Ich glaube, dass er damit als Sprachschöpfer tätig wurde.
Ich kenne die Redewendungen: schwarz sehen, etwas in schwarzer/schwärzester Farbe malen, etwas schwarz in schwarz malen, aber das Nomen „Schwarzmalerei“ war mir bisher nicht vertraut.
Wer kennt dies Wort schon länger? Wenn möglich mit Beleg!
ich kenne das Wort schon seit Urzeiten… scheint wohl
preußischen Ursprungs zu sein ))
Ach mein Marco…wieder muß ich mich Deiner Meinung anschließen .
Herr Schröder ist weitaus weniger innovativ als angenommen !
Der Begriff Schwarz-Weiß-Malerei ist eine bei uns (Brandenburg)ganz geläufige Umschreibung für eine undifferenzierte und vereinfachte (verbale) Darstellung, Schwarzmalerei dann die rein negative Variante, die Zukunft oder die Ereignisse nur in schwarzen Farben zu (laut-)malen:
Was ist schwarz und winkt? Unsere Zukunft! (hoffentlich ist ein Smilie angebracht )
Hi Fritz
Also der Ausdruck Schwarzmalen und Schwarzmalerei in allen möglichen Formen ist bei uns, (hart an der Grenze zu Deutsch-Texas) auch üblich…
(Im Sinne von „übertriebener negativer Vorhersagen“)
*schmoll* wenn du Kerbi ernster nehmen würdest…hättest du schon vor Wochen nachfragen können. (aber da muß erst ein Politiker kommen)
Unser Bundeskanzler warnt vor „Schwarzmalerei“.
Ich glaube, dass er damit als Sprachschöpfer tätig wurde.
tztztz !!!
,
habe unten deine Liste gelesen und sofort in meinem Koffer gewühlt um dir meine Strandgedanken zu schreiben. Bin um 2h heute aus Italien zurückgekommen und noch etwas müde. (wenn ich einen Begriff wiederhole entschuldige bitte)
Ein Schwarzmaler sein /sieht nur negativ
naaa !!! ist das ein Beweis !!!
*michaufblasentue*
übrigens danke für das Bild …aber noch immer *schmoll*
Genug, genug, genug, …
ich habe das Wort ja schon in die Liste aufgenommen. Und gegen „schwarz malen“ und den „Schwarzmaler“ sage ich ja auch gar nichts.
Aber die „Schwarzmalerei“, obwohl natürlich ganz korrekt gebildet, daran ist auch nichts auszusetzen, habe ich in dieser Bundestagsdebatte zum ersten Mal bewusst gehört.
„Wie schien mir´s schwarz, und schwärzt´s noch gar,
Mir´s immer doch nicht schwarz gnug war, …“
Aber, wenn du meine Überschrift anschaust, ist das leicht zu erkennen, mir geht es um das Wort:
Schwarzmalerei ,
also um das vom zusammengesetzten Verb durch Suffigierung mit -ei abgeleitete Nomen. Dafür habe ich inzwischen auch Belege genug gesehen und ich habe es in die Liste der Farbwörter weiter unten längst eingetragen. Ich habe das auch schon durch mein "Genug, genug, genug " signalisiert. So what?
„schwarz malen, der Schwarzmaler“ stellte für mich kein Problem dar. Auch „schwärzen“ nicht.
Zu meiner Meinung über Luther habe ich nichts hinzuzufügen, als vielleicht nur, dass die Redewendung: „er hatte den Teufel im Leib“ für mich ein etwas sehr veraltetes und um Gottes Willen - das natürlich auch - nicht wörtlich zu nehmendes Ausdrucksmittel für: er stellt einen der vielen Unglücksfälle der deutschen Geschichte dar! ist.