Schreikonzert, statt schlafen

Huhu Semjon,

Ich konnte meine Tochter in dem Alter (heute geht das
eigentlich immee noch, sie wurde gerade 4)
etwa eine 3/4 bis 1Stunde nach dem Einschlafen in
jede beliebige Position bewegen, ohne dass sie
(die nächsten 3-4h) überhaupt aufwachte.

Schläft er schon richtig, wenn Du ihn zu
drehen versuchst?

ja, egal zu welchem Zeitpunkt ich ihn drehe, er wacht auf und weint. Dann beruhige ich ihn und dreh ihn wieder auf den Bauch, wie er das mag.

Dass Du solche Angst hast, verstehe ich.
In dem Alter habe ich sehr oft voller Angst
an der Nase des Babys „gehorcht“, ob es
noch atmet :wink:

Danke, endlich steh ich mal nicht so allein da ;o)

Aber irgendwann hab ich dann in
dieser Sache einfach auf das
Schicksal vertraut (was will
man denn sonst machen?).

ja, Recht hast du. Ich glaub, ich lass das Kind nun einfach liegen, wie er am besten schläft. Er soll ja erholsamen Schlaf haben…

Dank dir, lg, Dany

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Huhu!

Da Du meinen Namen auch genannt hast, will ich mich gerne nochmal äussern.

was geht eigentlich in manchen Müttern vor?

So einiges :wink:

Ich finde das absolut schrecklich was ich so manchmal sehe und
höre. Aus Angst vor einem Fehler und der damit einhergenden
eingeredeten Schuld quälen diese Ihre Kinder.

Wo steht, dass Duplo (oder ich) ein Kind quält?
Würde sie den Kleinen quälen, würde sie in auf den Rücken legen (er dreht sich ja noch nicht), sich Ohrstöpsel in die Ohren stecken und abwarten, bis er sich in den Schlaf geschrieen hat. Das würde er zweifelsfrei irgendwann tun. Duplo hat doch aber genau weil sie das auf keinen Fall tun will nach Lösungen gefragt!

Den Müttern geht es dabei klar primär um das eigene Wohl, als
um das des Kindes.

Öhm, ist schon interessant dass Du weisst was in meinem Kopf vorgeht!
Es geht um das Kind, nicht um mich. Ich selbst werde nicht ersticken, auch wenn ich 5 dicke Decken über meiner Nase stapel.
Und, ich bin mir sicher, dass eine Mutter, deren Kind gestorben ist, wesentlich andere Gedankengänge hat als ausgerechnet den, was andere von ihr denken könnten.
Im übrigen ist das kein Wohl, wenn man sich Sorgen macht, sondern ein grosses Übel. Es geht einem nicht gut, wenn man darüber grübelt, wie man sein Kind schützen kann. Es geht einem schlecht, weil einem klar wird, wie wertvoll dieses kleine Leben ist, wie wichtig in dieser kurzen Zeit, wie leer die Zeit ohne Kind war. Und nicht, ob der Nachbarin gefällt, dass das Baby jetzt ohne Decke im Schlafsack pennt.
Übrigens, um nochmal ganz direkt bei mir zu bleiben: Meine Mutter hat uns ziemlich lange für „Babyquäler“ gehalten, weil wir unserem Sohn ein Bettchen ohne Zudecke und Nest zumuten wollten, weil er nicht bis weit über den Kopf hinaus dick eingemummelt war etc., wäre ich eine Mutter, die Wert auf das legt, was andere wollen, hätte ich das bestimmt nicht anders gehandhabt. Übrigens ist mir in dem Zusammenhang auch vorgeworfen, ich würde den Kleinen so behandeln um sie zu ärgern. Wenn sie meint, dass ich das Wichtigste in meinem Leben wegen irgendwelcher Plänkeleien lieblos behandeln würde, gut. Ist ihr Problem, nicht meins.

Das Kind an sich…das ist
nur „Problem“ was andauernd gelöst werden muss.

Wie kommt man auf so einen Gedanken?

Was kommt am Ende dabei raus??? Ein unausgeglichenes Kind,
dass angeblich immer Ärger macht…und man wüßte nicht wieso!

Schade, dass Du nicht in Frankfurt warst, dann hättest Du meinen Sohn erleben können. Dabei wäre Dir nicht entgangen, dass er ein Sonnenschein schlechthin ist, der den ganzen Tag fast nichts anderes macht als Lachen und gut gelaunt sein.
Ärger hat er mir noch nie bereitet.
Und ein Problem sehe ich in ihm auch nicht, wobei ich sowieso vermute, dass Du Dich da nur etwas ungenau ausgedrückt hast und das Problem weniger in der Person bzw. Existenz des Kindes siehst als im Umgang bzw. im Muttersein an sich.

Du und Loussy, geht mal in Euch und fragt Euch wirklich, ob
Ihr nicht etwas grundlegend falsch macht.

Sag Du mir doch konkret, was ich falsch mache. Ich sehe nämlich nichts!
In meinen Augen mache ich es genau so, wie es richtig ist. Für UNS in UNSERER Lebenssituation mit UNSEREM Kind. Das kann man nicht auf andere projezieren. Und wir sind glücklich!

Deinen Arzt kann man auch gleich zum Lehrgang schicken. Dem
gehts wohl nicht ganz richtig.

Das mit dem Lehrgang sehe ich ähnlich, aber finde da einen, der diese ganzen Sachen in Richtung Kindstod etc. nicht propagiert!

Letztendlich vermisse ich übrigens genauso wie Duplo eine Antwort auf ihr Problem. Mit Beschuldigungen (sie würde grundlegend etwas falsch machen) schaffst Du es höchstens, dass sie nicht (mehr) weiss, was sie am sinnvollsten tun sollte. Sie möchte es richtig machen, und nicht unter die Nase gerieben dass ihre Grundeinstellung als Mutter fraglich ist. Damit schaffst Du höchstens, dass sie sperrt. Zu Recht, meiner Meinung nach. Hilfe und Vorwürfe gleichzeitig schliessen sich meiner Meinung nach aus.

Liebe Grüsse von der ausgeglichenen
Bine
mit noch viel ausgeglichenerem, zufriedenem und stets viel zu übertrieben versorgtem
Yannick

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Ich war auch ein BAUCHSCHLÄFER…
Hi liebe Dani!

Hab die anderen Antworten nicht gelesen, nur den (milde ausgedrückt: seltsamen) mit der „Mama-Therapie-Überschrift“…

Ich weiß genau wie es dir geht. Meine Kleine ist jetzt zwei und da ist es bei mir noch nicht so lang her…

Erstmal hat es mich fertig gemacht, dass das Thema Plötzlicher Kindstod das Hauptthema bei vielen Broschüren zu sein scheint. Meine Mutter, die es bestimmt sehr gut meinte, hatte mir während der Schwangerschaft einen Zeitungsartikel aus-geschnitten, in dem davon die Rede war. Demnach ist die aller-aller-allerwichtigste Maßnahme, dass in der Umgebung des Kindes nicht geraucht wird!

O.k. Handzettel Nr. 2 bekam ich vom Krankenhaus mit nach Hause. Da waren auch diese Tipps drin: - nicht auf Fell schlafen lassen, Rückenlage, kein Qualm, Zimmertemperatur, ect.

Nr. 3 kam mit der Post zwei Wochen später. Eine Firma, die mit Gratisproben warb hatte viele nützliche Infos geschickt, darunter auch Regeln, wie Babys am sichersten schlafen…

Nr. 4 wollte mir der Kinderarzt in die Hand drücken. Fast sauer hab ich abgelehnt.

Fazit: Dass man da als Mama kaum noch schlafen kann, ist kein Wunder. Ich glaube, ich habe auch monatelang keinen richtigen Schlaf bekommen und bei der leisesten Regung bin ich ans Bett, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Das dumme dran ist nur, dass es sich auch etwas auf die Kinder übertragen kann.

Was mir geholfen hat: Meine Hebamme und ander Mütter bei der Rückbildungs-gymnastik. Da kamen wir auf das Thema. Eine Mutter, die vier Kinder hatte, sagte zu mir: „Als mein Erster auf die Welt kam, hieß es, NUR BAUCHLAGE, das sei wichtig, falls sie aufstoßen müssen. Beim zweiten und dritten, hieß es, NUR SEITENLAGE, da gab es sogar spezielle Stützkissen zu kaufen. Und jetzt heißt es: NUR RÜCKENLAGE“.
Meine Hebamme, von der ich immer noch sehr viel halte, sagte zu mir, dass aus ihrer Erfahrung heraus die Babys auf einem Schaffell auch besser schlafen. Da hab ich umgebaut: Ein medizinisches Schaffell bei Ebay gekauft (wo der Kopt liegt, ist ein schmales Leintuch), - eine weiche Bettumrandung hatte ich eh schon, obwohl das ja auch nicht sein soll… Aber wenn ich mich schon nicht wohlfühlen würde mit Holz am Kopf, wie ist das erst für so ein hilfloses kleines Menschlein? Ergebnis: Meine Tochter schlief besser, wachte weniger auf. Und ich war beruhigter - auch deshalb, weil mir meine Mutter sagte: Du hast auch nur auf dem Bauch schlafen wollen!

Also, lass dein Herzchen so schlafen, wie es sich am wohlsten fühlt. Aber verbiete jedem, in der Nähe deines Babys zu rauchen!

Ganz liebe Grüße,
IRIS

PS: Meine Maus schläft zwar mit Schlafsack, aber ohne (dünne) Decke drüber geht gar nix…

Hallo, Dany!

wenn man
überall erzählt bekommt „mach das bloß nicht so“ dann fragt
man sich schon, wie sol ichs nun machen? Normal bin ich keine
Panik-Tante, aber da sind sich irgendwie alle so einig *soifz*

Ja, is nich so einfach beim ersten Zwerg; man will ja schließlich alles richtig machen, auch nach außen hin die perfekte Mami sein und das Kind nicht fürs Leben verderben.
Noch drei Tips:

  1. Hör auf Dein Bauch-Gefühl. Irgendwie machen Mütter instinktiv nicht allzuviel falsch.
  2. Im Zweifel frag die Hebamme Deines Vertrauens; bis zum Ende der Stillzeit, also mindestens die empfohlenen 6 Monate, hast Du da Anspruch drauf.
  3. Schieb baldmöglichst einen zweiten Zwerg nach, da sieht man dann alles viel lockerer. Bsp.: „Baby heult? Muß noch einen Moment heulen, erst kriegt die Große ihr Frühstück.“ Oder umgekehrt: „Die Große heult? Egal, jetzt wird der Zwerg gestillt.“

Grüßle
Regina

Erstmal hat es mich fertig gemacht, dass das Thema Plötzlicher
Kindstod das Hauptthema bei vielen Broschüren zu sein scheint.
Meine Mutter, die es bestimmt sehr gut meinte, hatte mir
während der Schwangerschaft einen Zeitungsartikel
aus-geschnitten, in dem davon die Rede war. Demnach ist die
aller-aller-allerwichtigste Maßnahme, dass in der Umgebung des
Kindes nicht geraucht wird!

Ja, nicht-Eltern bekommen das gar nciht mit, wie sehr man grad in den ersten Wochen und Monaten mit den Hinweisen zugebombt wird !

O.k. Handzettel Nr. 2 bekam ich vom Krankenhaus mit nach
Hause. Da waren auch diese Tipps drin: - nicht auf Fell
schlafen lassen, Rückenlage, kein Qualm, Zimmertemperatur,
ect.

Nr. 3 kam mit der Post zwei Wochen später. Eine Firma, die mit
Gratisproben warb hatte viele nützliche Infos geschickt,
darunter auch Regeln, wie Babys am sichersten schlafen…

bei mir kamen gleich 3 Firmen mit diesen Unterlagen…

Nr. 4 wollte mir der Kinderarzt in die Hand drücken. Fast
sauer hab ich abgelehnt.

Dann schickt die Krankenkasse Unterlagen, und dm und wasweißich noch wer… Ja, ich sehe, es geht mir nicht allein so *gg*

Fazit: Dass man da als Mama kaum noch schlafen kann, ist kein
Wunder. Ich glaube, ich habe auch monatelang keinen richtigen
Schlaf bekommen und bei der leisesten Regung bin ich ans Bett,
um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Das dumme dran ist nur,
dass es sich auch etwas auf die Kinder übertragen kann.

Meine Hebamme, von der ich immer noch sehr viel halte, sagte
zu mir, dass aus ihrer Erfahrung heraus die Babys auf einem
Schaffell auch besser schlafen.

böse Mama ;o) haste die Zettel denn nicht gelese? *g* Nee, das Problem ist, 3 Hebis, die cih gefragt hab, haben auch alle entsetzt geguckt udn gesagt, er müsse unbedingt *bla* ich müsse darafu achten *bla* *Zettelzitier* (habe auch eins ;o) hat Mama mir geschenkt, ich bat sie darum, denn im Winter mein Kind innen Kinderwagen, so mini, da wollt ich ihn lieber warm eingepackt wissen… und meien Geschwister und ich lagen auch alle aufm Fellchen im Winter (Geschwister sind 6+7))

Da hab ich umgebaut: Ein
medizinisches Schaffell bei Ebay gekauft (wo der Kopt liegt,
ist ein schmales Leintuch), - eine weiche Bettumrandung hatte
ich eh schon, obwohl das ja auch nicht sein soll… Aber wenn
ich mich schon nicht wohlfühlen würde mit Holz am Kopf, wie
ist das erst für so ein hilfloses kleines Menschlein?

ja, das frug ich mcih auch. Spätestens wenn die anfangen zu kriechen. Denn andererseits sagt man, Babys sollen nicht zuviel Platz haben, die brauchen noch die Geborgenheit und Umrandung um sich herum

Also, lass dein Herzchen so schlafen, wie es sich am wohlsten
fühlt. Aber verbiete jedem, in der Nähe deines Babys zu
rauchen!

Das mach ich auch eh… Ok, manchmal komm ich nicht drumrum, beim Treffen wäre es etwas dreist gewesen *g* aber ich saß in Lüftungsrichtung der Türe und über mir war die Öffnung der Klimaanlage, die regelmäßig frische Luft reinpustete…

Ganz liebe Grüße,
IRIS

Dank dir Iris, nun komm ihc mir wenigstens nicht mehr ganz so hysterisch vor *rotwerd*

Genau so.
Hallo,

haben wir auch alles mitgemacht.

Bei unserem ältesten war die Bauchlage lebensrettend, später die Seitenlage, und heute gilt die Bauchlage als tödlich - prrblää-Zunge-rausbleck!

Und den Superhit der 80er-Jahre, die Dreimonatskolik, habense auch wieder abgeschafft, ach geh mir doch fott.

Mal unter uns, ich weiß nähmlich was: ab dem Jahre 2008 muß ein Baby, zumindest wenn es noch gestillt wird, mit ins Elternbett, und zwar wegen voll die wissenschaftliche Begründung ich schwör.

Gruß

Ze

Achja, nochwas:

Herzlichen Dank an die unermüdlichen Erfinder im Fachgebiet der Papierwindelogie! Klebestreifen, die leicht beölt trotzdem noch kleben, sind eine tolle Sache.

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Mal unter uns, ich weiß nähmlich was: ab dem Jahre 2008 muß
ein Baby, zumindest wenn es noch gestillt wird, mit ins
Elternbett, und zwar wegen voll die wissenschaftliche
Begründung ich schwör.

ist ja krass, dann mach ich ja mal was richtig ;oP

Herzlichen Dank an die unermüdlichen Erfinder im Fachgebiet
der Papierwindelogie! Klebestreifen, die leicht beölt trotzdem
noch kleben, sind eine tolle Sache.

jo ! oder die man mehr als einmal aufmachen kann…

Hallo Ze,

Mal unter uns, ich weiß nähmlich was: ab dem Jahre 2008 muß
ein Baby, zumindest wenn es noch gestillt wird, mit ins
Elternbett, und zwar wegen voll die wissenschaftliche
Begründung ich schwör.

„Elternbett“ ist der „Mercedes“ unter
den Erziehungsmethoden. Die meisten
Leute, die meinen, einen Mercedes
nicht brauchen zu können, sind wohl
die, die ihn sich auch nicht leisten
können :wink:

scnr

CMБ

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Einerseits und andrerseits
Liebe Dani,

ich kann Dich in Deinen Ängsten verstehen: Auch meine Kinder sind mir mein ein und alles. Es ist mir unvorstellbar, es würde ihnen etwas ernstliches passieren, und die Katastrophe wäre nicht zu beschreiben, wenn ich mir eine Mitschuld anrechnen müsste. Ich vermute, Du wirst ähnlich denken.

Trotzdem hat Eckn??? in manchen Punkten auch nicht ganz Unrecht, auch wenn er sich arg ungeschminkt ausdrückt. Auf Dein Kind werden soviele Gefahren zukommen und Du wirst sie nicht alle abwehren können.

Es wird nicht lange dauern und Dein Kind wird auf Stühle und Sofas krabbeln wollen. Darf es das dann oder ist Deine Angst größer, es könne herunterfallen?
Es wird ausprobieren wollen, ob man die Treppe auch hinunterhüpfen kann. Wirst Du es verbieten, weil Treppenstürze schlimme Folgen haben können?
Dir wird das Herz in die Hose rutschen, wenn Dein Kind zum ersten Mal am Spielplatz sich am Klettergerüst oder der Leiter zur Rutsche verusucht. Wirst Du ihm die Freiheit lassen, selbst auf die Gefahr hin herunterzufallen?

Es gibt so viele Dinge im Kindesleben, die ein schreckliches Restrisiko haben, die aber dem Kind Freude machen und Erfolgserlebnisse vermitteln. Ich möchte diese meinen Kindern nicht vorenthalten, bei aller Sorge und Vorsicht. Was wäre es für ein Leben, immer in Watte gepackt herumgeführt zu werden.

In Deinem Fall hätte ich für mich entschieden: Wenn mein Kind unbedingt auf dem Bauch schlafen will, dann soll es das tun in Gottes Namen. Es ist ein (klitzekleines) Risiko, aber wenn es dem Kind dabei gut geht und es sich wohl fühlt, dann bin ich bereit, dieses einzugehen.

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Liebe Dani,

ich kann Dich in Deinen Ängsten verstehen: Auch meine Kinder
sind mir mein ein und alles. Es ist mir unvorstellbar, es
würde ihnen etwas ernstliches passieren, und die Katastrophe
wäre nicht zu beschreiben, wenn ich mir eine Mitschuld
anrechnen müsste. Ich vermute, Du wirst ähnlich denken.

eindeutig

Trotzdem hat Eckn??? in manchen Punkten auch nicht
ganz Unrecht, auch wenn er sich arg ungeschminkt ausdrückt.

er drückt sich nicht ungeschminkt aus, sondern unverschämt. Er unterstellt mir Sachen, von denen er keine Ahnung hat.

Auf Dein Kind werden soviele Gefahren zukommen und Du wirst
sie nicht alle abwehren können.

Dessen bin ich mir bewusst, es ist nicht das erste Kleinkind, das ich großziehe…

Es wird nicht lange dauern und Dein Kind wird auf Stühle und
Sofas krabbeln wollen. Darf es das dann oder ist Deine Angst
größer, es könne herunterfallen?

Ach, was ein Unsinn. Es wird angeleint und auf einen Stuhl geklebt, damit es sich bloß ncht rühren kann !!! Bist du ein Klon von een*** oder woher kommen immer solche Projektionen??? Psychologie für Anfanger gelesen oder was?

Es wird ausprobieren wollen, ob man die Treppe auch
hinunterhüpfen kann. Wirst Du es verbieten, weil Treppenstürze
schlimme Folgen haben können?

Klar, ich laufe darum auch keine Treppen !

Dir wird das Herz in die Hose rutschen, wenn Dein Kind zum
ersten Mal am Spielplatz sich am Klettergerüst oder der Leiter
zur Rutsche verusucht. Wirst Du ihm die Freiheit lassen,
selbst auf die Gefahr hin herunterzufallen?

NEin, um Gottes Willen, mein Kind in Freiheit zu sehen zerreisst mein Mutterherz… Oman, soviel Theatralik auf einmal kann ich nicht verkraften…

Es gibt so viele Dinge im Kindesleben, die ein schreckliches
Restrisiko haben, die aber dem Kind Freude machen und
Erfolgserlebnisse vermitteln. Ich möchte diese meinen Kindern
nicht vorenthalten, bei aller Sorge und Vorsicht. Was wäre es
für ein Leben, immer in Watte gepackt herumgeführt zu werden.

Lustig, oder nicht? Vor allem, wenn es Zuckerwatte ist…

In Deinem Fall hätte ich für mich entschieden: Wenn mein Kind
unbedingt auf dem Bauch schlafen will, dann soll es das tun in
Gottes Namen. Es ist ein (klitzekleines) Risiko, aber wenn es
dem Kind dabei gut geht und es sich wohl fühlt, dann bin ich
bereit, dieses einzugehen.

SChön für deine ganzen Auuferungen. Wenn das hier die KErnaussage deines Artikels sein soll, dann lies mal meine Antworten oben, hätteste dir paar Minuten sparen können, und paar Komische projizierende Aussagen dazu…

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Ok, ich werd’s zukünftig lassen.

Ciao, schönes Leben noch.

Hallo Dany!

Ach, ich versteh es so gut! Ich hatte auch anfangs die allergrößte Panik! Vor allem halt, weil ich einen Bruder hatte, der an SIDS gestorben ist und ich außerdem so einen Fall auch im Bekanntenkreis hatte. Die hatte übrigens immer alles beachtet und es ist trotzdem passiert… Ich hatte dann natürlich das Gefühl, dass es doch nicht soooo selten vorkommt, eben weil es gleich zwei Fälle waren.
Jeden Abend hatte ich totalen Schiß. Weil ich mir so viele Gedanken gemacht habe, hatte ich dann Angst von wegen „selbsterfüllende Prophezeiung“ usw. Schlimm.

Kannst Du ihn wirklich nicht nach einiger Zeit umdrehen? Nach einer Stunde oder so?

Ich würde sagen - mach es einfach nach Gefühl. Solltest Du natürlich nachts selbst nicht schlafen können, wenn er in Bauchlage liegt, weil Du die ganze Zeit Angst hast, ist es vielleicht auch nicht das Richtige :wink:

Es wird immer geschrieben, dass meistens mehrere Faktoren zusammenkommen bei SIDS. Und da Du sonst so genau drauf achtest, brauchst Du Dir, glaube ich, nicht allzu viele Sorgen zu machen.

Meiner schlief bisher immer auf dem Rücken. Inzwischen kann er sich aber schon eigenständig auf den Bauch drehen. Sobald er das kann, kannst Du es sowieso nicht mehr ändern und allzu lange wird es bestimmt nicht mehr dauern…

Viel Glück und alles Gute!

M.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Mini-Duplo,
*lach* ich hatte es deiner Mum ja schon gesagt, du bist ein kleiner
Schmuser und Kuschler. Rennt Mami immer noch „gutgemeinten“ Ratschlägen"
nach? Hach, wäre toll, wenn du reden könntest, gelle.
Hat sie mal versucht, dir als Kuscheldecke ein Tschirt von sich
abzutreten, das sie schon getragen hat, damit du immer ihren Geruch
in der Nase hast? Man hats schon schwer, als kleiner Mann, die Damen-
welt zu erziehen, wenn andere immer meinen, die Damenwelt würde ein
Fehler machen, wenn sie auf mann hört. Hoffentlich hat Mami bald
kapiert, dass ihr beide, du und sie, zusammen leben müsst, nicht ihr
beide mit andern. Ihr beide macht die Regeln und sonst keiner.
Viel Spaß bei euren „Verhandlungen“ und Kuschelorgien.
LG
Daggi

Danke euch allen…
…die mir hier geantwortet haben, auch danke an die, die mich per Mail angeschrieben haben.

Ich habe nun beschlossen, er bleibt auf dem Bauch liegen. Ihr habt Recht, wenn ihr sagt, dass er sich eh bald drehen kann und dann hab ich es auch nicht mehr in der Hand, und dann muss ich uns nun beide nicht quälen. Ich werde halt, wie nun auch, des öfteren seinen Rücken (seine Atmung) beobachten. Bin ja schon froh, dass er manchmal schnarcht *gg*, in den Momenten brauch ich mir keine Gedanken machen *lach*

Klar, weniger glücklich war ich über Vorwürfe, ich würde mein Kind quälen und später gängeln, aber man kann ja niemandem seine Meinung absprechen. Gott sei Dank, denn ich habe auch manchmal andere Meinungen als andere *gg*.

Danke für eure Mühe, eure Gedankengänge und dass ihr mein „Problem“ (teilweise) ernsthaft angegangen seid!

lg, Dany