habe mir im Laufe meines Lebens angewohnt gleich der Außentemperaturen mit gekipptem oder leicht geöffnetem Fenster zu schlafen. Tja, und hi und da gibt es ein paar Tage, die durchaus schweinekalt sind und mir den Schlaf rauben.
Weshalb das Fenster nicht schließen? Tja, ich fühle mich nach dem Aufwachen (von wegen aufwachen) benebelt. Brauche die Frischluft.
Auch der Versuch abends nochmal eine Weile durchzulüften, hilft nicht wirklich. Nachtspeicheröfen darf ich finanzieren. Und wenn ich auch der Nachtspeicherofen nur wenig aufgeladen wird, sodass nichts eingefriert, drehe ich dennoch nicht den Thermostaten auf.
Leider war ein Nebeneffekt, dass durch die nasse Kälte es im Schlafzimmer leicht zu schimmeln begann. Das sollte natürlich auch keinesfalls sein. Also, Schimmel entfernt und nun schlafe ich seit kurzem mit geschlossenem Fenster.
Doch ich fühle mich morgens ziemlich bettreif und unausgeschlafen. Mir fehlt das Schlafen in der Großstadtluft. Was tun?
Schlafsack noch ins Bett packen? Zweite Daunendecke?
Wie etwaigen wiederkehrenden Schimmel verhindern?
Das benebelte Gefühl am Morgen im Kopf mag ich jedenfalls nicht länger hinnehmen.
Hi, Romana,
also wir schlafen - welche Temperatur auch immer herrscht - bei sperrangelweit geöffnetem Fenster. Wenn es sehr kalt ist, kommt natürlich eine zusätzliche Wolldecke oben drauf (aber die wird meistens in der Nacht heruntergestrampelt). Als Einschlafhilfe wird gerne auch eine Wärmflasche oder bei meiner Neigung zu kalten Füßen auch ein Paar Wollsocken genommen.
Hallo,
Schimmel entsteht bei hoher Feuchte, in der Luft bzw an den Waenden.
Zur Abhilfe solltest Du die Luftfeuchte senken, in der Folge werden die Waende trockener. Die Luftfeuchte senkst Du mit Erwaermung der Luft, dabei wird sie relativ trockener. Relativ bedeutet, das Wasser ist zwar immer noch drin, aber warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen bis sie gesaettigt ist. Diese warme Luft kannst Du mittels Stosslueftung aus dem Fenster rausschicken, mit dem Wasser. Dabei kommt neue feuchte Luft hinein. Diese ist aber kalt und nach Erwaermen wird sie wahrscheinlich relativ trocken sein. Besonders gut funktioniert es im kalten trockenen Winter, sehr schlecht im feuchtwarmen Herbstregen.
Du kannst ein Zimmer auch sehr feucht bekommen, wenn Du warme Luft aus anderen Raeumen, besonders aus Bad oder Kueche, durch dieses kalte Zimmer ins Freie leiten willst. Die Luft wird im Zimmer kalt und gibt viel Wasser ab.
Dein Schimmelmittel kann moeglicherweise noch ausduensten und fuer schlechte Luft sorgen. Ebenso allerlei im Schlafzimmer wie Teppichboden, Spanplatten, Blumen, Plastik in den Tapeten. Wenn Du Verbesserungen an allen Fronten suchst, reichts hoffentlich irgendwann fuer ein nur wenig gekipptes Fenster.
Also, wir schlafen immer bei geschlossenen Fenstern (Einflugschneise Flughafen - Lärm!). Dabei lassen wir in der ganzen Wohnung alle Türen auf und haben keine Probleme. Kurz vor dem Schlafengehen werden das Schlafzimmerfenster und die gegenüberliegende Balkontür für ca. 5 Minuten zum Lüften geöffnet. Das Gleiche machen wir am nächsten Morgen.
Wie Anne weiter unten auch schon schreibt, lüßften wir auch mittels geöffneten Türen. Außerdem haben wir gegenüber das Schlafzimmers das Bad und dort ist (außer bei ab - 8 °C oder so) nachts immer ein Fenster gekippt.
Das ist herrlich… Zumal unsere nachbarn über uns fröhlich auch im SchlaZi heißen und die Rohre über Putz liegen…
hallo Romana,
hier in Schleswig-Holstein, an der See, gibt es immer den Tipp die Schlafzimmertür geöffnet zu lassen und im Nebenraum das Fenster auf Kipp zu stellen. So zieht die feuchte kalte Nachtluft nicht direkt am Nacken, im Zimmer bleibt es aber angenehm kühl.
Gruß kiekut