Riesen Ärger im Kindergarten (sehr, sehr lang!)

Hallo,

kurz die Vorgeschichte!
Mein Sohn (jetzt 6J.) und meine Tochter (wird 5J.) gehen in den selben Kindergarten (selbe Gruppe).
Obwohl es immer wieder Vorkommnisse gab (allerdings nie meine Kinder betreffend), hat sich bisher kein Elternteil getraut, den Erzieherinnen die Stirn zu bieten (warum weiss ich wohl erst jetzt)).

Nun mußte mein Sohn Medikamente einnehmen (zu gewissen Uhrzeiten) und ich ging jeden Vormittag in den Kindergarten und gab ihm sein Medikament. Da ein Wandertag ins Haus stand, fragte ich bei der Gruppenleiterin nach, ob es möglich wäre, dass sie meinem Sohn an diesem Wandertag sein Medikament (es handelte sich dabei um eine Einnahme einer halben Tablette) geben könne, da er sonst nicht mit wandern gehen könne. Zuerst war die Antwort ein ja, einen Tag später ein nein und wieder einen Tag später sagte man mir, man müsse sich darüber erst einmal (Versicherungstechnisch) informieren. Der Wandertag rückte näher und vom Kindergarten gab es keine Reaktion.
Ich informierte mich nun selber und bekam die Aussage, dass die Erzieherinnen meinem Sohn das Medikament nur dann geben dürften, wenn ich eine Bescheinigung vom Kinderarzt vorlegen würde, welche Erkrankung vorliegen würde, um welches Medikament es sich handle, ob das Kind das Medikament vertragen würde, u.s.w.! Ich bedankte mich dann und erklärte der Dame, dass es sich nur um eine einzige Medikamentengabe handle (nur die an diesem Wandertag!) und dass sich dafür der Aufwand nicht rechnen würde. Ich habe dann der Gruppenleiterin mitgeteilt, dass sie meinem Sohn kein Medikament geben bräuchte, er würde am Wandertag nicht teilnehmen.
Da ich dann krank wurde, waren die beiden einige Tage nicht im Kindergarten. Eine Woche später erklärte mir eben jene Gruppenleiterin, der ich gesagt hatte, dass sie kein Medikament mehr zu geben bräuchte, sie hätte sich während unserer Abwesenheit ein Attest von meinem Kinderarzt besorgt, was die Medikamente und die Einnahme der selben betraf.
Zuerst glaubte ich, ich hätte mich verhört. Doch dem war nicht so. Sie hatte sich tatsächlich ohne mein Wissen und ohne mein Einverständnis ein ärztliches Attest von meinem Kinderarzt besorgt.
Ich schluckte und sagte der Frau, dass ich das nicht für in Ordnung halte und dass es ja wohl nicht angehen kann, dass sie sich eigenmächtig und ohne mein Wissen Unterlagen beschafft hat.
Nun, da sie sich im Recht fühlte (sie habe die Verpflichtung, über alles informiert zu sein) und ich ihr das Recht, sich eine Bescheinigung ohne mein Wissen zu beschaffen, absprach, hatte wir eine ziemlich heftige Auseinandersetzung, wobei sie auch zwei Drohungen aussprach (sie wolle das Kind nicht mehr sehen und sie werde sich um das Wohl des Kindes nicht weiter bemühen). Mitten im Streitgespräch rannte sie wie von der Tarantel gestochen zum Telefon und rief ihren Vorgesetzten an. Kaum war ich Zuhause angekommen, meldete sich jener auch bei mir. Mit ihm gab es eine längere Unterhaltung, die damit endete, dass er meinte, ich solle es der Erzieherin nachsehen und ich ihm erklärte, dass ich dazu alles gesagt habe, was es zu sagen gibt.
Die Gruppenleiterin hat mich am nächsten Tag recht spitz angesprochen und mir mitgeteilt, dass ich mit ihr nochmals ein Gespräch führen sollte und zwar zum Wohle meiner Kinder. Ich habe dies abgelehnt, zumal dieses Gespräch nichts mit dem Wohle meiner Kinder zu tun gehat hätte.

Tja und was für mich eigentlich erledigt war, scheint sich zu einem echten Problem zu entwickeln.
Seit beinahe 2 Wochen weigert sich mein Sohn mit Händen und Füßen in den Kindergarten zu gehen. Und das ist etwas völlig neues! Er ist immer gerne in den Kindergarten gegangen!
Doch jetzt bricht er in Tränen aus, bekommt er Fieber wenn er weiss, dass er am anderen Tag gehen soll oder er klagt über Kopfschmerzen,über Bauchschmerzen, u.s.w… Aber ihm fehlt nichts - zumindest nichts organisches!
Seine kleinere Schwester hat nun erzählt, dass ihn zwei der drei Erzieherinnen immer wieder anschreien würden, dass er häufig für was bestraft werden würde obwohl er es nicht war. Er hat dann ganz deprimiert erzählt, dass die benannten beiden Erzieherinnen immer „so arg“ mit ihm schreien und er vieles nicht mehr tun dürfe.

Na Prima! Nun wird der Frust, den man gegen mich hat an meinem Sohn (nicht an meiner Tochter!!!) ausgelassen. Aus Gesprächen mit anderen Müttern (die sich aber lieber raushalten möchten) weiss ich, dass die Erzieherinnen, wenn ich sie darauf ansprechen würde, alles bestreiten würden. Leider stimmt das wirklich, dafür gabe es genügend Beispiele. Man würde es so abtun, als suche ich einen Vorwand um ihnen eines auszuwischen und gleichzeitig würden die Kinder als Lügner abgetan!
Es ist wirklich etwas schwierig. Sage ich etwas, mache ich es meinem Sohn nicht leichter, sage ich nichts, machen die sorglos weiter! Kämpfe ich um sein Wohlergehen, werden sie weiter ausgrenzen, kämpfe ich nicht, wird man man hinter meinem Rücken tuscheln. Nehme ich ihn aus dem Kindergarten, verliert er seine Freunde (mit denen er im kommenden Sommer eingeschult werden soll) und sie haben erreicht, was sie wahrscheinlich wollen (dass sie ihn nicht mehr sehen müssen).
Die Elternsprecher wollen sich raushalten, der Chef der beiden Erzieherinnen kann dazu wenig sagen, zumal er sich nicht vorstellen kann, dass seine Angestellten so handeln („das müssen sie beweisen können!“).

Was tun? Kämpfen? Schweigen? Es hinnehmen?
Was meint ihr dazu?

MfG User

Hallo User,
zu dieser Passage :

Medikament mehr zu geben bräuchte, sie hätte sich während
unserer Abwesenheit ein Attest von meinem Kinderarzt besorgt,
was die Medikamente und die Einnahme der selben betraf.
Zuerst glaubte ich, ich hätte mich verhört. Doch dem war nicht
so. Sie hatte sich tatsächlich ohne mein Wissen und ohne mein
Einverständnis ein ärztliches Attest von meinem Kinderarzt
besorgt.
Ich schluckte und sagte der Frau, dass ich das nicht für in
Ordnung halte und dass es ja wohl nicht angehen kann, dass sie
sich eigenmächtig und ohne mein Wissen Unterlagen beschafft
hat.

… möchte ich anmerken: sprich mal bitte mit Deinem Kinderarzt, wieso er der Kindergärtnerin ohne Euer Einverständnis Datemn aus seiner Patientenkartei heruasgegeben hat!

Das ist der Punkt, der mir aufgefallen ist; leider habe ich keine Idee, wie man Dein eigentliches Problem lösen kann. (–Warum hast Du Das Gespräch abgelehnt, dass die Gruppenleiterin Dir anbot, nachdem sie mit ihrem CVhef und dieser mit Dir gesprochen hatte?)

Viele Grüsse und trotzdem alles Gute, besonders für die Kinder!
Deborah

Guten Morgen, User!

Zunächst schließe ich mich Deborah an - ein sonderbarer Kinderarzt, der einer Erzieherin ein Attest über dein Kind ausstellt. Da würde ich auf jeden Fall nachhaken.

Was mir noch aufgefällt, ist deine Wortwahl „kämpfen“. Wenn du die Auseinandersetzung mit dem KiGa-Personal als Kampf empfindest, wird eine Lösung umso schwerer. Aus mehreren Kindergärten weiß ich, daß es tatsächlich häufig nicht gewünscht ist, den Kindern dort Medikamente zu geben. (Keine Ahnung, warum, aber es ist so.) Vielleicht gibt es tatsächlich versicherungsrechtliche Gründe? Dann hätte die Erzieherin deines Sohnes richtig gehandelt, wenn sie ein Attest von dir(!) anfordert, auch wenn das umständlich ist.

Gibt es nicht doch die Möglichkeit, ein Gespräch zu führen, eventuell zusammen mit dem Vorgesetzten oder einem Mitglied des Elternrates? Die Situation so stehen zu lassen, halte ich für die unglücklichste Lösung - das hilft keinem der Beteiligten weiter. Ein Gespräch, das vielleicht nach Feierabend stattfinden kann, in Ruhe und ohne Störungen von außen, könnte dazu führen, daß sich die Wogen glätten und ihr zumindest einen „Waffenstillstand“ schließen könnt (um mal beim Tenor „kämpfen“ zu bleiben *g*). Ihr müßt nicht beste Freunde werden, aber an erster Stelle sollten nicht die Verstimmungen eines der beteiligten Erwachsenen stehen, sondern das Wohl der Kinder. Und dafür wäre es hilfreich, wenn ihr euch wenigstens arrangieren könnt, miteinander auszukommen.

Noch was am Rande: Kinder haben sehr feine Antennen dafür, ob sich Erwachsene verstehen oder nicht. Versuche, den Ärger und Frust über den status quo möglichst nicht im Beisein deiner Kinder zu äußern oder mit anderen zu besprechen, wenn deine Kinder dabei sind.

Friedfertigen Gruß vom
Sams

Mach ERNST!! aber sofort!!
Moien!

Schockierend und von daher kann ich nur hoffen, daß du voll dagegen hältst!! Nicht nur wegen Deines Sohnes sondern auch wegen der anderen Kinder!

An Deiner Stelle würde ich sofort die Vorgesetzten informieren und die entlassung fordern. Ferner kannst du mal mit den Zeitungen reden! Da die anderen Eltern dies ja bezeugen können (such dir am Besten welche deren Kinder aus dem Kindergarten raus sind ;o)) „freut“ sich die Presse sicher über so etwas…

Zu guter letzt solltest du umgehend Strafanzeige erstatten, denn erstens ist dies schlichtweg Kindesmisshandlung, zweitens Vernachlässigung ihrer Pflichten und drittens durften sie sich nicht die Unterlagen des Arztes besorgen!

Wenn du nichts machst ändert sich rein gar nichts und der Kleine muß weiter leiden!
Bernd

Hi User,

instinktiv würde ich auch dagegen halten und kämpfen,

aber

selbst wenn Du den Kampf gewonnen hast, stellt sich die Frage, ob sich Dein Sohn dann in diesem Kindergarten noch wohl fühlt.

Das ist meines Erachtens der entscheidende Punkt und so glaube ich, daß ein Wechsel in einen anderen Kindergarten, wenn möglich, sinnvoller wäre.

Manfred

Hallo Debora,

… möchte ich anmerken: sprich mal bitte mit Deinem
Kinderarzt, wieso er der Kindergärtnerin ohne Euer
Einverständnis Datemn aus seiner Patientenkartei heruasgegeben
hat!

Ein Gespräch mit dem Kinderarzt habe ich geführt. Dem war das ganze ziemlich peinlich, doch ändern tut das nachträglich nichts mehr.

Das ist der Punkt, der mir aufgefallen ist; leider habe ich
keine Idee, wie man Dein eigentliches Problem lösen kann.
(–Warum hast Du Das Gespräch abgelehnt, dass die
Gruppenleiterin Dir anbot, nachdem sie mit ihrem CVhef und
dieser mit Dir gesprochen hatte?)

Ich habe das Gespräch deswegen abgelehnt, weil die Gruppenleiterin mir in diesem Gespräch verständlich machen wollte, dass sie als Erzieherin durchaus im Recht war (auch wenn es keine Notwendigkeit gab) und ich dieses „zum Wohle der Kinder“ einsehen solle.

Viele Grüsse und trotzdem alles Gute, besonders für die
Kinder!
Deborah

Dankeschön :smile:

MfG User

Guten Morgen, User!

Zunächst schließe ich mich Deborah an - ein sonderbarer
Kinderarzt, der einer Erzieherin ein Attest über dein Kind
ausstellt. Da würde ich auf jeden Fall nachhaken.

Was mir noch aufgefällt, ist deine Wortwahl „kämpfen“. Wenn du
die Auseinandersetzung mit dem KiGa-Personal als Kampf
empfindest, wird eine Lösung umso schwerer.

Ich habe mir dieses Wort leider nicht ausgesucht. Das Wort „Kampf“ stammt von der Gruppenleiterin. Für mich war die Angelegenheit erledigt (was ich ihr auch sagte) und ich hatte ihr auch gesagt, dass mir sehr wohl an einer guten Zusammenarbeit liegt.

Aus mehreren
Kindergärten weiß ich, daß es tatsächlich häufig nicht
gewünscht ist, den Kindern dort Medikamente zu geben. (Keine
Ahnung, warum, aber es ist so.) Vielleicht gibt es tatsächlich
versicherungsrechtliche Gründe? Dann hätte die Erzieherin
deines Sohnes richtig gehandelt, wenn sie ein Attest von
dir(!) anfordert, auch wenn das umständlich ist.

Sie hätte ihm das Medikament nicht im Kindergarten geben sollen (das tat ich ja immer selber), sondern nur auf dem Wandertag, weil ich ja nicht erwarten konnte, dass sie pünktlich auf die Minute an einem bestimmten Platz eintreffen, damit ich meinem Sohn dann das Medikament geben kann. Und wie gesagt, es handelte sich nur um DIESE EINE Gabe.

Gibt es nicht doch die Möglichkeit, ein Gespräch zu führen,
eventuell zusammen mit dem Vorgesetzten oder einem Mitglied
des Elternrates?

Leider nein, man erwartet von mir, dass ich um des lieben Friedens Willen, der Erzieherin recht gebe. Somit wäre Ruhe!

Die Situation so stehen zu lassen, halte ich
für die unglücklichste Lösung - das hilft keinem der
Beteiligten weiter. Ein Gespräch, das vielleicht nach
Feierabend stattfinden kann, in Ruhe und ohne Störungen von
außen, könnte dazu führen, daß sich die Wogen glätten und ihr
zumindest einen „Waffenstillstand“ schließen könnt (um mal
beim Tenor „kämpfen“ zu bleiben *g*).

Ich muß es nochmal deutlich sagen. Ich habe die Frechheit besessen, eine Erzieherin zu Maßregeln und das hat sich noch niemand getraut. Wenn ich mich dafür entschuldige und meine Reue zeigen würde, dann wäre das Thema erledigt. Beharre ich aber auf meinem Standpunkt, dass ihr Handeln nicht rechtens war, gelte ich als uneinsichtig und zeige keine Gesprächsbereitschaft.

Ihr müßt nicht beste
Freunde werden, aber an erster Stelle sollten nicht die
Verstimmungen eines der beteiligten Erwachsenen stehen,
sondern das Wohl der Kinder. Und dafür wäre es hilfreich, wenn
ihr euch wenigstens arrangieren könnt, miteinander
auszukommen.

Da ist er wieder, dieser Satz! Zum Wohle meiner Kinder! Zum Wohle der Kinder (nicht nur der meinigen) wäre es, wenn die Erzieherin es lassen würde, ihr verletztes Ego zu behandeln.

Noch was am Rande: Kinder haben sehr feine Antennen dafür, ob
sich Erwachsene verstehen oder nicht. Versuche, den Ärger und
Frust über den status quo möglichst nicht im Beisein deiner
Kinder zu äußern oder mit anderen zu besprechen, wenn deine
Kinder dabei sind.

Genau das ist es. Meine Kinder wissen von alle dem nichts! Ich habe keinen Ärger oder Frust mehr wegen dem Attest, für mich war die Sache geklärt und erledigt! Ich habe die Erzieherin nicht mit einem Wort schlecht gemacht oder meinen Kindern gegenüber durchblicken lassen, dass es unstimmigkeiten gibt.Und nichts anderes erwarte ich auch von der Erzieherin. Sie hat Mist gebaut, wir haben uns gezofft, die Fronten sind klar, Thema müßte erledigt sein. Aber nein, nun versucht man, mir den Kniefall beizubringen und das „WIE“ geht deutlich zu weit. Wäre sie im Recht gewesen und ich hätte sie zu Unrecht getadelt, dann hätte ich keine Probleme damit gehabt, mich bei ihr zu entschuldigen. Da ich weiss, dass sich diese Frau niemals entschuldigt, erwarte ich das erst garnicht, sondern betrachtete das Thema für erledigt.

MfG User

Hallo Bernd,

wenn das mir den anderen Eltern nur so einfach wäre. Wissen tun manche viel, nur wenn es darum geht, dieses auch zu sagen, dann wird einem gesagt, dass sie sich lieber raushalten, weil sie keinen Ärger haben möchten und zudem hätten sie den Kindergarten ja bald hinter sich.
Bei solchen Angelegenheiten steht man immer alleine da, schließlich will man keine Unanehmlichkeiten wegen anderen bekommen :frowning: !
Leider!

MfG User

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Moien!

Deswegen meinte ich ja , du solltest jemanden finden, dessen Kinder schon aus dem Kindergarten raus sind. Abgesehen davon könnte es anders aussehen, wenn du Anzeige erstattest und sich dann vielleicht doch einige trauen…

Bernd

Hallo, User!

Du bist aufgebracht wegen der Geschichte - das kann ich gut verstehen. Und ich hab schon verstanden, daß es nur um die eine Tablette ging. Leider ist es aber so, daß - falls es tatsächlich eine Richtlinie über Medikamentengaben im KiGa gibt - auch eine Tablette eben nicht möglich ist, ganz gleich ob nun im Gebäude des KiGa oder auf einem Ausflug. Jetzt kann man lange lamentieren über Ausnahmen und Regelfälle, aber das ändert nichts mehr. Die Erzieherin fühlt sich zumindest was diesen Teil der Auseinandersetzung angeht, im Recht.

Man erwartet, daß du dich entschuldigst. Woher weißt du das so genau? Und wofür? Wenn du dich beschwert hast über die Eigenmächtigkeit, ein Attest anzufordern, dann bist du sachlich (!) im Recht. Wenn es um die Form geht, in der die Auseinandersetzung geführt wurde (du hast angedeutet, daß es eine „heftige Auseinandersetzung“ war), dann ist sicher auf beiden Seiten eine Entschuldigung angebracht. Wobei eine Beschwerde über solch eigenmächtiges Verhalten etwas anderes ist, als eine Erzieherin zu „maßregeln“. (c:

Meine Bemerkung über das Schweigen über die Sache im Beisein der Kinder ist wohl nicht richtig übergekommen. Ich wollte dir keinesfalls unterstellen, daß du dich so verhältst!

So, jetzt stellt sich die Frage: Was willst du erreichen? Das dein Sohn seine (vermutlich letzten) Kindergarten-Monate genießen kann und nicht immer unglücklich dorthin geht? Daß die Erzieherin abgemahnt oder gar entlassen wird? Daß auch die anderen Fälle, von denen du weißt, zur Sprache kommen? Wenn du nur die erste Frage mit „ja“ beantwortest, dann wird um ein Gespräch wahrscheinlich kein Weg herumführen. Wenn es dir auch auf die beiden letzten Punkte ankommt, dann sind die von anderen Postern vorgeschlagenen Wege vielleicht angesagt? Ich schreibe bewußt „vielleicht“, denn ich glaube nicht, daß eine solche Eskalation irgendjemandem nutzt - ganz im Gegenteil.

Schönen Gruß vom
Sams

mobbing…
Moin…
zunächst einmal… genau DAS ist das Strickmuster für mobbing…
du hast jetzt die Wahl… fügst du dich in Dein Schicksal als Mobbingopfer, und ziehst dich schmollend zurück, oder gehst du dagen an?

Halt… denk erst mal eine Minute darüber nach, was dagegen angehen bedeutet…

Du wirst gegen Windmühlen kämpfen, keiner wird dich unterstützen (meist sind das schleichende Verhaltensmuster, die so etabliert sind, dass sich keiner traut dagegen was zu unternehmen…), du wirst als Spinner abgetan (ich bin mir sicher, dass die Schule hintenherum auch von den spinnenden Eltern des Kindes informiert werden, und Dein Sohn bekommt schon mal vorneweg seinen Stempel auf)…

Alles in allem wird es ein langer Weg… noch ist „nur“ dein Sohn betroffen, aber später wird es sich auch auf Deine Tocher ausbreiten… bist du SICHER, dass die Kinder das auch wollen?

Wenn du jetzt immer noch ja zum Kampf sagst, dann musst du dich klug und selbstbewußt verhalten.

  1. fordere ein Gespräch mit dem Träger des Kindergartens, Elternvertretern und Erzieherinnen gleichzeitig. (falls das nur unter dem vorwand der Entschuldigung geht, musst du das in Kauf nehmen)nehme dazu Deine Frau mit, damit nicht von vorneherein der Eindruck aufkommt, du sprichst nicht auch in ihrem Namen.(außerdem mobbt es sich nur erfolgreich, wenn es keine Zeugen für Anfeindungen gibt)

  2. schicke Dein Kind zu einer Erziehungsberatungsstelle und lasse es dort psychologisch begutachten (die werden mit Kindeswohl kommen, das kannst du dann widerlegen). Ein Erfahrener Psychologe wird schnell herausbekommen, warum Kind sich plötzlich nicht mehr im Kindergarten wohlfühlt.

Du wirst dann ziemlich sicher Ruhe vor denen haben… aber Dein Ruf in diesem Kampf wird dir immer nachhallen… Also bleibe ruhig und sachlich!!!

Zeige auch mal Verständnis für den harten Job, den die Frauen machen (ich würde das nicht können *g*)

Zur Lage wegen Medikament…
Also es reicht eine ärztliche Verordnung des Medikaments, und dann MÜSSEN die Erzieherinnen dem Kind pünktlich das Medikament geben, was genau das Kind an Krankheit hat geht die nur in sofern was an, dass sie ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen müssen (also nix ansteckendes für andere Kinder, und nicht, was das tägliche Zusammenleben beeinträchtigt, z. B. kein Sport und keine langen Wanderungen) Wenn also Dein Kinderarzt denen versichert, dass dem nicht so ist, brauchen die auch nicht zu wissen, was Dein Kind genau hat…

Nachteil: Im Notfall können sie ihm auch nicht so gut helfen und müßten grundsätzlich einen Krankenwagen rufen…

Alles in allem… was das beste für Eure Kinder ist, müsst Ihr ganz alleine entscheiden, und auch vertreten können.

Gruß
Gerlinde

Hallo Sams!

Hallo, User!

Du bist aufgebracht wegen der Geschichte - das kann ich gut
verstehen.

Ja, es trifft mich, dass man versucht, mich über mein Kind weichzuklopfen! Wie gesagt, alles andere ist für mich erledigt und ich trage ihr das auch nicht nach.

Und ich hab schon verstanden, daß es nur um die
eine Tablette ging. Leider ist es aber so, daß - falls es
tatsächlich eine Richtlinie über Medikamentengaben im KiGa
gibt - auch eine Tablette eben nicht möglich ist, ganz gleich
ob nun im Gebäude des KiGa oder auf einem Ausflug. Jetzt kann
man lange lamentieren über Ausnahmen und Regelfälle, aber das
ändert nichts mehr. Die Erzieherin fühlt sich zumindest was
diesen Teil der Auseinandersetzung angeht, im Recht.

Und hier liegt das Problem der Sache! Obwohl ich sie informiert hatte, dass sie die Angelegenheit als erledigt betrachten kann (da hinfällig) hat sie sich trotz besseren Wissens stillschweigend ein Attest besorgt, aber nicht etwa, wegen dieser einzigen Einnahme, sondern damit sie (laut ihrer eigenen Aussage) über alles informiert sei!

Man erwartet, daß du dich entschuldigst. Woher weißt du das so
genau? Und wofür? Wenn du dich beschwert hast über die
Eigenmächtigkeit, ein Attest anzufordern, dann bist du
sachlich (!) im Recht.

Ich soll mich dafür entschuldigen, dass ich ihr sagte, ihr Verhalten in dieser Sache für mich nicht zu akzeptieren sei. Gesagt hat mir das deren Chef (ich solle doch dem lieben Frieden Willen einlenken).

Wenn es um die Form geht, in der die
Auseinandersetzung geführt wurde (du hast angedeutet, daß es
eine „heftige Auseinandersetzung“ war), dann ist sicher auf
beiden Seiten eine Entschuldigung angebracht. Wobei eine
Beschwerde über solch eigenmächtiges Verhalten etwas anderes
ist, als eine Erzieherin zu „maßregeln“.

Das sehe ich ebenso. Doch sie beharrt auf ihren Standpunkt, dass ich sie gemaßregelt hätte, da ich ihr eigenmächtiges Handeln untersagt habe.

(c:

Meine Bemerkung über das Schweigen über die Sache im Beisein
der Kinder ist wohl nicht richtig übergekommen. Ich wollte dir
keinesfalls unterstellen, daß du dich so verhältst!

So, jetzt stellt sich die Frage: Was willst du erreichen? Das
dein Sohn seine (vermutlich letzten) Kindergarten-Monate
genießen kann und nicht immer unglücklich dorthin geht?

Stimmt genau. Und nachdem diese Auseinandersetzung beendet war, habe ich mich nicht anderst benommen wie vorher. Ich habe freundlich gegrüßt, ich habe mich unterhalten, ect…

Daß
die Erzieherin abgemahnt oder gar entlassen wird? Daß auch die
anderen Fälle, von denen du weißt, zur Sprache kommen?

Nein, mir liegt weder an dem einen noch an dem anderen was. Wenn dem so wäre, dann hätte ich das schon lange machen können. Dafür hätte es schon gravierendere Vorfälle gegeben.

Wenn du
nur die erste Frage mit „ja“ beantwortest, dann wird um ein
Gespräch wahrscheinlich kein Weg herumführen. Wenn es dir auch
auf die beiden letzten Punkte ankommt, dann sind die von
anderen Postern vorgeschlagenen Wege vielleicht angesagt? Ich
schreibe bewußt „vielleicht“, denn ich glaube nicht, daß eine
solche Eskalation irgendjemandem nutzt - ganz im Gegenteil.

Ich sehe derzeit keine Möglichkeit, mit den Erzieherinnen zu reden, denn alles was ich sagen würde, käme bei dieses als Anschuldigung an. Und solange die Erzieherinnen nur ihre uneinsichtige Sichtweise haben, bringt jedes neue Gespräch neuen Ärger hervor.
Ich nenne Dir bei Bedarf gerne einige Beispiele, wie Gespräche dort aussehen und deren Folgen.
Es geht nicht darum, dass ich ein Gespräch führe, es geht darum, dass ich sage, dass ich im Unrecht war und falsch gehandelt habe.
Und Erzieherinnen, die ihren Unmut über eine Mutter an einem Kind auslassen, sind nicht zu unterschätzen.

MfG User

Schönen Gruß vom
Sams

Liebe Gerlinde,

Du hast mich gerade eben zum schmunzeln gebracht!
Ich kenne mobbing mehr als gut und ich habe über ein Jahr damit zugebracht, anderen Eltern in Sachen mobbing zu helfen. Meist auch mit Erfolg.
Dass das ein langer, zäher und ekliger Gang sein kann, das weiss ich nur zu genau und was das für Folgen haben kann, die habe ich schon häufig selber erlebt.

Doch in diesem Fall gehe ich noch nicht von mobbing aus. Es ist wirklich nur so, dass ich es gewagt habe, einer Erzieherin gewisse selbsternannte Rechte abzusprechen und damit kommt sie nicht klar. Schließlich sei sie seit über 20 Jahren Erzieherin und das hätte sich noch kein Elternteil getraut.

Öhm, ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich weiblich bin (wegen meiner Frau :wink:). Meinen Mann nehme ich da besser nicht mit hin, denn er würde die Erzieherinnen noch nicht mal zu Wort kommen lassen. Hier ein § und da noch ein §, dann wäre die Sache für ihn gegessen.

Liebe Grüße

User

P.S. Es freut mich, dass es doch noch Menschen gibt, denen mobbing ein Begriff ist und die sich damit ebenfalls auseinander setzen.

Noch eine Idee…
Hallo, User!

Wie wäre denn die Idee, dem Kindergarten einen offenen Brief zu schreiben? Mit Kopie an den Träger und den Elternrat? Da könntest du sachlich formulieren, daß sich für dich die Angelegenheit erledigt hat, auch wenn du mit der Vorgehensweise nicht einverstanden bist. Daß du keine weitere Auseinandersetzung wünschst und darauf hinweisen, daß dein Kind nun gar nichts dafür kann, wenn die Erzieherin und du eine Meinungsverschiedenheit habt. Schreib den Brief, laß ihn eine Nacht liegen und lies ihn nochmal mit etwas Abstand durch. (Das nur, damit du im verständlichen(!) Ärger nicht über’s Ziel hinausschießt - ich weiß, wovon ich rede. *g*)

Der Vorteil eines Briefes ist einerseits, daß du in Ruhe formulieren kannst, ohne Unterbrechung der anderen Seite und ohne Zeitdruck. Andererseits können die Erziehrinnen/der Träger den Brief in Ruhe lesen, ohne sich sofort unter Druck zu fühlen, direkt reagieren zu müssen.

Vielleicht hilft dir das schon ein Stück weiter.

Viel Glück wünscht
Sams

Liebe User(in),

Doch in diesem Fall gehe ich noch nicht von mobbing aus. Es
ist wirklich nur so, dass ich es gewagt habe, einer Erzieherin
gewisse selbsternannte Rechte abzusprechen und damit kommt sie
nicht klar. Schließlich sei sie seit über 20 Jahren Erzieherin
und das hätte sich noch kein Elternteil getraut.

Und genau das hat mir geflüstertn dass es sich um eine Art von mbbing handeln MUSS… die ist so von Ihrem Recht eingenommen…
Denn scheinbar kuscht auch ihr Chef vor ihr…

Es könnte sich auch gerade durch Deine Arbeit mit Mobbingopfern eine Art „Betreibsblindheit“ eingeschlichen haben (nach dem Motto… mir passiert so was doch nicht, und außerdem gibt es ja so viele Schlimmere Fälle…)

Hast du sie mal direkt darauf angesprochen, das du das Gefühl hast, dass sie Ihren Frust an Deinem Kind ausläßt?

Öhm, ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich weiblich bin
(wegen meiner Frau :wink:). Meinen Mann nehme ich da besser nicht
mit hin, denn er würde die Erzieherinnen noch nicht mal zu
Wort kommen lassen. Hier ein § und da noch ein §, dann wäre
die Sache für ihn gegessen.

Sorry… ein User ist für mich männlich… eine Userin weiblich… bin hat blind *gg*

Na ja… mein Mann ist ja auch rethorisch geschult und Führungskraft… genau DESHALB habe ich ihn zu einem solchen Gespräch mitgenommen… jetzt weiß die betreffende Stelle, wer von uns das kleinere Übel ist…

P.S. Es freut mich, dass es doch noch Menschen gibt, denen
mobbing ein Begriff ist und die sich damit ebenfalls
auseinander setzen.

Leider habe ich micht nicht freiwillig mit dem Thema auseinander gesetzt :frowning: Mein Kind war in seiner alten Schule auch ein Mobbingopfer…

Mir sind übrigens Paralelen aufgefallen… die „Mobberin“ war auch bei uns eine ältere Person, die über jeden Verdacht erhaben war… Und auch hier hat sich weder ein Elternteil noch ein anderer Lehrer gefunden, die unsere Version bestätigen wollten ( Ach was… das bilden Sie sich nur ein)… die gute Frau hat es ja so schwer… der Mann kranke, dann die ganze Kirchenarbeit usw…
Bei einem Vorfall war zufällig der Konrektor der Schule anwesend, der brachte dann den Stein ins Rollen (auch bei uns ging es um ein paar Monate, die zu überbrücken waren)…

Ergebnis mein Kind geht jetzt in eine andere Schule, und die „Mobberin“ hat wieder eine 1. Klasse für die nächsten 4 Jahre übernommen… zum Glück konnte ich verhindern, dass sie auch mein 2. Kind unterrichtet…
Gruß
Gerlinde

Hallo Sams,

hoppla, die Idee ist super!!!
Ich werde in dem Brief nicht erwähnen, was mein Sohn und meine Tochter mir erzählt haben, denn das wäre ja wieder Öl ins Feuer gegossen und vielleicht gebe ich denen so eine Möglichkeit, ohne sie darauf anzusprechen, von ihrer Palme :wink: runterzukommen und meinen Sohn wieder „normal“ zu behandeln.
Es ist einen Versuch wert, wenn’s schief geht, kann ich immer noch etwas sagen (dann gibt es keinen anderen Weg, als es direkt anzusprechen).
Danke Sams!!!

Liebe Grüße

User (die heute ihrem Namen noch was weibliches hinzufügt :wink:)

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lieber noch ein Gespräch
Hallo Sams,

mit der Idee des offenen Briefes möchte ich zu bedenken geben, dass die Angelegenheit an Umfang gewinnt, mit der Gefahr, dass die reizbare Erzieherin sich einer offenen Auseinandersetzung mit neugierigen Unbeteiligten stellen muß, oder von Speichelleckern Recht bekommt. Ihre Position wird sich dadurch nicht lockern sondern festigen, da sie nun eh schon bemüht ist ihr Gesicht zu bewahren. Sie scheint eine sehr eifrige Person zu sein. Wahrscheinlich wollte sie es mit dem selbsterworbenen Attest vom Arzt besonders gut machen, und ist sich in dem Moment über ihre Eigenmächtigkeit nicht bewußt gewesen. Übrigens, Macht ausüben scheint bei ihr eine große Rolle zu spielen. Solche Leute sind mit Vorsicht zu genießen, wenn sie in einer Sackgasse stecken.

Ich würde an Users Stelle eine dritte vermittelnde Person zu einem endlichen Gespräch suchen, und wenn es der Chef des Kindergartenträgers ist. Denn ich glaube, dass es einfach jemanden braucht, der den beiden Person Gehör gegenseitig ermöglicht, und der Kränkungen und Gekränktsein vorm Ausuferungen abbremst, also Nüchternheit und Klarheit in diese verwickelte Sache bringt. Gegen ein Gesprächsprotokoll ist sicher nichts einzuwenden. Sollte der Chef vor dem Gespräch kneifen (Ausreden, hält es für nicht nötig…), dann kann User immer noch einen offenen Brief ankündigen, mit dem Argument, dass die Angelegenheit sich bisher nicht erledigen ließe, und es eine Klärung bräuchte, weil wegen des Sohns Gefahr in Verzug besteht.
Mir ginge es vorallem darum, dass die Kinder niemals wieder da hineingezogen werden. Ob das durch den offenen Brief so sein wird, da habe ich eben meine Zweifel. Außer User hat sowieso die Absicht den Kindergarten aufzugeben. Dann ließe sich dort prima diskutieren.

viele Grüße
Claudia

Hallo Userin,

also eigentlich haben die anderen ja schon alles gesagt, darum will ich nur nochmal kurz zwei Punkte rausstreichen.

  • es kann durchaus sein, daß die Erzieherin wirklich dem Kind keine Medikamente ohne Attest geben darf, aber wirklich beurteilen kann ich das natürlich nicht
  • also wenn Dein Bub nach dieser Geschichte nimmer in den KiGa gehen will, würde ich das Alarmzeichen sehen und ziemlich ernst nehmen. Was meint er denn dazu? Findet er auch, daß er von der Kindergärnerin „ungerecht“ behandelt wird?
    Ich hab beinah den Eindruck, daß Eure Situtation so verfahren ist, daß es kaum nen Ausweg gibt. Wäre es denn denkbar, daß Deine Kinder (oder nur der Bub) in einen anderen KiGa oder zumindest in ne andere Grupee gehen?

Liebe Grüße

Petzi

*dieKiGadooffand*

Mißverständnis!
Hallo, Grilla!

Sorry, ich meinte nicht einen „offenen Brief“ im Sinne von allen zugänglich, sondern einen Brief, der halt offen Users Sicht der Dinge schildert. Er sollte keineswegs an alle KiGa-Bediensteten oder -Eltern gehen. Ich hatte vergessen, daß es den Ausdruck „offener Brief“ ja auch in diesem Sinne gibt.

Gruß vom
Sams

Hallo Grilla, Hallo Sams!

Keine Panik! Ich habe das schon richtig verstanden, der Brief wird nur an die Erzieherinnen (bzw. an die Gruppenleiterin) gehen. Das heißt, ich werde ihn ihr persönlich im Beisein einer neutralen (wirklich neutralen und sehr lieben!!!) Erzieherin überreichen.
Ich werde ihr in diesem Brief auch keine Vorhaltungen machen und sie auch nicht auf die Klagen meines Sohnes ansprechen. Vielleicht werde ich ihr einfach nur mitteilen, dass die besagte Angelegenheit für mich erledigt ist und ich ihr nichts nachtrage (was ja auch stimmt!). Ich werde noch erwähnen, dass mir sehr an einem guten Kontakt mit den Erzieherinnen gelegen ist und ich hoffe, dass man mir meinen Ärger nachsieht :smile:, so wie auch ich die aufgebrachte Erzieherin verstehen kann.
Vielleicht sollte ich noch durchblicken lassen, dass man wirklich nochmal ein Gespräch führen sollte, allerdings nicht auf der Basis gegenseitiger Vorwürfe oder ähnlichem, sondern einfach nur ein Gespräch um wieder einen gemeinsamen Faden zu finden (an dem mir wirklich gelegen ist).

Es geht mir ja auch wirklich nicht um Recht haben oder Recht bekommen wollen. Ich kann es nur schwer nachvollziehen, dass man derart nachtragend ist, wahrscheinlich auch deshalb, weil ich noch nie nachtragend war. Ich hatte auch noch nie Probleme damit, wenn ich Mist gebaut habe, dafür gerade zu stehen und meine Fehler zuzugeben. Auch habe ich keine Probleme, mich bei jemandem zu entschuldigen.
Oh nein, ich möchte keine Entschuldigung von der Erzieherin. Ich möchte nur, dass sie meinen Sohn nicht zum Sündenbock stempelt. Wenn sie mit mir ein Problem hat, dann soll sie das auch mit mir austragen, das wäre dann auch fair, aber seinen Unmut an einem Kind auslassen, soweit sollte niemand gehen.

Liebe Grüße

Userine