Hallo,
ich hab vor Jahren in einer Phase in der ich mich aus diversen Gründen von meinem ‚Freundeskreis‘ gelöst habe und viel alleine war ein kleines Selbstexperiment gemacht. Es war der Versuch der Herstellung von Synchronität mit der mich umgebenden Realität. Dies hab ich über Musik, Transponierung von Bedeutungen etc. zu erreichen versucht und auch ab und zu Erfolg damit gehabt (natürlich eher subjektiv als objektiv). Dumm nur an der Sache ist, das es mir jetzt manchmal passiert das ich diese aufgestossene Tür willentlich wieder zumachen muss, irgendwie hat also mein Realitätssinn etwas darunter gelitten und man könnte teilweise von schwacher Paranoia sprechen, wenn ich es nicht selbst verursacht hätte. Meine Frage(en) ist/sind jetzt hab ich da irgendwas Entwicklungstechnisches aus meiner frühesten Kindheit reaktiviert, aus der Zeit als ich noch keinen vollständigen Begriff meines Selbst hatte? Kennt ihr das auch? Gibt es eine Technik diesen, natürlich teilweise auch wohligen Zustand (der aber leider auch nach hinten losgehen kann), zu unterbinden? Wäre nett wenn jemand was dazu sagt.
Grüße
Stefan
Hi Stefan
genau deshalb hatte ich kürzlich das „Träumen“-Thema mit dir abgebrochen.
Aus naheliegenden Gründen verwundert es nicht, daß du für die Beschreibung dessen, was du momentan als dein Problem ansiehst, eine Art Software-Entwicklersprache sprichst. Macht ja auch nichts, es ist trotzdem erkennbar. Aber sei mal sicher: Es ist (wie ich dir damals schon sagte) nicht einfach eine Sache für einen easy Programmiertrick, denn dir einer mal schnell rüberbeamen könnte …
Herstellung von Synchronität mit der mich umgebenden Realität.
Transponierung von Bedeutungen etc.
Dumm nur an der Sache ist, das es mir jetzt manchmal passiert
das ich diese aufgestossene Tür willentlich wieder zumachen muss
irgendwie hat also mein Realitätssinn etwas darunter gelitten
hab ich da irgendwas Entwicklungstechnisches aus meiner frühesten :Kindheit reaktiviert, aus der Zeit als ich noch keinen vollständigen
Begriff meines Selbst hatte?
Gibt es eine Technik diesen, natürlich teilweise auch wohligen Zustand … zu unterbinden?
Gruß
Metapher
Hi Stefan
genau deshalb hatte ich kürzlich das „Träumen“-Thema mit dir
abgebrochen.Aus naheliegenden Gründen verwundert es nicht, daß du für die
Beschreibung dessen, was du momentan als dein Problem
ansiehst, eine Art Software-Entwicklersprache sprichst. Macht
ja auch nichts, es ist trotzdem erkennbar. Aber sei mal
sicher: Es ist (wie ich dir damals schon sagte) nicht einfach
eine Sache für einen easy Programmiertrick, denn dir einer mal
schnell rüberbeamen könnte …
Was mich zum Thema Furcht gebracht hatte, nun gut, sei beruhigt vordergründig ging es mir auch erstmal nur darum herauszubekommen ob ich da ein normales Phänomen überbewerte und ob Andere, falls sie dies überhaupt wahrnehemen, damit umgehen.
Grüße
Stefan
Hallo Stefan,
habe, soweit ich dies beurteilen kann, ähnliche Erfahrungen.
Auch ich habe die Realität zunehmend abstrakt betrachtet und somit alles zu einer Bildergeschichte oder auch Seifenoper degradiert, weil man sich dadurch besser von der Welt abschotten kann.
Dies hat sehr positive Folgen: Probleme schrumpfen zu unwichtigen Episoden in meiner Lebensgeschichte, belastende Situationen erscheinen eher komisch, usw.
ABER: Positive Emotionen kann ich ebenfalls nicht richtig wahrnehmen, weil auch diese nur aus der Beobachterperspektive wahrgenommen werden und ich langsam zu einem toten Geist in meinem lebenden Körper werde.
Abhilfe: Schwer, aber möglich. Ich habe es noch nicht geschafft, versuche es aber gerade:
Man muß in eine Rolle schlüpfen und diese vor sich selbst permanent spielen, dann kann man sich irgendwann damit identifizieren und hat wieder eine Persönlichkeit und ist nicht mehr der bloße Beobachter seiner eigenen Körperhülle.
Gruß
Desperado
Hallo
habe, soweit ich dies beurteilen kann, ähnliche Erfahrungen.
Auch ich habe die Realität zunehmend abstrakt betrachtet und
somit alles zu einer Bildergeschichte oder auch Seifenoper
degradiert, weil man sich dadurch besser von der Welt
abschotten kann.
…
Hm, sowas meinte ich eigentlich nicht, ich meinte etwas was die Realität etwas aufbläßt, ihr eine andere Dynamik verleiht, eigentlich fast das Gegenteil von Abstraktion.
Ein Beispiel dafür wäre z.B. Wenn man sich in einer Kneipe mit jemandem unterhält, sagt ‚das versteh ich nicht‘ und gleichzeitig fällt ein Glas herunter. Bei der Musik wären es Umweltgeräusche die zu der Musik passen, ein Hund bellt im Takt. Ich denke über etwas nach und schliesse die Augen und tippe in ein Wörterbuch, öffne die Augen und habe ein Wort getippt das genau zu dem passt was ich vorher
gedacht habe. Ich geh auf der Strasse durch eine Menschenmenge und denke über etwas nach, die Gesprächsfetzen die ich aufnehme scheinen meine Gedanken zu begleiten, man durch das Fernsehprogramm Zappt und plötzlich soetwas wie eine Unterhaltung mit dem Fernseher entsteht, man Gedanken hat umschaltet und den gleichen Gedanken ausgesprochen bekommt, oder schnodderigge Komentare einsteckt usw. Gut, das ist alles Zufall, nur wenn ich mich diesem Zufall öffne, ihn haben will, entwickelt es eine Art Eigendynamik, es kann zu einer Gewohnheit werden, besonders wenn man sich isoliert hat oder isoliert ist, wodurch auch immer. Es kommt dann manchmal vor das die Einordnung ‚das ist Zufall‘ nicht mehr automatisch erscheint und man sich dessen willentlich vergewissern muß. Das ist eigentlich schon alles, und ich wollte nur wissen ob das jemand so kennt und wenn ja, ob sie irgendwelche Tricks parat haben (Metapher erschlägt mich, seufz) wie man den alten Automatismus sauber wieder eingerichtet bekommt…
Ach ja gerade fällt mir ein, dass wohl manche diese Phänomene mit dem Wort ‚Drachen‘ betiteln.
Grüße
Stefan
Lieber Stefan,
in einem anderen Brett und in anderem Zusammenhang wurde neulich der Begriff „selektive Wahrnehmung“ angerissen.
Ein Beispiel von mir lautete: Eine Frau erfährt von ihrem Arzt, dass sie schwanger ist. Sie velässt die Praxis und sieht fortan dauernd schwangere Frauen (die waren vorher zwar auch da, aber vorher nur noch nicht in ihrem „Gesichtskreis“).
Ähnliches beschrieb ein anderer Freund, der nach dem Kauf eines jeweils „neuen“ Wagens auf den Strassen immer wieder überrascht war, wievielen Fahrzeugen „seiner“ Marke er plötzlich begegnete.
D.h. für mich auch: Wenn ich der Meinung oder zu der Überzeugung gelangt bin, alle Menschen sind hässlich oder unsozial oder was auch immer, dann werde ich aufgrund dieser selektiven Wahrnehmung ständig Beweise für eben diese eigens aufgestellte Behauptung finden.
Schaffen wir uns nicht Werte, um eine gewisse Sicherheit für unser Leben zu gewinnen? Ein sinnvolles Spiel vielleicht. Und wenn es denn ein Spiel ist, deren Regeln wir uns selbst aufstellen - wer hindert uns, diese Spielregeln zu ändern, wenn wir spüren, dass wir damit in die Irre gehen?
Villeicht sollte ich diesen Beitrag „off topic“ überschreiben, aber ich denke, einen Denkansatz zu Deiner Schwierigkeit liefert er doch.
LG,
Anja
Synchronizität
Hi Stefan
du schriebst im ersten Posting, daß du manchmal die aufgestoßene Tür willentlich wieder zumachen mußt. Ich entnehme dem, daß es dir auch gelingt.
Also möchte ich empfehlen: Mach das dann auch und laß diese Gedankenspiele. Paß auf dich auf (ja, ich weiß, daß das ein sinnloser Satz ist).
Über ein damit verwandtes Thema hat übrigens C.G.Jung geschrieben in der Abhandlung:
„Synchronizität akausaler Zusammenhänge“
in: Studien aus dem C.G.Jung-Institut Zürich,
Bd. IV Naturerklärung und Psyche
Rascher Vlg. Zürich 1952
Gruß
Metapher
Hi Stefan
du schriebst im ersten Posting, daß du manchmal die
aufgestoßene Tür willentlich wieder zumachen mußt. Ich
entnehme dem, daß es dir auch gelingt.
Ja, tut es. Es ist selten, verbunden mit einem meiner Gefühle
und es wundert mich halt wie es sich in mein Bewußtsein mogelt.
Also möchte ich empfehlen: Mach das dann auch und laß diese
Gedankenspiele. Paß auf dich auf (ja, ich weiß, daß das ein
sinnloser Satz ist).
Ich mach das schon länger nicht mehr aktiv, es kommt aber noch vor siehe unten.
Über ein damit verwandtes Thema hat übrigens C.G.Jung
geschrieben in der Abhandlung:„Synchronizität akausaler Zusammenhänge“
in: Studien aus dem C.G.Jung-Institut Zürich,
Bd. IV Naturerklärung und Psyche
Rascher Vlg. Zürich 1952
Und die Astrologen haben sich draufgesetzt, danke für den Hinweis
ich werd mir das Original evtl. ziehen. Ansonsten bin ich so entsetzt
in welchem Dunstkreis ich mich bewege, dass mir der Ausruf ‚Redundanz!‘, ‚Gleichschaltung!‘, ‚Common Sense!‘, ‚Roboter!‘
usw. notwendig erscheint. Lächel. Die Kamera zuhalt und dem Mod zuzwinker: ‚Könnte es möglich sein, dass wegen Datenbank-Performance-Problemen ein Löschen zufällig ausgewählter Artikel notwendig wird und natürlich zufällig dieser Thread gekillt wird?‘…
Grüße
Stefan
zwischen der Tür
Hallo Stefan,
in mir drängt sich der Eindruck auf, dass dir diese Art Fähigkeit der Wahrnehmung gefällt - das ist wie Naschen und zu wissen es tut in den Mengen nicht gut. Und dann sind zwei Seelen in der Brust, die deine Energie für innerliche Zweikämpfe verpulvern, wo doch eine verläßliche Statik von Körper-Geist-Seele wichtiger wäre - meiner Meinung nach.
Du scheinst auf dich selbst viel Einfluß nehmen zu können, was beneidenswert ist. Wäre es nicht vernünftig, wenn du dir über andere Ziele Gedanken machst, die etwas mit Wegen zu deiner persönlichen Weiterentwicklung als Mensch zu tun haben, statt, dass du in einen anderen Lebensraum fliehst, und das Spielchen Durchwitschen durch eine zuschlagende Tür spielst? Ich finde das schade um deine (Lebens)Zeit.
Es gibt Tage, da bin ich nicht gerne hier. Mir helfen körperliche Wahrnehmungen auf die Erde zurück, alles was mit meinen 5 Sinnen zu tun hat. Wenn der Geist Eigendynamik entwickelt, dann neigt er dazu den Körper Verachtung entgegen zu bringen, und das rächt sich auf Dauer. Doch hat Laufen bis zum Seitenstechen der Geist keinen Einfluß darauf. Wohltuende Musik, sag deinem Geist, dass sie gräßlich ist… Da setze ich meine Bremsen ein, wenn ich entrücke.
Du hast du dir selbst noch mehr zu bieten als bisher, und vorallem leben- und liebenswertes, die etwas mit deiner Autenzität und damit mit der Realität zu tun haben.
viele Grüße
grilla
Hallo,
vielleicht hätten wir es doch per E-Mail klären sollen…
Ich beantworte es bzw. schreib meine Gedanken dazu trotzdem erstmal hier.
in mir drängt sich der Eindruck auf, dass dir diese Art
Fähigkeit der Wahrnehmung gefällt - das ist wie Naschen und zu
wissen es tut in den Mengen nicht gut. Und dann sind zwei
Seelen in der Brust, die deine Energie für innerliche
Zweikämpfe verpulvern, wo doch eine verläßliche Statik von
Körper-Geist-Seele wichtiger wäre - meiner Meinung nach.
Schön wärs wenn ich nicht verpulvern müsste, ich hab in meinem Leben in so vielen Abgründen gewühlt und zeitweise viel Scheiss zugelassen, das sind Altlasten mit denen ich umgehen muß ob mir das passt oder nicht. Hinzu kommt dass ich schliesslich noch interagiere mit meiner Umwelt, was auch nicht immer konfliktfrei läuft und ich somit schauen muss wo lass ich meine Mechanismen bestehen und wo schau ich das ich sie auflöse, damit sie mir nicht im Weg stehen oder gar zerstörerische Situationen einleiten die Niemandem nützen. Das zum generellen, in diesem speziellen Fall, gut geb ich dir recht, was ist daran schlimm wenn ich nasche, nichts erstmal. Nur kann dieses Naschen auch in die Paranoia abdriften, Zufälle können als Angriffe gewertet werden etc. Das gilt es zu unterbinden, deswegen meine Vorsicht in diesem Punkt, lieber gleichzeitig die Sicherungsleine Zufall angelegt haben als die Kontrolle darüber zu verlieren was mir noch guttut. Das muss meiner Meinung nach nicht unbedingt als Zweikampf bewertet werden. Verlässliche Statik ist natürlich wünschenswert, nur manchmal beginnt man Dinge deren Folgen nicht 100% abschätzbar sind, ein Seiteneffekt kann auftreten, die ‚Sonderwahrnehmung‘ des Zufalls kann sich einstellen ohne das die Sicherheitsleine sofort present ist, gut in dem Moment gehen bei mir schnell die Alarmsirenen los, aber das es soweit kommt finde ich schon bemerkenswert.
Du scheinst auf dich selbst viel Einfluß nehmen zu können, was
beneidenswert ist. Wäre es nicht vernünftig, wenn du dir über
andere Ziele Gedanken machst, die etwas mit Wegen zu deiner
persönlichen Weiterentwicklung als Mensch zu tun haben, statt,
dass du in einen anderen Lebensraum fliehst, und das Spielchen
Durchwitschen durch eine zuschlagende Tür spielst? Ich finde
das schade um deine (Lebens)Zeit.
Wenn du damit auf die selbstgewählte Isolation anspielst, die war notwendig, ich mußte mich von einer Sucht befreien und dem die Sucht fördernden Umfeld entfliehen bzw. Standhaftigkeit entgegensetzen und wieder auf eigenen Füßen stehen und dies konstruktiv und nicht fatalistisch destruktiv. Klar strahlen und dabei sein, stimmt davon könnte ich mehr gebrauchen, keine Frage, nur ist dies imho nicht so leicht zu erreichen, finde erstmal die richtigen Leute dafür, im Moment kann ich das eigentlich nur bei meinem Sohn und z.T. bei seiner Mutter. Aber das ist für mich, und meine Erfahrungen schon sehr viel und kann mir genügen. Das Phenomen von dem ich berichtet habe ist auch nur ein winziger Ausschnitt aus dem was ich treibe, ich betreibe (betrieb) das nicht Vollzeit oder als Realitätsflucht, als Bonbon schon.
Es gibt Tage, da bin ich nicht gerne hier. Mir helfen
körperliche Wahrnehmungen auf die Erde zurück, alles was mit
meinen 5 Sinnen zu tun hat. Wenn der Geist Eigendynamik
entwickelt, dann neigt er dazu den Körper Verachtung entgegen
zu bringen, und das rächt sich auf Dauer.
Das wiederum kenne ich nicht, ich mag meine Existenz, diese ist auch stabil im Kern was mir oft den Arsch gerettet hat. Hat vielleicht etwas damit zu tun das ich ein Mann bin, ich muß mich nicht mit monatlichem Unwohlsein herumschlagen, und auch nicht mit der manchmal negativen Einordnung durch patriarchale Mythen (ich sag nur, schau dir den Scheiss an den Schopenhauer und Freud zum Thema Frauen geschrieben haben).
Doch hat Laufen bis zum Seitenstechen der Geist keinen Einfluß
darauf. Wohltuende Musik, sag deinem Geist, dass sie gräßlich ist… Da setze
ich meine Bremsen ein, wenn ich entrücke.
Ich hab auch Phasen in denen ich keine Musik hören mag, dies aber nicht weil mir die eventuelle Synchronizität zu viel wird, sonern weil ich die Texte nicht mehr hören kann und mich die damit transportierten Weltbilder auf den Nerv gehen oder ich mich von ihnen eingeengt fühle.
Du hast du dir selbst noch mehr zu bieten als bisher, und
vorallem leben- und liebenswertes, die etwas mit deiner
Autenzität und damit mit der Realität zu tun haben.
Das ist das wohlige daran, die Verstärkung des Seins sozusagen.
Grüße
Stefan
Überhaupt nicht off topic, halt der Filter, das Sieb, die Lupe die unser Bewußtsein einsetzt, einfach aus dem Vorgang Planen abgeleitet, die Zielstrebigkeit, vom Akt des Schaffens losgelöst, die die Sicht bedingt. Gibt einen Hirnbereich in uns (Namen hab ich vergessen) der dafür Zuständig ist. Meine Frage(n) zielt(en) auf das Kennen dieser Möglichkeiten und die spezielle war, ob ihr eine Tür schliessen könnt, ob ihr einen Türschliesser habt (diese Kästen mit winkelarm oben an der Tür) oder ob ihr einfach eine neue aufmacht und die alte vergesst. Bei mir fegt halt manchmal ein Wind durch die noch offene und ich muß zurückgehen und sie schliessen obwohl ich eigentlich einen Türschliesser habe.
Grüße
Stefan
Moin,
Gibt es eine
Technik diesen, natürlich teilweise auch wohligen Zustand (der
aber leider auch nach hinten losgehen kann), zu unterbinden?
Wäre nett wenn jemand was dazu sagt.
Ich würde dir empfehlen, dich vielleicht mal einer Meditationsgruppe des Zen-Buddhismus anzuschließen. Ziel der buddhistischen Meditation ist nicht die Flucht aus der Welt sondern der Versuch, die Welt unvoreingenommen Wahrzunehmen. Dabei hat man auch immer wieder mit plötzlich auftretenden Geisteszuständen zu kämpfen, die einem unangenehm sind, Angst einjagen etc. Es werden dann Möglichkeiten aufgezeigt, wie man eventuell damit umgehen kann.
Für dich wäre wichtig, dass du eine Zen-Gruppe mit einem fähigen Leiter findest. Falls du mir sagst, in welchem Ort du wohnst, könnte ich mal gezielt für dich suchen.
Gruß
Marion
ReMoin,
Ich würde dir empfehlen, dich vielleicht mal einer
Meditationsgruppe des Zen-Buddhismus anzuschließen.
Danke für den Tip, ist sicher nett gemeint, ich hab nur ein Paar Probleme mit Religionen im allgemeinen und ein Paar mit dem Buddhismus im speziellen (Buddha konnte mit dem Bauchnabel keine Flöte spielen), die ich hier nicht auch noch auswalzen möchte. Nochmal Danke, aber da gehör ich wirklich nicht hin.
Grüße
Stefan
'n Abend
Moin Stefan,
ok, wenn du meinst…
Du fragst allerdings nach möglichen Techniken. Welche
Qualifikation sollte denn deiner Meinung nach jemand haben,
der in der Lage ist, dir diese Techniken zu vermitteln ?
Er sollte zumindest wissen was ich meine.
Oder hast du vor, wieder alleine herumzuexperimentieren ?
Sowieso, immer, weil das schließlich niemand anderes für mich machen kann. Lass man gut sein, ich komm schon klar. Ich wollte nur wissen ob irgend jemand diese Effekte auch genutzt hat und wie er damit umgeht. Mehr nicht. Dann hätte ich mir überlegt ob ich das auch so machen kann, bzw. hätte erstmal aufs gründlichste untersucht/überlegt welche Bedeutung diese evtl. Technik für mich haben könnte usw…
Grüße
Stefan
…du bist gerade wütend und die gläserne salatschale zerspringt neben dir aus völlig unerfindlichen gründen…du hast dich gerade von deiner liebsten getrennt und ein rotkelchen versucht wie irrsinnig durch das geschlossene fenster in dein zimmer hinein zu fliegen…ja und der fernseher! da kann ich heute drüber lachen, damals fand ich es alles andere als zum lachen, kann mich noch sehr gut daran erinnern!: mein zustand war bei dieser begebenheit äußerst instabil- glotze an zum ablenken. du zappst durch die kanäle und alles „dreht“ sich nur um dich…ein fußballspiel, ahh dürfte „sicher“ sein.fußballkommentator „…jetzt hat er den ball…versucht sich auf der linken seite regelrecht durch zu mogeln…doch er verliert den ball…versucht nach zu setzen…und nein, er foult…er foult…was für ein böses foul, sowas hat er doch gar nicht nötig…das dürfte die rote karte geben…“ (da muß ich jetzt noch lachen…aber damals!..).
ja ich glaube ich weiß jetzt was du meinst (was ich in anderen threads bzgl. deiner angedeuteten bewußtseinsebene nicht verstanden habe!)!
allerdings haben sich bei mir diese „ebenen“ nicht durch willentliche techniken ergeben, sondern durch das experimentieren mit gewissen „bewußtseinserweiternden“ „mittelchen“ in meinen frühen jahren, von denen ich auch schnell wieder die finger von ließ ( die erfahrungen daraus möchte ich auch heute nicht missen, würde aber niemanden diese art des „weges“ empfehlen). sie prägten mich allerdings dahin gehend, dass ich mich über jahre intensivst mit allen arten von „grenzwissenschaften“ beschäftigte (bis ich eine „eingebung“ hatte und auch dieses ließ).
gerade diese intensive beschäftigung mit den „grenzbereichen“, bescherten mir auch beschriebene ebenen. und nicht nur das sie für mich damals nur als „bedrohlich“ empfundene „seinszustände“ hervor brachten, sie bargen ja auch „seinszuständen“ von bis dahin nie gekannter schönheit und glücksseligkeit! und sie schienen mir damals auch so etwas wie „macht“ zu suggerieren. wenn du in der nacht träumst was genau so in den nächsten tagen passiert…wenn du was sagst und immer wieder von anderen hörst " he, genau das hab ich gerade gedacht! wieso weißt du immer was ich denke!?"…du über monate immer schon vorher weißt wer dran ist,wenn das telefon klingelt…usw.usw…dann kann man auch schnell in die ebene der „eitelkeit“ rutschen…das ganze als „spiel“ betrachten, was es nur gilt zu beherschen…naja so erging es mir selbst damals jedenfalls auch…aber das schöne ist, dass sich gewisse „dinge“ von selber wieder verschließen, sobald das „ich“ daran schrauben möchte ( was zb das „vorhersehen“ betrifft).
wie dem auch sei, sicher teilen wir nicht alle erfahrungen in diesem zusammenhang, aber ich denke, ich weiß jetzt schon eher was du meinst…
mit lieben grüßen
nadir
ach ja! was meinst du damit, dass einige „quellen“ diese phänomene mit dem wort „drachen“ bezeichnen???..was sagen diese „quellen“
darüber?das würde mich sehr interessieren!!!
Na endlich, die langersehnte Antwort, sowas hatte ich gesucht…
…du bist gerade wütend und die gläserne salatschale
zerspringt neben dir aus völlig unerfindlichen
gründen.
Bei mir sind dann gerne die Glühbirnen zersprungen die ich angeschaltet habe…
…du hast dich gerade von deiner liebsten
getrennt und ein rotkelchen versucht wie irrsinnig durch das
geschlossene fenster in dein zimmer hinein zu fliegen…ja und
der fernseher! da kann ich heute drüber lachen, damals fand
ich es alles andere als zum lachen, kann mich noch sehr gut
daran erinnern!: mein zustand war bei dieser begebenheit
äußerst instabil- glotze an zum ablenken. du zappst durch die
kanäle und alles „dreht“ sich nur um dich…ein fußballspiel,
ahh dürfte „sicher“ sein.fußballkommentator „…jetzt hat er
den ball…versucht sich auf der linken seite regelrecht durch
zu mogeln…doch er verliert den ball…versucht nach zu
setzen…und nein, er foult…er foult…was für ein böses foul,
sowas hat er doch gar nicht nötig…das dürfte die rote karte
geben…“ (da muß ich jetzt noch lachen…aber damals!..).
Kenn ich, ich hab aber von den harten Sachen (LSD,Pilze) die
Finger gelassen. Beim Fernsehen hatte ich allerdings echte Zuwendungen (Allerdings nur im Augenwinkel und ich bin mir nicht mehr 100%ig sicher ob ich es nicht nur geträumt hatte), die gute Frau Maischberger hatte mich direkt angesprochen… Dann hab ich mal ein Bild gemalt auf dem ein alter Mann unter einer Brücke langgeht und sich auf einen Stock stützt, ein paar Wochen später ging ich unter der Brücke durch und fand im der Rinne neben dem Bordstein eine entsprechende Eisenstange (hätte ich mitnehmen und einrahmen sollen) usw.
ja ich glaube ich weiß jetzt was du meinst (was ich in anderen
threads bzgl. deiner angedeuteten bewußtseinsebene nicht
verstanden habe!)!
allerdings haben sich bei mir diese „ebenen“ nicht durch
willentliche techniken ergeben,
Mit willentlich meinte ich eigentlich nur das man sich dementsprechend öffnet, es in einem gewissen Maß will, seine Aufmerksamkeit darauf richtet.
sondern durch das
experimentieren mit gewissen „bewußtseinserweiternden“
„mittelchen“ in meinen frühen jahren, von denen ich auch
schnell wieder die finger von ließ ( die erfahrungen daraus
möchte ich auch heute nicht missen, würde aber niemanden diese
art des „weges“ empfehlen). sie prägten mich allerdings dahin
gehend, dass ich mich über jahre intensivst mit allen arten
von „grenzwissenschaften“ beschäftigte (bis ich eine
„eingebung“ hatte und auch dieses ließ).
Ich hab wie gesagt die Finger davon gelassen. Ich kannte den Text von Hoffmann und hab wegen der extremen Toxität so meine Befürchtungen gehabt…
gerade diese intensive beschäftigung mit den „grenzbereichen“,
bescherten mir auch beschriebene ebenen. und nicht nur das sie
für mich damals nur als „bedrohlich“ empfundene
„seinszustände“ hervor brachten, sie bargen ja auch
„seinszuständen“ von bis dahin nie gekannter schönheit und
glücksseligkeit! und sie schienen mir damals auch so etwas wie
„macht“ zu suggerieren.
Ich hab noch mit nichtkausalen Ritualen experimentiert, die sind dann allerdings teilweise in üblen Katastrophen ‚gelandet‘ und die Möglichkeit neben der Vorraussicht auch Verursacher zu sein hat mir nicht mehr geschmeckt und ich habs aufgegeben.
wenn du in der nacht träumst was genau
so in den nächsten tagen passiert…
Hatte ich eine Woche vor dem 11. September, war heftig, ich konnte es aber noch in befriedigender Weise mit meinem normalen Leben in Verbindung bringen (Schreck beleuchtet seltsam).
wenn du was sagst und
immer wieder von anderen hörst " he, genau das hab ich gerade
gedacht! wieso weißt du immer was ich denke!?"…du über
monate immer schon vorher weißt wer dran ist,wenn das telefon
klingelt…usw.usw…dann kann man auch schnell in die
ebene der „eitelkeit“ rutschen…das ganze als „spiel“
betrachten, was es nur gilt zu beherschen…naja so erging es
mir selbst damals jedenfalls auch…aber das schöne ist, dass
sich gewisse „dinge“ von selber wieder verschließen, sobald
das „ich“ daran schrauben möchte ( was zb das „vorhersehen“
betrifft).
Ich denk mal das ist einfach soziale Kompetenz und das Thema worüber ‚man spricht‘, Wiederholungen von (thematischen) Abläufen die man miterlebt hat, wobei auch Themenwechsel vorkommen können. Das wegrutschen ist glaub ich der normale ‚aufgeklärte‘ Verstand der festverdrahtet den Riegel vorschiebt, es kommt einnem wie mangelnde Konzentration vor, vielleicht ist die Dopaminspülung die ‚richtig‘ sagt wenn eigentlich vom realistischen, reproduzierbaren Weltbild her kein ‚richtig‘ kommen sollte aufgebraucht. Es ist ja schließlich auch soetwas wie ein euphorischer Zustand und der kann auch beendet werden wenn man ahnt das man auf dem Holzweg ist…
wie dem auch sei, sicher teilen wir nicht alle erfahrungen in
diesem zusammenhang, aber ich denke, ich weiß jetzt schon eher
was du meinst…
Ich denke mal da bin ich mit dir einig.
ach ja! was meinst du damit, dass einige „quellen“ diese
phänomene mit dem wort „drachen“ bezeichnen???..was sagen
diese „quellen“
darüber?das würde mich sehr interessieren!!!
z.B. Immer wiederkehrende Muster in komplexen Funktionen wie z.B. der Mandelbrotmenge, da gibt es Grundformen die sich bei ungenauer Betrachtung an mehreren Stellen zeigen. Sehen aus wie Drachen…
Dann hätte ich noch einen Text von Lars Gustaffson aus ‚Das seltsame Tier aus dem Norden‘. Da denkt eine degenerierende KI sich diverse Geschichten aus und eine davon handelt von einem Navigationscomputer der seine Arbeit für ein paar ms eistellen muß/will weil er angesprochen wird, die Konversation ist eine Art Philosophische Abhandlung und es lässt sich nicht herausbekommen woher sie stammt, eine Theorie ist dann, dass die Konversation ein Drachen in der Komplexität des Navigationscomputers (wobei dieser allerdings einzigartig, also nonkausal ist) war…
Grüße
Stefan
phänomene mit dem wort „drachen“ bezeichnen!???
Hatte noch vergessen das das Wort Drachen im englischen ‚dragon‘ oder auch ‚drag on‘ etwas ans licht ziehen, wahr machen usw. bedeuten könnte, dass ist aber nur meine eigene Bastelei 
Nochmal
Grüße
keine schlechte „bastelei“ wie ich find!!!
mein interesse am „drachen“ bezog sich vor allem an nicht wenige prägnante träume die ich in dieser zeit hatte…ich versuchte damals den „drachen“ rein von den „märchen“-überlieferungen zu betrachten…den aspekt deiner „bastelei“ hab ich in diesem sinne am wenigsten in erinnerung…da hab ich wohl was übersehen…
liebe grüße
nadir