Huhu!
Da Du meinen Namen auch genannt hast, will ich mich gerne nochmal äussern.
was geht eigentlich in manchen Müttern vor?
So einiges 
Ich finde das absolut schrecklich was ich so manchmal sehe und
höre. Aus Angst vor einem Fehler und der damit einhergenden
eingeredeten Schuld quälen diese Ihre Kinder.
Wo steht, dass Duplo (oder ich) ein Kind quält?
Würde sie den Kleinen quälen, würde sie in auf den Rücken legen (er dreht sich ja noch nicht), sich Ohrstöpsel in die Ohren stecken und abwarten, bis er sich in den Schlaf geschrieen hat. Das würde er zweifelsfrei irgendwann tun. Duplo hat doch aber genau weil sie das auf keinen Fall tun will nach Lösungen gefragt!
Den Müttern geht es dabei klar primär um das eigene Wohl, als
um das des Kindes.
Öhm, ist schon interessant dass Du weisst was in meinem Kopf vorgeht!
Es geht um das Kind, nicht um mich. Ich selbst werde nicht ersticken, auch wenn ich 5 dicke Decken über meiner Nase stapel.
Und, ich bin mir sicher, dass eine Mutter, deren Kind gestorben ist, wesentlich andere Gedankengänge hat als ausgerechnet den, was andere von ihr denken könnten.
Im übrigen ist das kein Wohl, wenn man sich Sorgen macht, sondern ein grosses Übel. Es geht einem nicht gut, wenn man darüber grübelt, wie man sein Kind schützen kann. Es geht einem schlecht, weil einem klar wird, wie wertvoll dieses kleine Leben ist, wie wichtig in dieser kurzen Zeit, wie leer die Zeit ohne Kind war. Und nicht, ob der Nachbarin gefällt, dass das Baby jetzt ohne Decke im Schlafsack pennt.
Übrigens, um nochmal ganz direkt bei mir zu bleiben: Meine Mutter hat uns ziemlich lange für „Babyquäler“ gehalten, weil wir unserem Sohn ein Bettchen ohne Zudecke und Nest zumuten wollten, weil er nicht bis weit über den Kopf hinaus dick eingemummelt war etc., wäre ich eine Mutter, die Wert auf das legt, was andere wollen, hätte ich das bestimmt nicht anders gehandhabt. Übrigens ist mir in dem Zusammenhang auch vorgeworfen, ich würde den Kleinen so behandeln um sie zu ärgern. Wenn sie meint, dass ich das Wichtigste in meinem Leben wegen irgendwelcher Plänkeleien lieblos behandeln würde, gut. Ist ihr Problem, nicht meins.
Das Kind an sich…das ist
nur „Problem“ was andauernd gelöst werden muss.
Wie kommt man auf so einen Gedanken?
Was kommt am Ende dabei raus??? Ein unausgeglichenes Kind,
dass angeblich immer Ärger macht…und man wüßte nicht wieso!
Schade, dass Du nicht in Frankfurt warst, dann hättest Du meinen Sohn erleben können. Dabei wäre Dir nicht entgangen, dass er ein Sonnenschein schlechthin ist, der den ganzen Tag fast nichts anderes macht als Lachen und gut gelaunt sein.
Ärger hat er mir noch nie bereitet.
Und ein Problem sehe ich in ihm auch nicht, wobei ich sowieso vermute, dass Du Dich da nur etwas ungenau ausgedrückt hast und das Problem weniger in der Person bzw. Existenz des Kindes siehst als im Umgang bzw. im Muttersein an sich.
Du und Loussy, geht mal in Euch und fragt Euch wirklich, ob
Ihr nicht etwas grundlegend falsch macht.
Sag Du mir doch konkret, was ich falsch mache. Ich sehe nämlich nichts!
In meinen Augen mache ich es genau so, wie es richtig ist. Für UNS in UNSERER Lebenssituation mit UNSEREM Kind. Das kann man nicht auf andere projezieren. Und wir sind glücklich!
Deinen Arzt kann man auch gleich zum Lehrgang schicken. Dem
gehts wohl nicht ganz richtig.
Das mit dem Lehrgang sehe ich ähnlich, aber finde da einen, der diese ganzen Sachen in Richtung Kindstod etc. nicht propagiert!
Letztendlich vermisse ich übrigens genauso wie Duplo eine Antwort auf ihr Problem. Mit Beschuldigungen (sie würde grundlegend etwas falsch machen) schaffst Du es höchstens, dass sie nicht (mehr) weiss, was sie am sinnvollsten tun sollte. Sie möchte es richtig machen, und nicht unter die Nase gerieben dass ihre Grundeinstellung als Mutter fraglich ist. Damit schaffst Du höchstens, dass sie sperrt. Zu Recht, meiner Meinung nach. Hilfe und Vorwürfe gleichzeitig schliessen sich meiner Meinung nach aus.
Liebe Grüsse von der ausgeglichenen
Bine
mit noch viel ausgeglichenerem, zufriedenem und stets viel zu übertrieben versorgtem
Yannick