in 2 Wochen erwarte ich mein erstes Kind und habe mich auf den Namen Levin eingeschossen. Doch nun hat ein Bekannter gemeint, dass man den Namen Lewien (also mit langem i) ausspricht, während ich Lewinn gesagt hätte.
Lewien würde mir jetzt nicht so gut gefallen.
Weiss jemand wie der Name wirklich korrekt ausgesprochen wird? Ich will ja meinem armen Kind keinen „falschen“ Namen geben ;o)
bei Eigennamen gilt etwas, das ich die „Jabberwocky-Regel“ nenne. D.h. der Träger bestimmt die Aussprache, dafür muss er aber damit leben, dass Unbeteiligte den Namen u.U. nicht sofort wie gewünscht aussprechen.
„Levin“ ist meines Wissens eine Schreibvariante von Lewin. Ich würde es „LEH-win“ aussprechen, mit der Betonung auf der ersten Silbe. Wenn Euch „le-WIEHN“ lieber ist, müsst Ihr das so durchsetzen.
Doch nun hat ein Bekannter gemeint,
dass man den Namen Lewien (also mit langem i) ausspricht, …
So würde ich ihn auch aussprechen.
… während ich Lewinn gesagt hätte.
Wie soll man das verstehen? So wie Kevin mit L am Anfang? Oder die 2. Silbe betont, wie le vin? Dann würde ich es ja eher französisch wie „der Wein“ aussprechen.
Danke dir für deine Antwort. Ich hätte Lee-win gesagt, also nicht „Kevin“ mit L, war blöd geschrieben… Scheinbar gibt es keine eindeutige Aussprache, hmmm…
Lieben Gruß
Kerrie
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ja, ich würde es auch Leh-win sprechen (hatte ich vorhin blöd geschrieben). Schade fände ich es halt wenn der kleine jedesmal sagen muss, wie man es ausspricht
Grübel…
Danke dir und lieben Gruß
Kerrie
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ich geb Dir ja recht: Levin ist ein hübscher Name. Aaber, ich würde meinem Kind sowas nicht antun. Und zwar wird es ständig Verwechslungen mit Kevin (was ja momentan ein häufiger Name ist) geben. Und ständig zu sagen „Levin-wie-Kevin-bloss-mit-L“ finde ich nicht besonders erbaulich. Frag mal die sich hier rumtreibende Romana (wie Ramona-nur-umgekehrt) zu dem Thema, die kann ein Lied davon singen…
Der zweite Grund ist die „unklare“ Aussprache, dazu hatten ja die anderen schon alles wissenswerte gesagt. Wobei ich nochmal drauf hinweisen möchte, dass es keine richtige oder falsche Aussprache eines Namens gibt, einzig kann man sich unter Umständen für die (lokal) ungewöhnlichere und damit häufiger erklärungsbedürftige entscheiden.
Achja, und ansonsten sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass es eine Jeans-Marke gibt, die sich für einen Levin als Nicknamen nahezu anbietet *fg*
Hallo,
klingt vielleicht böse ist aber nicht so gemeint.
Wenn du einen Namen, der offensichtlich in vielfältiger Weise ausgesprochen werden kann, nur in einer bestimmten Ausprache magst, dann solltest du diesen Namen nicht wählen. Ein Freund nannte seine Tochter Samantha, wohlgemerkt in englischer Ausprache mit th. Er ärgerte sich immer wenn selbst die Großeltern den Namen deutsch ausprachen. O-Ton Rheinländer „dat Samanta“.
Wolfgang
P.S. Vielleicht wird es ja ein Mädchen, Alles Gute
mein Rufname ist Maureen. Das ist irisch/englisch und wird
[Mɔ:ri:n] (ungefähr wie bei fall im Englischen) ausgesprochen.
Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich wie vielen Leuten erklären musste, wie ich heiße, wie man meinen Namen ausspricht und schreibt.
Was da zum Teil herauskam, kann ich auch nicht mehr aufzählen.
Nunja, ich finde meinen Namen schön. Eine Zeit lang nervte mich das Drumrum, inzischen bin ich es gewohnt, dass kaum jemand meinen Namen richtig ausspricht, geschweige denn richtig schreibt.
DU lebst in Bayern und dort gibt es den fatalen Drang, Vornamen zu verenglischen. Aus einem Andreas wird gerne ein Ändy/Andy, ein Patrik wird zu Pätric etc.
Daher wird es wohl meist ein Lävin werden, wenn der Name fällt, ähnlich dem Kävin - Schauder!
Lewien würde mir jetzt nicht so gut gefallen.
Weiss jemand wie der Name wirklich korrekt ausgesprochen wird?
Ich will ja meinem armen Kind keinen „falschen“ Namen geben
Ob der Name falsch war, wird er Dir irgendwann schon mal sagen
Natürlich kann man die Umwelt trainieren, wie der Name nach eigener Aussage ausgesprochen wird.
Ich hätte ihn jetzt ausgesprochen wie Kevin mit L.
Aber so Namen, wo man immer in Klammern die Aussprache dazu schreiben muss… überleg Dir das gut, zumal die Schreibweise dann wahrscheinlich immer unklar ist.
hihi, nein der Kleine hat sich schon mehrmals geoutet ;o)
Ja, ich bin mir echt nicht mehr sicher ob man dem Kleinen einen Gefallen tut mit einem so uneindeutigen Namen. Inzwischen sinds ja mindestens 3 verschiedene Arten geworden wie man es aussprechen könnte. Ich überleg mir das echt noch mal.
Ganz lieben Gruß
Kerrie
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bei Eigennamen gilt etwas, das ich die „Jabberwocky-Regel“
nenne.
In der Tat. Das heißt so!
D.h. der Träger bestimmt die Aussprache, dafür muss er
aber damit leben, dass Unbeteiligte den Namen u.U. nicht
sofort wie gewünscht aussprechen.
Aber in dem vorliegenden Fall gibt es den Namen als NACHNAMEN im englischsprachigen Sprachbereich mit einer ziemlich festgelegten Aussprache (nämlich „Le-wien“) und wenn der Junge irgenwann mal mit diesem Bereich in Kontakt kommt, wird er sich kaum gegen diese Aussprache wehren können.
Das wäre so ähnlich, wie wenn jemand der Myriam heißt, dauernd betonen müsste, dass ihr Name eigentlich Möhriemm ausgesprochen werden sollte. Die Gewohnheit steht dagegen.
Ich hatte mal eine Puppe (von meinem ersten Freund, mit 14 gekriegt). Sie hieß von der Firma her „Heather“ (also ausgesprochen He-ther, mit th). Wir nannten sie „Hie-ter“. Würde mir heute jemand als „Heater“ vorgestellt, würde ich den/diejenige in die gleiche Schublade wie die „Tschässikas“ und „Tschennifers“ stecken.
Gruß
Elke
„Levin“ ist meines Wissens eine Schreibvariante von Lewin. Ich
würde es „LEH-win“ aussprechen, mit der Betonung auf der
ersten Silbe. Wenn Euch „le-WIEHN“ lieber ist, müsst Ihr das
so durchsetzen.
Aber in dem vorliegenden Fall gibt es den Namen als NACHNAMEN
im englischsprachigen Sprachbereich mit einer ziemlich
festgelegten Aussprache (nämlich „Le-wien“) und wenn der Junge
irgenwann mal mit diesem Bereich in Kontakt kommt, wird er
soo weit braucht er da gar nicht - Mädchenname meiner Mutter: Levin (Le-wien)…
Aber in dem vorliegenden Fall gibt es den Namen als NACHNAMEN
im englischsprachigen Sprachbereich mit einer ziemlich
festgelegten Aussprache (nämlich „Le-wien“)
und wenn die nicht im dritten Reich aus Deutschland „ausgewandert“ sind.