Schroeder: Lohnnebenkosten nicht um jeden Preis se

HI!

BRAUNSCHWEIG: Bundeskanzler Gerhard Schroeder will die von der
rot-gruenen Koalition angestrebte Senkung der Lohnnebenkosten auf
unter 40 Prozent nicht um jeden Preis verwirkichen. In einem
Interview der „Braunschweiger Zeitung“ nannte Schroeder als Beispiel
die Beitragssaetze in der Krankenversicherung. Es koenne nicht sein,
diese Saetze ‚koste es, was es wolle, zu senken‘ und damit die
Entwicklung hin zu einer Zwei-Klassen-Medizin zu foerdern.

das…ist ne gesunde Einstellung, nicht wahr?

Zugleich
warnte der Kanzler erneut davor, die deutsche Wirtschaft - so
woertlich - ‚in den Keller zu reden‘. Trotz des scharfen
Konjunktureinbruchs in den USA wachse die Wirtschaft der
Bundesrepublik staerker als waehrend des amerikanischen Aufschwungs in den neunziger Jahren.

Klar…laeuft ja auch besser in der EU als bei den Amis,

so ists doch -oder?

gruss
dizarus

Ja so ist das mit dem Versprechen von Dingen, die man vielleicht nicht einhalten kann. Sowas sollte man nicht machen

„… Nun ist er wieder auf Tour. Der Chefreisende. Es muss ihm voriges Jahr gut im Osten gefallen haben. Auch wenn der Kanzler vorsorglich ankündigte, er sei auch dieses Mal nicht mit dem Scheckbuch unterwegs, zu befürchten hat er ohnehin nichts. Die Hoffnung, dass Schröder mit neuen Einfällen kommt, wie das Kippen der neuen Länder verhindert werden kann, hat ohnehin niemand. Spätestens seit der letzten Großvisite weiß man: Da ist nichts….“ „
Thüringer Allgemeine“ 14. August 2001

„…Schon nach den ersten Reisetagen im Osten scheint der Kanzler zu begreifen, dass die Stimmung schlechter geworden ist. Das Interesse, gar die Begeisterung der Menschen für ihn schwindet, der Aufbau Ost als Chefsache hat an Glaubwürdigkeit verloren…“
Berliner Morgenpost 14. August 2001

„… Es gibt Burg-Festspiele, Karl-May-Festspiele und Prominenten-Gastspiele. Und es gibt die Schröder-Festspiele im Osten. Der Cousinen-Kanzler mit seiner Ost-Liebe auf den dritten Blick tourt durch die neuen Länder. Das Ergebnis ist wie bei jedem Festspiel: Mit kalkuliertem Einsatz wird ein Maximum an Image-Gewinn erwirtschaftet. Ob Winnetou in Segeberg oder Schröder auf Usedom - es ist das gleiche Spiel. Man lässt sich kurz sehen, im Drehbuch steht, wer dem Boss das Bier reicht. Prosit auf die Chefsache!..“ „
Leipziger Volkszeitung“ 14. August 2001

„… Der Kanzler zeigt durch seinen Besuch, dass er die Sorgen und Nöte in den neuen Bundesländern ernst nehmen will. Doch dies reicht nicht. Die Menschen wollen vor allem Taten sehen. Mit freundlichen Worten und gut gemeinten Ratschlägen aus dem Westen sind sie bereits überreichlich bedacht worden. Ihnen geht es um Handfesteres: Arbeitsplätze, Verbesserung der Infrastruktur - kurz, um wirtschaftliche Zukunftsinvestitionen. …“
Neue Osnabrücker Zeitung 14. August 2001

„… Statt einer PR-Tour durchs Land, statt Händeschütteln und Kanzler-Lächeln bräuchte Schröder den Mut, der deutschen Wirtschaft politische Wachstumsimpulse zu verleihen. Allerdings müsste er dafür die bisherigen Grenzen seiner Politik überwinden. Dass er dies ausgerechnet auf der Sommerreise tun würde, ist unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass Schröder, wohin er auch kommt, ein Weiter-So vorführen wird. …“
Mittelbayerische Zeitung 14. August 2001

„…Die Gelder müssen von den betroffenen Ländern und Städten zu 150 Prozent kofinanziert werden - angesichts fast bankrotter Kommunen ein nahezu aussichtsloses Unterfangen. Schröders medial gefeiertes Zwei-Milliarden-Gastgeschenk für den Osten entpuppt sich also schnell als ziemlich wertlose Glasperlenkette…“
Junge Welt 14. August 2001

„…Er wird in sein prächtiges Kanzleramt zurückkehren, und am Gefühl vieler Menschen zwischen Zinnowitz und Zittau, die zweitklassigen Deutschen zu sein, wird sich nichts geändert haben…“ Hamburger Abendblatt 14. August

„…Und was macht Schröder? Er schiebt alles auf die schlechte Wirtschaftslage in Amerika und Japan und rät zu Abwarten und Teetrinken. Dabei gibt es Vorschläge genug, wie man den Arbeitsmarkt von unnötigen Vorschriften befreien, die Sozialkassen entlasten könnte. Vielleicht packt Schröder nach seiner Sommertour das Notwendige an. Reisen soll ja bekanntlich bilden…“
Hamburger Abendblatt 12.August 2001

B2

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Wer das politische Geschehen über Jahrzehnte verfolgt, dem muß auffallen, daß sich die Szenerie oft wiederholt. Militärs reden über Beschaffungen und Modernisierungsmaßnahmen ihrer Spielzeuge für spätpubertierende Flachköpfe, die Finanzierung der Rentenversicherung ist Dauerthema über zig Jahre und die steigenden Kosten des Gesundheitssystems werden ebenso lange bejammert. Daneben versprechen Politiker regelmäßig die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Weil das alles fauler Zauber ist und Bundestagswahlen anstehen, läßt sich Herr Schröder im Osten beim Wahlvolk blicken. Einen wie auch immer gearteten Nutzen erkenne ich nicht.

Besonders in den neuen Ländern gibt es zu wenig Arbeitsplätze. Kein Politiker kann diese schaffen. Die Politik könnte aber für die Rahmenbedingungen sorgen, damit Arbeit bezahlbar wird. Es fehlt aber an Phantasie und an Mut. Nicht erst seit Schröder, das war noch nie anders in diesem Land.

Statt Kosten zu senken, werden neue Versicherungssäulen eingeführt. An die Ursachen ausufernder Kosten geht niemand heran. Änderungen des Besteuerungssystems werden aufkommensneutral gestaltet, anders ausgedrückt, es werden hauptsächlich Steuertarife hin- und hergeschoben, aber an den Ursachen des hohen staatlichen Geldbedarfs ändert sich nichts. Bei angeträumten Senkungen von Sozialversicherungskosten denkt man im Bereich von Zehntelprozenten. Unwirksame Peanuts, einfach die falsche Größenordnung und stets an der Wurzel des Übels vorbei. Das Übel der soz. Sicherungssysteme hat zwei wesentliche Aspekte: Vollkaskoversorgungsmentalität auf allen Ebenen vom Patienten, über die Verwaltung bis zum behandelnden Arzt. Der zweite Aspekt ist die Undurchsichtigkeit der Systeme: Der Rentenbeitragszahler finanziert alles mögliche, ob und in welcher Höhe er selbst noch Rente bekommt, weiß er nicht. Der Krankenversicherte nimmt in Anspruch, was immer geht. Er weiß nicht, was es kostet und was der Arzt abrechnet, ist in dessen völlig freies Belieben gestellt. Hunderte (oder sind es tausende?) von Krankenkassen mit hunderten von Verwaltungen und hunderten von Verwaltungschefs treiben angeblich Wettbewerb. Sobald Unterschiede sichtbar werden, greift aber ein Ausgleichssystem.

Dann gabs eine Menge Rummel um die (nicht sonderlich erfolgreiche) Greencard. Auf der anderen Seite wird kurz vor Wirksamkeit neuer Gesetze ein promovierter Akademiker, der hier seit 15 Jahren lebt und eine feste Stellung hat, samt Familie ausgewiesen, weil seinem Aufenthalt die Rechtsgrundlage fehlt. Deren Kinder sind hier aufgewachsen, sprechen fließend Deutsch ohne auch nur den geringsten Akzent, sie haben nur das Pech, laut Ausweis Vietnamesen zu sein. Behördliche Empfehlung: Nach Vietnam zu reisen und in ein paar Wochen eine Greencard zu beantragen. Die Familie ist inzwischen untergetaucht.

Dieses Land leistet sich qualifizierte Vorruheständler und ruft nach IT-Spezialisten aus Indien. Wobei dieser Witzkram an Programmiererei von fast jedem deutschen Ingenieur seit 30 Jahren im Schlaf beherrscht wird. Man kann tatsächlich fragen, wen man will: Auf die Frage, was genau ein IT-Spezialist ist, herrscht totale Sendepause. Das weiß niemand. Dumme Politiker schwätzen dummes Zeug nach, was ihnen von Funktionären geflüstert wurde. Abgesehen davon kann man einem Fachkräftemangel i. d. R. nicht mit ein wenig englisch radebrechenden Indern oder Rumänen beikommen. Darüber hinaus sollte man bedenken, daß vielleicht Fachkräfte kommen, bestimmt aber Menschen. Die haben Familien, die haben Bedürfnisse. Denen kann man schlecht sagen, daß sie nach ein paar Jahren das Land wieder verlassen müssen. Hatten wir alles schon. Damals hießen die Leute Gastarbeiter.

Den meisten Deutschen wurde schon mit der Muttermilch eingetrichtert, daß das deutsche duale Schulsystem das beste auf der ganzen Welt ist. So lange ich denken kann, wird das gebetsmühlenartig wiederholt, aber den Schulen aller Ebenen fehlt Geld. Den wichtigsten Wert, nämlich die Köpfe der Menschen, vernachlässigt dieses Land seit Jahrzehnten (länger kann ich es nicht beurteilen). Bei der Feststellung, mehr qualifizierte Leute müssen her, wäre es naheliegend, massiv Geld in die Bildung zu stecken. Statt dessen geht der Blick nach Indien. Nee, das ist die pure Dekadenz und Dummheit.

Ich habe viele Themen von maroden und ausufernden sozialen Sicherungssystemen über Arbeitslosigkeit bis zur Bundeswehr angerissen. Man kann in so einem Beitrag nicht per Rundumschlag die Lösung aller Probleme präsentieren. Dafür ist die Materie zu komplex. Aber es gibt diese Lösungen, praktikabel, durchsetzbar und finanzierbar. Weder bei den jetzigen noch bei den früheren Regierungen und den sie tragenden Parteien erkenne ich entsprechende Lösungswege oder wenigstens Ansätze. Ich sehe immer nur die gleiche abgelutschte Methode: Irgendwo ein marginaler Teil Steuer oder Beitrag herunter und an anderer Stelle in just dieser Höhe wieder drauf. Der Name ist auch immer gleich: Sowas heißt Reform.

Nun reist der Kanzler im Osten herum und schlägt eigentlich nur die Zeit tot, denn er bewegt nichts und er bewirkt nichts. In dieser Phantasie- und Perspektivlosigkeit zeigt er Kontinuität zu seinem Vorgänger.

Frustrierte Grüße
Wolfgang

Hallo Wolfgang

see below!

Hallo!

Wer das politische Geschehen über Jahrzehnte verfolgt, dem muß
auffallen, daß sich die Szenerie oft wiederholt. Militärs
reden über Beschaffungen und Modernisierungsmaßnahmen ihrer
Spielzeuge für spätpubertierende Flachköpfe, die Finanzierung
der Rentenversicherung ist Dauerthema über zig Jahre und die
steigenden Kosten des Gesundheitssystems werden ebenso lange
bejammert. Daneben versprechen Politiker regelmäßig die
Schaffung von Arbeitsplätzen.

genau das ist der Punkt den ich weiter unten zu Thema Konjunktur kurz erwähnt habe. Es paßt genau auf das was ich beschrieben habe.

Weil das alles fauler Zauber ist und Bundestagswahlen
anstehen, läßt sich Herr Schröder im Osten beim Wahlvolk
blicken. Einen wie auch immer gearteten Nutzen erkenne ich
nicht.

es tut mir leid, aber du hast recht, es gibt keinen nutzen von solchen reisen.

Besonders in den neuen Ländern gibt es zu wenig Arbeitsplätze.
Kein Politiker kann diese schaffen. Die Politik könnte aber
für die Rahmenbedingungen sorgen, damit Arbeit bezahlbar wird.
Es fehlt aber an Phantasie und an Mut. Nicht erst seit
Schröder, das war noch nie anders in diesem Land.

auch da hast du recht. allerdings waren die bedingungen für kurze zeit unter erhard so. aber das waren andere voraussetzungen
die rahemenbedingungen können nur heißen „weniger staat“

Statt Kosten zu senken, werden neue Versicherungssäulen
eingeführt. An die Ursachen ausufernder Kosten geht niemand
heran.

genau das ist der punkt. einfach steuern senken ist der zweite schritt. der erste muß sein, wo und wieviel geld schmeiße ich zum fenster raus und nutzt der allgemeinheit nichts. dazu sind aber wahrheiten notwendig und die sagt keiner, weril er dann nie und nimmer gewählt wird

Änderungen des Besteuerungssystems werden

aufkommensneutral gestaltet, anders ausgedrückt, es werden
hauptsächlich Steuertarife hin- und hergeschoben, aber an den
Ursachen des hohen staatlichen Geldbedarfs ändert sich nichts.

sehr richtig

Bei angeträumten Senkungen von Sozialversicherungskosten denkt
man im Bereich von Zehntelprozenten. Unwirksame Peanuts,
einfach die falsche Größenordnung und stets an der Wurzel des
Übels vorbei. Das Übel der soz. Sicherungssysteme hat zwei
wesentliche Aspekte: Vollkaskoversorgungsmentalität auf allen
Ebenen vom Patienten, über die Verwaltung bis zum behandelnden
Arzt. Der zweite Aspekt ist die Undurchsichtigkeit der
Systeme: Der Rentenbeitragszahler finanziert alles mögliche,
ob und in welcher Höhe er selbst noch Rente bekommt, weiß er
nicht. Der Krankenversicherte nimmt in Anspruch, was immer
geht. Er weiß nicht, was es kostet und was der Arzt abrechnet,
ist in dessen völlig freies Belieben gestellt. Hunderte (oder
sind es tausende?) von Krankenkassen mit hunderten von
Verwaltungen und hunderten von Verwaltungschefs treiben
angeblich Wettbewerb. Sobald Unterschiede sichtbar werden,
greift aber ein Ausgleichssystem.

wohl war, zumal die regierung jetzt palnt, das die freie wahl des arztes beschnitten werden soll. der jenige der sich den arzt nicht mehr aussucht, bezahlt weniger.
hier der link
http://www.medizin-forum.de

Dann gabs eine Menge Rummel um die (nicht sonderlich
erfolgreiche) Greencard. Auf der anderen Seite wird kurz vor
Wirksamkeit neuer Gesetze ein promovierter Akademiker, der
hier seit 15 Jahren lebt und eine feste Stellung hat, samt
Familie ausgewiesen, weil seinem Aufenthalt die
Rechtsgrundlage fehlt. Deren Kinder sind hier aufgewachsen,
sprechen fließend Deutsch ohne auch nur den geringsten Akzent,
sie haben nur das Pech, laut Ausweis Vietnamesen zu sein.
Behördliche Empfehlung: Nach Vietnam zu reisen und in ein paar
Wochen eine Greencard zu beantragen. Die Familie ist
inzwischen untergetaucht.

habe ich auch gelesen und den bericht im fernsehen gesehen. strafbare bleiben, weil das ist tolerant. im obigen fall hätte die familie ein lebenslanges bleiberecht zugestanden, wie in den usa

Dieses Land leistet sich qualifizierte Vorruheständler und
ruft nach IT-Spezialisten aus Indien. Wobei dieser Witzkram an
Programmiererei von fast jedem deutschen Ingenieur seit 30
Jahren im Schlaf beherrscht wird. Man kann tatsächlich fragen,
wen man will: Auf die Frage, was genau ein IT-Spezialist ist,
herrscht totale Sendepause. Das weiß niemand. Dumme Politiker
schwätzen dummes Zeug nach, was ihnen von Funktionären
geflüstert wurde. Abgesehen davon kann man einem
Fachkräftemangel i. d. R. nicht mit ein wenig englisch
radebrechenden Indern oder Rumänen beikommen. Darüber hinaus
sollte man bedenken, daß vielleicht Fachkräfte kommen,
bestimmt aber Menschen. Die haben Familien, die haben
Bedürfnisse. Denen kann man schlecht sagen, daß sie nach ein
paar Jahren das Land wieder verlassen müssen. Hatten wir alles
schon. Damals hießen die Leute Gastarbeiter.

richtig. und diese haben sie wie ich unten erwähnt habe, an den staat abgegeben. wenn green card dann bitte unter den voraussetzungen wie in den usa. dazu gehört aber auch eine gesellschaftliche veränderun. wir müssen uns verabschieden von der meinung asche auf mein haupt. aber das wird nicht zu vermuten sein, das beweist die diskussion über den stolz einer nation.

Den meisten Deutschen wurde schon mit der Muttermilch
eingetrichtert, daß das deutsche duale Schulsystem das beste
auf der ganzen Welt ist. So lange ich denken kann, wird das
gebetsmühlenartig wiederholt, aber den Schulen aller Ebenen
fehlt Geld. Den wichtigsten Wert, nämlich die Köpfe der
Menschen, vernachlässigt dieses Land seit Jahrzehnten (länger
kann ich es nicht beurteilen). Bei der Feststellung, mehr
qualifizierte Leute müssen her, wäre es naheliegend, massiv
Geld in die Bildung zu stecken. Statt dessen geht der Blick
nach Indien. Nee, das ist die pure Dekadenz und Dummheit.

sehr richtig, die dachdecker lassen grüßen

Ich habe viele Themen von maroden und ausufernden sozialen
Sicherungssystemen über Arbeitslosigkeit bis zur Bundeswehr
angerissen. Man kann in so einem Beitrag nicht per
Rundumschlag die Lösung aller Probleme präsentieren. Dafür ist
die Materie zu komplex. Aber es gibt diese Lösungen,
praktikabel, durchsetzbar und finanzierbar. Weder bei den
jetzigen noch bei den früheren Regierungen und den sie
tragenden Parteien erkenne ich entsprechende Lösungswege oder
wenigstens Ansätze. Ich sehe immer nur die gleiche
abgelutschte Methode: Irgendwo ein marginaler Teil Steuer oder
Beitrag herunter und an anderer Stelle in just dieser Höhe
wieder drauf. Der Name ist auch immer gleich: Sowas heißt
Reform.

Nun reist der Kanzler im Osten herum und schlägt eigentlich
nur die Zeit tot, denn er bewegt nichts und er bewirkt nichts.
In dieser Phantasie- und Perspektivlosigkeit zeigt er
Kontinuität zu seinem Vorgänger.

Frustrierte Grüße
Wolfgang

Hab Dank für diese Meinung.

B2

Hallo Wolfgang,

Du hast Dir viel Mühe gemacht und die derzeitigen Hauptprobleme des kommenden Wahlkampfes sehr ausführlich und - wie ich meine - richtig geschildert. Hier wiederhole ich es nicht, man kann es ja nachlesen.

Nun reist der Kanzler im Osten herum und schlägt eigentlich
nur die Zeit tot, denn er bewegt nichts und er bewirkt nichts.
In dieser Phantasie- und Perspektivlosigkeit zeigt er
Kontinuität zu seinem Vorgänger.

Frustrierte Grüße
Wolfgang

Ich bin vor kurzer Zeit zu der Meinung gekommen, daß wir selbst daran Schuld sind. Sobald die Politiker merken, daß sie regieren dürfen, verlieren sie - sofern sie so etwas überhaupt hatten hatten - ihr Interesse an uns, dem Volk. Sie haben sich seit vielen Jahren eine Berufspolitiker-Monarchie eingerichtet. Ihr ganzes Sinnen und Trachten neben der Erhaltung und Vermehrung ihres Einkommens, ist die Sicherung und Festigung dieses Zustandes. Vergleichbar mit der Zeit der Monarchie und des Adels.

Eine Änderung könnte man m.M. nur erzielen, wenn sich sehr, sehr viele Menschen aktiv der Politik widmen würden. Als Aktivität verstehe ich persönliche Anwesenheit bei allen möglichen Parteiveranstaltungen, viel Fragen und Anregungen von der Basis und das Verlangen an die „Höherrangigen“, dem „Fußvolk“ detailliert Rechenschaft zu geben.

Da dies nicht eintreffen wird, müssen wir uns halt mit dem derzeitigen Zustand zufriedengeben. Trotzdem war es schön, Deinen Beitrag zu lesen.

Grüße Rudolf

Ich bin vor kurzer Zeit zu der Meinung gekommen, daß wir
selbst daran Schuld sind.

Eine Änderung könnte man m.M. nur erzielen, wenn sich sehr,
sehr viele Menschen aktiv der Politik widmen würden.

Hallo Rudolf,

so ist’s. Jedes Volk hat eben genau die Regierung, die es verdient.

Gruß
Wolfgang

hi dizi,

wie auch?
krankenkassen fordern mindesten 12,5%, rente von 19,1% reicht nicht, weil ökosteuer doch nicht „sooo“ viel einspielt, arbeitslosenzahlen steigen, da reichen die 6,5% auch nicht, nur die 1,7% pflege werden wohl per 1.1.2002 noch sein ;(

alles in allem sehe ich einen mindest SV AN anteil von

(12,5 + 19,3 + 6,7 + 1,7) / 2 = 20,1!

der schnitt wird durch AOK mitglieder natuerlich bei min. 21,5 liegen!!!

so ist das eben bei herrn schröder, macht alles zur chefsache und dann vergisst er sich die sachen „auf termin zu legen“ bis die frist abgelaufen ist!

gruesse

vom showbee

Zugleich
warnte der Kanzler erneut davor, die deutsche Wirtschaft -
so
woertlich - ‚in den Keller zu reden‘. Trotz des scharfen
Konjunktureinbruchs in den USA wachse die Wirtschaft der
Bundesrepublik staerker als waehrend des amerikanischen
Aufschwungs in den neunziger Jahren.

Das Land ist kaputt. Was nuetzt uns dieses staendige Augenwischerrei und gegenseitige Auf-die-Schulder-klopfen? In welchen Bereichen waechst denn die deutsche Wirtschaft? Vielleicht in den Versicheruneg, da sich ja alle gegen alles moegliche versichern wollen. Vielleicht in den Arbeitslosen?Viele moegen dieses System so wie es ist. Das sind bequemen Menschen. Sie kennen nichts anderes. Ihnen wird alles gebracht. Sie brauchen sich um nichts zu kuemmern.
Es kommt mir immer wieder wie in einem schlechten Film vor. Angeblich haben wir soviel und es gibt nichts. Hier in Japan gibt es nichts, was es nicht zu kaufen gaebe.

Ich wuensche mir das in D.

Ich wunsche mir, in D. in einen Laden gehen zu koennen und zu sagen „Geben sie mir bitte …“ und nicht „Haben Sie …“.
Ich wuensche mir, nicht andauernd anhoeren zu muessen „Das muessen wir erst bestellen.“.

Ich wuensche mir, in einem Laden nach Feierabend noch das kaufen zu koennen, was es morgens zu kaufen gab.

Ich wuensche mir Service, nicht mehr Service sondern ueberhaupt Service. Das was in D. als Service bezeichnet wird, ist ein schlechter Witz.
Ich wuensche mir, in jedem Kaufhaus zu hoeren: „Danke fuer Ihren Einkauf“, oder „Danke fuer ihren Besuch“ und nicht angemurrt zu werden, dass ich deren Zeit gestohlen habe. Eine IBM-Werbung hat es auf den Punkt gebracht.
Ich wuensche mir, wenn ich nach Feierabend einkaufen gehe, nicht in einem grossen Supermarkt mit 30 Kassen in kilometerlanegn Schlangen an zwei geoffneten Kassen stehen zu muessen. Ich wuensche mir, in einem Kaufhaus morgens begruesst zu werden und nicht als einziger zu gruessen, und bei Ladenschluss vom Geschaeftsfuehrer persoenlich fuer meinen Besuch bedankt zu werden.

Ich wuensche mir, fur meine Zukunft selbst sorgen zu duerfen und nicht ein nicht tragbares System aufgzwungen bekommen, in dem Nicht-Arbeitsillige ein ALG bekommen, bei dem mancher Arbeitnehmer neidisch wird.

Ich wuensche mir. dass dn Fimen mehr Freiheiten fuer das Lohnsystem ingeraeumt wird. Ich unsche mir, dass die Gewerkschaften mehr die Interessen der Arbeitnehmer vertreten und nicht deren eigene. Ich wuensche mir im Gegenzug von den Arbeitnehmern, nicht andauern hoehere Loehne zu fordern sondern sich mehr mit der Firma verbunden zu fuehlen, sie wie die eigene Familie betrachten und behandeln. Im Gegenzug wuensche ich mir von den Firmen, mehr fuer die Mitarbeiter zu tun, nicht im Sinne von Fortbildung sondern im Sinne von Praemien, Erholung, Mietzuschuss, Erleichterungen beim Umzug, Firmenwagen, Bezahlung der der Kosten oeffentl. Verkehrsmittel…

Ich wuensche mir von deutschen Firmen, riskobereiter neue Patente umzusetzen und nicht alte Dinge, die andere Laender schon ausgespuckt haben noch einmal durchzukauen (Ueberbewertung des Internets durch das Handy -> Verstellen des Autositzes ueber das Internet mittels Handy; -> Ansage auf das Handy ueber das Internet, dass die Waschmaschine fertig ist…)

Ich wuensche mir, dass den Firmen mehr Macht eingeraeumt wird als den Politikern und nicht, dass neue Verfahren durch tausende Instanzen gehen muessen, um eine Bewilligung zu erhalten, waehrend andere risikobereitere auslaendische Unternehemen den Markt wegnehmen (Gentechnik).

Ich wuensche mir einen Wirtschaftsminister, der was von Wirtschaft versteht, einen Finanzminister, der mit Geld umgehen kann. Schroeder als Marionette darf bleiben.

Ich wuensche mir, dass einige Wuensche in Erfuellung gehen. Andere werden eben nur Wuensche bleiben…

Beth
http://my-japan.de

Sommerreise Schroeders eher positiv

HI!

Ja so ist das mit dem Versprechen von Dingen, die man
vielleicht nicht einhalten kann. Sowas sollte man nicht machen

Diese sehen es anders:

ZEIT.de

Meurer: Wird auch ausgelöst, dass mehr Geld für Verkehrsprojekte beispielsweise locker gemacht wird? Schwanitz: Wir fahren nicht mit dem goldenen Füllhorn hier durch die Lande. Das ist einmal wegen der Haushaltssituation natürlich ganz schwierig. Zum zweiten finde ich muss zugehört werden und es müssen nicht schwer oder nicht haltbare Wahlversprechungen hier in die Lande gestreut werden. Aber der Bundeskanzler hat bei seinen Stationen natürlich deutlich gemacht, der Infrastrukturausbau vor allen Dingen, aber auch die Wirtschaftsförderung sind Dinge, die unter starker Bundesunterstützung in den nächsten Jahren fortgesetzt werden müssen und auch unser Ziel, den Solidarpakt II, also die Finanzausstattung der ostdeutschen Länder nach 2004, schon innerhalb dieser Legislaturperiode auf den Weg zu bringen. Das ist hier nachhaltig unterstützt worden. Ich glaube, wir haben damit eine richtige Entscheidung getroffen.

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Tagesschau

Kanzler-Reise

Bundeskanzler Schröder hat das Urteil aus Halle begrüßt. Bei seinem Besuch in Wittenberge im Rahmen seiner Reise durch die neuen Länder nannte er den Spruch ein Zeichen, wie mit dem Problem Fremdenfeindlichkeit umgegangen werde. Schröder will morgen in Dessau an dem Mahnmal für den Ermordeten einen Kranz niederlegen.

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Lausitzer Rundschau.

Bundeskanzler beendet Reise durch Ostdeutschland
Mit Gespür

Das Programm der Kanzler-Sommertour war festgezurrt. Manche haben versucht, noch reinzurutschen wie die von der Dürre betroffenen Bauern der Region. Nichts hat es genutzt.

Dann plötzlich macht der Kanzler doch eine Ausnahme, lässt sich an den Hornoer Berg fliegen mitten hinein in die Krisenregion der ostdeutschen Kohle- und Energiewirtschaft. Er hat Gespür für die Situation bewiesen wie auch schon eine Woche zuvor bei der Visite im Kraftwerk Boxberg. Und er hat Kritikern bewiesen, dass er sich nicht nur Ostdeutschlands schöne Seiten präsentieren lässt.

Schröder bezog am Hornoer Berg, dort, wo der Widerstreit der Interessen so deutlich wie nirgendwo anders zum Ausdruck kommt, klare Position für den Standort Jänschwalde, für die Zukunft von Kohle und Strom in Ostdeutschland und - gegen die Hornoer. Schröder hat nicht drumrumgeredet, dass ist ihm anzuerkennen.

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Tagesschau

Reise durch Ostdeutschland

Am letzten Tag seiner Reise durch Ostdeutschland hat Bundeskanzler Schröder am Morgen eine Luftschiff-Werft im südlich von Berlin gelegenen Brand besucht. In dieser Halle auf früherem russischen Militärgelände will das Unternehmen Cargo-Lifter ab November Luftschiffe für den Transport von Schwerlasten produzieren. Schröder würdigte das Vorhaben als ein - so wörtlich - Stück guter deutscher Ingenieurskunst. Durch den Luftschiffbau könnten eine ganze Reihe neuer Arbeitsplätze in Brandenburg entstehen.

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ZDF

Berlin - Im sächsischen Bad Elster beginnt Bundeskanzler Gerhard Schröder eine zweiwöchige Reise durch die neuen Bundesländer. Auf der 40 Stationen umfassenden Reise wird er mit Problemen wie Rechtsextremismus, Arbeitslosigkeit und Infrastrukturmängeln konfrontiert. Obwohl der Kanzler keine konkreten Zusagen für Einzelprojekte macht, stellt er klar, dass er den Osten finanziell nicht im Stich lassen will. Letzte Station seiner Reise ist die Braunkohleregion in der brandenburgischen Lausitz, letzter Programmpunkt ein Besuch beim Bundesliga-Aufsteiger Energie Cottbus.

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Yahoo.de

Die zweiwöchige Reise des Kanzlers steht im Zeichen der Ost-Erweiterung der Europäischen Union (EU). Schröder will nach eigenen Worten dazu beitragen, Ängste vor der EU-Erweiterung abzubauen.

Im Verlauf seiner Sommerreise macht Schröder am Dienstag einen Abstecher nach Tschechien, wo ein Treffen mit Ministerpräsident Milos Zeman geplant ist. Vorige Woche hatte sich der Kanzler in Stettin mit dem polnischen Präsidenten Aleksander Kwasniewski und Ministerpräsident Jerzy Busek getroffen.

Polen und Tschechien wollen unter den ersten Staaten des früheren Ostblocks sein, die ab 2004 in die EU streben.

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Osnabrück -

„Der Kanzler will seine Sommerreise durch die ostdeutschen Bundesländer nicht mit leeren Händen bestreiten“, zitierte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ einen SPD-Abgeordneten. Schröder wolle die Unterstützung sozusagen als Gastgeschenk bei Reiseantritt präsentieren. Bisher liefen die Vorbereitungen noch streng vertraulich.

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Gruss
dizarus

Autowerte legen PLUS 6.8 % ZU !
Hi

Das Land ist kaputt.

Aha…und die wichtigte Industrie mit weit ueber 30 % Arbeitskraefen aus ganz Deutschlnd legt in
Westdeutschland um sage und schreibe

PLUS 6.8 % ZU:

DIE AUTO -INDUSTRIE !!!

Zahlen von EU- Zentralverband die exact stimmen.

Gruss
dizarus

Hallo dizarus,

ich habe weiter unten zum thema konjunktur… auch zu dieser situation eine antwort gegeben. ich möchte den langen text an dieser stellen nicht noch einmal hineinstellen, ich denke das kann man verstehen.

Gruß
B2

Hi

…in einigen Tagen gibts dazu eine Antwort die aus meiner Erfa vieles von dir relativiert- ja tlw. ganz anders erlebt wurde…also warts ab…

Gruss
dizarus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ja, das Auto, das ewige Statussymbol der Deutschen. Wir sollten ein Auto und nicht den Adler im Wappen haben.

Dass 30% der Arbeitskraefte in der Autoind. konzentiert sind, wage ich zu bezweifeln, oder auf was bezieht sich die 30%?
Ich glaub, wir haben fast 4 Mill. Arbeitskraeft, mehr als 1,3 Mill. in der Autoind.?

Aber was hat D. in letzter Zeit an neuen Dingen in der Autobranche herausgebracht? Seit 100 Jahren hat das Auto 4 Raeder und faehrt mit fossilen Brennstoffen. Seit 10 Jahren hat sich an der Innenausstattung, am Komfort nur wenig getan. Homecinema und Navigationscomputer sollten eigentlich Standard sein. Leider ist dies immer noch eine Option. Hirzulande zumindest.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

na das wird bestimmt spannend.

B2

in sachen ausstattung und komfort muß ich dir recht geben. nun solche zahlen gab es schon häufiger und besagen nunmal nichts in sachen abbau der arbeitslosenzahlen oder positive entwicklung der konjunktur. viele zähne müssen in ein rad passen.
die autoindustrie jedenfalls kann nur kurzfristig den abstieg etwas aushalten, nicht mehr.

B2

Hi

Das Land ist kaputt.

Aha…und die wichtigte Industrie mit weit ueber 30 %
Arbeitskraefen aus ganz Deutschlnd legt in
Westdeutschland um sage und schreibe

PLUS 6.8 % ZU:

DIE AUTO -INDUSTRIE !!!

Zahlen von EU- Zentralverband die exact stimmen.

Gruss
dizarus

Ja, das Auto, das ewige Statussymbol der Deutschen. Wir
sollten ein Auto und nicht den Adler im Wappen haben.

Dass 30% der Arbeitskraefte in der Autoind. konzentiert sind,
wage ich zu bezweifeln, oder auf was bezieht sich die 30%?

…ja so ists …

Ich glaub, wir haben fast 4 Mill. Arbeitskraeft, mehr als 1,3
Mill. in der Autoind.?

Meines wissens mehr…

Aber was hat D. in letzter Zeit an neuen Dingen in der
Autobranche herausgebracht? Seit 100 Jahren hat das Auto 4
Raeder und faehrt mit fossilen Brennstoffen. Seit 10 Jahren
hat sich an der Innenausstattung, am Komfort nur wenig getan.
Homecinema und Navigationscomputer sollten eigentlich Standard
sein. Leider ist dies immer noch eine Option. Hirzulande
zumindest.

Du liebe Guete…was soll das denn ?

Erfolg IST Erfolg.

Ganz einfach deswegen weils verkaufte Ware ist.

WARUM immer soo kompliziert,hmm ?

gruss
dizarus

Ich glaub, wir haben fast 4 Mill. Arbeitskraeft, mehr als 1,3
Mill. in der Autoind.?

Meines wissens mehr…

Naja, vielleicht wenn du alle Arbeitnehmer der deutschen Automarken zusammennimmst, aber in D. werdem es nie 1,3 Mill. Oder meinst du die Zulieferer. Die zaehlen naemlich nicht zur Autoind.

Genaue VDA-daten
Dem VDA -also dem Verband der Autoindustrie - gehören derzeit über 500 Unternehmen an. Sie produzieren Automobile, Anhänger, Aufbauten, Container sowie Kfz-Teile und -Zubehör.

Diesen sekundären Beschäftigungseffekt über die gesamte automobile Wertschöpfungskette hinzugerechnet, waren im vergangenen Jahr 1,72 Millionen Menschen in der Automobilproduktion tätig.

Jeder 7. Arbeitsplatz hängt vom Automobil ab

Die Beschäftigungswirkung des Automobils reicht aber noch wesentlich weiter.

So verdanken 3,35 Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz der Nutzung des Automobils (z. B. Automobil-Handel, -Wartung, -Reparatur, Tankstellen). Darüber hinaus werden vom Nutzer des Automobils Dienstleistungen wie die von Banken, Versicherungen oder von Behörden in Anspruch genommen, um nur einige zu nennen. Hinzu kommen die mit der Nutzung des Automobils verbunden Arbeitsplätze im Güter- und Personenverkehr (z. B. Speditionen, Taxigewerbe). Rechnet man alle diese Arbeitsplätze zu denjenigen in der Automobilproduktion hinzu, so hängt jeder 7. Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt vom Automobil ab.

Insgesamt waren 1998 etwa 5 Millionen Menschen rund um das Auto beschäftigt.

====

UND DAS MEINTE ICH.

Heisst: Wenn dies kraenkelt haben alle probs …bei plus 6.8 % euroweit wohl kaum.

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Jede vierte Steuermark stammt vom Auto

Die von der Entwicklung, Herstellung, dem Vertrieb und der Nutzung des Automobils abhängige Bruttowertschöpfung machte 1998 nahezu ein Fünftel des Sozialproduktes aus.

Daraus erwuchsen dem Staat im vergangenen Jahr allein 200 Milliarden DM Steuereinnahmen, fast ein Viertel ( !!! ) des gesamten Steueraufkommens.

Allein an automobilspezifischen Abgaben, d. h. Mineralölsteuer, die auf die Mineralölsteuer entfallende Mehrwertsteuer, Kraftfahrzeugsteuer sowie Gebühreneinnahmen aus der seit 1995 eingeführten Straßenbenutzungsgebühr für schwere Nutzfahrzeuge, kassierte der Fiskus etwa 80 Milliarden DM.

Umsatz: Jede 2. Mark wurde im Ausland erwirtschaftet Die deutsche Automobilindustrie erwirtschaftete 1998 einen Umsatz von 312 Milliarden DM. Davon entfielen 70 Prozent auf die Hersteller von Kraftwagen und deren Motoren, gut 4 Prozent auf die Hersteller von Anhängern, Aufbauten und Containern sowie 26 Prozent auf die Kfz-Teile- und die -Zubehörindustrie. Damit erzielte allein die Automobilindustrie, die zu den größten Industriebranchen in Deutschland zählt, ein Achtel des gesamten industriellen Umsatzes.

Mit 165,6 Milliarden DM erlöste die deutsche Automobilindustrie mehr als die Hälfte ihres Umsatzes, nämlich 53 Prozent, mit dem Ausland.

Gruss
dizarus

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in sachen ausstattung und komfort muß ich dir recht geben. nun
solche zahlen gab es schon häufiger und besagen nunmal nichts
in sachen abbau der arbeitslosenzahlen oder positive
entwicklung der konjunktur. viele zähne müssen in ein rad
passen.
die autoindustrie jedenfalls kann nur kurzfristig den abstieg
etwas aushalten, nicht mehr.

B2

Aha…du kennst und weisst jedes Auto ?

  • merkwuedig nur - als wenn der Konsument alles von Gestern kaufen wuerde - ist lange vorbei.

PLUS 6.8 % sind Beschaeftigungsrelevant- alle Zaehne passen - da alles zusammen genommen 25 % aller Steuern vom VDA-Verband Mitgl. komment.

Ergo entscheidend ist.

Schlecht- oder runterreden nutzt hier gar nichts.

Gruss
dizarus

in sachen ausstattung und komfort muß ich dir recht geben. nun
solche zahlen gab es schon häufiger und besagen nunmal nichts
in sachen abbau der arbeitslosenzahlen oder positive
entwicklung der konjunktur. viele zähne müssen in ein rad
passen.
die autoindustrie jedenfalls kann nur kurzfristig den abstieg
etwas aushalten, nicht mehr.

B2

Aha…du kennst und weisst jedes Auto ?

was soll dieser angriff? ich kenne viele autos, vor allem autos die in anderen ausstattung in anderen ländern gefahren werden.

  • merkwuedig nur - als wenn der Konsument alles von Gestern
    kaufen wuerde - ist lange vorbei.

dieses argument verstehe ich nicht

PLUS 6.8 % sind Beschaeftigungsrelevant- alle Zaehne passen -
da alles zusammen genommen 25 % aller Steuern vom VDA-Verband
Mitgl. komment.

Ergo entscheidend ist.

Schlecht- oder runterreden nutzt hier gar nichts.

keiner rechnet ghier schlecht, oder etwas runter. du redest am thema vorbei. ich rede von komplezeren dingen, als gesamtheit betrachtet und nicht nur von einigen mehr verkauften autos

Gruss
dizarus