Respektieren Moslems 'Ungläubige' wirklich nicht?

Hallo,

ich lese öfter mal, daß Moslems wenig oder gar keinen Respekt vor sogenannten „Ungläubigen“ haben. Ist das wirklich so? Und, falls ja, warum?

Gruß, Uwe

Die ganze Wahrheit

Hallo,

ich lese öfter mal, daß Moslems wenig oder gar keinen Respekt
vor sogenannten „Ungläubigen“ haben. Ist das wirklich so? Und,
falls ja, warum?

Merhaba Uwe,

dont believe them.!!

mfg,oK

Scnr: „die Moslems“ so wie die " CHRISTEN oder Juden" gibt es nicht.
Wie auch die Finger an deiner Hand unterschiedlich sind, gibtes solche und welche,jeden einzeln befragt hättest Du immer noch keine Antwort gefunden.

Scnr: „die Moslems“ so wie die " CHRISTEN oder Juden" gibt es
nicht.
Wie auch die Finger an deiner Hand unterschiedlich sind,
gibtes solche und welche,jeden einzeln befragt hättest Du
immer noch keine Antwort gefunden.

Danke, Du hast ja so recht!! :smile:

Saludos, Uwe

Ist das wirklich so?

sieh dir die rechtssprechung in islamischen ländern an.
vergleiche saudi arabien, nordafrika mit zb. türkei.

dann siehe die offizielle (!) haltung des christentums zu ungetauften, abtrünnigen usw. um die politischen auswirkungen dessen zu sehen, muß man ein paar jahrhunderte (!) zurückgehen - in eine zeit, als die christliche religion in europa dieselbe macht hatte wie der islam heute im arabischen raum.

klingelts?

das ist keine sache der religion sondern der kulturentwicklung.

gruß
dataf0x

Ist das wirklich so?

sieh dir die rechtssprechung in islamischen ländern an.
vergleiche saudi arabien, nordafrika mit zb. türkei.

Darüber, muß ich gestehen, weiß ich herzlich wenig. Wird einem in den nordafrikanischen Ländern nicht bei Diebstahl mancherorts noch die Hand abgehackt?

dann siehe die offizielle (!) haltung des christentums zu
ungetauften, abtrünnigen usw.

wie ist denn die?

um die politischen auswirkungen

dessen zu sehen, muß man ein paar jahrhunderte (!) zurückgehen

  • in eine zeit, als die christliche religion in europa
    dieselbe macht hatte wie der islam heute im arabischen raum.

klingelts?

Mittelalter? „Ägypten“? :wink:
Mir klingeln die Ohren.

das ist keine sache der religion sondern der
kulturentwicklung.

*umpf* und religion hat mit kultur nix zu tun? naja, so radikal würd ich das nicht formulieren :wink:

Gruß, Uwe

Darüber, muß ich gestehen, weiß ich herzlich wenig. Wird einem
in den nordafrikanischen Ländern nicht bei Diebstahl
mancherorts noch die Hand abgehackt?

definitiv.

dann siehe die offizielle (!) haltung des christentums zu
ungetauften, abtrünnigen usw.

wie ist denn die?

nicht viel anders als im islam. darauf wollte ich hinaus: so ziemlich JEDE heilige schrift läßt sich so auslegen, daß unterm strich mord und gewalt rauskommt. aber ob es dazu kommt bzw. ob dieses zum allgemeinen gesetz wird, hängt von faktoren ab, die außerhalb der religion zu suchen sind.

*umpf* und religion hat mit kultur nix zu tun? naja, so
radikal würd ich das nicht formulieren :wink:

dann formuliere ich anders:

die beziehungen zwischen religion und weltlicher gerichtsbarkeit sind nicht teil der religion.

daher ist die frage „haltung des islams gegenüber ungläubigen“ entweder eine rein akademische, deren religionswissenschaftliche antwortet lautet „nicht viel anders als zb. das christentum“, oder es ist eine politische, deren antwort lautet: das hat nichts mit dem islam zu tun, sondern mit der beziehung einer bestimmten kultur zum islam. es gibt hier immense unterschiede zwischen zb. der türkei und saudiarabien.

gruß
dataf0x

1 „Gefällt mir“

Hi Uwe,

ich habe von meinem Vater gelernt, dass wir Moslem vor ALLEN Buchreligionen (Juden, Christen, Moslem) Respekt haben sollten, weil wir alle Ibrahim (Abraham) als Stammvater haben (die gleichen Wurzeln, also Brüder sind) und an den ein und denselben Gott glauben - und zwar nur einen.

Das sich in jeder religiösen Ausrichtung Fundametalisten finden, die jegliche Andersgläubige als Angriff gegen ihre Person und Weltanschauung empfinden, die zu extremer Gewalt neigen und die von Gott gegebene Vielseitigkeit der Menschheit nicht zu schätzen wissen geschweige denn achten, das ist leider überall auf der Welt so. Leider! Jeder dieser Leute richtet sich dann nach einer ganz bestimmten Interpretation IHRER so ureigenen Schrift.

Islam ist für mich Frieden und Religion oder genauer noch der Glauben an sich ist etwas intimes, was nicht öffentlich zerpflügt und erfragt werden sollte. Messe jeden Menschen nach seinem Handeln und nicht nach seinem Reden oder seiner Zugehörigkeit!

Lieben Gruß,

Anna-Ranja (Moslem durch Geburt)

Mit ‚Ungläubige‘ meine ich ‚Atheisten‘!

Hi Uwe,

ich habe von meinem Vater gelernt, dass wir Moslem vor ALLEN
Buchreligionen (Juden, Christen, Moslem) Respekt haben
sollten, weil wir alle Ibrahim (Abraham) als Stammvater haben
(die gleichen Wurzeln, also Brüder sind) und an den ein und
denselben Gott glauben - und zwar nur einen.

Entschuldige, aber ich sprach von „Ungläubigen“ also „Atheisten“. Was hat Dir Dein Vater denn hinsichtlich Respekt gegenüber „Atheisten“ gesagt? Das ist der Punkt, um den es mir geht.

Islam ist für mich Frieden und Religion oder genauer noch der
Glauben an sich ist etwas intimes, was nicht öffentlich
zerpflügt und erfragt werden sollte. Messe jeden Menschen nach
seinem Handeln und nicht nach seinem Reden oder seiner
Zugehörigkeit!

ok.

Gruß, Uwe

Hallo Uwe,

mal ganz provokativ gefragt: wie ist es denn anders herum? Ich kenne viele Christen und Atheisten, nach deren Vorstellung Moslems grundsätzlich rückständige Radikale sind.

Welchen Eindruck ein Mensch auf mich als Atheisten macht, hängt nicht von seiner Religion ab. Und ich habe zahlreiche Bekannte aller möglichen Glaubensrichtungen, die das grundsätzlich auch so sehen.

Gruss,
Thomas

Hallo Uwe,

das sind dann wohl die verkehrten Bücher.

ich lese öfter mal, daß Moslems wenig oder gar keinen Respekt
vor sogenannten „Ungläubigen“ haben. Ist das wirklich so? Und,
falls ja, warum?

Respekt? Was meinst Du damit? Wenn junge,sogenannte „Mohammedaner“ in deutschen Großstädten junge, "nichtmohammedanische Frauen als Freiwild betrachten und behandeln? Wenn sie aber ihre eigenen Frauen bestrafen wenn sie nicht nach dem Gesetz leben?
Da kann ich Dir auch nichts genaues sagen, zu den Zuständen in deutschen Großstädten. Ich denke daß da das Gesindel der ganzen Welt sich seine Regeln selbst auslegt.
Ich habe Türken in der Türkei kennengelernt (bei der Arbeit) und kann nur sagen ich bekam Respekt und bringe diesen Menschen genausoviel Respekt entgegen. Sie haben Ihre Spielregeln, wir unsere. Bei Gesprächen erzählten sie mir, daß das oben beschriebene, was so in Deutschland abläuft, genau das Beschrieben ist. Gesindel gibt es in jeder Religion und in jeder Gesellschaft.
Also ist meine Meinung: Urteile nicht über eine Religion oder eine Gesellschaft, wenn Du nur einen kleinen Teil davon kennengelernt hast.
Ich weiß auch nicht ob alle Mohammedaner gleich sind. Diejenigen die ich in der Türkei kennenlernte, vertraue ich jedenfalls mehr als manchem sogenannten deutschen „Geschäftsmann“.

Gruß Norbert

Hi!

ich lese öfter mal, daß Moslems wenig oder gar keinen Respekt
vor sogenannten „Ungläubigen“ haben. Ist das wirklich so? Und,
falls ja, warum?

Da mußt du erst einmal sagen, wer oder was ein „Ungläubiger“ ist.

Nur ein Muslim ist für einen Muslim ein wahrhaftig Gläubiger. Aufgrund der gemeinsamen Wurzel (abrahamitische Religion) gelten Juden und Christen zwar nicht als „Ungläubige“, sind aber hierarchiemäßig unterhalb der Muslime angesiedelt (sogenannte „Dhimmi“).

Ungläubig hingegen sind all jene, die nicht einer der drei genannten Religionen angehören (z.B. Hindus, Buddhisten, Taoisten, Shintoisten, Schamanismus, Naturreligionen usw.; im Islam als „Shirk“ oder „Kufr“ bezeichnet) sowie jene Menschen, die einmal einer der Buchreligionen angehörten, sich aber von ihrer Religion abgewandt haben.

Ebenfalls als ungläubig gelten jene, die nie einer der Buchreligionsgemeinschaften angehörten und ein Weltbild ohne Gott oder Religion pflegen.

So ist Allah gefällig, diese Ungläubigen (Shirk / Kufr) zum Islam zu bekehren - notfalls mit Gewalt - oder sie zu töten.

Worauf bezieht sich deine Frage nun konkret? Nur auf das wieder und wieder durchgekaute Thema Islam-Christentum oder Islam-Judentum? Oder auch auf die großen asiatischen Religionen, was bisher in den ganzen Diskussionen generös vermieden wurde?

So lange die drei großen monotheistischen Religionen keine volle Toleranz gegenüber polytheistischen Religionen oder Menschen ohne Religion aufbringen, kloppe ich jedenfalls alle drei in die Tonne.

Grüße
Heinrich

Da mußt du erst einmal sagen, wer oder was ein „Ungläubiger“
ist.

Kluge Bemerkung. Denn der Begriff „Ungläubiger“ oder „Atheist“ ist doch schon irreführend. Als ob UNS etwas fehlen würde!

Nur ein Muslim ist für einen Muslim ein wahrhaftig Gläubiger.
Aufgrund der gemeinsamen Wurzel (abrahamitische Religion)
gelten Juden und Christen zwar nicht als „Ungläubige“, sind
aber hierarchiemäßig unterhalb der Muslime angesiedelt
(sogenannte „Dhimmi“).

Von welcher Hierarchie sprichst Du?

Ungläubig hingegen sind all jene, die nicht einer der drei
genannten Religionen angehören (z.B. Hindus, Buddhisten,
Taoisten, Shintoisten, Schamanismus, Naturreligionen usw.; im
Islam als „Shirk“ oder „Kufr“ bezeichnet) sowie jene Menschen,
die einmal einer der Buchreligionen angehörten, sich aber von
ihrer Religion abgewandt haben.

Ebenfalls als ungläubig gelten jene, die nie einer der
Buchreligionsgemeinschaften angehörten und ein Weltbild ohne
Gott oder Religion pflegen.

So ist Allah gefällig, diese Ungläubigen (Shirk / Kufr) zum
Islam zu bekehren - notfalls mit Gewalt - oder sie zu töten.

Das ist ja sehr freundlich, tolerant und respektvoll. Seien WIR also GERÜSTET! Nicht, daß man uns auf dem falschen Fuß erwischt… :wink:

So lange die drei großen monotheistischen Religionen keine
volle Toleranz gegenüber polytheistischen Religionen oder
Menschen ohne Religion aufbringen, kloppe ich jedenfalls alle
drei in die Tonne.

Ich gehe weiter. Ich sage: solange sie intolerant sind, verachte ich sie. Denn die Aggression geht von DENEN aus. Denen gegenüber sollten wir einen klaren Standpunkt beziehen. Sonst denken die noch, wir „Atheisten“ seien alles Weicheier und sie könnten uns hier bei uns in unserem eigenen Land nach Lust und Laune vernaschen.

Gruß, Uwe

Hi!

Nur ein Muslim ist für einen Muslim ein wahrhaftig Gläubiger.
Aufgrund der gemeinsamen Wurzel (abrahamitische Religion)
gelten Juden und Christen zwar nicht als „Ungläubige“, sind
aber hierarchiemäßig unterhalb der Muslime angesiedelt
(sogenannte „Dhimmi“).

Von welcher Hierarchie sprichst Du?

Von der Hierarchie der Anerkennung innerhalb des Islam:
Ganz oben stehen die „wahren Gläubigen“, die ihr Leben so gestalten, dass es Allah gefällig ist. Abstufungen innerhalb dieser Gruppe gibt es nach den jeweiligen „Schulen“ (die „Schule“, der man selbst angehört, steht natürlich immer über den anderen „islamischen Schulen“).

Selbst der niederste Muslim steht in der Anerkennung der islamischen Gemeinschaft über der Gruppe der „Schutzbefohlenen“. Das sind die „Dhimmi“, also Juden und Christen. Diese Gruppe wird zwar geduldet, ist aber aus Sicht des Islam unmündig.

Unterhalb der „Dhimmi“ stehen die Ungläubige, die „Kufr“. Die sind nicht einmal schutzwürdig.

Sonst denken die noch, wir „Atheisten“ seien alles Weicheier
und sie könnten uns hier bei uns in unserem eigenen Land nach
Lust und Laune vernaschen.

Ich weiß nicht, ob ich micht als „Atheist“ bezeichnen würde. Ich persönlich glaube nicht daran, dass es ein bewusst schöpferisches, lobendes, strafendes oder sonstwie handelndes Wesen über mir gibt. Dafür sind mir die Gottesbilder in den Religionen außerdem viel zu „menschlich“.
Allerdings glaube ich, dass es bestimmte Prinzipien gibt, die allgemeingültig sind und (vielleicht?) ewig Bestand haben werden. Von daher sind mir jene Religionen, die einen Kreislauf zum Inhalt haben (damit ist nicht Reinkarnation, sondern das sich stetig wiederholende Prinzip des „Werde und Vergehe“ gemeint), deutlich sympathischer als jene, die die Welt als linearen Prozeß beschreiben (Geburt, Leben, Tod, am Ende das große Weltengericht).

Grüße
Heinrich

1 „Gefällt mir“

Ich gehe weiter. Ich sage: solange sie intolerant sind,
verachte ich sie. Denn die Aggression geht von DENEN aus.
Denen gegenüber sollten wir einen klaren Standpunkt beziehen.
Sonst denken die noch, wir „Atheisten“ seien alles Weicheier
und sie könnten uns hier bei uns in unserem eigenen Land nach
Lust und Laune vernaschen.

Gruß, Uwe

…fliege von mir aus mit ner Zeitmaschine 70 Jahre zurück und gesell dich mit ausgestrecktem Arm in die Propaganda-Kloake von damals …
Falls du den österreicher persönlich antreffen kannst, sag ihm, er könne mich a… A…l… !

Hallo,

Da mußt du erst einmal sagen, wer oder was ein „Ungläubiger“
ist.

Nur ein Muslim ist für einen Muslim ein wahrhaftig Gläubiger.
Aufgrund der gemeinsamen Wurzel (abrahamitische Religion)
gelten Juden und Christen zwar nicht als „Ungläubige“, sind
aber hierarchiemäßig unterhalb der Muslime angesiedelt
(sogenannte „Dhimmi“).

Der Begriff an dieser Stelle wird vollkommen falsch angewendet! Für Muslime sind Juden und Christen „Ahl-Ul-Kitab“, was soviel wie Volk des Buches/der Bücher heisst (gemeint sind die Bibel und die Tora). Dies bringt eine besondere Gemeinsamkeit in den Vordergrund.

„Dhimmi“ ist ein Begriff aus der Rechtsordnung im islamischen Staat, der allerdings gar nichts mit irgend einer Hierarchie zu tun hat. Es geht um die Völker, mit denen Muslime Verträge abgeschlossen haben. In diesem Zusammenhang wird vom Propheten Mohammad folgendes überliefert: „Jeder, der einen Menschen aus einem Volk, mit dem ein Vertrag abgeschlossen wurde umbringt, wird den Geruch des Paradieses nicht riechen!“ An anderer Stelle dann „Jeder, der einen Dhimmi umbringt, wird den Geruch des Paradieses nicht riechen.“ Also Dhimmi sind nicht nur Christen und Juden und es hat nichts mit Rangordnung oder dergleichen zu tun.

So ist Allah gefällig, diese Ungläubigen (Shirk / Kufr) zum
Islam zu bekehren - notfalls mit Gewalt - oder sie zu töten.

?? Wo nimmst du denn das her?? Quellen gefällig? Meine kann ich hier angeben:
http://www.islamonline.net/fatwa/english/FatwaDispla…

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo,

???

Selbst der niederste Muslim steht in der Anerkennung der
islamischen Gemeinschaft über der Gruppe der
„Schutzbefohlenen“. Das sind die „Dhimmi“, also Juden und
Christen. Diese Gruppe wird zwar geduldet, ist aber aus Sicht
des Islam unmündig.

???

Unterhalb der „Dhimmi“ stehen die Ungläubige, die „Kufr“. Die
sind nicht einmal schutzwürdig.

Wieder eine Wortverwechslung: Ein „Kafer“ - der also nicht an Gott glaubt (bzw. glaubt, dass es keinen Gott gibt) kann genauso auch ein dhimmi sein. Buddhisten, Hindu, Feueranbeter und Menschen mit Naturreligionen haben zeitweise im islamischen Staat gelebt und galten genauso wie Christen oder Juden u.a. als Dhimmi.

Allerdings glaube ich, dass es bestimmte Prinzipien gibt, die
allgemeingültig sind und (vielleicht?) ewig Bestand haben
werden. Von daher sind mir jene Religionen, die einen
Kreislauf zum Inhalt haben (damit ist nicht Reinkarnation,
sondern das sich stetig wiederholende Prinzip des „Werde und
Vergehe“ gemeint), deutlich sympathischer als jene, die die
Welt als linearen Prozeß beschreiben (Geburt, Leben, Tod, am
Ende das große Weltengericht).

Du hörst dich tatsächlich nach Buddhismus oder Hinduismus an. Beim Hinduismus hättest du gleich den Vorteil, dass du das Kastensystem gleich vorfinden kannst. Das gibt es im Islam nicht!

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo,

die kurze Antwort ist: Muslime respektieren auch Andersgläubige!

Ich möchte dich auf eine ähnliche Frage auf islamonline.net verweisen, die von muslimischen Gelehrten beantwortet wurde:
http://www.islamonline.net/fatwa/english/FatwaDispla…

In der Hoffnung, deine Frage beantwortet zu haben.

Gruss, Omar Abo-Namous

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Aufgrund der gemeinsamen Wurzel (abrahamitische Religion)
gelten Juden und Christen zwar nicht als „Ungläubige“, sind
aber hierarchiemäßig unterhalb der Muslime angesiedelt
(sogenannte „Dhimmi“).

Der Begriff an dieser Stelle wird vollkommen falsch
angewendet! Für Muslime sind Juden und Christen
„Ahl-Ul-Kitab“, was soviel wie Volk des Buches/der Bücher
heisst (gemeint sind die Bibel und die Tora). Dies bringt eine
besondere Gemeinsamkeit in den Vordergrund.

Was muslimische Gesellschaften nicht daran hindert, von Dhimmis Kopfsteuern einzufordern, ihnen den Zugang nach Mekka zu verweigern, das offene Tragen ihrer Religionssymbole zu verweigern, die Heirat mit einer Muslima zu verbieten, Aussagen vor Gericht weniger wert waren als die von Muslimen gemachten.

„Dhimmi“ ist ein Begriff aus der Rechtsordnung im islamischen
Staat, der allerdings gar nichts mit irgend einer Hierarchie
zu tun hat. Es geht um die Völker, mit denen Muslime Verträge
abgeschlossen haben. In diesem Zusammenhang wird vom Propheten
Mohammad folgendes überliefert: „Jeder, der einen Menschen aus
einem Volk, mit dem ein Vertrag abgeschlossen wurde umbringt,
wird den Geruch des Paradieses nicht riechen!“ An anderer
Stelle dann „Jeder, der einen Dhimmi umbringt, wird den Geruch
des Paradieses nicht riechen.“ Also Dhimmi sind nicht nur
Christen und Juden und es hat nichts mit Rangordnung oder
dergleichen zu tun.

Die Deklaration von Mitgliedern einer Nicht-Buch-Religion zu „Dhimmis“ hatte rein pragmatische Gründe. Als der Islam sich in den den indischen Raum ausdehnte, konnte man unmöglich Millionen von Menschen zwangskonvertieren oder töten. Also wurden die dortigen Menschen zu „Dhimmis“ gemacht.

So ist Allah gefällig, diese Ungläubigen (Shirk / Kufr) zum
Islam zu bekehren - notfalls mit Gewalt - oder sie zu töten.

?? Wo nimmst du denn das her?? Quellen gefällig? Meine kann
ich hier angeben:
http://www.islamonline.net/fatwa/english/FatwaDispla…

Ich weiß nicht, welche deutsche Übersetzung des Koran du benutzt, aber Sure 9, Verse 4 ff. fordert eindeutig, „Götzendiener“ (also Polytheisten) nur so lange am Leben zu lassen, wie sie von Nutzen sind - es sei denn, sie konvertieren rechtzeitig.

Grüße
Heinrich
(der keine Tendenz verspürt, Hindu oder Buddhist zu werden)

Hallo,

Was muslimische Gesellschaften nicht daran hindert, von
Dhimmis Kopfsteuern einzufordern,

im Gegenzug, dass sie bei der Verteidigung nicht mitmachen müssen. Muslime müssen auf der anderen Seite jährlich einen Teil ihres Gesamtgeldes abgeben. Da ist es schon möglich, dass Muslime insgesamt mehr Steuern bezahlen mussten!

ihnen den Zugang nach Mekka zu verweigern,

?? Sind sie dadurch minderwertig?

das offene Tragen ihrer Religionssymbole zu verweigern,

Davon weiss ich nichts, aber wie sieht es denn da mit der modernen deutschen Gesetzgebung aus, die Andersgläubigen das offene Tragen von religiösen Bekleidungen verbietet??? Zunächst gilt es „nur“ für Beamte, aber es wird ja bereits darüber nachgedacht, das auf den öffentlichen Raum auszuweiten!

Die Deklaration von Mitgliedern einer Nicht-Buch-Religion zu
„Dhimmis“ hatte rein pragmatische Gründe. Als der Islam sich
in den den indischen Raum ausdehnte, konnte man unmöglich
Millionen von Menschen zwangskonvertieren oder töten. Also
wurden die dortigen Menschen zu „Dhimmis“ gemacht.

Nein, denn es wurden schon vor der territorialen Ausbreitung des Islams bereits Verträge mit Polytheisten geschlossen! Du hast den Begriff vollkommen falsch verstanden.

So ist Allah gefällig, diese Ungläubigen (Shirk / Kufr) zum
Islam zu bekehren - notfalls mit Gewalt - oder sie zu töten.

?? Wo nimmst du denn das her?? Quellen gefällig? Meine kann
ich hier angeben:
http://www.islamonline.net/fatwa/english/FatwaDispla…

Ich weiß nicht, welche deutsche Übersetzung des Koran du
benutzt, aber Sure 9, Verse 4 ff. fordert eindeutig,
„Götzendiener“ (also Polytheisten) nur so lange am Leben zu
lassen, wie sie von Nutzen sind - es sei denn, sie
konvertieren rechtzeitig.

Ich benutze wenn, dann das arabische Original. Schlägst du auch normalerweise ein Buch in der Mitte auf, liest einen Satz und baust darauf die ganze Aussage des Buches auf? Die Stelle in Sure 9 bezieht sich auf einen ganz eindeutigen Fall, was eigentlich preisgegeben wird durch die Zeitangabe „Sind die geschützten Monate aber verflossen“. Dabei geht es um ein Volk, das einen geschlossenen Friedensvertrag gebrochen haben, aber auch das gibt der Vers 1 an „…von den Götzendienern, mit denen ihr einen (von ihnen gebrochenen) Vertrag geschlossen habt.“

Für weitere Informationen magst du auch gerne hier vorbeischauen:
Hassen Muslime Nicht-Muslime?
http://www.islamonline.net/fatwa/english/FatwaDispla…

oder:
Bringen Muslime ihre Gegner um?
http://www.islamonline.net/fatwa/english/FatwaDispla…

leider beide auf Englisch, aber ich bin gerne bereit bei Interesse zu übersetzen.

Gruss, Omar Abo-Namous

Moin moin,

Davon weiss ich nichts, aber wie sieht es denn da mit der
modernen deutschen Gesetzgebung aus, die Andersgläubigen das
offene Tragen von religiösen Bekleidungen verbietet???

Tut sie eben nicht. Sonst hätten wir ja nicht den Knatsch gehabt.

Zunächst gilt es „nur“ für Beamte, aber es wird ja bereits
darüber nachgedacht, das auf den öffentlichen Raum
auszuweiten!

Das möchte ich aber belegt haben. Wer denkt öffentlich&ernsthaft(!!)
darüber nach?

Grüße, René