Hallo,
kurz die Vorgeschichte!
Mein Sohn (jetzt 6J.) und meine Tochter (wird 5J.) gehen in den selben Kindergarten (selbe Gruppe).
Obwohl es immer wieder Vorkommnisse gab (allerdings nie meine Kinder betreffend), hat sich bisher kein Elternteil getraut, den Erzieherinnen die Stirn zu bieten (warum weiss ich wohl erst jetzt)).
Nun mußte mein Sohn Medikamente einnehmen (zu gewissen Uhrzeiten) und ich ging jeden Vormittag in den Kindergarten und gab ihm sein Medikament. Da ein Wandertag ins Haus stand, fragte ich bei der Gruppenleiterin nach, ob es möglich wäre, dass sie meinem Sohn an diesem Wandertag sein Medikament (es handelte sich dabei um eine Einnahme einer halben Tablette) geben könne, da er sonst nicht mit wandern gehen könne. Zuerst war die Antwort ein ja, einen Tag später ein nein und wieder einen Tag später sagte man mir, man müsse sich darüber erst einmal (Versicherungstechnisch) informieren. Der Wandertag rückte näher und vom Kindergarten gab es keine Reaktion.
Ich informierte mich nun selber und bekam die Aussage, dass die Erzieherinnen meinem Sohn das Medikament nur dann geben dürften, wenn ich eine Bescheinigung vom Kinderarzt vorlegen würde, welche Erkrankung vorliegen würde, um welches Medikament es sich handle, ob das Kind das Medikament vertragen würde, u.s.w.! Ich bedankte mich dann und erklärte der Dame, dass es sich nur um eine einzige Medikamentengabe handle (nur die an diesem Wandertag!) und dass sich dafür der Aufwand nicht rechnen würde. Ich habe dann der Gruppenleiterin mitgeteilt, dass sie meinem Sohn kein Medikament geben bräuchte, er würde am Wandertag nicht teilnehmen.
Da ich dann krank wurde, waren die beiden einige Tage nicht im Kindergarten. Eine Woche später erklärte mir eben jene Gruppenleiterin, der ich gesagt hatte, dass sie kein Medikament mehr zu geben bräuchte, sie hätte sich während unserer Abwesenheit ein Attest von meinem Kinderarzt besorgt, was die Medikamente und die Einnahme der selben betraf.
Zuerst glaubte ich, ich hätte mich verhört. Doch dem war nicht so. Sie hatte sich tatsächlich ohne mein Wissen und ohne mein Einverständnis ein ärztliches Attest von meinem Kinderarzt besorgt.
Ich schluckte und sagte der Frau, dass ich das nicht für in Ordnung halte und dass es ja wohl nicht angehen kann, dass sie sich eigenmächtig und ohne mein Wissen Unterlagen beschafft hat.
Nun, da sie sich im Recht fühlte (sie habe die Verpflichtung, über alles informiert zu sein) und ich ihr das Recht, sich eine Bescheinigung ohne mein Wissen zu beschaffen, absprach, hatte wir eine ziemlich heftige Auseinandersetzung, wobei sie auch zwei Drohungen aussprach (sie wolle das Kind nicht mehr sehen und sie werde sich um das Wohl des Kindes nicht weiter bemühen). Mitten im Streitgespräch rannte sie wie von der Tarantel gestochen zum Telefon und rief ihren Vorgesetzten an. Kaum war ich Zuhause angekommen, meldete sich jener auch bei mir. Mit ihm gab es eine längere Unterhaltung, die damit endete, dass er meinte, ich solle es der Erzieherin nachsehen und ich ihm erklärte, dass ich dazu alles gesagt habe, was es zu sagen gibt.
Die Gruppenleiterin hat mich am nächsten Tag recht spitz angesprochen und mir mitgeteilt, dass ich mit ihr nochmals ein Gespräch führen sollte und zwar zum Wohle meiner Kinder. Ich habe dies abgelehnt, zumal dieses Gespräch nichts mit dem Wohle meiner Kinder zu tun gehat hätte.
Tja und was für mich eigentlich erledigt war, scheint sich zu einem echten Problem zu entwickeln.
Seit beinahe 2 Wochen weigert sich mein Sohn mit Händen und Füßen in den Kindergarten zu gehen. Und das ist etwas völlig neues! Er ist immer gerne in den Kindergarten gegangen!
Doch jetzt bricht er in Tränen aus, bekommt er Fieber wenn er weiss, dass er am anderen Tag gehen soll oder er klagt über Kopfschmerzen,über Bauchschmerzen, u.s.w… Aber ihm fehlt nichts - zumindest nichts organisches!
Seine kleinere Schwester hat nun erzählt, dass ihn zwei der drei Erzieherinnen immer wieder anschreien würden, dass er häufig für was bestraft werden würde obwohl er es nicht war. Er hat dann ganz deprimiert erzählt, dass die benannten beiden Erzieherinnen immer „so arg“ mit ihm schreien und er vieles nicht mehr tun dürfe.
Na Prima! Nun wird der Frust, den man gegen mich hat an meinem Sohn (nicht an meiner Tochter!!!) ausgelassen. Aus Gesprächen mit anderen Müttern (die sich aber lieber raushalten möchten) weiss ich, dass die Erzieherinnen, wenn ich sie darauf ansprechen würde, alles bestreiten würden. Leider stimmt das wirklich, dafür gabe es genügend Beispiele. Man würde es so abtun, als suche ich einen Vorwand um ihnen eines auszuwischen und gleichzeitig würden die Kinder als Lügner abgetan!
Es ist wirklich etwas schwierig. Sage ich etwas, mache ich es meinem Sohn nicht leichter, sage ich nichts, machen die sorglos weiter! Kämpfe ich um sein Wohlergehen, werden sie weiter ausgrenzen, kämpfe ich nicht, wird man man hinter meinem Rücken tuscheln. Nehme ich ihn aus dem Kindergarten, verliert er seine Freunde (mit denen er im kommenden Sommer eingeschult werden soll) und sie haben erreicht, was sie wahrscheinlich wollen (dass sie ihn nicht mehr sehen müssen).
Die Elternsprecher wollen sich raushalten, der Chef der beiden Erzieherinnen kann dazu wenig sagen, zumal er sich nicht vorstellen kann, dass seine Angestellten so handeln („das müssen sie beweisen können!“).
Was tun? Kämpfen? Schweigen? Es hinnehmen?
Was meint ihr dazu?
MfG User

!
). Meinen Mann nehme ich da besser nicht mit hin, denn er würde die Erzieherinnen noch nicht mal zu Wort kommen lassen. Hier ein § und da noch ein §, dann wäre die Sache für ihn gegessen.