Hallo
P.S.: Leute die durch eigene Arbeit richtig, richtig reich
wurden, haben oftmals früh den Vater verloren. Z.B. die Aldis
(suuuuuupppppperreich und selfmade) oder Diesel oder …
Har har. Du meinst wohl „eigene Organisation und Repräsentation“ …

Grüße
CMБ
HAllo Stefan,
Psychologe bin ich nicht, aber viele Kinder habe ich und Kind meiner Eltern bin dazu auch noch.
Kennst du das schöne Sprichwort = Druck erzeugt Gegendruck! =. Versuche doch einmal deine Einstellung dazu zu ändern. Wirst sehen es lebt sich leichter.
Kann ja auch sein das dein alter Herr sich ein Spiel daraus macht. Du erwartest Sprüche und er liefert sie dir. Aus dieser Sicht ist er doch ganz niedlich, oder?!
Kopf hoch,
Heike
Danke für eine ausführliche Auseinandersetzung
MFG
Stefan
Hey Stefan,
ich versuch`s ausführlicher, aber ich glaube nicht, dass es dadurch für dich einfacher wird. Also, ich kenne das auch, habe den gleichen Abnabelungsprozess -wie jede andere Tochter/jeder andere Sohn irgendwie vollziehen müssen und weiss aus dieser Erfahrung :
- Es dauert lange.
- Man bekommt -solange man es sich wünscht -selten die Anerkennung von den Eltern/Elternteilen wie man sie sich wünscht.
- Man hasst mal sich, aber doch meist Mutter/Vater, weil sie/er dir diese Anerkennung nicht gibt.
…
Aber irgendwann merkst du, dass dir diese „Spielchen“ nichts mehr anhaben, dass du sie mitspielst, weil sie deinen Eltern „Freude“ bereiten, weil sie einfach dazugehören - und dann erst bist du eigenständig und souverän.
Den Weg dahin kann jeder Sohn/jede Tochter mitgestalten.Eine Möglichkeit ist, dass man sich selbst so wenig wie möglich in Abhängigkeiten- seien sie noch so verlockend (Essen/Wäsche waschen,… )- begiebt, und sich damit die Möglichkeit schafft, sein Leben tatsächlich allein zu leben. Ein Weg kann auch sein weiterhin die Kompetenzen, Unterstützungen der Eltern zu nutzen, wenn man es denn möchte/braucht/will, aber ihnen dann auch nicht übel zu nehmen, dass sie `nen Spruch dazu ablassen.Entweder musst du dann dazu stehen, dass du dieses, was sie dir - noch - bieten können/wollen einfach nutzt, oder aber du gestehst dir ein, dass du auch noch mal gerne Rückendeckung bei Papa/Mama einholst ( was nicht unbedingt verwerflich ist, aber eingestehen solltest du dir das schon).
Also, schmeicheln will ich dir nicht.Kann dir nur sagen, dass ich das Gefühl kenne. Trotzdem bleibt es dir nicht erspart, dir entweder einzugestehen, dass du entweder weiterhin von den Erfahrungen/Umsorgungen deiner Eltern einen Nutzen ziehen möchtest (damit gibst du ihnen automatisch ein Mitspracherecht und es sollte dich dann nicht nerven, wenn sie anderer Meinung sind und nicht nur bauchpinseln -entscheiden kannst du ja trotzdem),oder du hältst sie raus und machst deine Sachen allein so wie du es für richtig findest.
Trotzdem: Erst wenn dich dieser Konflikt nicht mehr nervt, hast du es geschafft.
Hoffnungsvoll
silke