Hallo catsilla,
über eine positive Antwort von dir freue mich mich ganz besonders 
*schnurr* Habe ich jetzt eine dissoziative Identitätsstörung?
ich habe ganz stark den Eindruck, dass Dir hier deshalb der
Wind so heftig entgegen weht, weil in diesem unseren Land das
Frühaufstehen per se als lobenswert angesehen wird.
Das ist sicher auch ein wichtiger Aspekt unserer Gutmenschengesellschaft. Ansonsten ist es einfach we-we-wa-typisch *g*
Was wie früher in meiner Jugend meinen Eltern den
Mitdiskutanten in diesem Thread nicht klarzumachen zu sein
scheint, ist, dass späterer Arbeitsbeginn nichts mit
geringerer Arbeitszeit oder -leistung zu tun hat - ob jemand
von 8 h bis 16 h oder von 12 h bis 20 h arbeitet, macht im
Endergebnis keinerlei Unterschied.
Richtig, sogar im Gegenteil:
http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/Gute-Praxis/daten…
http://www.ibm.com/ibm/responsibility/s4_4.shtml
http://www.ba.tu-berlin.de/ba/v-menue/auf-_gelesen/b…
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/…
http://www.schlaf.de/was_ist_schlaf/1_20_20_1_bueros…
Darum auch mein Hinweis auf die Vorteile für die Gesellschaft.
Moderne Firmen machen das und es gibt sogar welche, die eine festangestellte Masseurin haben und den MA auch erlauben von Mittags bis Nachts zu arbeiten. Aber das sind meist die jungen Firmengründer, oder eben erfolgreiche Großfirmen, die den Wert der Arbeitskraft eines zufriedenen MA erkannt haben. Aber nicht die verstaubten konservativen Denker *gg*
Ich selbst kann mich noch gut daran erinnern, wie sehr ich als
Teenager unter dem frühen Aufstehen gelitten haben und wie
wenig es mir bei allem zeitig Zubettgehen gelungen ist, vor
Mitternacht einzuschlafen, wie sehr ich mich durch den Morgen
gequält habe und wie oft ich den Stoff der ersten Stunden
selbsttätig zu Hause nacharbeiten musste, weil ich in diesen
ersten Stunden nur körperlich anwesend war.
Und genau daher bringt es allen etwas, wenn man dem Pubertätsphänomen Rechnung trägt. Es wird sicher nicht 100% bessere Schüler produzieren, zumal da ja viel an der Unterrichtsgestaltung und den didaktischen Lernkonzepten liegt. Aber schaden wird es sicher nicht.
Aber es kommt ja wohl nicht so selten vor, dass die Mehrheit
der Erwachsenen Erinnerungslücken bezüglich ihrer Kindheit und
Jugend hat … ;o)
Gilt besonders für die, die selbst keine Kids haben
Kids helfen nämlich, unsere Erinnerungen zu erhalten.
TM

