Wie Schmerzen entstehen und was man machen kann, habe ich in folgender Vortragszusammenfassung schon einmal zusammengetragen:http://www.dr-wiechert.com/artikel/datum/2011/09/11/… Hier wird auch dargestellt, was Schmerzkliniken so machen. Für den intensiven Beginn einer Therapie ist so ein Klinikaufenthalt sicherlich zu empfehlen. In dieser Zeit sollten auch typische Alltagstätigkeiten, wie im Beruf, erfolgen, um die Alltagstauglichkeit der Therapie zu überprüfen.
Schmerzen haben viele Ursachen und müssen multimodal angegangen werden, sowohl bei der Entstehung als auch bei der Bewertung.
Wenn die Schmerzen wirklich lokal in den Gelenken entstehen, sollten diese auch genau untersucht werden, inkl. Punktat und Bebrütung , Histologie und PCR-Untersuchung auf im Serum unspezifische Erreger für das Gelenk. (Arthtrotope Erreger wie Yersinien, Borrelien etc.)
Entzündungen, auch unterschwellig, senden Botenstoffe aus, dei im Körper Schmerzen erzeugen; hier auch unbedingt den Zahnstatus checken lassen. Manchmal ist es aber auch nur eine Dysbalance im Bereich Ernährung und Abtransport der Stoffwechselprodukte.
Eine Vortragszusammenfassung mit Links zu anderen Seiten wie dem Säure-Basen-Forum und dem dortigen Online-Rechner, Lebensmittellisten etc. finden Sie hier: http://www.dr-wiechert.com/artikel/datum/2012/09/09/…
Wer sich vier Wochen daran hält, stellt ganz häufig deutliche Linderungen der Schmerzen und auch der fibromyalgischen Beschwerden fest. Wenn ja, dann weiter so, wenn nein, dann sollte man einen Test machen, der die Diagnostik zielgerichteter werden läßt und dafür gibt es jetzt ein neues Laborverfahren an der Uni Leipzig bei Prof. Luiz Gomez und es handelt sich dabei um das „MSP, mitochondriales Systemprofil“. Dazu habe ich ebenfalls bereits eine Publikation geschrieben, die Sie hier finden: http://www.dr-wiechert.com/artikel/datum/2012/06/20/…
Gezielte Krankengymnastik mit der Korrektur statomuskulärer Dysbalancen, ergonomische Korrektur von Fehlhaltungen am Arbeitsplatz und im Alltag, Ausgleich von Defiziten in der Mikronährstoffkette wie Cystein, klassische Elektrolyte aber auch Selen, Zink, Eisen, Kupfer, lipidkorrigiertes Coenzym Q10, Fettsäurestatus mit EPA und seiner Gegenspieler, Vitamin D etc. gehören natürlich auch mit ins Konzept.
Bei chronischen Muskelverspannungen habe ich in letzter Zeit sehr gute Erfolge mit der aus der Fettabsaugung kommenden Tumeneszenzanästhesie, wobei ich die Myogelosen mit einer ganz feinen Zahnarztnadel mit dieser Medikamentenmischung durchflute. Neben der Trägerlösung (NaCl 0,9 %) kommen dann nur wenig andere Medikamente dazu, so dass man mit einer geringen Medikamentendosis einen tollen Effekt im Sinne der Schmerzlinderung, Entsäuerung des Gewebes und der Aufdehnung von Verklebungen, ähnlich der Manualtherapie, erreicht.