Schulbeginn kontra Biorhythmus

Hi, b***,

ist doch egal, wie sie es nennt - es geht darum, dass man
Schule effektiver machen könnte, wenn man sie eine Stunde
später anfangen lassen würde. Ich habe dazu etliche Sites
(auch englische und amerikanische) im Netz gefunden.

Aber wenn ich die Beiträge hier lese, dann denke ich, dass
viele das Prinzip über den Effekt stellen.
WENN der Effekt von späterem Schulbeginn in besserer Effizienz
resultiert, warum sollte man das nicht machen?

diese behauptung ist wissenschaftlich nicht belegt - nicht mehr als licht- oder magnetfeldtherapien. wenn es einige schulen so machen, können sie das doch tun und dann werden die schüler viel besser werden als die schüler, früher beginnen. und wenn die dann studieren und in softwareunternehmen anfangen, können sie fröhlich sein und ihr leben lang spät aufstehen.
wenn sie aber maler werden und früh um 5 aufstehen müssen, empfehle ich eine schule, die zwischen 7 und 8 beginnt…damit die umstellung nicht zu krass wird, ansonsten haben wir bald malermangel.

Auch Firmen stellen sich langsam darauf ein.

das ist ein irrglaube - man braucht glück und ein abgeschlossenes studium oder aber ein lädchen in der einkaufspassage, um erst 9 oder 10 anfangen zu können.

Und selbst wenn sie es nicht täten, es wird vieles an Schulen
gemacht, was im Arbeitsleben nicht der Fall ist, so what?

so lassen wir sie machen - aber bitte nicht an allen wegen - siehe oben - drohenden malermangels. wir sollten unsere kinder - zumindest nicht alle - nicht in eine heile welt der spätaufsteher hineinerziehen. das ist sie nämlich nicht.

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Hallo Elke,
und vor allem es geht ja nur um unsere Kinder. Die haben doch sowieso nix zu melden. Wir Erwachsenen wissen schon alles besser und bereiten den Nachwuchs doch nur auf eine Leistungsgeseellschaft vor.
Warum also sollten wir uns bemühen den Jüngsten dieser Gesellschaft Rechnung zu tragen?
Irgendwann haben wir sowieso nur noch Schulabbrecher und ungelernte Hilfsarbeiter, die dann unsere Renten zahlen sollen.
Also warum sollten wir heute etwas ändern?
Die Schläge die wir früher bekamen hat uns auch nicht geschadet, also machen wir bei unseren Kindern genauso weiter!?

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Hallo,

diese behauptung ist wissenschaftlich nicht belegt

Es ist aber erwiesen, dass es Menschen gibt, die morgens später in die Pötte kommen. Wie ich das nenne, ist doch egal.

wenn sie aber maler werden und früh um 5 aufstehen müssen,
empfehle ich eine schule, die zwischen 7 und 8 beginnt…damit
die umstellung nicht zu krass wird, ansonsten haben wir bald
malermangel.

Mit dieser hirnrissigen Polemik erreichst du doch mal gar nichts.
In Schulen machen Kinder vieles, was sie später nicht mehr machen oder anders. Wer sagt denn, dass Kinder im Alter von 6-16 lernen müssen, um 6 Uhr aufzustehen, damit sie als Erwachsene dazu in der Lage sind?
Gerade kleine Kinder haben einen andern Rhythmus (Bio oder sonstwie)und stehen extrem früh auf - sie ändern sich. Warum sollen sie sich später nicht wieder ändern können? Nicht alles muss von Anfang an eingedrillt werden.

Auch Firmen stellen sich langsam darauf ein.

Schon mal was von Gleitzeit gehört?

so lassen wir sie machen - aber bitte nicht an allen wegen -
siehe oben - drohenden malermangels. wir sollten unsere kinder

  • zumindest nicht alle - nicht in eine heile welt der
    spätaufsteher hineinerziehen. das ist sie nämlich nicht.

Du wiederholst diese Argument jetzt in wievielen Postings? Das macht es nicht besser.

Gruß
Elke

Hallo,

du hast auch noch nie schicht gearbeitet oder?

wenn Du dieses Argument wirklich ernst meinst, müsstest Du eigentlich auch fordern, dass die Schüler zumindest hin und wieder Nachtschichten in der Schule einlegen - nur damit sie sich beizeiten schon einmal darn gewöhnen …

=^…^=

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Antrag auf Schluss der Debatte
…würde man auf unseren StuRa-Sitzungen jetzt anmelden :wink:

Im Ernst, es diskutieren hier 4-5 Leute, an verschiedenen Enden des klatschend fetten Themas und es werden sich immer wieder die gleichen mehr oder weniger sinnigen Argumente um die Ohren gehauen. Wie ihr seht, es kommt kein gemeinsamer Nenner dabei raus.

Gruß
Yvi

wenn sie aber maler werden und früh um 5 aufstehen müssen,
empfehle ich eine schule, die zwischen 7 und 8 beginnt…damit
die umstellung nicht zu krass wird, ansonsten haben wir bald
malermangel.

Ich sehe schon, wie es später keine Tischler und Bäcker gibt. Di4e müssen natürlich auch früh aufstehen. Was ist denn daran falsch?

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HAllo ich hab mich noch nicht durch alle Beiträge geklickt, aber Chronobiologie oder „innere Uhr“ und „Biologische Rhythmen“ (die nix mit dem Esoterischen Biorythmus zu tun haben) wären evtl passende Suchwörter. Insbesondere auch mal für all jene, die hier nur rummaulen. Ich kenne einige Firmen, die danach auch die Arbeitszeit gestalten, insbesondere im Univeritären und Forschenden Bereich, da man da ja das optimum aus den MA rausholen will.
Und so ziemlih jede Uni hat entsprechende Forschungseinrichtungen, mal bei den Anthropologen, mal bei den Psychologen, mal bei den Schlafmediziner eingerichtet.
von unwissenschaftlichem Pseudogedöns kann also keine Rede sein.
Nur die Argumente von Schulen/Bildungsmionisterien sind auch nicht von der Hand zu weisen, denn wenn man die Zeit nach hinten verlegt, benachteiligt man wieder die natürlichen Frühaufsteher, und man muss natürlich alle Kinder einer Klasse zur selben Zeit da haben… entsprechend sind meines Wissens nach entsprechende Initiativen bisher im Sande verlaufen.

Gruß Susanne
(die mal mit einer Verfechterin des späten Anfangs zusammenarbeitete, die sich auch gerne mit Lehrern u. Ministern anlegte, aber da gings mehr um unergonomische Ergonomiemöbel, die sie testete)

Hallo,

du hast auch noch nie schicht gearbeitet oder?

wenn Du dieses Argument wirklich ernst meinst, müsstest Du
eigentlich auch fordern, dass die Schüler zumindest hin und
wieder Nachtschichten in der Schule einlegen - nur damit sie
sich beizeiten schon einmal darn gewöhnen …

ich fordere hier nur, dass ihr auf dem boden der tatsachen bleibt und weise darauf hin, dass um 10 uhr arbeitsbeginn nicht normal ist - wenn auch in einigen unternehmen möglich. ich fordere einfach nur, dass die kinder weiterhin zu der zeit zur schule gehen wie sie das seit 140 jahren tun.

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na der biorhythmus…du weißt schon…

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heute gefunden bei Spiegel online:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,596…

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Hallo Elke,

Wer sagt denn, dass Kinder im Alter von
6-16 lernen müssen, um 6 Uhr aufzustehen, damit sie als
Erwachsene dazu in der Lage sind?
Gerade kleine Kinder haben einen andern Rhythmus (Bio oder
sonstwie)und stehen extrem früh auf - sie ändern sich. Warum
sollen sie sich später nicht wieder ändern können? Nicht
alles muss von Anfang an eingedrillt werden.

es ist nur ein grund, dass man sich ans frühaufstehen gewöhnen kann wie an alles andere auch. ein viel wichtigerer grund, den ich schon mehrmals gebracht hatte, ist, dass eltern arbeiten. hier wird eine flexibilität von eltern verlangt, die mit den mehrheitlichen arbeitszeiten der eltern deutschlands nicht vereinbar ist, auch wenn hier alle gleitzeit so hervorheben - gleitzeit können sich die wenigsten unternehmen leisten und es ist für eltern wesentlich besser, die sprösslinge früher oder eben gleichzeitig aus dem haus zu lassen als erst später als die eltern selbst gehen.

keine verantwortungsvolle mutter geht mit freude um 7 zur arbeit, während der 8-jährige sprössling bis halb 9 alleine zu hause bleibt. gerade heute werden massig schulkinder persönlich mit dem auto bis vor die schule gefahren, wo ich mir dann schon denke: mein gott, können die nicht laufen? aber das ist nun mal so. eltern wollen ihre kinder sicher in der schule wissen und nicht so nach dem motto: na hauptsache, er lebt in seinem biorhythmus…lassen wir ihn alleine zu hause.

ich rede nicht von ausnahmen, sondern von der mehrheit - von handwerkern, verkäufern, klein- und mittelständigenunternehmen-mitarbeiter, schichtarbeitern, tankstellen- und fließbandarbeiter usw. - nicht von den ingenieuren in großunternehmen, die das unglaubliche, von einigen hier als selbstverständlich angesehende gleitzeitmodell genießen dürfen.

Gruß
René

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heute gefunden bei Spiegel online:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,596…

Dann bin ich ja meiner Zeit ein paar Tage voraus *lach*

TM

ja so sieht es aus. Du bist schon ein kluges Mädchen…

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Hallo,

Das „zerpflücken“ akzeptiere ich, aber das „gegen Veränderung
sträuben“ weise ich zurück.

ok, das ist ja mal beruhigend einen reformbereiten Mitdisskutanten zu finden.

Veränderungen in der
Schulorganisation hatten wir in den letzten Jahren praktisch
im Sekundentakt.

In BW merke ich da nicht viel davon, außer die Kernzeitbetreuung - sichere Grundschule, Erschaffung neuer Fächer(verbunde) und quasi die Änderung des konkreten Lehrplans in einen schwammigen Lehrplan.
Alles andere sind wohl „Projektschulen“.

Aber ich lasse mich gerne „Belehren“, wenn nich es gut finde, und es das bei uns in BW/unserer Schule noch nicht gibt, kann ich ja Mitkämpfer suchen.

Keine davon hat bisher Schule oder
Unterricht grundlegend besser gemacht.

Eins fällt mir spontan ein. Ich durfte früher als Mädchen nicht in Werken gehen, und Jungs nicht in Kochen und es auch nicht als Wahlhauptfach nehmen. Das dürfen Mädchen/Jungs heute :wink:

Bei der schlechten Ausbildung, die Lehrer geboten wird kann es ja nicht besser werden. Die engagierten Lehrer werden gemobbt, weil sie die schlechten Lehrer alt aussehen lässt. Vielleicht hast du diesen Skandal ja mitbekommen.
http://nichtmassgefertigt.wordpress.com/2008/08/06/e…

Und ansonsten kommt es daruf an, welchen Zeithorizont man hier heranzieht.

Tatsächlich ist wohl Bildungspolitik neben innerer Sicherheit
das einzige Feld, wo die Politik noch ihre Dominanz erleben
kann und darum muss jede kranke Kopfgeburt dort auch gleich
heilsbringend umgesetzt werden.

Im Schulbereich eben leider nicht.
Deutschland ist da ja wie im Mittelalter. Mieße Lehrerausbildung, mieße Ausstattung, miese Schulform, und natürlich zu früher Unterrichtsbeginn für Pubertierende *gg*. Die machen Flickschusterei und verkaufen es als Reform oder gar Revolution. Aber mal das 3-gliedirge System abzuschaffen? Nö da haften sie dran wie die Fliege an der Sch***.

Ich hätte gar nichts gegen einen Schulanfang ab 9.00. Das
alleine wäre wahrscheinlich ohne großen Aufwand machbar.

Das klang in deinem Essay zwar anders, aber freut mich, dass du das nicht für undurchführbar hälst.

bisschen Geld, dass wir nicht haben würde es aber wohl kosten.
Ich zweifle nur daran, dass sich dadurch wesentliches
Verbessern würde.

Studien sprechen da wohl dagegen, was Moki hier /t/schulbeginn-kontra-biorhythmus/4913895/90
göttlicherweise gefunden hat.

Damit Schule besser funktioniert müsste im Grunde alles von
der Erziehung und Betreuung der Kinder
außerhalb der Schule, der Lehrerausbildung,
der Schulausstattung sowohl materiell wie personell bis zum
Schulsystem und den Lehrplänen überdacht werden. Inclusive all
der Erwartungen an Schule. Da hier aber jeder Minister und
jede Lobby ihre ganz individuelle heilige Kuh hütet, sind wir
letztlich immer hinter einer dieser heiligen Kühe her.

Du sprichst mir aus der Seele.

Das Problem der Schulanfangszeiten kann ich da ehrlich gesagt
nur als extrem peripher auffassen, aber das kann natürlich
auch an meiner heiligen Kuh liegen.

Sicher ist es nur ein winziger Teil. Und es gibt so viele Bereiche, dass sich jeder halt was raussucht.

Was wäre denn deine heilige Kuh? Ein bestimmtes Modell? Es gibt ja viele gute Ideen und Konzepte.

TM

ja so sieht es aus. Du bist schon ein kluges Mädchen…

kann nicht sein!! /t/schulbeginn-kontra-biorhythmus/4913895/78

Ich habe die Schule abgebrochen, keine Ausbildung gemacht, und schon gar nicht 2, war deswegen auch noch nie arbeiten, schon gar nicht im eigenen familienunternehmen und zusätzlich in teilzeit, auch hausarbeit ist keine Arbeit, und daher lebe ich, seit ich denken kann von meinen Eltern und der Stütze. Kinder habe ich natürlich auch keine, sonst würde ich hier ja nicht so ein dummes Thema schreiben.

Und überhaupt habe ich aus oben genannten Gründen hier ja mal gar kein Mitspracherecht, weil nicht kompetent :wink:

Aber dumm fühle ich mich trotzdem nicht *hihi*

TM

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Hallo,

ich fordere einfach nur, dass die kinder weiterhin zu der zeit
zur schule gehen wie sie das seit 140 jahren tun.

jau, dann lass uns doch auch wieder zur Prügelstrafe zurückkehren - die gab es vor 140 Jahren auch an deutschen Schulen … ;o)

Gruß

=^…^=

Erst Ganztagsschulen, dann Gleitzeit
ich fühl mich mal angesprochen:smile:

Hallo,

es gibt so viele Sachen, die gut für unsere Kinder wären. Das fängt bei Mittagessen an und geht über Ganztagsschulen bis hin zum Kinderhort - kleine Klassen, ausgeglichenere Lehrer(weil zu viel im Plan), ordentlichere Schulen, kindergerechteres Fernsehprogramm…usw.

EINS zählt nur ganz sicher nicht zu den primären positiven Dingen der Kindererziehung: späteres Aufstehen - weil es einfach viel zu nebensächlich ist. Kleinere Klassen hätten einen viel kräftigeren Effekt. Genauso wie ein besseres Abendprogramm für die Kleinen im Fernsehen und weniger blutige Computerspiele.

Und vor allem fällt es der ab 7 arbeitenden Bevölkerung auf die Füße, denn die sind dann gezwungen, ihr 7-jährigen am Morgen alleine zu Hause zu lassen.
Was ich gedanklich mittragen könnte, wäre, wenn es einen Frühhort geben würde, wo alle Schüler vor dem Unterricht hingehen könnten.
Ganztagsschulen sind ein Lobenswertes Ziel - erst wenn man die hat, lohnt die Umstellung auf längeres Schlafen.
Das ist vergleichbar mit einer Firma. Nur wenn es gut läuft, ich schwarze Zahlen schreibe und das Firmenklima stimmt, kann ich Gleitzeit einführen - nicht umgedreht.

Als ich gestern früh auf Arbeit gefahren bin, fuhren wir am Hauptstraßen-Straßenrand an einer Mutter und ihrem vielleicht gerade man so 6-7-jährigen Kind vorbei. Beide saßen im Graben und haben sich gerade die Augen gerieben und gegähnt. Die sind gerade aufgewacht. Das Bild hat sich wie ein Photo in meinen Kopf gebrannt.

Es tut mir daher für alle diejenigen Leid, die nicht verstehen, warum ich es eventuell völlig albern und weltfremd finde, was einige hier zum Wohle der Kinder wollen und es dann noch als so verständlich hinzustellen, dass das doch gut sei. Was ich nicht mal abstreiten würde - dass das gut und toll ist. Aber wir müssen das Bein des Patienten erst schienen - also wir brauchen eine gesicherte, erschwingliche Ganztagsbetreuung für alle - und dann kann der Patient das Krankenhaus verlassen - dann können wir mit Gleitzeiten jonglieren - nicht umgedreht.

Grüße
René

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von solchen wie Rene, lassen wir uns doch nicht verärgern!
Er ist halt ein Vorzeigearbeitnehmer, der noch nie Kritik geübt hat, seiner Mutter als Schüler immer nur Freude gemacht hat.
Solche Menschen muss es doch auch geben, oder?
(ausserdem chattet er ein wenig viel, sonst könnte er noch die Groß-Kleinschreibung)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

[MOD] zu
Jetzt wo es in den persönlichen Bereich geht, reicht es aber. Deshalb ist hier nun zu!

Hallo,

es gibt so viele Sachen, die gut für unsere Kinder wären. Das
fängt bei Mittagessen an und geht über Ganztagsschulen bis hin
zum Kinderhort - kleine Klassen, ausgeglichenere Lehrer(weil
zu viel im Plan), ordentlichere Schulen, kindergerechteres
Fernsehprogramm…usw.

wie Recht du hast.

EINS zählt nur ganz sicher nicht zu den primären positiven
Dingen der Kindererziehung: späteres Aufstehen - weil es
einfach viel zu nebensächlich ist.

Eine Nebensächlichkeit mit großer Wirkung.

Kleinere Klassen hätten
einen viel kräftigeren Effekt. Genauso wie ein besseres
Abendprogramm für die Kleinen im Fernsehen und weniger blutige
Computerspiele.

Habe ich auch nichts einzuwenden, wobei man das mit dem TV und den Spielen ja steuern kann.

Und vor allem fällt es der ab 7 arbeitenden Bevölkerung auf
die Füße, denn die sind dann gezwungen, ihr 7-jährigen am
Morgen alleine zu Hause zu lassen.

Gedankenfehler? Wenn die Schule um 8 beginnt, ist die Mutter/Vater auch schon lange vor dem Kind aus dem Haus, wenn sie um 6 oder 7 Arbeiten müssen!

Was ich gedanklich mittragen könnte, wäre, wenn es einen
Frühhort geben würde, wo alle Schüler vor dem Unterricht
hingehen könnten.

Hast du Kinder?
Das gibt es in der Grundschule. Ich glaube sogar in allen Bundesländern. Kindergärten bieten das inzw. auch an, wenn Bedarf besteht.

Und um 8 Uhr arbeitest du wohl auch nicht, wenn du um 7:44 noch Beiträge schreibst. Re^5: Schulbeginn kontra Biorhythmus (chatairliner, 15.12.2008 07:44)
Oder du hockst während der Arbeit für private Zwecke am PC. Finden Arbeitgeber toll :wink:

Ganztagsschulen sind ein Lobenswertes Ziel - erst wenn man die
hat, lohnt die Umstellung auf längeres Schlafen.

Die beginnen aber auch um 7:30-8 Uhr. Hat doch nichtsm it der Schulform zu tun.

Das ist vergleichbar mit einer Firma. Nur wenn es gut läuft,
ich schwarze Zahlen schreibe und das Firmenklima stimmt, kann
ich Gleitzeit einführen - nicht umgedreht.

Um Gleitzeit geht es nicht. Das wurde im Laude der Diskussion eingesträut und war nur als Argument gedacht, dass flexible Arbeitszeiten im Arbeitsleben längst etaqbliert sind.
Also nix zusammenmischen und verwechseln :smile:

Als ich gestern früh auf Arbeit gefahren bin, fuhren wir am
Hauptstraßen-Straßenrand an einer Mutter und ihrem vielleicht
gerade man so 6-7-jährigen Kind vorbei. Beide saßen im Graben
und haben sich gerade die Augen gerieben und gegähnt. Die sind
gerade aufgewacht. Das Bild hat sich wie ein Photo in meinen
Kopf gebrannt.

Na wenn sie im Straßengraben saßen, wäre mir da anderes in den Sinn gekommen, als dass sie faule Langschläfer sind.

Was ich nicht mal abstreiten würde - dass das gut und toll
ist. Aber wir müssen das Bein des Patienten erst schienen -
also wir brauchen eine gesicherte, erschwingliche
Ganztagsbetreuung für alle - und dann kann der Patient das
Krankenhaus verlassen - dann können wir mit Gleitzeiten
jonglieren - nicht umgedreht.

Um Gleitzeit geht es nicht. um die Verschiebung des Unterrichtsbeginnes ab ca. 6, oder 8 Klasse, also 12-14-jährige.

Und der Unterrichtsbeginn ist unabhängig von der Schulform. Die Zeiten leigen ja jetzt schon zw. 7:30 - 8 Uhr.

TM