'richtige' Geldanlage

Hallo,
ich überschreite in diesem Jahr die Höhe des Sparerfreibetrags und muss daher Kapitalertragssteuern zahlen :frowning:
Welche Möglichkeiten der Geldanlage gibt es, die folgende Bedingungen berücksichtigt:

  • Geld soll sicher angelegt sein
  • Geld wird in 3-4 Jahren für Hausbau (Kredit) benötigt, solange möchte ich gerne sparen um möglichst viel Eigenkapital einzubringen.
    Danke,
    tommyboy

Hallo,
ich überschreite in diesem Jahr die Höhe des Sparerfreibetrags
und muss daher Kapitalertragssteuern zahlen :frowning:
Welche Möglichkeiten der Geldanlage gibt es, die folgende
Bedingungen berücksichtigt:

  • Geld soll sicher angelegt sein
  • Geld wird in 3-4 Jahren für Hausbau (Kredit) benötigt,
    solange möchte ich gerne sparen um möglichst viel Eigenkapital
    einzubringen.

Ich schließe aus deinem Eingangssatz, dass das Steuerliche ein nennenswertes Kriterium ist? Wie wäre es mit einer Anlage eines Teils des Gelds in einem offenen Immobilienfonds? Du kannst eine jährliche Rendite von 4-5% erwarten, die zu großen Teilen steuerfrei ist (auch nach der aktuellen Reform). Das Geld ist jederzeit verfügbar, kleinere Kursschwankungen treten allerdings auf. Es wäre darauf zu achten, den Fonds mit reduziertem oder gar keinem Ausgabeaufschlag zu erwerben, damit es sich über die 3-4 Jahre auch lohnt.

Ein Beispiel für einen solchen Fonds:
http://fonds.onvista.de/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=…

Du könntest dein bisher Erspartes zu einem größeren Teil in einer Einmalanlage in einen Immobilienfonds verlegen und den Freibetrag für neues Erspartes in Tagesgeld/Festgeldform verwenden. Oder du schließt einen Fondssparplan ab.

Viele Grüße,
Sebastian

Vielen Dank, Sebastian, für die rasche Antwort.
Ja, die steuerlichen Aspekte spielen natürlich eine Rolle.
Folgende Fragen:

  1. Ich habe bei wikipedia mal nachgelesen, was ein offener Immobilienfonds ist - aber nichts verstanden. Kannst du das erklären oder gibt es eine Seite, wo dies gut erklärt ist?
  2. Wie sicher / unsicher sind offene Immobilienfonds?
  3. Wie sind hierbei die steuerlichen Aspekte?
    Nochmals Danke,
    tommyboy

Vielen Dank, Sebastian, für die rasche Antwort.
Ja, die steuerlichen Aspekte spielen natürlich eine Rolle.
Folgende Fragen:

  1. Ich habe bei wikipedia mal nachgelesen, was ein offener
    Immobilienfonds ist - aber nichts verstanden. Kannst du das
    erklären oder gibt es eine Seite, wo dies gut erklärt ist?

Ok, ganz grob: ein offener Immobilienfonds sammelt von Anlegern Geld ein und kauft davon Immobilien. Dafür erhalten die Anleger Wertpapiere, die belegen, wieviel vom Vermögen des Fonds ihnen gehört. Der Einfachheit halber misst man das in sog. Fondsanteilen, und ein Anteil hat einen vom aktuellen Fondsvermögen abhängigen Wert.

Das Wort „offen“ soll heißen, dass man sich seine Anteile zum aktuellen Wert jederzeit ausbezahlen lassen kann oder aber auch zum aktuellen Wert eines Anteils eine Einzahlung tätigen und einen weiteren Anteil erhalten kann. Dabei wird oft eine Gebühr, der sogenannte Ausgabeaufschlag fällig, der aber tatsächlich eine Provision ist, die an die Bank fließt -> es geht auch ohne.

Einnahmen erzielt der Fonds jetzt vor allem durch die Immobilien in Form von Mieteinnahmen und ev. Veräußerungsgewinnen. Einmal im Jahr werden in der Regel Gewinne an den Anleger ausgeschüttet.

  1. Wie sicher / unsicher sind offene Immobilienfonds?

Sehr sicher. Nicht ganz so sicher wie ein Tagesgeldkonto, aber meilenweit entfernt von den Kursschwankungen der Aktien- oder auch Anleihemärkte. Vor einer Weile gab es mal einen größeren Aufruhr, als mehrere offene Immobilienfonds die Anteilsrücknahme (=Ausbezahlen der Anleger) für ein paar Monate eingestellt haben, weil die Anleger Angst vor Verlusten bekamen und die Fonds nicht schnell genug ausreichend Bares auftreiben konnten (eine Immobilie verkauft sich nicht so schnell). Das war allerdings viel Wind um nichts, wenn ich mich recht erinnere.

Wikipedia meint dazu:
„Offene Immobilienfonds galten lange Zeit als regelrechter Gewinngarant. Zwischen Januar 2000 und Juli 2003 legten ihre Kurse in Deutschland um bis zu 4,8 Prozent jährlich zu, das Mittelfeld kam auf durchschnittlich knapp 4 Prozent jährlich. Kein einziger Fonds meldete Verluste. Als besonders sicher galten Fonds mit langfristigen Mietverträgen. Wenn ihre Restlaufzeit zehn oder 20 Jahre betrug, war eine Wertberichtigung der Zertifikate unwahrscheinlich und die Investoren waren vom Auf und Ab am Immobilienmarkt geschützt. Seit Anfang 2004 gerieten die auf deutsche Immobilien konzentrierten offenen Fonds zunehmend in Schwierigkeiten, weil viele Bürogebäude mit stagnierenden und fallenden Mieten kämpften oder kaum vermietbar waren. Die Ausschüttungen der betroffenen Fonds verringerten sich. Aus Angst vor einer Abwertung des Verkehrswerts wurden oft mehr Immobilienzertifikate zurückgegeben als liquide Mittel bei den Kapitalanlagegesellschaften vorhanden waren.“

  1. Wie sind hierbei die steuerlichen Aspekte?

Aus Gründen, die mir auch nicht völlig klar sind, sind die Ausschüttungen von Fonds, die Immobilien im Ausland halten, zu großen Teilen, manchmal auch 100%, steuerfrei. Die Einnahmen wurden dann schon im Ausland versteuert o.ä. Darauf sollte man dann vielleicht achten -> Berater fragen oder in die Materie einlesen

Ein guter Startpunkt wäre btw. vielleicht die „Basisinformation zur Wertpapieranlage“, die die Banken einem gerne geben. Ich weiss allerdings nicht, in welchem Umfang hier auf Immobilienfonds etc. im Verhältnis zu Aktien, Anleihen etc. eingegangen wird.

Viele Grüße,
Sebastian

Hallo,

Sehr sicher. Nicht ganz so sicher wie ein Tagesgeldkonto, aber
meilenweit entfernt von den Kursschwankungen der Aktien- oder
auch Anleihemärkte.

bist Du Dir aber schon darüber im Klaren, daß die Wertpapiere, die die Finanzkrise ausgelöst haben, im Prinzip nichts anderes sind als Immobilienfonds nur mit einer größeren Streuung?

Darüber hinaus sollte man sich darüber im Klaren sein, daß der Erfolg von Immobilienfonds von zwei Dingen abhängt: der Wertentwicklung der Immobilie und den Mietern bzw. den Mieteinnahmen. Beides ist grundsätzlich schwankend und kann zu erheblichen Wertveränderungen des Fonds führen. Das Risiko ist vielleicht nicht so hoch wie bei Aktien, aber auf den Gedanken, daß es sich dabei um eine sehr sichere Anlage handelt, käme ich nicht.

Gruß
Christian

Hallo,

  1. Wie sind hierbei die steuerlichen Aspekte?

Aus Gründen, die mir auch nicht völlig klar sind, sind die
Ausschüttungen von Fonds, die Immobilien im Ausland halten, zu
großen Teilen, manchmal auch 100%, steuerfrei. Die Einnahmen
wurden dann schon im Ausland versteuert o.ä. Darauf sollte man
dann vielleicht achten -> Berater fragen oder in die
Materie einlesen

Der BVI schreibt hierzu:
Die Offenen Immobilienfonds bieten auch steuerliche Vorteile. Der von den Offenen Immobilienfondsgesellschaften erwirtschaftete Anlageerfolg setzt sich aus Zinsen, Mieteinnahmen und Wertsteigerungen der Immobilien zusammen. Zins- und Mieterträge hat der Anleger als Einkünfte aus Kapitalvermögen zu versteuern. Die Wertsteigerungen bleiben dabei nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei. Offene Immobilienfonds sind vor allem für diejenigen Anleger interessant, die ihren Steuerfreibetrag bereits zu einem großen Teil ausgeschöpft haben. Offene Immobilienfonds nutzen neben den gesetzlichen Abschreibungsmöglichkeiten im Inland ebenfalls die meist niedrigeren Steuersätze auf Mieterträge im Ausland. Die daraus erwachsenen Steuervorteile geben die Fondsgesellschaften an ihre Anleger weiter.

(http://www.bvi.de/de/investmentfonds/fondsarten/offe…)

Ein guter Startpunkt wäre btw. vielleicht die
„Basisinformation zur Wertpapieranlage“, die die Banken einem
gerne geben. Ich weiss allerdings nicht, in welchem Umfang
hier auf Immobilienfonds etc. im Verhältnis zu Aktien,
Anleihen etc. eingegangen wird.

Relativ wenig. Es wird nur auf die besonderen Risiken hingewiesen, wie Leerstände und ggf. Einstellung der Anteilsrücknahme.

Was aus meiner Sicht noch zu beachten wäre:

  • Risiken und steuerliche Erträge ergeben sich aus Fonds, die über eine hohe Cashquote verfügen. Also Geld, das (noch) nicht in Immobilien investiert ist. Hier werden steuerpflichtige Zinserträge generiert. Und wenn der Fondsmanager versucht, auf dem Rentenmarkt eine zusätzliche Rendite zu erzielen, geht er ein Kursrisiko ein.

  • alte Fonds sind zu meiden. Dort sind auch alte Immobilien drin. Das bedeutet entweder renditemindernde Kosten für den Fonds oder Mindereinnahmen bei der Neuvermietung nach Ablauf der meist zeitlich befristeten Mietverträge.

  • Fonds, die regional breit streuen sind zu bevorzugen. Wenn z.B. der Immobilienmarkt in London schlecht läuft, kann Madrid, Moskau oder Toronto super sein (nur Beispiele).

Mir persönlich gefällt der TMW Immobilien Weltfonds sehr gut. Legt weltweit an und sammelt kein neues Geld ein, wenn keine interessanten Objekte in Aussicht sind. Es gibt aber auch andere interessante. Nur die 0-8-15 Klassiker der großen Banken würde ich sicher meiden… .

Viel Erfolg wünscht der Money-Schorsch

bist Du Dir aber schon darüber im Klaren, daß die Wertpapiere,
die die Finanzkrise ausgelöst haben, im Prinzip nichts anderes
sind als Immobilienfonds nur mit einer größeren Streuung?

Hallo Christian,

kannst Du das bitte näher erläutern?
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es sich um verbriefte Forderungen handelt, die immer wieder neu verpackt in komplexe Finanzprodukte zu „Fehlbewertungen“ bei Ratingagenturen und IKB-Vorständen geführt haben.
Grundproblem schien mir die Kreditvergabepraxis in Amerika zu sein.
Geplatzt ist das aus meinre Sicht dann, weil die Wohnimmobilien in USA nicht weiter im Preis steigen wollten und die Blase dann zum platzen gebracht haben.
Ist jetzt sehr komprimiert dargestellt. Aber fehlt etwas grundsätzliches?

Die bei uns gehandelten offenenen Immofonds investieren kaum bis gar nicht in Wohnimmos. Und die Fremdfinanzierungsquote ist auch relativ gering.
Klar, Im Zuge einer weltweiten Rezession würden Ausfälle durch insolvente Mieter zu Rückgängen bei den Erträgen und im worst case auch irgendwann zu Kursverlusten führen.
Aber das hat mit der Finanzkrise direkt aus meinem Verständnis wenig zu tun, oder?
Wo sind die Hintergründe, die ich noch nicht kenne?

Ein neugieriger Money-Schorsch

Hallo,

Ist jetzt sehr komprimiert dargestellt. Aber fehlt etwas
grundsätzliches?

nein, außer, daß sich der Markt der gewerblichen Immobilien der Wertentwicklung der Wohnimmobilien nicht entziehen kann.

Wenn Kreditgeber in Schwierigkeiten geraten, sind Eigenkapitalgeber (=u.a. Immobilienfonds) mit Sicherheit auch dabei. Genauer gesagt: deren Geld ist eher weg als das der Kreditgeber.

Die Veranstaltung ist bei Gewerbeimmoblien auch schon voll im Gange:
http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/pfeifen-auf-d…

Natürlich hängt die Krise auch mit dem Weiterverkauf der Kredite und der damit verbundenen Instransparenz und daraus folgenden Vertrauenskrise zusammen. Ursächlich ist aber in der Tat die Kreditvergabe, die aber wiederum auch (!) die Folge des Glaubens an ewig steigende Immobilienpreise ist, auf die - naturgemäß - auch die Immobilienfonds setzen.

Gruß
Christian

P.S.
Bin gerade zeitlich ein bißchen eng. Wenn noch weitere Erläuterungen benötigt werden, liefere ich nach.

hallo

  • Geld soll sicher angelegt sein

Das sicherste wäre für dich Festgeld 4-5 % je nach Bank
ist jedenfalls besser als so manche Fonds die auch nicht sehr viel mehr rendite bringen

Hallo,
ich überschreite in diesem Jahr die Höhe des Sparerfreibetrags
und muss daher Kapitalertragssteuern zahlen :frowning:
Welche Möglichkeiten der Geldanlage gibt es, die folgende
Bedingungen berücksichtigt:

  • Geld soll sicher angelegt sein
  • Geld wird in 3-4 Jahren für Hausbau (Kredit) benötigt,
    solange möchte ich gerne sparen um möglichst viel Eigenkapital
    einzubringen.

Ich schließe aus deinem Eingangssatz, dass das Steuerliche ein
nennenswertes Kriterium ist? Wie wäre es mit einer Anlage
eines Teils des Gelds in einem offenen Immobilienfonds? Du
kannst eine jährliche Rendite von 4-5% erwarten, die zu großen
Teilen steuerfrei ist (auch nach der aktuellen Reform). Das
Geld ist jederzeit verfügbar, kleinere Kursschwankungen treten
allerdings auf. Es wäre darauf zu achten, den Fonds mit
reduziertem oder gar keinem Ausgabeaufschlag zu erwerben,
damit es sich über die 3-4 Jahre auch lohnt.

So ein Quatsch! Kein Ausgabeaufschlag, dann höhere Verwaltungsgebühren!
Auf 3-4 Jahre ein völliger Quatsch und imho ein Verlustgeschäft! Lasst doch endlich mal die katastrophalen Fonds-Empfehlungen auf KURZE DISTANZ!
Gruß COOLER

Ein Beispiel für einen solchen Fonds:
http://fonds.onvista.de/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=…

Du könntest dein bisher Erspartes zu einem größeren Teil in
einer Einmalanlage in einen Immobilienfonds verlegen und den
Freibetrag für neues Erspartes in Tagesgeld/Festgeldform
verwenden. Oder du schließt einen Fondssparplan ab.

Viele Grüße,
Sebastian

So ein Quatsch! Kein Ausgabeaufschlag, dann höhere
Verwaltungsgebühren!

Wenn mein Fondsverkäufer mir den Ausgabeaufschlag rabattiert oder erlässt, hat das keinen Einfluss auf die Verwaltungsgebühren. Wie auch?
Hast du jemals einen Fondsanteil besessen?

Auf 3-4 Jahre ein völliger Quatsch und imho ein
Verlustgeschäft! Lasst doch endlich mal die katastrophalen
Fonds-Empfehlungen auf KURZE DISTANZ!

Kannst du das ein bisschen näher begründen? Wir sprechen hier, falls es dir entgangen ist, von Immobilien, nicht von Aktien.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass für dich Fonds = Fonds und Fonds = böse ist. Das ist ziemlich undifferenziert. „Fonds“ heisst nämlich erstmal nur, dass man Geld in einen Topf wirft. Der Topf kann für alles mögliche eingesetzt werden…

Grüße,
Sebastian

So ein Quatsch! Kein Ausgabeaufschlag, dann höhere
Verwaltungsgebühren!

Wenn mein Fondsverkäufer mir den Ausgabeaufschlag rabattiert
oder erlässt, hat das keinen Einfluss auf die
Verwaltungsgebühren. Wie auch?

Warum sollte ein Fondsverkäufer etwas erlassen? Dann wird´s halt über Umschichtungs- oder andere Gebühren versteckt wieder reingeholt! Warum sollten die umsonst schaffen!?

Hast du jemals einen Fondsanteil besessen?

Ja, UniGlobal seit ca. 2000!

Auf 3-4 Jahre ein völliger Quatsch und imho ein
Verlustgeschäft! Lasst doch endlich mal die katastrophalen
Fonds-Empfehlungen auf KURZE DISTANZ!

Kannst du das ein bisschen näher begründen? Wir sprechen hier,
falls es dir entgangen ist, von Immobilien, nicht von Aktien.

Egal ob Immos- oder Aktienfonds, bei der kurzen Distanz (zur erinnerung 3-4 Jahre) musst du grundsätzlich Glück haben, dein Geld wieder zu bekommen (zumal in heutigen Zeiten) - zuerst hinkst du hinterher! Die kurze Zeit reicht i.d.R. nicht aus!

Ich habe manchmal das Gefühl, dass für dich Fonds = Fonds und
Fonds = böse ist. Das ist ziemlich undifferenziert. „Fonds“
heisst nämlich erstmal nur, dass man Geld in einen Topf wirft.

…und sofort in´s Minus gerät (und dann die kurze Zeit!?)

Grüße,
Sebastian

Gruß cooler

P.S. Warum soll man in der kurzen Zeit überhaupt Experimente machen - warum?

So ein Quatsch! Kein Ausgabeaufschlag, dann höhere
Verwaltungsgebühren!

Wenn mein Fondsverkäufer mir den Ausgabeaufschlag rabattiert
oder erlässt, hat das keinen Einfluss auf die
Verwaltungsgebühren. Wie auch?

Warum sollte ein Fondsverkäufer etwas erlassen? Dann wird´s
halt über Umschichtungs- oder andere Gebühren versteckt wieder
reingeholt! Warum sollten die umsonst schaffen!?

Hallo Cooler,

kein AA und dafür eine höhere VV betrifft nur sog. „no load“ Fonds. Ansosnten obliegt es dem Vermittler, den AA mit dem Kunden zu vereinbaren.

Warum er auf diesen verzichtet? Da gibt es viele Ideen und Geschäftsmodelle. Darüber zu diskutieren ist mühsig.
Tatsache ist, mit zwei Minuten googlen findest Du mindestens zehn Anbieter, bei welchen Du ohne AA auch offene Immofonds kaufen kannst.

Ohne doppelten Boden.

Gruß vom Money-Schorsch

Warum sollte ein Fondsverkäufer etwas erlassen? Dann wird´s
halt über Umschichtungs- oder andere Gebühren versteckt wieder
reingeholt! Warum sollten die umsonst schaffen!?

Welche anderen Gebühren? Wo sollen die denn nun wieder herkommen? Und Umschichtungen passieren nicht von alleine.

3-5% Ausgabeaufschlag ist völlig überteuert für den relativ geringen Aufwand, den die Auftragsbearbeitung im elektronischen Zeitalter verursacht.

Hast du jemals einen Fondsanteil besessen?

Ja, UniGlobal seit ca. 2000!

Deswegen bist du so vergrätzt gegenüber Aktienfondsinvestments :smile:.

Egal ob Immos- oder Aktienfonds, bei der kurzen Distanz (zur
erinnerung 3-4 Jahre) musst du grundsätzlich Glück haben, dein
Geld wieder zu bekommen (zumal in heutigen Zeiten) - zuerst
hinkst du hinterher! Die kurze Zeit reicht i.d.R. nicht aus!

Warum? Wo sollen denn die radikalen Wertverluste herkommen?

Ich habe persönlich schon Immobilienfonds (mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag) zur Anlage über wenige Monate, also als Tagesgeld/Festnetzersatz, genutzt! Zu Niedrigzinszeiten macht das sogar dann Sinn, wenn man keine steuerlichen Erwägungen zu treffen hat (im Moment ist Festgeldrendite und Immofondsrendite vergleichbar).

Ich habe manchmal das Gefühl, dass für dich Fonds = Fonds und
Fonds = böse ist. Das ist ziemlich undifferenziert. „Fonds“
heisst nämlich erstmal nur, dass man Geld in einen Topf wirft.

…und sofort in´s Minus gerät (und dann die kurze Zeit!?)

Wie kommst du darauf? Meinst du damit den Ausgabeaufschlag, den man vermeiden kann? Ich habe den OP darauf hingewiesen, dass es mit vollem AA wenig Sinn macht. Ohne tut es das meines Erachtens schon.

P.S. Warum soll man in der kurzen Zeit überhaupt Experimente
machen - warum?

„Experimente“ ist ein harsches Wort für eine ziemlich konservative Anlageform. Sicher, mit einer Festgeldanlage erzielt man eine annähernd vergleichbare Bruttorendite. Die Immobilienfondsanlage wäre halt eine Möglichkeit, eine leicht bessere Nettorendite zu erwirtschaften, wenn man auf die Kosten (AA) niedrig hält.

Grüße,
Sebastian

Warum sollte ein Fondsverkäufer etwas erlassen? Dann wird´s
halt über Umschichtungs- oder andere Gebühren versteckt wieder
reingeholt! Warum sollten die umsonst schaffen!?

Welche anderen Gebühren? Wo sollen die denn nun wieder
herkommen? Und Umschichtungen passieren nicht von alleine.

3-5% Ausgabeaufschlag ist völlig überteuert für den relativ
geringen Aufwand, den die Auftragsbearbeitung im
elektronischen Zeitalter verursacht.

Hast du jemals einen Fondsanteil besessen?

Ja, UniGlobal seit ca. 2000!

Deswegen bist du so vergrätzt gegenüber Aktienfondsinvestments

Na ja , toll ist es nicht!

Egal ob Immos- oder Aktienfonds, bei der kurzen Distanz (zur
erinnerung 3-4 Jahre) musst du grundsätzlich Glück haben, dein
Geld wieder zu bekommen (zumal in heutigen Zeiten) - zuerst
hinkst du hinterher! Die kurze Zeit reicht i.d.R. nicht aus!

Warum? Wo sollen denn die radikalen Wertverluste herkommen?

Ich habe persönlich schon Immobilienfonds (mit 100% Rabatt auf
den Ausgabeaufschlag) zur Anlage über wenige Monate, also als
Tagesgeld/Festnetzersatz, genutzt! Zu Niedrigzinszeiten macht
das sogar dann Sinn, wenn man keine steuerlichen Erwägungen zu
treffen hat (im Moment ist Festgeldrendite und
Immofondsrendite vergleichbar).

Ich habe manchmal das Gefühl, dass für dich Fonds = Fonds und
Fonds = böse ist. Das ist ziemlich undifferenziert. „Fonds“
heisst nämlich erstmal nur, dass man Geld in einen Topf wirft.

…und sofort in´s Minus gerät (und dann die kurze Zeit!?)

Wie kommst du darauf? Meinst du damit den Ausgabeaufschlag,
den man vermeiden kann? Ich habe den OP darauf hingewiesen,
dass es mit vollem AA wenig Sinn macht. Ohne tut es das meines
Erachtens schon.

P.S. Warum soll man in der kurzen Zeit überhaupt Experimente
machen - warum?

„Experimente“ ist ein harsches Wort für eine ziemlich
konservative Anlageform. Sicher, mit einer Festgeldanlage
erzielt man eine annähernd vergleichbare Bruttorendite.

Dann nehm ich doch die Festgeldanlage, oder nicht!?

Die

Immobilienfondsanlage wäre halt eine Möglichkeit, eine leicht
bessere Nettorendite zu erwirtschaften, wenn man auf die
Kosten (AA) niedrig hält.

Oder auch eine leicht schlechtere!

Grüße,
Sebastian

P.S. So weit weg sind wir nicht! Es geht mir um die kurze Laufzeit und da bevorzuge ich eben Festgeld!

Gruß cooler

Hallo Tommyboy,
Schonmal ueber einen Bausparvertrag nachgedacht? Kann Sinn machen, wenn du ohnehin in ein paar Jahren bauen willst und die Einkommensgrenze fuer die Wohnbaupraemie nicht uebersteigst.
Ansonsten wuerde ich einfach Festgeld nehmen und die Steuer zahlen. Was solls - dafuer bleibst du flexibel, dein Geld ist sicher und du musst dir nicht taeglich um den Stand der Kurse Sorgen machen.
Ueberleg auch mal, ob du nicht Kinder hast, deren Freibetrag noch nicht ausgeschoepft ist.
Gruss
Christoph

Anleihen unter pari, sehr gute Bonität !!
Hallo,

  • Geld soll sicher angelegt sein
  • Geld wird in 3-4 Jahren für Hausbau (Kredit) benötigt,

dann gibts nicht viele Möglichkeiten.

Eine Möglichkeit wäre Anleihen / Staatsanleihen zu kaufen, mit kurzer Laufzeit (eben 3 bis 4 Jahre) und sehr guter Bonität kaufen, die möglichst weit unter pari (unter 100) notieren.

Damit hast du Sicherheit und einen Teil steuerfrei Erträge über den Kursgewinn (Rückzahlung zu 100)

Gruss
Börsenfan1968

Vielen Dank für eure prima Antworten…
tommyboy

Also mit diesem Beitrag zeigst du einmal mehr, dass du von Anlagen null Schimmer hast. Du solltest deine Informationen nicht nur aus deinen Vertriebsschulungen holen, sondern einmal andere Quellen befragen.
Nimm dir doch mal ein Buch, setz dich in die Buchhandlung und les mal Probe, dann halten sich die Kosten sogar in Grenzen.
Deine Abneigung gegen Fonds ist ja fast schon krankhaft.
Und wenn du es noch nicht bemerkt haben solltest, der SEB Immoinvest ist so zimelich schwankungsfrei :wink:
Wo zauberst du denn hier Verluste her? Du bis mir wirklich ein toller Profi :smile:))

Dirk, du wirst es nie begreifen! Auf 3-4 Jahre muss ich keine Experimente machen!
Für mich befindest du dich im sog. „Fonds-Delirium“! Aber auch das ist heilbar!

Gruß cooler

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