frau x möchte noch dieses jahr die riesterrente abschließen. sie hat 1 kind und möchte nur den maximalbetrag von 3% bezahlen. frau x ist sich nicht über vorteile bzw. nachteile im klaren falls die laufzeit bis 60 oder 65 jahre gewählt wird. wo liegen diese wohl?
desweiteren macht sich frau x gedanken zur wahl des versicherers - ist diese bei dieser art der versicherung nicht egal - da sich die höhe der beiträge ja nicht unterscheiden?
bezahlen. frau x ist sich nicht über vorteile bzw. nachteile
im klaren falls die laufzeit bis 60 oder 65 jahre gewählt
wird. wo liegen diese wohl?
Längere Laufzeit = mehr Beiträge, aber höhere Rente
Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, mußt Du selber entscheiden.
In Abhängigkeit von Deinem Lebensalter (Vika sagt da nichts aus) solltest Du Dich über das gesetzliche Renteneintrittsalter informieren. Mit 60 könnte es problematisch werden.
Längere Laufzeit = mehr Beiträge, aber höhere Rente
Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, mußt Du selber entscheiden.
In Abhängigkeit von Deinem Lebensalter (Vika sagt da nichts
aus) solltest Du Dich über das gesetzliche
Renteneintrittsalter informieren. Mit 60 könnte es
problematisch werden.
vielen dank! kannst du auch zum zweiten teil der frage eine auskunft geben?
vielen dank! kannst du auch zum zweiten teil der frage eine
auskunft geben?
Kann ich, tu ich aber nicht, da ich selber Vermittler bin. Das wäre unzulässige Werbung, auch wenn ich nicht das von mir vertretene Unternehmen empfehlen würde. Wäre ich reiner Versichungskunde, würde ich es nicht so eng sehen.
Kann ich, tu ich aber nicht, da ich selber Vermittler bin. Das
wäre unzulässige Werbung, auch wenn ich nicht das von mir
vertretene Unternehmen empfehlen würde. Wäre ich reiner
Versichungskunde, würde ich es nicht so eng sehen.
aber ganz allgemein darfst Du sagen, dass es Unterschiede gibt: der eine VR legt das Geld etwas besser an als der andere bzw. hat höhere/niedrigere Kosten.
Insofern ist die Wahl des Versicherers NICHT „egal“. Sage ich als Auto-Mann…
aber ganz allgemein darfst Du sagen, dass es Unterschiede
gibt: der eine VR legt das Geld etwas besser an als der andere
bzw. hat höhere/niedrigere Kosten.
Insofern ist die Wahl des Versicherers NICHT „egal“. Sage ich
als Auto-Mann…
Grüße, M
vielen dank für deine antwort… bei anderen versicherungen(kfz-hapftpflicht usw.) weis ich auch dass es mittunter drastische preisunterschiede gibt, aber bei der riesterrente???
gibt es vielleicht einen kostenlosen versicherervergleich im netz bezüglich der riesterrente?
bei diversen versicherern kann man ja die klassische oder fonds-variante wählen.
kann einer von euch frau x einen tipp geben, welche variante lukrativer ist. klar die fondsvariante hängt von der wertentwicklung der(s) fonds ab, aber müssen die fonds nicht eine bestimmte voraussetzung (best. anteil von festverz. wertpapieren) erfüllen? kann es auch sein, dass ein fonds drastisch schlecht läuft und man dann dumm aus der wäsche schaut oder gibts sowas wie eine einlagensicherung???
so berechtigt man die Qualität mancher Urteile von Finanztest bezweifeln kann, der letzte Test zu genau diesem Thema war nachvollziehbar. Dort findest Du auch konkrete Gesellschaften.
Gut auch die Fausformel:
Junge Leute: Fonds/fondsgebundene Versicherung,
mittlere: Rentenversicherung,
alte: Banksparplan
Gruß,
Andreas
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Vordergründig könnte man meinen, daß bei einem derart standardisierten Produkt wie der Riesterrente am Ende auch bei allen Versicherern die gleiche Rendite zu erzielen ist. Wie die Vorredner schon richtig geschrieben haben gibt es verschiedene Anlageformen und daraus lassen sich unterschiedliche Ergebnisse ableiten, wobei wirklich garantiert nur die Einzahlung ist.
Die Unterschiede in der Ablaufleistung werden sich erst noch herausstellen. Noch wird so gut wie keine Riesterrente ausgezahlt, da es das Produkt meines Wissens nach erst seit 2002 gibt.
Das große Heulen kommt noch. Gruß, Waldschrat
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
richtig, zigtausende werden sich wunder, wie hoch die Kosten und die „Rendite“ bei der gewählten Fondsvariante ist. Leider liest sich kaum jemand den Vertrag durch, geschweige beschäftigt sich mit der Alternative der klassischen Riesterrente mit garantierter, lebenslanger Zusatzrente…aber, das Thema wurde hier ja hinreichend
erörtert und diskutiert.
Gruß
Detlev
Die Unterschiede in der Ablaufleistung werden sich erst noch
herausstellen. Noch wird so gut wie keine Riesterrente
ausgezahlt, da es das Produkt meines Wissens nach erst seit
2002 gibt.
Das große Heulen kommt noch. Gruß, Waldschrat
leider ist die Aussage falsch; vielen ist auch bekannt, dass die Fondsvariante zum Großteil mit extrem hohen Kosten verbunden ist. Und wenn man weiß, daß die besten Fonds innerhalb der letzten 20 Jahre durchschnittlich 9-10% erwirtschaften haben, so hört sich das gut an. Nur, bei vielen Varianten kommen relativ hohe Kosten hinzu: Ausgabeaufschläge, Managementgebühr und versteckte Kosten. Wenn man nun den Taschenrechner befragt und selbst etwas genauer nachrechnet ist man schnell über die meisten Fondslösungen hinweg.
Gruß
Detlev
so berechtigt man die Qualität mancher Urteile von Finanztest
bezweifeln kann, der letzte Test zu genau diesem Thema war
nachvollziehbar. Dort findest Du auch konkrete Gesellschaften.
Gut auch die Fausformel:
Junge Leute: Fonds/fondsgebundene Versicherung,
mittlere: Rentenversicherung,
alte: Banksparplan
Gruß,
Andreas
hallo,
frau x möchte noch dieses jahr die riesterrente abschließen.
sie hat 1 kind und möchte nur den maximalbetrag von 3%
bezahlen. frau x ist sich nicht über vorteile bzw. nachteile
im klaren falls die laufzeit bis 60 oder 65 jahre gewählt
wird. wo liegen diese wohl?
desweiteren macht sich frau x gedanken zur wahl des
versicherers - ist diese bei dieser art der versicherung nicht
egal - da sich die höhe der beiträge ja nicht unterscheiden?
hier kommt häufig das „Argument“, es sei ja das eingezahlte Kapital und die Zulagen gesichert - wichtig, aber es gibt Unterschiede, je nach Laufzeit, von 15-25.000 Euro. Klassische Riesterrente ausrechnen
lassen und mit den Fondslösungen vergleichen. Altersvorsorge und „reich werden“ trennen!
Gruß
Detlev
bei diversen versicherern kann man ja die klassische oder
fonds-variante wählen.
kann einer von euch frau x einen tipp geben, welche variante
lukrativer ist. klar die fondsvariante hängt von der
wertentwicklung der(s) fonds ab, aber müssen die fonds nicht
eine bestimmte voraussetzung (best. anteil von festverz.
wertpapieren) erfüllen? kann es auch sein, dass ein fonds
drastisch schlecht läuft und man dann dumm aus der wäsche
schaut oder gibts sowas wie eine einlagensicherung???
hier kommt häufig das „Argument“, es sei ja das eingezahlte
Kapital und die Zulagen gesichert - wichtig, aber es gibt
Unterschiede, je nach Laufzeit, von 15-25.000 Euro. Klassische
Riesterrente ausrechnen
lassen und mit den Fondslösungen vergleichen. Altersvorsorge
und „reich werden“ trennen!
Gruß
Detlev
hallo erst mal vielen dank für so viele aussagen zu dem thema !!!
DANKE!!! @detlev:
aber kommt es bei der klassischen variante nicht ebenfalls auf „wertentwicklungen an“?. klar es gibt den garantierte rente und die überschüsse…
gibt es bei der fondslösung auch eine garantierente?
ja, richtig, auch bei der klassischen Riesterrente kommt es auf die Wertentwicklung an. Aber hierbei hättest Du eine Garantieverzinsung von 2,25% x 20 - x Jahre und bei einigen Gesellschaften stabile Überschüsse
von 5-6% - ohne Risiko. Ferner gubt es bei mindestens einer Versicherung( Verein) eine Variante mit Fonds und dennoch mit garantierte, lebenslanger Rente. Die Fonds bekommt man OHNE Ausgabeaufschläge. Die Unterschiede sind immens.
Bei den meisten Fondsvarianten bekommst du je 10.000 Euro 27 - 33 Euro
Monatsrente, oftmals bis zum 85.Lebensjahr - dann sollte man versterben - weil`s nix mehr gibt.
Ich habe schon etliche Interessenten gehabt, die ganz weiß wurden, nachdem ich Ihnen den „tollen“ Riestervertrag erkärt habe.
Aber, hierzu könnte man ganze Bücher schreiben.
Gruß
Detlev
aber kommt es bei der klassischen variante nicht ebenfalls auf
„wertentwicklungen an“?. klar es gibt den garantierte rente
und die überschüsse…
gibt es bei der fondslösung auch eine garantierente?
leider ist die Aussage falsch; vielen ist auch bekannt, dass
die Fondsvariante zum Großteil mit extrem hohen Kosten
verbunden ist.
Aha. Wie hoch sind denn so die „extremen“ Kosten? Vorausgesetzt wir sprechen von einem Fondssparplan und NICHT von einer fondsgebundenen Versicherung.
Und wenn man weiß, daß die besten Fonds
innerhalb der letzten 20 Jahre durchschnittlich 9-10%
erwirtschaften haben, so hört sich das gut an.
Das ist gut!
Nur, bei vielen
Varianten kommen relativ hohe Kosten hinzu: Ausgabeaufschläge,
Fallen bei 20 und mehr Jahren Laufzeit kaum mehr ins Gewicht. Außerdem gibt es fast alle Fonds (auch bei fast allen Riesterverträgen) im Discount für 50 oder gar 100 % weniger AA.
Managementgebühr
Ist in der Renditeermittlung nach BVI bereits berücksichtigt.
und versteckte Kosten.
Welche sollen das sein? Die €0 - €50 Depotgebühren im Jahr? Die kann man sich ebenfalls sparen, wenn man den richtigen Verwahrort/Fonds wählt.
Wenn man nun den
Taschenrechner befragt und selbst etwas genauer nachrechnet
ist man schnell über die meisten Fondslösungen hinweg.
Vielleicht solltest Du selbst noch einmal Deinen Taschenrechner zur Hand nehmen und ggf. einen neuen kaufen, bevor Du hier solche Kracher abläßt.