ich annahm man bräuchte diese Informationen um mir bezüglich RV besser raten zu können.

FS

Hallo,
nachdem sie ja den größten Teil ihres Vermögens in einen geschlossenen Schiffsfonds hineingesteckt haben, drücke ich ihnen als allererstes mal ganz fest die Daumen,dass sie aus diesem sowohl vermögens- als auch steuertechnisch heil herauskommen.

Obwohl ich von Fonds im Versicherungsmantel wenig halte (der Doppelkosten wegen), würde ich ihnen raten, diesen lächerlichen Betrag (im Vergleich zu ihren anderen Anlagen)weiter anzusparen. Immerhin sind die A-Kosten bezahlt und die Auszahlung kommt steuerfrei, bzw. etwaige Renten werden nur mit dem Ertragsanteil besteuert. ( Im Gegensatz zu dem Schiffsfonds scheint hier auch das Steuerprivileg geschützt zu sein)

Fazit: Wenn ich an ihrer Stelle wäre, würde ich mich eher um die Haupkriegsschauplätze kümmern - nur eine Empfehlung!

Gruß cooler

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Sie hat aber gar keinen Schiffsfonds, wie die ursprüngliche Formulierung vermuten ließ, sondern bezahlt anscheinend ein eigenes ab.

Ob die 50€ weiter bezahlt werden sollten, hängt vor allem von der Restlaufzeit ab, je länger desto eher lieber kündigen.
Ansonsten ist das als einzige „richtige“ Altersvorsorge natürlich ganz schön wenig…

Hallo Günther,

danke für die Einschätzung. Ich bin allerdings etwas baff.

Es handelt sich um eine fondbasierte RV, die zur Zeit auf
einem Dachfonds der Sparkasse beruht. Sicher kein so
ungewöhnliches Produkt. Mehr als 50 EUR kann ich nicht
erübrigen und ich frage mich schlicht, ob es überhaupt noch
Sinn macht diese 50 darein zu investieren oder ob man das Geld
nicht besser behält bzw. eine andere Anlageform wählt.
Insgesamt wende ich monatlich 200 EUR für
Vorsorge/Vermögensaufbau auf)Die nächste Frage wäre dann,
verkaufen der RV oder beibehalten.

Was an den anderen Anlagen so außergewöhnlich zitronenfaltig
sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Unser Schiff ist
ein Hausboot und wird in Kürze sozusagen als Wohneigentum
genutzt. Das spart erheblich Miete und Betriebskosten und ist
zudem Schuldenfrei. Ein weiterer großer vorteil ist die
Beweglichkeit.

Hallo, war wohl auch ein Mißverständnis von mir - wer denkt den schon an ein „Schiff für den Eigengebrauch“ (LOL)!?
Damit nehme ich meine Abhandlungen über den „Schiffsfonds“ natürlich zurück!
Es bleibt aber dabei, „die 50 EUR“ weiter besparen (Kosten bezahlt,Auszahlung/en steuerprivilegiert)!

Gruß cooler

Sie hat aber gar keinen Schiffsfonds, wie die ursprüngliche
Formulierung vermuten ließ, sondern bezahlt anscheinend ein
eigenes ab.

Hallo, hat sich überkreuzt und ich habe reagiert. Trotzdem Danke!

Ob die 50€ weiter bezahlt werden sollten, hängt vor allem von
der Restlaufzeit ab, je länger desto eher lieber kündigen.
Ansonsten ist das als einzige „richtige“ Altersvorsorge
natürlich ganz schön wenig…

Ich würd´s dabei belassen, aus den beschriebenen Gründen!

Gruß cooler

Guten Tag Fräulein Smilla,
teilweise liegt hier ein Missverständnis vor. Sie schrieben, dass Sie
„noch“ 50 € in eine Rentenversicherung legen. Und dass diese einen
Dachfonds bespart. Aus dem „noch“ habe ich geschlossen, dass Sie Ihre
ursprüngliche Beitragshöhe herabgesetzt haben. Die Sache mit dem
Dachfonds als Ziel einer RV mutet deswegen hoch merkwürdig an, weil das als der größte anzunehmende Unfug gelten kann, den man überhaupt machen kann. Ich habe deswegen zunächst gar nicht angenommen, dass Sie wirklich eine RV haben, die einen solchen Laden bedient.
Vielmehr bin ich davon ausgegangen, dass Sie ein tüchtiger S.-Kassenmitarbeiter für eine Dachfondsgeschichte angeworben hat und Ihnen diesen Quatsch als Rentenversicherung untergejubelt hat. Nun denn. Ich habe dazugelernt.

Es handelt sich offensichtlich doch um eine dachfondsbasierte RV.
Das ist deswegen der größte anzunehmende Unfug, den man machen kann, weil Sie nicht nur einmal zur Kasse gebeten werden, wie in einer herkömmlichen RV sondern gleich drei Mal. Sie bezahlen Abschluss-
und laufende Kosten für die Versicherung, für die einzelnen Fonds und für den Dachfonds. Schlimmer gehts nimmer.
Ich habe nie verstanden, wie eine solche Anlage - unter Weglassung allen Kursrisikos - überhaupt von unten her Sparbuchniveau erreichen kann.

Wie Sie Ihre Wohnung gestalten, geht mich nichts an und das will ich auch nicht kommentieren. Meine Einlassung bezieht sich auf Ihr Anlegerverhalten. Und das beeinhaltet: 1 x Gold, 1 x Schiffsanlage,
1 x Dachfonds und 2 x Aktienfonds.
Das bedeutet schlicht und ergreifend: Sie bevorzugen ohne Wenn und Aber spekulative Anlagen mit Kribbelfaktor und Risikozuweisung für den Halter.
Und das nicht nur eben so sondern mit Schwerpunkt.
Was erwarten Sie da für Ratschläge, die die Bezeichnung Ratschlag verdienen ?

Gruß
Günther

Guten Tag Fräulein Smilla,
teilweise liegt hier ein Missverständnis vor. Sie schrieben,
dass Sie
„noch“ 50 € in eine Rentenversicherung legen. Und dass diese
einen
Dachfonds bespart. Aus dem „noch“ habe ich geschlossen, dass
Sie Ihre
ursprüngliche Beitragshöhe herabgesetzt haben. Die Sache mit
dem
Dachfonds als Ziel einer RV mutet deswegen hoch merkwürdig an,
weil das als der größte anzunehmende Unfug gelten kann, den
man überhaupt machen kann. Ich habe deswegen zunächst gar
nicht angenommen, dass Sie wirklich eine RV haben, die einen
solchen Laden bedient.
Vielmehr bin ich davon ausgegangen, dass Sie ein tüchtiger
S.-Kassenmitarbeiter für eine Dachfondsgeschichte angeworben
hat und Ihnen diesen Quatsch als Rentenversicherung
untergejubelt hat. Nun denn. Ich habe dazugelernt.

Es handelt sich offensichtlich doch um eine dachfondsbasierte
RV.
Das ist deswegen der größte anzunehmende Unfug, den man machen
kann, weil Sie nicht nur einmal zur Kasse gebeten werden, wie
in einer herkömmlichen RV sondern gleich drei Mal. Sie
bezahlen Abschluss-
und laufende Kosten für die Versicherung, für die einzelnen

Fonds und für den Dachfonds. Schlimmer gehts nimmer.

Hallo Günther,
ich würd´s (in diesem Fall) trotzdem belassen, sie hat ja die Abschlusskosten numal schon bezahlt!..und die Kosten der SV halten sich im Rahmen!

Gruß cooler

Ich habe nie verstanden, wie eine solche Anlage - unter
Weglassung allen Kursrisikos - überhaupt von unten her
Sparbuchniveau erreichen kann.

Man müsste mal die Fonds innerhalb dieser Fonds-RV begutachten (und die lfd. Kosten beleuchten). Denk immer dran, die F-RV ist VOR 2005 abgeschlossen!
Ansonsten gebe ich dir Recht!

gruß cooler

Laufzeit der RV ist noch ewig, also noch genau 27 Jahre.

Tut mir leid mit dem Schiff, ich dachte meine Visitenkarte ist da selbsterklärend. Das Schiff ist bezahlt und ganz unser Eigentum, da wird nur der Unterhalt bezahlt.

Ich habe im übrigen auch noch eine Riesterrente - das hatte ich bei der Aufzählung vergessen, die wird je nach Einkommen mit dem Minimum bedient um die staatl. Zulage zu erhalten, da ich ein Kind habe, find ich das sinnvoll. Diese investiert aber auch wiederrum in Aktien.

Ich dachte immer, dass bei solch lang laufenden Geschichten, man am Anfang spekulativer rangehen soll und später dann in sichere Sachen umschichtet. Das mit den mehrfachen Kosten bei der RV leuchtet mir natürlich ein. Das habe ich mir beim Abschluß damals nicht so vor Augen geführt. Wenn ich es recht zusammenfasse, besteht hier aber doch eher die Meinung, weiterlaufen lassen.

Was wären dann Eurer Meinung nach für andere Vorsorgeanlagen sinnvoll?
FS

Hallo,

die Frage nach einem für Dich optimalen Vorsorgekonzept ist so kaum zu beantworten. Dafür spielen einfach zu viele Faktoren eine Rolle, die einem Forum nicht abgefragte werden sollten und auch nichts im www zu suchen haben.
Hier würde es Sinn machen, sich mal einen wirklichen Fachmann zu suchen, der drüberschaut.
Damit meine ich nicht den „Herrn Kaiser von der Hamburg Mannheimer“ oder den „privaten Unternehmensberater“ von irgendeinem allgemeinen Wirtschaftsdienst-Strukkiladen.
Vielleichst schaust Du mal nach einem certified-fiancial-planer (cfp) in Deiner Nähe, der unabhängig arbeitet.

Zur Rentenversicherung:
Angeführt wurde das Argument: Weiter besparen, weil die Abschlusskosten bezahlt sind.
Dieses Argument greift dann, wenn die Alternative für die 50 € eine andere Versicherung sind.
Stillegen / kündigen und dann eine andere Versicherung abschließen macht also keinen Sinn.

Wenn Du stattdessen die 50 Euro in einen Fonds-Sparplan (ohne Versicherung) laufen lässt, hast Du auf Kostenseite wohl eher Vor- als Nachteile. (Fondssparpläne ohen Ausgabeaufschlag findest Du, wenn du mal nach „fondsdiscount“ googelst) Inwieweit die Versicherungsleistungen für Dich von Bedeutung sind kann ich nicht beurteilen, ist aber zu berücksichtigen.

Vorteil eines freien Sparplanes wäre noch die freie Fondsauswahl. Einen Dachfonds der Deka wird man wohl normalerweise nicht freiwillig kaufen… :wink:

Wenn Du in irgendeiner Art und Weise Aktienfonds in Zukunft besparst, egal ob über eine Versicherung oder frei, solltest Du folgendes beachten:
Den steigenden Depotwert nicht einfach ewig liegen lassen. Das bestehende Kapital -oder einen Teil davon- immer mal wieder auf die sichere Seite bringen. Z.B. immer nach 2 aufeinander folgenden positiven Börsenjahren.
Dann hauen so Jahre wie 2008 nicht mehr so rein.

Viel Glück wünscht der Money-Schorsch

Vielleichst schaust Du mal nach einem
certified-fiancial-planer (cfp) in Deiner Nähe, der unabhängig
arbeitet.

Hallo, bei diesen Größenordnungen brauch ich doch keinen c-f-p, das kostet doch alles unnötiges Geld!

Zur Rentenversicherung:
Wenn Du stattdessen die 50 Euro in einen Fonds-Sparplan (ohne
Versicherung) laufen lässt, hast Du auf Kostenseite wohl eher
Vor- als Nachteile. (Fondssparpläne ohen Ausgabeaufschlag
findest Du, wenn du mal nach „fondsdiscount“ googelst)

Aber nur wenn du sehr, sehr viel Glück hast! Von Steuerfreiheit in die Versteuerung (dass ihr das immer außer acht lässt), neuer Kostenberg, wenn auch sukzessive (wenn kein Ausgabeaufschlag, wird das i.d.R. durch höhere Verw.kosten kompensiert - auch Umschichtungskosten sind ein beliebtes Mittel, sich zu bedienen)

Vorteil eines freien Sparplanes wäre noch die freie
Fondsauswahl. Einen Dachfonds der Deka wird man wohl
normalerweise nicht freiwillig kaufen… :wink:

HAAALLOOO, die gute Frau hat eigentlich keine Geldanlage sondern einen Teil einer Altersvorsorge getätigt!!

Wenn Du in irgendeiner Art und Weise Aktienfonds in Zukunft
besparst, egal ob über eine Versicherung oder frei, solltest
Du folgendes beachten:
Den steigenden Depotwert nicht einfach ewig liegen lassen. Das
bestehende Kapital -oder einen Teil davon- immer mal wieder
auf die sichere Seite bringen. Z.B. immer nach 2 aufeinander
folgenden positiven Börsenjahren.

Grau ist alle Theorie, das solltest du eigentlich wissen! Das kannst vielleicht du machen - aber normale Leute?

Dann hauen so Jahre wie 2008 nicht mehr so rein.

Seit über 10 Jahren gibt´s doch nichts mehr zu verdienen, die Zeiten sind vorbei! Ich kann dich mit Beweisen erdrücken!

Viel Glück wünscht der Money-Schorsch

IN DIESEM FALLE Anlage behalten, alles andere ist Verzettelung!

Gruß cooler

(Fondssparpläne ohen Ausgabeaufschlag
findest Du, wenn du mal nach „fondsdiscount“ googelst)

(wenn kein

Ausgabeaufschlag, wird das i.d.R. durch höhere Verw.kosten
kompensiert)

Das ist falsch, bitte hör auf, das zu sagen.

Die Verwaltungskosten innerhalb eines Fonds (bzw. einer Fondsklasse) sind immer die gleichen, egal, ob ich den Fondsanteil mit 5% Ausgabeaufschlag, 2,5%, über die Börse oder beim Discounter direkt ohne Ausgabeaufschlag erwerbe.

Merke: gleiche ISIN, gleiche Konditionen des Wertpapiers. Was bei Ausgabeaufschlagrabatt unterschiedlich ist, sind die Spesen beim Erwerb.

  • auch Umschichtungskosten sind ein beliebtes
    Mittel, sich zu bedienen

Bitte beleg das doch mal…

Viele Grüße,
Sebastian

(Fondssparpläne ohen Ausgabeaufschlag
findest Du, wenn du mal nach „fondsdiscount“ googelst)

(wenn kein

Ausgabeaufschlag, wird das i.d.R. durch höhere Verw.kosten
kompensiert)

Das ist falsch, bitte hör auf, das zu sagen.

Meine Aussage steht nach wie vor wie der Fels in der Brandung: Fonds ohne Ausgabeaufschlag gehen i.d.R. mit höheren Verwaltungskosten einher!

Die Verwaltungskosten innerhalb eines Fonds (bzw. einer
Fondsklasse) sind immer die gleichen, egal, ob ich den
Fondsanteil mit 5% Ausgabeaufschlag, 2,5%, über die Börse oder
beim Discounter direkt ohne Ausgabeaufschlag erwerbe.

Merke: gleiche ISIN, gleiche Konditionen des Wertpapiers. Was
bei Ausgabeaufschlagrabatt unterschiedlich ist, sind die
Spesen beim Erwerb.

Das mag sein, aber an meiner Grundaussage gibt es nichts zu rütteln!

  • auch Umschichtungskosten sind ein beliebtes
    Mittel, sich zu bedienen

Bitte beleg das doch mal…

So, jetzt kommen wir zum Thema „interne/versteckte“ Kosten! Wie das funktioniert, brauch ich doch einem Fachmann wie dir nicht erklären! Merke: Keiner schafft umsonst! (LOL)
Es gibt genug Möglichkeiten, Rabattierungen letztendlich zu widerlegen, ohne dass es der Kunde merkt!

Viele Grüße,
Sebastian

Gruß cooler

P.S. Wenn du es entgegen meiner Annahme nicht weißt, dann google doch mal. Vielleicht unter „versteckte Abzocke oder interne Fondskosten“, usw.!

(Fondssparpläne ohen Ausgabeaufschlag
findest Du, wenn du mal nach „fondsdiscount“ googelst)

(wenn kein

Ausgabeaufschlag, wird das i.d.R. durch höhere Verw.kosten
kompensiert)

Das ist falsch, bitte hör auf, das zu sagen.

Meine Aussage steht nach wie vor wie der Fels in der Brandung:
Fonds ohne Ausgabeaufschlag gehen i.d.R. mit höheren
Verwaltungskosten einher!

Aber es ist gelogen, wenn du es auf Ausgabeaufschlagsrabatte beziehst. Du bekommst heutzutage so ziemlich jeden Fonds ohne Ausgabeaufschlag, für den man auch welchen zahlen könnte.

Es gibt Fonds, die es NIE mit Ausgabeaufschlag gibt. Bei denen mag die Verwaltungsgebühr höher sein. Aber davon haben wir nicht gesprochen-

Merke: gleiche ISIN, gleiche Konditionen des Wertpapiers. Was
bei Ausgabeaufschlagrabatt unterschiedlich ist, sind die
Spesen beim Erwerb.

Das mag sein, aber an meiner Grundaussage gibt es nichts zu
rütteln!

Aber genau das rüttelt doch daran… wenn ich 0% AA zahle, wo jemand anderes 5% zahlt, werden die Verwaltungskosten nicht mehr. Gleiches Wertpapier, gleiche Konditionen.

  • auch Umschichtungskosten sind ein beliebtes
    Mittel, sich zu bedienen

Bitte beleg das doch mal…

So, jetzt kommen wir zum Thema „interne/versteckte“ Kosten!
Wie das funktioniert, brauch ich doch einem Fachmann wie dir
nicht erklären! Merke: Keiner schafft umsonst! (LOL)

Aha, du kannst es also nicht belegen? (LOL)

Ich bin kein Fachmann…

Es gibt genug Möglichkeiten, Rabattierungen letztendlich zu
widerlegen, ohne dass es der Kunde merkt!

Gibt es nicht, weil der Rabattgeber (der Vermittler) die interne Verwaltung der Fondsgesellschaft nicht beeinflussen kann. Gleicher Fondsanteil, gleicher Auszahlungsbetrag bei Rückgabe, egal, wieviel AA ich gezahlt oder nicht gezahlt habe.

P.S. Wenn du es entgegen meiner Annahme nicht weißt, dann
google doch mal. Vielleicht unter „versteckte Abzocke oder
interne Fondskosten“, usw.!

Bitte sag einfach mal konkret, was du meinst. Mit irgendeinem Beleg. Ich weiß es wirklich nicht.

Ja, die TER ist kein gutes Kostenmaß, wenn du darauf hinauswillst. Was aber haben die Transaktionen damit zu tun oder wie willst du AA-Rabatte „widerlegen“?

Viele Grüße,
Sebastian

Hallo Günther,

danke für die Einschätzung. Ich bin allerdings etwas baff.

Das war ich aber ehrlichgesagt auch, als ich Dein erstes Posting gelesen hatte. Doch dazu später mehr.

Es handelt sich um eine fondbasierte RV, die zur Zeit auf
einem Dachfonds der Sparkasse beruht. Sicher kein so
ungewöhnliches Produkt. Mehr als 50 EUR kann ich nicht
erübrigen und ich frage mich schlicht, ob es überhaupt noch
Sinn macht diese 50 darein zu investieren oder ob man das Geld
nicht besser behält bzw. eine andere Anlageform wählt.
Insgesamt wende ich monatlich 200 EUR für
Vorsorge/Vermögensaufbau auf)Die nächste Frage wäre dann,
verkaufen der RV oder beibehalten.

Ich persönlich würde aussteigen. Du hast doch geschrieben, daß Du ein sehr gutes Investment hast, nämlich Gold. Das, oder noch besser Silber, würde ich mir für das Geld der RV kaufen.

Was an den anderen Anlagen so außergewöhnlich zitronenfaltig
sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Unser Schiff ist
ein Hausboot und wird in Kürze sozusagen als Wohneigentum
genutzt. Das spart erheblich Miete und Betriebskosten und ist
zudem Schuldenfrei. Ein weiterer großer vorteil ist die
Beweglichkeit.

Genau das war der Punkt, wo ich bei deinem ersten Posting baff war. Ich war der Meinung, du würdest von Schiffsbeteiligungen sprechen und nicht von einem privaten Hausboot. Ist das denn abbezahlt? Wenn ja, dann Gold / Silber, wenn nein, dann mit dem Geld vom RV abbezahlen.

Ich habe die Anlagen erwähnt, da ich annahm man bräuchte diese
Informationen um mir bezüglich RV besser raten zu können.

Stimmt, nur war die Angabe mit der Schiffsbeiteiligung etwas irreführend. :smile:

Viele Grüße
Thunderbirdy

Hallo cooler,

Du hast mir schon gefehlt, es war so langweilig…:wink:

Hallo, bei diesen Größenordnungen brauch ich doch keinen
c-f-p, das kostet doch alles unnötiges Geld!

Wenn man bei der Strukturierung seiner eigenen Altersversorgung nicht ein paar Euro investiert, wo denn dann?
Und die Größenordnung des Themas Altersversorgung ist wohl keinesfalls zu klein

Aber nur wenn du sehr, sehr viel Glück hast! Von
Steuerfreiheit in die Versteuerung (dass ihr das immer außer
acht lässt),

OK. Das habe ich außer acht gelassen. Macht das Thema nicht leichter.
Ein Steuervorteil bei der Versicherung besteht nur dann, wenn der Sparerfreibetrag nicht mehr genutzt werden kann, was der o.g. cfp sicher tun würde…

neuer Kostenberg, wenn auch sukzessive (wenn kein
Ausgabeaufschlag, wird das i.d.R. durch höhere Verw.kosten
kompensiert - auch Umschichtungskosten sind ein beliebtes
Mittel, sich zu bedienen)

Sebastian hat den Nährwert dieser Aussage ja schon hireichend dargestellt. Keine Vitamine, keine Ballastsotffe.
Was Du in Sachen Verwaltungskosten beschreibst, trifft auf „No Load Fonds“ zu, über die ich nichts geschrieben habe. Die spielen auch in der Praxis keine Rolle, weil man auch jeden anderen Fonds mittlerweile ohne AA beim Discounter bekommt.

Die Fondsimmanenten Transaktionskosten sind bei den Fonds im Dekadachfonds nicht niedriger. Nur, dass auf Ebene des Dachfonds noch weitere anfallen.

Vorteil eines freien Sparplanes wäre noch die freie
Fondsauswahl. Einen Dachfonds der Deka wird man wohl
normalerweise nicht freiwillig kaufen… :wink:

HAAALLOOO, die gute Frau hat eigentlich keine Geldanlage
sondern einen Teil einer Altersvorsorge getätigt!!

Aber Hallo! Und eine Altersvorsorge ist keine Geldanlage? Was legst Du denn fürs Alter zurück? Bananen? Muscheln? Briefmarken?
Und wenn ich schon einen Fonds kaufe, warum dann nicht wenigstens einen durchschnittlichen?

Grau ist alle Theorie, das solltest du eigentlich wissen!

Danke Herr Oberlehrer. Jetzt weiß ichs und werde es mir merken.

Das
kannst vielleicht du machen - aber normale Leute?

Danke. Diese Unnormalität fasse ich mal als Konpliment auf.

Kannst Du den Zahnriemen Deines Autos wechseln?
Wenn Nein, verzichtest Du dann aufs Autofahren?

Kannst Du einen Fernseher reparieren, wenn er kaputt ist?
Wenn nicht, verzichtest Du deswegen aufs Fernsehen?

to be continued…

Wenn ich etwas nicht selbst kann - was meist der Fall ist - kaufe ich mir eben eine Dienstleistung ein.
Da wäre z.B. wieder der o.g. cfp ein Ansatz

Seit über 10 Jahren gibt´s doch nichts mehr zu verdienen, die
Zeiten sind vorbei! Ich kann dich mit Beweisen erdrücken!

Danke fürs Angebot. Bin groß, kann selbst lesen.
Deswegen ja der Aufwand eines „aktiven Managements“ bzw. regelmäßiges Gewinne sichern.
Weils nichts bringt, alles nur schlecht zu reden, sondern Lösungsideen für die Zukunft auch heute schon gebraucht werden.

Es grüßt der Money-Schorsch

Hallo cooler,

Du hast mir schon gefehlt, es war so langweilig…:wink:

Hallo Money-Schorsch, trotz kleiner Meinungs-Unterschiedlichkeiten ist es immer a great pleasure mit dir zu diskutieren!

Aber nur wenn du sehr, sehr viel Glück hast! Von
Steuerfreiheit in die Versteuerung (dass ihr das immer außer
acht lässt),

OK. Das habe ich außer acht gelassen. Macht das Thema nicht
leichter.

Das zeichnet dich aus, du gibst auch mal ein kleines Fehlerchen zu!

HAAALLOOO, die gute Frau hat eigentlich keine Geldanlage
sondern einen Teil einer Altersvorsorge getätigt!!

Aber Hallo! Und eine Altersvorsorge ist keine Geldanlage? Was
legst Du denn fürs Alter zurück? Bananen? Muscheln?
Briefmarken?
Und wenn ich schon einen Fonds kaufe, warum dann nicht
wenigstens einen durchschnittlichen?

Nochmals, es ist eine Fonds-Rentenversicherung! Im Gegensatz zu einer Geldanlage überlege ich mir erst einmal andere Prioritäten (vorausgesetzt der Kunde wird RICHTIG informiert), bevor ich die Altersversorgung eliminiere!

Grau ist alle Theorie, das solltest du eigentlich wissen!

Danke Herr Oberlehrer. Jetzt weiß ichs und werde es mir
merken.

Das
kannst vielleicht du machen - aber normale Leute?

Danke. Diese Unnormalität fasse ich mal als Konpliment auf.

Das darfst du auch! Ein Normalbürger kann seine Altersversorgung NIEMALS über Fonds bestreiten, das ist so gut wie unmöglich!

Kannst Du den Zahnriemen Deines Autos wechseln?
Wenn Nein, verzichtest Du dann aufs Autofahren?

Kannst Du einen Fernseher reparieren, wenn er kaputt ist?
Wenn nicht, verzichtest Du deswegen aufs Fernsehen?

to be continued…

Wenn ich etwas nicht selbst kann - was meist der Fall ist -
kaufe ich mir eben eine Dienstleistung ein.
Da wäre z.B. wieder der o.g. cfp ein Ansatz

Nicht in diesem Falle und bei dieser Frage!
Welche Antwort sollte denn von dem cfp kommen, bei der Frage „soll ich meine lang laufende, später steuerfreie Fonds-RV, die ich mit 50 EUR bespare, kündigen“?

Seit über 10 Jahren gibt´s doch nichts mehr zu verdienen, die
Zeiten sind vorbei! Ich kann dich mit Beweisen erdrücken!

Danke fürs Angebot. Bin groß, kann selbst lesen.
Deswegen ja der Aufwand eines „aktiven Managements“ bzw.
regelmäßiges Gewinne sichern.
Weils nichts bringt, alles nur schlecht zu reden, sondern
Lösungsideen für die Zukunft auch heute schon gebraucht
werden.

Ich habe nichts gegen Fonds, aber ihr müsst doch bei euren Antworten immer den Fall genau anschauen! Es ist doch wohl ein gravierender Unterschied, ob ich es mit einer schon lang laufenden RV zu tun habe oder ob es um eine Anlage JETZT und HEUTE handelt, also z.B. „was würdet ihr mir raten, JETZT eine RV oder einen Fonds abzuschließen“?
Die meisten Fonds-Fanatiker (damit meine ich nicht dich) legen los wie die Feuerwehr und wissen garnicht, was für einen Blödsinn sie an einen Fragesteller weitergeben (da sie sich auf der Versicherungsseite überhaupt nicht auskennen und so tun, als würde der Fragesteller wissen wollen, was JETZT besser wäre, Fonds oder RV))!

Gruß cooler

Das darfst du auch! Ein Normalbürger kann seine
Altersversorgung NIEMALS über Fonds bestreiten, das ist so gut
wie unmöglich!

Wieso denn? Zumindest in der Ansparphase funktioniert das doch halbwegs. Etwas angelesenes Wissen ist sicher hilfreich, alternativ kann man auch mit seinem Banker Glück haben. Erst in der Auszahlungsphase hat man mit dem für „Normalbürger“ schwer beherrschbaren Langlebigkeitsrisiko zu tun; dagegen kann man eine Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag abschließen.

Viele Grüße,
Sebastian

Hallo und vielen Dank für die Infos.
Ich konnte Euch leider nicht in allen Dingen folgen. Ich habe mir einen Fachmann ins Haus kommen lassen und den auch bezahlt. Ich wollte einfach seine Ratschläge nochmal gegenprüfen. Von ihm kam auch eher der Rat die RV mit dem Minimum weiter laufen zu lassen, was ich jetzt auch tun werde. Bisher angespartes und irgendwie „übriges“ Geld sollten wir in Gold sichern, was wir auch getan haben.

Die Diskussion Fonds versus RV erschließt sich mir nicht ganz, ich habe ja noch zwei weitere Fonds die ich separat bespare.

Die Unsicherheit wie man am besten Vermögensaufbau und damit Altersvorsorge beteiben soll, bleibt weiterhin. Letztendlich konnte ich aus Euren Beiträgen auch keine weiteren Optionen rauslesen. Soll kein Vorwurf sein, man wundert sich einfach wenns RV nicht ist, Fonds sinds nicht - was dann?

Wir investieren halt einen Großteil unseres Geldes in den Ausbau des Bootes da bleibt nicht viel mehr übrig zum Sparen.

FS