schöne neue Welt

Hi

Nu wach endlich mal auf. Die leben in Mitteldeutschland, wo
normalerweise mit das weltweit beste Klima herrscht.
Die Probleme sind keine Naturkatastrophen sondern
menschgemacht. Hier werden die gesellschaftlich Schwächsten zu
Sündenböcken erklärt. Das ist definitiv Euthanasie, zumindest
in die Richtung gehend.

Halt mal die Luft an und justiere deine Koordinaten neu.
Euthanasie und dergleichen solltest du nur vorsichtig in den
Mund nehmen. Insgesamt solltest du vllt. mal deinen Prollton
überdenken.

Wohin geht das sonst, wenn nicht Richtung Euthanasie?
Die am wenigsten haben und Gebrechen haben, landen in der Gosse und Krankheit zu kurieren wird fast nicht möglich. Auch wenn das noch möglich ist - die Voraussetzungen werden immer schlechter.

Wenn ich in einer Gegend lebe in der sich nichts
erwirtschaften läßt,
dann ist diese Gegend nicht zukunftsfähig.

Nein, dann stimmt das Wirtschafts- und Rechtssystem nicht.

Ich kann darauf
warten,
daß mir irgendwer Spenden zukommen läßt, ich kann aber auch
meinen
Kram packen und irgendwohin gehen, wo es sich wieder aus
eigener
Kraft leben läßt.

SoHi sind keine Spenden, sondern die verdammte Pflicht des Staates, der Ausgrenzung die er betreibt, entgegenzuwirken. Sicher könnten sich die Leute auch selbst verköstigen, aber es gehört ihnen meist nichts und Eigentum kostet zuviel. Das geht schon beim Schrebergarten los.
Der Staat ist dran schuld, nicht die Armen.

Die Situation JETZT und HEUTE ist so, daß
für die meisten Menschen scheinbar keine Arbeit im Osten
vorhanden ist. JETZT, HEUTE und MORGEN kann man auch nicht
erwarten,
daß sich das elementar ändert. Jeder der also dort wohnen
bleibt,
macht etwas falsch. Wenn er auf Hilfe wartet, darf er sich
nicht
wundern, wenn diese nicht mehr kommt. Geht dorthin wo es
Arbeit gibt
und wartet nicht darauf, daß die Arbeit zu euch kommt.

Und jetzt soll der ganze Osten in die Frankfurter/M Innenstadt ziehen, oder wie?

Und im Notfall machen wir halt aus dem Osten einen herrlichen
Fernerholungspark im großen Stil. Die paar, die dann den
Auszug nicht
geschafft haben, können immerhin Portier spielen.

har-har. Der ist es hier schon. Ich brauch noch nichtmal in den Urlaub dfahren, weil ich ein Mittelmweer vor der Haustür hab: http://kds-nano.dyndns.biz/xg/zwenkau.jpg
Deine Argumentation ist einfach Unfug. Du verdrehst die Tatsachen durch die Unfähigkeit dieses Systems, ein Auskommen zu haben.
Ich frage mich nur immer, was euch so daran reizt, fremdbestimmt leben zu wollen? Da fehlt es doch irgendwo an Selbstbewusstsein, oder?

Gruß
Frank
PS: Ende hier

Hi

Nu wach endlich mal auf. Die leben in Mitteldeutschland, wo
normalerweise mit das weltweit beste Klima herrscht.
Die Probleme sind keine Naturkatastrophen sondern
menschgemacht. Hier werden die gesellschaftlich Schwächsten zu
Sündenböcken erklärt. Das ist definitiv Euthanasie, zumindest
in die Richtung gehend.

http://home.snafu.de/bifff/aktuell19.htm

Hi!

Das kann man nicht ernst meinen.

Das weiß jeder.

Der Osten brachte uns:

  • wertloses Land

Wodurch wird Land wertlos? Was ist „Wert“?

In diesem Zusmamenhang definiert sich Wert aus Nutzbarkeit und
Nachfrage.

Falsch. Denn dieser Unnutz wird subventioniert - Willkür.

  • wertloses Wirtschaftsbetriebe i.V.m. unkalkulierbaren
    Umweltaltlasten

Was ist an einer der modernsten Hochseeflotten, die für 1 DM
verscherbelt wurden, z.B. „wertlos“?

Die modernsten Hochseeflotten laufen m.W. in Panama.

Sie gehörte definitiv zu den modernsten.

Warum arbeitet z.B. das Stahl- und Hartgußwerk Bösdorf AG
heute noch annähernd unverändert?

Weil es vom Westen subventioniert wird.

Falsch. Es hat die selben Aufträge wie vor der Wende. Es wurde 1981 hochmodern gebaut. Ebenso die Megu (VW-Motore) und die GISAG (Rüstung) in Leipzig. Das nur als kleine Beispiele für moderne Betriebe.

Wenn das alles wertlos war, wieso gab es dann so viel aus dem
Osten im Quellekatalog?

Seit wann verkauft Quelle Dinge von Wert…?

Hatte. Ne DDR gibts ja nicht mehr. Und die Klamotten waren früher efinitiv besser als der Schrott aus Asien heute. Oder du zahlst einiges mehr.

  • ein Heer von 17 Mio. Menschen mit Anspruch auf
    Rente/Pension, von denen vielleicht 2 Mio. noch erwähnenswerte
    Beiträge entrichten werden, bevor sie die Hand aufhalten.

Oups… Wo krieg ich meine Rente? Wieso kriegen Säuglinge
Rente?

Lies den Satz nochmal ganz genau durch.
Wer 1990 Säugling war, gehört zu den 2 Mio. erwähnten
Beitragszahlern.

Aber ich hab keinen Rentenanspruch. Das dauert noch einige Jahre.

Du erzählst echt Schwachsinn.

Danke für die Blumen. Du (mich) auch… :wink:

Im Gegenteil hatte der Osten
eine absolut gesunde Bevölkerungasstruktur eingebracht, bei
der die Geburtenrate 1990 noch bei 2,1 lag. Alle gut
ausgebildet, nachweislich besser als im Westen. Hast du diese
Milliardenkosten mitgerechnet?

Aber ja. Aufgrund ihrer örtlichen Unflexibilität ist en
Großteil dieser Leute heute arbeitslos.

Wieder unsinnig. Im Osten gibts wesentlich weniger Geld im Umlauf und unter den Leuten als bei euch. Mit einem Kleinunternehmen kannste dich kaum über Wasser halten.
Im Gegenteil wurde nach 1990 nur unliebsame Konkurrenz ausgeschalten und -geschllachtet.

  • Infrastrukturkosten in nicht bezifferbarer Milliardenhöhe

Na daran hat sich ja wohl der Westen wahrlich gesund
gestossen.

Wohl kaum.
Die Kosten hierfür werden uns noch Jahrzehnte beschäftigen.
Den Westen noch mehr as den Osten, da ja en Großteil des
Steueraufkommens aus dem Westen kommt.

Klar haben westdeutsche Strassenbaufirmen davon profitiert. Wer sonst? Und wozu bauen die hier wie die blöden Strassen? So viel Verkehr gibts garnicht mehr.

u.s.w.

Ohne den Osten wäredie alte BRD heute um Längen besser dran.

har-har-har

Ich finde es eigentlich nicht zum Lachen, dass Ihr Ossis es
Euch ob dieser Fakten auch noch anmasst, herumzumosern und
mehr Geld zu fordern in Protesten, die eine Beleisdigung für
Eure eigenen Bürgerrechtler sind…

Solche, wie der rechten Lengsfeld? Auf solche kann ich vwerzichten. Andere Bürgerrechtler sind heute wieder auf der Strasse (Führer, Nikolaikirche).
Du solltest wirklich mal die Fakten betrachten - nämlich dass das euch genauso schadet, was die Deppenm in Bärlin anrichten. Oder ist es dir lieber, wenn einer deinen Job zum halben Preis macht? Kommt so, warts ab.

Die Rente ist umlagefinanziert. Kann also die Kassen garnicht
belastet haben.

Unglaublich. Von wo wird denn deiner Meinung nach umgelegt…?

Weißt du überhaupt etwas???
Was heute eingezahlt wird, wird morgen wieder asusgezahlt. Rücklagen nahe 0. Seit 1957 hat sich EUER Staat kräftig aus den Überschüssen bedient.

Die Arbeitslosigkeit (Anmerkung: Westimport)
ist daran eindeutig schuld.

Ihr wärt heute nicht nur arbeitslos, sondern würdet elend
hungern, hätten wir Euch den Russen nicht abgekauft.

Witz, komm raus. Wir haben Nahrungsmittel in den Westen exportiert und woanders hin. Waren voll Selbstversorger. Lediglich die Energie war knapp (ÖL)

Die Wiedervereinnahmung war eine logische Folge dessen, dass
der subsistent wirtschaftende, kapitalistische Riesenkonzern
DDR als unliebsamer Konkurrent plattgenmacht wurde.

Das ist echte Realsatire. Das machst Du gut.

Hä? Wieso?

Das sind
Folgen der kapitalistischen Weltwirtschaft. dadurch, dass er
noch selbvstversorgend arbeitete und billig verkaufen konnte,
da Lohnkosten = 0, sackte natürlich langfristig das
Lebensniveau unter dem Westen ab.
Aber rein wirtschaftlich von der Substanz stand der Osten
definitiv besser da als viele Regionen in Europa. Vergiß das
nicht.

Die substanz war schon in den 80ern verlebt.
Deine Aussage gilt nur bis 1979 ungefähr, als moderne
Qulaitätsstandards, Computertechnologie u.s.w. in den
Indutrienationen Einzug hielten.

Auch wieder Unsinn, weil bis ca. 80 noch ne Menge Nachkriegsaufbau zu leisten war (die Russen haben ja auch geschröpft) und nach 1980 die Industrie modernisiert werden sollte. Nur geht das mit nur 17 Mio Einwohnern halt langsamer, wenn man von der Weltwirtschaft abgeschirmt ist.

Was du anbringst, sind die Propagandaparolen der Politiker,
die das gerne so gesehen hätten.

Wohl kaum.
Ich lasse mich, im gegensatz zu manch anderem hier, nicht von
politisch gestrigen Eiferern instrumentalisieren…

Anscheinend doch. Brauchst nur mal bei memo-uni-bremen.de zu schauen über die tatsächlichen Zusammenhänge nach 1990. Alles kann ich aber auch nicht nachvollziehen, war zu jung damals.
Eure Ökonomen haben es bis heute nicht geschafft, eine solide Wirtschaft auf die Beine zu stellen, die den Menschen etwas bringt.

Gruß
Frank

Selbstversorger
Hallo, Frank

Witz, komm raus. Wir haben Nahrungsmittel in den Westen
exportiert und woanders hin. Waren voll Selbstversorger.

dazu hätte ich gerne einen seriösen Link zum Nachlesen.
Interessiert mich.

Gruß
karin

jetzt nicht nachlassen sonst verschluckst Du Dich noch ; )

Ich bleibe bei meiner Vermutung, dass wir alle nur Gegenstand einer psychologischen Dissertation sind, in der Frank unsere Reaktionen auf randomisierte Provokationen untersucht.

Gruß

Richard

DDR autark?!
Hallo Karin :smile:

Also die Aussage bzgl. der Autarkie der DDR hat
mich ja auch eher schmunzeln lassen. Da Frank
ja nicht mit Links rausrückt die das bestätigen, hab
ich selber mal ein wenig gesucht und gelesen. Irgendwie
hab ich nirgendwo einen Hinweis darauf gefunden, daß
die DDR Selbstversorger war (Überraschung *g*). Eher
das Gegenteil, sie war von Krediten und Importen aus
dem Westen sowie von Rußland abhängig. Stoph
behauptet sogar, daß die DDR 1961 schon faktisch am
Ende war.

_[…]Zuvor hatte der Stellvertretende Ministerpräsident
Stoph bereits im Juni 1961 eingestanden, „dass es
zur Zeit bei der Versorgung mit Fleisch, Milch und
Butter eine Reihe Schwierigkeiten gibt“. Er kritisierte,
dass viele LPGs ihre landwirtschaftlichen Nutzflächen
nicht bestellten und so auch den Plan nicht erfüllten.
Die Ursache für diese Krise der Landwirtschaft,
die Zwangskollektivierung, nannte Stoph
nicht beim Namen.[…]

[…]Grundlage der begrenzten Stabilität in der DDR
war nicht ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit,
sondern ihr effizienter Unterdrückungsapparat.
Je schlechter die materielle Lage in der DDR
wurde, um so mehr Repression und Überwachung
war notwendig.[…]_

Insbesondere das Parteiprogramm der KPdSU von 1961,
das in der Zeitung „Neues Deutschland“ zitiert wird
ist lesenswert.
Quelle: http://www1.kas.de/publikationen/2001/zeitgeschichte…

Steiner
http://www.zzf-pdm.de/bull/pdf/b1819/steiner.pdf

[…]Seit 1971 bildete die Formel von der Einheit von
Wirtschafts- und Sozialpolitik die Klammer, um das
DDR-Proletariat arbeitsmäßig mit der „zweiten Lohntüte“
bei der Stange zu halten. Die Kombinate, die sich als
riesen Moloch entwickelten, in denen das Volksvermögen
versackte, und die Plünderungen durch die SU erzwangen
zur Aufrechterhaltung dieses Anpruch eine ungeheure
innere Staatsverschuldung. Laut Wirtschaftswoche vom
15.12.89 beträgt der in den 80er Jahren aufgehäufte Berg
der Staatsverschuldung pro Jahr 130 Milliarden DDR-Mark,
wovon rund 55 Milliarden in das Wohnungsbauprogramm
fließen. Rund 10 Milliarden betragen die Kosten für die „zweite
Lohntüte“. Desweiteren 65 Milliarden DDR-Mark
(Volksblatt v. 16.11.89) durch Abwertungsverluste beim
Export. Laut taz vom 15.11.89 verrechnete sich 1980 eine
Valutamark mit 2,40 DDR-Mark, 1989 dagegen mit 4,40
DDR-Mark. Hinzukommen laut Volksblatt noch 20
Milliarden Dollar reine Auslandsverschuldung, die derzeit
nicht gedeckt sind. Auf der anderen Seite bildete sich in
den 80er Jahren zunehmend eine inflationäre Entwicklung
aus, indem die DDR-Staatsbank fortlaufend Geld im
Umlauf brachte, dem keine ausreichende Waren- und
Dienstleistungsdecke gegenüberstand/steht. Die Begrenzung
des inneren Konsummarktes durch die Mauer ließ diese
Inflation jedoch nicht ausbrechen, weil die DDR-Werktätigen
somit gezwungen waren, das Geld wieder in Form von
Sparguthaben dem Staat zur Verfügung zu stellen. So
betrugen laut Roter Morgen (ebd.) die Spareinlagen 1986
rund 132 Milliarden Mark etwa die Hälfte aller Löhne
einschließlich Wertschöpfung[…]

Quelle: http://www.infopartisan.net/archive/1989/ma89003.html

_[…]Ein so aufmerksamer Beobachter wie der DDR-Wirtschaftshistoriker
Jürgen Kuczynski notierte daher im November 1979 in sein Tagebuch:
„Auf keinem Gebiet haben wir eine Konzeption. Wir leben von der
verwelkten Hand in den zahnlosen Mund“.
[…]

[…] Folge des verfehlten wirtschaftspolitischen Kurses seit 1971,
teils resultierten sie aus der allgemeinen Verteuerung der
Rohstoff- und Energiepreise auf dem Weltmarkt.[…]

[…]hatte weniger zu dringend benötigten Investitionen in die
eigene Industrie als zum Import von Rohstoffen und Nahrungs-
bis hin zu Futtermitteln
geführt. Das begann sich zu Beginn
der achtziger Jahre erstmals negativ auszuwirken.

[…]Binnen einer Dekade waren die Verbindlichkeiten der DDR
gegenüber westlichen Banken auf 24,2 Milliarden DM (1981)[…]_
Quelle:http://www.bpb.de/publikationen/04479337524831941020…

[…]Die Illusion von der Eigenständigkeit starb schnell.
Zwar gab es für Bartsch viel zu reparieren und zu installieren,
aber von Anfang an hatte er Schwierigkeiten, an die nötigen
Ersatzteile zu kommen, und im Laufe der Jahre wurde es noch
schlimmer. „Ich kann mich noch genau erinnern“, erklärte
Bartsch 1997 vor einer Enquete-Kommission des Bundestages, „die
Materialengpasslisten waren 1981 so zwei bis
drei Seiten lang. Da waren ausgesuchte Sachen drauf. 1989 waren es
dann schon fast Bücher. Die Schuko-Steckdose, die Glühlampe, die
Sicherung, die Schraubkappe, das Kabel, alles war Engpass.“[…]

Quelle: http://www.zeit.de/2003/25/DDR-Wirtschaft

[…]1977 kam es beispielsweise zu “Hamsterkäufen” bei
Lebensmitteln wie Zucker, Mehl oder Kakao-Produkten, aber auch bei
Zigaretten. Die Bürger legten sich einen Vorrat an, denn in der 2.
Hälfte der 1970er Jahre befürchtete man Preiserhöhungen aufgrund
gestiegener Weltmarktpreise.[…]

Quelle: http://www.ddr-zeitzeugen.de/ddr/Wirtschaft/wirtscha…

[…]Doch damit nicht genug: Die sowjetischen Besatzer und die
DDR-Führung zerstörten ebenso mutwillig auch die Fundamente
der Kultur, ohne die keine moderne Wirtschaft leben kann. Ohne
die freiheitliche Gesellschaft kann kein Rechtsstaat gestaltet, keine
Rechtssicherheit gewährleistet, keine unternehmerische Initiative
ermutigt und letztlich eben auch keine wirkliche Kreativität gefördert
werden.[…]

Quelle: http://www.zeit.de/archiv/1999/44/199944.wiederverei…

Hier ruhig mal die anderen Artikel (rechts, Linksammlung) durchstöbern
um ein allgemeines Bild der Leistungsfähigkeit der damaligen DDR zu
bekommen.

[…]1983 und 1984 stimmt die Bundesregierung sogar der Vergabe von
zwei Milliardenkrediten an die DDR zu. Am Zustandekommen dieser
Kredite ist der CSU-Vorsitzende Franz-Josef Strauß maßgeblich beteiligt.[…]

Quelle:http://www.dhm.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschland/N…

grüße, rené

Hallo, René

ja, Frank hat sich gedrückt :wink:

Also die Aussage bzgl. der Autarkie der DDR hat
mich ja auch eher schmunzeln lassen. Da Frank
ja nicht mit Links rausrückt die das bestätigen, hab
ich selber mal ein wenig gesucht und gelesen.

Ich auch, war sehr interessant sich die ollen Tatsachen zu Gemüte zu führen, wo doch jetzt viele wieder auf die DDR-Zeiten stehen.
Der Mensch verdrängt sehr schnell.

Irgendwie
hab ich nirgendwo einen Hinweis darauf gefunden, daß
die DDR Selbstversorger war (Überraschung *g*).

Tja, hier hätte Frank sich mal wirklich profilieren können.

Vielen Dank für die Links!

Gruß
karin

Hi!

Das kann man nicht ernst meinen.

Das weiß jeder.

Der Osten brachte uns:

  • wertloses Land

Wodurch wird Land wertlos? Was ist „Wert“?

In diesem Zusmamenhang definiert sich Wert aus Nutzbarkeit und
Nachfrage.

Falsch. Denn dieser Unnutz wird subventioniert - Willkür.

De Aussicht auf Subventionen steigert den Wert…

  • wertloses Wirtschaftsbetriebe i.V.m. unkalkulierbaren
    Umweltaltlasten

Was ist an einer der modernsten Hochseeflotten, die für 1 DM
verscherbelt wurden, z.B. „wertlos“?

Die modernsten Hochseeflotten laufen m.W. in Panama.

Sie gehörte definitiv zu den modernsten.

Und jetzt?
Nach Korea verkauft?

Warum arbeitet z.B. das Stahl- und Hartgußwerk Bösdorf AG
heute noch annähernd unverändert?

Weil es vom Westen subventioniert wird.

Falsch. Es hat die selben Aufträge wie vor der Wende. Es wurde
1981 hochmodern gebaut. Ebenso die Megu (VW-Motore) und die
GISAG (Rüstung) in Leipzig. Das nur als kleine Beispiele für
moderne Betriebe.

Du glaubst also, seit 1981 würde man dort ohne Fortschritt dasselbe tun?
Ich wette, es stehen dort höchstens noch die Werkshallen aus dieser Zeit. alls andere ist, von Westingenieuren erdacht, neu eingebaut worden…

Wenn das alles wertlos war, wieso gab es dann so viel aus dem
Osten im Quellekatalog?

Seit wann verkauft Quelle Dinge von Wert…?

Hatte. Ne DDR gibts ja nicht mehr.

Da bin ich mir manchmal nicht so sicher.

Und die Klamotten waren
früher efinitiv besser als der Schrott aus Asien heute. Oder
du zahlst einiges mehr.

Kann ich nicht beurteilen, ich kaufe meine Klamotten bei Ralph Lauren in den USA viel günstiger und lasse meine Anzüge in Hong Kong machen.

  • ein Heer von 17 Mio. Menschen mit Anspruch auf
    Rente/Pension, von denen vielleicht 2 Mio. noch erwähnenswerte
    Beiträge entrichten werden, bevor sie die Hand aufhalten.

Oups… Wo krieg ich meine Rente? Wieso kriegen Säuglinge
Rente?

Lies den Satz nochmal ganz genau durch.
Wer 1990 Säugling war, gehört zu den 2 Mio. erwähnten
Beitragszahlern.

Aber ich hab keinen Rentenanspruch. Das dauert noch einige
Jahre.

Du bekommst Rente aus den Kassen der BRD für „Leistungen“, die Du in der DDR erbracht hast.
Solltest du erst nach 1990 ins arbeitleben eingetreten sein, so gehörst du eben zu den genannten 2 Mio.
Verstehst Du mich jetzt?

Du erzählst echt Schwachsinn.

Danke für die Blumen. Du (mich) auch… :wink:

Im Gegenteil hatte der Osten
eine absolut gesunde Bevölkerungasstruktur eingebracht, bei
der die Geburtenrate 1990 noch bei 2,1 lag. Alle gut
ausgebildet, nachweislich besser als im Westen. Hast du diese
Milliardenkosten mitgerechnet?

Aber ja. Aufgrund ihrer örtlichen Unflexibilität ist ein
Großteil dieser Leute heute arbeitslos.

Wieder unsinnig. Im Osten gibts wesentlich weniger Geld im
Umlauf und unter den Leuten als bei euch.

Warum nur?
Ich kann keine Grenze mehr sehen, die es euch verbietet, im Westen das viele Geld einzusacken…

Mit einem
Kleinunternehmen kannste dich kaum über Wasser halten.
Im Gegenteil wurde nach 1990 nur unliebsame Konkurrenz
ausgeschalten und -geschllachtet.

Schutzbehauptungen.

  • Infrastrukturkosten in nicht bezifferbarer Milliardenhöhe

Na daran hat sich ja wohl der Westen wahrlich gesund
gestossen.

Wohl kaum.
Die Kosten hierfür werden uns noch Jahrzehnte beschäftigen.
Den Westen noch mehr as den Osten, da ja en Großteil des
Steueraufkommens aus dem Westen kommt.

Klar haben westdeutsche Strassenbaufirmen davon profitiert.

…mit ostdeutschen Arbeitnehmern damals noch. Bis die kapiert hatten, dass man mit der westdeutschen Stütze kaum schlechter dasteht…

Wer sonst? Und wozu bauen die hier wie die blöden Strassen? So
viel Verkehr gibts garnicht mehr.

Das sehe ich allerdings ebenso.

u.s.w.

Ohne den Osten wäredie alte BRD heute um Längen besser dran.

har-har-har

Ich finde es eigentlich nicht zum Lachen, dass Ihr Ossis es
Euch ob dieser Fakten auch noch anmasst, herumzumosern und
mehr Geld zu fordern in Protesten, die eine Beleisdigung für
Eure eigenen Bürgerrechtler sind…

Solche, wie der rechten Lengsfeld? Auf solche kann ich
vwerzichten. Andere Bürgerrechtler sind heute wieder auf der
Strasse (Führer, Nikolaikirche).

Ja, vermutlich auf der Straße gegen diese Idioten, die ihre Namen missbrauchen…

Du solltest wirklich mal die Fakten betrachten

Das tue ich. jeden Tag.

  • nämlich dass
    das euch genauso schadet, was die Deppenm in Bärlin anrichten.

Klar.

Oder ist es dir lieber, wenn einer deinen Job zum halben Preis
macht? Kommt so, warts ab.

Das juckt mich nicht.
Ich bin unersetzlich… :wink:

Die Rente ist umlagefinanziert. Kann also die Kassen garnicht
belastet haben.

Unglaublich. Von wo wird denn deiner Meinung nach umgelegt…?

Weißt du überhaupt etwas???

Ich glaube ja.

Was heute eingezahlt wird, wird morgen wieder asusgezahlt.
Rücklagen nahe 0. Seit 1957 hat sich EUER Staat kräftig aus
den Überschüssen bedient.

Das ist klar.
Nur bezahlt eben heute der Wessi mit für den Ossi.
Hier sind die Zahlungen ja viel höher (absolut), somit ist dies ein Ungleihgewicht.
Von mir aus hättet Ihr Euch ja Euer eigenes Rentensystem aufbauen können.

Die Arbeitslosigkeit (Anmerkung: Westimport)
ist daran eindeutig schuld.

Ihr wärt heute nicht nur arbeitslos, sondern würdet elend
hungern, hätten wir Euch den Russen nicht abgekauft.

Witz, komm raus.

Das ist nicht witzig.

Wir haben Nahrungsmittel in den Westen
exportiert und woanders hin. Waren voll Selbstversorger.
Lediglich die Energie war knapp (ÖL)

Frank, Ihr hättet ohne die Westkredite schon in den 70ern gelitten wie die Ostrussen.

Die Wiedervereinnahmung war eine logische Folge dessen, dass
der subsistent wirtschaftende, kapitalistische Riesenkonzern
DDR als unliebsamer Konkurrent plattgenmacht wurde.

Das ist echte Realsatire. Das machst Du gut.

Hä? Wieso?

Lies doch nochmal, was du so von Dir gibst. Das ist unglaublich. Gerhard Polt und Du zusammen af der Bühne. Das wärs!

Das sind
Folgen der kapitalistischen Weltwirtschaft. dadurch, dass er
noch selbvstversorgend arbeitete und billig verkaufen konnte,
da Lohnkosten = 0, sackte natürlich langfristig das
Lebensniveau unter dem Westen ab.
Aber rein wirtschaftlich von der Substanz stand der Osten
definitiv besser da als viele Regionen in Europa. Vergiß das
nicht.

Die substanz war schon in den 80ern verlebt.
Deine Aussage gilt nur bis 1979 ungefähr, als moderne
Qulaitätsstandards, Computertechnologie u.s.w. in den
Indutrienationen Einzug hielten.

Auch wieder Unsinn, weil bis ca. 80 noch ne Menge
Nachkriegsaufbau zu leisten war (die Russen haben ja auch
geschröpft) und nach 1980 die Industrie modernisiert werden
sollte.

Stand das im 15-Jahres-Plan?
Klappte wohl nicht so recht.

Nur geht das mit nur 17 Mio Einwohnern halt langsamer,
wenn man von der Weltwirtschaft abgeschirmt ist.

Tja. Ich meine, das wäre relativ schnell in einer Hungersnot geendet.

Was du anbringst, sind die Propagandaparolen der Politiker,
die das gerne so gesehen hätten.

Wohl kaum.
Ich lasse mich, im gegensatz zu manch anderem hier, nicht von
politisch gestrigen Eiferern instrumentalisieren…

Anscheinend doch.

Gähn.

Brauchst nur mal bei memo-uni-bremen.de zu
schauen über die tatsächlichen Zusammenhänge nach 1990. Alles
kann ich aber auch nicht nachvollziehen, war zu jung damals.

Ich nicht. Ich habe damals aufgepasst.

Eure Ökonomen haben es bis heute nicht geschafft, eine solide
Wirtschaft auf die Beine zu stellen, die den Menschen etwas
bringt.

Eure haben es noch nciht einmal geschafft, Euch die elementare Grundzüge der Geldwirtschaft beizubringen. Irgendwie denken viele von Euch, dasGeld kommt aus dem Automaten…

Grüße,

Mathias