Ruf der Verzweiflung in Sachen Gravitation

Hallo an alle!

Diese Mail ist mehr ein Ruf der Verzweiflung, denn:

Ich hab’ so langsam die ewige und endlose Heuchelei vieler Physiker satt. Manchmal denke ich, wir befinden uns noch tief im Mittelalter, wo revolutionär neue Ideen auch einfach abgelehnt wurden. Ich verfolge nun schon seit einiger Zeit die Sache mit der guten alten Gravitation/Antigravitation bzw. deren künstliche Erzeugung. Der einzige Schluß zu dem ich ständig komme ist: Es gibt mehr als nur einige gute Gründe wirklich daran zu glauben, daß die jüngsten Experimente in dieser Richtung eigentlich eine revolutionäre Änderung des physikalischen Weltbildes nach sich ziehen müßten. Aber was ist denn los? Nichts passiert! Es sind immer nur ein paar eifrige Physiker die sich bemühen, die neuen Theorien zu beweisen - die große Physikerwelt lehnt neue Erkenntnisse einfach ab. Es ist mehr als einfach nur der Umstand, komplizierten Experimenten aus dem Weg gehen zu wollen - hier wird fast grundsätzlich geheuchelt! Das erkennt man daran, daß in der dt. Presse so weit ich das beurteilen kann nicht ein einziger Artikel zu diesem Thema veröffentlicht wurde. Wenn ich in Wissenschaft - Online nach dem Begriff „Antigravitation“ suche bekomme ich nicht einen Treffer. Tut mir leid, aber es passiert wirklich viel und niemand meldet etwas. Wenn das nicht Heuchelei ist!

Da gibt es doch tatsächlich enorme Gravitationsanomalien in Italien und Polen und niemand - niemand außer ein paar Eifrigen - hält es für nötig, größere wissenschaftliche Messungen durchzuführen! Ein paar Freunde von mir waren im Zusammenhang mit einer musikalischen Veranstaltung ebenfalls in Polen und haben dieses Gravitationsphänomen beobachtet und mir versichert, daß es Realität ist. Da rollen Buse von alleine eine Schräge hinauf und die Wissenschaft tut es einfach als optische Täuschung ab! Sind jetzt auf einmal alle krank oder sind wir wieder im Mittelalter? Ich fänd’ das sehr schade.

Gerade die Annahme, daß die Gravitation in Wirklichkeit nur eine spezielle Form von Elektromganetismus zu sein scheint könnte doch vielmehr erklären als gängige Theorien zerstören: Z.B. warum sich die Gravitation einfach nicht mit den anderen Kräften bei höheren Energien vereinigen will oder warum man noch nie ein Graviton entdeckt hat. Die Antwort ist einfach: Weil es möglicherweise gar kein Graviton gibt! Die Gravitation als eigenständige Kraft ist vielleicht nur eine Illusion. Also ich erwarte wirklich nicht, daß das jeder glaubt, aber ich poste hier eigentlich nur, weil ich verzweifelt eine Antwort auf die Frage suche, warum diese neuen Erkenntnisse bzw. Theorien so aggressiv abgelehnt werden und die Presse es nicht für nötig hält, darüber zu schreiben.

Wen es interessiert, hier sind Links zu sehr interessanten und wie ich meine seriösen Seiten:

http://www.lerc.nasa.gov/WWW/bpp/

Das NASA - Brekthrough Propulsion Physics - Projekt - Forschung unteranderem an künstlicher Gravitation/Antigravitation durch rotierende Supraleiterscheiben.

http://www.borderlands.de

Eine sehr gute dt. Seite. U.a. über Gravitation, Gravitationsanomalien etc.

Ich mußte fast das halbe Internet auf den Kopf stellen nur um die Information zu bekommen, daß die britische Aerosplane an Antigravitation forscht.

Falls dieser Artikel irgendwem auf die Nerven fällt, dann tut es mir leid aber mir drängt sich einfach das Gefühl auf, daß mit unserer Wissenschaft irgendwas nicht in Ordnung ist - ein sehr ungutes Gefühl. Vielleicht kann mich jemand beruhigen.

Florian

Da rollen Buse von
alleine eine Schräge hinauf und die Wissenschaft tut es
einfach als optische Täuschung ab!

Das wird daran liegen, daß es sich wirklich um eine optische Täuschung handelt. Wenn es nämlich wirklich eine Gravitationsanomalie wäre, dann würde die Steigung, an der die Busse hochrollen wie ein Gefälle aussehen und niemand würde etwas von der Anomalie bemerken. Unser Gleichgewichtsorgand wäre von der Anomalie nämlich genauso betroffen.

Der Wissenschaft sind allerdings etliche nachgewiesene Gravitationsanomalien bekannt. An diesen Stellen weicht die Gravitation so stark vom Mittelwert ab, daß der Meeresspiegeln bis zu hundert Meter vom Nullpunkt abweicht. Dabei fließt es nicht etwa einen Berg hoch oder runter, sondern der Meeresspiegel steht einfach schief zum Ellipsoid, mit dem man die Erdoberfläche annähert.

Um dieses Problem zu lösen, beschreibt man die Erdoberfläche mit einem sogenannten Geoid. Dieser beschreibt die Oberfläche, die ein Ozean hätte, der die gesamte Erde bedeckt und im Durchschnitt auf normal Null liegt. Dieser Geoid enthält natürlich auch alle Gravitationsanomalien.

Die Antwort ist einfach:
Weil es möglicherweise gar kein Graviton gibt!

In der Relativitätstheorie gibt es das tatsächlich nicht.

aber ich
poste hier eigentlich nur, weil ich verzweifelt eine Antwort
auf die Frage suche, warum diese neuen Erkenntnisse bzw.
Theorien so aggressiv abgelehnt werden und die Presse es nicht
für nötig hält, darüber zu schreiben.

Werden sie wirklich aggressiv abgeleht oder einfach nicht beachtet, weil nicht genug Substanz dahinter steckt? Diese Frage sollte man erst einmal beantworten, bevor man Verschwörungstheorien in die Welt setzt.

Das NASA - Brekthrough Propulsion Physics - Projekt -
Forschung unteranderem an künstlicher
Gravitation/Antigravitation durch rotierende
Supraleiterscheiben.

An der Abschirmung der Gravitation (und nicht etwa der Erzeugung von Gravitation oder gar Antigravitation) nach dem Vorbild der Versuche von Dr. Podkletnov forscht die NASA schon seit Jahren mit wachsendem Aufwand aber ohne jeden Erfolg. Da auch andere Labors diesen Effekt trotz großem experimentellen Aufwand nicht bestätigen konnten ist er bislang auch nicht in wissenschaftliche Modell integriet worden.

Hallo Florian,
ich glaube, so schlimm sind unsere Physiker nicht. Sie sind natürlich sehr kritisch neuen Erkenntnissen gegenüber, sonst wären sie keine Wissenschaftler.

Diese Mail ist mehr ein Ruf der Verzweiflung, denn:

Ich hab’ so langsam die ewige und endlose Heuchelei vieler
Physiker satt. Manchmal denke ich, wir befinden uns noch tief
im Mittelalter, wo revolutionär neue Ideen auch einfach
abgelehnt wurden.

Wenn es Dir gelingt, einen mathematisch unwiederlegbaren Beweis vorzuführen oder ein reproduzierbares Experiment durchzuführen, das revolutionäre Theorien bestätigt, würde das auch einen echten Wissenschaftler überzeugen. Wenn ich mir solche Seiten im Netz z.B. zum Thema freie Energie ansehe, ist mir meistens schon nach einigen Sätzen klar, daß das nicht ernstzunehmen ist. Da werden unkritische Beobachtungen ohne Angabe der genauen Versuchsbedingungen und ohne Berücksichtigung von Störfaktoren als ultimativer Beweis für irgendwelche Theorien präsentiert. Du kannst nicht erwarten, daß sowas ernst genommen wird.

Da gibt es doch tatsächlich enorme Gravitationsanomalien in
Italien und Polen und niemand - niemand außer ein paar
Eifrigen - hält es für nötig, größere wissenschaftliche
Messungen durchzuführen! Ein paar Freunde von mir waren im
Zusammenhang mit einer musikalischen Veranstaltung ebenfalls
in Polen und haben dieses Gravitationsphänomen beobachtet und
mir versichert, daß es Realität ist.

So weit muß man garnicht reisen. Wie ich vor kurzem schonmal in einem anderen Zusammenhang gepostet habe, gibt es auch im Reinhardswald ein kleines Bächlein, das munter den Berg hinaufplätschert.

Da rollen Buse von
alleine eine Schräge hinauf und die Wissenschaft tut es
einfach als optische Täuschung ab! Sind jetzt auf einmal alle
krank oder sind wir wieder im Mittelalter? Ich fänd’ das sehr
schade.

Du solltest zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, daß es tatsächlich eine optische Täuschung ist und die Wissenschaftler recht haben. Sonst müßtest Du Dir denselben Vorwurf der Ignoranz gefallen lassen, den Du den Wissenschaftler machst.
Überleg mal, woher Du eigentlich weißt, ob eine Straße bergauf oder bergab geht.

Gerade die Annahme, daß die Gravitation in Wirklichkeit nur
eine spezielle Form von Elektromganetismus zu sein scheint
könnte doch vielmehr erklären als gängige Theorien zerstören:
Z.B. warum sich die Gravitation einfach nicht mit den anderen
Kräften bei höheren Energien vereinigen will oder warum man
noch nie ein Graviton entdeckt hat. Die Antwort ist einfach:
Weil es möglicherweise gar kein Graviton gibt! Die Gravitation
als eigenständige Kraft ist vielleicht nur eine Illusion. Also
ich erwarte wirklich nicht, daß das jeder glaubt, aber ich
poste hier eigentlich nur, weil ich verzweifelt eine Antwort
auf die Frage suche, warum diese neuen Erkenntnisse bzw.
Theorien so aggressiv abgelehnt werden und die Presse es nicht
für nötig hält, darüber zu schreiben.

Die Verbindung von elektromagnetischen Kräften und Gravitation ist durchaus plausibel. Mit ein paar vaagen Aussagen lassen sich die Physiker aber nicht von ihren Theorien abbringen. Da mußt Du schon konkrete Fakten und nachvollziehbare Beweise bringen. Wenn Dir das gelingt, werden Dich die Physiker dafür lieben, vielleicht einen Effekt oder eine Gleichung nach Dir benennen und Du darfst Dich sicher auch über einen Nobelpreis freuen :smile:

Falls dieser Artikel irgendwem auf die Nerven fällt, dann tut
es mir leid aber mir drängt sich einfach das Gefühl auf, daß
mit unserer Wissenschaft irgendwas nicht in Ordnung ist - ein
sehr ungutes Gefühl. Vielleicht kann mich jemand beruhigen.

Es gib eben noch viel zu entdecken,
packen wir’s an :smile:

Jörg

Da rollen Buse von
alleine eine Schräge hinauf und die Wissenschaft tut es
einfach als optische Täuschung ab!

Das wird daran liegen, daß es sich wirklich um eine optische
Täuschung handelt. Wenn es nämlich wirklich eine
Gravitationsanomalie wäre, dann würde die Steigung, an der die
Busse hochrollen wie ein Gefälle aussehen und niemand würde
etwas von der Anomalie bemerken. Unser Gleichgewichtsorgand
wäre von der Anomalie nämlich genauso betroffen.

Das Militär hat in Polen mit Hilfe eines Laserstrahls einwandfrei nachgewiesen, daß es Steigung ist - also keine optische Täuschung für das Heraufrollen verantwortlich sein kann. Übrigens sind unter Gravitation/G-Anomalien auf einer Seite, die man über einen der Links, die ich angegeben habe, erreichen kann, konkrete Experimente beschrieben, die eine optische Täuschung wiklich so ziemlich ausschließen. Also kommt man zu dem Schluß, daß diese Anomalien tatsächlich existieren und man muß sich fragen, wie sie verursacht werden. Es wundert mich eben nur, daß es keine genauen wissenschaftlichen Nachforschungen gibt, da man hier ja vielleicht viel über das bisher ungeklärte Verhalten einiger der Grundkräfte klären könnte.

Na, ok vielleicht war ich ein bißchen zu grob bei meinem Einleitungsartikel…ist wohl meistens das pure Wunschdenken, das einen antreibt, die ein oder andere Entwicklung vielleicht manchmal zu Ernst zu nehmen.

Florian

Ruf der Verzweiflung,…endlose Heuchelei,… tief im Mittelalter, …revolutionär, … guten alten Gravitation/ Antigravitation, …die große Physikerwelt…

Irgendwie laesst mich Dein bedeutungsschwerer und leicht pathetischer Ton etwas daran zweifeln, dass Du wirklich weisst, wie es in der Wissenschaft so ablaeuft. Das soll aber keine Kritik an Deiner Person sein, denn Du bist offensichtlich neugierig und motiviert, was gut ist.

Wie stellst du Dir einen Wissenschaftler vor ? So alte graue Herren in Talaren und mit Staubperuecken, die „ihre“ Theorien verteidigen ?
Es ist doch im Gegenteil genau der Job eines Wissenschaftlers, gaengige Theorien zu widerlegen, anstatt sie zu verteidigen. Jeder (gute) Wissenschaftler weiss das. Immerhin ist die Bewilligung von Forschungsgeldern, der gute Ruf, der Job, die Zukunft seiner Kinder, usw. genau davon abhaengig, wieviel er findet. Wird etwas Neues entdeckt, muss es nur praezise, logisch und klar nachvollziehbar, sozusagen „vulkanisch“, geprueft, formuliert und veroeffentlicht werden. Jeder andere Wissenschaftler kann es dann ebenfalls probieren und reproduzieren. Die Wissenschaft lebt vom Gedankenaustausch.
Ich kann mich uebrigens erinnern, wie das damals mit der Kalten Fusion aufkam - da war an unserem Lehrstuhl echt was los. Bei uns, und auch ueberall sonst in der Welt, wurde sofort versucht, das ganze nachzubauen und zu reproduzieren - mit dem bekannten Erfolg… so ignorant sind Physiker gar nicht. Ich kenne viele von ihnen als extrem verspielt, enthusiastisch und neugierig.

Die praegnante, disziplinierte und schluessige Formulierung ohne esoterisches Wischiwaschi ist aber ein Muss. Ein Wissenschaftler erkennt schnell, ob das, was da geschrieben wurde, Unsinn ist, oder Substanz hat. Die Leute sind knallhart geschult. Ein Physiker reagiert gereizt, wenn dieses Protokoll nicht eingehalten wird, denn dieses Protokoll ist ein Garant dafuer, es mit geschulten Leuten zu tun zu haben und nicht seine Zeit zu verschwenden.
Es gibt nicht mehrere Wahrheiten, sondern 2 und 2 sind immer 4.

Wenn jemand aggressiv die Physiker der Ignoranz beschuldigt und seine „Gegentheorie“ im Internet veroeffentlicht, dann stimmt da was nicht. Wenn man das Zeug liest, es reichen schon zwei Zeilen, dann weiss man schon was los ist.

Es gibt klare und funktionierende Verfahrensweisen in der Physik. Jemand muss seine Behauptung beweisen - und nicht umgekehrt die etablierte Physik „ihr“ Gebaeude verteidigen. Denn dadurch, dass etwas ist, folgt es ja bereits den Gesetzen des Seins, also den Naturgesetzen und der Logik. Und die Formulierung der Naturgesetze ist nicht falsch, sie ist nur nicht vollstaendig - das ist ein himmelweiter Unterschied. Deswegen muss ich an der Methode an sich nicht zweifeln.
Es soll auch nicht so sein, dass es „Parteien“ oder „Lager“ in der Physik gibt, denn Physik ist keine Frage von Ansichten und Meinungen. Physik ist auch keine Glaubensfrage !

Nebenbei verlasse ich mich bei den wirklich wichtigen Fragen auf die Statistik - weltweit forschen zig tausende, richtig gute (ich meine, gute) Leute an genau diesen Problemen (Gravitation usw.), auch mit milliardenschweren staatlichen Projekten wie grosse Beschleuniger (weswegen z.B. die Idee, die Gravitation habe etwas mit Elektromagnetismus zu tun, schlichtweg laecherlich sein muss).
Anfangs (insbesondere vor dem Studium) meinte ich auch, die tollsten Ideen zu haben, warum kommt da nur keiner drauf, etc… Nur mit der Zeit lernt man, das fast alles, wirklich fast alles schon von irgendeinem klugen, weit kluegeren Kopf als man selbst, vor 50 oder 100 Jahren angedacht wurde, oder die eigene Idee eben nur Unsinn aufgrund mangelnden Fachwissens ist.
Und das gute Ideen nicht im Traum oder mit Geniestreichen geboren werden, sondern in jahre- oder jahrzehntelanger Fuzzelarbeit hart ausformuliert werden muessen.

Nur logisch, dass einigen der Kamm schwillt, wenn besserwisserische Schreihaelse auf irgendwelchen Internetseiten behaupten, sie alleine haetten den Gral gefunden und alle anderen seien unterbelichtet…

In diesem Sinne
Gruss
Moriarty

Müllitär?
Hi Florian,

Das Militär hat in Polen mit Hilfe eines Laserstrahls
einwandfrei nachgewiesen, daß es Steigung ist - also keine
optische Täuschung für das Heraufrollen verantwortlich sein
kann.

Ich kenn zwar nicht das polnische Militär, aber mit der deutschen
Bundeswehr hab ich 10 Monate intensive Bekanntschaft machen
dürfen. Denen trau ich nicht mal zu, ein Frühstücksei zu kochen,
geschweige denn irgendwelche wissenschaflichen Experimente
durchzuführen.

Ich werd das Gefühl nicht los, da will jemand mit tollen Worten
wie „Laserstrahl“ und „Militär“ Eindruck schinden, weil die
Messungen sonst nichts hergeben.

Abgesehen davon gibt es sowas wie „einwandfrei nachgewiesen“ in
der Wissenschaft nicht, zumindest soweit es mich betrifft.

Wie willst du übrigens „Steigung“ definieren? Für mich ist das
die Gegenrichtung, in der Dinge herabrollen. Was wollen diese
Laserheinis denn dann gemessen haben!?! MrStupid hat schon recht
damit, es kann nur eine optische Täuschung sein.

Na, ok vielleicht war ich ein bißchen zu grob bei meinem
Einleitungsartikel…ist wohl meistens das pure Wunschdenken,
das einen antreibt, die ein oder andere Entwicklung vielleicht
manchmal zu Ernst zu nehmen.

Die Sache an der wissenschaftlichen etablierten community ist
einfach so, daß alle Leute reichlich beschäftigt sind und deshalb
wenig Lust noch Zeit haben, sich mit so vagen und wenig
vielversprechenden Phänomenen auseinanderzusetzen.

Grüße,
Semjon.

Das mit Militär mußt du so verstehen, daß es unter Aufsicht des Militärs - vielleicht im Auftrag des Militärs - getestet wurde - so hat man es mir jedenfalls berichtet.

Außerdem kann man mit einem Laserstrahl ja wohl gut nachweisen, welche Steigung nun so eine Straße hat, oder etwa nicht?!

Florian

Außerdem kann man mit einem Laserstrahl ja wohl gut
nachweisen, welche Steigung nun so eine Straße hat, oder etwa
nicht?!

Um die Steigung zu messen muß man ihren Winkel zur Waagerechten bestimmen. Ich wüßte nicht, wie man das mit einem Laser machen sollte.

Wenn es sich um eine Gravitationsanomalie handelt, dann muß man irgend einen äußeren Bezugspunkt wählen. Dazu eignet sich beispielsweise ein GPS-System (welches Angaben über die Höhe der Straße über dem Erd-Ellipsiod liefert) oder Gerät mit dem man sehr genau den Winkel bestimmen kann, unter dem man bestimmte Sterne sieht (das liefert den Neigungswinkel der Straße gegenüber dem Ellipsoid). Jede Meßmethode, bei der die Waagerechte mit Hilfe des lokalen Gravitationsvektors bestimmt wird (z.B. Lot oder Wasserwaage) ist ungeeignet, weil sie selbst Opfer der Gravitationsanomalie ist.

Hi Florian,

Das mit Militär mußt du so verstehen, daß es unter Aufsicht
des Militärs - vielleicht im Auftrag des Militärs - getestet
wurde - so hat man es mir jedenfalls berichtet.

Ein wissenschaftliches Experiment unter Aufsicht des Militärs!?!
Damit sich die Messwerte nicht erdreisten, aus der Reihe zu tanzen!
Im Auftrag des Militärs? Das könnte schon eher stimmen. Denn wenn
einer von diesen Gehirnwastln glaubt, eine gute Idee zu haben,
dann werden erst einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt, um
schließlich Wochen und Monate später herauszufinden, daß man sich
etwas dümmeres nicht hätte ausdenken können, selbst wenn man es
darauf angelegt hätte.

Außerdem kann man mit einem Laserstrahl ja wohl gut
nachweisen, welche Steigung nun so eine Straße hat, oder etwa
nicht?!

Steigung relativ zu was bitteschön!?! Zum Lot? Zur Anzeige
einer Wasserwaage? Zum Gleichgewichtsorgan im menschlichen Ohr?
Die zeigen doch auch alle nur an, in welche Richtung ein Auto
rollen würde.
Das einzige in diesem Sinne unabhängige Messinstrument ist das
Auge + Gehirn, die aus dem Bild der Landschaft einen Eindruck von
den Steigungsverhältnissen zusammenbasteln. Dieser Eindruck
könnte tatsächlich abweichen. Das bezeichnet man auch als
optische Täuschung.

Grüße,
Semjon.

Wenn es sich um eine Gravitationsanomalie handelt, dann muß
man irgend einen äußeren Bezugspunkt wählen. Dazu eignet sich
beispielsweise ein GPS-System (welches Angaben über die Höhe
der Straße über dem Erd-Ellipsiod liefert) oder Gerät mit dem
man sehr genau den Winkel bestimmen kann, unter dem man
bestimmte Sterne sieht (das liefert den Neigungswinkel der
Straße gegenüber dem Ellipsoid). Jede Meßmethode, bei der die
Waagerechte mit Hilfe des lokalen Gravitationsvektors bestimmt
wird (z.B. Lot oder Wasserwaage) ist ungeeignet, weil sie
selbst Opfer der Gravitationsanomalie ist.

Dsa GPS - System wurde so viel ich weiß auch mal verwendet um die Anomalie nachzuweisen. Siehe

http://www.borderlands.de

Und dann die Unterpunkte

/Gravitation/G-Anomalien

Wie würde man eigentlich eine solche optische Täuschung physikalisch erklären?

Florian

[MOD: Link anklickbar gemacht]

Wie würde man eigentlich eine solche optische Täuschung
physikalisch erklären?

Die Frage ist, ob es sinnvollwäre das überhaupt zu versuchen, da optische Täuschungen üblicherweise keine physikalischen, sondern physiologische und psychologische Ursachen haben. Es handelt sich nämlich meistens um Fehlleistungen unserer körpereigenen Sensoren und Datenverarbeitungssysteme.

Das ist ja klar, aber es muß ja einen Grund geben, warum unbedingt an dieser Stelle unsere Sensoren Mist bauen. Also ist die Frage: Was ist die Ursache dafür, wo wir dann doch wieder bei der Physik angelangt sind. Oder willst du mir erzählen, daß rein zufällig grundsätzlich alle Leute, die an diesen Orten vorbeikommen immer genau dann einen schwachen Moment haben?!

Florian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Das ist ja klar, aber es muß ja einen Grund geben, warum
unbedingt an dieser Stelle unsere Sensoren Mist bauen. Also
ist die Frage: Was ist die Ursache dafür, wo wir dann doch
wieder bei der Physik angelangt sind. Oder willst du mir
erzählen, daß rein zufällig grundsätzlich alle Leute, die an
diesen Orten vorbeikommen immer genau dann einen schwachen
Moment haben?!

Ob eine Straße ansteigt oder abfällt, entscheidet unser
Gehirn anhand des Vergleichs mit der Umgebung (z.B.Horizont
oder andere markante Geländemerkmale).
Wenn nun der Horizont „schief“ steht, dann kann es eben
zu solchen Fehleinschätzungen kommen.
Deshalb müssen zur genaueren Beurteilung eines solchen
Problems Bezugspunkte gewählt werden, die außerhalb des
Phämomens liegen (siehe vor, z.B. GPS usw.) oder man verläßt
sich einfach auf einen Wasserwaage.
Ohne einen Bezug können wir kaum sehen, ob etwas exakt
waagrecht ist oder eben +/-5° abweicht. Die Abweichung
zu einer Bezugslinie kann man aber schon bei +/- 0,5° sehen.
Gruß Uwi

Gerade die Annahme, daß die Gravitation in Wirklichkeit nur
eine spezielle Form von Elektromganetismus zu sein scheint
könnte doch vielmehr erklären als gängige Theorien zerstören:
Z.B. warum sich die Gravitation einfach nicht mit den anderen
Kräften bei höheren Energien vereinigen will

Hallo

Nur als Bemerkung zu diesem Gedanken. Du kannst selber erkennen, daß er falsch ist. Man hat alle Kräfte bei höheren Energien einheitlich beschreiben können - einschliesslich des Elektromagnetismus - ausser der Gravitation. Wäre die Gravitation nichts anderes als Elektromagnetismus, dann könnte man sie unter diese Beschreibung packen. Sie muß also etwas gänzlich anderes sein als Elektromagnetismus.

Gruß
Thomas

Nur als Bemerkung zu diesem Gedanken. Du kannst selber
erkennen, daß er falsch ist. Man hat alle Kräfte bei höheren
Energien einheitlich beschreiben können - einschliesslich des
Elektromagnetismus - ausser der Gravitation. Wäre die
Gravitation nichts anderes als Elektromagnetismus, dann könnte
man sie unter diese Beschreibung packen. Sie muß also etwas
gänzlich anderes sein als Elektromagnetismus.

Ok, das klingt logisch - streichen wir das mit „Gravitation = besonderer Elektromagnetismus“. Eine andere Möglichkeit: Wäre es denn vielleicht trotzdem möglich, daß ein bisher unbekanntes elektrodynamisches Prinzip existiert, mit dem aus einem EM- ein Gravitationsfeld erzeugen kann?! Wenn die Kräfte sich bei entsprechenden Energien wirklich vereinigen sollte ja ein Übergang physikalisch prinzipiell möglich sein, oder nicht?!

Florian

Ok, das klingt logisch - streichen wir das mit „Gravitation =
besonderer Elektromagnetismus“. Eine andere Möglichkeit: Wäre
es denn vielleicht trotzdem möglich, daß ein bisher
unbekanntes elektrodynamisches Prinzip existiert, mit dem aus
einem EM- ein Gravitationsfeld erzeugen kann?! Wenn die Kräfte
sich bei entsprechenden Energien wirklich vereinigen sollte ja
ein Übergang physikalisch prinzipiell möglich sein, oder
nicht?!

Hallo Florian

Das ist nichts anderes als der Versuch einer „grand unification“ - einer grossen Vereinheitlichung, die die Physiker seid etwa 30 Jahren probieren. Ziel ist es, alle vier Grundkräfte so zu beschreiben, daß man erkennt, daß sie lediglich Auswirkungen nur einer einzigen Kraft sind.

Die grössten Hoffnungen in diese Richtung hat man sich bislang mit den Superstring-Theorien gemacht, aber diese beinhalten (mindestens) drei Grundannahmen, von denen bislang keine einzige nachgewiesen werden konnte (Supersymmetrie, Teilchen stringförmig und extra Dimensionen).

Es kann aber auch sein, daß es mehr als nur vier Grundkräfte gibt. Es ist sehr wahrscheinlich, daß unser Universum zu Beginn der Entwicklung eine inflationäre Phase durchgemacht hat. Dies ist eine Art Phasenübergang, der von einer weiteren Kraft getriggert worden sein könnte. Ebenso hat man Indizien gefunden, daß sich die Ausdehnung des Universums nicht verlangsamt, sondern tatsächlich beschleunigt. Es muß also so eine Art Antigravitation geben. Ein Kandidat ist die kosmologische Konstante, die aber viele Probleme macht. Ein andere Möglichkeit ist eine weitere Grundkraft, die nur auf riesige Entfernungen wirkt und dann abstossend.

Wie auch immer - es bleibt spannend.

Gruß
Thomas

Hallo
ich habe Deinen Artikel mal ganz durchgelesen und auch die Seiten besucht .
Die Gravitation zu verstehen und Ihr entgegenzuwirken oder sie zu umgehen ist selbstverständlich ein sehr sinnvolles Ziel und im genauen Gegensatz dazu liefert die geläufige Wissenschaft keine ausreichenden Erklärungen für Sie .
Tatsachen sind :
Gravitation ist eine Eigenschaft der Masse , und zwar relativ viel Masse(falls man von zwei gleichgroßen Massen ausgeht) , um auf einen stärkeren Effekt zu kommen .
Diese Masse enthält eine enorm große Menge an Energie nach e = m*c² .
Dadurch lassen sich auch „Gravitationsanomalien“ erklären .
Man hat zum Beispiel auch Karten vom Mond erstellt . Dort werden Anhäufungen schwere Mineralien vermutet .
Wenn man den Begriff „Masse“ nicht verwendet , und statt dessen den Begriff „Energie“ kommt man vielleicht weiter , ist mein Gedanke .
Also vielleicht sowas wie zufällige Magnetfelder oder elektrostatische Felder anziehender Art in beiden Massen ?
Glaub ich nicht , zumindest nicht im Bereich nachweisbarer Phänomene .
Es ist vielleicht eine schnellere Angelegenheit als physikalische Felder , die Theorie der Raumkrümmung geht ja auch in diese Richtung .
Da gibt es dann religiöse oder halbreligiöse Theorien , welche einen Sinn liefern sollen .
Eine Schwierigkeit im realen physikalischen Bereich wäre zum Beispiel , ein Magnetfeld radial zu drehen ( um die Polachse mein ich ), oder genauso ein elektrostatisches Feld .
Dies müßte zwar möglich sein , da diese Felder aufgrund Ihrer Masse(zweifellos geringe Masse) auch andere Beweglichkeiten aufweisen müssten als in Ihrer Polrichtung , aber die Erzeugung eines solchen Vorganges und der Nachweis eines solchen ist mir nicht bekannt .
Zu diesen Links , die ich besucht habe muß ich sagen , ich verstehe kein bischen .
Vielleicht kann mir jemand intelligentes über Hysterese mitteilen , ob sich eine Magnetfeldstärke in einem ( vermutlich ferri- )Magneten selbst verstärken kann , wenn ein kleines Magnetfeld als Initiator , als „Vormagnetisator“ verwendet wird .
Das wars
Matthias

Hallo Florian,

ich möchte Deinen Ruf der Verzweiflung nutzen um eigene Thesen in Sachen „Gravitation“ zur Diskusion zu stellen.
Auch ich neige dazu die Gravitation als „Scheinkraft“ des elektrischen Feldes aufzufassen. Wir sehen uns hier in Gemeinsamkeit mit Albert Einstein er glaubte bis zu seinem Tod daran.

Vorab möchte ich darauf hinweisen, das meine Thesen durch mathematische Ableitungen gestützt sind und teilweise erst daraus entwickelt wurden.

  1. Was ist eigentlich Trägheit (F=m*a) ??

Mit dieser Frage beschäftigten sich die Physiker über Generationen und sind bis heute zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen.
Einstein sah in der Trägheit eine „Scheinkraft“ der Gravitation.

Ich denke die Trägheitskraft ist die Induktionskraft der Gravitation.

Versuchen wir über Analogiebetrachtungen der Sache näher zu kommen.

Stellen wir die Größen von mechanischen und elektrischen Schwingungen gegenüber dann entspricht

  • Elongation = Ladung am Kondensator
  • Geschwindigkeit = Stromstärke
  • Masse = Induktivität
  • rücktreibende Kraft = Spannung am Kondensator
  • kinetische Energie = magnetische Energie
  • potentielle Energie = elektrische Energie

Interessant hierbei ist:

Die Ladung entspricht einer Länge!
Die Masse entspricht einer Induktivität!

Allerdings sollte man bei Analogieschlüssen vorsichtig sein.

Machen wir weiter.

Vergleichen wir die Gravitationsgleichung von Newton und das Coulombsche Gesetz sehen beide Gleichungen sich recht ähnlich.

Allerdings müsste zur formalen Gleichheit der Felderzeuger -Masse- bei Newton einer „Länge“ entsprechen oder der Felderzeuger -Ladung- bei Coulomb einer „Induktivität“.
Das ist aber nicht der Fall.

Mit Hilfe der Ableitungen zur Gravitation von Karl Schwarzschild kann man die Gravitationsgleichung von Newton so umstellen, das der Felderzeuger eine Länge ist!!

F=(lampta)² / (4 * PI * r² * xappa 0)

hierbei ist:

  • lampta = 2 * PI * SR (Felderzeuger in m)
  • SR = (2 * m * G) / c² (Schwarzschildradius in m)
  • G = Gravitationskonstante
  • xappa 0 = (4 * PI * G) / (c² * c²)

Nunmehr sind beide Gleichungen identisch.
Behandeln wir die neue Gravitationsgleichung nach Maxwell erhalten wir für die Induktivität der Gravitation:

L(g)=r / (xappa 0 * c²)
-man sieht hier, die Induktivität entspricht nicht der Masse!!-

weiter für die „Gegeninduktion“:

U(g)=L(g) * (dI(g) / dt)
U(g)=(r / (xappa 0 * c²)) * (((dlampta * v) / r) / dt)
U(g)=m * (v / dt)
F =m * a
das Trägheitsgesetz!

Betrachten wir nunmehr einige Versuche mit der Annahme die Trägheit ist Gegeninduktion.

Erster Versuch:

Ich will einen schweren Schrank verschieben.
Mache ich es mit einem Ruck, tut sich nichts.
Die Änderungsgeschwindigkeit(Strom) zur Änderungszeit ist groß.
Die Gegenkraft (Gegeninduktion) ist zu groß.

Mache ich es langsam, bewegt er sich.
Die Änderungsgeschwindigkeit zur Änderungszeit ist klein.
Die Gegenkraft ist klein.

Zweiter Versuch:

Wir hängen eine Masse mittels Faden an die Decke.
Ein zweiter Faden (gleiche Stärke) hängt an der Masse nach unten

Wir ziehen am unteren Faden langsam. Der obere Faden reißt die Masse fällt runter.
Die Änderungsgeschwindigkeit war klein, die „Gegeninduktion“ war klein. Zugkraft + Gewicht waren größer.

Wir ziehen am unteren Faden ruckartig. Der untere Faden reißt die Masse fällt nicht runter.
Die Änderungsgeschwindigkeit war groß, die „Gegeninduktion“ war größer als Zugkraft + Gewicht zusammen.

Dies lässt sich auch durch die gängige Defination der Trägheit „Trägheit ist eine innere Eigenschaft der Massen, welche einer Bewegungsänderung entgegenwirkt“ erklären.

Besser wäre es, der Masse so eine eigenartige Eigenschaft nicht zuordnen zu müssen, sondern ohne „Eigenschaft“ das Verhältnis dv/dt als Ursache der Trägheit zu definieren.

Dritter Versuch:

Ein Wasserschlauch wird aufgerollt lose auf den Boden gelegt und über einen schnell zu schließenden Absperrhahn (Kugelhahn) an die Wassrleitung angeschlossen.

Öffnet man den Kugelhahn langsam, beginnt das Wasser zu fließen am Schlauch tut sich nichts.
Öffnet man den Kugelhahn ruckartig, wird das Schlauchbund ruckartig größer (der Durchmesser wird größer). Dies war auch zu erwarten.

Der Kugelhahn ist geöffnet, das Wasser fließt.
Schließt man nun den Hahn langsam passiert nichts.

Schließt man aber den Hahn ruckartig, was passiert dann???

Hierzu wäre ich gespannt auf Annahmen mit zugehörigen Erklärungen.

Das Ergebniss ist, für mich zumindest, verblüffend gewesen und für mich nur mit der „Induktionsvorstellung“ erklärbar.

Also wenn es zutreffend ist, das die Trägheit auf „Induktion“ beruht haben wir eine weitere „Ähnlichkeit“ der Gravitation zum elektromagnetischen Feld.
Das war der Sinn meiner bisherigen Ausführungen.

  1. Was ist Masse, was ist Ladung??

Es wäre gut wenn man das beantworten könnte.
Gewisse Vorstellungen hiezu habe ich schon entwickelt, sind aber noch ziemlich wage.

Aber eins steht zumindest fest:
Es gibt(setzt man die Quarktheorie als richtig vorraus)
keine Masse ohne Ladung und keine Ladung ohne Masse!!!
Sie sind zwei Seiten einer Medallie!! Wieso eigentlich?

  1. Ist die Anziehungkraft zweier ungleicher Ladungen wirklich genau, exakt genau so groß wie die Abstoßungskraft zweier gleicher Ladungen???

Wie läßt sich beweisen, daß die anziehende und die abstoßende Kraft zweier Ladungen exakt gleich groß ist??

Meine These ist, die Kräfte sind nicht gleich groß.
Die Anziehung ist etwas (43. Stelle hinterm Komma) stärker als die Abstoßung.

Wenn man zusätzlich davon ausgeht, das gleiche Ladungen verschiedengroße räumliche Ausdehnungen haben (zum Beispiel Elektron und Myon) und diese Voraussetzungen mathematisch behandelt, ergiebt sich „ein Rest“ im elektrischen Feld.
Dieser „Rest“ wirkt immer anziehend!!!
Setzt mann willkürlich als räumliche Ausdehnung die Comptonwellenlänge der Elementarteilchen ein ergiebt sich als „Rest“ das Gravitationsfeld!!!

Die fehlende Symbolik auf meiner Tastatur und der Umfang der Ableitung gestatten mir leider keine genauere Ausführung hierzu.

Falls meine Überlegungen stimmig sind, ich bin davon noch nicht ganz überzeugt, dann hatte Einstein recht

Die Gravitation ist eine „Scheinkraft“ des elektrichen Feldes!!
Gruß

Wolfgang

[…]„grand
unification“ - einer grossen Vereinheitlichung, die die
Physiker seid etwa 30 Jahren probieren. Ziel ist es, alle vier
Grundkräfte so zu beschreiben, daß man erkennt, daß sie
lediglich Auswirkungen nur einer einzigen Kraft sind.

Die grössten Hoffnungen in diese Richtung hat man sich bislang
mit den Superstring-Theorien gemacht, aber diese beinhalten
(mindestens) drei Grundannahmen, von denen bislang keine
einzige nachgewiesen werden konnte (Supersymmetrie, Teilchen
stringförmig und extra Dimensionen).

Es gibt aber viele Anzeichen, dass die Theorie richtige Vorhersagen, für ziemlich viele Sachen geben kann. Die Zukunft wird zeigen, was die Theorie tatsächlich zu leisten in der Lage ist. Ob sie also anstatt der schon durch die normale Quantetheorie abgedeckten Vorhersagen auch noch weitere machen kann, die experimentell verifizierbar sind.
ob Teilchen stringförmig sind, kann man eh nicht nachweisen, es reicht, wenn die daraud abgeleiteten Vorhersagen zutreffen. Ähnlich kann es bei den Zusätzlichen Dimensionen sein (wobei die evtl. noch nachweisbar wären). Die Supersymmetrie ist einfach, weil Sie schön wäre :wink: Wenn also die Vorhersagen stimmen, kann auch diese als korrekt angenommen werden. So müssen also die Grundannahmen nicht direkt bewiesen werden, es reicht, wenn die daraus abgeleiteten Vorhersagen zutreffend sind.
So hat etwa die gesamte Quantenmachanik Grundannahmen, die nicht wirklich an sich zu beweisen sind, aber sie werden als korrekt angenommen, da die abgeleitenden Aussagen ziemlich korrekt sind. Sie kann allerdings noch nicht das letzte Wort sein (IMO) da einfach zu viele Sachen nur durch empirisches Vorgehen ermittelt werden können, ohne aus ein paar Grundprinzipien ableitbar zu sein.

Es kann aber auch sein, daß es mehr als nur vier Grundkräfte
gibt. Es ist sehr wahrscheinlich, daß unser Universum zu
Beginn der Entwicklung eine inflationäre Phase durchgemacht
hat. Dies ist eine Art Phasenübergang, der von einer weiteren
Kraft getriggert worden sein könnte. Ebenso hat man Indizien
gefunden, daß sich die Ausdehnung des Universums nicht
verlangsamt, sondern tatsächlich beschleunigt. Es muß also so
eine Art Antigravitation geben. Ein Kandidat ist die
kosmologische Konstante, die aber viele Probleme macht. Ein
andere Möglichkeit ist eine weitere Grundkraft, die nur auf
riesige Entfernungen wirkt und dann abstossend.

Da bin ich noch mehr als nur skeptisch. Astronomie ist IMO noch selber viel zu wackelig als dass man daraud gleich mal eine neue Kraft ableiten sollte, die sich wohl in anderen Experimenten nie gezeigt hat.
Ausserdem wird auch auf keiner Astro-Seite von einer neuen Kraft gesprochen. Lediglich von einem Effekt, der im Moment noch durch 100000 verschiedene Theorien erklärt werden kann, die ohne eine neue Grundkraft auskommen.

Wie auch immer - es bleibt spannend.

Das bestimmt

ciao
ralf

Hallo

Was ist denn eine Scheinkraft ? Vielleicht ein Kraft , welche sich aus mehreren zusammensetzt ? Das die Gravitation eine relativ schwache Kraft ist , kann man sagen .
Und es gibt keinen Gegenpol zur Gravitation , jedenfalls , weiß ich nichts genaues .
Eine Scheinkraft müßte sich ja möglicherweise beeinflussen lassen ?
MfG