Servus,
Wenn die Ursache unwichtig ist, dann ist dein Bestreben
Pathologisierung?! Das ist unwissenschaftlich.
Quatsch. Wieso soll die Frage warum Menschen in bestimmten „Therapieformen“ bestimmte Eindrücke erleben ein „Bestreben nach Pathologisierung“ darstellen?
Deine ursprüngliche Fragen waren nach der
- psychologischen Erklärung, dass Menschen … Rückführung
erleben
Nun, leider hast Du gerade das herausgekürzt, was der Kern meiner Frage war: „in einem hypnotischen oder trance-ähnlichen Zustand eine „Rückführung“ erleben“.
Eine wissenschaftlich-psychologischen Erklärung würde z.B. die Hirnaktivität und Erlebnisse unter Hypnose bei Rückführungen und bei anderen Therapie-Sitzungen unter Hypnose vergleichen. Sie würde evtl. auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Personen in Bezug auf deren Sozialisation, Kindheitserlebnisse, Persönlichkeitsprofile etc. untersuchen, usw.
Im vorangegangenen Post wurde jedoch vornehmlich vorgeschlagen nach einer Erklärung dafür zu suchen, die auf der Annahme aufbaut, dass es Reinkarnation und Rückführung wirklich gibt.
Das kann man natürlich auch, dass wäre aber IMHO keine speziell psychologische Fragestellung, sondern eher eine Wissenschaftsbereich-übergreifende bzw. parawissenschaftliche Fragestellung.
Dahingehend solltest du vielleicht zu Punkt 1 doch mal
Stevenson erst lesen. Ich würde den Begriff „genetisches
Gedächtnis“ ins Rennen werfen.
Ja, ja, ins Rennen werfen kann man vieles.
Doch wenn es dieses Phänomen beim Menschen wirklich so gäbe, wie es sich die Verfechter der Reinkarnationstheorie vorstellen, dann müsste ja jeder der Probanden - wie nennt man diese eigentlich? Reinkarnatoren? - mit ihrer historischen Figur verwandt sein, oder?
Eigentlich sollte diese Hypothese daher ziemlich einfach zu beweisen sein, komisch nur, dass die meisten der berichteten Probanden nachweislich keine verwandtschaftliche Beziehung zu der historischen Figuren haben.
- psychologischen Erklärung, weshalb sie besonders „spannende“
Leben erleben.
Zu Punkt 2: Dann sind es vermutlich keine Rückführungen in
frühere Leben, es tendiert eher in Richtung der Freudschen
Triebe.
Ich dachte Freud wäre überholt
…Wie auch immer, genau dieser Aspekt interessiert mich daran.
Gruß,
Sax