Schutz vor Ausbeutung (k)ein Grundrecht?

Hi,

früher schon stolperte ich über die Würde des Menschen sei unantastbar und dass alle Menschen gleich seien.

Das Bedürfnis nach Wachstum, so auch nach wirtschaftlichem, verstehe ich. Doch ist es rechtens, Gewinne auf Kosten von Mitmenschen durch Ausbeutung dieser zu machen, diese sich selbst nicht mehr finanzieren können und auf Sozialleistungen angewiesen sind? Wo bleibt hier die Würde und wo sind hier alle Menschen gleich?

Altersarmut ist zwar noch kein gesellschaftliches Problem, doch wenn ca. ein Viertel der Löhne Niedriglöhne heute schon sind, Leute Verdienstlücken haben und überdies die Kosten explodieren, z.B. gerade auch für Mieten, Gesundheitswesen… wird das Leben für immer mehr Menschen immer weniger selbst finanzierbar.

Müsste es nicht ein Gesetz geben, dem nach (Wirtschafts-)unternehmen nur geführt werden dürfen, wenn all deren Mitarbeiter/-innen, nicht nur die Manager/-innen, von ihren Verdiensten sich und ihr Leben selbst versorgen können müssen?

Wirft ein Unternehmen keine ausreichenden Gewinne ab, wird dies das Finanzamt nicht auf Dauer hinnehmen. Doch wie sieht das aus, wenn Mitarbeiter/-innen sich auf Dauer nicht finanzieren können und trotz Vollzeitarbeit Sozialleistungen benötigen? Da stimmt doch was im Unternehmenskonzept bzw. -system nicht.

Ergo, gibt es ein Gesetz das Menschen vor (finanzieller) Ausbeutung schützt oder gibt es wenigstens Bestrebungen dahingehende etwas zu ändern?

Klar, Papier ist Geduldig und die Buchstaben des Gesetzes sind auslegbar. Justizia ist auch teils blind. Doch ich würde gerne mal wissen, ob es denn hier Anfänge bzw. Ansätze gibt? http://www.bundestag.de/dokumente/rechtsgrundlagen/g…, http://www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html

Ciao,
Romana

früher schon stolperte ich über die Würde des Menschen sei
unantastbar

So steht es im Grundgesetz, ja, vgl. Art. 1 Abs. 1 GG.

und dass alle Menschen gleich seien.

Das ist ein beliebtes Missverständnis. Die Menschen sind nur vor dem Gesetz gleich, vgl. Art. 3 Abs. 1 GG.

Das Bedürfnis nach Wachstum, so auch nach wirtschaftlichem,
verstehe ich. Doch ist es rechtens, Gewinne auf Kosten von
Mitmenschen durch Ausbeutung dieser zu machen, diese sich
selbst nicht mehr finanzieren können und auf Sozialleistungen
angewiesen sind? Wo bleibt hier die Würde und wo sind hier
alle Menschen gleich?

Ob die Menschenwürde verletzt wird oder nicht, lässt sich nicht durch den Begriff „Ausbeutung“ ermitteln. Darunter kann man ja alles und nichts verstehen.

http://goo.gl/m5tbM

Altersarmut ist zwar noch kein gesellschaftliches Problem,
doch wenn ca. ein Viertel der Löhne Niedriglöhne heute schon
sind, Leute Verdienstlücken haben und überdies die Kosten
explodieren, z.B. gerade auch für Mieten, Gesundheitswesen…
wird das Leben für immer mehr Menschen immer weniger selbst
finanzierbar.

Richtig. Allerdings wäre ich zurückhaltend damit, das als ein Problem der Menschenwürde, insbesondere der Menschenwürde im Sinne unseres Grundgesetzes zu sehen. Nicht alles, was schlecht ist, ist automatisch eine Verletzung der Menschenwürde.

Müsste es nicht ein Gesetz geben, dem nach
(Wirtschafts-)unternehmen nur geführt werden dürfen, wenn all
deren Mitarbeiter/-innen, nicht nur die Manager/-innen, von
ihren Verdiensten sich und ihr Leben selbst versorgen können
müssen?

Auf diese Frage gibt es keine objektiv richtige Antwort. Das kann man so sehen, man kann es auch anders sehen.

Wirft ein Unternehmen keine ausreichenden Gewinne ab, wird
dies das Finanzamt nicht auf Dauer hinnehmen.

Wieso nicht? Was tut das Finanzamt deiner Meinung nach denn dann?

Doch wie sieht
das aus, wenn Mitarbeiter/-innen sich auf Dauer nicht
finanzieren können und trotz Vollzeitarbeit Sozialleistungen
benötigen? Da stimmt doch was im Unternehmenskonzept bzw.
-system nicht.

Das kann man so sehen. Muss man aber nicht.

Ergo, gibt es ein Gesetz das Menschen vor (finanzieller)
Ausbeutung schützt oder gibt es wenigstens Bestrebungen
dahingehende etwas zu ändern?

Eine Bestrebung liegt zum Beispiel in der Forderung nach Mindestlöhnen.

http://goo.gl/jnDfu

Hallo,

Das Bedürfnis nach Wachstum, so auch nach wirtschaftlichem, verstehe ich. Doch ist es rechtens, Gewinne auf Kosten von Mitmenschen durch Ausbeutung dieser zu machen,

Da müsste wohl erstmal definiert werden, was da Ausbeutrung ist bzw. wo genau die anfängt. Muss sich der Steuer- und Beitragszahler für die Sozialleistungen, die anderen zugute kommen auch ausgebeutet fühlen?

diese sich selbst nicht mehr finanzieren können und auf Sozialleistungen angewiesen sind? Wo bleibt hier die Würde

Diese Sozialleistungen tragen doc genau dazu bei. Allerdings stellt sich wohl auch hier die Frage, wo man die Menschenwürde festmacht.

und wo sind hier alle Menschen gleich?

Naja, zumindest haben alle die gleichen Rechte auf diese Sozialleistungen.

Müsste es nicht ein Gesetz geben, dem nach (Wirtschafts-)unternehmen nur geführt werden dürfen, wenn all deren Mitarbeiter/-innen, nicht nur die Manager/-innen, von ihren Verdiensten sich und ihr Leben selbst versorgen können müssen?

Und die anderen würden dann zwangsweise geschlossen? Wäre dann den davon betroffenen Mitarbeitern geholfen? Was wäre mit denen, die gar keinen Job haben? Es müsste dann ja auch noch ein Gesetz geben, dass jedem einen Arbeitsplatz garantiert. Und der müsste nitfalls künstlich geschaffen werden, wenn es den unter wirtschaftlichen Bedingungen nicht gibt. Was machen die dann? Wer bezahlt das?

Wirft ein Unternehmen keine ausreichenden Gewinne ab, wird dies das Finanzamt nicht auf Dauer hinnehmen.

??? Sondern wird was tun?

Doch wie sieht das aus, wenn Mitarbeiter/-innen sich auf Dauer nicht finanzieren können und trotz Vollzeitarbeit Sozialleistungen benötigen? Da stimmt doch was im Unternehmenskonzept bzw. -system nicht.

Inwiefern? Das Unternehmen ist doch nicht für den Lebenunterhalt seiner MA zuständig, sondern zahlt etwas für deren Arbeit.

Ergo, gibt es ein Gesetz das Menschen vor (finanzieller) Ausbeutung schützt oder gibt es wenigstens Bestrebungen dahingehende etwas zu ändern?

Gerade in Deutschland gibt es da eine unglaubliche Fülle von Gesetzen, verordnungen und Vereinbarungen, wobei ich zugeben will, dass viele zwar gut gemeint aber letztlich schlecht gemacht sind.

Klar, Papier ist Geduldig und die Buchstaben des Gesetzes sind
auslegbar. Justizia ist auch teils blind. Doch ich würde gerne
mal wissen, ob es denn hier Anfänge bzw. Ansätze gibt?

Das Grundgesetz bindet ja zunächst mal nur unmittelbar den Staat, der dann natürlich Gesetze usw. erlassen kann. Da kommen da dann solche Sachen wie Bundesurlaubsgesetz, Mutterschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz, Kündigungschutzgesetz … raus. Daneben noch die Fülle an Sozialgesetzen, die Rente, Krankengeld, Arbeitslosengeld I + II regeln. Alles Dinge, die dazu beitragen, dass den Menschen hier in Deutschland ein Lebensstandard gesichert wird, der in vielen Teilen der Welt noch Wunschvorstellungen sind. Andererseits wird keines dieser Gesetze ein Individuum davon abhalten können noch größere Bedürfnisse zu haben.

Grüße

Hallo!

Wirft ein Unternehmen keine ausreichenden Gewinne ab, wird
dies das Finanzamt nicht auf Dauer hinnehmen.

Interessiert das Finanzamt nur dergestalt, entsprechend niedrige gewinnabhängige Steuern zu verlangen.

Doch wie sieht das aus, wenn Mitarbeiter/-innen sich auf Dauer nicht
finanzieren können und trotz Vollzeitarbeit Sozialleistungen
benötigen? Da stimmt doch was im Unternehmenskonzept bzw.
-system nicht.

Viele Löhne werden aus öffentlichen Haushalten aufgestockt. Ich halte zu niedrige Löhne und die daraus resultierenden Belastungen der öffentlichen Kassen für inakzeptabel. Das gehört abgestellt. Ein Weg wären flächendeckend Mindestlöhne. Nur: Breite Schichten sehen das anders. Der politische Wille fehlt, weil es Nutznießer des Mißstands gibt.

Ergo, gibt es ein Gesetz das Menschen vor (finanzieller)
Ausbeutung schützt oder gibt es wenigstens Bestrebungen
dahingehende etwas zu ändern?

Bestrebungen und genügend Anregungen gibt es. So gibt es z. B. die Idee, Erwerbsarbeit neu zu definieren, nicht nur die Selbständigen und abhängig Beschäftigten darunter zu verstehen, sondern auch die Menschen, die bisher unentgeltlich gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit leisten. Das Spektrum reicht von Haushaltsführung und Kindererziehung bis zum Ehrenamt. Etwas weitergedacht führt die Idee zum bedingungslosen Grundeinkommen. Aber das ist noch ein weiter, von Bedenkenträgern, Besitzstands- und Statuswahrern gesäumter Weg. Und hin und wieder stehen Figuren am Weg, die sich mit verändernden Gedanken gar nicht erst beschäftigen wollen, statt dessen solche Bestrebungen mit dem Ruf „das ist Sozialismus“ im Keim ersticken wollen. Eine Spezies dieser Nichtdenker behauptet, die Ideen seien unbezahlbar. Dummerweise stehen die Nichtdenker mit den Grundrechenarten auf Kriegsfuß und haben ein gegen Null gehendes Textverständnis. So kann man gerne begründen und vorrechnen - es nützt nichts.

Weil Abgeordnetenmandate und Kabinettsmitgliedschaft regelmäßig das Resultat von Anpassungsfähigkeit an Parteilinien sind, aber keine Gewähr bieten, ja nicht einmal als Indiz für eigene Denkfähigkeit, Textverständnis und Beherrschung elementarer Rechenregeln taugen, werden Veränderungen noch eine kleine Weile brauchen.

Gruß
Wolfgang

Hi,

Hallo,

Das Bedürfnis nach Wachstum, so auch nach wirtschaftlichem, verstehe ich. Doch ist es rechtens, Gewinne auf Kosten von Mitmenschen durch Ausbeutung dieser zu machen,

Da müsste wohl erstmal definiert werden, was da Ausbeutrung
ist bzw. wo genau die anfängt. Muss sich der Steuer- und
Beitragszahler für die Sozialleistungen, die anderen zugute
kommen auch ausgebeutet fühlen?

Ausgebeutet werden Menschen finanziell, und zwar die die für Niedriglöhne arbeiten und teils auch die, die ebenso nicht viel verdienen, die dies steuerlich mittragen. Die Sozialleistungen sind ja auch zu finanzieren. Die Ausbeutung ist je nach Unternehmen meist wohl ganzheitlich zu sehen, sprich allemal auch gesundheitlich, teils auch mental und emotional.

Beispielsweise lief auf Phoenix mal ein Beitrag in dem Unternehmen Mitarbeiter/-innen befragen ließen, weshalb trotz nicht erhöhter Krankmeldungen, die Arbeitsleistungen zurückgegangen wären. Als Ergebnis kam heraus, es würden sich immer weniger Menschen mit dem Unternehmen identifizieren können, der Job sei nur noch bloßer Broterwerb. Überdies hatten viele der Befragten Schlafstörungen und waren tablettenabhängig.

Obwohl die Studie eindeutig war, verschwand sie dann in der Schublade. Die Unternehmen zogen keinerlei Konsequenzen daraus. Warum auch? Können Mitarbeiter/-innen nicht mehr, haben sie sich kaputt gearbeitet, bekommen sie zunächst eine Reha-Maßnahme und belasten die Gesundheitskassen. Reicht das nicht, werden sie ein Fall für das Arbeitsamt bzw. für die Arbeitsunfähigkeit bzw. gleich Rente. Und Unternehmen holen sich dann wieder Frischfleisch. Wir haben ja genug Menschen.

Bin gespannt wie das in Zukunft wird, wenn die geburtenstarken Jahrgänge weg sind. Heute zahlen manche Unternehmen, z.B. gerade im Handwerk schon Prämien, dass Jugendliche überhaupt bei ihnen einen Ausbildung machen. Gleichzeitig haben wir über 7 Milliarden Menschen und gehen auf die 9 Milliarden Menschen rassant bis 2050 zu. Die Leute wollen ja Alle wo leben. Heißt das dann, wir stocken Berufstätige mit Leuten aus dem Ausland auf oder kommt dann das Grundeinkommen, wenn spätestens die Alten auf die Barrikaden gehen, die ein Leben lang gearbeitet haben und dann im Alter sich nicht mal mehr ihre Miete leisten können?

Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen lösten sich imho viele Probleme, denn wenn niemand mehr arbeiten muss, würden Leute mit einem Mindesteinkommen sich leichter was anderes suchen bzw. da die Unternehmen (Friseurgeschäfte, Einzelhandel, einfache Arbeiter-/innen…) weiterlaufen müssen, würden diese Menschen dann sicherlich vielfach angemessener gezahlt werden.

Beispielsweise lancierten mal zwei Fotoagenturen ziemlich gleichzeitig. Die eine Fotoagentur war von der Telekom und hatte für mich unklare Konditionen bzw. letztendlich sollten Fotografen ihre Bilder teils für ein paar Cents verscherbeln. Nun, wer mal ein Fotoequipment sich kauft, für das man schnell mal ein paar Tausender los ist, und immer wieder neues Bildmaterial benötigt wird, wie soll da jemand von Einnahmen von ca. 9 Cent pro Bild leben können? Und wer will für dieses Geld arbeiten? Argumentiert wurde mit hohen Entwicklungs- und Werbungskosten.

Parallel lief eine andere Fotoagentur an, mit der teils Fotografen schon deutlich mehr Bilder verkaufen konnten, und pro Bild gab es auch deutlich mehr zu verdienen.

Argumentiert wurde, die Telekom habe eine halbe Million Euro an Werbungskosten in das Projekt gesteckt. Da wurde ich hellhörig und wollte genau wissen, wohin das Geld geflossen sein sollen? Die andere Fotoagentur ist mehr oder weniger wohl ein 1-Mann-Unternehmen bzw. dürfte eine Sekretärin haben und da steht garantiert kein solches Werbebudget dahinter. Und darüber verkaufen Leute mehr Bilder als über Polylooks?

Und wenn die Telekom ihre Werbung, die bis dahin nur per Email lief und es mal eine Postwurfsendung gab, von der halben Million bestritten und die Kosten wohl minimal für das Unternehmen sein dürften, wo bleibt dann die knappe halbe Million Restgeld? Bei Managern? Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

diese sich selbst nicht mehr finanzieren können und auf Sozialleistungen angewiesen sind? Wo bleibt hier die Würde

Diese Sozialleistungen tragen doc genau dazu bei. Allerdings
stellt sich wohl auch hier die Frage, wo man die Menschenwürde
festmacht.

Beispielsweise daran sich selbst finanzieren zu können, ohne jedwede Sozialleistungen, nicht auf das finanzielle Unterstützungen angewiesen zu sein.

und wo sind hier alle Menschen gleich?

Naja, zumindest haben alle die gleichen Rechte auf diese
Sozialleistungen.

Jein, doch was ich so höre und lese, werden teils Leute unterschiedlich von ihren ARGE-Sachbearbeitern gut oder schlecht behandelt. Und teils wird sich da auch immer wieder zu Ungunsten der Leute verrechnet beim anrechenbaren Einkommen. Nicht umsonst auch wird teils gut und gerne geklagt. Und ist es nicht ärgerlich, sich selbst etwas nicht leisten zu können, und aber nicht zu wissen dass man ein Recht über die ARGE darauf hätte, doch die Mitarbeiter/-innen wissen das auch nicht bzw. sagen das von sich aus den Leuten nicht?

Müsste es nicht ein Gesetz geben, dem nach (Wirtschafts-)unternehmen nur geführt werden dürfen, wenn all deren Mitarbeiter/-innen, nicht nur die Manager/-innen, von ihren Verdiensten sich und ihr Leben selbst versorgen können müssen?

Und die anderen würden dann zwangsweise geschlossen?

Ja oder die Unternehmen würden angemessene Löhne zahlen. Angenommen man würde allen Unternehmen sagen, insbesondere den Konzernen, alle ihre Mitarbeiter/-innen müssen von ihrem Verdienst sich selbst finanzieren können, denkst Du wirklich, die würden schließen? Wie schnell wäre da auf einmal ausreichend Geld für Löhne da?! Es ist ja meist nicht so, dass das Geld nicht da ist, sondern dass es in Managertaschen fließt bzw. sonstwie investiert wird. Und nicht alle Investittionen sind nötig. Bzw. wieviele Scheinfirmen gibt es und Tochterfirmen, an die Geld abfließt?..

Wäre dann

den davon betroffenen Mitarbeitern geholfen?

Ja, ich hoffe, z.B. eben dadurch dass sie dann mehr Geld verdienen würden.

Wer eh durch Sozialleistungen aufstocken muss, würde ja nichts an Geld verlieren können.

Was wäre mit

denen, die gar keinen Job haben? Es müsste dann ja auch noch
ein Gesetz geben, dass jedem einen Arbeitsplatz garantiert.

Nein, ich denke sich mittels Erwerbsarbeit selbst finanzieren zu können, ist ein Auslaufmodell. Wenn jetzt schon nicht genug Arbeitsplätze da sind, und eine 100 % Beschäftigung hat es wohl eh noch nie gegeben, was sollen dann mal 9 Milliarden Menschen arbeiten, vor allem schreiten Technologien weiter voran und wird immer mehr automatisiert.

Und der müsste nitfalls künstlich geschaffen werden, wenn es
den unter wirtschaftlichen Bedingungen nicht gibt. Was machen
die dann? Wer bezahlt das?

Wolfgang Dreyer nannte es schon: Bedingungsloses Grundeinkommen. Bzw. Arbeit ist neu zu definieren. Muss niemand mehr in seinem Job arbeiten, ist nicht nur Müssiggang möglich, sondern es können auch spannende neue Jobs entwickelt werden. Leute können sich ehrenamtlich betätigen oder ein eigenes Unternehmen gründen, z.B. über Crowdfunding.

Wirft ein Unternehmen keine ausreichenden Gewinne ab, wird dies das Finanzamt nicht auf Dauer hinnehmen.

??? Sondern wird was tun?

Ich meinte, wenn ein Unternehmen dauerhaft Minus macht. Und wer sich selbst nicht versorgen kann, macht ja in gewisser Weise selbst auch laufend ein Minus.

Doch wie sieht das aus, wenn Mitarbeiter/-innen sich auf Dauer nicht finanzieren können und trotz Vollzeitarbeit Sozialleistungen benötigen? Da stimmt doch was im Unternehmenskonzept bzw. -system nicht.

Inwiefern? Das Unternehmen ist doch nicht für den
Lebenunterhalt seiner MA zuständig, sondern zahlt etwas für
deren Arbeit.

Das sehe ich komplett anders. Ein Unternehmen sollte auch ein soziales Gewissen haben und dafür Sorge tragen, dass es deren Mitarbeiter/-innen gut geht, auch finanziell gut. Klar, es wird Arbeit bezahlt, doch nicht angemessen. Ist der Job einer Bedienung z.B. tatsächlich nur 3,-- € wert? Und wie passt das zusammen, wenn man seinen Mitarbeitern einen Lohn bezahlt von dem sie nicht leben können, indes man selbst sich satte Millionenverdienste einräumt?

Ergo, gibt es ein Gesetz das Menschen vor (finanzieller) Ausbeutung schützt oder gibt es wenigstens Bestrebungen dahingehende etwas zu ändern?

Gerade in Deutschland gibt es da eine unglaubliche Fülle von
Gesetzen, verordnungen und Vereinbarungen, wobei ich zugeben
will, dass viele zwar gut gemeint aber letztlich schlecht
gemacht sind.

Wo im Grundgesetz ist denn verankert, dass man durch z.B. Erwerbsarbeit nicht ausgebeutet werden darf bzw. dass Unternehmen ihre Mitarbeiter/-innen so entlohnen müssen, dass diese sich selbst finanzieren können, insbesondere wenn die Manager/-innen selbst wie die Made im Speck leben?

Klar, Papier ist Geduldig und die Buchstaben des Gesetzes sind
auslegbar. Justizia ist auch teils blind. Doch ich würde gerne
mal wissen, ob es denn hier Anfänge bzw. Ansätze gibt?

Das Grundgesetz bindet ja zunächst mal nur unmittelbar den
Staat, der dann natürlich Gesetze usw. erlassen kann. Da
kommen da dann solche Sachen wie Bundesurlaubsgesetz,
Mutterschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz, Kündigungschutzgesetz
… raus. Daneben noch die Fülle an Sozialgesetzen, die
Rente, Krankengeld, Arbeitslosengeld I + II regeln. Alles
Dinge, die dazu beitragen, dass den Menschen hier in
Deutschland ein Lebensstandard gesichert wird, der in vielen
Teilen der Welt noch Wunschvorstellungen sind. Andererseits
wird keines dieser Gesetze ein Individuum davon abhalten
können noch größere Bedürfnisse zu haben.

Es geht ja auch nicht darum nicht größere Bedürfnisse haben zu wollen oder nach deren Erfüllung zu streben, sondern darum sich selbst finanzhieren zu können, was insbesondere in Unternehmen locker möglich wäre, die Millionen- und Milliardengewinne einsacken.

Grüße

Ciao,
Romana

Ausgebeutet werden Menschen finanziell, und zwar die die für
Niedriglöhne arbeiten und teils auch die, die ebenso nicht
viel verdienen, die dies steuerlich mittragen. Die
Sozialleistungen sind ja auch zu finanzieren. Die Ausbeutung
ist je nach Unternehmen meist wohl ganzheitlich zu sehen,
sprich allemal auch gesundheitlich, teils auch mental und
emotional.

sorry, aber das ist keine definition, das ist eine rein subjektive beschreibung. danach ist JEDER ausgebeutet.
diskutier das lieber im brett politik. mit recht hat das genau gar nichts zu tun.

Hi,

früher schon stolperte ich über die Würde des Menschen sei
unantastbar

So steht es im Grundgesetz, ja, vgl. Art. 1 Abs. 1 GG.

und dass alle Menschen gleich seien.

Das ist ein beliebtes Missverständnis. Die Menschen sind nur
vor dem Gesetz gleich, vgl. Art. 3 Abs. 1 GG.

Was ist ein Gesetz wert, wenn es nur auf dem Papier steht, und keine (ausreichende) Anwendung findet? Das sehe ich als Gesetzesvergehen.

Das Bedürfnis nach Wachstum, so auch nach wirtschaftlichem,
verstehe ich. Doch ist es rechtens, Gewinne auf Kosten von
Mitmenschen durch Ausbeutung dieser zu machen, diese sich
selbst nicht mehr finanzieren können und auf Sozialleistungen
angewiesen sind? Wo bleibt hier die Würde und wo sind hier
alle Menschen gleich?

Ob die Menschenwürde verletzt wird oder nicht, lässt sich
nicht durch den Begriff „Ausbeutung“ ermitteln. Darunter kann
man ja alles und nichts verstehen.

http://goo.gl/m5tbM

Wenn Du Dich nicht festlegen magst, ist das okay. Die meisten Menschen tun es bzw. erleben es hautnah, wie würdevoll sie sich behandelt fühlen oder auch nicht. Und die Würde oder Missachtung findet sich sicherlich in vielen Lebensbereichen wieder. Oft gehen Menschena auch nicht gerade würdevoll bzw. respektvoll miteinander um.

Altersarmut ist zwar noch kein gesellschaftliches Problem,
doch wenn ca. ein Viertel der Löhne Niedriglöhne heute schon
sind, Leute Verdienstlücken haben und überdies die Kosten
explodieren, z.B. gerade auch für Mieten, Gesundheitswesen…
wird das Leben für immer mehr Menschen immer weniger selbst
finanzierbar.

Richtig. Allerdings wäre ich zurückhaltend damit, das als ein
Problem der Menschenwürde, insbesondere der Menschenwürde im
Sinne unseres Grundgesetzes zu sehen. Nicht alles, was
schlecht ist, ist automatisch eine Verletzung der
Menschenwürde.

Viele Menschen fühlen sich zu stolz Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, manche können sich diesen Stolz nicht leisten. Und es gibt ja auch genug Arbeitslosengeldempfänger/-innen. Gut, wenn für Dich nicht die Menschenwürde verletzt wird, wird der Wert menschlicher Arbeit so minimal bemessen, dass diese davon nicht leben können, so ist das Deine Sache. Ich denke ein Großteil der Menschen, insbesondere die die selbst arbeiten, sehen das anders.

Müsste es nicht ein Gesetz geben, dem nach
(Wirtschafts-)unternehmen nur geführt werden dürfen, wenn all
deren Mitarbeiter/-innen, nicht nur die Manager/-innen, von
ihren Verdiensten sich und ihr Leben selbst versorgen können
müssen?

Auf diese Frage gibt es keine objektiv richtige Antwort. Das
kann man so sehen, man kann es auch anders sehen.

Klar. Du kannst aufstehen oder auch sitzen bleiben. Du kannst eine Zigratte rauchen oder auch nicht. Du kannst eine Meinung haben oder auch nicht.

Wirft ein Unternehmen keine ausreichenden Gewinne ab, wird
dies das Finanzamt nicht auf Dauer hinnehmen.

Wieso nicht? Was tut das Finanzamt deiner Meinung nach denn
dann?

Gewinnabsichtserzielung? Wobei Gewinne können ja eingefahren werden, nur für das Bezahlen der Mitarbeiter/-innen für ein menschenwürdiges Leben, reicht es nicht mehr aus bzw. will es nicht mehr ausreichen. Gut, war ein Denkfehler. Doch Gesetze können ja geändert oder geschaffen werden, z.B. dass Unternehmen auch soviel Gewinn machen müssen bzw. zahlen müssen, dass deren Mitarbeiter/-innen davon leben können. Ist dem nicht so, ist das Unternehmen zu schließen oder es kann Abstimmungsverfahren geben, ob das Unternehmen erhalten bleiben soll. Doch dann hat es Gegenleistungen zu geben, z.B. Beteiligungen wenn das Unternehmen (wieder) Gewinne abwirft oder Anteile am Unternehmen und Mitspracherechte.

Doch wie sieht
das aus, wenn Mitarbeiter/-innen sich auf Dauer nicht
finanzieren können und trotz Vollzeitarbeit Sozialleistungen
benötigen? Da stimmt doch was im Unternehmenskonzept bzw.
-system nicht.

Das kann man so sehen. Muss man aber nicht.

Ich sehe es so. Und nun?

Was bleiben den Leuten für Gewinne, beuten sie Menschen aus und was kostet es an Geld diese Menschen wieder arbeitsfähig zu machen, so dies überhaupt gelingt, gelingen kann? Dasselbe ist doch mit der Natur. Das was wir kaputt machen, auch u.a. aus Habsucht und Geldgier, wird uns teurer kommen, wieder gesunden zu lassen, sofern dies überhaupt in Gänze möglich sein kann. Was z.B. tot ist, ist tot. Und Biodiversität wird ja noch recht stiefmütterlich behandelt. Mal sehen wie es aussieht, wenn es dem Menschen selbst an den Kragen geht.

Ergo, gibt es ein Gesetz das Menschen vor (finanzieller)
Ausbeutung schützt oder gibt es wenigstens Bestrebungen
dahingehende etwas zu ändern?

Eine Bestrebung liegt zum Beispiel in der Forderung nach
Mindestlöhnen.

http://goo.gl/jnDfu

Das wäre meines Erachtens eine Sackgasse, denn das würde zwar den Mindestlohn theoretisch garantieren, doch ob die Leute ihn auch bezahlt bekämen? Dies ist leicht zu umgehen durch z.B. unbezahlte Überstunden… Und selbst werden die Mindestlöhne gezahlt, da ist sehr schnell die Gefahr da, dass dies dann Standardlöhne werden, und die die noch „besser“ verdient haben, auf einmal auch nur noch Mindestlöhne erhalten. Der einzig gangbare Weg hier ist tatsächlich das Bedingungslose Grundeinkommen.

Ciao,
Romana

Hi,

das Thema kann man hier wie dort thematisieren. Und am Anfang steht das Recht, das Recht auf Leben. Und dazu gehört nun mal dazu auch die Finanzierung dessen. Und diese Finanzierung sollte jeder Mensch mit eigenem Hausstand selbst finanzieren können.

Wer Vollzeit arbeitet, darf nicht aufstocken müssen und hat zusätzlich noch ein Plus zu verdienen. Arbeit soll sich ja wieder lohnen. :smile: Und da dies gerade Unternehmenskonzernen fremd zu sein scheint, da sie ja auch gar keinen Bezug mehr zu ihren Mitarbeitern in den untersten Hierarchien haben und auch nicht haben wollen, wäre dies imho per Gesetz zu regeln. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen täte sein Übriges.

Ciao,
Romana

Hi,

Hallo!

Wirft ein Unternehmen keine ausreichenden Gewinne ab, wird
dies das Finanzamt nicht auf Dauer hinnehmen.

Interessiert das Finanzamt nur dergestalt, entsprechend
niedrige gewinnabhängige Steuern zu verlangen.

Hatte Denkfehler: Gewinnerzielungsabsicht. Doch nur weil keine Mitarbeiterlöhne gezahlt werden, von denen die Leute leben können, heißt das ja nicht, dass das Unternehmen perse keine Gewinne macht. Im Gegenteil oft genug. Also, dann eine Gesetz das besagt, Mitarbeiter/-innen die Vollzeit arbeiten, müssen von ihrem Gehalt sich selbst finanzieren können. Andernfalls wären Strafen möglich, die höher sind als die nicht gezahlten Löhne bishin zur Unternehmensschließung.

Doch wie sieht das aus, wenn Mitarbeiter/-innen sich auf Dauer nicht
finanzieren können und trotz Vollzeitarbeit Sozialleistungen
benötigen? Da stimmt doch was im Unternehmenskonzept bzw.
-system nicht.

Viele Löhne werden aus öffentlichen Haushalten aufgestockt.
Ich halte zu niedrige Löhne und die daraus resultierenden
Belastungen der öffentlichen Kassen für inakzeptabel. Das
gehört abgestellt. Ein Weg wären flächendeckend Mindestlöhne.
Nur: Breite Schichten sehen das anders. Der politische Wille
fehlt, weil es Nutznießer des Mißstands gibt.

Was heißt flächendeckende Mindestlöhne? Ich finde das keine gute Lösung, denn je Region sind auch die Lebenshaltungskosten unterschiedlich hoch. Dh. jemand der auf dem Land im Osten wohnt, dem bliebe wohl mehr Geld in der Tasche als jemand der in München oder Hamburg wohnt. Doch vor allem sähe ich die Gefahr darin, dass sich Unternehmen zunehmend an Mindestlöhnen orientieren würden und die Leute die noch „besser“ verdienen, auch ihm Lohn weiter drücken würden. Das A und O wäre finnazielle Unabhängigkeit, und die erwähnst Du ja weiter unten in Form eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Die Leute sind ja gewillt zu arbeiten, vielleicht nicht alle Arbeiten, doch die meisten Menschen wollen ja für ihr Leben auch eine Aufgabe oder sinnvolle Beschäftigung. Und wenn sich die Betriebe weiter drehen sollen, kämen da sicherlich auch ganz schnell angemessenere Löhne raus, wenn Mitarbeiter/-innen nicht mehr finanziell von ihnen abhängig wären.

Ergo, gibt es ein Gesetz das Menschen vor (finanzieller)
Ausbeutung schützt oder gibt es wenigstens Bestrebungen
dahingehende etwas zu ändern?

Bestrebungen und genügend Anregungen gibt es. So gibt es z. B.
die Idee, Erwerbsarbeit neu zu definieren, nicht nur die
Selbständigen und abhängig Beschäftigten darunter zu
verstehen, sondern auch die Menschen, die bisher unentgeltlich
gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit leisten. Das Spektrum
reicht von Haushaltsführung und Kindererziehung bis zum
Ehrenamt. Etwas weitergedacht führt die Idee zum
bedingungslosen Grundeinkommen. Aber das ist noch ein weiter,
von Bedenkenträgern, Besitzstands- und Statuswahrern gesäumter
Weg. Und hin und wieder stehen Figuren am Weg, die sich mit
verändernden Gedanken gar nicht erst beschäftigen wollen,
statt dessen solche Bestrebungen mit dem Ruf „das ist
Sozialismus“ im Keim ersticken wollen. Eine Spezies dieser
Nichtdenker behauptet, die Ideen seien unbezahlbar.
Dummerweise stehen die Nichtdenker mit den Grundrechenarten
auf Kriegsfuß und haben ein gegen Null gehendes
Textverständnis. So kann man gerne begründen und vorrechnen -
es nützt nichts.

Eine Bekannte von mir meinte, das Bedingungslose Grundeinkommen käme in 2012. Nun, es wird knapp. Doch es soll ihrer Meinung nach bald kommen. Eigenartigerweise hatte sie mit anderen Aussagen schon öfter recht. Mal schau’n. :smile: Jedenfalls wurde auf https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/10-Dialog… recht viel und häufig ein Bedingungsloses Grundeinkommen schon mal gefordert. Mein Bauchgefühl meint, dass wir uns in Zukunft zuminest mal mit schnellen und massiven Änderungen allgemein zu beschäftigen haben.

Weil Abgeordnetenmandate und Kabinettsmitgliedschaft
regelmäßig das Resultat von Anpassungsfähigkeit an
Parteilinien sind, aber keine Gewähr bieten, ja nicht einmal
als Indiz für eigene Denkfähigkeit, Textverständnis und
Beherrschung elementarer Rechenregeln taugen, werden
Veränderungen noch eine kleine Weile brauchen.

Ich will es mal nicht so pessimistisch sehen. Es werden immer mehr Missstände aufgedeckt und das Medium Internet auch als Machtfaktor ist nicht zu unterschätzen. Menschen können sich zusammen schließen und austauschen. Siehe Obama der es ohne das World Wide Web wohl nicht zum US-Präsidenten geschafft hätte oder der Arabischer Frühling… Es fehlt nur noch die zündende Idee um das Bedingungslose Grundeinkommen voranzutreiben. Mittlerweile gibt es ja diverse Pilotprojekte, auch schon in Deutschland. http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/2011/03/10…

Gruß
Wolfgang

Ciao,
Romana

hi,

es mag ja sein, das ich komplett aufm Schlauch stehe, aber:

angenommen zum jetzigen Augenblick, würden die schlecht und garnicht Verdiener plötzlich soviel haben um gut leben zu können (die Schlechtverdienenden sogar noch mehr, da sie ja arbeiten) müssten sich die verbleibenden dann nicht ausgebeutet vorkommen?
oder wird das fehlende Geld einfach gedruckt?

grüße
lipi

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Guten Abend!

angenommen zum jetzigen Augenblick, würden die schlecht und
garnicht Verdiener plötzlich soviel haben um gut leben zu
können (die Schlechtverdienenden sogar noch mehr, da sie ja
arbeiten) müssten sich die verbleibenden dann nicht
ausgebeutet vorkommen?
oder wird das fehlende Geld einfach gedruckt?

Was natürlich nicht funktioniert, weil nicht finanzierbar, ist einfaches Aufsatteln eines bedingungslosen Grundeinkommens auf das alte System. Im Grundsatz läuft es auf Entfall von Sozialhilfe und der bisherigen Leistungen nach SGB II sowie Abschaffung der bisherigen Arbeits-, Umverteilungs- und Finanzbürokratie hinaus, einschließlich Abschaffung (fast) aller Steuern. Was bleibt, ist eine Konsumsteuer, ähnlich der bisherigen Umsatzsteuer. Der Staat wird dabei sehr deutlich schlanker und für die Steuererklärung braucht ein Arbeitnehmer nicht einmal einen Bierdeckel, er braucht gar keine Steuererklärung, weil er alle Steuern über seinen Konsum bezahlt.

Der Schwachpunkt: Ein großer Teil der staatlichen Bürokratie mit einer 7stelligen Zahl Beschäftigter ist einfach übrig. Diese Interessengruppen fahren alle Krallen aus, um sich an ihren Schreibtischen festzuhalten. Vorgeschoben wird das Argument, mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wolle niemand mehr arbeiten. Arbeit dient aber nicht nur dem Gelderwerb, sondern ist sinnstiftend und bedeutet gesellschaftliche Anerkennung. Auch beliebt: Statt sich mit dem Thema zu befassen, beginnt man eine Gerechtigkeitsdebatte, vorzugsweise ohne die geringste Hintergrundkenntnis.

Zur Einführung empfehle ich Götz W. Werner, Einkommen für alle, ISBN 978-3-404-60607-8 Buch anschauen

Gruß
Wolfgang

das Thema kann man hier wie dort thematisieren.

mit einem kleinen unterschied: hier gehört es nicht hin.

Und am Anfang
steht das Recht, das Recht auf Leben.

das ist ein satz ohne inhalt.

Und dazu gehört nun mal
dazu auch die Finanzierung dessen. Und diese Finanzierung
sollte jeder Mensch mit eigenem Hausstand selbst finanzieren
können.

kann er doch. dazu gibt es staatliche beihilfe, das ist auch eine art der finanzierung.

Wer Vollzeit arbeitet, darf nicht aufstocken müssen und hat
zusätzlich noch ein Plus zu verdienen.

sagt wer?

Hallo,

…es würden sich immer weniger Menschen mit dem Unternehmen identifizieren können, der Job sei nur noch bloßer Broterwerb.

Das ist doch ein sehr interessanter Aspekt, der wohl auch zeigt, dass dem allein mit Gesetzen usw. nicht beizukommen ist.

Und Unternehmen holen sich dann wieder Frischfleisch. Wir haben ja genug Menschen.

So ist das nun mal, wenn Angebot und Nachfrage auseinandergehen. Dieses Problem lässt sich auch nicht dadurch beheben, dass der Staat durch Gesetze das Angebot noch weiter erhöht bzw. die Nachfrage einschränkt.

z.B.
gerade im Handwerk schon Prämien, dass Jugendliche überhaupt
bei ihnen einen Ausbildung machen.

Das sieht mir doch nach einer typischen Reaktion in einer Marktwirtschaft aus, wenn sich Angebot und Nachfrage verschieben. Gleichzeitig haben wir über

7 Milliarden Menschen und gehen auf die 9 Milliarden Menschen rassant bis 2050 zu. Die Leute wollen ja Alle wo leben. Heißt das dann, wir stocken Berufstätige mit Leuten aus dem Ausland auf oder kommt dann das Grundeinkommen, wenn spätestens die Alten auf die Barrikaden gehen, die ein Leben lang gearbeitet haben und dann im Alter sich nicht mal mehr ihre Miete leisten können?

Das haben wir in Deutschland schon längere Zeit so gemacht. Wo lebst Du? Ausländer arbeiten hier seit mehr als 50 Jahren. Sie haben zum Wohlstand hier beigetragen und tun bis heute häufig die Arbeit, für die sich Deutsche zu fein sind und die es sich dank des Sozialstaats im Zweifel leisten können, diese Arbeit nicht zu tun.

Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen lösten sich imho viele Probleme, denn wenn niemand mehr arbeiten muss,

Dieser Ansatz ist falsch. Es muss ja auch erstmal jemand dieses Grundeinkommen erarbeiten und es muss denen weggenommen werden, damit es verteilt werden kann.

Un würden Leute mit einem Mindesteinkommen sich leichter was anderes suchen bzw. da die Unternehmen (Friseurgeschäfte, Einzelhandel, einfache Arbeiter-/innen…) weiterlaufen müssen, würden diese Menschen dann sicherlich vielfach angemessener gezahlt werden.

Das ist in der Tat wahrscheinlich, wobei dann natürlich diese angemessenere Bezahlung sicher eine Wirkung auf die Preise hätte, womit dann die nur Grundeinkommensbezieher sicher nicht viel besser daständen als heute.

diese sich selbst nicht mehr finanzieren können und auf Sozialleistungen angewiesen sind? Wo bleibt hier die Würde

Diese Sozialleistungen tragen doc genau dazu bei. Allerdings stellt sich wohl auch hier die Frage, wo man die Menschenwürde festmacht.

Beispielsweise daran sich selbst finanzieren zu können, ohne jedwede Sozialleistungen, nicht auf das finanzielle Unterstützungen angewiesen zu sein.

Es gibt nunmal Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, da sie ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können. In anderen Systemen fallen die unten durch. Hier werden sie von Sozialleistungen aufgefangen. Das Grundeinkommen wäre auch „nur“ eine staatliche Sozialleistung. Oder gehen wir davon aus, dass es vom Himmel fallen wird?

und wo sind hier alle Menschen gleich?

Naja, zumindest haben alle die gleichen Rechte auf diese Sozialleistungen.

Jein, doch was ich so höre und lese, werden teils Leute
unterschiedlich von ihren ARGE-Sachbearbeitern gut oder
schlecht behandelt.

Das Gesetz ist für alle gleich. Dass Menschen Fehler machen, ist auch nichts Neues. Spätestens vor Gericht werden solche Fehler behoben. Ansonsten gehört das SGB II ganz klar zum von mir genannten: Gut gemeint aber schlecht gemacht.

Und teils wird sich da auch immer wieder zu Ungunsten der Leute verrechnet beim anrechenbaren Einkommen. Nicht umsonst auch wird teils gut und gerne geklagt.

Und dann wird der Fall am für alle gleichen Gesetz gemesen.

Und ist es nicht ärgerlich, sich selbst etwas nicht leisten zu können, und aber nicht zu wissen dass man ein Recht über die ARGE darauf hätte, doch die Mitarbeiter/-innen wissen das auch nicht bzw. sagen das von sich aus den Leuten nicht?

Ja. Ein klarer Fall von gut gemeint und schlecht gemacht.

Müsste es nicht ein Gesetz geben, dem nach (Wirtschafts-)unternehmen nur geführt werden dürfen, wenn all deren Mitarbeiter/-innen, nicht nur die Manager/-innen, von ihren Verdiensten sich und ihr Leben selbst versorgen können müssen?

Und die anderen würden dann zwangsweise geschlossen?

Ja oder die Unternehmen würden angemessene Löhne zahlen.

O.K. Dann beschäftigen wir uns erstmal mit denen, die geschlossen werden.

Angenommen man würde allen Unternehmen sagen, insbesondere den Konzernen, alle ihre Mitarbeiter/-innen müssen von ihrem Verdienst sich selbst finanzieren können, denkst Du wirklich, die würden schließen?

Wenn diese Forderung so pauschal wäre, dann fielen mir mehrere Option bzw. Fragen ein.
Was ist mit Leuten, die nur halbtags arbeiten wollen? Bekommen die einen doppelt so hohen Stundenlohn wie ihrer Vollzeitkollegen?
Wer legt das Niveau von selbst versorgen fest? Arbeiten dann alle bis zu ihrem Tod bzw. haben solange gegen ihren Arbeitgeber Anspruch auf ihren Lebenunterhalt? Bekommen Eltern einen höheren Stundenlohn, da ja die Kinder auch einen Lebensunterhalt bedürfen?
Wenn dem so wäre, wie würden wohl die Arbeitgeber reagieren? Die würden keine Teilzeit mehr anbieten und würden es vermeiden, dass Leute angestellt werden, die Kinder bekommen könnten.

Wie schnell wäre da auf einmal ausreichend Geld für Löhne da?! Es ist ja meist nicht so, dass das Geld nicht da ist, sondern dass es in Managertaschen fließt bzw. sonstwie investiert wird. Und nicht alle Investittionen sind nötig. Bzw. wieviele Scheinfirmen gibt es und Tochterfirmen, an die Geld abfließt?..

Der Arbeitsmarkt ist vor allem zunächst ein Markt. Da gibt es Angebot und Nachfrage. Wenn das auseinanderfällt, gibt es Reaktionen. Ein hohes Angebot führt zu niedrigen Preis, eine hohe Nachfrage zu höheren. Das sind die Ansatzpunkte für die Politik und nicht das Marktergebnis selbst.

Wäre dann den davon betroffenen Mitarbeitern geholfen?

Ja, ich hoffe, z.B. eben dadurch dass sie dann mehr Geld verdienen würden.

Wenn ihre Firma dichtmacht, sind sie erstmal arbeitslos. Die verdienen dann erstmal gar nichts.

Wer eh durch Sozialleistungen aufstocken muss, würde ja nichts an Geld verlieren können.

Doch. Wer arbeitet hat in Deutschland immer mehr, auch wenn es nicht immer viel mehr ist. Das gehört für mich dann schon wieder zum Thema gut gemeint und schlecht gemacht.

Was wäre mit denen, die gar keinen Job haben? Es müsste dann ja auch noch ein Gesetz geben, dass jedem einen Arbeitsplatz garantiert.

Nein, ich denke sich mittels Erwerbsarbeit selbst finanzieren zu können, ist ein Auslaufmodell. Wenn jetzt schon nicht genug Arbeitsplätze da sind, und eine 100 % Beschäftigung hat es wohl eh noch nie gegeben, was sollen dann mal 9 Milliarden Menschen arbeiten, vor allem schreiten Technologien weiter voran und wird immer mehr automatisiert.

Also am anfang argumetierst du, dass die Leute von ihrem Job so leben können sollen, dass sie keine staatlichen Leistungen brauchen. Was ist nun Dein Lösungsvorschlag für die, die mangels Arbeitsplatz von Mindestlöhnen profitieren könnten?

Und der müsste nitfalls künstlich geschaffen werden, wenn es den unter wirtschaftlichen Bedingungen nicht gibt. Was machen die dann? Wer bezahlt das?

Wolfgang Dreyer nannte es schon: Bedingungsloses Grundeinkommen. Bzw. Arbeit ist neu zu definieren. Muss niemand mehr in seinem Job arbeiten, ist nicht nur Müssiggang möglich, sondern es können auch spannende neue Jobs entwickelt werden. Leute können sich ehrenamtlich betätigen oder ein eigenes Unternehmen gründen, z.B. über Crowdfunding.

Das sind ja ganz tolle Ansätze, um jeden eine auskömmliches Einkommen zu verschaffen. Fehlt noch die Finanzierung.

Wirft ein Unternehmen keine ausreichenden Gewinne ab, wird dies das Finanzamt nicht auf Dauer hinnehmen.

??? Sondern wird was tun?

Ich meinte, wenn ein Unternehmen dauerhaft Minus macht.

Ist mir schon klar. Ich frage mich, was da ein Finanzamt tut? Ich vermute eher, dass so ein Unternehmen irgendwann Insolvenz anmelden muss.

Und wer sich selbst nicht versorgen kann, macht ja in gewisser Weise selbst auch laufend ein Minus.

So ist es. Und ihm wird vom Sozialstaat geholfen.

Doch wie sieht das aus, wenn Mitarbeiter/-innen sich auf Dauer nicht finanzieren können und trotz Vollzeitarbeit Sozialleistungen benötigen? Da stimmt doch was im Unternehmenskonzept bzw. -system nicht.

Inwiefern? Das Unternehmen ist doch nicht für den Lebenunterhalt seiner MA zuständig, sondern zahlt etwas für deren Arbeit.

Das sehe ich komplett anders. Ein Unternehmen sollte auch ein soziales Gewissen haben und dafür Sorge tragen, dass es deren Mitarbeiter/-innen gut geht, auch finanziell gut. Klar, es wird Arbeit bezahlt, doch nicht angemessen.

Hatten wir schon geklärt, was angemessen ist?

Ist der Job einer Bedienung z.B. tatsächlich nur 3,-- € wert?

Wenn sie zu diesem Preis nachgefragt bzw. angeboten wird, sage ich erstmal ja.

Und wie passt das zusammen, wenn man seinen Mitarbeitern einen Lohn bezahlt von dem sie nicht leben können, indes man selbst sich satte Millionenverdienste einräumt?

Welcher Arbeitgeber einer Bedienung, die einen Stundenlohn von 3€ bekommt, verdient selbst Millionen?

Ergo, gibt es ein Gesetz das Menschen vor (finanzieller) Ausbeutung schützt oder gibt es wenigstens Bestrebungen dahingehende etwas zu ändern?

Gerade in Deutschland gibt es da eine unglaubliche Fülle von Gesetzen, verordnungen und Vereinbarungen, wobei ich zugeben will, dass viele zwar gut gemeint aber letztlich schlecht gemacht sind.

Wo im Grundgesetz ist denn verankert, dass man durch z.B. Erwerbsarbeit nicht ausgebeutet werden darf bzw. dass Unternehmen ihre Mitarbeiter/-innen so entlohnen müssen, dass diese sich selbst finanzieren können, insbesondere wenn die Manager/-innen selbst wie die Made im Speck leben?

Wenn Du schon mal ins Grundgesetz geschaut hast, dann steht da auch nicht drin, dass ich nachts um 12.00 Uhr nicht meiner 35jährige nachbarin mit dem Küchenmesser in den Rücken stechen darf, nur weil mir gerade danach ist.
Ist aber trotzdem verboten.
Das Grundgesetz beinhaltet Grundsätzliches für das staatliche Handeln. Da können keine Details für privatrechtliche Verträge behandelt werden. Der Staat erlässt dafür Gesetze auf der Grundlage der ihm im Grundgesetz verliehenen Kompetenzen und Forderungen. Dass jeder aus privatwirtschaftlich orientierter Arbeit ein Einkommen erzielt, dass die Erfüllung aller seiner Bedürfnisse ermöglicht, kann daraus aber keineswegs abgeleitet werden.
Am ehesten kann man da noch etwas aus dem Artikel 14 (2) GG ableiten. Aber auch nur über Umwege. Dann noch Artikel 20 (1) GG, wo etwas von sozial steht.

Das Grundgesetz bindet ja zunächst mal nur unmittelbar den Staat, der dann natürlich Gesetze usw. erlassen kann. Da kommen da dann solche Sachen wie Bundesurlaubsgesetz, Mutterschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz, Kündigungschutzgesetz … raus. Daneben noch die Fülle an Sozialgesetzen, die Rente, Krankengeld, Arbeitslosengeld I + II regeln. Alles Dinge, die dazu beitragen, dass den Menschen hier in Deutschland ein Lebensstandard gesichert wird, der in vielen Teilen der Welt noch Wunschvorstellungen sind. Andererseits wird keines dieser Gesetze ein Individuum davon abhalten können noch größere Bedürfnisse zu haben.

Es geht ja auch nicht darum nicht größere Bedürfnisse haben zu wollen oder nach deren Erfüllung zu streben, sondern darum sich selbst finanzhieren zu können, was insbesondere in Unternehmen locker möglich wäre, die Millionen- und Milliardengewinne einsacken.

Welche sind das? In welcher Relation stehen Einsatz und Gewinn zueinander? Wieviele Menschen arbeiten da? Und was wird da so verdient? Wieviel würde da mehr verdient, wenn man mal pauschal den Jahresgewinn auf die Arbeitsplätze verteilt? Oder erst wenn man dies auf alle Bewohner verteilte?
Überschlägig kann man ja mal die Gewinne der DAX-Unternehmen durch 82MillioneEinwohner Deutschlands teilen. Das wird sehr ernüchternd und zeigt dann so langsam die Spielräume auf.

Grüße

Hi,

beschäftige Dich doch bitte bei Interesse mit dem bedingungslosem Grundeinkommen. Dann kannst Du gerne offene Fragen in entsprechenden Foren oder hier stellen: http://www.grundeinkommen.ch/

Ciao,
Romana

Hi,

und ergänzend, das Bedingungslose Grundeinkommen stünde Allen zu, sprich nicht nur den Nicht- oder Geringverdienern sondern auch den Managern von Unternehmenskonzernen.

Ciao,
Romana

Hi,

das Thema kann man hier wie dort thematisieren.

mit einem kleinen unterschied: hier gehört es nicht hin.

Ansichtssache.

Und am Anfang
steht das Recht, das Recht auf Leben.

das ist ein satz ohne inhalt.

Was wäre denn einer mit Inhalt der ein Recht auf ein würdevolles Leben begründet?

Und dazu gehört nun mal
dazu auch die Finanzierung dessen. Und diese Finanzierung
sollte jeder Mensch mit eigenem Hausstand selbst finanzieren
können.

kann er doch. dazu gibt es staatliche beihilfe, das ist auch
eine art der finanzierung.

Wer auf Hilfe der Gemeinschaft, des Staates angewiesen ist, ist keine Selbstversorger/-in. Selbständig einen Hartz-IV-Antrag stellen zu können und Aufstockung bzw. komplett Sozialleistungen zu erhalten, ist Abhängigkeit!

Wer Vollzeit arbeitet, darf nicht aufstocken müssen und hat
zusätzlich noch ein Plus zu verdienen.

sagt wer?

Beispielsweise ich! Und was spricht gegen diese Forderung?

Wenn ein Unternehmen satte Gewinne in Millionen- oder Milliardenhöhe einsackt, dann ist es unsozial, wenn die schwächsten Glieder in diesen Hierarchien auf Staatskosten von Allen die (noch) Geld haben (mit-)finanziert werden müssen. Und das zum Wohle der Managergesellschaft?

Interessanter Beitrag: http://www.youtube.com/watch?v=w6ioWWkDsyE

Ciao,
Romana

@MOD: Troll? Auf jeden Fall OT. Schließen?
Da das ganze relativ wenig mit der Rechtslage zu tun hat (war wohl auch nie das Ziel der Frage), sondern vielmehr Troll artige Züge annimmt, würde ich vorschlagen das hier zu beenden.

Gruß

S.J.

Hi,

die Frage nach dem Schutz vor Ausbeutung, wobei diese zu defnieren wäre, ist eine durchaus ernst gemeinte Frage.

Oder vertrittst Du die Ansicht, dass man Mensch und Natur ausbeuten darf, was sie (finanziell und sonst) hergeben?

Ciao,
Romana

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hi,

wer meint, alle menschen wären von Grund auf sozial, soll an sein bedingungsloses Grundeinkommen glauben.

ich für meinen Teil glaube, dass es nur durch Zwang per Gesetz, der Gesellschaft oder aus der Magengegend funktioniert.

Ähnliches gab es vor nicht all zu langer Zeit.
es nannte sich nicht Grundeinkommen sondern Recht auf Arbeit.
funktioniert hats nicht ganz so gut.

grüße
lipi

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Hallo,

die Frage nach dem Schutz vor Ausbeutung, wobei diese zu
defnieren wäre, ist eine durchaus ernst gemeinte Frage.

Oder vertrittst Du die Ansicht, dass man Mensch und Natur
ausbeuten darf, was sie (finanziell und sonst) hergeben?

wenn Du nun noch erklären könntest, was das im Brett „Allgemeine Rechtsfragen“ verloren hat…

Du missbrauchst hier das Forum, in dem Du versuchst Deine politischen Ansichten in einem dafür ungeeigneten Brett zu verbreiten.

Daher: Off topic und hier abschließen!

S.J.

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