Hallo,
ich suche ein Rezept für einen Kuchen zum 1. Geburtstag. Leider möglichst ohne alles, was gut schmeckt (Honig, Zucker, Weizenprodukte), da meine kleine Allergie-gefährdet ist.
Danke!
Susiblau2 und A.-K. *23.05.2005
Hallo,
ich suche ein Rezept für einen Kuchen zum 1. Geburtstag. Leider möglichst ohne alles, was gut schmeckt (Honig, Zucker, Weizenprodukte), da meine kleine Allergie-gefährdet ist.
Danke!
Susiblau2 und A.-K. *23.05.2005
Hallo Manuela,
ich suche ein Rezept für einen Kuchen zum 1. Geburtstag.
Leider möglichst ohne alles, was gut schmeckt (Honig, Zucker,
Weizenprodukte), da meine kleine Allergie-gefährdet ist.
eine Verständnisfrage: hat Deine Tochter nun eine Allergie oder nicht?
Wenn das nicht medizinisch gesichert ist, warum willst Du sie schützen?
Wenn Du es genau weißt - ich vermute, es handelt sich um eine Glutenallergie - warum dann auch ohne Zucker/HOnig?
Und warum willst Du mit diesen Einschränkungen ausgerechnet Kuchen backen?
Eine herzhafte Variant bietet sich doch da viel eher an. Sag jetzt bitte nicht, Dein Kind verträgt auch kein Salz und keinerlei Kräuter. Das wäre wirklich ein extremer Fall und damit Grund, einen professionellen Ernährungsberater aufzusuchen und eine komplette Diät erstellen zu lassen.
Das wiederum kann aber ein Forum nicht leisten.
viele Grüße
Geli
Hallo Manuela,
ich suche ein Rezept für einen Kuchen zum 1. Geburtstag.
Leider möglichst ohne alles, was gut schmeckt (Honig, Zucker,
Weizenprodukte), da meine kleine Allergie-gefährdet ist.eine Verständnisfrage: hat Deine Tochter nun eine Allergie
oder nicht?
Momentan hat sie eine Fruchtsäureunverträglichkeit. Eine Allergie Gott sei dank nicht. Ich habe aber eine Allergie und ernähre sie deshalb wegen des erhöhten Risikos allergiepräventiv. Das heißt ich vermeide im ersten Lebensjahr allergiegefährdende Lebensmittel und führe auch nach dem ersten Geburtstag Lebensmittel immer Schrittweise, einzeln ein.
Wenn das nicht medizinisch gesichert ist, warum willst Du sie
schützen?
siehe Oben. Das Allergierisiko liegt bei ihr bei 40%. Es kann jede Art der Allergie auftreten, unabhängig davon, welche Allergie ich selbst habe.
Wenn Du es genau weißt - ich vermute, es handelt sich um eine
Glutenallergie - warum dann auch ohne Zucker/HOnig?
Gluten habe ich gerade eingeführt, weil sie ja nun schon fast 1 Jahr alt ist. Honig soll man Kindern bis zum 2. oder 3. Lebensjahr nocht geben, da hoch allergen und wegen einer Bakteriensorte, die enthalten sein kann und gerade für Kleinstkinder gefährlich ist.
Zucker möchte ich persönlich nicht geben, wenn dann nur in dern atürlichen Form als Fruchtzucker. Etwas Zucker im Geburtstasgskuchen macht zwar bestimmt nichts aus, aber ich will den Kuchen auch anderen Kindern aus der Krabbelgruppe anbieten…
Und warum willst Du mit diesen Einschränkungen ausgerechnet
Kuchen backen?
Naja, es ist ja ihr erster Geburtstag und ich fand die Idee so schön!
Mnche haben da vielleicht schon Erfahrungen und könnnen mir Tips geben.
Eine herzhafte Variant bietet sich doch da viel eher an. Sag
jetzt bitte nicht, Dein Kind verträgt auch kein Salz und
keinerlei Kräuter.
Man, ich muss jetzt echt wie eine superempfindliche Öko Mami klingen, aber ich gebe momentan auch noch kein Salz und keine Kräuter. (in vielen Büchern empfohlen erst nach dem 1. Lebensjahr, auch von meiner Hebamme, Ernährungsberatung)
Das wäre wirklich ein extremer Fall und
damit Grund, einen professionellen Ernährungsberater
aufzusuchen und eine komplette Diät erstellen zu lassen.Das wiederum kann aber ein Forum nicht leisten.
Kann ja sein, daß jemand auch hier im Forum Erfahrungen gemacht hat.
viele Grüße
Geli
Danke Trotzdem für Deine Tips!
Liebe Grüße
Manuela
Hi!
Unser Standardrezept:
Obst nach Wahl (lecker sind frische Erdbeeren, Himbeeren, oder Pfirsiche aus der Dose), schnibbeln, daß man sie noch aufpieksen kann.
Das lege ich am Tag vorher in Weißwein (bei roten Früchten auch rosé)
Kurz vor dem Servieren fülle ich mit Sekt auf.
Prost!
Die Mengen:
Für 3 - 4 Personen je eine Flasche, 1 Dose Obst bzw. 1 Pfd frische Früchte.
Für mehr entsprechend erhöhen.
Die Variante ist uns immer noch am liebsten, frisch, lecker, ohne Aufwand…
Schöne Feier!
Sorry!!! Falsches Posting!!!
Aber die Großen brauchen ja auch was!!!
LG Carmen
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Hallo Manuela,
vielleicht waere es einfacher, wenn du schreibst, was du denn sonst so kochst bzw. welche Nahrungsmittel du verwendest. Vielleicht kann dir dann jemand was dazu sagen. Ich kann dir nicht weiterhelfen, ich habe zwar eine Zeit lang hypoallergen gegessen und auch gebacken, aber da war immer Honig drin.
Gru"s Kati
Zusammenfassend:
Du möchtest gerne etwas an Kinder verteilen, was nichts enthält, was gut schmecken könnte. Dass wird sicherlich auf grosse Begeisterung bei allen Beteiligten stoßen.
Das Ganze um Deiner Vorstellung von einem Kindergeburtstag gerecht zu werden?
Vielleicht mal noch ein Jahr warten und dann etwas entspannter an die Sache herangehen?
Grübelnd
Zaphod
Hallo,
Süße kannst du durch Stevia erreichen. Ob das ernährungstechnisch ok ist für dein Kind musst du natürlich selbst wissen.
Grüße,
Sue
Hallo Manuela,
du BIST die hyperempfindliche Ökomami!
Das Allergierisiko liegt bei ihr bei 40%.
Soso.Eine Angabe von 50%würde bedeuten, daß das Zutreffen der Prognose genauso wahrscheinlich ist wie ihr Gegenteil.
Bei dir möchte ich nuen wirklich nicht Kind sein, jedenfalls was diese Haltung angeht, sicher biste dennoch eine gute Klucke, äh, Mutter…
strubbel
Zucker möchte ich persönlich nicht geben, wenn dann nur in
dern atürlichen Form als Fruchtzucker.
Zuviel Fruchtzwergewerbung gesehen?
Hallo,
Momentan hat sie eine Fruchtsäureunverträglichkeit.
Du meinst sie reagiert wie jedes Kind in dem Alter gerne mal mit wundem Po oder wundem Mund auf säurehaltiges Obst?
Eine
Allergie Gott sei dank nicht. Ich habe aber eine Allergie und
ernähre sie deshalb wegen des erhöhten Risikos
allergiepräventiv. Das heißt ich vermeide im ersten Lebensjahr
allergiegefährdende Lebensmittel und führe auch nach dem
ersten Geburtstag Lebensmittel immer Schrittweise, einzeln
ein.
Das arme Kind! Ein Kind ohne konkrete Gefährung so zu ernähren grenzt ja schon an Misshandlung. Denn was Du da über deine „eine Allergie“ schreibts ist doch einfach nur lächerlich (sorry für die deutliche Ausdrucksweise).
siehe Oben. Das Allergierisiko liegt bei ihr bei 40%. Es kann
jede Art der Allergie auftreten, unabhängig davon, welche
Allergie ich selbst habe.
Sie kann auch vom Baum fallen oder vom Auto überfahren werden oder aufgrund einseitiger Ernährung Schaden nehmen. Wer hat denn die exakten 40% ausgerechnet?
Gluten habe ich gerade eingeführt, weil sie ja nun schon fast
1 Jahr alt ist.
Wie großzügig. Hallo, wer da? Gibt es irgendeinen konkreten Grund davon auszugehen, dass das Kind eine Gutenunverträglichkeit hat?
Honig soll man Kindern bis zum 2. oder 3.
Lebensjahr nocht geben, da hoch allergen und wegen einer
Bakteriensorte, die enthalten sein kann und gerade für
Kleinstkinder gefährlich ist.
In deed, aber die Clostridium botulinum-Geschichte ist ja auch fast so sicher wie der Sechser im Lotto. Ich zitiere mal vom Server der niedersächsischen Verbraucherschützer:
„In Deutschland wurden dem Robert Koch-Institut seit 1996 acht Fälle von Säuglingsbotulismus gemeldet, in einem Fall ist Honig als Ursache angegeben worden. In einem anderen Fall wurde Honig vermutet, ein Nachweis gelang jedoch nicht.“
D.h. 1-2 auf Honig zurückzuführende Fälle in ganz Deutschland in rund zehn Jahren. Wieviel Sechser im Lotto sind in der Zeit wohl ausgespielt worden? Du minimierst hier mit großen Einschränkungen für dein Kind kaum messbare Risiken. Darf es auch nicht aus dem Haus? Die Zahl der im Verkehr getöteten Kinder ist im Moment zwar auf einem Tiefsstand, aber immerhin noch einige 1000fach höher als die Zahl der Honig-Opfer. BTW: selbigster Server meint, dass Honig in industriell hergestellter Babynahrung vollkommen unbedenklich ist, da bakterielle Verunreinigungen dort aufgrund der Temperaturen auszuschließen sind. Von hochallergen lese ich da nichts.
Zucker möchte ich persönlich nicht geben, wenn dann nur in
dern atürlichen Form als Fruchtzucker.
Ein neues Opfer der Fruchtzwergewerbung. Dir ist bekannt, dass gerade eine neue Verordnung gegen mißbräuchliche Bewerbung von Lebensmitteln mit gesundheitsfördernden Attributen verabschiedet worden ist? Und Treffer, die Fruchtzwergewerbung hat damit dann hoffentlich endlich ausgedient. Natürlich ist am Fruchtzucker jedenfalls nicht mehr und nicht weniger als am Rüben- oder Rohrzucker (sind das eigentlich keine Früchte?) Und wer glaubt, dass das Zeug aus lecker Obst hergestellt wird, sollte auch wieder an den Weihnachtsmann glauben. Fruchtzucker mit dem Bild vom Ost macht sich einfach nur besser als Fructose und der Hinweis, dass diese aus hauptsächlich aus Getreide hergestellt wird, und nur aus einem einzigen Grund in Lebensmitteln eingesetzt wird: Sie ist billiger!
BTW: Es gibt erst zu nehmende Studien, die die massive Zunahme der Fettleibigkeit in den USA mit dem vermehrten Einsatz von Fructose in industriell hergestellten Lebensmitteln in Verbindung bringen. Ob Du deinem Kind mit dem Zeug also wirklich etwas Gutes antust?
Etwas Zucker im
Geburtstasgskuchen macht zwar bestimmt nichts aus, aber ich
will den Kuchen auch anderen Kindern aus der Krabbelgruppe
anbieten…
Wo ist dabei das Problem? Gibt es NACHGEWIESENE Allergien bei anderen Kindern?
Und warum willst Du mit diesen Einschränkungen ausgerechnet
Kuchen backen?Naja, es ist ja ihr erster Geburtstag und ich fand die Idee so
schön!
Dann mach es wie alle anständigen Eltern und backe einen einfachen Kuchen nach klassischem Rezept. Wie heißt es doch so schön, die Dosis macht das Gift. Und wenn man mal weg von der schwarz-weiß-Seherei kommt und mal die bunte Welt sieht, dann schafft man es auch wieder Dinge realistisch zu sehen und Risiken richtig einzuschätzen und zu bewerten. Natürlich sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten und vermeidbare Risiken vermeiden. Aber was Du hier abziehst spottet wirklich jeder Beschreibung.
Man, ich muss jetzt echt wie eine superempfindliche Öko Mami
klingen, aber ich gebe momentan auch noch kein Salz und keine
Kräuter. (in vielen Büchern empfohlen erst nach dem 1.
Lebensjahr, auch von meiner Hebamme, Ernährungsberatung)
Und was sagst Du selbst dazu? Lass dich doch nicht irre machen. Millionen Kinder werden ganz normal ernährt und entwickeln keine Allergien, auch wenn es in der Familie schon Allergien gegeben hat. Und auch mit deiner noch so strengen Diät wirst Du das Risiko, dass ein Kind eine Allergie bekommen könnte, nicht vollkommen ausschließen können. Ich will jetzt nicht schon wieder auf der Minimierung geringer Risiken rumreiten, aber Du bist wirklich ein Paradebeispiel.
Kopfschüttelnder Gruß vom Wiz, selbst Vater
Danke für die einzige weiterführende Antwort. Alle anderen Artikel bezogen sich leider nicht auf meine Frage sondern stellten die Ernährung meiner Tochter/ bzw. meine Einstellung dazu in Frage.
Nett, daß es bei Dir auch anders geht.
Liebe Grüße
Manuela und Ann-Kathrin 
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
*LOL*
Super Carmen!
Hab mich köstlich beim lesen amüsiert und mir den „angeheiterten“ 1. Geburtstag vorgestellt!
Hauptsache kein Mehl!
Prost!
tschuldigung, aber ich muss immer noch lachen.
Fehl-Postings können ja soooo schön sein!
Artemis *sichkringeliglachend*
Zusammenfassend:
Du möchtest gerne etwas an Kinder verteilen, was nichts
enthält, was gut schmecken könnte. Dass wird sicherlich auf
grosse Begeisterung bei allen Beteiligten stoßen.
Nicht Schmecken ist ja wohl relatv. Nur weil kein Zucker enthalten sein soll und kein Weizenmehl, muss es ja nicht gleich schrecklich schmecken. Aber gut.
Ich hatte vor Kurzem bei einem andern Geburtstag einen Birnen Dinkel-Kuchen gesehen (Ich bin also nicht die Einzige „verrückte“ Mami). Ich dachte hier hat vielleicht jemand schon mal was ähnliches gebacken. Es kann Obst verwendet werden und auch sonst fast alles außer Zucker und Honig. Obst ist ja auch recht süß.
Das Ganze um Deiner Vorstellung von einem Kindergeburtstag
gerecht zu werden?
Eigentlich möchte ich einen schönen Kindergeburtstag, egal ob mit oder ohne Kuchen. Wenn das also mit dem Kuchen nicht klappt, ist das auch kein Problem. Manchmal gibt es aber doch ein paar gute Tipps im Forum.
Vielleicht mal noch ein Jahr warten und dann etwas entspannter
an die Sache herangehen?
Kann ich schon. Aber um das zu dikutieren, bin eigentlich nicht hier. Ich wollte nur ein Rezept, wenn jemand eines hat.
Hallo Manuela,
vielleicht waere es einfacher, wenn du schreibst, was du denn
sonst so kochst bzw. welche Nahrungsmittel du verwendest.
Vielleicht kann dir dann jemand was dazu sagen. Ich kann dir
nicht weiterhelfen, ich habe zwar eine Zeit lang hypoallergen
gegessen und auch gebacken, aber da war immer Honig drin.
Hallo! Also es darf nicht rein: Zucker (kan evtl. das empfohlene Stevia nehmen), Salz, Aroma, Milch (kann aber HA milch nehmen als Ersatz),Butter (Öl ist erlaubt) Eier, Weizen (Ersatz: Dinkel, Buchweizen, Amaranth, Reisflocken, Hirse). Erlaubt sind Obst (bevorzugt Apfel, Birne, Banane, Mango, Melone, andere allergenarme Früchte. Bitte nicht: Erdbeeren, Himbeeren, Citrusfrüchte.
Ich hoffe, das hilft jetzt etwas! Danke für Dein Verständnis!
Gru"s Kati
Hallo,
Und warum willst Du mit diesen Einschränkungen ausgerechnet
Kuchen backen?Naja, es ist ja ihr erster Geburtstag und ich fand die Idee so
schön!Dann mach es wie alle anständigen Eltern und backe einen
einfachen Kuchen nach klassischem Rezept.
das ist doch eine gute Idee. Man muss ja nicht gleich die ganze Ernährung umwerfen, nur weil man ein Mal Zucker, Weizenmehl u.ä. zum Essen gibt. Und diesen Satz finde ich besonders gut:
Wie heißt es doch so
schön, die Dosis macht das Gift.
Richtig! Also könnte man im Zweifelsfall auch einfach einen normalen Kuchen (mit Weizenmehl und Zucker / Honig) backen, den die Kinder alle gern essen und am nächsten Tag kehrt man wieder zur "normalen"Ernährung zurück. Denn von ein Mal Mehl essen oder Honig als Süße wird kein nennenswerter „Schaden“ entstehen.
Millionen Kinder werden ganz normal ernährt und
entwickeln keine Allergien, auch wenn es in der Familie schon
Allergien gegeben hat. Und auch mit deiner noch so strengen
Diät wirst Du das Risiko, dass ein Kind eine Allergie bekommen
könnte, nicht vollkommen ausschließen können.
Positiv möchte ich aber mal anmerken, dass ich es nicht sonderlich verkehrt finde, ein Kind nahezu zuckerfrei zu ernähren.
Wenn man überlegt, wo überall Zucker in Unmengen drin ist und das ist für viele Leute ganz normal, das täglich zu konsumieren, dann finde ich es richtig, ein Kind so zu erziehen, dass es nicht „zuckersüchtig“ wird.
Es gibt Alternativen, mit denen man ebenso süßen kann und ich finde es gut, dass es Mütter gibt, die die Erziehung ihrer Kinder so ernst nehmen.
Obgleich ich denke, dass die Mutter hier etwas überforsichtig ist, ich finde das allemal besser als die Mütter, die ihren Kindern einfach Schokoriegel in den Mund stopfen, ohne darüber nachzudenken, wie gut oder schlecht das ihrem Kind tut.
Grüße,
Sue
Hallo,
keine Ahnung ob Du es hören willst,
Danke für die einzige weiterführende Antwort.
aber bzgl. Stevia gibt es zwei Dinge zu sagen:
Stevia süßt zwar, kann aber die backphysikalische Seite des Zuckers nicht ersetzen (genauso wenig wie alle anderen Süßstoffe). D.h. Zucker süßt nicht nur, sondern ist auch für die Konsistenz des Ergebnisses von entscheidender Bedeutung. Zucker einfach durch Stevia zu ersetzen geht also nicht. Vergleichbare backphysikalische Eigenschaften wie Kristallzucker hat z.B. Fructose (weshalb sie in der Industrie ja auch so gerne eingesetzt wird, aber das Thema hatten wir ja schon).
Ich finde es sehr beeindruckend, wie wenig kritisch deine Antwort auf den Stevia-Hinweis ist, wo Du doch alle vernünftigen Ratschläge hier vom Tisch wischst. Stevia ist durchaus nicht unumstritten und es kommt wohl nicht von ungefähr, dass es noch kein Produkt im dt. Lebensmittelhandel auf Basis von Stevis gibt. Ich will Stevia ganz sicher nicht verteufel, aber wer sich gegen wissenschaftlich weit besser hinterlegte Tatsachen streubt, sollte vielleicht gerade gegenüber noch nicht ansatzweise erforschten Dingen etwas vorsichtiger sein. Diese Heile-Welt-Darstellung ach so natürlicher pflanzlicher Dinge ohne jegliche Nebenwirkungen, … ist seit Jahren bekannte Modeerscheinung die für das ein oder andere exotische Zeugs immer mal wieder für einige Jahre aufkommt, bis sich dann die gegenteiligen Meldungen plötzlich häufen (siehe Teebaumöl, Neem, …). BTW: Digitalis ist auch ein reines und hervorragend erforschtes Naturprodukt, trotzdem sollte man nicht am Fingerhut naschen!
Gruß vom Wiz
Hallo,
Positiv möchte ich aber mal anmerken, dass ich es nicht
sonderlich verkehrt finde, ein Kind nahezu zuckerfrei zu
ernähren.
Wenn man überlegt, wo überall Zucker in Unmengen drin ist und
das ist für viele Leute ganz normal, das täglich zu
konsumieren, dann finde ich es richtig, ein Kind so zu
erziehen, dass es nicht „zuckersüchtig“ wird.
Das kann man nur unterstreichen! Ich habe einige Diabetiker in der Familie und bei uns wurde daher immer zwar für alle normal und einheitlich, aber eben mit Rücksicht auf die Diabetiker gekocht. D.h. alle Gerichte wurden danach ausgesucht, dass sie im Rahmen der Berechnungen für die Betroffenen noch anständige Portionen ergaben. Da haben sich ausgesprochen süße Dinge immer verboten, aber ich habe sie auch nie vermisst. Ganz im Gegenteil: Wenn ich mir den Geschmack industrieller Produkte im Vergleich zu heimischer Produktion betrachte, dann schneiden die weniger süßen und im Aroma dadurch viel natürlicheren Dinge immer besser ab.
Ich wollte ja auch keinesfalls eine ausgewogene und gegenüber vermeidbaren Missgriffen aufmerksame Ernährung in Frage stellen. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wenn alle paar Wochen mal ein Kindergeburtstag ansteht, dann ist das sicher nicht der richtige Anlass ohne Not päpstlicher als der Papst zu sein.
Und wenn es hin und wieder mal eine Süßigkeit, Kuchen oder Eis gibt, dann sollten die Kinder hieran ihren uneingeschränkten Spaß haben und dies nicht als Quälerei empfinden. Machen wir uns doch nichts vor: Wenn die Kleinen die Wahl zwischen einen einfachen Butterkeks und Dinkel-Birnen-Müsli-Honig-Klumpen haben, dann wissen wir doch alle wie das ausgeht. Es ist einfach ein Märchen, dass es da massenhaft „ganz bewusst lebende“ Kinder geben würde, die freiwillig dann zum Vogelfutter greifen würde. Ich kenne jedenfalls einige enttäuschte Eltern, die bei solchen Versuchen kläglich gescheitert sind.
Bei uns wird grundsätztlich sehr ausgewogen mediteran und bewusst gekocht und gegessen. Wenig tierische Fette, und das Kilo Zucker hält ein ganzes Jahr. Aber wenn ich mir mal eine Tüte Chips gönne, hin und wieder mal eine Haxe esse oder vielleicht einmal im Jahr einen Eisbecher esse, dann lasse ich mir kein schlechtes Gewissen einreden oder graue Haare wachsen. Ich kann einfach mit diesem Extremismus nichts anfangen.
Gruß vom Wiz
Hallo Manuela,
warum willst du keinen Zucker nehmen? Seid ihr Diabetiker? Man gibt nur Säuglingen am Anfang keinen Kristallzucker, weil die Verdauungsarbeit den Magen-Darm-Trakt überlasten würde und ggf. Partikel durch die noch unreife Darmwand gelangen könnten. Diese Gefahr besteht bei gesunden einjährigen Kindern nicht mehr.
Viele Grüße, Heike
PS: Warum fragst du die andere Mutter nicht einfach nach ihrem Rezept und variierst dann etwas?
Hallo,
also ein Kuchen ohne Süssungsmittel (Zucker/Honig) ist wohl schwierig. Wenn es nicht süß wird, nennt man das dann nicht Brot?
Dinkelmehl kannst Du problemlos statt Weißmehl verwenden. Hab so einen Fall in der Verwandtschaft, die alles 1:1 mit Dinkelmehl eintauscht, das scheint problemlos zu funktionieren.
Allerdings, ohne jegliches Süssen? Was immer da rauskommt, aber kein Kuchen.
Stevia hab ich mir selber besorgt, kann allerdings keine praktischen Angaben dazu machen, da ich es noch nicht verwendet habe.
Nur soviel… es hat eine 300-fache Süsskraft von Zucker. Also, entweder Literatur dazu besorgen, oder mal vorab backen.
Das ist eigentlich auch noch das, was mich davon abhält Stevia anzuwenden, da ich mich nicht so recht traue.
In Deutschland kann man es übrigens nicht kaufen.
LG
Sarah