Schulkind allein über Nacht

Gegenfrage
Hallo,

ich persönlich würde ein Kind in dem Alter auch nicht über Nacht alleine lassen.

Allerdings kann ich gut nachvollziehen, dass auch eine Mutter - gerade als Alleinerziehende - hin und wieder abends weggehen möchte, sich aber vielleicht keinen ‚professionellen‘ Babysitter leisten kann.

Hast Du - besonders da es ja auch Dein Kind ist - ihr denn schon angeboten, in regelmäßigen Abständen als Betreuungsperson zur Verfügung zu stehen?

Gruß

=^…^=
Katze

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Ich habe mein Kind jedes zweite WE und zwei Tage und Nächte pro Woche bei mir. Ausserdem gehe ich bei rechtzeitiger Ankündigung flexibel auf Terminverschiebungen ein. An einem der beiden verbleibenden WE ist die Kleine bei der Oma.

Ich finde das ist ausreichend um auch als „alleinerziehende“ genug sozialen Umgang zu haben.

Gruß
xrax

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Noch eine Frage

Ich habe mein Kind jedes zweite WE und zwei Tage und Nächte
pro Woche bei mir. Ausserdem gehe ich bei rechtzeitiger
Ankündigung flexibel auf Terminverschiebungen ein. An einem
der beiden verbleibenden WE ist die Kleine bei der Oma.

Ich finde das ist ausreichend um auch als „alleinerziehende“
genug sozialen Umgang zu haben.

Finde ich auch. Ansonsten müsste sie sagen, dass sie nicht in der Lage ist, das Kind zu erziehen. (Meine Meinung)

Sagt sie es dem Kind eigentlich vorher, wenn sie weggeht? Oder ahnt das Kind davon nichts?

MfG Simsy

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Sagt sie es dem Kind eigentlich vorher, wenn sie weggeht? Oder
ahnt das Kind davon nichts?

MfG Simsy

Die Kleine hat mir gesagt das die Mama manchmal Nachts weg ist. Wie und wann Sie das dem Kind sagt weis ich nicht. Ich wohne da ja nicht.

Hallo

Die Kleine hat mir gesagt das die Mama manchmal Nachts weg
ist.

Ach so, ich dachte, die Mutter hätte es dir erzählt.

  • Wie hat sie dir das denn erzählt? Einfach so beiläufig, oder eher so, als würde sie manchmal wach, und dann wäre die Mutter nicht da, oder wie? Oder hat sie das einfach nur ganz normal erzählt und fertig?

(PS: Wenn letzteres, dann muss ich dich loben, dass du sie nicht ausgefragt und rumgebohrt hast)

Hast du dann die Mutter eigentlich darauf angesprochen?

Viele Grüße
Simsy

Es ist das erste mal raus gekommen als mich meine Kleine morgens angerufen hat, weil die Mama nicht da war. Ich bin dann zu ihr gefahren.
Natürlich habe ich die Mutter schon mehrfach darauf angesprochen.

Ich hab ihr dann schon gesagt das sie mirs erzählen soll wenn Mama mal wieder weg ist. Das hat sie dann auch gemacht.

Ausserdem treffe ich die Mutter ab und zu in ner Kneipe. Sie sagt dann immer sie hätte einen Babysitter. Was nachweislich nicht stimmt.

Ach du Schreck!
Das ist ja schrecklich.
Das wäre für mich der absolute Alptraum.

Ist die Mutter denn tagsüber wenigstens ok, so als Mutter?
Ist sie denn noch sehr jung?

Ausserdem treffe ich die Mutter ab und zu in ner Kneipe. Sie
sagt dann immer sie hätte einen Babysitter. Was nachweislich
nicht stimmt.

Fährst du dann immer zum Kind?

Hm, ich glaub, sie verletzt ihre Aufsichtspflicht damit. Könnte jedenfalls sein. Wenn es für dich eine Option wäre, das Sorgerecht zu kriegen, würde ich das dem Jugendamt melden, und irgendwie Protokoll führen, und nach Möglichkeit mal Zeugen mitnehmen, wenn das Kind nachts alleine ist und du zu ihm hinfährst.

Es muss ja alles immer nachgewiesen werden.

Mehr Ideen habe ich im Moment nicht.
Vielleicht willst du mal die Nummer gegen Kummer, das Elterntelefon (kostenlos und anonym) anrufen. Da sind dann Fachleute, die einem wohl zumindestens sagen können, an wen man sich wenden kann. ‚Nummer gegen Kummer‘, kann man ergoogeln, ist aber vermutlich oft besetzt.

Viele Grüße
Thea

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Ist die Mutter denn tagsüber wenigstens ok, so als Mutter?
Ist sie denn noch sehr jung?

Nun ja, sie ist 32 und tagsüber kaum da. Die Kleine geht mogens allein zur Schule. Mittags dann allein zum Hort. Abends 16:30 Uhr wird sie abgeholt. Meistens arbeitet die Mutter dann noch daheim für Ihr Studium oder ihren Job.
Die Kleine bastelt dann meistens was.
Ich hab mir das die letzte Zeit öfters angeschaut. Daher weis ich das.

Fährst du dann immer zum Kind?

Ja, sind nur 15min mit dem Bus.

Hm, ich glaub, sie verletzt ihre Aufsichtspflicht damit.
Könnte jedenfalls sein. Wenn es für dich eine Option wäre, das
Sorgerecht zu kriegen, würde ich das dem Jugendamt melden, und
irgendwie Protokoll führen, und nach Möglichkeit mal Zeugen
mitnehmen, wenn das Kind nachts alleine ist und du zu ihm
hinfährst.

Wir haben das gemeinsame Sorgerecht. Mir gings mit diesem Thread darum ob ich Ihr Verhalten zurecht übel finde oder ob ich falsch liege. Im Freundeskreis sind die Meinungen meist parteiisch.

Ich habe ihr nun angeboten das Kind zu mir zu nehmen oder zumindest zu 50%. Da wird sie aber nicht drauf eingehen. Ich hoffe trotzdem sie noch überzeugen zu können. Eine Auseinandersetzung über Amt oder Gericht kann nur der letzte Ausweg sein.

Liebe Grüße
xrax

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Gebe auch noch meine Erfahrung ab
Hallo zusammen

Unser Sohn war mit unserer Tochter ab dem 6. Lebensjahr manchmal am Abend alleine zu Hause. Unsere Tochter ist wohl 2 Jahre älter, aber nicht im Stande, alleine zu sein. Dabei war die Nachbarin immer informiert, die Haustüre offen (wir lebten damals in einem Wohnblock). Unser Sohn konnte über das Telefon uns jederzeit erreichen. Dabei musste er nur eine Taste drücken, egal welche. Es war der Babyruf drinnen mit der Verbindung zum Handy. Wir waren max. 5 Minuten vom Haus entfernt. Meistens gingen wir nur ins Restaurant neben an um mal einen Kaffee oder ein Bier zu trinken, damit insbesondere meine Frau auch mal aus dem Haus kommt.

Als Junior dann 8 war, ist er auch schon zu uns gekommen und hat uns in den Ausgang geschickt und gemeint, er bringe seine Schwester schon zu Bett.

Heute sind wir in einer Siedlung mit lauter Reiheneinfamilienhäuser. Unser Sohn wird jetzt 12 und wir sind auch schon mal über eine Stunde Wegzeit weg. Aber noch immer ist die Nachbarin informiert, wenn wir weg gehen. Junior kann jetzt auch mal eine SMS senden oder dergleichen.

Nur einmal hat unser Sohn uns angerufen, als er 6 war, aber nur um zu testen, ob es auch klappt. Danach nie mehr. Unser Sohn ist wohl auch mit den Umstand sehr früh sehr selbständig geworden und wir können uns (bis jetzt) immer auf ihn verlassen.

HaegarCH

Nun ja, sie ist 32 und tagsüber kaum da. Die Kleine geht
mogens allein zur Schule. Mittags dann allein zum Hort. Abends
16:30 Uhr wird sie abgeholt. Meistens arbeitet die Mutter dann
noch daheim für Ihr Studium oder ihren Job.

O je.
Das klingt ja so, als sei das Kind so gut wie immer auf sich gestellt bzw. auf die Horterzieherinnen und Lehrer.

Hättest du denn mehr Zeit für deine Tochter?

Die Kleine bastelt dann meistens was.
Ich hab mir das die letzte Zeit öfters angeschaut.

Angeschaut? Warst du zu Besuch?

Wie war das eigentlich früher, als sie noch ein Baby oder ein Kleinkind war? War es da besser, oder weißt du das nicht?

Fährst du dann immer zum Kind?

Ja, sind nur 15min mit dem Bus.

Da freut die sich bestimmt.
Ich frag mich nur gerade, ob du einen Schlüssel von der Wohnung hast, oder wie das geht … klingelst du dann, und das Kind macht dann die Tür auf?

Ich habe ihr nun angeboten das Kind zu mir zu nehmen oder
zumindest zu 50%. Da wird sie aber nicht drauf eingehen.

Wieso denn nicht? Weißt du das?

Ich
hoffe trotzdem sie noch überzeugen zu können. Eine
Auseinandersetzung über Amt oder Gericht kann nur der letzte
Ausweg sein.

Du hast recht, zumal ich das theoretische gerichtsgültige Kindeswohl manchmal für wirklich absurd und gar gut für die Kinder halte. Ich dachte nur, dass man sich für diesen letzten Ausweg schon mal vorsichtshalber rüsten könnte.

Viele Grüße
Simsy

O je.
Das klingt ja so, als sei das Kind so gut wie immer auf sich
gestellt bzw. auf die Horterzieherinnen und Lehrer.

Zum dem Eindruck kann man kommen. Ihr ist aktuell Ihre Karriere wichtiger.

Hättest du denn mehr Zeit für deine Tochter?

Mehr Zeit,- ja. Wie es sich darstellt wenn die Kleine tatsächlich dauernd da ist, ist schwer zu sagen. Mein Leben besteht ja auch nicht nur aus Kind.

Wie war das eigentlich früher, als sie noch ein Baby oder ein
Kleinkind war? War es da besser, oder weißt du das nicht?

Das weis ich. Schliesslich habe ich die ersten 4 Lebensjahre mit beiden zusammen gewohnt.

Fährst du dann immer zum Kind?

Ja, sind nur 15min mit dem Bus.

Da freut die sich bestimmt.

Ich muß das relativieren. Ich rücke nicht immer an wenn ich glaube das sie alleine ist.

Ich frag mich nur gerade, ob du einen Schlüssel von der
Wohnung hast, oder wie das geht … klingelst du dann, und das
Kind macht dann die Tür auf?

Ich habe einen Schlüssel.

Ich habe ihr nun angeboten das Kind zu mir zu nehmen oder
zumindest zu 50%. Da wird sie aber nicht drauf eingehen.

Wieso denn nicht? Weißt du das?

Ja, ich habe schon die erste Ablehnung von ihr bekommen. Sie wird bestimmt nicht auf die Unterhalltszahlungen verzichten und schon gar nicht an mich zahlen. Ausserdem möchte Sie früher oder später mit Kind wo anderst hinziehen. Da ich dem immer wiedersprechen werde, möchte sie meine Stellung zum Kind nicht durch eine solche Regelung stärken.

Beste Grüße
xrax

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Hallo!
Ich war selbst auch drei Jahre lang alleinerziehend und kann den Wunsch nachvollziehen, mal wieder ausgehen zu wollen.
Ich halte es aber für schlichtweg fahrlässig ein sechsjähriges Kind nachts allein zu lassen.
Es ist zwar hart für die Mutter, aber wenn sie keine geeignete Aufsichtsperson hat und es passiert etwas…wenn das Kind nicht in der Lage ist jemanden anzurufen, ist niemand da und sie macht sich für den Rest ihres Lebens Vorwürfe. Außerdem ist sie u.U. dran wegen Verletzung der Aufsichtspflicht.
Natürlich ist es auch immer eine Ermessensfrage: Wie weit und wie reif ist das Kind usw.
Aber wie gesagt: Wenn niemand das Kind beaufsichtigen kann ist es meine Pflicht als Mutter, zu Hause zu bleiben.

Liebe Grüße!
frowerpau

Hallo,

entschieden zu früh, es kann zuviel passieren. Ich würde das Deiner Freundin sagen, schonend.

Gruss
mrh

Hallo,

hattest Du Dich in einem anderen Sub-Forum nicht so bezüglich der Unterhaltspflicht erkundigt, als würde es das Wechselmodell schon geben?

Sei’s drum. Frage doch mal beim Kinderschutzbund nach, was sie empfehlen würden. Die Anfrage schriftlich an die Zentrale stellen, dann bekommst Du (hoffentlich) eine schriftliche Antwort.

Mal für ein oder zwei Stunden weg gehen, wenn Nachbarn regelmässig nach dem Kind sehen, mag ja gehen. Aber die ganze Nacht weg, finde ich unverantwortlich.

Kinder in diesem Alter wenn mitten in der Nacht aufwachen, sei es, weil sich jemand am Telefon verwählt hat, irgendwelche Leute Klingelterror machen oder weil sie einen Alptraum hatten, haben meist nicht die gleiche überlegte Handlungsweise wie sie am Tag haben würden. Sie sind schlaftrunken und geistig nicht so voll da.

Ich stelle mir gerade mal vor, der Strom ist ausgefallen und das Kind weiß wo es ein Feuerzeug bzw. Streichhölzer findet. Situationen, wo ein Kind in diesem Alter überfordert ist, können recht schnell eintreten.

Gruß
Ingrid

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gerichtliche Auseinandersetzung
Guten Morgen nochmal,
mit Deinen näheren Angaben finde ich das Verhalten der Mutter auch keineswegs in Ordnung.

Ich habe ihr nun angeboten das Kind zu mir zu nehmen oder
zumindest zu 50%.

Das fände ich prima, wobei ich davon ausgehe, dass Du in dieser Zeit für Dein Kind da sein kannst.

Da wird sie aber nicht drauf eingehen.

Warum nicht? Sachliche Gründe oder doch die Schlammschlacht nach der Trennung?

Ich
hoffe trotzdem sie noch überzeugen zu können. Eine
Auseinandersetzung über Amt oder Gericht kann nur der letzte
Ausweg sein.

Da weiß ich immer nicht so recht. Ich würde mir eine Art Schlichtungsstelle für solche Angelegenheiten suchen, wobei ich da nichts Näheres drüber weiss. Da ist dann wenigstens sichergestellt, dass es eine sachliche Diskussion wird. Ein objektiver Dritter kann oft Wunder wirken und Einsichten befördern, die im 4-Augen Gespräch nicht möglich sind. Das Ergebnis einer solchen Aktion wäre dann auch verbindlicher als evtl. Eure Absprachen bisher ?

Grüsse
kernig

Hallo

Hättest du denn mehr Zeit für deine Tochter?

Mehr Zeit,- ja. Wie es sich darstellt wenn die Kleine
tatsächlich dauernd da ist, ist schwer zu sagen. Mein Leben
besteht ja auch nicht nur aus Kind.

Das sollte man sich aber unbedingt vorher konkret überlegen, bevor man das Kind zu sich nimmt. Es ist nicht so gut für das Selbstbewusstsein des Kindes, wenn die Eltern sich zwar um sie streiten, dann aber vielleicht doch immer was Wichtigeres im Leben haben als sie.

Ich muß das relativieren. Ich rücke nicht immer an wenn ich
glaube das sie alleine ist.

Das wäre aber eigentlich kein Fehler.

Ja, ich habe schon die erste Ablehnung von ihr bekommen. Sie
wird bestimmt nicht auf die Unterhalltszahlungen verzichten
und schon gar nicht an mich zahlen.

Bist du sicher, dass das der wichtigste Grund ist? Ich habe schon öfters erlebt, wie sowas behauptet wurde, ohne dass man sicher sagen könnte, dass es auch so war. Man sollte sehr genau prüfen, ob es so ist, bevor man sowas behauptet.

Allerdings kann es für sie natürlich sehr ungünstig sein, wenn sie 3 oder 4 Jahre lang auf eigenes Einkommen und Fortkommen verzichtet hat, und jetzt das Kind abgeben und keinerlei Ausgleich für ihren Verzicht mehr bekommen soll.

(Anmerkung: Ich finde die Gesetzgebung und den Trend zur Zeit extrem mütterfeindlich. Eine Mutter muss praktisch schon 1 Jahr nach der Geburt Vollzeit tätig sein und dabei gleichzeitig Vollzeit ihr Kind betreuen, sonst macht sie einfach irgend etwas verkehrt. Spätestens wenn das Kind 3 Jahre alt ist, muss sie es so tun. Ich finde es einfach unmenschlich, und ich würde im Moment wirklich niemandem empfehlen, Kinder zu kriegen, der nicht extrem reich ist, oder sonst die Umstände besonders günstig sind)

Du meinst aber Unterhalt für sie, oder ist von Unterhalt für die Tochter die Rede? Sie hätte ja nun auch weniger Ausgaben, wenn die Tochter nicht mehr bei ihr wohnt.

Ausserdem möchte Sie
früher oder später mit Kind wo anderst hinziehen. Da ich dem
immer wiedersprechen werde, möchte sie meine Stellung zum Kind
nicht durch eine solche Regelung stärken.

Ach so, da solltest du deine Position allerdings stärken.
Erfolgreiche Töchter haben fast immer Väter, die sie unterstützt und gestärkt haben, deshalb denke ich, dass der Kontakt zum Vater sehr wichtig ist, (wenn der sich für sie einsetzt natürlich nur).

Viele Grüße
Simsy

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Hallo

(Anmerkung: Ich finde die Gesetzgebung und den Trend zur Zeit
extrem mütterfeindlich. Eine Mutter muss praktisch schon 1
Jahr nach der Geburt Vollzeit tätig sein und dabei
gleichzeitig Vollzeit ihr Kind betreuen, sonst macht sie
einfach irgend etwas verkehrt. Spätestens wenn das Kind 3
Jahre alt ist, muss sie es so tun. Ich finde es einfach
unmenschlich, und ich würde im Moment wirklich niemandem
empfehlen, Kinder zu kriegen, der nicht extrem reich ist, oder
sonst die Umstände besonders günstig sind)

Nunja, ich weiss nicht wie die Gesetzgebungen in Deutschland sind und was man für nachteile hat.

Ich persöndlich fange gerade mal an zu überlegen ab wann ich mir denn ein Kind vorstellen könnte. Mein Fazit war… erst in 3-5 Jahren. Aus dem Einen Grund wegen dem Geld und aus dem Anderen das ich mit 2 beinen wirklich in der Gesellschaft stehe. Aber für mich ist klar, sobald ein Kind da ist möcht ich „nur“ noch 80 % Arbeiten, oder Wenns nicht anders geht da sonst das geld nicht reicht auch 100-120% halt was benötigt wird damit für die Mutter und das Kind gesorgt ist. Ist diese Zeit vorüber und die Mutter kann wieder Arbeiten. möchte ich reduzieren und würde auch nie von der Mutter verlangen vollzeit zu Arbeiten. Mann muss halt schauen wie man sich dies organisieren kann.

Für uns ist klar das jeder von uns der Mehr arbeitet als der Andere dies auch wieder kompensieren darf während der Andere diesen % Satz mehr arbeitet. Traumhaft wäre natürlich 2x 60% und die Restlichen 20% könnte das kind bei der Mutter mit auf die Arbeit ( Sie ist Klein Kinder Erzieherin).

Was ich damit sagen will, es ist ja nicht so das mann sich nicht weniger Arbeiten kann, mann muss sich halt entscheiden, lieber mehr geld und einwenig einen höheren Standart oder Mehr kind. Einem Kind hat es noch nie geschadet wenn es in Wollpullover rumlaufen musste. Auch den Eltern schadet es nichts wenn nicht pro monat irgendwie 500 Sfr für kleider draufgehen. Weniger Arbeiten ist auch eine Art Luxus.

lg sev

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Das finde ich in der Gesamtkonstellation sehr gut, allerdings ist es auch immer noch etwas anderes, ob es sich um 2 Kinder handelt (da ist das evtl. Gefühl des Alleinseins sicherlich abgeschwächter) oder um eines.
Das ausgerechnet der Jüngere der Mutigere ist, finde ich ganz interessant, eine gute Bekannte erzählte mir mal, dass ihre Eltern sie und ihre jüngere Schwester auch so ab 8 Jahren alleingelassen hätten (mit Telefon, Nachbarn, etc) und die jüngere Schwester weniger Probleme als sie selbst damit hatte.

LG Alex

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Hallo,

ich schreibe noch einmal was dazu, weil es einen aktuellen und ganz realen Fall in ähnlicher Konstellation gibt. Hier waren es zwar mehrere Kinder die alleine waren, aber nur ein Kind hat vernünftig reagiert.

Hier ist es zwar gut gegangen, aber die Mutter hat die Kinder nicht mehr und ein Strafverfahren „am Hals“.

Es muss nicht das Verschulden der Mutter sein, dass es zur Gefahrensituation (im Fall auf dem Herd vergessenes Essen) kommt, es kann auch ein technischer Defekt oder wegen einer Katastrophe auch außerhalb des Hauses passieren. Braucht ja bloß in der Nähe ein Lager mit gefährlichen Stoffen brennen und die Bevölkerung wird evakuiert. Wer weiß dann schon, dass es dort noch ein Kind in der Wohnung gibt, das beim Klingeln nicht öffnet - weil das verboten oder die Wohnung abgeschlossen ist?

Hier könnt Ihr den aktuellen Fall nachlesen: http://www.carookee.com/forum/VAfK-Forum/51/20705990…

Gruß
Ingrid

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