Hallo zusammen,
zur Zeit sind Schuleignungsuntersuchungen in unserem Bekanntenkreis (alles Kann-Kinder). Auf der einen Seite sollen die Kinder immer jünger eingeschult werden, auf der anderen Seite wird mit an den Haaren herbeigezogenen Begründungen die Schulfähigkeit dann doch verneint.
Best of:
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„Ihr Kind ist zu ernst“ (hatte den „Test“ als "Test verstanden und konzentriert die Aufgaben gelöst)
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„Sprachkompetenz ist grenzwertig“ (ohne ersichtlichen Grund, Kind hat alle Fragen grammatikalisch und inhaltlich einwandfrei beantwort)
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„Mängel in der Feinmotorik und Koordination“ (Kind malt die tollsten Bilder, bastelt mit Schere und Klebstoff und kann schon Zahlen und Wörter ganz akkurat schreiben wie ein Zweitklässler und hat einen Tag später sein „Seepferdchen“ gemacht)
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„Ihr Kind hat zwar alle motorischen und sozialen Fähigkeiten, aber ich habe den Eindruck, ich hätte ein Kindergartenkind vor mir“ (Das Kind hatte Spaß, freut sich auf die Schule, hatte alle Aufgaben erfüllt)"
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„Besser bleibt Ihr Kind noch ein Jahr zu Hause. Meine jüngste Tochter habe ich auch als Kann-Kind eingeschult und die hat das schlechteste Abitur von allen meinen Kindern gemacht“
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Auch ein Klopfer: Kind soll eine Sprungübung machen, wird von der Ärztin aber zu weit von der Absprunglinie entfernt aufgestellt, schafft es trotzdem noch, die Ärztin fordert das Kind nach 6 Sprüngen auf, aufzuhören (das Kind stand nicht etwa vor dem Kollaps) und notiert dann: „Hat die erforderlichen 8 Sprünge nicht gemacht“
Wir kennen jetzt ein Dutzend Eltern mit den gleichen Erfahrungen und den gleichen abenteuerlichen Begründungen, mit denen Einschulungen abgelehnt werden.
Wie sieht es bei Euch aus? Und was macht man da? Wie soll man solchen Experten vertrauen?
Greets
EK
).
. Weiß jedoch nicht ob ich ein KannKind war. Hab Anfang Mai Geburtstag…