Schuppenflechte, arrghhhhhhh

Hallo Leute,

habe seit etwa 1 1/2 Jahren eine „tröpfchenförmige Schuppenflechte“. Anfangs war es wirklich grausam, es gab nur sehr wenige Stellen am Körper, die frei von den bekannten Rötungen waren. Hautarzt…Creme…etwas Sonne…fast weg!!!
Ganz verschwandt die ganze Geschichte nicht, hielt sich allerdings in einigermaßen erträglichen Grenzen. Nun geht’s wieder los. Ich habe ganz ehrlich gesagt kein Bock mehr nun zum 5ten Hautarzt zu gehen, der mich gleich wieder mit Kortison haltiger Creme heimschickt! Zudem weiten sich die Probleme psychischer Natur weiter aus! Wie Ihr sicherlich bemerkt habt, steht der Sommer nun wieder vor der Tür und an Aktionen wie Schwimmbad, oder halbnackt durch die Gegend rennen, ist bei mir gar nicht zu denken!! Ich schäme mich in Grund und Boden und renne selbst bei 40 Grad im Schatten mit langen Klamotten rum. Ok, dies ist eher ein psychologischer Aspekt, den ich hier auch gar nicht anschneiden will, höchstens um zu zeigen, wie schrecklich es mir mit dem Mist geht!
Ich leide unter starken Depressionen wegen dieses Mists… und wenn ich stark schreibe, dann meine ich richtig stark bis hin zum S…!!!
Nun ist mir zudem zu Ohren gekommen, dass Schuppenflechte sogar eine genetisch bedingte Krankheit ist und somit nicht heilbar ist!!! Klasse!!! Ich knüpfe mir jetzt schon einmal einen Strick (ist gar nicht so ulkig gemeint!)!!
Nun gibt es aber anscheinend doch eine gute Methode, das alles in den Griff zu bekommen, eine Therapie mit Licht und Bädern, die allerdings nen Haufen Geld kostet----jetzt ist die Frage, ob diese Kosten von der Versicherung übernommen werden, zumindest im Falle von, durch die Krankheit entstehenden Depressionen???
…oder besser doch gleich aufknüpfen???
Naja, vielleicht wisst Ihr noch andere Möglichkeiten, der Krankheit zu begegnen, sie zu bekämpfen??? Vor allem DAUERHAFT!!!

Verzweifelte, liebe Grüße,

INDY

Hallo Indy
Die Frage, ob deine Versicherung diese Behandlung zahlt kann sie
am besten beantworten; frag doch mal nach.
Ansonsten ist es richtig, dass Schuppenflechte nicht heilbar ist.
Sie ist aber behandelbar und man kann Verbesserungen bis hin zu längerdauernder Beschwerdefreieheit erzielen.
Der Schuppenflechte liegt oft ein fehlehafter Fumärsäurestoffwechsel zugrunde. Frag deinen Arzt doch mal, ob er dir Fumarsäure verschreiben kann.Ansonsten kannst du versuchen, dir selbst zu helfen. Recht gute Erfolge kannnn man mit ägyptischem Schwarzkümmelöl ezielen. Kann´man im Reformhaus kaufen. Am Anfang sollte man mit einer geringen Dosierung einsteigen. In den ersten 2 Wochen 2 mal tägl. 10 Tropfen, dann 2 mal 20 Tr. oder einen Teelöffel voll. Die Wirkung tritt aber erst nach einiger Zeit ein. Wenn es dir hilft, dann kannst du dies als Dauerbehandlung durchführen.
Also lieber aktiv werden als resignieren und wenn die Weisskittel dir nicht helfen können, dann hilf dir selbst.
KH

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Hallo Leute,

habe seit etwa 1 1/2 Jahren eine „tröpfchenförmige
Schuppenflechte“. :INDY

HI!

Muss huebsch aussehen tröpfchenförmige-Schuppen-Flechte:

Hier wollte ich das Bild einfügen, wie geht denn das???
welche Lesezeichendatei???
schade es ist wirklich hübsch…

Ich sende es Dir per e-mail nach. Gruß
Carmen

Ja, wirklich, sieht ja jeder, sieht genauso aus wie Gerste.

Trinkst >Du Bier?

Wahrscheinlich wieder nicht auf das Reinheitsgebot geachtet, was ?

Nun ja, auf jeden Fall solltest Du Dir entweder selbst pflücken gehen, wächst gerade, oder aber aus der Apotheke oder dem Kräuterladen an der Ecke „wilde Stiefmütterchen“ holen!

Diese als ganz dicken Tee kochen und abseihen und danach ein köstliches warmes Bad darin machen. (Natürlich mit Wasser mischen) also wenn du diesen Absud hast, tust Du eine Kaffeetasse voll in die Halbvolle Wanne.

Du wirst sehen es wirkt sehr rasch.

Um die dauerhafte Gesundung zu erzielen solltest du vielleicht wirklich mal die Biersorten prüfen oder auch dein Brot etc… alles was mit Gerste zu tun hat.

Außerdem mu0t Du aufpassen weil nämlich die Gerste in der Hildegardmedizin u. anderem ein Mittel gegen einige Krebsvorerkrankungen ist.

Das heisst, zuviel davon zu sich genommen kann ähnliche Erscheinungen hervorrufen.

Gute Besserung.

Natürlich kannst Du auch reine homöopathische Behandlungstips haben. Aber in Deinem Fall
Würde ich so vorgehen.

Tschuess
Carmen.

Übrigens: Heute ist Mütterchentag. –Stiefmütterchen – wilde.

Hi Carmen,

mein Gott, ich mußte Deinen Text 10mal lesen bevor ichs kapiert hab, grins.
Wir sprechen aber beide von der Hautkrankheit!?
Nun gut, das mit dem Tee werd ich mal probieren, danke für den Tip!
Du scheinst mir da recht zuversichtlich zu sein, was eine Heilung angeht, ich nicht!
Ich habe nun schon von vielen Seiten gehört, Schuppenflechte ist NICHT heilbar.
Ich würde mich sehr freuen, solltest Du vielleicht noch ein paar Tips parat haben???

Lieben Gruß,

INDY

Hallo Indy,

ich habe auch Psoriasis…den ersten Schub hatte ich 1982, er dauerte bis zum völligen Abklingen gut 4 Jahre…1996 bekam ich dann erneut einen Schub, erhält heute noch an bzw. klingt gerade ab.

Psoriasis ist erblich, ja.
Meine Großvater, mein Onkel und meine Tante haben Psoriasis…allerdings ist der Auslöser für einen Schub in den allermeisten Fällen psychisch…Streß.

habe seit etwa 1 1/2 Jahren eine „tröpfchenförmige
Schuppenflechte“.

Meinst du damit Pusteln, die dann austrocknen und dadurch eben die Haut aufreißen ?

Diese Form der Psoriasis habe ich, sie nennt sich Psoriasis pustolosa. Betroffen bin ich davon nur an den Handinnenflächen, den Fußsohlen und manchmal auch auf der Kopfhaut.

Ganz verschwandt die ganze Geschichte nicht, hielt sich
allerdings in einigermaßen erträglichen Grenzen. Nun geht’s
wieder los. Ich habe ganz ehrlich gesagt kein Bock mehr nun
zum 5ten Hautarzt zu gehen, der mich gleich wieder mit
Kortison haltiger Creme heimschickt!

Ich bekam 1983 Kortison-Spritzen…die haben nichts bewirkt, außer, dass mein Bindegewebe heftig etwas abbekam.

Kortisonsalben helfen ja auch nicht wirklich…im ersten Moment geht der Schub etwas zurück, dann aber, wenn man die Salbe absetzt, kommt der Schub um so heftiger wieder und die Haut wird sehr dünn.
Ich habe eine sehr gering dosierte Kortisonsalbe, die ich dann auftrage, wenn es besonders schlimm ist.
Von starken Kortisonsalben kann ich wirklich nur abraten…

Zudem weiten sich die
Probleme psychischer Natur weiter aus! Wie Ihr sicherlich
bemerkt habt, steht der Sommer nun wieder vor der Tür und an
Aktionen wie Schwimmbad, oder halbnackt durch die Gegend
rennen, ist bei mir gar nicht zu denken!! Ich schäme mich in
Grund und Boden und renne selbst bei 40 Grad im Schatten mit
langen Klamotten rum. Ok, dies ist eher ein psychologischer
Aspekt, den ich hier auch gar nicht anschneiden will,
höchstens um zu zeigen, wie schrecklich es mir mit dem Mist
geht!

Das kann ich dir sehr gut nachempfinden…meine Hände kann ich nicht verstecken, bei jedem Handschlag (Begrüßung etc.) habe ich ein beschissenes Gefühl…inzwischen geht es so einigermaßen…früher fühlte ich mich wie eine Aussätzige, weil viele einfach nicht wissen, was das ist und sich offensichtlich ekeln.

Nun ist mir zudem zu Ohren gekommen, dass Schuppenflechte
sogar eine genetisch bedingte Krankheit ist und somit nicht
heilbar ist!!! Klasse!!! Ich knüpfe mir jetzt schon einmal
einen Strick (ist gar nicht so ulkig gemeint!)!!

Den Strick würde ich mal beiseite lassen !!!
Auch wenn die Psoriasis nicht wirklich zu heilen ist, so kann man sie mildern…es sind ja oft auch wirklich nur Schübe, die dann wieder vergehen. Du mußt Geduld haben !
Je mehr du dich damit streßt, umso stärker wird die Psoriasis werden !
Unterschätze die psychische Komponente hier nicht…die ist wirklich enorm !

Nun gibt es aber anscheinend doch eine gute Methode, das alles
in den Griff zu bekommen, eine Therapie mit Licht und Bädern,
die allerdings nen Haufen Geld kostet----jetzt ist die Frage,
ob diese Kosten von der Versicherung übernommen werden,
zumindest im Falle von, durch die Krankheit entstehenden
Depressionen???

Meine KV hat schon zig Therapien gezahlt…letztes Jahr habe ich sogar eine Kur am toten Meer bewilligt bekommen…war bis jetzt nur leider noch nicht da…zuviel Streß :wink:
Allerdings zahlen die Kassen wohl nur die Therapien der Schulmediziner…jedenfalls wurden bei mir Heilpraktikerkosten strikt abgelehnt…ich habe da dann selber nen heiden Geld investiert - absolut erfolglos.

Naja, vielleicht wisst Ihr noch andere Möglichkeiten, der
Krankheit zu begegnen, sie zu bekämpfen??? Vor allem
DAUERHAFT!!!

Indy, dauerhaft kann ich nicht versprechen…das kann niemand…aber eine Linderung bekommen wir hin :smile:)

Ein paar allgemeine Tips kann ich dir jetzt schon geben…für genaueres brauche ich aber auch genauere Angaben - welche Form der Psoriasis hast du und an welchen Körperstellen ist es am schlimmsten ?

Ganz generell solltest du tierische Fette meiden.
Wenn du mal Lust auf Fleisch hast, dann Rind…da bekommst du dann im Zweifelsfall nur BSE :wink:

Fisch…Fisch kannst du in Mengen essen…und Gemüse ist verdammt wichtig. Viel Gemüse, am besten leicht gedünstet.

Zitrusfrüchte solltest du weg lassen.
Alles andere an Obst kannst du bedenkenlos essen.

Auch Zucker ist Gift.

Für die direkte Pflege solltest du prinzipiell nur duschen, aber nach Möglichkeit nur alle 2 Tage…Vollbäder max. 1x pro Woche und nur mit Zusätzen wir dem Toten-Meer-Salz oder einem speziellen Öl aus der Apotheke gegen trockene Haut OHNE Parfumstoffe.
Auch Duschgels sollten schon Parfumfrei sein…ich kam sehr gut mit dem Duschöl von Seba-med klar.

Kennst du Melkfett ?
Bekommst du in der Apotheke…probier es aus.

Wie gesagt, um dir noch mehr Tips zu geben, müßtest du mir meine Frage beantworten…

Lieben Gruß…und…nicht verzweifeln !!
Es gibt immer einen Weg, man muß ihn nur finden !

Vanessa

Hallo Indy,
Deine Frage beschäftigt mich seit einiger Zeit, es kommen vermehrt Leute mit ähnlichen Problemen zu mir - obwohl (oder grade weil) ich kein (Haut-) Arzt, sondern Psychosomatologe und Berater bin.
Psoriasis in den klassischen Formen betrifft die Haut jeder beliebigen Körperpartie, was für ungeübte Augen wie eine ansteckende Krankheit aussehen und erschrecken kann. Vor allem ist man versucht, die geröteten Felder nicht zu berühren, der Betroffene wird dadurch auch körperlich ausgegrenzt.
Scham ist aber in keinem Fall angebracht, und entsprechendes Auftreten kann erlernt werden. Es trägt auch zur Entängstigung bei den Mitmenschen bei.

Die Schuppenflechte können wir (obwohl da keine Einigkeit besteht) zu den auto-aggressiven Erkrankungen auf der Ebene der zellulären Abwehr zählen. Solche Erkrankungen wieder spielen auf der Körperebene Konflikte nach, die sprachlich oder durch Aktion nicht bewältigt werden: im Fall der Haut z.B. Abgrenzung, u.dgl.

Weitere Formen der Psoriasis betreffen Knochen und Gelenke, genannt: Psoriasis arthroipatica und oft verwechselt mit Polyarthritis, besonders wenn haut-Symptomatik gering ist oder zu dem Zeitpunkt fehlt.

Zur Frage der Heilung:
Ich wäre nicht so mutig, zu sagen: Psoriasis sei grundsätzlich unheilbar.
Wenn wir die Wirkmechanismen besser kennen, wird es neben den allgemeinen Methoden (Verlauf bessern, evtl. spontane Rückbildung und symptomfreie Intervalle, selten Ausheilung auf Dauer erreichen) auch „ursächlich“ wirksame Methoden geben.
Hier handelt es sich aber um ein „multifaktorielles“ Geschehen, bei dem man nicht nur körperliche Ursachen udn Auslöser kennt.

Oft ist folgendes zielführend:

Alle bisher bekannten kurzzeitig wirksamen Anwendungen kombinieren und darin abwechseln. Erfahrungsgemäß wirken Anwendungen nicht besonders lange, es kann eine „Gewöhnung“ und Symptomverschlechterung (besonders bei „Schüben“) eintreten.
Das heißt: Cortison in der akuten Phase schmieren, Sonne danach (nicht zugleich), Hautpflege mit Produkten der Alternativmedizin (z.B. Ringelblume), spezielle Wirkstoffe (manche Hautärzte und Apotheker schwären auf eigene Rezepturen): Haut einfetten, damit werden die Schuppenareale weniger rissig und infektionsanfällig und kann sich „junge“ Haut bilden.

„Ursachenforschung“ im Bereich des Sozial- und Seelenlebens.

Hier soll gründlich erhoben werden, was „kratzt“ - das kann akut sein (mit Verzögerungen von einigen Monaten), häufiger aber chronisch (z.B. aus der Erziehung kommende Unfähigkeit sich abzugrenzen, rechtzeitig Halt zu sagen, Wut effektiv zu äußern).
Die Kombiniation von psychologischer (psychotherapeutischer) Beratung und Heilbehandlung kann oft zu lang anhaltenden Ruhephasen führen.
Licht (Sonne, Photothrapie, kombiniert mit Salzbädern) ist gut, Tages- und Sonnenlicht wirkt ja auch auf die Psyche (Stichwort: Corticomelanotropin).

Für weitere Fragen schreib eine Mail. Wir wollen Dein Privatlebebn ja nicht unnötig ausbreiten.
Alles Gute,
Volkmar

und noch ein schlauer Rat:

Bei mir gings in der 1. Schwangerschaft weg und blieb für 8 J.
verschwunden, danach nur winzig kleine Stellen am Knie, das
gleiche beim 2. Kind (könnte ja doch auch hormonelle Ursachen
haben). Ganz weg ist es, seit dem ich gar nix mehr gemacht habe
(ich kenn die Salberei zu Genüge). Irgendwann hatt ichs satt und die Psoriasis wohl auch mit mir, jedenfalls bis auf ein geleg.
Pünktchen hab ich seit Jahren Ruhe (psych. rel. ausgeglichen)
Und ein guter Tipp noch, es gibt Selbsthilfegruppen, ich weiss
nicht, obs Dir was bringt, ich war da nie, aber viele Betroffene
sagen, daß sie dadurch viel gelernt haben, im Umgang mit der
Krankheit.
Viel Glück
D.

Hallo,

kann Dein Leiden gut verstehen. Habe über 10 Jahre eine schlimme Schuppenflechte gehabt. Habe mindesten 10 Ärzte aufgesucht und einen Krankenhausaufenthalt hinter mir. Was geholfen hat? Meine erste Behandlung die mein Leiden gelindert hat, war eine Bestrahlung mit UV-Licht. Erst mit Salzwasser o.ä. eingesprüht und dann die Bestrahlung (beginnt mit einer oder drei Sekunden) Das zahlt auch die Krankenkasse. Was ganz wichtig ist: nicht stressen lassen. ich weiß wie schwer das ist, denn ich bin eine kleine Hektikerin. Doch es geht. Autogenes Training hat mir sehr geholfen, obwohl ich sehr skeptisch war. Hast Du Dich schon mal bei dem Psoriatikerbund schlau gemacht? Hat auch gute Tipps. Jetzt habe ich einen sehr guten Hautarzt gefunden, der ohne Kortison eine wahnsinnige Linderung bei mir erreicht hat. Wo wohnst Du denn? Dann könnte ich Dir mal die Adresse geben. Der Arzt ist in Düsseldorf. Aber verlier nicht die Hoffnung. Meine Schuppenflechte ist bis auf eine Stelle ganz abgeklungen. Aber auch deshalb, weil ich diese Krankheit akzeptiert habe. ES GEHT!
Wünsche Dir viel Erfolg. Melde Dich nochmal, wenn Du die Adresse brauchst.
Gruß Sabine

Hi Vanessa,

danke erst mal für die Tips. Ich glaube nicht, daß ich die selbe Krankheit habe wie Du. Bei mir sind es keine größeren Stellen, die jetzt ganz bedeckt wären. Schlimm ist es an den Ellebogen und dann ein paar kleinere Flecken, so klein wie Pickelchen an diversen Körperstellen.
Was das Erbliche angeht muß ich sagen, daß NIEMALS ein Mitglied meiner Familie (mehrere Generationen) überhaupt irgendetwas mit der Haut hatte!
Es geht langsam weg, wird besser…allerdings bilden sich dann an anderen Stellen wieder solche Flecken. Dann wieder weg, dann wieder da…
Die Essenstips werden wohl kaum für mich in Frage kommen, mein Gott kein Fett, kein Süßes…AHHHHHRRGGGGG NIEMALS!!!
Ich werde noch ein paar Dinge ausprobieren, mehr natürlich…Cortison werde ich wohl nicht mehr nutzen, bringt eh nix und schadet auch noch eher.
Vielen Dank auf jeden Fall für die Tips, ich versuche sie teilweise umzusetzen…danke.

Lieben Gruß INDY

DANKE AN ALLE!!! o.T.
1

Vererbung
Hi Indy,

auch meine Mutter hat Schuppenflechte. Ich kann dir aber nichts Neues raten, was du nicht schon hier oder woanders gelesen hast. Ihr geht es nach einer Kur soweit besser (nichts Flächendeckendes mehr). Jetzt hat sie natürlich im Winter (kaum Sonne), bei Streß (dauerhaften beruflichen Streß o.ä.) oder an den für die Sonne unzugänglichen Stellen (hinter den Ohren etc.) noch eher Probleme. Sie wählt immer ihren Urlaubsort nach Sonne und Meer aus, weil es ihr guttut. Die Kopfschuppen wird sie nie los, die Herde minimieren sich meist (z.B. Ellenogen), schwierige Stellen verbessern sich nur kurzzeitig.

Zur Vererbung:
Von meiner Mutter habe ich gelernt, daß die Schuppenflechte grob gesagt nur jede zweite Generation auftritt (als richtige Schuppenflechte) oder auch mal so leicht ausfallen kann, daß sie bei meinem Opa nur für trockene Haut und ein paar rissige Stellen gehalten wurde.

Die Anlage zur Schuppenflechte muß nicht als solche auftreten, wenn überhaupt, es kann auch zur Neurodermitis, Asthma oder Allergie (Atemorgane oder eben Haut) kommen. Die Anlage wirst du weitervererben. Je nachdem, wie deine Kinder aufwachsen und wie ihr genetischer Cocktail sein wird, kann die Anlage eben sichtbar werden oder eben nicht. Wie gesagt, sind diese Krankheiten alle mit der Psyche gekoppelt.

Gruß, Faten

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