Heute hatte ich ein Schlüsselerlebnis. Ich habe mich beim Anziehen einer Regenhose so umständlich angestellt, es war mir richtig peinlich. Da beschloß ich zu handeln.
Ich möchte ein wenig Sport machen, um meine Fettverbrennung anzuregen. Außerdem werde ich meine Ernährung zum Großteil auf Rohkost umgestellt und mit Fahrradfahren (Ergometer) zu meiner Figur beitragen. Durch meinen Bürojob (14 Stunden) habe ich leider nicht viel Zeit um viel mehr zu machen.
Meine Daten: Ich bin leider nur 168cm groß und wiege 117 kg bei 31 Jahren.
Nun meine Frage: Was ist der optimale Puls, um mein Fett zu verbrennen?
Grüße, Faxe…
Ich habe den unteren Thread gelesen und in dem erwähnten Link viele Tips gefunden.
Das hat meine Frage schon ziehmlich beantwortet. Wer dennoch nützliche Tips parat hat, kann sie gerne loswerden.
Schlanke Grüße, Faxe…
Hallo,
eine gleichwertige Frage befindet sich im Gesundheit und Fitness Brett. Als allererstes würde ich mich von Deinem Hausarzt durchchecken lassen.
Gruss
Enno
Hi,
zu dem Thema „richiger Puls“ gibt’s vile Gerüchte.
Wenn ich Kalorien/Joule verbrauche ist da erst mal Zucker dabei, bzw. Glycogen. Wichtig ist vor allem die Dauer der „Anstrengung“, unter 20 Minuten bringt’s wenig, die Intensität, und damit den Puls, richtest Du am Besten nach Wohlbefinden ein. Die sog. Fettverbrennung beim Sport (Laufen etc.) setzt erst nach Verbrauch der Glycogenreserve ein, vorher ist ja kein Bedarf dazu.
Höchstwert sollte 220 - Lebensalter sein, da gibt’s aber starke Unterschiede und es hängt auch vom Trainingsgrad ab.
Richtwert für Laufen etc. sollte sein, dass Du noch sprechen kannst, ersatzweise pfeifen (>; .
Eine Pulsuhr ist sinnvoll.
Vile Spass
Stefan
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
welche Depots (ATP, Creatinphosphat, Glykogen, Fett-/Aminosäuren) wie stark zur Energiegewinnung verwendet werden definiert sich durch die Belastung und Verfügbarkeit. Bei einem 20min Lauf mit moderaten Tempo werden sehr wohl von der 1min an auch Fettsäuren als Energielieferanten eingesetzt, d.h. die Fettverbrennung braucht keine Vorlaufzeit. Bei sehr langen Läufen (die deutlich über der üblich zitierten 30min Grenze liegen), erhöht sich der Anteil an Fett- und Aminosäuren, da das Glykogen zunehmend schwindet. Da die Aminosäuren aber überwiegend durch Muskelabbau bereitgestellt werden, ist dieser Effekt nicht unbedingt nur positiv zu bewerten. Persönlich schätze ich die Wirkung des Hobbylaufens bzgl. Fettverbrennung als niedrig ein. Positiv ist der generell verbesserte Fettstoffwechsel, der den Körper darauf „trimmt“ schneller das Fett an den Rippen als Energiequelle zu nutzen, als beim Untrainierten.
Gruss
Enno