Risiko für Plötzlichen Kindstod?

Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen. Unsere Tochter Leandra ist nun
ca. 10 Monate alt. Bis vor etwa 2 Wochen habe ich mit ihr in einem
Bett geschlafen. Das ging super, da wir im Kinderzimmer eine
Schlafcouch stehen hatten und sie somit eine ganze Hälfte für sich
hatte und ich auch. Ich denke Leandra hat die Nähe sehr genossen und
ich auch. Dazu war es für das Stillen bequemer. Leider mußte ich vor
ca. 2 Wochen aus Krankheitsgründen bei mir abstillen (Ich habe sie
nur noch früh und abends gestillt und zusätzlich HA-Nahrung gegeben)
und ich habe sie nach der Flasche in ihr eigenes Bettchen gelegt. Das
hat sie ohne Weinen akzeptiert.

Nun meine Frage, erhöhe ich das Risiko des plötzlichen Kindstods
sehr, wenn ich wieder bei meinem Mann im Schlafzimmer schlafe und
Leandra in ihrem Kinderzimmer? Die Türen stehen offen und es ist
zusätzlich ein Babyphone an. Leider haben wir keinen Platz um ihr
Bettchen ins Schlafzimmer zu stellen.

Vielen Dank für Eure Bemühungen

Viele Grüße

Kerstin

P.s. Wir sind ein Nichtraucherhaushalt

Locker bleiben!
Hallo Kerstin,

und ich habe sie nach der Flasche in ihr eigenes Bettchen
gelegt. Das
hat sie ohne Weinen akzeptiert.

Du glaubst nicht, wie viele Eltern Dich darum beneiden…

Nun meine Frage, erhöhe ich das Risiko des plötzlichen
Kindstods
sehr, wenn ich wieder bei meinem Mann im Schlafzimmer schlafe
und
Leandra in ihrem Kinderzimmer? Die Türen stehen offen und es
ist
zusätzlich ein Babyphone an.

Du veränderst das Risiko überhaupt nicht!

P.s. Wir sind ein Nichtraucherhaushalt

Ein Risikofaktor weniger…

Der plötzliche Kindstod ist ja dadurch gekennzeichnet, daß die Eltern das Ableben ihres Kindes nicht mitbekommen. Dabei dürfte es relativ egal sein, ob Du im Zimmer schläfst oder in Deinem eigenen Bett. Der plötzliche Kindstod ist ein völlig lautloser Tod, das Kind hört schlicht auf zu atmen.
Ich kann die Angst vor solch einem Ereignis sehr gut verstehen, welche Eltern haben diese Angst nicht? Die Vorstellung, morgens ins Zimmer zu kommen und sein Kind tod im Bett vorzufinden, ist einfach unerträglich. Aber ich denke (und darin wurde ich auch von unseren Kinderärtzen bestärkt), daß die Ängste hier meist überzogen sind. Das Schlimme ist ja, daß man so machtlos gegenüber diesem Ereignis ist. Alle anderen Gefahren kann man als Eltern aktiv bekämpfen (und im eigenen Empfinden oft ausschließen, auch wenn es real nicht so ist), dieser Gefahr ist man ausgeliefert. Da bis heute niemand genau weiß was da eigentlich genau passiert und wie man dieser Gefahr begegnen kann, klammert man sich an jeden Strohhalm und befolgt alle Ratschläge dazu.
Aber man muß sich klar machen, daß dieses Ereignis nur einen verschwindend kleinen Teil der Kinder betrifft. Ich habe noch nie von solch einem Ereignis in meinem Verwandten- oder Bekanntenkreis gehört. Und so dürfte es den meisten gehen. Große Gefahren drohen Kindern von ganz anderen Seiten, seien es Infektionskrankheiten, Unfälle (Verkehr, aber besonders der Haushalt) oder was auch immer. Der plötzliche Kindstod, so schrecklich er auch ist, ist nichts, von dem man sein Leben oder Handeln bestimmen lassen sollte.

Wenn Eure Tochter so problemlos im eigenen Bett und Zimmer schläft, solltet ihr darüber glücklich sein und Euch dieses Glück nicht durch eine irrationale Angst versauen lassen. Genießt die Zeit und handhabt Alles so, wie es am besten zu Eurem Leben passt. Und vergesst den plötzlichen Kindstod…er wird nicht kommen.

Viele Grüße
Stefan

Hi!

Es ist irrelevant wo das Kind schläft, sondern wie das Kind schläft. Es sollte am besten allerdings im eigenen Bettchen und im Schlafzimmer der Eltern schlafen. Hättest ihr gar keine Möglichkeit das Bett dort aufzustellen? Eventuell Möbelstücke ins Wohnzimmer verfrachten.

Zum Beispiel sollten Säuglingen nicht auf dem Bauch schlafen sondern auf dem Rücken. Es sollte eine neue Matratze fürs Babybett verwendet werden und keine gebrauchte.

Mehr gute Infos zur Vorbeugung findest du unter:
http://www.kindersicherheit.de/html/pl_kindstod.html
http://www.mdr.de/brisant/gesundheit/1995888.html
http://www.gesundheitpro.de/PGG/PGGA/pgga.htm?snr=92…
http://www.onmeda.de/sexualitaet_und_partnerschaft/g…

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

Tara

Hi!

Es ist irrelevant wo das Kind schläft, sondern wie das Kind
schläft. Es sollte am besten allerdings im eigenen Bettchen
und im Schlafzimmer der Eltern schlafen. Hättest ihr gar keine
Möglichkeit das Bett dort aufzustellen? Eventuell Möbelstücke
ins Wohnzimmer verfrachten.

Keine Chance! Wir haben eh´nur ein Bett (1,40 m x 2,00 m) drin stehen und einen Wandschrank. Das war´s. Wir könnten höchstens ein Reisebett reinstellen. Dann kann man sich aber absolut nicht mehr rühren. Ein Reisebett kann ich auch noch verschieben (es hat Rollen) um an die Kleiderschränke gelangen. Das Gitterbettchen ist breiter und natürlich auch schwerer. Aber ob die Matratze vom Reisebettchen soooo gut zum ständigen schlafen ist, wage ich zu bezweifeln…

Zum Beispiel sollten Säuglingen nicht auf dem Bauch schlafen
sondern auf dem Rücken. Es sollte eine neue Matratze fürs
Babybett verwendet werden und keine gebrauchte.

Sie hat eine Neue. Die ist auch nicht so weich. Wir haben die mittlere Stärke genommen. Leandra sinkt nicht ein.

Mehr gute Infos zur Vorbeugung findest du unter:
http://www.kindersicherheit.de/html/pl_kindstod.html
http://www.mdr.de/brisant/gesundheit/1995888.html
http://www.gesundheitpro.de/PGG/PGGA/pgga.htm?snr=92…
http://www.onmeda.de/sexualitaet_und_partnerschaft/g…

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

Tara

Hallo,

hab hier noch etwas Interessantes über SIDS gefunden:

http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-…

Wenn ich micht richtig erinnere, sinkt das SIDS-Risiko nach dem 1. Geburtstag auch rapide.
Wie wärs wenn Du noch 2 Monate bei Ihr schläfst und dann übersiedelst???
Ist ja nicht mehr so lang, und wenn wenn Du dann beruhigter bist…

Ansonsten denke ich auch, dass man sich da nicht in Ängste hineinsteigern sollte - ich weiß aber auch mit welchem Herzklopfen und Ängsten ich in das Zimmer unseres Sohn gegangen bin als er zum ersten Mal durchschlief…so sind halt die Mamis :smile:

Alles Gute,

Birgit

Hi,
dadurch, dass ihr nicht raucht, du deine Tochter lange gestillt hast und sie die richtige Matratze hat, sind schon einige Risikofaktoren ausgeschaltet. Wichtig ist auch, dass sie nicht auf dem Bauch schläft und im Schlaf nicht schwitzt. Lies dazu mal
http://www.babyschlaf.de/e48/index_ger.html
Wenn du immer noch ängstlich bist, kannst du dir auch eine Sensormatte kaufen, die unter die Matratze gelegt wird, und die einen Alarm auslöst, wenn das Baby aufhört zu atmen. Manche halten das für übertrieben, aber ich hatte auch so eine für meinen Sohn und mich hat es sehr beruhigt, da er auch nicht in meinem Zimmer geschlafen hat. Und das Ding hatte nur 1 oder 2mal Fehlalarm. Allerdings meine ich, dass du dir so ein Gerät nicht mehr unbedingt anschaffen musst, da deine Tochter bald ein Jahr alt wird und man das eigentlich nur im ersten Lebensjahr benutzt, da danach das Risiko ja stark abnimmt (oder ganz weg ist? weiß ich nicht so genau).

Alles Gute für euch
Nelly

Risikofaktoren plötzlicher Kindstod
Hallo Goosi,

Der plötzliche Kindstod ist ja dadurch gekennzeichnet, daß die
Eltern das Ableben ihres Kindes nicht mitbekommen. Dabei
dürfte es relativ egal sein, ob Du im Zimmer schläfst oder in
Deinem eigenen Bett. Der plötzliche Kindstod ist ein völlig
lautloser Tod, das Kind hört schlicht auf zu atmen.
Das Schlimme ist ja, daß man so machtlos gegenüber diesem Ereignis
ist. Alle anderen Gefahren kann man als Eltern aktiv bekämpfen
dieser Gefahr ist man ausgeliefert. Da bis heute niemand
genau weiß was da eigentlich genau passiert und wie man dieser
Gefahr begegnen kann,

Es ist nicht alles restlos geklärt, aber es gibt ein Wissen um die Risikofaktoren. Die entsprechende Kampagne in Sachsen hat die Todesrate massgeblich verringert.
Wichtige Einflussfaktoren werden hier in Kürze referiert:

http://www.biggis-kinderseite.de/html

Die offizielle Verlautbarung
http://www.sachsen.de/sadra/index.htm

führt zur Seite

http://www.babyschlaf.de/

Mehr zum Thema Kindstods findet man in diesem Thread
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Ciao maxet.

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Hallo Kerstin!

Zwei Ideen dazu:

1.) Ein Gitterbett mit Rollen?
Unseres hat welche, ist von den Massen her ca. 125cm lang und 65cm tief.
Und die Liegefläche ist höhenverstellbar, so dass es auch für später noch ne Weile reicht.

2.) Eine normale Matratze ins Reisebett legen?
Vielleicht ginge das? Dann liegt eure Kleine gut, sicher und „platzsparend“.
Aber da müsstet ihr genau ausmassen, ob so eine ins Reisebett passt. Vielleicht produziert der Hersteller des Reisebettes aber zufällig auch „richtige“ passende Matratzen fürs Reisebett?

Nur zwei kleine Gedanken dazu. Das Platzproblem kenne ich, wir mussten erstmal kräftig improvisieren und umstellen, und zufrieden sind wir eigentlich immernoch nicht *seufz*

Liebe Grüsse
Bine :smile:

Frage einer Unwissenden
Hallo allerseits,
habe (noch) kein kind, trotzdem habe ich mir ein bisschen den thread druchgelesen.
beim plötzlichen Kindstod hört doch das Baby einfach auf zu atmen oder? Also ein sehr stiller Tod.
Wenn ich jetzt das Kind in meinem Zimmer oder neben mir liegen habe, wie kriege ich das überhaupt mit???
Ich höre ja noch nicht mal meinen Mann schnarchen, wie sollte ich dann das Baby im Gitterbettchen hören, wenn es einfach aufhört zu atmen???
grüße vom grübdelnden dragonkidd

Hallo!

Wenn man ersteinmal Mutter ist schärfen sich die Sinne gerade für die Geräusche des Babys. Dies ging meiner Mutter auch so. Mein Vater konnte schnarchen wie er wollte, aber sobald ich oder meine Schwester auch nur mal geröchelt haben war sie wach.

Tara

Hallo,

meine Frau hat als letzte gehört, wenn unser Baby sich mal nachts gemeldet hat.

Sie hatte schon immer einen guten Schlaf (nur wacht sie IMMER auf, wenn ich ins Schlafzimmer komme) und das hat sich nicht geändert.

Unser Baby hat manchmal so tief geschlafen, dass ich mir Sorgen gemacht habe und meine Hand an die Nase gehalten habe, um zu sehen ob ich einen Luftzug spüre *lach*.

3-4 Monate schlief sie bei uns im Schlafzimmer, dann im eigenen Bett im eigenen Zimmer und Türen angelehnt offen (ohne Babyphone) und so ab 6 Monaten geschlossene Türen. Wenn es ihr schlecht ging, haben wir es auch so gehört und vor einem plötzlichen Kindstot hatten wir noch nie Angst.

Am Anfang besteht einfach die Angst, dass die Decke bzw. der Schlafsack sie zudeckt und sie nicht weiteratmen kann bzw. sich nicht befreien kann.

Jetzt ist sie 15 Monate alt und wir haben 0 Sorgen, dass im Schlaf etwas außer der Reihe passiert.

Man sollte immer darauf achten, dass kein Spielzeug rumliegt, bzw. im Bettchen „versteckt“ wurde, dass zu Problemen nachts führen kann (verschlucken, würgen etc.).

Eine gesunde Mischung aus Vorsicht und Mut helfen bei der Überwindung von vielen irrationalen Ängsten.

Besten Gruß
Mathias

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Hallo Kerstin,

Hallo Stefan,

und ich habe sie nach der Flasche in ihr eigenes Bettchen
gelegt. Das
hat sie ohne Weinen akzeptiert.

Du glaubst nicht, wie viele Eltern Dich darum beneiden…

wir haben auch so ein Kind - ätsch. *gg*

Nun meine Frage, erhöhe ich das Risiko des plötzlichen
Kindstods
sehr, wenn ich wieder bei meinem Mann im Schlafzimmer schlafe
und
Leandra in ihrem Kinderzimmer? Die Türen stehen offen und es
ist
zusätzlich ein Babyphone an.

Du veränderst das Risiko überhaupt nicht!

P.s. Wir sind ein Nichtraucherhaushalt

Ein Risikofaktor weniger…

Der plötzliche Kindstod ist ja dadurch gekennzeichnet, daß die
Eltern das Ableben ihres Kindes nicht mitbekommen. Dabei
dürfte es relativ egal sein, ob Du im Zimmer schläfst oder in
Deinem eigenen Bett. Der plötzliche Kindstod ist ein völlig
lautloser Tod, das Kind hört schlicht auf zu atmen.
Ich kann die Angst vor solch einem Ereignis sehr gut
verstehen, welche Eltern haben diese Angst nicht? Die
Vorstellung, morgens ins Zimmer zu kommen und sein Kind tod im
Bett vorzufinden, ist einfach unerträglich. Aber ich denke
(und darin wurde ich auch von unseren Kinderärtzen bestärkt),
daß die Ängste hier meist überzogen sind. Das Schlimme ist ja,
daß man so machtlos gegenüber diesem Ereignis ist. Alle
anderen Gefahren kann man als Eltern aktiv bekämpfen (und im
eigenen Empfinden oft ausschließen, auch wenn es real nicht so
ist), dieser Gefahr ist man ausgeliefert. Da bis heute niemand
genau weiß was da eigentlich genau passiert und wie man dieser
Gefahr begegnen kann, klammert man sich an jeden Strohhalm und
befolgt alle Ratschläge dazu.
Aber man muß sich klar machen, daß dieses Ereignis nur einen
verschwindend kleinen Teil der Kinder betrifft. Ich habe noch
nie von solch einem Ereignis in meinem Verwandten- oder
Bekanntenkreis gehört. Und so dürfte es den meisten gehen.
Große Gefahren drohen Kindern von ganz anderen Seiten, seien
es Infektionskrankheiten, Unfälle (Verkehr, aber besonders der
Haushalt) oder was auch immer. Der plötzliche Kindstod, so
schrecklich er auch ist, ist nichts, von dem man sein Leben
oder Handeln bestimmen lassen sollte.

Dies ist leider nur bedingt richtig. Wir haben ein Ehepaar kennengelernt mit einem nun fast 4 Jahre alten Jungen.
Dieser hatte seit seiner Geburt mindestens 4 solche Anfälle, sie habens mitgekriegt und ihn wieder zurückholen können indem sie ihm die Füße gerieben haben oder ins Waschbecken mit kaltem Wasser gesetzt haben. 2 dieser Anfälle hatte er dieses Jahr und die Ärzte haben gesagt, dass dies sehr selten wäre und es Fälle gebe in denen sich dieses bis zum 6. Lebensjahr hinziehe.
Sie müssen damit leben und jede Nacht damit rechnen, dass wieder so ein Anfall kommt und das Kind eventuell stirbt.

Kein Arzt kann sagen woher es kommt, da die Eltern alle besagten Risikofaktoren einfach nicht haben.

Solche Geräte sind nicht immer sinnvoll da sie auch sehr oft falschen Alarm geben, und wer will schon in der Nacht schweißgebadet und voller Panik permanent ans Bettchen rennen?

Wir haben auch 2 Kinder und ebenfalls Angst, aber wir hoffen halt, dass bei unseren Kindern nix passiert, alles andere is sowieso zwecklos.

Liebe Grüße
Yvonne

Wenn Eure Tochter so problemlos im eigenen Bett und Zimmer
schläft, solltet ihr darüber glücklich sein und Euch dieses
Glück nicht durch eine irrationale Angst versauen lassen.
Genießt die Zeit und handhabt Alles so, wie es am besten zu
Eurem Leben passt. Und vergesst den plötzlichen Kindstod…er
wird nicht kommen.

Viele Grüße
Stefan

off topic und auch nicht off topic
Kerstin,
es ist nicht alles damit getan, bei den ersten Anzeichen am Bettchen zu stehen. Und ganz bestimmt will ich nicht behaupten, irgendwas darüber besser zu wissen als Du. Ich weiß vermutlich sogar noch weniger als Du.
Aber Deine Unwissenheit ist umfassend. Im Umkehrschluss bedeutet das: Du würdest Deinem Kind gar nicht helfen können, wenn der Fall der Fälle eintritt! Du würdest vielleicht mit ansehen müssen, wie Dein Kind stirbt, weil Du nicht weißt, was zu tun ist. Das war in den letzten Monaten übrigens keinen Deut anders. Deine Sorgen kommen reichlich spät.

Gruß!
Tino

Kerstin,
es ist nicht alles damit getan, bei den ersten Anzeichen am
Bettchen zu stehen. Und ganz bestimmt will ich nicht
behaupten, irgendwas darüber besser zu wissen als Du. Ich weiß
vermutlich sogar noch weniger als Du.
Aber Deine Unwissenheit ist umfassend. Im Umkehrschluss
bedeutet das: Du würdest Deinem Kind gar nicht helfen können,
wenn der Fall der Fälle eintritt! Du würdest vielleicht mit
ansehen müssen, wie Dein Kind stirbt, weil Du nicht weißt, was
zu tun ist. Das war in den letzten Monaten übrigens keinen
Deut anders.

Deine Sorgen kommen reichlich spät.

Ja, zum Glück. Bisher dachte ich, dass man das Kind nur durch Berührung daran „erinnern“ müsste weiterzuatmen. Ich glaube, wenn ich von Anfang gewußt hätte, dass man in so einem Fall richtig „Erste Hilfe“ am Kind leisten muss, hätte ich wahrscheinlich die letzten 10 Monate nicht geschlafen. Und da sie die ganze Zeit immer neben mir lag, erschien mir das Risiko soooo gering.

Gruß!
Tino

totally ontopic
Hallo,

es ist nicht alles damit getan, bei den ersten Anzeichen am
Bettchen zu stehen. Und ganz bestimmt will ich nicht
behaupten, irgendwas darüber besser zu wissen als Du. Ich weiß
vermutlich sogar noch weniger als Du.
Aber Deine Unwissenheit ist umfassend. Im Umkehrschluss
bedeutet das: Du würdest Deinem Kind gar nicht helfen können,
wenn der Fall der Fälle eintritt! Du würdest vielleicht mit
ansehen müssen, wie Dein Kind stirbt, weil Du nicht weißt, was
zu tun ist. Das war in den letzten Monaten übrigens keinen
Deut anders. Deine Sorgen kommen reichlich spät.

um aus dieser inhaltlich zwar richtigen, aber unter’m Strich eher minder hilfreichen Anmerkung einen eventuell zum Erkenntnisgewinn noch zusätzlichen Rat angedeihen zu lassen, verweise ich auf die allerorten buchbaren Kurse „Erste Hilfe am Kind“ der vier großen Hilfsorganisationen in Deutschland. Da die Fragestellerin es leider nicht für notwendig hält, uns ihren Wohnort auch nur grob mitzuteilen, kann ich das bedauerlicherweise nur allgemein gehalten bzw. exemplarisch tun:

http://www.asb.de/view.php3?show=52000163&animate=true
http://drk.de/erstehilfe/kurse/ehkind.htm
http://www.johanniter.de/mmo/priv/160100-WEB.pdf
http://www.malteser.de/63.Malteser_Ausbildung/63.02…

So ein Kurs kann gar nicht schaden, und auch, wenn die Ausbilder sicher keine Experten in Sachen SIDS/plötzlicher Kindstod sind, können sie auch dazu sicher einiges erzählen.

Gruß,

Malte

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Hallo Kerstin

Das Risiko das Deinem Kind so was zustossen sollte ist sehr gering.

Wenn Du wirklich alles tun willst um so was zu vermeiden dann achte noch auf folgende 2 Punkte:

  1. Gut gelüftetes kinderzimmer und wenn geheizt wird nicht über 18 C
    Im Sommer sollte es nicht zu warm haben
  2. und das ist das wichtigste: Das Kind soll auf dem Rücken schlafen, nicht Bauch und auch nicht auf der Seite. Dh es sollte nach dem Trinken einen Rülpser machen, bevor es ins Bettchen gelegt wird. Eventuell das Bettchen etwas so stellen, dass der Kopf höher als die Beine ist.

Gruss
beat

Hi!

Dies ist leider nur bedingt richtig. Wir haben ein Ehepaar
kennengelernt mit einem nun fast 4 Jahre alten Jungen.
Dieser hatte seit seiner Geburt mindestens 4 solche Anfälle,
sie habens mitgekriegt und ihn wieder zurückholen können indem
sie ihm die Füße gerieben haben oder ins Waschbecken mit
kaltem Wasser gesetzt haben. 2 dieser Anfälle hatte er dieses
Jahr und die Ärzte haben gesagt, dass dies sehr selten wäre
und es Fälle gebe in denen sich dieses bis zum 6. Lebensjahr
hinziehe.
Sie müssen damit leben und jede Nacht damit rechnen, dass
wieder so ein Anfall kommt und das Kind eventuell stirbt.

Es gibt auch andere Krankheiten wo das Gehirn im Schlaf einfach vergisst, dass ja weiter geatmet werden muss. Dies nennt sich Schlafapnoe.

Tara

Kopf hoch vielleicht nicht so gut.

  1. und das ist das wichtigste: Das Kind soll auf dem Rücken
    schlafen, nicht Bauch und auch nicht auf der Seite. Dh es
    sollte nach dem Trinken einen Rülpser machen, bevor es ins
    Bettchen gelegt wird. Eventuell das Bettchen etwas so stellen,
    dass der Kopf höher als die Beine ist.

Letzteres halte ich für nicht so gut. Zum einen bewegen sich Kinder so sehr im Bett, dass die Einschlafhaltung garantiert nicht der Aufwachhaltung entspicht. Gut möglich, dass Kerstins Tochter dann mit „Kopf unten“ aufwacht. Zum anderen rollt das Kind durch die Schlafbewegungen nach unten und liegt dann irgendwie in der untersten Ecke.

Nein, ich halte die Vorschläge, flach, kein Kopfkissen, evtl. Schlafsack statt Zudecke für besser. Aber Kerstin hat in Sachen plötzlicher Kindstod ohnehin das Kritischste hinter sich.

Hallo,

meine Frau hat als letzte gehört, wenn unser Baby sich mal
nachts gemeldet hat.

Kenne ich gut :wink:)
Ich bin nachts auch durch NICHTS vom Schlafen abzubringen.
Werde ich geweckt, kann ich - ohne es zu merken - sehr ungehalten werden. Und verfalle in Ausdrucksweisen, die mir tagsüber nicht zueigen sind :wink:
Ich muss wohl dem schreienden Kind nachts einmals ein kaum verständliches „halt’s Maul“ zugeraunt haben, nur um mich dann umzudrehen und sofort weiterzuschlafen… :wink:
Ich glaube also auch nicht an den plötzlich erwachenden Löwen-Mutter-Instinkt, ich hatte ihn jedenfalls anscheinend nie.

Lieben Gruß,
NOrah

Sie hatte schon immer einen guten Schlaf (nur wacht sie IMMER
auf, wenn ich ins Schlafzimmer komme) und das hat sich nicht
geändert.

Unser Baby hat manchmal so tief geschlafen, dass ich mir
Sorgen gemacht habe und meine Hand an die Nase gehalten habe,
um zu sehen ob ich einen Luftzug spüre *lach*.

3-4 Monate schlief sie bei uns im Schlafzimmer, dann im
eigenen Bett im eigenen Zimmer und Türen angelehnt offen (ohne
Babyphone) und so ab 6 Monaten geschlossene Türen. Wenn es
ihr schlecht ging, haben wir es auch so gehört und vor einem
plötzlichen Kindstot hatten wir noch nie Angst.

Am Anfang besteht einfach die Angst, dass die Decke bzw. der
Schlafsack sie zudeckt und sie nicht weiteratmen kann bzw.
sich nicht befreien kann.

Jetzt ist sie 15 Monate alt und wir haben 0 Sorgen, dass im
Schlaf etwas außer der Reihe passiert.

Man sollte immer darauf achten, dass kein Spielzeug rumliegt,
bzw. im Bettchen „versteckt“ wurde, dass zu Problemen nachts
führen kann (verschlucken, würgen etc.).

Eine gesunde Mischung aus Vorsicht und Mut helfen bei der
Überwindung von vielen irrationalen Ängsten.

Besten Gruß
Mathias

2 „Gefällt mir“

Hi Kerstin,

bin gerade zufällig auf diesen Atrikel zum Thema SID gestoßen:

http://www.initiative.cc/Artikel/2005_03_07%20Impfun…

???

Alles Gute, sine