Guten Tag
Und wo sollte man die Ziehen? Wenn 500001 Menschen eine
Unterart von Tierquälerei in ihre Religiöse Überzeugung
aufnehmen ist sie plötzlich in Ordnung während sie bei 499999
Menschen noch ein gerichtlich anklagbares Verbrechen ist?wenn du es so sehen willst - bitte. der tierschutz hat sich
dem menschenschutz unterzuordnen.
Geht denn ein Mensch jüdischen Glaubens daran zugrunde wenn er kein geschächtetes Fleisch isst? Nein! Worin liegt eigentlich derSinn des Schächtens ? Es gibt heute keinen mehr! Früher vielleicht um irgendwelche hygienischen Regeln zu definieren und Seucheneindämmung zu betreiben, aber heute ist das obsolet.
Tierschutz hat sich dem Menschenschutzauch nur unterzuordnen wenn die Maße stimmen.
religionsfreiheit halte ich
für ein größeres gut als tierschutz. zumal a) gar nicht
bewiesen ist, daß (korrekt ausgeführtes!) schächten
tierquälerei ist
Doch ich denke das ist bewiesen.
und b) andere praktiken erlaubt sind, die
eindeutig tierquälereien sind (haustiere in käfigen,
pelzmäntel, qualzüchtungen, fleischnahrung für rinder,
anabolika, eierfabriken …)
Weil wir 7 Dinge falsch machen können wir auch gleich 8 Dinge falsch machen oder wie? Sicher sind das Tierquälereien und die sind genauso baldigstmöglich abzuschaffen wie das Schächten.
weil recht und unrecht wie alle übrige ethik sich auf den
menschen bezieht, genauer auf personen, auf wesen, die fähig
sind kraft ihres bewußtseins verantwortung für ihre taten zu
übernehmen.
Das können Tiere auch. Meinst du etwa der Hund wüsste nicht dass er den Kontrahenten durch den Biss verletzen oder Töten könnte , es ist ja gerade seine Absicht dies zu tun.
wenn tiere plötzlich rechtssubjekte sind, müßte
man dementprechend beißende hunde vor gericht führen, anstatt
ihrer besitzer! was für ein unsinn! der hund ist nicht
rechtssubjekt sondern rechtsobjekt. er handelt nicht schlecht,
wenn er beißt, er „Handelt“ gar nicht, er folgt seinen
instinkten! handeln tut sein besitzer.
Wird der Hund dann nicht in ein Tierheim gebracht , eingeschläfert , einem verhaltenstraining ?
selbiges gilt eben für
rechte auch. also sind tierrechte unsinn und ein
begriffsmißbrauch, der menschliche rechte auf die stufe von
tierschutz stellt.
Du siehst irgendwo einen fundamentalen Unterschied zwischen Tier und Mensch . Diesen kann ich nicht nachvollziehen. Wieso steht der Mensch denn so über dem Tier dass es dir wert wäre sie KOMPLETT auszurotten um einen Menschen zu retten?
Menschen die keine Pflichten
übernehmen können oder wollen bekommen diese Rechte aber
trotzdem wieso das?weil recht und pflicht sich auf die gattung mensch erstreckt,
nicht auf einzelne individuen.
Lustige Behauptung. Wieso sollte es sich auf die Gattung und nicht auf das Individuum eratrecken? Wieso regeln wir es nicht mit genetischer Ähnlichkeit? Das ist doch Quatsch. Überhaupt mal: welche Pflicht hat ein Mensch denn? (Vergiss nicht wenn er sie nicht erfüllen will tut er es trotzdem wie bei den Rechten )
Ausserdem sind denn alle Menschen Personen ? Wenn sich jemand
seiner selbst nicht bewusst ist (Ungeborene, Komatöse wohl er
nicht) wohl nicht. Meiner Meinung nach müsste der Satz eben
heissen . Das Individuum ist der Träger der Rechte und
Pflichten. Womit auch Tiere eingeschlossen wären.daraus folgt dann aber, daß man komatöse abmurksen darf, wenn
sie ressourcen verschwenden, daß man babies erwürgen darf,
wenn sie nicht perfekt sind, daß man behinderte einschläfern
darf, wenn sie lästig sind usw. usf. das alles folgt, wenn man
die ethik an individuen festmacht anstatt an der gattung
mensch und ihren eigenschaften. keine angst, ich komme jetzt
nicht mit den nazis. lies einmal slojterdiks phantasien über
die schöne neue welt.
Tut mir leid aber den logischen Zusammenhang, wieso aus der Aussage „das Individuum ist der Träger von Rechten und Pflichten“, die Berechtigung folgen soll Behinderte umzubringen, sehe ich nicht.
Wenn das Opfer sich ausdrücklich wünscht Opfer zu sein?
die menschenrechte sind unveräußerlich. auch ich selbst kann
mich nicht davon lossagen.
Du hast hier den Zusammenhang nicht beachtet. Es ging nicht darum ob er wenn er umgebracht werden will keine Menschenrechte mehr hat. Sondern ob eine Religionsgemeinschaft die Menschenopfer vorsieht , wenn sich das Opfer freiwillig dazu bereit erklärt, Opfern darf. Hier stünde ja das Recht auf unversehrtes Leben gegen das Recht auf freie Religionsausübung und auf freien Willen.
SAN
Also bitte ich wollte eigentlich ernsthaft diskutieren.