Schwangerschaft hin und her

Hallo liebe Leute,eine passendere Rubrik konnte ich leider nicht ausfindig machen.

Wer kennt das,wenn man sich Gedanken darüber macht,ob man eine Geburt überhaupt in Kauf nehmen sollte? Der schlimmste Gedanke für mich sind schon die Arztbesuche,ganz zu schweigen von der Geburt an sich, klingt wirklich übertrieben,aber das sind so meine größten Übeltäter in meinem Kopf,die gegen eine Schwangerschaft sprechen…wirklich richtige panische Angst. Das all das unerträglich wird und man sich ausgeliefert nicht mehr dagegen wehren kann? Wer kennt das und hat trotzdem alles überstanden?

Ich würde mich über alle Meinungen und Äußerungen zu diesem Thema freuen!!!

Zwar gab es diesen Artikel schon vor ein paar Tagen…aber das wichtigste habe ich vergessen:
Ich nehme an,dass meine Probleme in Bezug auf Schwangerschaft daraus entstanden sind,dass ich an dem Tag,andem meine Menstruation einsetzt immer äußerst starke Schmerzen habe,kein stehen gehen sitzen und liegen ist möglich,keine Bewegung,kein ruhuges liegen.Ich fühle mich als würden meine Beine Wassereinlagerungen bekommen,der Arzt meinte wohl die Schmerzen seien Wehnenartig,dass kann ich aber nicht beurteilen(da ich noch keine Wehnen gehabt habe).Ich muss mich vor Schmerzen übergeben und renne andauernt zur Toilette,da ich denke dadurch eine Besserung zu erziehlen.Tees,Bäder nichts hilft,außer sehr starke Schmerzmittel…der schmerz im leib zerreißt mich und meine Nerven jedesmal aufs Neue.
Ich bin von Arzt zu Arzt gerannt,denn so war das noch nicht immer bei mir,keiner konnte helfen.Mir nur Schmerzmittel anraten und mir die Hoffnung mit auf den Weg geben,dass vielleicht nach einer Geburt das alles nachlässt…
Wer kennt das und kann sich etwas mit mir austauschen,dass wäre vielleicht sehr hilfreich für meine Zukunft…

Lieben Dank,Kathi.

Hi Kathi

Du solltest dringend eher einen Psychiater aufsuchen als Dich schwängern zu lassen.

Gruß
S

danke für den Tip,aber die Hinsichten wurden auch schon in Betracht gezogen und es wurde alles abgeklärt. In dem Bereich habe ich derzeit nichts verloren. MfG

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Hi

Zitat:

Ich nehme an,dass meine Probleme in Bezug auf Schwangerschaft daraus entstanden sind,dass ich an dem Tag,andem meine Menstruation einsetzt immer äußerst starke Schmerzen habe,kein stehen gehen sitzen und liegen ist möglich,keine Bewegung,kein ruhuges liegen.Ich fühle mich als würden meine Beine Wassereinlagerungen bekommen,der Arzt meinte wohl die Schmerzen seien Wehnenartig,dass kann ich aber nicht beurteilen(da ich noch keine Wehnen gehabt habe).Ich muss mich vor Schmerzen übergeben und renne andauernt zur Toilette,da ich denke dadurch eine Besserung zu erziehlen.Tees,Bäder nichts hilft,außer sehr starke Schmerzmittel…der schmerz im leib zerreißt mich und meine Nerven jedesmal aufs Neue.
Ich bin von Arzt zu Arzt gerannt,denn so war das noch nicht immer bei mir,keiner konnte helfen.Mir nur Schmerzmittel anraten und mir die Hoffnung mit auf den Weg geben,dass vielleicht nach einer Geburt das alles nachlässt…

Wenn Du wirklich glaubst so eine Hysterie/Hypochondrie normal sind?

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/…

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/…
Grüße
S

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/…

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Es ist herrlich beschwerdefrei zu leben,aber dann muss man nicht gleich anderen einen stempel an die Stirn drücken und nicht von Dingen sprechen,von denen man keinen blassen Schimmer hat.

MfG

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Liebe Kathi,

ich hatte bei meiner ersten Schwangerschaft auch etwas Angst und habe mir über die Schmerzen Gedanken gemacht. Mir hat tatsächlich immer geholfen, dass das was ich bald erleben werde, viele Generationen von Frauen geschafft haben und ich es ganz einfach auch schaffen werde. Ich wusste auch, dass es heutzutage Mittelchen gibt, die einem helfen können, die größten Schmerzen (wenn es einfach nicht mehr geht) zu überwinden und man nicht unbedingt mehr 48 Stunden in Superwehen verbringen muss.
Ich kann Dir nur raten, mach Dich nicht verrückt und bleibe gelassen. Wenn Du Hilfe brauchst, wende Dich doch mal an eine Hebamme, die Dir den ganzen Vorgang richtig gut erklären kann, damit Du erkennst, dass Du nicht ausgeliefert bist. Sobald man sich mit etwas gut auskennt, ist es schon nicht mehr so bedrohlich und man behält die Kontrolle, weil man weiß was als nächstes passiert.
Was die Menstruationsschmerzen angehen: Ich hatte auch immer sehr starke Schmerzen mit Erbrechen und allem drum und dran, ich konnte nicht mal mehr laufen. Mein Arzt sagte mir damals, dass die Lage der Gebärmutter daran schuld wäre und das 1/3 aller Frauen das gleiche Problem hätten.
Nach der Geburt meines 1. Kindes war alles vorbei - ich habe seit dem überhaupt keine Schmerzen mehr - scheinbar hat sich durch die Schwangerschaft irgendwie die Lage meiner Gebärmutter geändert.

Viele Grüße
Simone

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Hi

Beschwerdefrei scheinst Du ja leider wirklich nicht zu sein…

@Die Monatsblutung ist ein normaler Ablauf im Leben der Frau.

Gruß
S

soviel zum Thema,verstehen,was dort wirklich steht :wink:wirklich typisch für Menschen,die immer an der Zimtstange lecken durften -das ist nicht mehr mein Niveau sorry.
Machs gut"wie immer"

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*räusper* Einmischung meinerseits
Hallo Ihr zwei,
dazu möchte ich nur kurz bemerken:
Wenn Du beim Arzt warst und das Körperliche als Ursache ausgeschlossen ist, finde ich die Annahme durchaus gerechtfertigt, dass psychische Ursachen dahinter stecken. (Das hatte ich auch schon häufiger in diesem Zusammenhang gelesen). Das heißt ja nicht, dass Du verrückt bist o.ä. Das hat mit „Stempel an die Stirn drücken“ auch nichts zu tun.

Ich finde den Hinweis sehr hilfreich, vielleicht solltest Du dem ja mal nachgehen anstatt Ihn für völlig abwegig zu erklären. (Meine Meinung)

Es ist herrlich beschwerdefrei zu leben,aber dann muss man
nicht gleich anderen einen stempel an die Stirn drücken und
nicht von Dingen sprechen,von denen man keinen blassen
Schimmer hat.

Hier macht sich jemand Gedanken zu Deinem Problem. Wenn Sie Dir nicht hilfreich erscheinen, ist das kein Grund, pampig zu reagieren. Das nimmt mit Sicherheit jedem anderen Forenmitglied die Motivation, sich dazu zu äußern.

Vielleicht findest Du ja andere Frauen, die ähnliche Ängste hatten und sie überwunden haben. Ich kann Dir aus meiner Erfahrung nicht viel dazu sagen, ich blieb davon verschont. Ich bin da sehr rational und ich weiß, dass eine Geburt das Normalste von der Welt ist und schon Milliardenfach stattfandt. Noch sind die meisten Kinder aus dem Bauch der Mutter rausgekommen. Und das Schöne ist: Meist waren Mutter und Kind hinterher wohlauf. Mir hilft diese Überzeugung, ich kannte aber auch viele werdende Mütter, die damit gar nichts anfangen konnten.

Aber ich ahne schon, dies ist alles wenig hilfreich für Dich. Durch bloßes „gutzureden“ ist noch keine richtige Angst verschwunden. Es gibt aber Therapien, die da helfen können, aber davon willst Du ja nichts hören.

Schöne Grüße
kernig

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ist mir schon klar,aber ich habe bereits erwähnt,dass das schon abgeklärt wurde! Deshalb die Diskussion,vielen Dank für deine Meinung!
MfG

Andere Möglichkeiten
Hallo nochmal

Aber was soll es denn sonst noch für Möglichkeiten geben, wenn körperliche und psychische ausgeschlossen werden? In meinen Augen gibt es da keine anderen, außer vielleicht irgendwelche „esoterischen“, da wäre ich aber skeptisch.

kernig

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Hi Kathi

@typisch für Menschen,die immer an der Zimtstange lecken durften

Was meinst Du damit?

Liebe Grüße
Siân

Hi Kathi

@Ich würde mich über alle Meinungen und Äußerungen zu diesem Thema freuen!!!

Was meintest Du tatsächlich damit?

Gruß
Siân :wink:

Hi Kathi!

Vorab ich denke evtl wärest Du besser im medizin-Brett aufgehoben.

Das gesagt, von dem was du erzählst glaube ich ganz und gar nicht, daß Dir irgendwelche Therapie helfen könnte. Es ist aber Tatsache, daß viele Frauen große Schmerzen bei der Menstruation haben. Das hat mit Hypochondrie u.Ä. aber nichts zu tun. *kopfschüteln, kopfschütteln* Daß man jetzt nichts findet heisst noch lange nicht, daß alles in Ordnung ist!!! (zB. wenn die Gebärmutter nach hinten steht, kann das zB Schmerzen verursachen und dann, während der Schwangerschaft stellt sich richtig hin und danach ist alles OK, weit besser wie davor).

Auf den anderen Seite habe ich selbst erfahren (und sehr sehr oft von anderen Frauen gehört), daß nach einer Schwangerschaft, egal welche Symptome, aber vorallem die bzgl. Gynäkologie (Frauenheilkunde), sich sehr ändern. Eine gute Freundin von mir hatte manchmal sogar hohes Fieber, von Schmerzen ganz zu schweigen. Und nachdem sie Mutter wurde, verschwanden diese Schmerzen wie von allein. Egal welchen Frauenarzt kann Dir das nicht nur erklären, sondern auch begründen. Und es können 1001 Begründungen dafür geben: Von einer „falschen Lage“ der Gebärmutter (wie jemand hier sagte); bis hin zu irgendeiner Anomalie bzgl die Hormonen, die dem Zyklus beeinflussen; über kleine Mißbildungen (zB. eine kleine Zyste); usw. usf.

Was Deine Angst bzgl. Entbindung: Denke nicht nur daran, dass milliardenfach weiblichen Wesen (einschl. Tiere) Kinder auf die Welt gebracht haben, sondern dass heutzutage kann man mittels Narkose (Anästhesie) diese sehr stark lindern. Im Fall vom richtig panische Angst, kann man mit dem Arzt über einen geplanten Kaiserschnitt reden. Und dann hast du gar keine Wehe (machen idR. Alle Promi-Schwangeren. Will heissen: Es ist nicht unüblich) Ich persönlich fände sehr sehr schade auf die Mutterglück zu verzichten aufgrund von Wehenängsten.

Alles Gute und kopf hoch!

Schöne Grüße,
Helena

Hallo,

ganz so schlimm wie bei dir ( vor dem ersten Kind ) waren meine Schmerzen nicht, aber nach der ersten Geburt waren sie fast weg. Fürchte dich nicht! Es gibt genügend schonende schmerzmittel für eine Entbindung, aber davon abgesehen schmerzlos ist eine entbindung sicher nicht, beim kaiserschnitt hat mal wohl hinterher die Schmerzen. Dazu kann ich nichts sagen, habe meine zwei ohne Schnitt zur Welt gebracht. Aber eins weiß ich sicher: wenn das kleine da ist sind alle Schmerzen vergessen!!!
Und wie gesagt die monatlichen Beschwerden sind dann auch fast weg.

Gruß

katl

Hallo Kathi,

ich gehöre wohl auch zu den hysterischen Hypochondern, die regelmäßig übelste Schmerzen hatten. Wenn das „ein normaler Ablauf im Leben einer Frau“ sein soll: Na, danke auch. Wenn man jaulend vor Schmerzen im Bett liegt, ist das vielleicht tatsächlich als normaler Ablauf zu bezeichnen, wenn sich das alle vier Wochen wiederholt.

Die Geburt meiner Tochter war natürlich noch schmerzhafter als eine Periode - aber nicht so schlimm, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte. Die Wehen fühlen sich übrigens tatsächlich wie die bekannten Bauchkrämpfe an, nur noch stärker. Trotzdem: Ich habe das Ganze relativ gut ohne jegliche Schmerzmittel überstanden. Leidenschaftliches Herumschreien erleichtert die Sache ungemein.

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es für eine Frau, die niemals Menstruationsbeschwerden hatte, schwerer ist, das Ganze zu ertragen. Immerhin fehlt ihr die Übung darin, das als Schmerz zu sehen, der jetzt da ist, aber der nacher weg sein wird. Periodenschmerzen hat man immer wieder, durch die Entbindung muss man nur einmal durch (pro Kind zumindest).

Und wenn man es generell betrachtet: Was sind Schmerzen, ein ausgeleierter Bauch, Schwangerschaftsstreifen, Sodbrennen etc. gegen ein Menschenleben? Fast jede Mutter wird bestätigen, dass es das alles Wert ist, so schlimm es auch ist.

Wie ich mit der Angst vor der Entbindung umgegangen bin: Ich habe einfach nicht darüber nachgedacht und mich auch nicht besonders informiert. Klassische Verdrängung eben. Ich dachte mir: Es kommt so, wie es kommt, die Hebamme wird mir schon sagen was ich machen soll. Wenn ich mir informiere, was alles passieren kann, wird es nicht besser. Für mich hat das wunderbar funktioniert.

Die Menstruationsbeschwerden scheinen auch bei mir verschwunden zu sein! Kein Bauchweh, kein Kopfweh, keine Übelkeit - nix, nada, garnüscht. Hoffentlich bleibt das so, so macht das Menstruieren nämlich Spaß. (Naja, im Vergleich zu vorher zumindest.)

Viele Grüße

Mira

Meine hoffnung wächst mit jedem beitrag süper!(zumindest mit den Leidensgenossen)(man wird leider viel zu oft als sonstwie hingestellt)… Ich bin froh und dankbar und immer her damit mit solchen Infos!!! Apropro:Wielang hast das alles denn nich mehr?Du meintest nämlich du hoffst,dass es so bleibt(was ich dir natürlich auch wünsche)MfG

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Das sich mit einem gewissen Maß an Niveau über alles reden lässt…
was ich nicht aus deinen Texten schließe

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Apropro:Wielang hast das alles denn nich
mehr?

Hallo,

nach ca. sechs Monaten war ich wieder mit dabei, und meine Tochter ist jetzt 8,5 Monate alt.

Grüße

Mira