Rentiert sich ein Diascanner? Alternativen?

Hi,

durch ein paar Vorüberlegungen und Entscheidungen ergab sich ein Problem:

in einer Kiste liegen ein paar hundert Kleinbild- und Diafilme. Allein im letzten Urlaub waren es nun acht Filme die es zu entwickeln galt. Alle Bilder zu entwickeln ist zu teuer, deshalb stieg ich einst ja auch auf Dias um.

Am liebsten wäre mir natürlich eine Digitalkamera, die auch großformatige Posterdrucke in Bestqualität macht. Da dies wohl nicht dieses oder nächstes Jahr der Fall sein wird, ich noch viele alte Filme habe, frage ich mich bzw. Euch nach der Rentabilität eines Diascanners?

Und wenn Diascanner, was könnt’ Ihr empfehlen, worauf ist zu achten?

Im Grunde geht es mir darum, Bildausschnitte auszudrucken bzw. für’s Web aufzubereiten.

Es mag ein paar wenige Bilder geben, die ich auch großformatig ausdrucken möchte. Doch das ist kein echtes Problem, denn man kann z.B. 50 X 70 cm entwickeln und dann das Bild auf ein anderes Maß zuschneiden. Doch wenn genau der gewünschte Ausschnitt nur ausgedruckt wird, ist das natürlich schon eine andere Sache.

Soeben stöberte ich erst im Archiv und dann in Google. Nun, das was über die Diascanner in Verbindung mit dem Preis-/Leistungssystem geschrieben wird, hört sich nicht so berauschend an. Hm.

Oder wäre eine Firma die Scans anbietet, letztendlich der bessere und günstigere Weg?

Ab wieviel gescannten Bildern rentiert sich gegebenenfalls ein eigenener Diascanner? Und falls eine Firma in Anspruch nehmen, könnt’ Ihr einen Firma mit Scanservice empfehlen?

Danke und ciao,
Romana

Hallo Romana,

diese Frage kommt hier, wie Du ja selbst gemerkt hast, ungefähr ein- bis zweimal pro Woche vor.
Um es mal zusammenzufassen, die Qualität der Diascanner ist direkt proportional zur Auflösung. Die Flachbrettscanner mit Diaaufsatz sind kaum geeignet, da die Qualität für ernsthafte Ansprüche zu gering ist, bzw. der Scanvorgang pro Dia ewig dauert. Reine Diascanner sind da schon besser. Am besten sind Trommelscanner mit einer Auflösung ab 3.200 dpi. Ich nehme an, Helge Haselbach wird hier auch noch posten - er kann Dir fundiertere Auskunft geben. Ein guter (Trommel-) Scanner ist für den privaten Gebrauch mit Sicherheit zu teuer. Frage doch mal bei Fotofachgeschäften nach, ob diese das anbieten oder ob diese mit Labors zusammenarbeiten.
Ich habe mal bei Saturn Negative als Kodak-Photo-CD machen lassen. Die Qualität ist hervorragend und der Preis lag bei 40 Bildern pro CD bei 13 Euro - nebenbei konnte ich noch drauf warten.

Gruß, Jürgen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Na, das ist aber lang geworden…
Hi Romana
Entwickeln lassen musst du alle Filme jedenfalls. Ob nun dia oder Negativ. Ob du unbedingt Abzüge machen lässt ist wohl eher die Frage. von entwickelten Negativfilmen könntest du auch Kontakte machen lassen zwecks Vorauswahl, ob aber Billiglabore dies anbieten ist fraglich.
Ein Diascanner in annehmbarer durchschnittlicher Qualität bis 2700 dpi kostet in etwa 600-700 Euro (so wie Minolta, Canon, Microtec etc), ein professioneller mit 4000 dpi (wie in etwa Polaroid, Nikon, Leica) ab 1800-xxxx EU. Drunter (die ersteren)würd ich nicht anfangen, das is m.E. nach rausgeschmissenes Geld. Als Alternative kann man photocds erzeugen lassen. da gibt es aber erhebliche Qualitätsunterschiede, und die wenigsten (ich hab noch keins gefunden) Billiglabore bieten dies für Diafilme an. Meist nur zusammen mit Erstentwicklung bei Negativfilmen angeboten.

Leider hast du ziemlich konträre Erwartungen. Einerseits Poster Abzüge (vergiss mal entwickeln, entwickelt ist der Film bereits, entwickelt wird nur falls du das gescannte wieder auf Film ausbelichten solltest, und dann fotografisch Abzüge machen lässt da du aber im selben Atemzug vom Druck redest, das ist ein völlig eigenes Thema, Postzer Plotter bringen niemals die Quali wie fotografische Abzüge) oder Drucke in Bombenqualität und andererseits „nur fürs Web“. Das heisst also du brauchst die bestmögliche Qualität. Schlecht scannen (von der Auflöse fürs Web von 72 dpi) kann jeder. Aber, die billigen haben noch mehr Nachteile als nur niedrigere Auflödsungen (die würden ja fürs web wenigstens reichen), nämlich schlechte Farbwiedergabe, Schwächen in dunklen Bereichen (daran erkennst du einen guten, wenn er im Schatten kein Rauschen hat und noch Töne differenzieren kann). Selbst mein Nikon schwächhelt doch arg bei dunklen Bereichen, der Polaroid ist da deutlich besser. selbst der preiswerte Canon 2700 F ist besser als der kleine Nikon.

Das Preisleistungsverhältnis bei Diascannern bis 2000 Euro ist prächtig. Dagegen das von Tonnenweise ungewollten abzügen über Grosslabors, von den man eigentlich nur 3-5 will ist eindeutig schlecht. Vergiss den gedanken Negative zu Scannen und per Software zu wenden lieber gleich, die Ergebnisse sind traurig, wen du sonst dias scannst und gute Qualität gewöhnt bist.
Alleine ich habe in einem Jahr etwa den Preis eines halben preiswerten Diascanners an bescheuerten abzügen von Porst gespart durch konsequent nur Diafilme und Diascanner Nutzung. Wie in einem anderen Posttinggesagt: Diafilm inkl. Entwicklung 3 EU. Negativfilm inkl. Entw. und jeweils einem billig 9x13 Abzug immer um 8-10 Euro. das sind etwa 60% Kostensenkung. Nach 2 Jahren hat sich der Scanner mehr als armortisiert.

Was meinst du eigentlich hiermit:
„…Doch das ist kein echtes Problem, denn man kann z.B. 50 X 70 cm entwickeln und dann das Bild auf ein anderes Maß zuschneiden. Doch wenn genau der gewünschte Ausschnitt nur ausgedruckt wird, ist das natürlich schon eine
andere Sache“

Du lässt Mörderabzüge (damit meinst du scheinbar fotografische Vergrösserung, zumindest ist dies der Terminus dafür) um dir dann nen Aussschnit rauszuschneiden? was ist das denn für ne Methode… wahrscheinlich durch Grosslaborbilligpostersonderangete entstanden.
Logisch ist es RICHTIG, nur den gewünschten Auschnitt vergrössern zu lassen (waren schwenkst du da jetzt auf Drucken?) nur bedarf es dazu Labors in denen denkende Menschen arbeiten, das nennt man Fachlabor. Das kostet Geld. Das Thema Drucken, Kosten, Qualität hatte ich schon. Ein übrigens im vergleich zu einem Abzug miserabler Ausdruck mit einem guten Posterplotter kostet dich günstigstenfalls 45 EU für den laufenden Meter von der Rolle, Rollenbreite 90 cm. Dann hast du Tinte auf nem Medium. Medien gibt es viele, von labberpapier bis super kunststoff material. Immer ist es aber nichts als Tinte auf Medium. Daraus Folgt die Tintenqualität. Normal drucken die für das Geld mit NICH besonders Lichtechhter Tinte (die gibtes auch, bedeutend teurer) und auch nicht Wasserfester (die gibtes auch, bedeutend teurer) Tinte. Diese Plots sind dafür gedacht temporär was in nen Schaukasten zu hängen (dafür spollte aber UV restienz erwartet werdeb, also teurere Tinte) oder bei nem Kongress ein Poster an ne wand zu tackern,nicht aber für langlebige Anwendung. Um so einen Druck langlebig zu machen, mit UV resistenter Tinte (30% Aufpreis) und komplett einlaminieren (100% Aufpreis) kommst du auf 150 EU pro laufen den Meter in 90er Breite bei 100% flächendeckung, was bei nem Foto zu erwarten ist. Und hast eine im Vergleich zu nem FOTO mieserable Qualität. Es ist zwar erstaunlich was die Drucker in den letzten 10 Jahren dazugelernt haben, es ist aber bestenfalls auf 2 Meter Distanz mit nem Foto zu verwechseln.

„Oder wäre eine Firma die Scans anbietet, letztendlich der
bessere und günstigere Weg?“

Klar, einen Diascan macht dir eine Fa bestimmt für 3 EU das stück. Die werden mit Profiscannern arbeiten. Ist sehr günstig, denn das macht deutlich, dass ein 600 EU Scanner ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis erreicht.

„Ab wieviel gescannten Bildern rentiert sich gegebenenfalls ein
eigenener Diascanner? Und falls eine Firma in Anspruch nehmen,
könnt’ Ihr einen Firma mit Scanservice empfehlen?“

ab 200-300 Dias kannst du dir nen Canon/Minolta/Microtec kaufen.

Du musst natürlich keinen neuen kaufen. Allerdings sind Ersatzlampen auch nicht gerade billig, und bei nem Gebrauchten wirst du diejenige sein die sie Kaufen muss. Lampen sind nicht nur kaputt, wenn sie NICHT mehr gehen, sondern auch wenn sie obwohl sie leuchten die Farbtemperatur nicht mehr stimmt oder die Beschichtung innen Macken bekommt, hatte ich beim Polaroid etwa 2x im Jahr.

http://www.raumplanung.uni-dortmund.de/repro/dienstl…
http://home.datacomm.ch/whoffmann/diascans.htm
http://www.webdigital.de/diascan/diascan.htm
http://www.graphixs.de/mehr.htm
http://www.unikart.de/article.php?article_file=10197…

Die machen Scanjobs mit Filmscannern.

Helge

Wie Recht du hast…
… ich hab nur länger gebraucht… ich sollte doch mal tippen lernen!
HH

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Hi Jürgen

Ich habe mal bei Saturn Negative als Kodak-Photo-CD machen
lassen. Die Qualität ist hervorragend und der Preis lag bei 40
Bildern pro CD bei 13 Euro - nebenbei konnte ich noch drauf
warten.

Wie hast du das gemacht? Das machen die wenn ich komme nur bei Erstentwicklung und wenn ich Abzüge ordere (die ich nicht brauche wenn ichs auf cd bekomm). Nur Entwickeln und Digital oder etwa vorhandene Negative digitalisieren wurde immer abgelehnt - ansonsten fänd ich den Service gut für das Geld, denn ich hab noch Aktenordner voll alte Negs. Nur ist mir die Qualität mit herkömmlicher Umkehrsoftware echt zu arm. Das nächste Prob ist - ich hab viel 6x6 Negative. Das werden sie wieder nicht können, oder?

Gruss, Helge

Hi Helge,

auf http://www.ebay.de bietet gerade jemand Scandienste für 0,10 € an plus Versandkosten unabhängig von der zu scannenden Filme von ca. 2,55 €. (1900)

Hi und da mache ich Bilder, die ich so gut finde, daß ich andere Menschen damit beglücken möchte bzw. sie selbst bei mir in der Wohnung aufhänge. Das heißt, mein größter Rahmen ist 50 X 75 cm.

Hauptsächlich werde ich wohl Bilder ins Internet stellen wollen. Ergo, die Qualität müßte hier nicht so gut sein.

Die Vergrößerungen lasse ich in einem Fotogeschäft entwickeln, das sehr viele Fotografen als Kunden hat. Mit der Bildqualität bin ich zufrieden. Ja, ich nehme mangels Equipment eine Bildnummer größer und schneide es mir dann nach Gusto zurecht. So sollte es zwar nicht sein, doch ich kenne sonst keine bessere Lösung.

Selbst Bilder am Drucker / Plotter auszudrucken, habe ich nicht vor… ist wohl unverhältnismäßig teuer. Und weshalb sollte ich auf die gute Fotoqualität verzichten? Das würde mein HP G95 wohl nicht zusammen bringen.

Ich habe nun mal viele Negativfilme, bin erst von vor ein paar Jahren auf Dias umgestiegen.

Die Preise für Vergrößerungen habe ich unlängst hier gepostet. Das sind vielleicht ein oder zwei Euro Unterschied zwischen 50 X 75 cm und 40 X 30 cm. Die machen das Kraut bei einzelnen Bildern nicht fett. Würde ich sonstigen Aufwand rechnen, zahle ich das widerum gern.

Die Qualität meiner Nikon 501 reicht mir. Ich bin keine Fotografin. Die Fotos haben mir bislang getaugt. Ich brauche hier nichts für Firmen, nur für Privatpersonen.

Ciao,
Romana

Hi Magic,

sooft bin ich üblicherweise nicht in diesem Brett. Zwar habe ich im Archiv geblättert, dort waren 8 Einträge, doch im Brett selbst habe ich andere Postings nicht durchgelesen.

Wenn das sooft kommt, ein Link ins Archiv hätte mir schon gereicht. :smile:

Ich werde mal Helge’s Link genauer ansehen und mal die Qualität vergleichen, soweit möglich, und dann rechnen wieviele Scans ich machen möchte. :smile:

Ciao,
Romana

Hallo!
Bei der Menge lohnt sich ein Filmscanner bestimmt. Colorvergrößerungen sind immer noch billiger und eine Posteraktion läuft bestimmt immer irgendwo. Colordrucke sind teurer und teilweise besser. Aber für den Hausgebrauch langen Abzüge vom Dia immer (werden sowieso als Daten auf das Colorpapier belichtet).
Beste Grüße aus dem grauen Bremen

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nur noch ein paar kleine anmerkungen von mir

Ein Diascanner in annehmbarer durchschnittlicher Qualität bis
2700 dpi kostet in etwa 600-700 Euro (so wie Minolta, Canon,
Microtec etc), ein professioneller mit 4000 dpi (wie in etwa
Polaroid, Nikon, Leica) ab 1800-xxxx EU. Drunter (die
ersteren)würd ich nicht anfangen, das is m.E. nach
rausgeschmissenes Geld.

so isses

Als Alternative kann man photocds

erzeugen lassen. da gibt es aber erhebliche
Qualitätsunterschiede, und die wenigsten (ich hab noch keins
gefunden) Billiglabore bieten dies für Diafilme an. Meist nur
zusammen mit Erstentwicklung bei Negativfilmen angeboten.

photo-cd nachträglich gibbet nur von Kodak für ca. 1 € pro Bild,
bei grossen mengen sind sicherlich rabatte möglich, ich habs auch schon vom händler meines geringsten misstrauens für 0,70 € angeboten bekommen

Leider hast du ziemlich konträre Erwartungen.


ja, leider aber unten hat sich dann geklärt, dass doch hauptsächlich fürs internet geabreitet wird

(von der Auflöse fürs Web von 72 dpi) kann jeder.

ebent, da wäre sogar die möglichkeit eines durchlichtaufsatzes in erwägung zu ziehen

Aber, die

billigen haben noch mehr Nachteile als nur niedrigere
Auflödsungen (die würden ja fürs web wenigstens reichen),
nämlich schlechte Farbwiedergabe, Schwächen in dunklen
Bereichen (daran erkennst du einen guten, wenn er im Schatten
kein Rauschen hat und noch Töne differenzieren kann).

korrekt

Du lässt Mörderabzüge (damit meinst du scheinbar fotografische
Vergrösserung, zumindest ist dies der Terminus dafür) um dir
dann nen Aussschnit rauszuschneiden? was ist das denn für ne
Methode… wahrscheinlich durch
Grosslaborbilligpostersonderangete entstanden.

ja, aber eine durchaus brauchbare und gängige lösung, wenn man keine 100%igen fachabzüge brauch und begrenztes budget hat

„Oder wäre eine Firma die Scans anbietet, letztendlich der
bessere und günstigere Weg?“

Klar, einen Diascan macht dir eine Fa bestimmt für 3 EU das
stück.

s.o. 1€ / bild bei kodak

und vergiss nicht, dass das ganze auch richtig zeit in anspruch nimmt, vor allem bei den preiswerten scanner: einscannen und nacher bearbeiten, fussel entfernen, etc.

gruessle
teecee

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Ich habe mal bei Saturn Negative als Kodak-Photo-CD machen
lassen. Die Qualität ist hervorragend und der Preis lag bei 40
Bildern pro CD bei 13 Euro - nebenbei konnte ich noch drauf
warten.

bei dem preis gehe ich davon aus, dass du die kodak *picture*-CD meinst und nicht die *Photo*-CD.
die liegt bei 1€ pro Bild.
die picture-CD hat ne auflösung von 1536 x 1024 als jpg abgespeichert - hervorragend ist was anderes, aber fürs web reichts allemal

gruessle
teecee

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Hab da einiges ausgetestet …
Digital zu fotografieren ist (besonders finanziell) in weiter Ferne. Derzeit kommen die ersten Spiegelreflex mit Vollformat-Chip - mit Verlaub: alles andere vorher war eine Fehlentwicklung, weil die Objektive durch die kleinen Chips unten Brennweite verloren haben, und für Architektur ist das tödlich. Preisklasse: Canon EOS 1 Ds für 10.000 Euro.

Als Berufsfotograf würde ich in den sauren Apfel beißen (müssen). Als Amateur kann ich mir günstiger (und auch nicht schlechter) helfen. Außerdem geht es ja oft auch um schon vorhandene Dias in den Archiven, nicht nur um zukünftig zu fotografierende Bilder.

Habe also 750 Euro für einen Minolta Scan Elite II ausgegeben, um immerhin 30 MB große Dateien erzeugen zu können. Das Resultat ist ca 22x33cm bei 300dpi groß. Mein bisher größtes Posterformat für die Galerie im Flur ist 30x45cm. Daraufhin habe ich die Möglichkeiten getestet bisher - vielleicht geht’s auch noch größer. Diese Datei interpoliere ich auf 30x45cm bei 254dpi (die offizielle Einstellung bei Ausbelichtungen). Die Unscharfmaske drüber (die schärft die scan-bedingte leichte Unschärfe): Stärke hängt vom Motiv (feine Strukturen), der Vergrößerung, der Auflösung usw. ab - bei mir meist Stärke 100 bei 1,5 Radius und 3 Schwellenwert. Dann auf CD gebrannt und in die Ausarbeitung (30x45cm kostet um die 7 Euro).

Resultat: besser als direkt vom Dia (ist oft zu hart mit ausgewaschenen Lichtern). Und ganz wichtig: ich muss kein Original aus der Hand geben, was unmotivierte Laboranten ruinieren. Außerdem kann ich Korrekturen durchführen (Papierschnipsel oder Telegrafendrähte aus der Landschaft entfernen, Schatten etwas aufhellen usw. …

Also: Dias (ideal hat sich der Fuji Sensia 100 erwiesen, weil er etwas weicher ist als die meisten anderen Diafilme) sind leichter zu scannen als Negative. Grund: Negative sehen gescannt aus, als wenn sie schon wochenlang unter dem Sofa gelegen hätten. Ein blauer Himmel hat soviele Staubkörnchen drauf wie ein toller Sternenhimmel. Durch das Invertieren eines Negativs überstrahlt das offensichtlich sehr. Farblich habe ich mit Negativen (besonders mit der überarbeiteten Software von Minolta) keinerlei Probleme (es war früher oft ein Problem, Negative farblich richtig hinzubekommen). Auch ist das Korn bei Diafilmen etwas geringer/ruhiger als bei Negativfilmen.

Hi Helge,

was hältst Du von http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=23…. Taugt das Gerät was?

Danke und ciao,
Romana

Hi Helge,

auf http://www.ebay.de bietet gerade jemand Scandienste für
0,10 € an plus Versandkosten unabhängig von der zu scannenden
Filme von ca. 2,55 €. (1900)

MMH. wer so billig ist kann kein Teures Equipment haben. der verkauft sich und seine Arbeitskraft - (man braucht mit Handarbeit 3 - 5 Minuten pro dia, je nachdem ob gerahmt oder ungerahmt, wenn du darauf achtest das kein Staub im Rahmen ist, ablääst und korrigierst. falls du noch ausflecken musst verlängert sich die Arbeit, aber nur MIT dieser Tätigkeit wird es ein Qualitätsscan, vorausgesetzt gewartete Qualitätshardware) für 1,20 EU die Stunde. der Muss weich sein oder er bescheisst dich. Ich würde es nicht fürs 15fache tun (allerdings inkl. der Nebenarbeiten wie Schmutz aus Rahmen entfernen etc.), wär mir echt zu blöd. Dafür hab ich nicht 15 Jahre Erfahrung in digitaler und manueller Bildbearbeitung. Ich würde dem Typen NICHT trauen :smile: und wenn er auch noch GUT ist für das Geld, sollte er in die Psychatrie…

Hi und da mache ich Bilder, die ich so gut finde, daß ich
andere Menschen damit beglücken möchte bzw. sie selbst bei mir
in der Wohnung aufhänge. Das heißt, mein größter Rahmen ist 50
X 75 cm.

Dafür brauchst du eine erstklassige digitale Datei (bei der du doch den Auschnitt selbst bestimmen kannst, da seh ich jetzt eigentlich kein Problem??? (fast) Jeder fotoladen nimmt mittlerweile digitale dateien und erzeugt vergrösserungen davon (nicht Ausdrucke). Das liegt es doch an dir, was du ihnen gibst, ergo kannst du voirher den Ausschnitt festlegen und das digitale Bild im Format beschneiden.

Hauptsächlich werde ich wohl Bilder ins Internet stellen
wollen. Ergo, die Qualität müßte hier nicht so gut sein.

wie gesagt, schlechte Auflösung kann jeder scanner.

Die Vergrößerungen lasse ich in einem Fotogeschäft entwickeln,
das sehr viele Fotografen als Kunden hat. Mit der Bildqualität
bin ich zufrieden. Ja, ich nehme mangels Equipment eine
Bildnummer größer und schneide es mir dann nach Gusto zurecht.
So sollte es zwar nicht sein, doch ich kenne sonst keine
bessere Lösung.

siehe oben, digitale datei beschneiden. Beim Film: scannen, auf Auschnitt beschneiden. Sicher klannst du aber nicht erwarten, dass wenn du aus nem KBdia das du mit 2700 dpi gescannt hast einen ausschnitt von 15% nimmst und den dann auf 50x70n aufbläst die Qualität berauschend ist. Grenzen sind überall vorhanden, und ein bisserl muss man auch beim fotografieren planen.

Ich belichte manchmal Dateien wieder auf Film (8000 linien Belichtung kostet etwa 12 EUro im Fachbetrieb) um dann fotografische Vergrödsserungen machen zu lassen - dann auf sw oder Farb negativ.

Selbst Bilder am Drucker / Plotter auszudrucken, habe ich
nicht vor… ist wohl unverhältnismäßig teuer. Und weshalb
sollte ich auf die gute Fotoqualität verzichten? Das würde
mein HP G95 wohl nicht zusammen bringen.

selbst nicht, den wirst du dir nicht leisten können. Aber es gibt Firmen die Plotservivce zu ähnlichen Preisen anbieten wie ich erwähnte, aber unterschiede durch Tinte und Medium hab ich ja auch erwähnt, 45 EU /laufender Meter ist eher BILLIG.

Dein hp würde schon, nur würdest du 1. nicht 50 x 70 mit ihm drucken können, und wenn, wären 45 Euro Tinte weg danach :smile:

Aber - du benutzt immer den begriff „drucken“ wer soll wissen das du was anderes meinst?

Ich habe nun mal viele Negativfilme, bin erst von vor ein paar
Jahren auf Dias umgestiegen.

Die Preise für Vergrößerungen habe ich unlängst hier gepostet.
Das sind vielleicht ein oder zwei Euro Unterschied zwischen 50
X 75 cm und 40 X 30 cm. Die machen das Kraut bei einzelnen
Bildern nicht fett. Würde ich sonstigen Aufwand rechnen, zahle
ich das widerum gern.

wenn du mit der Grosslaborqualität zufrieden bist. ich nicht. allerdings, bei Posterabzügen hat man oft sogar Erfolg wenn man dreimal reklamiert, das wird manchmal noch von Menschen gefiltert die dannn tatsächllich auf Kundenwünsche eingehn.

Die Qualität meiner Nikon 501 reicht mir. Ich bin keine
Fotografin. Die Fotos haben mir bislang getaugt. Ich brauche
hier nichts für Firmen, nur für Privatpersonen.

Die meisten SLR sind besser als ihre Nutzer :smile:
Dein Problem ist scheints das Negativ. Da wirst du weiter das Labor nutzen müssen, esseidenn es gibt mittlerweile vernünftige Sofwarefilter die GUT in Positiv wenden. Ich kenne keinen.

Im Falle Dia ist mM nach der Filmscanner die Lösung

HH

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Hi
Die Trademark sagt mir gar nix, die Daten hören sich ganz gut an, wer weiss mit welchenm Markengerät der ev. Baugleich ist.
Ne optische Auflösung von 3600 ist eher Oberklasse, aber da man nichtzs über die eigenschaften des ccd weiss, keine Ahnung. Einen im Laden suchen und ausprobieren. Wenn das ding chlechte Farbwiedergabe, billige Software und Probleme in dunklen Bereichen hat… gib den Typ in Gioogle ein und such nach Testberichten.
HH

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Hier sind
einige, von denen ich sagen kjann, dass die Qualität ok idst:
Preiswerte um 600 EU Neupreis ±100

Minolta
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=30…

Olympus
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=23…

Canon 7210
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=23…

Nikon Coolscan III/LS30
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=23…

Minolta Dimage
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=23…

Canon 7210
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=23…

Minolta Quickscan
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=30…

Nikon LS 2000
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=30…

Nikon LS 1000
Den hab ich, ist übrigens auch in Slot einbaubar mit ein wenig tecxhnischem geschick. ist aber nix wenn der Rechner unterm Tischsteht. ich hab ihn in nem externen SCSI Tower.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=23…

Hier einer der Super nach dem von dir gefundenden aus dem anderen Posting aussieht, aber völlig andere Technische Datebn aufweist (ist auch keine Empfehlung, den kenn ich nicht)
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=23…

Schau mal. Aber ich würd mich an MARKEN halten. der den du da rausgesucht hattest ist vieles, aber keine Marke.

HH

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rentiert sich ein auto ? ein Klavier ?
das kommt doch auf den Spassfaktor an. ansonsten ist ein gutes labor immer billiger.
t.

Hi Helge,

hatte schon gegoogelt, doch die Ergebnisse sind quantitativ nicht so berauschend: http://forum.golem.de/phorum/read.php?f=16&i=383&t=206

Nagut, ich schaue erstmal genau wieviele Bilder gescannt werden sollen und entscheide mich dann.

Ciao,
Romana

Kauf dir nen Nikon, mach deinen kram und kauf ihn dir in nem Jahr für 50% ab. :smile:

-))

Hi Helge,

ich schau nun wieviel es genau zu scannen gilt und dann sag’ ich Dir Bescheid.

Ciao,
Romana

Hallo teecee,

die Bilder sind als TIFF-Datei abgespeichert und Du hast Recht, es steht „Picture-CD“ drauf. Ich habe -wie gesagt- pro CD 13€ bezahlt und als ich zur Kasse ging, sagte man mir, es gibt zur Zeit auf alle Fotoarbeiten 20% Rabatt - somit hat mich jede CD nur 10,40 gekostet. Die Qualität ist aber sehr gut.

Gruß, Jürgen

bei dem preis gehe ich davon aus, dass du die kodak
*picture*-CD meinst und nicht die *Photo*-CD.
die liegt bei 1€ pro Bild.
die picture-CD hat ne auflösung von 1536 x 1024 als jpg
abgespeichert - hervorragend ist was anderes, aber fürs web
reichts allemal

gruessle
teecee