Hallo,
beschäftige mich aufgrund der schweren schulischen Probleme meiner 8 jährigen Nichte mit dem Thema Schulpflicht.
Meine Nichte ist ein selbstbewußtes, fröhliches und aufgewecktes Kind, sie spielt gern, hat eine schnelle Auffassungsgabe und ist nicht auf den Mund gefallen - also ganz normal.
Sie haßt es jedoch zur Schule zu gehen, so sehr ihre Eltern ihr auch gut zureden fragt sie jeden Morgen ob sie nicht daheim bleiben darf und dort lernen.
Fragt man sie warum - sagt sie, dass sie die Lehrer nicht mag, der Unterricht langweilig ist und sie keine Lust dazu hat nur herum zu sitzen…
Ich frage mich ob sie nicht tatsächlich besser zuhause bliebe, nach Lust und Laune lernte und frei von diesem lähmenden Schulalltag sich wesentlich besser und kindgerechter entwickeln würde.
Hier ein paar Texte zum Thema:
http://www.leben-ohne-schule.de/artikel1.html
Meine Schwester will jetzt tatsächlich das Kind aus der Schule nehmen und es fernab vom Leistungszwang und Druck zu unterrichten, auch wenn das endlosen Papierkrieg mit den Behörden bedeutet.
Ich selbst würde mich auch an dem Unterricht beteiligen und langsam erwäge ich mein Kind (9 Mon.) später auch nicht zur Schule gehen zu lassen - zumindest die ersten Jahre nicht.
Was meint ihr dazu?
LG Euredice
