Schulkind allein über Nacht

Unverantwortlich!

Letztens hat einer meiner Söhne spät abends das Bett vollgekotzt. Super, wenn du dann um 4 Uhr morgens nach Hause kommst.

Hickhack, mein Beitrag dazu
Hallo nochmal,
dieser Thread soll also auch in Wortklauberei und dem üblichen Hickhack enden? Meine Güte, Kindererziehung ist doch keine Religion, in der es nur eine, alle gleichermaßen seeligmachende Methode gibt, für die man zu Felde ziehen muss um andere zu missionieren.

Und eben dies können Eltern mit beeinflussen.

Das ist NICHT beeinflussbar!

Zumindest nicht nur durch die Eltern, da Kinder sehr viel mehr
beeinflussende Stellen haben als nur diese beiden Personen.
Es gibt Erzieher/Lehrer, Freunde, Verwandte…

Da widersprichst Du Dir ja selbst. Es ist also beeinflussbar und den Eltern fällt da naturgemäß der größte Anteil daran zu. Sonst könnte man sich ja jede Art von Erziehung sparen. Meine Erfahrung spricht ebenfalls dafür, den wissenschaftlichen Nachweis dafür bleibe ich schuldig, das ist mir diese Art von „Diskussion“ einfach nicht wert.

Eine überaktive Fantasie
eines Kindes ist da natürlich schwerer einzudämmen,

Sorry, aber ich halte es für ein Verbrechen, die Fantasie
eines Kindes „einzudämmen“.

Oh weia, schon isses passiert. Ein Glaubenskrieg mit Totschlagargument.
Ich schrieb überaktive Fantasie, wirf mit also bitte nicht vor, jegliche kindliche Fantasie unterbinden zu wollen.

Man kann da viele Dinge machen (wir haben Monsterfallen
gebaut), aber einfach zu sagen „Gibt es nicht“ wirkt nur bei
wenigen Kindern - die glauben halt nicht alles.

Bei manchen wirkt es und wenn dies hilft, Ängste zu unterbinden finde ich es auch richtig, dies zu probieren. Ich versteh den Aufstand nicht, wenn bei Euch Monsterfallen weitergeholfen haben, ist doch schön. Du läßt Dein Kind nachts lieber nicht alleine, ist doch ok. Aber erkläre das bitte nicht für allgemeingültig und schreibe anderen vor, was sie zu tun und zu lassen haben.

Ab einem gewissen Alter sollten Kinder doch lernen, Fantasie und Wirklichkeit zu unterscheiden. Die einen früher, die anderen später. Das kann niemand besser einschätzen als die eigenen Eltern. Können wir uns darauf einigen?

Grüsse
kernig

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Und ich finde, die Frage aus meiner Überschrift ist schon auch
mal eine Überlegung wert. Eine rationale Risikoabwägung kann
nicht schaden. Seit unser Sohn 4 oder 5 Jahre alt ist, hatten
wir keine einzige Nacht, in der unsere Anwesenheit
erforderlich war (Krankheit ausgenommen). Er schläft durch,
findet die Toilette und wieder zurück ins Bett( trotz Umzug).
Es hat nicht gebrannt, es gab keinen Überfall, keinen Einbruch
bei uns. usw.

Glück gehabt. Das Kind könnte ohne Vorwarnung hohes Fiber bekommen, es könnte brennen und vielleichtkönnte sogar eingebrochen werden und vielleicht wäre unser Sohn an seiner Kotze erstickt.
Mach ma ruhig eine Risikoabwägung, wenn dann das Kind tot ist, kannste Dir ja sagen: „na, Pech gehabt.“

Ansonsten gebe ich Dir recht: wenn ein Kind in der Lage ist, auch mitten in der Nacht vernünftig auf eine Notsituation zu reagieren, kann man es bestimmt gut alleine lassen. Dass betrifft aber in der Regel keine 6jährigen. Und ausserdem kann ich mit einem Kind auch 2unbeaufsichtigt" üben, ohne es tatsächlich unbeaufsichtigt zu lassen (dafür muss man natürlich nicht persönlich aufpassen, aber irgendjemand sollte schon da sein).
Übrigens ging vor einigen Wochen bei uns nachts ein Rauchmelder an (Fehlalarm). Das war ein unglaublicher Lärm! Ich habe bestimmt eine Minute gebraucht, den richtigen zu finden. Nun rate mal, wer sich noch nicht einmal in ihren Betten bewegt haben? Nun ja, es hat zum Glück nicht gebrannt.

[MOD] Altersangabe korrigiert

Ich würde sogar behaupten, das Fernsehen spielt da auch eine
Rolle, bei Erwachsenen und Kindern. Da werden
Schreckensszenarien aufgebaut, die häufig mit der Realität nix
zu tun haben. Mit einer realistischen Risikoeinschätzung hat
das dann nicht viel gemeinsam. Begegnet mir auch häufig. Das
altbekannte Beispiel, in dem das Kind nicht in den Wald darf
aus Angst vor einem Zeckenbiss. Und dasselbe Kind wird im Auto
mal eben ungesichert mitgenommen…

Da gebe ich Dir uneingeschränkt recht.

geschäftstüchtig, mündig, etc.

Hi!

Weißt Du, allein die Tatsache, dass ein Kind erst mit 7
anfängt, eine gesetzliche Art der Geschäftsfähigkeit zu
erlangen,

Ich finde, das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.

dass regelmäßig bei Kindern unter 7 Jahren
Aufsichtspfichtverletzungen fetgestellt werden (hinterher ist
das sehr schwierig),

Regelmäßig? Das ist mir zu allgemein. (Hat RTL wohl häufiger berichtet? :wink: )

zeigt mir, dass sich da unsere Gesetzgeber auch ziemlich einig
sind, was 6-jährige betrifft.

Unsere Gesetzgeber sind sich in vielem einig, dem ich nicht zustimme. Gerade die Altersgrenzen für die eine oder andere „Fähigkeit“ oder „Tüchtigkeit“ sind doch immer wieder sehr in der Diskussion.

Ich will niemanden bekehren, nur käme es für mich (ich bin da
nur ein Vater) nie in Frage, ein so kleines Kind allein zu
lassen.

Das sagtest Du mehrmals, trotzdem greifst Du jemanden an, der anderer Meinung ist.

Und nein, ich bin kein überbehütender Gockel

Das hab ich nie behauptet.

Antworte doch bitte unten, falls Dir danach ist, wir müssen ja nicht zwei Dialoge nebeneinander laufen lassen.

Grüsse
kernig

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Hi,
du hast bisher nur die Sicht von Eltern, aber ich kann dir aus der Sicht eines Kindes, die so nen ähnlichen Vater hatte, wie deine Ex berichten. Der hat mich auch ab und zu nachts alleine gelassen um zu feiern und ich war da schon älter als 6 und hab trotzdem jedesmal Todesängste ausgestanden.

Damals gabs zusätzlich nicht mal ein Handy auf dem ich anrufen hätte können und ich saß dann die ganze Nacht wach in meinem Bett hab geweint und gehofft, dass ihm nichts passiert und er bald wieder kommt.

Ich hätte ihm gegenüber das übrigens niemals zugegeben (und meiner Mutter schon gar nicht!), er hat ja immer gesagt, dass ich schon ein soo großes Mädchen bin… also wenn deine Tochter sagt, dass ihr das nichts ausmacht, muss das nicht unbedingt so stimmen!

Haltet ihr diese Vorgehen für richtig ?

Ich find das total unverantwortlich, ich wach heute noch ab und zu total verschwitzt und in Panik auf und krieg ebenfalls Panikanflüge, wenn ich mit jemandem was ausgemacht habe und der sich verspätet.

Besteht nicht die Möglichkeit, dass wenigstens ein Babysitter auf die Tochter aufpasst?

Viele Grüße
/silvl

Ein deutliches Wort noch
Hallo auch!

Ich verstehe diese Art der Diskussion nicht ganz.

Ich habe eine ganze Latte an Bedingungen aufgezählt, die stimmen sollten, damit ich ein Kind unbeaufsichtigt lasse. Ich habe geschrieben, wie ich das mache, in meinem speziellen Fall, ich habe dies auch begründet, keiner hier kennt mich oder mein Kind näher.

Niemals habe ich jemandem befohlen oder verboten, dies genauso zu handhaben wie ich. Würde ich mir nicht anmaßen.

Wie immer endet sowas in einem Hin und Her von (sinngemäß, keine Zitate) „Meine Methode ist die einzig richtige“ und „alle, die es anders machen, sind verantwortungslos“.

Da mache ich nicht mit.

Grüsse
kernig

2 „Gefällt mir“

Hi!

Da widersprichst Du Dir ja selbst. Es ist also beeinflussbar
und den Eltern fällt da naturgemäß der größte Anteil daran zu.

Ich stelle nur die Selbsverständlichkeit in Frage.

Sonst könnte man sich ja jede Art von Erziehung sparen.

Und Du wirfst MIR Totschlagargumente vor?

Ich schrieb überaktive Fantasie,
wirf mit also bitte nicht vor, jegliche kindliche Fantasie
unterbinden zu wollen.

Wo zieht man eine Grenze?
Überaktive Fantasie ist eine so nichts sagende Wortschöpfung…

Bei manchen wirkt es und wenn dies hilft,

Ich habe nichts anderes behauptet. Ich wollte nur Deine persönliche Erfahrungsbehauptung, dass man Kinder durch sicheres Auftreten beeinflussen kann nicht als so absolute Wahrheit unkommentiert stehen lassen, wie es sich las. Ich stelle gar nicht in Abrede, dass Du eingeschränkt hast - es ging nur etwas unter.

Aber erkläre das bitte
nicht für allgemeingültig und schreibe anderen vor, was sie zu
tun und zu lassen haben.

Das habe ich genau WO gemacht?

Ab einem gewissen Alter sollten Kinder doch lernen, Fantasie

und Wirklichkeit zu unterscheiden. Die einen früher, die
anderen später. Das kann niemand besser einschätzen als die
eigenen Eltern. Können wir uns darauf einigen?

Darum geht es doch gar nicht. Natürlich sollten Kinder das lernen, und die meisten machen das sogar ganz von alleine und ziemlich früh.

Wenn jedoch Träume oder Urängste mit ins Spiel kommen, fällt es mitunter auch „ganz normalen“ Erwachsenen schwer, den Überblick zu wahren.
Und ich stelle einfach mal grundsätzlich den Erfahrungswert „bisher gab es nie Probleme“ bei einem 6(!)-jährigen Kind als ausreichendes Kriterium in Frage.
Es gibt durchaus Ängste, die sich durch gewisse Erlebnisse erst entwickeln.

Nebenbei: Angst ist grundsätzlich mal nichts Schlimmes sondern notwendig für das Überleben.

LG
Guido

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Ich verstehe diese Art der Diskussion nicht ganz.

Ich habe eine ganze Latte an Bedingungen aufgezählt, die
stimmen sollten, damit ich ein Kind unbeaufsichtigt lasse. Ich
habe geschrieben, wie ich das mache, in meinem speziellen
Fall, ich habe dies auch begründet, keiner hier kennt mich
oder mein Kind näher.

Niemals habe ich jemandem befohlen oder verboten, dies genauso
zu handhaben wie ich. Würde ich mir nicht anmaßen.

Wie immer endet sowas in einem Hin und Her von (sinngemäß,
keine Zitate) „Meine Methode ist die einzig richtige“ und
„alle, die es anders machen, sind verantwortungslos“.

Da mache ich nicht mit.

Ich jedenfalls wollte Dir nicht zu nahe treten, und ab einem bestimmten Alter ist Deine Herangehensweise mit Sicherheit eine Frage der persönlichen Einstellungen. Aber die Bedingungen, die Du richtigerweise oben gestellt hast, betreffen in aller Regel (eine handvoll Hochbegabter vielleicht ausgenommen) KEINE 6jährigen. Deswegen ist das meiner Meinung nach nicht anmaßend zu sagen, ein 6jähriges Kind in der Nacht unbeaufsichtigt zu lassen (erst recht, um mal wieder alleine auszugehen, wie beim Anfangsbeitrag angegeben) ist verantwortungslos. Das ist keine Ansichtssache, ein 6jähriges Kind kann diese Eigenverantwortung nicht übernehmen. Das mag bei einem 8jährigen Kind schon wieder ganz anders sein, aber dazu kann ich nix sagen, davon kenne ich zu wenige.

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nun, meine Jungs sind schon was älter (8 u 10) aber auch als
sie jünger waren, ließen wir sie schon mal alleine daheim und
gingen aus.

Sie waren ja nicht allein, sondern zu zweit.

Das ist ja wohl nicht Dein Ernst, dass es nur darum geht?!
Wenn der jüngere 6 war, der ältere 8 halte ich das für denkbar (so weit sind wir noch nicht), wenn der ältere 6 war, der jüngere 4: um so schlimmer, dann hatte der 6er noch die Verantwortung für den 4er.

geht es noch um die Sache? Na dann
Hi!

Da widersprichst Du Dir ja selbst. Es ist also beeinflussbar
und den Eltern fällt da naturgemäß der größte Anteil daran zu.

Ich stelle nur die Selbsverständlichkeit in Frage.

Versteh ich nicht, kam so auf jeden Fall nicht rüber.

Sonst könnte man sich ja jede Art von Erziehung sparen.

In dem Zusammenhang, in dem ich das schrieb, wäre es eine logische Schlußfolgerung. Wenn Kinder nicht beeinflußbar sind, wäre Erziehung sinnlos. Was ist daran ein Totschlagargument?

Ich schrieb überaktive Fantasie,
wirf mit also bitte nicht vor, jegliche kindliche Fantasie
unterbinden zu wollen.

Wo zieht man eine Grenze?

Wenn sie dem Kind „schadet“ oder unangenehme Folgen hat, ihm zum Beispiel Angst macht.

Überaktive Fantasie ist eine so nichts sagende
Wortschöpfung…

Um das mal ganz kleinlich klar zu stellen: Das ist keine Wortschöpfung, das Wort überaktiv gibt es (äh, obwohl?) und Fantasie auch, die Formulierung sollte also schon etwas aussagen. *erbsenzähl*

Ich wollte nur Deine
persönliche Erfahrungsbehauptung, dass man Kinder durch
sicheres Auftreten beeinflussen kann nicht als so absolute
Wahrheit unkommentiert stehen lassen, wie es sich las.

Ich habe dies nie als absolute Wahrheit hingestellt. Sogar Du hast erkannt, dass es auf persönlicher Erfahrung beruht. Was soll das also?

Aber erkläre das bitte
nicht für allgemeingültig und schreibe anderen vor, was sie zu
tun und zu lassen haben.

WO

Also gut, dann doch Wortklauberei:
Durch Deine recht hart gewählten Worte, auch in Deinen anderen Antworten hier. Ich meine „unverantwortlich“ (ohne Einschränkung oder Erklärung) oder sowas von Dir gelesen zu haben. Auch deine Formulierung in Richtung Fantasie und Verbrechen paßt ins Bild.

Und ich stelle einfach mal grundsätzlich den Erfahrungswert
„bisher gab es nie Probleme“ bei einem 6(!)-jährigen Kind als
ausreichendes Kriterium in Frage.

Plus einige der anderen Kriterien, die ich angeführt habe.

Nebenbei: Angst ist grundsätzlich mal nichts Schlimmes sondern
notwendig für das Überleben.

Danke für die Belehrung. Schöner Satz, für diesen Fall aber nur eingeschränkt gültig. Wenn die Angst mich davon abhält, etwas zu tun, was ich will oder was nötig ist, dann finde ich das wohl schlimm und ich werde zusehen, dass ich die Angst loswerde.

Für mich endet dieses Hickhack hier.

Grüsse
kernig

Glaubenskriege ins Religionsbrett
Hi auch!

Ich jedenfalls wollte Dir nicht zu nahe treten,

Das ist nett, aber Du tust es im Folgenden doch, wenn Du mein Verhalten als „veranwortungslos“ bezeichnest.

Aber die
Bedingungen, die Du richtigerweise oben gestellt hast,
betreffen in aller Regel (eine handvoll Hochbegabter
vielleicht ausgenommen) KEINE 6jährigen.

Woher diese Sicherheit und die Lust hier allgemeingültige Behauptungen aufzustellen?

Deswegen ist das
meiner Meinung nach nicht anmaßend zu sagen, ein 6jähriges
Kind in der Nacht unbeaufsichtigt zu lassen (erst recht, um
mal wieder alleine auszugehen, wie beim Anfangsbeitrag
angegeben)
ist verantwortungslos.

Aus anderen Gründen wäre es ok? Das finde ich aber interessant. Für das Kind ist doch der Grund völlig nebensächlich.

ein 6jähriges Kind kann diese Eigenverantwortung nicht
übernehmen.

So ganz im Allgemeinen… :wink:

Das mag bei einem 8jährigen Kind schon wieder ganz
anders sein, aber dazu kann ich nix sagen, davon kenne ich zu
wenige.

Der war ja auch mal 6 und auch da haben wir ihn ab und an abends/nachts (anfangs nicht so lange) allein gelassen um - ganz besonders verwerflicherweise- unserem Vergnügen zu frönen.

Ich verabschiede mich aus dieser Diskussion, ich denke, es ist alles gesagt und wer es falsch verstehen will, kann dies gern tun.

Grüsse
kernig

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Natürlich
Hi!

Versteh ich nicht, kam so auf jeden Fall nicht rüber.

Meine Güte, für mich las es sich so, und das habe ich auch klar gestellt (sogar in Fettdruck!)

Durch Deine recht hart gewählten Worte, auch in Deinen anderen
Antworten hier. Ich meine „unverantwortlich“ (ohne
Einschränkung oder Erklärung) oder sowas von Dir gelesen zu
haben. Auch deine Formulierung in Richtung Fantasie und
Verbrechen paßt ins Bild.

Du hast schon gelesen, dass da jeweils vor stand ich halte ?
Da stand nicht Das ist

Und ich stelle einfach mal grundsätzlich den Erfahrungswert
„bisher gab es nie Probleme“ bei einem 6(!)-jährigen Kind als
ausreichendes Kriterium in Frage.

Plus einige der anderen Kriterien, die ich angeführt habe.

Nein, Du musst schon mir überlassen, was ich hier in Frage stelle.

Danke für die Belehrung. Schöner Satz, für diesen Fall aber
nur eingeschränkt gültig. Wenn die Angst mich davon abhält,
etwas zu tun, was ich will oder was nötig ist, dann finde ich
das wohl schlimm und ich werde zusehen, dass ich die Angst
loswerde.

Ähm - es geht hier aber nun mal nicht um Dich oder anders: Um die Eltern sondern um das Kind.
Zumindest sollte das so sein (und JA, jetzt steht da nicht „für mich“ vor)

LG
Guido

[MOD] haben wir uns alle noch lieb
Hallo zusammen,

ihr findet beide eine Nachricht von mir in eurem Briefkasten und bei der Gelegenheit wollte ich mal anmerken, dass man gerade bei persönlichen Ansichten bei denen es kein offensichtliches „richtig“ oder „falsch“ gibt, aufpassen muss die Sicht des anderen zu tolerieren damit keine persönliche Fehde daraus wird.

Da finde ich Sätze die mit zum Beispiel „Ich persönlich bin der Meinung, dass“ anfangen immer recht hilfreich :wink:

Also – wir haben uns doch noch alle lieb …… gell

Happy Friday
MeToo

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Hallo liebe Fories,

vielen Dank für Eure Meinungen und Anteilnahme an meiner Fragestellung.

Nach Durchsicht der Beiträge bin ich zu dem Schluß gekommen das das Risiko doch zu hoch ist.

Ich bin kein Anhänger von „worst case“-Szenarien. Aber schon geringe Unregelmäßigkeiten können sich in Ihrer Konsequenz negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken.

Und das nur um ein paar Bier zu trinken und dabei zu bequem zu sein eine andere Lösung (Babysitter,etc.)zu finden?

Für mich stellt sich nun die Frage, was zu tun ist. Diese Frage stellte sich mir schon mal,- vor 1,5 Jahren. Ja, Sie lies die Kleine auch mit vier über Nacht alleine. Zu dieser Zeit hatte ich noch größeren Einfluß auf meine Exfreundin und konnte Sie von Ihrem Fehlverhalten abbringen. Das sieht heute leider anderst aus.

Wundert Euch also nicht wenn demnächst ein Thread zu diesem Thema eröffnet wird.

Mit bestem Dank
xrax

Hi auch!

Ich jedenfalls wollte Dir nicht zu nahe treten,

Das ist nett, aber Du tust es im Folgenden doch, wenn Du mein
Verhalten als „veranwortungslos“ bezeichnest.

Es ist natürlich schade, wenn man Dir damit schon zu Nahe tritt.

Aber die
Bedingungen, die Du richtigerweise oben gestellt hast,
betreffen in aller Regel (eine handvoll Hochbegabter
vielleicht ausgenommen) KEINE 6jährigen.

Woher diese Sicherheit und die Lust hier allgemeingültige
Behauptungen aufzustellen?

2 Gründe:
Ersten: mein Kind und der komplette Freundeskreis ist in diesem Alter. Von denen besitzt KEINER die nötige Reife, nachts eine kritische Situation zu managen (wie gesagt, die werden noch nicht einmal vom Feuermelder wach). Jetzt kannst Du mir natürlich gleichermaßen untestellen, ich kenne nur bekloppte Kinder.
Zweitens: Gibt es dazu ofizille Empfehlungen. Jetzt kannst Du natürlich den allen Unfähigkeit attestieren.
http://www.muenchen.de/Rathaus/soz/jugendamt/eltern/…
http://www.diakonie-wuerzburg.de/fahrenheit/dokument… (Seite 7)

Deswegen ist das
meiner Meinung nach nicht anmaßend zu sagen, ein 6jähriges
Kind in der Nacht unbeaufsichtigt zu lassen (erst recht, um
mal wieder alleine auszugehen, wie beim Anfangsbeitrag
angegeben)
ist verantwortungslos.

Aus anderen Gründen wäre es ok? Das finde ich aber
interessant. Für das Kind ist doch der Grund völlig
nebensächlich.

Richtig. Aber ich kann mir zwingende Gründe vorstellen, die einen zwingen, das Kind unplanmäßig für einen gewissen Zeitraum doch alleine zu lassen bis man sich um Versorgung des Kindes kümmern kann (ich denke da an echte Notsituationen, z.B. Nachbarin hat Nachts einen herzinfarkt, dann gehe ich da natürlich rüber, bis Hilfe kommt)

ein 6jähriges Kind kann diese Eigenverantwortung nicht
übernehmen.

So ganz im Allgemeinen… :wink:

Bis auf Ausnahmen vielleicht, kann es ja vielleicht geben, wer weiß?

Das mag bei einem 8jährigen Kind schon wieder ganz
anders sein, aber dazu kann ich nix sagen, davon kenne ich zu
wenige.

Der war ja auch mal 6

Ich übrigens auch

und auch da haben wir ihn ab und an
abends/nachts (anfangs nicht so lange) allein gelassen um -
ganz besonders verwerflicherweise- unserem Vergnügen zu
frönen.

Ja, der Sarkasmus… Kann ich auch.

Ich verabschiede mich aus dieser Diskussion, ich denke, es ist
alles gesagt und wer es falsch verstehen will, kann dies gern
tun.

Danke.

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Hallo

Aber ich kann mir zwingende Gründe vorstellen, die
einen zwingen, das Kind unplanmäßig für einen gewissen
Zeitraum doch alleine zu lassen bis man sich um Versorgung des
Kindes kümmern kann (ich denke da an echte Notsituationen,
z.B. Nachbarin hat Nachts einen herzinfarkt, dann gehe ich da
natürlich rüber, bis Hilfe kommt)

Da sollte man aber entweder die Tür auflassen, ein Babyphon bemühen, oder das Kind wecken und bescheid sagen, dass man beim Nachbarn ist.

Dass das Kind wach wird und keine Ahnung hat, wo die Eltern sind, das sollte meiner Meinung nach auf gar keinen Fall passieren.

Das nur so nebenbei.

Mir hat mal ein Kind davon erzählt, wie es wachgeworden ist, und seine Mutter war nicht da, und wie es sich da gefühlt hat, und das Kind war schon deutlich älter als 6 Jahre.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo,

Sie waren ja nicht allein, sondern zu zweit.

Das wäre für mich noch mehr ein Grund fürs Nicht-Alleinlassen. Meine Erfahrung ist, dass sich Gefahren bei mehreren Kindern nicht halbieren, auch nicht verdoppeln, sondern potenzieren.

Gruß
eklastic

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Hallo

Sie waren ja nicht allein, sondern zu zweit.

Das wäre für mich noch mehr ein Grund fürs Nicht-Alleinlassen.
Meine Erfahrung ist, dass sich Gefahren bei mehreren Kindern
nicht halbieren, auch nicht verdoppeln, sondern potenzieren.

Ich meinte ja nur, dass das was völlig anderes ist.

Ich hatte in dem Moment daran gedacht, dass Kinder sich zu zweit völlig anders fühlen (insbesondere das jüngere Kind), als wenn sie nachts ganz alleine sind.

In der Hinsicht, dass die Gefahren sich potenzieren, wäre es ja noch zusätzlich was völlig anderes …

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

mein Mann ist bei der Feuerwehr.

Selbst Erwachsene reagieren im Brandfall manchmal nicht richtig, Kinder neigen dazu, sich in einer Ecke oder einem Schrank zu verstecken. Da findet dann keiner mehr deinen Sohn.

Kommt aber zugegeben selten vor.

Und man möchte ja auch als Eltern noch ein Leben haben. Vor allem, wenn man „schon“ seit 6 Jahren so einen Zwerg an der Backe hat, nein, man muss schon nach sich selbst sehen ! (Ironie, falls man es nicht bemerkt !)

Wir haben keine einsatzfreudige Babysitterverwandtschaft, und unsere Kinder sind sogar zum Teil schon etwas älter, trotzdem gehen wir eher selten aus, weil die „Nebenkosten“ in Form eines bezahlten Babysitters nicht gerade gering sind. So ist es eben, wenn man Kinder hat *Schulterzuckt*.

Niemals würde ich so ein kleines Kind alleine lassen.

Gruß,
Insel

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