Na, das ist aber lang geworden…
Hi Romana
Entwickeln lassen musst du alle Filme jedenfalls. Ob nun dia oder Negativ. Ob du unbedingt Abzüge machen lässt ist wohl eher die Frage. von entwickelten Negativfilmen könntest du auch Kontakte machen lassen zwecks Vorauswahl, ob aber Billiglabore dies anbieten ist fraglich.
Ein Diascanner in annehmbarer durchschnittlicher Qualität bis 2700 dpi kostet in etwa 600-700 Euro (so wie Minolta, Canon, Microtec etc), ein professioneller mit 4000 dpi (wie in etwa Polaroid, Nikon, Leica) ab 1800-xxxx EU. Drunter (die ersteren)würd ich nicht anfangen, das is m.E. nach rausgeschmissenes Geld. Als Alternative kann man photocds erzeugen lassen. da gibt es aber erhebliche Qualitätsunterschiede, und die wenigsten (ich hab noch keins gefunden) Billiglabore bieten dies für Diafilme an. Meist nur zusammen mit Erstentwicklung bei Negativfilmen angeboten.
Leider hast du ziemlich konträre Erwartungen. Einerseits Poster Abzüge (vergiss mal entwickeln, entwickelt ist der Film bereits, entwickelt wird nur falls du das gescannte wieder auf Film ausbelichten solltest, und dann fotografisch Abzüge machen lässt da du aber im selben Atemzug vom Druck redest, das ist ein völlig eigenes Thema, Postzer Plotter bringen niemals die Quali wie fotografische Abzüge) oder Drucke in Bombenqualität und andererseits „nur fürs Web“. Das heisst also du brauchst die bestmögliche Qualität. Schlecht scannen (von der Auflöse fürs Web von 72 dpi) kann jeder. Aber, die billigen haben noch mehr Nachteile als nur niedrigere Auflödsungen (die würden ja fürs web wenigstens reichen), nämlich schlechte Farbwiedergabe, Schwächen in dunklen Bereichen (daran erkennst du einen guten, wenn er im Schatten kein Rauschen hat und noch Töne differenzieren kann). Selbst mein Nikon schwächhelt doch arg bei dunklen Bereichen, der Polaroid ist da deutlich besser. selbst der preiswerte Canon 2700 F ist besser als der kleine Nikon.
Das Preisleistungsverhältnis bei Diascannern bis 2000 Euro ist prächtig. Dagegen das von Tonnenweise ungewollten abzügen über Grosslabors, von den man eigentlich nur 3-5 will ist eindeutig schlecht. Vergiss den gedanken Negative zu Scannen und per Software zu wenden lieber gleich, die Ergebnisse sind traurig, wen du sonst dias scannst und gute Qualität gewöhnt bist.
Alleine ich habe in einem Jahr etwa den Preis eines halben preiswerten Diascanners an bescheuerten abzügen von Porst gespart durch konsequent nur Diafilme und Diascanner Nutzung. Wie in einem anderen Posttinggesagt: Diafilm inkl. Entwicklung 3 EU. Negativfilm inkl. Entw. und jeweils einem billig 9x13 Abzug immer um 8-10 Euro. das sind etwa 60% Kostensenkung. Nach 2 Jahren hat sich der Scanner mehr als armortisiert.
Was meinst du eigentlich hiermit:
„…Doch das ist kein echtes Problem, denn man kann z.B. 50 X 70 cm entwickeln und dann das Bild auf ein anderes Maß zuschneiden. Doch wenn genau der gewünschte Ausschnitt nur ausgedruckt wird, ist das natürlich schon eine
andere Sache“
Du lässt Mörderabzüge (damit meinst du scheinbar fotografische Vergrösserung, zumindest ist dies der Terminus dafür) um dir dann nen Aussschnit rauszuschneiden? was ist das denn für ne Methode… wahrscheinlich durch Grosslaborbilligpostersonderangete entstanden.
Logisch ist es RICHTIG, nur den gewünschten Auschnitt vergrössern zu lassen (waren schwenkst du da jetzt auf Drucken?) nur bedarf es dazu Labors in denen denkende Menschen arbeiten, das nennt man Fachlabor. Das kostet Geld. Das Thema Drucken, Kosten, Qualität hatte ich schon. Ein übrigens im vergleich zu einem Abzug miserabler Ausdruck mit einem guten Posterplotter kostet dich günstigstenfalls 45 EU für den laufenden Meter von der Rolle, Rollenbreite 90 cm. Dann hast du Tinte auf nem Medium. Medien gibt es viele, von labberpapier bis super kunststoff material. Immer ist es aber nichts als Tinte auf Medium. Daraus Folgt die Tintenqualität. Normal drucken die für das Geld mit NICH besonders Lichtechhter Tinte (die gibtes auch, bedeutend teurer) und auch nicht Wasserfester (die gibtes auch, bedeutend teurer) Tinte. Diese Plots sind dafür gedacht temporär was in nen Schaukasten zu hängen (dafür spollte aber UV restienz erwartet werdeb, also teurere Tinte) oder bei nem Kongress ein Poster an ne wand zu tackern,nicht aber für langlebige Anwendung. Um so einen Druck langlebig zu machen, mit UV resistenter Tinte (30% Aufpreis) und komplett einlaminieren (100% Aufpreis) kommst du auf 150 EU pro laufen den Meter in 90er Breite bei 100% flächendeckung, was bei nem Foto zu erwarten ist. Und hast eine im Vergleich zu nem FOTO mieserable Qualität. Es ist zwar erstaunlich was die Drucker in den letzten 10 Jahren dazugelernt haben, es ist aber bestenfalls auf 2 Meter Distanz mit nem Foto zu verwechseln.
„Oder wäre eine Firma die Scans anbietet, letztendlich der
bessere und günstigere Weg?“
Klar, einen Diascan macht dir eine Fa bestimmt für 3 EU das stück. Die werden mit Profiscannern arbeiten. Ist sehr günstig, denn das macht deutlich, dass ein 600 EU Scanner ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis erreicht.
„Ab wieviel gescannten Bildern rentiert sich gegebenenfalls ein
eigenener Diascanner? Und falls eine Firma in Anspruch nehmen,
könnt’ Ihr einen Firma mit Scanservice empfehlen?“
ab 200-300 Dias kannst du dir nen Canon/Minolta/Microtec kaufen.
Du musst natürlich keinen neuen kaufen. Allerdings sind Ersatzlampen auch nicht gerade billig, und bei nem Gebrauchten wirst du diejenige sein die sie Kaufen muss. Lampen sind nicht nur kaputt, wenn sie NICHT mehr gehen, sondern auch wenn sie obwohl sie leuchten die Farbtemperatur nicht mehr stimmt oder die Beschichtung innen Macken bekommt, hatte ich beim Polaroid etwa 2x im Jahr.
http://www.raumplanung.uni-dortmund.de/repro/dienstl…
http://home.datacomm.ch/whoffmann/diascans.htm
http://www.webdigital.de/diascan/diascan.htm
http://www.graphixs.de/mehr.htm
http://www.unikart.de/article.php?article_file=10197…
Die machen Scanjobs mit Filmscannern.
Helge