Schlafenszeit und Handykartenregelung 14jährige

Hallo wwwler,

wann schickt ihr eure Kinder oder wann gehen die 14jährigen Abends schlafen,
wenn Schulzeit ist? Und wie handhabt ihr die Sache mit dem Handy ?
Ich weiß dass es schon hin und wieder diskuttiert wurde - ich möchte nur
wissen, ob der überwiegende Teil der Eltern seinen Kindern monatlich eine
Aufladekarte spendiert und ob ihr das auch tut/tun würdet, wenn die Karte am
nächsten Tag wieder abtelefoniert ist?

Danke
Katrin

Hallo Katrin!

Unser 12jähriger geht mit seinen jüngeren Brüdern um 21:00 Uhr schlafen, die 14jährige darf bis 22:00 Uhr aufbleiben. Um 6:30 ist Aufstehenszeit, und das klappt. Manchmal darf die 14jährige auch auf Wunsch länger aufbleiben - allerdings nur mit dem Hinweis, dass es anschließend kein Problem beim Aufstehen geben darf. Das hat bis jetzt funktioniert.
Handyguthaben bekommen die Kinder pro Jahr 40 Euro (2 St. 20 Euro-Karten) - mehr ist in einer kinderreichen Familie nicht drin. Das Telefon ist für sie nicht zum Quatschen sondern für Notfälle da.

Soviel dazu, wie es bei uns gehandhabt wird.

Schöne Grüße

Hanna

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Hi,
du hast dich zwar an die Eltern gewandt, aber ich sag jetzt trotzdem mal was (sorry:wink:)
Ich habe nie wenig Tachengeld bekommen. Aber es war natürlich immer zu wenig( So viel wie ich brauchte, haetten mir meine Eltern gar nicht geben können). Aber ich habe nie am Ende des Monats oder für irgendwas extra Geld bekommen. Nach dem Motto: „Ups, wir haben den 20. und ich habe kein Geld mehr, da gehe ich doch mal schnell zu Papi und hol neues“.
Dafür kann ich inzwischen mit Geld umgehen (es wird am 20. trotzdem eng, aber es geht irgendwie).
Will sagen: Warum solltest du deinem Kind ne Handykarte bezahlen. Gib ihm ausreichen Taschengeld, dann kann es sich schon aussuchen was es damit macht und wenn es will auch den ganzen Monat telefonieren und sonst nix machen. Dann hast du auch kein Problem mehr, wieviele das Kind kriegt und erreichbar ist es immer (ich kann mich ja kaum noch zurück halten was den Sinn von handys angeht, aber das wäre zu off-topic*mitmiramkämpfen*)
So soviel mal von mir dazu

freak

ganz einfach

Hallo

  1. schlafen
    man kann und soll ein 14-jaehriges kind nicht zum schlafen zwingen, allerdings ist es hilfreich, eine ruheumgebung ohne fernseher etc anzubieten - daher war meine regelung: wochentags um 10 ins fernseh- und computerfreie zimmer - wenn dann noch bedarf zum lesen da war, gern genehmigt.

  2. handy
    erstausstattung = prepaidkarte, dann nichts mehr, denn wie soll das kind sonst „lernen“, dass telefonieren + sms senden geld kostet…
    wenn allerdings dann der wunsch bestand, weitere karten zu haben, war das dann ein leicht zu besorgendes geburtstags- oder sonstiges geschenk…
    gruss
    khs

Herzlichen Glückwunsch!
Hi Karl-Heinz!

wochentags um 10 ins fernseh- und computerfreie zimmer - wenn
dann noch bedarf zum lesen da war, gern genehmigt.

Ich gratuliere Dir dazu, dass Dein Kind im Alter von 14 noch keine Flimmerkiste im Zimmer stehen hatte! Das ist jetzt überhaupt nicht ironisch gemeint, sondern mein voller Ernst!

Wollte ich einfach nur mal loswerden!

Liebe Grüße
Guido

hi guido,

das war und ist eine der wesentlichen uebereinstimmungen in erziehungsmethoden gemeinsam mit meiner frau:

fernsehen NUR im wohnzimmer!

  1. die notwendigkeit zu diskutieren, was ueberhaupt gesehen wird, hat zumindest eine "soziale komponente ", in der man geben + nehmen lernt.
  2. zwangslaeufig fuehrt gemeinsames fernsehen zu gemeinsamen diskussionen ueber das gesehene
  3. gemeinsames fernsehen ermoeglicht prinzipiell gemeinsame gespraeche ueber andere dinge
  4. es wird weniger, aber gezielter ferngesehen, weil die einigung nicht immer eintritt…
  5. der „muell“ wird gar nicht erst eingeschaltet, da irgendein familienmitglied schon ein argument dagegen haben wird …
    unsere „kleine“ wollte immer marienhof oder lindenstr. sehen, aber die groesseren brueder haben ihr das gruendlich vermiest, und im nachhinein kann ich eine gewisse zufriedenheit darueber nicht verleugnen :wink:… und sie ist auch ohne soaps nen nettes maedel geworden…

und wenn die groesseren brueder irgendwelche behaemmerten action-filme sehen wollte, hat die kleine dazwischengequatscht und sich ueber die machos lustig gemacht…

… und die groesseren brueder haben sich dann irgendwann tv-karten in ihre pcs gebaut, aber festgestellt, dass es dann im alleingang halt keine kartoffelchips, eis oder was zu trinken gibt… war wohl ganz schoen langweilig, denn das solofernsehen dauerte nicht lange…

es geht also auch ohne, und geschadet hat es ihnen garantiert nicht…
gruss
kuddel

3 „Gefällt mir“

Hi Guido,

wir beide sind ungefähr gleich alt, deswegen meine Frage: hattest Du denn mit 14 Glotze & Rechner?

Ich habe erst zum 16. Geburtstag einen eigenen Fernseher und eine ordentliche Stereoanlage bekommen. Mit 14 (das war 1984) fand ich es überhaupt nicht schlimm, so etwas nicht mein Eigen nennen zu können (klar, ich hatte einen Kassettenrecorder und außerdem gab es zu Hause zwei Fernseher). In dem Alter war ich ohnehin lieber draußen und habe Gotcha gespielt, als vor der Flimmerkiste zu hocken… *ggg*

Beste Grüße

Tessa

Handyguthaben bekommen die Kinder pro Jahr 40 Euro (2 St. 20
Euro-Karten) - mehr ist in einer kinderreichen Familie nicht
drin.

Hallo Hanna,

das hört sich ja schon fast nach Entschuldigung an. Mehr vertelefoniere ich mit meinem privat und geschäftlich genutzten Handy auch nicht. Ich bin erreichbar und kann mich nötigenfalls von unterwegs melden. Was haben Kinder im Normalfall zu telefonieren? Es wird überwiegend SMS-Spielerei sein. Wenn man dafür eine enge Grenze zieht, finde ich das völlig in Ordnung.

Gruß
Wolfgang

Ich gratuliere Dir dazu, dass Dein Kind im Alter von 14 noch
keine Flimmerkiste im Zimmer stehen hatte! Das ist jetzt
überhaupt nicht ironisch gemeint, sondern mein voller Ernst!

Ich hätte gar kein Geld meinen Kindern eigene Fernseher in die Zimmer zu stellen, im Zimmer meines Sohnes wäre auch kein Platz dazu.
Handy haben beide Kinder (13,5 und 11 Jahre) auch nicht, wir haben ein Familienhandy, das kriegt bei Bedarf der, der es braucht. Meist braucht es merkwürdigerweise keiner.

In der Woche verschwinden meine Kinder i.d.R. bis spätestens neun Uhr in ihren Zimmern, auch weil ich da meine Ruhe haben möchte, lesen ist noch erlaubt, ich achte nur drauf, daß es nicht regelmäßig später als 22.30 wird (die Lütte nutzt das eh noch nicht). Ansonsten gilt, wer morgens nicht rauskommt oder tagsüber schlechter Laune ist, der muß eben eher schlafen.

Gruß Maid

Hi Tessa!

wir beide sind ungefähr gleich alt, deswegen meine Frage:
hattest Du denn mit 14 Glotze & Rechner?

Mit 15 - naja, eigentlich fast 16 bekam ich meinen ersten „Rechner“ - naja, halt die gute alte Brotkiste (C64) - zu Weihnachten!

Einen Fernseher hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon - allerdings stand der da meist nur (außer, wenn Formel 1 - nicht das Rennen - lief)! Nachdem ich meinen Compi dann hatte, war er häufig in Betrieb - allerdings selten zum Fernsehen!

Stereoanlage hatte ich zur Verfügung! War die von meinem Bruder - und der war eher selten da…

Ich habe erst zum 16. Geburtstag einen eigenen Fernseher und
eine ordentliche Stereoanlage bekommen. Mit 14 (das war 1984)
fand ich es überhaupt nicht schlimm, so etwas nicht mein Eigen
nennen zu können (klar, ich hatte einen Kassettenrecorder und
außerdem gab es zu Hause zwei Fernseher). In dem Alter war ich
ohnehin lieber draußen und habe Gotcha gespielt, als vor der
Flimmerkiste zu hocken… *ggg*

GOTCHA! Damals??

Liebe Grüße
Guido

GOTCHA! Damals??

Heeeeey, was ist denn gegen Gotcha einzuwenden???

Ciao

Tessa

Erstmal unsere Regelung
Hallihallo,

ich sollte vielleicht zum besseren Verständnis unsere momentane Regelung angeben, welche schon ziemlich lange besteht:

Meine Tochter hat 2 Zimmer - eines für den Tag mit Fernseher, Musik, Schreibtisch und so und eines mit Kleiderschrank und großem Bett (wir sind kürzlich größer gezogen und konnten daher etwas großzügiger einrichten und Zimmer verteilen).
Bisher ist es so, dass sie um 21 Uhr im Bett sein muss und kann dort noch bis ca. 21.30 Uhr lesen. Vor 22 Uhr schläft sie eigentlich nie ein. (Morgens gibt es nie Probleme beim aufstehen) Nun, da sie 14 ist, hatte sie mich gefragt, ob sie denn nicht mal etwas länger aufbleiben kann. Daher hat mich allgemein interessiert, wie lange eure Kinderchen so wach sind.

Zum Handy: Sie hat ihre Prepaidkarte und bekommt monatlich 20 Euro Taschengeld. Davon kann sie entscheiden, ob sie sich eine Karte kauft oder lieber etwas anderes. (Ihre Lieblingszeitschrift haben wir im Abo, die muss sie nicht mehr kaufen). Meist kauft sie eine Karte, die ist aber am nächsten Tag bis auf 2-3 Euro wieder leer. Das ärgert mich eben immer so. Oft habe ich aber schon gelesen, dass viele Eltern ihren Kids noch eine Karte im Monat kaufen und den Rest müssen sie selber regeln. Man will ja auch keine Rabenmutter sein :wink:
Allerdings bin ich auch dagegen, wenn sie ständig von der Familie einfach so neue Karten zugesteckt bekommt, denn dann geht es immer munter weiter, frei nach dem Motto: „Die Oma (…der Onkel) geben mir schon eine neue Karte“
Das habe ich eigentlich deshalb meiner Familie „untersagt“.

Katrin

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Hi!

Heeeeey, was ist denn gegen Gotcha einzuwenden???

NIX!

Nur war mir das damals noch unbekannt! Irgendwann so gegen 86 oder 87 gab es einen Film…

Grüße
Guido

NIX!

Gut!

Nur war mir das damals noch unbekannt! Irgendwann so gegen 86
oder 87 gab es einen Film…

Ich meine auch nicht das PC-Spiel (als ‚Paintball‘ oder so ähnlich ist es - glaube ich - im Umlauf). Nö, nö, wir haben damals in Militärklamotten durch den Dschun… ähm… durch den Wald und durch den Schlamm gekämpft… *lach*

Greetings

Tessa

Hallo Katrin,

eigentlich kann ich gar nicht mitreden - mein Sohn ist nicht mal ein Jahr… Aber ich will trotzdem mal meinen Senf dazugeben:

14 Jahre ist im Leben eines Teenagers ein wichtiges Datum. Ab jetzt wird sie vom Staat wesentlich stärker anerkannt (vom Strafrecht bis zum Vertragsrecht). Von daher ist das ein gutes Alter für mehr Selbstverantwortung.
Offensichtlich habt Ihr bis jetzt ja klare Regelungen, die auch gut zu funktioneren scheinen - also auch von beiden Seiten akzeptiert werden. Darauf kannst Du doch wunderbar aufbauen, wie wäre es denn mit folgendem Vorgehen:
Frage sie, was sie für sinnvoll hält, unter der Prämisse, daß sie ausreichend Schlaf bekommt - also morgens aufstehen kann und den Tag ordentlich und wach über die Runden kriegt. Wenn es halbwegs seriös erscheint, macht eine Probezeit von vielleicht einem Monat aus. In der Zeit mußt Du sie halt genau beobachten und vor allem ein Tagebuch führen. Dann kannst Du ihr im Zweifel auch genau sagen warum die Regelung halt doch nicht richtig ist (es macht sich in meinen Augen besser, wenn man in der Diskussion, ob der Schlaf denn nun ausreicht oder nicht, ihr genau sagen kann was wann war und nicht sagt „Du warst immer so unausgeschlafen“).
Und wenn Ihr nach der „Probezeit“ feststellt, daß die neue Regelung i.O. ist, umso besser. Dann habt Ihr wirklich beide gewonnen!
Ich halte es für einen Fehler, sich bei solchen Regelungen nach anderen Familien zu richten. Jeder Mensch ist nun einmal anders, und wenn das eine Kind schon um 20:00 Uhr schlafen muß um ausgeschlafen zu sein, kann ein anderes locker bis 22:00 Uhr oder länger aufbleiben.

Wegen dem Handy kann ich mich meinen Vorrednern eigentlich nur anschließen. Das wichtigste ist in meinen Augen eine klare Regelung. Völlig kontraproduktiv wäre es, wenn ein Teenie den Eindruck gewinnt, ich brauch mir um Geld keine Sorgen machen - irgendjemand steckt mir schon das Benötigte zu.
Wie Ihr es letztlich haltet könnt Ihr nur selbst entscheiden, aber die meisten müßten mit 14 eigentlich so weit sein, daß sich ihr Geld für einen Monat einteilen können (oder sie lernen es in diesem Alter). Ich habe mir für später ungefähr diese Regelung vorgestellt:
Es wird definiert, welche Dinge notwendig oder sinnvoll sind. Dies wird aus der Haushaltskasse bezahlt. Alles andere muß vom Taschengeld finanziert werden. Mit zunehmenden Alter bekommt der Jugendliche immer mehr Verantwortung - d.h. er hat mehr Geld zur Verfügung, muß aber auch Nötiges/Sinnvolles davon bezahlen. Dabei muß man natürlich immer ein Auge darauf haben, ob das auch funktioniert und ggf. nachregulieren. Aber immer unter Einbeziehung des Betroffenen. Also beispielsweise sagen: 20€ im halben Jahr bekommst Du aus der Familienkasse, was Du mehr telefonieren willst geht auf Taschengeld. Die Zahlen dürfen sich hier meiner Meinung nach ebenfalls nicht nach anderen Familien richten sondern sich an Eurer konkreten Situation festmachen. Wenn Ihr also z.B. recht wohlhabend seid und das persönlich auch auslebt könnt Ihr von Eurer Tochter schwer verlangen, daß sie mit genauso wenig auskommt wie das fünfte Kind des Frührentners in der Nachbarschaft. Und umgekehrt muß ein Kind halt auch begreifen, daß die eigene Familie evtl. nicht so viel Geld hat wie die des Klassenkameraden und daß er deshalb auch mit weniger auskommen muß.

Aber um ehrlich zu sein: ich bin gespannt, ob das alles so funktionieren wird… (we will cross the bridge when we come to it…)

Eine schöne Woche
wünscht Goosi

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hallo Wolfgang,

das bewegt sich hier langsam zur Grundsatzdiskussion Handy JA oder Nein. Sicher können wir alle nicht uns gleichstellen mit den jungen Leuten - und mit 14 werden- es sagte bereits jemand vor mir - schon gewisse Anforderungen auch vom Gesetz her an Verantwortung und Einsicht gestellt.

Aber in welchem Glashaus lebt Ihr teilweise? In der Realschule meiner Tochter war es quasi vorgegeben, dass die Kinder ein Handy haben (was während der Schulzeit ausgestellt sein musste) um den Pflichtkomunikationsansprüchen zu genügen:

  • wie Schüler/in wurde unpäßlich, musste zum Arzt, dann hatte das Kind vom Handy die Eltern anzurufen
  • Schulstunden wurden unvorhergesehen verlängert, weil tagelang was ausgefallen war und nun Ersatzlehrer zur Verfügung stand, dann hatten die Kinder die Eltern selbst zu informieren
  • Sportstunden wurden um Wettkampfspiele erweitert, dann hatten die Kinder selbst die Eltern zu informieren.

Von der Schule aus, durfte generell nicht telefoniert werden, in der Nähe gab es keine Telefonzelle und das Verlassen des Schulgeländes wurde generell nicht erlaubt.

Wir Eltern waren allein Verantwortliche für Schulweg und Betreuung auf oder vom Weg zum Arzt. Es gab genügend Elternversammlungen zu diesem Thema, bis wir zu dieser Regelung kamen, Handy JA, im Unterricht NEIN, bei Mißbrauch durch die Kids Wegnahme bis zum Schulschluß — aber immer die Möglichkeit, bei Bedarf telefonieren zu können.

Und nun noch zu deiner persönlichen Handy-Verwendung, sicher sehr lobenswert - aber realistisch? Hast du immer einen Parkplatz in der Nähe einer öffentlichen Telefonzelle? Rechnet sich Parkhaus mit heutzutage für 30 Minuten 2,50 € für eine kurze Info?

Ich habe es so gehalten - und viele andere Alleinerziehende händeln es genauso, kurze Info für die Kids, stecke im Stau wird später, habe länger beruflich zu tun… usw.usf. Irgendwie kommen mir viele Argumente hier so praxisfremd vor.Ich habe es immer so gehalten, auch mich in die Pflicht zu nehmen, mich abzumelden oder zu reagieren, wenn ich nicht zu der verabredeten Uhrzeit da sein konnte – und denke, gleiches Recht für Kinder und Eltern.

Zu den Handykarten, gab es bei uns immer die Regelung: 1 Karte pro Halbjahr, ansonsten hatte ein Restbetrag für Notfall drauf zu sein (was ich kontrollierte aber nie reklamieren mußte, zumal sie immer noch angerufen werden konnten) und ansonsten weitere Karten nur vom Taschengeld bzw. vom zuverdienten Geld z.B. durch Zeitungaustragen.

Eine straffe Tagesorganisation, mein eigener Anspruch an mich, für die Kinder IMMER erreichbar zu sein, haben uns nach Diskussionen im Familienrat unserer Kleinfamilie (sprich Alleinerziehende mit 2 Kindern) immer zu einer für ALLE akzeptablen Lösung finden lassen.

Wohlgemerkt, kein Luxushandy, einfache Call-Ya oder X-Trahandys mit den Minimalfunktionen – und das lief mit 13 Jahren und auch heute noch als junge Erwachsene sehr gut.

Mehr

vertelefoniere ich mit meinem privat und geschäftlich
genutzten Handy auch nicht. Ich bin erreichbar und kann mich
nötigenfalls von unterwegs melden. Was haben Kinder im
Normalfall zu telefonieren? Es wird überwiegend SMS-Spielerei
sein. Wenn man dafür eine enge Grenze zieht, finde ich das
völlig in Ordnung.

Entschuldige, aber wie bewertest du das SMS-Schicken und Empfangen? Wir leben heute in einer schnelllebigen Zeit mit allen Datenübermittlungen per Telefon,Handy,PC … wenn wir bewerten, müssen auch wir uns von den Kindern/Jugendlichen bewerten lassen.Und in vielen Dingen, die wir tun (sei es PC-Spielereien, Chats, auch diese Bretter) sehen diese z.B. keinen Sinn.

Ich habe mir bei allen Verboten oder starren Regelungen immer selbst die Frage gestellt, ist das so wichtig, um ernsthaften Streit zu bekommen und die Beziehung zum Kind zu stark zu belasten. Mit Gespräch und Zulassen von Eigenverantwortung denke ich, habe ich die Basis für unser heutiges Vertrauensverhältnis (19 und 24) geschaffen.

Und in unserer Familie haben wir es genossen - und geniessen es heute noch, wenn die ganzen Freunde und Freundinnen der Kinder mit am großen Tisch sitzen und wir diskutieren - beileibe nicht jenseits der Praxis, da kommen schon ganz schön zur Sache gehende Argumente auch von anderen, Kritik an deren eigenen Elternentscheidungen.

In meinen Augen ist das Gespräch die Basis einer jeglichen zwischenmenschlichen Beziehung - und nicht das einseitige Bestimmen.

Ein wenig für das lange posting entschuldigend
Gruß Christel

Gruß
Wolfgang

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Aha - Kriegsspiele also :wink:
Hi!

Ich meine auch nicht das PC-Spiel (als ‚Paintball‘ oder so
ähnlich ist es - glaube ich - im Umlauf). Nö, nö, wir haben
damals in Militärklamotten durch den Dschun… ähm… durch
den Wald und durch den Schlamm gekämpft… *lach*

Achso! Also ganz normale martialische Spielchen… *g*

Grüße
Guido, der gerade merkt, wie off topic das ganze wird *schäm*

Hi,

Aber in welchem Glashaus lebt Ihr teilweise?

Frankfurt :smile:

In der Realschule
meiner Tochter war es quasi vorgegeben, dass die Kinder ein
Handy haben

Das ist der Hammer. Gab es Sanktionen für die, die das nicht leisten konnten oder wollten?

Von der Schule aus, durfte generell nicht telefoniert werden,
in der Nähe gab es keine Telefonzelle und das Verlassen des
Schulgeländes wurde generell nicht erlaubt.

Bei uns in der Schule ist an einer Stelle ein Kartentelefon installiert. Das Gerät ist von der Telekom gemietet (das machen z.B. viele Kneipen). Das kostet sicher Geld, ist aber wahrscheinlich kostengünstiger als die Overkill-Lösung mit den Handys. Zur Not könnte die Schule die Eltern an die Kosten beteiligen, aber meist wird das durch ein geringfügig höheres Verbindungsentgelt rausgeholt.

Es gab genügend
Elternversammlungen zu diesem Thema, bis wir zu dieser
Regelung kamen

Nun ja, wenn Ihr das so entschieden habt, ist das auch Eure Verantwortung. Ich hätte die Mietlösung vorgezogen.

Mehr
vertelefoniere ich mit meinem privat und geschäftlich
genutzten Handy auch nicht.

Entschuldige, aber wie bewertest du das SMS-Schicken und
Empfangen? Wir leben heute in einer schnelllebigen Zeit mit
allen Datenübermittlungen per Telefon,Handy,PC … wenn wir
bewerten, müssen auch wir uns von den Kindern/Jugendlichen
bewerten lassen.Und in vielen Dingen, die wir tun (sei es
PC-Spielereien, Chats, auch diese Bretter) sehen diese z.B.
keinen Sinn.

Es gibt deutliche Unterschiede: mein Geld verdiene ich, nicht meine Kinder. Ich bin bei ihnen erziehungsberechtigt, sie bei mir nicht.
Sicher gibt es Punkte, die meine Kinder anders sehen als ich. Aber sollte ich ihnen deswegen erlauben, daß sie mir vorschreiben, was ich esse oder wann ich ins Bett gehen soll? Nein. Umgekehrt nehme ich mir das aber schon heraus.

In meinen Augen ist das Gespräch die Basis einer jeglichen
zwischenmenschlichen Beziehung - und nicht das einseitige
Bestimmen.

Da sind wir einer Meinung! Dennoch behalte ich mir vor, in strittigen Dingen das letzte Wort zu haben.

Gruß

J.

1 „Gefällt mir“

Hallo,

mit dem Schlafen bei Pubertierenden ist es so eine Sache. Generell bevorzuge ich auch eine feste Uhrzeit, nach der sich die Familie richten kann. Feste Regeln geben allen auch ein Stück Sicherheit.
Nun ist es so, dass bei Pubertierenden die Hormone ausschliesslich im Schlaf ausgeschüttet werden. Das hat die Natur wohl so eingerichtet, da die Veränderung für den Körper ja eine ganz gewaltige Belastung ist, und im Schlaf leichter zu ertragen. Tagsüber musste sich der Mensch ja ums Überleben kümmern. Daher ist der Schlaf bei Pubertierenden oft sehr unruhig. Bei Schlafproblemen ist daher eher Verständniss angebracht.

Beim Handy ist Konsequenz wohl das einzige Mittel. Wenn die Karte leer ist, ist sie leer, Punkt.
Bei meinen pubertierenden Nichten hat z.B. das Computerspiel „Die Sims - das volle Leben“ einen schönen erzieherischen Effekt bewirkt, weil da jede Aktion oder Nichtaktion (Aufräumen!) eine direkte Konsequenz nach sich zieht.

Gruß
Michael

Hallo wwwler,

wann schickt ihr eure Kinder oder wann gehen die 14jährigen
Abends schlafen,
wenn Schulzeit ist?

Mit 14 hat man doch nen eigenen Verstand.
Soll das Kind für sich selbst entscheiden,wann es schlafen muss.

Seltsamerweise bin ich morgens z.B. müder wenn ich um 22.00 schlafen gehe als wenn ich um 01.00 schlafen gehe…jeder Mensch ist verschieden.

Und wie handhabt ihr die Sache mit dem

Handy ?

Die Kiddies sollen gefälligst von ihrem Taschengeld oder von ihrem verdienten Geld eine Karte kaufen,wo kommen wir den da hin.
sonst ist das ja nur ne SMS-Maschine auf kosten der armen Eltern,nene…
Also Kaufen nicht,dafür soll die gefälligst des mit ihrem Taschengeld vereinbahren.
Wenn kein Geld mehr da ist,pech!
Wird im nächsten Monat eben nichtmehr soviel geSMSt.

CiaoSven*18*

Ich weiß dass es schon hin und wieder diskuttiert wurde - ich
möchte nur
wissen, ob der überwiegende Teil der Eltern seinen Kindern
monatlich eine
Aufladekarte spendiert und ob ihr das auch tut/tun würdet,
wenn die Karte am
nächsten Tag wieder abtelefoniert ist?

Danke
Katrin