Warum müssen Scannerkassen eigentlich immer so jämmerlich „beepen“?
Das verleidet einem ja den ganzen Einkauf!
Und: gibt es da eigentlich keine Arbeitsschutzbestimmungen für die armen Verkäuferinnen, die sich das den ganzen Tag geben müssen?
Oder sollte ich den besonders netten von ihnen beim nächsten Mal als Aufmerksamkeit vielleicht mal 'ne Packung Oropax mitbringen?
Gruß,
Hartmann, heute vom Supermarkt-Terror mal wieder leicht genervt.
Warum müssen Scannerkassen eigentlich immer so jämmerlich „beepen“?
Das Beep zeigt an das ein Artikel erkannt wurde. Es ist klarer und führt zu weniger Problemen als visuelle Anzeigen (Personal 1x kurz abgelenkt, hat-es-nun-oder-nicht, nachkucken, was ist das für ein Produkt, Schlange bis zur Wursttheke und Beschwerden zu dem Thema hier).
Und: gibt es da eigentlich keine Arbeitsschutzbestimmungen für
die armen Verkäuferinnen, die sich das den ganzen Tag geben
müssen?
Der Arbeitsschutz schlägt erst bei viel mehr Lärm an.
Es kann übrigens auch an dir liegen. Bei einigen medizinischen Problemschen werden Leute auf bestimmte Frequenzen überempfindlich. Kann man behandeln (oder halt die Beeper austauschen)
Schon. Aber muss das so nervig sein?
Geht das nicht humaner, i.S.v. kunden- und
mitarbeiterfreundlicher?
Hast du einen besseren Vorschlag?
Normale optische Möglichkeiten wie der Blick aufs Display scheiden aus. Eher wäre es schon denkbar, dass quasi der ganze Bereich der Scannerkasse kurz sanft grün aufleuchtet…aber das wäre evlt. auch zu viel optischer Input. Als sollte es schon etwas akkustisches sein. Und da man auch keine langen Melodien nehmen kann, muss es ein Piep sein.
Eher wäre es schon denkbar, dass quasi der ganze
Bereich der Scannerkasse kurz sanft grün aufleuchtet…
Jaaa! Das würde doch hervorragend mit der seichten - von gelegentlichen Jubelchorälen auf das Unternehmen durchsetzten - Permanentberieselung harmonieren
So wie es ist, wird doch der ganze Lull am Ende nur wieder brutal kontraproduktiv zerstört…
Hast du einen besseren Vorschlag?
Dann würd’ ich hier nicht dumm fragen, sondern schnurstracks zum Patentamt marschieren
Hartmann, Du bist nicht belastbar. Das ist evolutionär leider nicht von Vorteil. Daher sei dir angewiesen, in rückschrittlichen Tante-Emma-Läden einzukaufen.
Hartmann, Du bist nicht belastbar. Das ist evolutionär leider
nicht von Vorteil. Daher sei dir angewiesen, in
rückschrittlichen Tante-Emma-Läden einzukaufen.
Würde ich ja gerne.
Aber der nächstglegene dieser Art, den ich ich kenne, in dem ich z.B. auch noch Toilettenpapier und Küchenrollen erhalte, befindet sich in einem umbrischen Bergnest.
Abgesehen vom Zeit- und Kostenaufwand würde ich einen solchen Import italienischer carte igieniche dann doch als sehr dekadent empfinden…
Hartmann, Du bist nicht belastbar. Das ist evolutionär leider
nicht von Vorteil. Daher sei dir angewiesen, in
rückschrittlichen Tante-Emma-Läden einzukaufen.
O Gott! Dieses, die Stille zerreißende „Palimpalim“ beim Öffnen der Ladentür. Und das Ganze nochmal - völlig kontraproduktiv - beim Verlassen des Ladens.
Würde ich ja gerne.
Aber der nächstglegene dieser Art, den ich ich kenne, in dem
ich z.B. auch noch Toilettenpapier und Küchenrollen erhalte,
befindet sich in einem umbrischen Bergnest.
Abgesehen vom Zeit- und Kostenaufwand würde ich einen solchen
Import italienischer carte igieniche dann
doch als sehr dekadent empfinden…
Im Italienlande, sei diesanlässlich erwähnt, gibt es vortreffliches Toilettenpapier.
Darf ich (ernsthaft, aber nur aus Neugier) fragen, wie das umbrische Dörfchen heißt? Ich mag Umbrien sehr.
Zum Thema Tanta-Emma-Läden: Leider war ihnen eine Wiedergeburt als regionale Orte nachbarschaftlicher Kommunikation noch nicht vergönnt. Unsere Zeit ist noch nicht reif.
In jedes Dorf bei uns gehört eigentlich ein kleines Lädchen, wo die Leute ihren Kaffee trinken und sich unterhalten können, die Zeitung kriegen, abends vielleicht auch auf ein Bier treffen, und darüber hinaus auch die Waren kaufen können, die sie im Supermarkt vergessen haben.
Tankstellen bedienen diese Bedürfnisse zum Teil, sind jedoch für die zwischenmenschlichen Belange zu steril, und der angestrebte beruhigende Charme wird durch das gehetzte Ein- und Ausströmen benzinbezahlenwollender Fahrensleute sicher erheblich geschmälert.
Im Italienlande, sei diesanlässlich erwähnt, gibt es
vortreffliches Toilettenpapier.
Wohl wahr…
Darf ich (ernsthaft, aber nur aus Neugier) fragen, wie das
umbrische Dörfchen heißt? Ich mag Umbrien sehr.
Ma certo. Das ist Fornole, eine frazione von Amelia in der Provinz Terni. Tief im Süden, fast schon in Lazio…
Aber ich denke, auch in größeren Orten wie Montefalco, wo der vorzügliche Sagrantino gedeiht, sollten solche alimentari noch anzutreffen sein…