Hallo Experten,
ein Freund von mir hat folgendes Problem:
er schwitzt sehr stark, was an sich noch kein Grund zur Sorge ist (ist mit einsetztendem Winterwetter auch schon weniger geworden ;O) ). Allerdings macht sein Schweiss seltsame Sachen mit T-Shirts und Hemden: in der Achselhoehlengegend verfaeben sie sich erst gelblich, und mit der Zeit wird der Stoff ganz hart. Es sieht fast so aus, als wuerde das Waschpulver sich mit den Schweissresten im Stoff verbinden (von wegen Saeuren und Basen und so) - kann das sein? Ist das normal, ist Schweiss denn so saeurehaltig? Kann man da was gegen tun? (hautfreundliches Deo hat er sich schon besorgt)
Danke schon mal,
baw
(eher von der frierenden Art)
Hallo baw,
sei froh, daß du einer von der eher frierenden Art bist…einen Pulli mehr anziehen kann man meistens, ausziehen hat irgendwann Grenzen
Ich spreche da aus eigener Erfahrung!
Spaß beiseite: Die Veränderung im Stoff kommt auf der Kombination von Schweiß und Deo, das war bei mir genauso. Je hautschonener das Deo war, um so schlimmer wurde das. Einzig bei diesem Deokristall hatte ich das Problem dann nicht mehr, aber wenn der Stoff einmal „geschädigt“ ist, geht die Verfärbung meist nicht mehr heraus. Da mein Schweiß trotz regelmäßigen Duschens/Waschens sehr geruchsintensiv ist, hatte ich hier immer ein Problem. Inzwischen verwende ich einen sog. 24 Std Deo-Roller und vertrage das auch gut, habe seitdem auch keine Verfärbungen mehr in den T-Shirts. Ich achte auch darauf, immer ein Baumwoll-T-Shirt unter meiner Kleidung zu tragen, das hat schon mal geholfen und weiße T-Shirts kann man auch gut auf 60°C waschen.
Schweiß kann eine sehr agressive Substanz sein, bei mir hat es die Vergoldung der Brillenbügel im Laufe von 2 Jahren regelrecht zerstört, die Bügel mußten neu vergoldet werden. (dies allerdings aus Allergiegründen, weniger wegen der Optik). Meine Haut zerstört auch Ohrringe aus Chirurgenstahl innerhalb eines Jahres, darüber hat schon so mancher gestaunt.
Grüße an deinen Freund, ich hoffe, er bekommt dieses Problem auch in den Griff. Niedrigere Temperaturen lösen das Problem auch nur zum Teil, denn jetzt geht wieder die Heizerei los und da schwitze ich meist mehr als im Sommer…
Viele Grüße
Faya
Moin!
In der Homöopathie wäre Dein Freund wahrscheinlich ein sog. Sulfur-Typ!
Achtung, nicht erschrecken, ich beschreibe jetzt mal einen klassischen Sulfur- Typ nach Hahnemann (Homöopathie- Entdecker):
Körperlich:
Typ1: wohlgenährt und schwer gebaut,kräftige, kaum zu bändigende Haare, rote Lippen, Ohren und Augenlider
Typ2: dünn mit sehr dünnen Beinen und größerem Bauch, blass, trockene Haut , die leicht aufspringt, dickes Haar
beide wirken schmuddelig, wie ungewaschen (obwohl sie gewaschen sind), sehen meist in eleganter Kleidung noch schlampig aus
-Leitsymptome: Gefühl von Brennen am ganzen körper, besonders nachts an den Füßen- heiße Füße
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leichter Schlaf
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evtl. Hautauschläge
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nachts Beklemmung , evtl. Herzklopfen
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introvertiert, eigenbrödlerisch
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legt nicht viel Wert auf sein Äußeres, schlabbrige, evtl. dreckige Klamotten
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übelriechender Schweiß
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gelbliche Verfärbung der Kleidung aufgrund des Schweißes
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Abneigung gegen Wasser
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trotz Waschen oft unsauber wirkend
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lebt chaotisch
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liebt Zucker und Süßigkeiten trotz Unverträglichkeit
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Durchfallneigung
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tagsüber eher kalte, schwitzige hände
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leicht erregbar, liebt heftige Debatten
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evtl. Kritik-und Streitsucht
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lebt mehr in der Welt der Gedanken, ist deshalb gefühlsmäßig nur selten wirklich tief berührt
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freundlich
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zeigt großen Besitzerstolz
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neigt zum prahlen
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abends aktiv, Einschlafprobleme
So, das dazu, ich dachte, vielleicht ist das ja mal interessant zu gucken, ob da einiges zutrifft…
Wenn ja, könnte man u.a. das Schweißproblem mit Sulfur in den Griff bekommen, allerdings würd ich dann doch noch eine genaue Anamnese durch eine/n Homöopathin/en empfehlen.
lieben Gruß,
shockscrew
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kleine Ergänzung noch
Sulfur ist Schwefel. Aus dem Mineral wird feines gelbes Pulver gewonnen, das zur Herstellung des homöopathischen Mittels dient. Bei seiner verbrennung wird Schwefeldioxid freigesetzt, ein übelriechendes Desinfektionsmittel ( wurden früher Krankenhäuser mit ausgeräuchert)
Schwefel steckt in jeder menschlichen Zelle, bes. in Haaren, Nägeln u. Haut.