Hi,…
Okay was sind den die Ausgabeaufschläge? Ich weiß nicht was
Sie damit meinen. Zum anderen das Depot, ich habe doch auch
ein Depot geschaffen wenn ich normal versichert bin und
einzahle bei der Risterrente, oder? Quasi das was ich ja
eingezahlt habe z. B. die 60€ jährlich!?
Also grundsätzlich sind Versicherungen und Fondssparpläne zwei gänzlich verschiedene Dinge. Wenn ich übrigens von Fondssparplänen schreibe, meine ich ganz normal ratierlich verprovisionierte Sparpläne!
Beide Varianten kosten Geld. Bei einem Fondssparplan der DWS sind das ziemlich genau die Ausgabeaufschläge von 4,4%, wenn mich jetzt nicht allzu viel täuscht. Können auch 5% sein, macht das Kraut nicht wirklich fett. Diese Ausgabeaufschläge (in Zukunft nur noch AA) werden bei jeder Einzahlung vom Eingezahlten abgezogen. Wenn Sie also 10€ im Monat einzahlen, gehen bei 5% AA nur 9,50€ ins Depot. Sie bezahlen also immer nur das, was Sie tatsächlich auch bekommen, nämlich die Dienstleistung des Beraters, dass er Ihnen ein so tolles Produkt angeboten hat. Dazu kommen einmal im Jahr die Depotgebühren, die irgendwo bei 30€ oder so liegen sollen. Das bekommen Sie aus Ihrem Vertrag relativ einfach heraus. Klar, dass bei niedrigem Fondsvolumen dieser Betrag stärker ins Gewicht fällt. Und dann kommen die Managementgebühren von 1,5% des Depotwertes hinzu. Das wird bei hohen Depotständen absolut gesehen eine recht ansehnliche Summe. Komisch, dass alle nur AA sparen wollen, sich aber nicht um diese Gebühren kümmern. Langfristig machen die viel mehr aus als das bisschen AA.
Das war’s mit den Kosten im Fondssparplan.
Wenn wir jetzt mal die Versicherungen betrachten wollen, kann ich Ihnen noch viel weniger zu den Kosten sagen, außer, dass diese nahezu komplett in den ersten 5 Jahren anfallen. Die Höhe der Kosten hätte mich auch einmal interessiert, leider sind unsere freundlichen Versicherungsvertreter im Forum nicht bereit, hier Zahlen einzuwerfen. Oder können es nicht, weil es keine Zahlen gibt. Und genau das wird der Versicherungswirtschaft seit Jahren schon vorgeworfen. Steigt man da mit ein, werden ganz flott beleidigende Sprüche hervorgeholt und schmollend das Weite gesucht.
Und jetzt stellen Sie sich einmal vor, was Ihr Guthaben sagt, wenn alle Kosten am Anfang abgezogen werden, Sie aber das Ende nicht erreichen, weil Sie vorher schon den Sparvertrag beenden mussten. Das Erlebnis möchte man lieber nicht teilen, oder?
Dann gibt es noch einen Unterschied zwischen der Fondsvariante und der Versicherung. Die Fondsvariante besteht aus hunderten Aktiengesellschaften, in denen Sie Ihr Geld investiert haben. Zumindest in Ihrer Variante bei der DWS. Union macht das etwas sparsamer, die haben nur einen Fonds, sind aber auch schon einige Unternehmen. Und um jetzt tatsächlich Verlust zu machen, müssten alle diese Unternehmen plötzlich einen rapiden Kursverlust hinlegen. Der muss deutlich über 50% sein, da sich bei einer langen Laufzeit von über 20 oder 30 Jahren das Vermögen locker verdoppelt hat. Und dieser Kursrutsch muss viele Jahre anhalten, da die DWS Ihr Vermögen mit nahendem Ende in weniger schwankende Anlagen investiert. Zugegeben, diese Wahrscheinlichkeit ist gegeben, aber überlegen Sie mal, was dafür passieren müsste. Wie gesagt, hunderte Unternehmen gehen mit einem Schlag für Ewigkeiten in die Versenkung. Das klingt nach Tsunamis, Wirbelstürmen und Atombomben im Stundenrythmus.
Und dann fragen Sie sich mal, warum ausgerechnet unsere Versicherungen davon unberührt bleiben sollten.
Dieses Gesülze von dem Risiko, welches dem Verbraucher tagtäglich in die Ohren geheult wird, ist absolut unbegründet, wenn man die einfachsten Grundvoraussetzungen berücksichtigt. Eine zum Beispiel ist der Anlagehorizont. Nicht umsonst wird bei Aktienfonds auf eine lange Laufzeit gedrängt. Wer natürlich nach 10 Jahren die Ernte einfahren will oder muss, steht unter Umständen ziemlich bedröppelt im Regen.
Das Risiko sinkt mit fortschreitender Zeit.
Und noch etwas zum Risiko: was ist sicherer, die Anlage in ein Unternehmen oder die Anlage in viele Unternehmen? Die meisten Versicherungen sind riskante Aktiengesellschaften 
Sehe ich das richtig das es drei Unterscheidungen bei dieser
Art Rente gibt?! Einmal die normale Risterrente ohne Risiko,
das zweite mit einem Aktiengestützten Gewinn zu der normalen
Grudzulage für meine Beträge, und zum dritten eine voll auf
Risikobasierte Rente (von mir aus auch Risterrente aber nur
halt mit vollem Risiko)?
thx,…and by3
Es gibt drei Varianten:
- Versicherungen, in den meisten Fällen Unsinn, für ältere Anleger mit sehr begrenztem Anlagehorizont kann man hier zustimmen
- Banksparpläne, die kaum angeboten werden und auch nicht gerade so gut abgeschnitten haben und
- Fondssparpläne, die leider kaum vermittelt werden, weil der „Berater“ hier seine Provisionen über einen sehr langen Zeitraum verteilt bekommt. Deswegen hat die DWS seit einiger Zeit auch diesen Premiumsparplan herausgebracht. Nach meiner Ansicht leider nur Premium für den Vermittler. Schau mer ma
Und jetzt habe ich mich noch nicht einmal auf die Rentenphase eingestimmt. Warten Sie mal ab, bis die Rede auf diesen Bereich fällt!