Hallo!
Jetzt weiß ich’s - bin schwanger, 6. Woche.
Und hab keine Ahnung, was ich tun soll. Mal zu meiner Situation:
27, Single, Schwangerschaft ein Unfall (geplatztes Kondom, dachte aber, ich sei in einer unfruchtbaren Zeit). Der Vater ist ein mehr oder weniger guter Bekannter seit einigen Jahren, der relativ weit weg wohnt (trotzdem noch in Deutschland). Ich stehe nicht in einem festen Arbeitsverhältnis, sondern arbeite freiberuflich. Das Problem ist auch, dass ich nicht bis kurz vor der Geburt arbeiten könnte, da sich eine schwangere Frau auf einer Moderationsbühne wohl nicht so besonders gut macht. Außerdem zur Zeit keine Krankenversicherung, da ich gerade im Übergang bin (s. Artikel in „Versicherungen“ und „Medizin allgemein“).
Ich weiß aber trotzdem nicht, ob ich abtreiben könnte. Die medikamentöse würe ich nicht mehr „schaffen“ zeitlich. Die anderen Möglichkeiten schrecken mich irgendwie mehr ab. Das größte Problem wohl wirklich, daß es als Freiberufler für mich keinen Mutterschutzurlaub etc gibt - kein Arbeitgeber, der weiterhin für mich zahlen muß. Der Vater verdient Geld, aber auch nicht gerade so, daß er mich extrem unterstützen könnte.
Und ich weiß gar nicht, was ich denke, was ich fühle. Ich kann auch gerade gar nicht so klar denken. Ich möchte auch gar keine Tipps, was ich machen soll oder so, sondern wie ich zu der für mich richtigen Möglichkeit komme.
Ich danke Euch ganz herzlich für Eure Antworten!
M.
Hallo M
Ich denke, das Wichtigste ist doch jetzt das gemeinsame Überlegen und Fühlen mit Deinem Freund bzw. dem Kindsvater. So eine Lebensplanung sollte man nicht unbedingt allein machen, sondern im ständigen Austausch, selbst wenn Dein Freund weit weg wohnt und Ihr nicht in enger Beziehung seid.
Gruß,
Branden
Hi,
Du hast noch ein paar Wochen Zeit, eine Entscheidung zu treffen.
Lass Dir diese Zeit.
Deine Gefühle brauchen eine Weile, um zu ‚reifen‘ - sie sind völlig überfordert im Moment.
Die wichtigste Frage ist:
WILLST DU EIN KIND? jetzt?
Alles andere kommt danach.
Wenn Du sagst, Du weisst nicht, ob Du abtreiben könntest, ist das wg Moral oder aus Angst? Aus Bedenken, später nicht schwanger zu werden o.ä.?
Wie gesagt, es wird ne Weile dauern, bis Deine Gefühle etwas klarer sind. Aber egal was Du machst - Restzweifel werden Dir in jedem Fall noch bleiben, egal wie lange Du darüber nachdenkst.
Viel Glück & Mut,
Isabel
Hallo M.
Ich möchte auch gar
keine Tipps, was ich machen soll oder so, sondern wie ich zu
der für mich richtigen Möglichkeit komme.
Geh mal zu pro familia (http://www.profamilia.de) und lass dich beraten. Dort erfährst du auch, was für Hilfen du beanspruchen kannst, egal wie du dich letztendlich entscheidest.
Ich wünsch dir alles gute.
Gruß
Marion
Hallo!
Naja, ich werde nicht unbedingt mit ihm gemeinsam überlegen, denn er ist nicht mein Freund. Ich treffe diesen Typen (Bekannten!) ca. 1mal mehr oder weniger zufällig im Jahr, das hat mit Freund ja nun wirklich nichts zu tun. Und jetzt hatten wir Sex…Ich nenn es einfach One-Night-Stand mit jemandem, den ich zufällig entfernt kenne…
Trotzdem danke für Deine Antwort!
M.
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Hi,
Naja, ich werde nicht unbedingt mit ihm gemeinsam überlegen,
denn er ist nicht mein Freund. Ich treffe diesen Typen
(Bekannten!) ca. 1mal mehr oder weniger zufällig im Jahr, das
hat mit Freund ja nun wirklich nichts zu tun. Und jetzt hatten
wir Sex…Ich nenn es einfach One-Night-Stand mit jemandem,
den ich zufällig entfernt kenne…
das ist irrelevant. Er ist der potentiell zukünftige Vater. Das Kind besteht zu ca. 50% aus ihm.
Das ist eine Sache, die euch beide betrifft.
Die Entscheidung musst Du allein treffen, aber er hat meiner Meinung nach das unbedingt Recht,
- davon zu erfahren - vor der Entscheidung, wie’s weitergeht,
- von Dir angehört zu werden, seine Meinung dazu äußern zu dürfen,
- von Dir mit dieser ernstgenommen zu werden.
Gruß,
Malte.
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Hallo M.,
vielleicht, das was ich sagen werde, viel Kritik bekommen wird, dennoch sage ich das. Unfälle passieren, denk aber an das Kind. Was kannst du ihm geben? Ob du bereit bist für ihm alles und nach mehr aufzugeben usw.
ob ihr glücklich sein werdet? Das wichtigste aber: erzähle das dem Vater des Kindes.
Wenn dich meine Geschichte interessiert, schreibe mir eine kurze Mail.
Sonst wünsche ich dir alles gute, sei stark und entscheide richtig.
Gruß
Nadja
Hallo zurück,
den Rat mit pro familia finde ich goldrichtig, die Leute dort sind geschult und beraten ständig in solchen Situationen.
Nur ein Gedanke, was mir an deinem Posting und auch an den Überlegungen von anderen Frauen in deiner Situation schon so oft aufgefallen ist:
du denkst sehr kurzfristig. An die Zeit der Schwangerschaft, wie du diese beruflich überlebst, an die fehlende Krankenversicherung, Mutterschutz, das finanzielle.
Ein Kind ist jedoch eine lebenslange Aufgabe und Verpflichtung, aber auch Freude. Jahrzehnte lang.
Kannst du dir das so für dich und das Kind vorstellen ?
Soll dich jetzt nicht erschrecken, aber ich finde man sollte auch mittel- und langfristige Überlegungen mit einbeziehen.
Und du lebst auch mit der Entscheidung, die du jetzt fällst, dein ganzes weiteres Leben lang.
Lieben Gruß und alles erdenklich Gute für deine Entscheidung.
Carolin
Schwangerschaftsberatung - Anmerkung
Hallo muenchen
Geh mal zu pro familia (http://www.profamilia.de)
Es gibt m.W. auch andere wie
donum vitae (kirchlich, aber nicht bischöflich)
oder auch konfessionsfrei
Einfach ins Telefonbuch gucken oder googeln.
Ich wünsch dir alles gute.
dito an muenchen
Ciao maxet.
Hallo, ich weiß ja nicht, welche Art von Moderation du machst, aber warum meinst du dass sich eine Schwangere dabei nicht gut macht? In letzter Zeit(vor allem letztes Jahr) hab ich mehrfach TV-Modertorinnen mit Bauch gesehen, Je nach Klamotte kann das auch sehr schick sein.
Auch bei Verkaufsveranstaltungen hätte ich als Kunde kein Problem damit. Selbst bei moderierten Besprechungen zwischen zwei Partein hätte ich kein Problem damit (nicht mal mit den typischen Stimmungsschwankungen), da sich da der Mod eh raushalten soll und eher Koordinator ist.
Ich bin auch erst seit kurzem freiberuflich tätig, gerade weil ich ein Kind will und daher keine Chance auf eine Anstellung habe. Ich bin so zeitlich viel flexibler, sowohl was das abpassen des richtigen Zeitpunktes angeht (leider klappt es bei mir nicht so hopplahopp), als auch nachher die Organisation mit Kind.
Wenn es mir gut geht, MUSS ich nicht in Mutterschutz und wenn es mir schlecht geht, brauch ich mir kein Gejammer eines Chefs(ging einer Bekannten von mir so)anhören.
Also versuch auch die positiven Aspekte zu berücksichtigen, Profamilia und Co können da sicher helfen.
Schöne Grüße
Susanne
Hallo muenchen,
Du hast noch ein paar Wochen Zeit, eine Entscheidung zu
treffen.
Lass Dir diese Zeit.
Ein guter Tip von Isabell.
Die wichtigste Frage ist:
WILLST DU EIN KIND? jetzt?
Kinder kommen nie zur rechten Zeit, ohne dass sie deshalb unbedingt zur falschen Zeit kommen.
Alles andere kommt danach.
vollkommen richtig.
Aber egal was Du machst - Restzweifel werden Dir in jedem Fall
noch bleiben, egal wie lange Du darüber nachdenkst.
thats life.
Und bitte muenchen, bezieh den Vater mit ein. Malte hat in dieser Beziehung völlig recht. Man klann nicht generell von Verantwortung der Väter sprechen, wenn man sie bei solchen Aspekten völlig ausschliesst.
Viel Glück & Mut,
gito von
maxet.
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Hallo Nadja,
denk aber an das Kind. Was kannst du ihm geben? Ob du bereit bist für
ihm alles und nach mehr aufzugeben usw.
was soll das Wort alles ? Sind Mütter keine Menschen mit eigenen Bedürfnissen mehr ? Nur noch Mutter. Dann versteh ich nicht, warum in Frankreich mehr als 60 % der Mütter mit dreijährigen Kindern Kindern.
Auch diesen Artikel sollte man genau lesen.
http://www.europa-digital.de/aktuell/dossier/wahl04/…
Die Frau hat m.W. vor kurzen ihr zweites Kind entbunden…
ob ihr glücklich sein werdet?
Gibt es moirgen Regen ?
Anders: Willst Du eine Garantie, kauf dir 'ne Waschmaschine!
Das wichtigste aber: erzähle das dem Vater des Kindes.
zustimm
Sonst wünsche ich dir alles gute, sei stark und entscheide
richtig.
Wenn man noch wüsste, was richtig ist…
Ciao maxet.
Moin maxet
Es gibt m.W. auch andere
Sicher gibt es die. Mit welcher Beratungsstelle hast du denn gute Erfahrungen gemacht, dass du sie empfehlen würdest ?
Gruß
Marion
Sicher gibt es die. Mit welcher Beratungsstelle hast du denn
gute Erfahrungen gemacht, dass du sie empfehlen würdest ?
Heute nicht gerade gut drauf, pendragon?
Auch Männer sind manchmal dazu bereit, als evtl werdende Väter mit der evtl werdenden Mutter eine Schwangerschaftsberatung aufzusuchen.
iz.
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Nicht gut drauf Isabel ?
Sicher gibt es die. Mit welcher Beratungsstelle hast du denn
gute Erfahrungen gemacht, dass du sie empfehlen würdest ?
Heute nicht gerade gut drauf, pendragon?
Auch Männer sind manchmal dazu bereit, als evtl werdende Väter
mit der evtl werdenden Mutter eine Schwangerschaftsberatung
aufzusuchen.
Was hat die Frage, welche der von ihm gemeinten (und nicht weiter benannten) Beratungsstellen er empfehlen kann damit zutun, ob ich gut drauf bin ? Das musst du mir mal erklären.
Wenn mich einer fragt, welchen Zahnarzt ich empfehlen kann, dann sag ich ja auch nicht: „meines Wissens stehen ganz viele in den Gelben Seiten“ oder ?
etwas verwundert
Marion
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Hallo!
Ich meinte ja auch nicht, daß ich ihn nicht informiere oder mit ihm darüber rede und nach seiner Meinung frage. Ich wollte damit nur klarmachen, dass die Möglichkeit eines gemeinsamen Lebens in keinem Falle besteht. Wollte das einfach nur nochmal deutlichmachen, weil viele hier wohl eher verstanden haben, dass das mein Freund ist oder war.
Danke und Gruß!
M.
das ist irrelevant. Er ist der potentiell zukünftige Vater.
Das Kind besteht zu ca. 50% aus ihm.
Das ist eine Sache, die euch beide betrifft.
Die Entscheidung musst Du allein treffen, aber er hat meiner
Meinung nach das unbedingt Recht,
- davon zu erfahren - vor der Entscheidung, wie’s weitergeht,
- von Dir angehört zu werden, seine Meinung dazu äußern zu
dürfen,
- von Dir mit dieser ernstgenommen zu werden.
Gruß,
Malte.
Hallo
Jetzt weiß ich’s - bin schwanger, 6. Woche.
Und hab keine Ahnung, was ich tun soll.
Du kannst es besser schaffen (auch alleine), wenn
Du Unterstützung von Deinen Eltern bekommst.
Wäre das überhaupt denkbar (räumlich, emotional)?
Grüße
CMБ
Hallo
Ich meinte ja auch nicht, daß ich ihn nicht informiere oder
mit ihm darüber rede und nach seiner Meinung frage. Ich wollte
damit nur klarmachen, dass die Möglichkeit eines gemeinsamen
Lebens in keinem Falle besteht.
Ich höre heraus, dass Du Dich für die Abtreibung
bereits entschieden hast. Gehe ich recht in der
Annahme, dass Dein „Freund“ bereits in einer
dauernden stabilen Beziehung lebt, womögl. mit
Kindern?
Grüße
CMБ
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Hallo M
Ich denke, das Wichtigste ist doch jetzt das gemeinsame
Überlegen und Fühlen mit Deinem Freund bzw. dem Kindsvater. So
eine Lebensplanung sollte man nicht unbedingt allein machen,
sondern im ständigen Austausch, selbst wenn Dein Freund weit
weg wohnt und Ihr nicht in enger Beziehung seid.
Hallo Branden,
ohne Absicht meinungsbildend zu sein, möchte ich zu bedenken geben, dass es Frauen nicht gerade leicht fällt einer flüchtigen Beziehung die voraussichtliche Geburt eines gemeinsamen Kindes mitzuteilen. Da wird aus viel Distanz plötzlich viel Nähe, mehr als einem lieb ist. Davon abgesehen ist nicht gerade zu erwarten, dass der Mann vor Begeisterung strahlen wird (nicht dass ich es für ausgeschlossen halte), weil für ihn daraus mindestens finanzielle Verpflichtungen entstehen, von den moralischen nicht zu schreiben. Vielleicht ist mit heftigen Vorwürfen und Beleidigungen zu rechnen?! In solchen Situationen sitzt einem als Frau das Hemd deutlich näher als die Jacke. Und ich kann mir vorstellen, dass man eher mit Schadensbegrenzungsideen beschäftigt ist.
Die Idee mit dem Besuch einer Schwangerschaftsberatung finde ich sehr gut, weil dort erfahrene Leute sitzen, die einem mehr mitzuteilen haben als einen Katalog von tugendhaften Verhaltensmaßnahmen.
viele Grüße
claren
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Moin maxet
Es gibt m.W. auch andere
Sicher gibt es die. Mit welcher Beratungsstelle hast du denn
gute Erfahrungen gemacht, dass du sie empfehlen würdest ?
Ich hab keine eigene Erfahrung. Ich habe die Anmerkung für notwendig gehalten, da der Eindruck entstehen konnte, es gäbe nur eine Beratungsorganisation. Onteressant ist, wie ich beim nochmaligen durchlesen deines Postings festgestellt habe, dass du dich nicht auf eigene Erfahrug beziehst.
Ciao maxet.
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