Was genau soll passieren?
Hi auch!
wie haltet Ihr es denn so, wenn ihr alleinerziehend seit und
abends ausgehen wollt?
Wir sind zwar nicht alleinerziehend, möchten aber ab und an zusammen mal abends weg und lassen unseren Sohn durchaus auch mal allein zuhaus.
Meine Ex lässt unsere 6-jährige Tochter dann einfach alleine.
Sie meint, das das ok ist, weil das Kind ja schläft. Und wenn
was wäre kann Sie ja anrufen.
Kann in Ordnung sein, wobei mir da noch die Details fehlen, um mir ein Urteil bilden zu können:
Wo wohnt die Frau und das Kind? Dörfliche Gegend, wo jeder jeden kennt, Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus? Wie sind die Nachbarn? Ist das Kind einverstanden? Wurde das Telefonieren geübt? Wo genau ist die Mutter? Wie lange würde es im Notfall dauern, nach Hause zu kommen? Ist jemand anders zur Not in der Nähe ansprechbar? Ist die Tochter zuverlässig im (Nicht-)Umgang mit Kerzen o.ä.? Gibt es Rauchmelder in der Wohnung? Kann das Kind einen sinnvollen Notruf bei Polizei oder Feuerwehr absetzen? Hat es Anweisungen für den Fall eines Brandes, diese auch geübt? Geht sie ans Telefon, wenn es klingelt oder öffnet die Tür? Wie sind die durchschnittlichen Nächte? Braucht sie häufiger die Mutter nachts? Etc. etc.
Ich finde, da gibt es ein paar Voraussetzungen, die stimmen müssen, dann kann man das sicher machen.
Haltet ihr diese Vorgehen für richtig ?
So pauschal mag ich das nicht sagen.
Und ich finde, die Frage aus meiner Überschrift ist schon auch mal eine Überlegung wert. Eine rationale Risikoabwägung kann nicht schaden. Seit unser Sohn 4 oder 5 Jahre alt ist, hatten wir keine einzige Nacht, in der unsere Anwesenheit erforderlich war (Krankheit ausgenommen). Er schläft durch, findet die Toilette und wieder zurück ins Bett( trotz Umzug). Es hat nicht gebrannt, es gab keinen Überfall, keinen Einbruch bei uns. usw. Unser Sohn (er ist jetzt 8) freut sich regelrecht, wenn er abends mal allein ist, er liest dann noch ein Donald Duck-Heft und schläft anschließend ein. Ob das übertragbar ist, kann ich nicht sagen.
Deine Fragestellung hört sich ein wenig nach „Schlammschlacht nach Scheidung“ an. Wobei ich ein gesundes Interesse am Wohl des Kindes für angebracht halte.
Grüße
kernig