Schweiz im 2. Weltkrieg

Liebe Forumsmitglieder,

ich hab mal eine Frage zum Themengebiet „2. Weltkrieg“.
Vielleicht kann mir ja jemand diese Frage beantworten:

Ich frage mich, wie es kam, dass die Schweiz während des 2. Weltkriegs ihre Neutralität behalten konnte und nicht von Deutschland besetzt wurde.

Laut Weltbild des 3. Reiches hätte man zumindest die deutschsprachigen Schweizer als Deutsche angsehen können und bei der aggressiven Expansionspolitik wundert es mich, dass die Schweiz nicht wie Österreich oder andere Länder einfach von den Nazis besetzt wurde. Natürlich, die Schweiz war neutral, aber die Neutralität die damaligen Machthaber ja auch nicht davon abgehalten, andere damals neutrale Staaten wie z.B. Holland, zu überfallen.

Warum blieb also die Schweiz unbehelligt?

Viele Grüße und Danke für eure Antworten

Oliver

Hallo Oliver,

ich könnte mir vorstellen, dass es das Schweizer Bankwesen mit ein Grund war, warum man die Schweiz in Ruhe ließ. Ganz davon abgesehen, dass es sich in den Bergen schwerer kämpft, und kaum Fläche für das „Volk ohne Raum“ zu erobern war. Oder, mit anderen Worten: Warum sollte man sich mit der Schweiz abmühen, wenn man das riesige und scheinbar weniger unzugängliche Russland erobern konnte?

Österreich ist auch bergig, aber Hitler hatte dort gewohnt, und seinen Schilderungen zufolge sehr darunter gelitten, dass Österreich vom Deutschen Reich getrennt war und unter slawische Kontrolle zu geraten drohte. Österreich, das war damals ja noch der riesige Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn. Es gab Abgeordnete im Reichstag, die nicht deutsch sprachen, sondern deren Rede gedolmetscht werden musste. Und das empfand Hitler als Bedrohung.

Die Schweiz aber - ob er jemals dort war? Gelebt hat er dort nicht. Auch in seinem Buch kommt die Schweiz nicht vor. Hitlers Denken geht Richtung Osten, er wollte große Flächen erobern, nicht irgendwelche kleinen Staaten unterwerfen. Er wollte in die Geschichte eingehen, wie andere große Eroberer, z.B. Alexander der Große oder Napoleon, die auch erst Krieg geführt haben, die man aber im Nachhinein als große Staatsmänner sah. Er dachte, sein Krieg würde dann im Nachhinein für gut befunden.

Aber, um noch einmal auf das Schweizer Bankwesen zurückzukommen: Die KZs waren ja nicht nur eine riesige Vernichtungsmaschine, sondern auch eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle (Zahngold, Devisen). Viel von diesem Geld ist auf Schweizer Banken gelandet, und es gab sogar einmal eine Sammelklage wegen einer Entschädigung. Auch der Teufel braucht wohl eine Bank für sein Geld.

Schöne Grüße

Petra

Liebe Forumsmitglieder,

ich hab mal eine Frage zum Themengebiet „2. Weltkrieg“.
Vielleicht kann mir ja jemand diese Frage beantworten:

Ich frage mich, wie es kam, dass die Schweiz während des 2.
Weltkriegs ihre Neutralität behalten konnte und nicht von
Deutschland besetzt wurde.

Laut Weltbild des 3. Reiches hätte man zumindest die
deutschsprachigen Schweizer als Deutsche angsehen können und
bei der aggressiven Expansionspolitik wundert es mich, dass
die Schweiz nicht wie Österreich oder andere Länder einfach
von den Nazis besetzt wurde. Natürlich, die Schweiz war
neutral, aber die Neutralität die damaligen Machthaber ja auch
nicht davon abgehalten, andere damals neutrale Staaten wie
z.B. Holland, zu überfallen.

Warum blieb also die Schweiz unbehelligt?

Hallo Oliver,

die Beziehungen zur Schweiz waren wohlwollend neutral, warum sollte er daran etws ändern. Die Schweiz stellte keine Bedrohung dar und hatte auch nichts zu bieten, was Dtl. nicht schon gehabt hätte.

Hitlers Hauptaugenmerk lag für’s erste auf dem Osten (Polen und SU), erst für die späten 40er Jahre rechnete er frühstens mit einem Konflikt mit den Westmächten - eine von vielen Fehleinschätzung.

Ich halte auch die Rolle der Schweizer Banken für überbewertet. Es gibt (meines Wissens nach) keine genauen Angaben über Herkunft und Umfang der deutschen Wertanlagen in der Schweiz und die kompletten Goldreserven der Reichsbank sind 1945 von den Amerikanern übernommen worden. Es kann eigentlich nur um einen „Reichs-Notgroschen“ oder Wertanlagen von NS-Bonzen/-Organisationen bzw. Unternehmen handeln.

Gruß

Hallo Oliver

Im Jahr 1940 fragte Hitler die Generalität, wie viele Divisionen er brauchen würde, um das Land einzunehmen. Pläne waren vorhanden, Name der Planung war „Unternehmen Tannenbaum“.

Die Antwort an Hitler lautete „21“. Darauf Hitler: „Gut, dann stelle ich das einstweilen zurück.“ So rechnete man damals.

Die Angehörigen der Wehrmacht kannten in der Folge den Spruch „Die Schweiz, das kleine Stachelschwein, die nehm’ wir auf dem Rückweg ein.“

Gruss
Mike

Hallo Petra,
die Schweiz hatte vor Wk1 nicht zum Reich gehört (im Gegensatz zum Sudetenland und polnischen Korridor; Österreich hatte nach Wk1 den Wiedervereinigungsanspruch mit Deutschland in seiner Verfassung, wurde von den Westmächten verwehrt). Warum hätte Hitler also die Schweiz, die Waffen lieferte, einsacken sollen? Der Nutzen wäre gering, der Schaden außenpolitisch enorm gewesen.
Der von Dir angesprochene Überfall auf Nachbarländer (Holland, Belgien, Luxemburg) war rein militärisch notwendig geworden, um Frankreich zu werfen. Ging nicht anders, wie in Wk1 auch. Sichelschnitt. Wobei Belgien sowieso neutralitätsmäßig „Wackelkandidat“ war und zu Frankreich neigte. Genauso Einmarsch in Norwegen; deutsche Flotte kam den Alliierten nur um Stunden zuvor! Im Krieg ist halt wie im Schach, ein Zug bedingt den nächsten. Der Balkanfeldzug z.B. war notwendig geworden, weil Mussolini Griechenland überfiel, „verhauen“ wurde und den Engländern die Möglichkeit bot, dem vorher neutralen Griechenland beizustehen. Ohne die Italiener zu unterstützen, hätte England die deutschen Ölfelder bei Ploesti zerbomben können. So kommt eines zum anderen.
“Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären.” (Schiller, die Piccolomini).
Gruß HR

Hallo Mike,

Deine Antwort scheint mir die Plausiebelste. Das Argument mit den Banken kann ich dagegen nicht ganz nachvollziehen, denn wie hätten die Nazis die Schätze der Banken leichter kontrollieren können als wenn Sie das Land besetzt hätten.

Viele Grüße

Oliver

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Der von Dir angesprochene Überfall auf Nachbarländer (Holland,
Belgien, Luxemburg) war rein militärisch notwendig geworden,
um Frankreich zu werfen. Ging nicht anders, wie in Wk1 auch.
Sichelschnitt. Wobei Belgien sowieso neutralitätsmäßig
„Wackelkandidat“ war und zu Frankreich neigte.

Klar, ein Land bekommt einen Aufmarschplan gegen sich frei Haus geliefert und soll sich dann nicht für mögliche Bündnispartner umsehen? Im übrigen hätte Belgien bei einem Einmarsch der Franzosen oder Englânder vort dem 10.5.1940 sich mit militärischen Mitteln gewehrt.
Das „militärisch“ notwendige wird gerne von rechten Kreisen angegeben.
Wieviel neutrale Staaten sind eigentlich von Deutschland in WK II angegriffen worden? Und mit wievielen davon gab es einen Nichtangriffspakt, bzw. Hitler hatte die staatliche Unversehrtheit garantiert?
Gruss
Rainer

Hallo Mike,

Deine Antwort scheint mir die Plausiebelste. Das Argument mit
den Banken kann ich dagegen nicht ganz nachvollziehen, denn
wie hätten die Nazis die Schätze der Banken leichter
kontrollieren können als wenn Sie das Land besetzt hätten.

Hi ,
die (verschiedenen) Invasionspläne Richtung Schweiz liefen in Zusammenhang mit der Besetzung Frankreichs nach Dünkirchen 1940 und Nordafrikafront der Amis 1942. Zu diesen Zeitpunkten waren auch „nur“ 3-10 Divisionen geplant (woher hast du die 21?). Die Übernahme F klappte aber beide Male problemlos.
Der wirtschaftliche Vorteil waren nicht nur die Schätze der Banken sondern
1.ein Geldwäschestandort;
2.dann die In&Export-Geschäfte (mit Neutralen und Gegnern);
3.ein bombensicherer Produktionsplatz.
Die Schweiz konnte realistischer Weise nur mit einem „goldenen“ Schild kämpfen und kooperieren;
im Vergleich mit Dänemark und Benelux war es das Glück nicht auf der Hauptaufmarschlinie zu liegen das eine milit. Besetzung unnötig machte.

Gruß Greg

Hallo Rainer,
das Reich hatte, nachdem es zusammen mit Rußland, Polen geschlagen hatte und von GB und F Kriegserklärung erhielt, lange auf Friedensverhandlungen gewartet (sogar angeboten). Nix war. Nun kann man nicht in alle Ewigkeit soviele Div. unter Waffen halten. Beendigung des drolle de guerre und Angriff ähnlich Wk1. Geht einfach nicht anders als über B und NL. B war schon in Wk1 Partner von F und wohlwollend „neutral“ zu F (Gegenwehr gegen Durschmarsch F und GB also wahrscheinlichst nur Kosmetik). Zusammenarbeit mit F lag vor, wie auch erbeutete Unterlagen belegen. Sicher ein Angriffskrieg, aber nicht aus „Welteroberungsgründen“, sondern um GB seinen Festlanddegen zu entwinden und Frieden zu erhalten. Dasändert die Sache ein wenig. Wenn auch solche schlichte Fakten nicht in die heutige Zeit passen, ist es dennoch so gewesen. Zudem siehe Antwort Re3 von greg weiter obenstehend. Als neutrale Staaten, die sonst überfallen wurden (rein militärstrategisch, keine Gebietsforderungen, Reparationen etc.), fallen mir spontan also B, NL, L, N, Dk ein. Und natürlich SU. Gruß HR

Hallo,

das Reich hatte, nachdem es zusammen mit Rußland, Polen
geschlagen hatte und von GB und F Kriegserklärung erhielt,
lange auf Friedensverhandlungen gewartet (sogar angeboten).

Warum sollten F und GB eigentlich Friedensverhandlungen anbieten oder annehmen, wenn sie Polen in einem Krieg gegen Deutschland beistehen wollten. Hätte das damalige deutsche Reich unter Führung des Vabanque-Spielers Hitler, der mal wieder glaubte, der dekadente Westen würde nichts tun, wie bei der Einverleibung der Tschechei, sich nicht zu weit aus dem fenster gelehnt, wâre er mit deutschland nicht in die Scheisse gefallen.

Nix war. Nun kann man nicht in alle Ewigkeit soviele Div.
unter Waffen halten. Beendigung des drolle de guerre und
Angriff ähnlich Wk1. Geht einfach nicht anders als über B und
NL. B war schon in Wk1 Partner von F und wohlwollend „neutral“
zu F (Gegenwehr gegen Durschmarsch F und GB also
wahrscheinlichst nur Kosmetik). Zusammenarbeit mit F lag vor,
wie auch erbeutete Unterlagen belegen. Sicher ein
Angriffskrieg, aber nicht aus „Welteroberungsgründen“, sondern
um GB seinen Festlanddegen zu entwinden und Frieden zu
erhalten. Dasändert die Sache ein wenig.

Ich würde mich einmal etwas mit belgischer Geschichte beschäftigen und die nicht durch eine bestimmt gefärbte Brille betrachten. Preussen war unter anderem auch einer der Garantenstaaten der Londoner Verträge. So wie 1870/71 die Belgier mobilgemacht haben und alle auf ihr Gebiet eindringenden preussischen oder französischen Soldaten internierten, wâre es im I Weltkrieg wieder gelaufen, denn Belgien wollte keinen Krieg, da es dafür überhaupt nicht gerüstet war, 1940 übrigens auch nicht.
Erbeutete Unterlagen sind ja schön, aber wer hat denn Belgien den kompletten Angriffsplan im Januar 1940 frei haus geliefert. Ein land hat beweise, dass es in naher Zukunft von einem Nachbarland angegriffen werden wird. Und dieses Land soll nicht nach Bundesgenossen suchen? Das als Zusammenarbeit mit anderen Staaten auslegen dreht wohl alles etwas um; leider nicht in die Richtung NS-Lesart.Es gab danach Kontakte mit GB und F auf militärischer Ebene, aber die Politik sah diese nicht so gern. Das einzige Zugeständnis, das die belgier machten, war dass die französischen und britischen Truppen ab einem deutschen Angriff die Grenze nach Belgien überschreiten durften. Im ersten Weltkrieg rief Belgien erst nach dem deutschen Angriff die Garantenstaaten zur Hilfe und der deutsche Einmarsch hat letztendlich den britischen Kriegseintritt ausgelöst.

Wenn auch solche

schlichte Fakten nicht in die heutige Zeit passen, ist es
dennoch so gewesen. Zudem siehe Antwort Re3 von greg weiter
obenstehend.

Schlichter Fakt ist, dass Deutschland gemäss Hitlers „Mein Krampf“ Lebensraum benötigte und Polen lag gerade auf dem Weg. Damit fing alles an, wenn man natürlich sich auch noch einen Kriegsgrund mit dem „Überfall“ auf den Sender Gleiwitz selbst bastelt, dann zeigt sich schon das damalige perverse Denken.

Als neutrale Staaten, die sonst überfallen

wurden (rein militärstrategisch, keine Gebietsforderungen,
Reparationen etc.), fallen mir spontan also B, NL, L, N, Dk
ein.

Nein, absolut keine Gebietsforderungen, Luxemburg wurde so wie die Ostkantone Belgiens ins deutsche Reich heimgemeindet, ob die Betroffenen das wollten oder nicht.
Gruss
Rainer

Hallo Rainer

Warum sollten F und GB eigentlich Friedensverhandlungen
anbieten oder annehmen, wenn sie Polen in einem Krieg gegen
Deutschland beistehen wollten. Hätte das damalige deutsche
Reich unter Führung des Vabanque-Spielers Hitler, der mal
wieder glaubte, der dekadente Westen würde nichts tun, wie bei
der Einverleibung der Tschechei, sich nicht zu weit aus dem
fenster gelehnt, wâre er mit deutschland nicht in die Scheisse
gefallen.

In Polen ging es D primär um die Korridorfrage nach Danzig. Bitte vergiß nicht, daß es sich dabei um vormals rein deutsches Gebiet handelte, das entgegen dem Völkerrecht (Wilson) P zugeschlagen wurde. Und SU hat ebenfalls Polen überfallen, bekam aber keine Kriegserklärung. England hatte seinen gewollten Kriegsgrund. Aber Polen fallen lassen - Polen hat seine von SU geraubten Gebiete verloren und wurde nach Wk2 durchdeutsche Gebiete entschädigt. Du glaubst doch wohl selbst nicht, daß damalige Weltmacht GB nur um P zu helfen, einen Weltkrieg riskierte? Es ging nur (für GB wichtig genug und über die Jahthunderte prakizierte Politik) um Ausschaltung eines Konkurrenten.

Nix war. Nun kann man nicht in alle Ewigkeit soviele Div.
unter Waffen halten. Beendigung des drolle de guerre und
Angriff ähnlich Wk1. Geht einfach nicht anders als über B und
NL. B war schon in Wk1 Partner von F und wohlwollend „neutral“
zu F (Gegenwehr gegen Durschmarsch F und GB also
wahrscheinlichst nur Kosmetik). Zusammenarbeit mit F lag vor,
wie auch erbeutete Unterlagen belegen. Sicher ein
Angriffskrieg, aber nicht aus „Welteroberungsgründen“, sondern
um GB seinen Festlanddegen zu entwinden und Frieden zu
erhalten. Dasändert die Sache ein wenig.

Ich würde mich einmal etwas mit belgischer Geschichte
beschäftigen und die nicht durch eine bestimmt gefärbte Brille
betrachten. Preussen war unter anderem auch einer der
Garantenstaaten der Londoner Verträge. So wie 1870/71 die
Belgier mobilgemacht haben und alle auf ihr Gebiet
eindringenden preussischen oder französischen Soldaten
internierten, wâre es im I Weltkrieg wieder gelaufen, denn
Belgien wollte keinen Krieg, da es dafür überhaupt nicht
gerüstet war, 1940 übrigens auch nicht.
Erbeutete Unterlagen sind ja schön, aber wer hat denn Belgien
den kompletten Angriffsplan im Januar 1940 frei haus
geliefert. Ein land hat beweise, dass es in naher Zukunft von
einem Nachbarland angegriffen werden wird. Und dieses Land
soll nicht nach Bundesgenossen suchen? Das als Zusammenarbeit
mit anderen Staaten auslegen dreht wohl alles etwas um; leider
nicht in die Richtung NS-Lesart.Es gab danach Kontakte mit GB
und F auf militärischer Ebene, aber die Politik sah diese
nicht so gern. Das einzige Zugeständnis, das die belgier
machten, war dass die französischen und britischen Truppen ab
einem deutschen Angriff die Grenze nach Belgien überschreiten
durften.

Na, ist das keine wohlwollende Neutralität? (9. Nov. 1939: belg. AM Spaak erklärt - franz. u. engl. Truppen sind Rückhalt der belg. Divisionen).

Im ersten Weltkrieg rief Belgien erst nach dem

deutschen Angriff die Garantenstaaten zur Hilfe und der
deutsche Einmarsch hat letztendlich den britischen
Kriegseintritt ausgelöst.

Im Wk1 hat das Reich GB den Krieg erklärt.

Wenn auch solche

schlichte Fakten nicht in die heutige Zeit passen, ist es
dennoch so gewesen. Zudem siehe Antwort Re3 von greg weiter
obenstehend.

Schlichter Fakt ist, dass Deutschland gemäss Hitlers „Mein
Krampf“ Lebensraum benötigte und Polen lag gerade auf dem Weg.
Damit fing alles an, wenn man natürlich sich auch noch einen
Kriegsgrund mit dem „Überfall“ auf den Sender Gleiwitz selbst
bastelt, dann zeigt sich schon das damalige perverse Denken.

An vorgeschobenen Kriegsgründen mangelt es in der Weltgeschichte wahrlich nicht: stellvertretend für die Legionen sei nur der Tongking Zwischenfall genannt(US Zerstörer Maddox, der zum Krieg USA gegen Vietnam führte, oder der USA-spanische Krieg (USS Maine), bei dem sich USA puerto Rioco, Phillipinen, Guam einheimste nebst Sonderrechten (Handel, Kuba). Von Gleiwitz als Kriegsgrund redet doch kein Mensch mehr - Gäähn.

Nein, absolut keine Gebietsforderungen, Luxemburg wurde so wie
die Ostkantone Belgiens ins deutsche Reich heimgemeindet, ob
die Betroffenen das wollten oder nicht.

Eupen Malmedy war rein deutsch und hat auch heute noch imho deutschsprachige Verwaltung.
Gruß HR

Hallo,

In Polen ging es D primär um die Korridorfrage nach Danzig.
Bitte vergiß nicht, daß es sich dabei um vormals rein
deutsches Gebiet handelte, das entgegen dem Völkerrecht
(Wilson) P zugeschlagen wurde.

rein deutsche Gebiete? Im Korridor, kann nur empfehlen einmal einen Putzger: Historischer Schulatlas, Grosse Ausgabe, Achtundvierzigste Auflage, Bielefeld und Leipzig, 1928, Seite 114-115 aufzuschlagen und sich die Volks- und Sprachverteilung anzusehen. Das zu rein deutsch.

Na, ist das keine wohlwollende Neutralität? (9. Nov. 1939:
belg. AM Spaak erklärt - franz. u. engl. Truppen sind Rückhalt
der belg. Divisionen).

Wenn man weiss dass man angegriffen wird.

Im Wk1 hat das Reich GB den Krieg erklärt.

Falsch

Eupen Malmedy war rein deutsch und hat auch heute noch imho
deutschsprachige Verwaltung.

auch so falsch, es gibt zwar eine deutschsprachige Verwaltung aber man kann da überall auch seinen Ausweis auf Französisch beantragen.
Gruss
Rainer

Hallo Rainer (Berater im Heere),

In Polen ging es D primär um die Korridorfrage nach Danzig.
Bitte vergiß nicht, daß es sich dabei um vormals rein
deutsches Gebiet handelte, das entgegen dem Völkerrecht
(Wilson) P zugeschlagen wurde.

rein deutsche Gebiete? Im Korridor, kann nur empfehlen einmal
einen Putzger: Historischer Schulatlas, Grosse Ausgabe,
Achtundvierzigste Auflage, Bielefeld und Leipzig, 1928, Seite
114-115 aufzuschlagen und sich die Volks- und Sprachverteilung
anzusehen. Das zu rein deutsch.

Der polnische Korridor war das Gebiet, das das Reich 1919 an Polen abzugeben hatte.Pommern-Weichsel - Danzig, damit Polen Ostseezugang hatte. Der Korridor trennte Danzig vom Reich und gab Polen die Möglichkeit, Repressalien auszuüben - auch gegen die autochthone deutscje Bevölkerung. war also bis 1919 deutsch!! Historischer Schulatlas steht mir nicht zur Verfügung.

Na, ist das keine wohlwollende Neutralität? (9. Nov. 1939:
belg. AM Spaak erklärt - franz. u. engl. Truppen sind Rückhalt
der belg. Divisionen).

Wenn man weiss dass man angegriffen wird.

Fakten sind Fakten. Zudem ging es mir darum aufzuzeigen, daß Benelux nicht aus Eroberungsdrang angegriffen wurde, sondern aus militärischer Notwendigkeit.

Im Wk1 hat das Reich GB den Krieg erklärt.

Falsch

Du hast recht! Reich hatte F Krieg erklärt und in Belgien einmarschiert. daraufhin Kriegserklärung GB an D und A. Ab und an vertue ich mich halt auchmal.

Eupen Malmedy war rein deutsch und hat auch heute noch imho
deutschsprachige Verwaltung.

auch so falsch, es gibt zwar eine deutschsprachige
Verwaltung aber man kann da überall auch seinen Ausweis auf
Französisch beantragen.

Wollte damit sagen, daß Eupen - so wie Elsaß (Straßburg du deutsche alte feine - wie es in einem alten Lied heißt) und Saarland zu Deutschland gehörten, die Bewohner deutsch sprachen und fühlten. Die Heimholung ins Reich also dem Selbstbestimmumngsrecht der Völker zumindest nicht widersprach.
Nochmals: Es ging es mir nur darum aufzuzeigen, daß Benelux nicht aus Eroberungsdrang angegriffen wurde, sondern aus rein militärischer Notwendigkeit.
Und dabei wollen wir bzw. ich es mal bewenden lassen.
Froher Festtag HR

Hallo,

Der polnische Korridor war das Gebiet, das das Reich 1919 an
Polen abzugeben hatte.Pommern-Weichsel - Danzig, damit Polen
Ostseezugang hatte. Der Korridor trennte Danzig vom Reich und
gab Polen die Möglichkeit, Repressalien auszuüben - auch gegen
die autochthone deutscje Bevölkerung. war also bis 1919
deutsch!! Historischer Schulatlas steht mir nicht zur
Verfügung.

So ein Ding sollte man sich aber einmal anschaffen, am besten einen aus früheren Zeiten.

Wenn man weiss dass man angegriffen wird.

Fakten sind Fakten. Zudem ging es mir darum aufzuzeigen, daß
Benelux nicht aus Eroberungsdrang angegriffen wurde, sondern
aus militärischer Notwendigkeit.

Militärische Notwendigkeitrechtfertigt alles, deswegen wurden ja auch im II. Weltkrtieg so einige Städte zu offenen Städten erklârt. Und die weitere besetzung war dann auch militärische Notwendigkeit. In WK I hätten die deutschen nach Ende der Kampfhandlungen das Land wieder verlassen unter Bezahlung der entsprechenden Schäden, Hitler hat so etwas noch nicht einmal angeboten, sondern im gegensatz das land brutal ausgebeutet, seinen Antisemitismus ausgetobt etc.

Eupen Malmedy war rein deutsch und hat auch heute noch imho
deutschsprachige Verwaltung.

auch so falsch, es gibt zwar eine deutschsprachige
Verwaltung aber man kann da überall auch seinen Ausweis auf
Französisch beantragen.

Wollte damit sagen, daß Eupen - so wie Elsaß (Straßburg du
deutsche alte feine - wie es in einem alten Lied heißt) und
Saarland zu Deutschland gehörten, die Bewohner deutsch
sprachen und fühlten. Die Heimholung ins Reich also dem
Selbstbestimmumngsrecht der Völker zumindest nicht
widersprach.

Was Malmédy angeht, so würde ich mich einmal mit der Geschichte dieser Stadt beschäftigen. Bis 1878 oder so korrespondierte Malmédy auf Französisch mit der zuständigen übergeordneten Behörde. Erst mit dem Kulturkampf wurde die sehr neutrale preussische Sprachpolitik geândert. Und in Eupen und St. Vith gab es etliche Franzôsischsprachige. Tatsache ist, dass gar nicht alle Neupreussen in dieser Gegend glücklich waren Preussen geworden zu sein.
Was das saarland angeht, so haben bei der letzten Abstimmung doch etliche gegen den Anschluss an die Bundesrepublik Deutschland gestimmt. Und mir haben etliche Saarländer gesagt, mit frankreich wâre die Saar besser gefahren.

Nochmals: Es ging es mir nur darum aufzuzeigen, daß Benelux
nicht aus Eroberungsdrang angegriffen wurde, sondern aus rein
militärischer Notwendigkeit.

Ja, ich weiss nur aus militärischer Notwendigkeit. Dahinter kann man vieles verbergen.
Gruss
Rainer

Hallo Rainer,

Hier fange ich an, die Sache nicht mehr zu verstehen.

Militärische Notwendigkeitrechtfertigt alles, deswegen wurden
ja auch im II. Weltkrtieg so einige Städte zu offenen Städten
erklârt.

Sind „Offene Städte“ nicht unverteidigte Städte? Durch solche Erklärungen wurden doch gerade einige Städte vor der Zerstörung bewahrt (z.B. Paris 1940/44 oder Rom 1943), manchen half es leider nicht (Belgrad 1941 oder Dresden 1945).

Und die weitere besetzung war dann auch militärische
Notwendigkeit.

Wenn man mal von Luxemburg und evtl. Jugoslawien absieht: ja. Alle anderen Länder lagen an der Front.

Gruß

Hallo

Hier fange ich an, die Sache nicht mehr zu verstehen.

es war etwas ironisch gemeint, einige offene Städte hätten durchaus verteidigt werden können und hätten dem Gegner dadurch ziemlichen Schaden zufügen können.

Militärische Notwendigkeitrechtfertigt alles, deswegen wurden
ja auch im II. Weltkrtieg so einige Städte zu offenen Städten
erklârt.

Sind „Offene Städte“ nicht unverteidigte Städte? Durch solche
Erklärungen wurden doch gerade einige Städte vor der
Zerstörung bewahrt (z.B. Paris 1940/44 oder Rom 1943), manchen
half es leider nicht (Belgrad 1941 oder Dresden 1945).

Und die weitere besetzung war dann auch militärische
Notwendigkeit.

Klar, deswegen wurde Holland auch nicht in WK I angegriffen, in WK II war das auch nicht notwendig.
Einen Angriff auf Länder als militärisch notwendig zu begründen, kann ich weder bei damaligen noch bei heutigen besetzungen nachvollziehen. An die Opfer wurde wird nie gedacht.
Gruss
Rainer
Gruss
Rainer

Hallo

Hier fange ich an, die Sache nicht mehr zu verstehen.

es war etwas ironisch gemeint, einige offene Städte hätten
durchaus verteidigt werden können und hätten dem Gegner
dadurch ziemlichen Schaden zufügen können.

ich versteh’s immer noch nicht, aber egal…

Militärische Notwendigkeitrechtfertigt alles, deswegen wurden
ja auch im II. Weltkrtieg so einige Städte zu offenen Städten
erklârt.

Sind „Offene Städte“ nicht unverteidigte Städte? Durch solche
Erklärungen wurden doch gerade einige Städte vor der
Zerstörung bewahrt (z.B. Paris 1940/44 oder Rom 1943), manchen
half es leider nicht (Belgrad 1941 oder Dresden 1945).

Und die weitere besetzung war dann auch militärische
Notwendigkeit.

Klar, deswegen wurde Holland auch nicht in WK I angegriffen,
in WK II war das auch nicht notwendig.

Zwischen WK1 und 2 liegen aber fast 30 Jahre, in denen sich so einiges getan hatte. Zum einen hatten die Franzosen einen Haufen Energie in eine Verteidigungslinie (Magniotlinie) an der deutsch-französischen Grenze gesteckt, die nur Umgangen werden konnte. Zum anderen ermöglichte bzw. erforderte die motorisierten Verbände ganz neue Taktiken - und genau aus diesem Grund hat es nun mal die Niederlande und nicht die Schweiz getroffen. Um einen Krieg zu gewinnen waren die Briten auch nicht gerade zimperlich: die Griechen wurden im 1.WK auch in den Krieg gezwungen, um eine weitere Front gegen die Mittelmächte zu schaffen.

Gruß

Hallo,

Zwischen WK1 und 2 liegen aber fast 30 Jahre, in denen sich so
einiges getan hatte. Zum einen hatten die Franzosen einen
Haufen Energie in eine Verteidigungslinie (Magniotlinie) an
der deutsch-französischen Grenze gesteckt, die nur Umgangen
werden konnte. Zum anderen ermöglichte bzw. erforderte die
motorisierten Verbände ganz neue Taktiken - und genau aus
diesem Grund hat es nun mal die Niederlande und nicht die
Schweiz getroffen. Um einen Krieg zu gewinnen waren die Briten
auch nicht gerade zimperlich: die Griechen wurden im 1.WK auch
in den Krieg gezwungen, um eine weitere Front gegen die
Mittelmächte zu schaffen.

die Maginotlinie wurde an mehreren Stellen 1940 durchbrochen und Dora und 60 cm Mörser waren genau dafür vorgesehen. Aber wenn man Krieg anfängt und noch gar nicht bereit ist, sollte man sich nicht wundern. Vor allem wenn sich potentiell Angegriffene bei anderen etwas Zuspruch holen.
Gruss
Rainer

Hallo Oliver

Man kann nicht nur von einem einzigen Grund reden, weshalb die Schweiz im Zweiten Weltkrieg nicht angegriffen worden ist. Sondern es handelt sich vielmehr um ein kompliziertes Geflecht von verschiedenen Gründen. Ich möchte hier nur einige der wichtigsten Gründe nennen:

  • Schweiz stellte militärisch wichtige Güter her für die Deutschen, beispielsweise diverse Waffenteile. Einige dieser Fabriken wurden sogar von den Alliierten bombardiert. Hätten die Deutschen dieses Gebiet erobert, wäre wohl noch mehr bombardiert worden.

  • Transportweg auf Schiene auf der Nord-Süd-Achse. Offiziell nur für Material und Kohle, inoffiziell wurden aber auch Soldaten verschoben. Diese Bahnlinie wäre vielleicht von den Alliierten zerstört worden, wenn die Deutschen die Schweiz besetzt hätten.

  • Flüchtlingspolitik der Schweiz war ganz im Sinne der Nazi-Deutschen.
    Ein Schweizer war sogar massgeblich daran beteiligt, dass die Pässe der Juden mit einem J gekennzeichnet wurden. Zudem hat die Schweiz während des Kriegs einige Jahre lang keine Juden mehr ins Land gelassen. Solche die heimlich in die Schweiz kamen wurden sofort wieder an die Grenze gestellt.

  • Banken wegen der Aufbewahrung des Raubgolds und den Fluchtgeldkonti. Wieviel Nazigeld tatsächlich hierher verschoben worden ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Beim Vergleich vor wenigen Jahren, den hier schon jemand angesprochen hat, ging es um nachrichtenlose Vermögen jüdischer Personen.

  • Geografische Eigenheiten. Die Schweizer wären eventuell im Vorteil gewesen, da sie sich in den Bergen besser auskannten. Aber ich glaube nicht, dass sie sich auf Dauer hätten den Deutschen entgegenstellen können. Doch immerhin hätten sie wohl die Deutschen länger aufhalten können, als es diversen anderen Gegnern gelungen war.

  • In der Schweiz wurde die Pressefreiheit rigoros eingeschränkt. In vieler Hinsicht wurde im Sinne der Nazi-Deutschen geschrieben. Hingegen wurde bei der Bildung von neuen Parteien ziemlich viel zugelassen. Wie mir Zeitzeugen erzählt haben, gab es in der Schweiz Deutsche Parteien, die Nazi-Gedankengut vertraten.

Hallo

Man kann nicht nur von einem einzigen Grund reden, weshalb die
Schweiz im Zweiten Weltkrieg nicht angegriffen worden ist.
Sondern es handelt sich vielmehr um ein kompliziertes Geflecht
von verschiedenen Gründen. Ich möchte hier nur einige der
wichtigsten Gründe nennen:

So? Also ich lese hier nur ein paar Geschichten, Spekulationen und wage Vermutungen.

  • Schweiz stellte militärisch wichtige Güter her für die
    Deutschen, beispielsweise diverse Waffenteile. Einige dieser
    Fabriken wurden sogar von den Alliierten bombardiert. Hätten
    die Deutschen dieses Gebiet erobert, wäre wohl noch mehr
    bombardiert worden.

Hast Du dafür mal ein paar Beispiele auf Lager? Mir ist nur bekannt, daß die Alliierten mal ausversehen Schaffhausen bombardiert haben. Gibt es da soooo große Rüstungsbetriebe?

  • Transportweg auf Schiene auf der Nord-Süd-Achse. Offiziell
    nur für Material und Kohle, inoffiziell wurden aber auch
    Soldaten verschoben. Diese Bahnlinie wäre vielleicht von den
    Alliierten zerstört worden, wenn die Deutschen die Schweiz
    besetzt hätten.

  • Flüchtlingspolitik der Schweiz war ganz im Sinne der
    Nazi-Deutschen.
    Ein Schweizer war sogar massgeblich daran beteiligt, dass die
    Pässe der Juden mit einem J gekennzeichnet wurden. Zudem hat
    die Schweiz während des Kriegs einige Jahre lang keine Juden
    mehr ins Land gelassen. Solche die heimlich in die Schweiz
    kamen wurden sofort wieder an die Grenze gestellt.

Das war damals in weiten Teilen Europas so üblich. Deshalb hatten es Eichmann und Co. in Ost- und Südosteuropa auch so einfach mit der Deportation: sie mußten nur die Melderegister durchgehen. In West- und Nordeuropa, wo man auf solche Vermerke verzichtet hatte, hatten sie es schwerer. Außerdem wurden Länder wie Schweden, Finnland, Ungarn oder Italien auch nicht angegriffen, obwohl sie sich wehrten Juden auszuliefern. Die Judenpolitik eines Staates entschied also nicht über Krieg oder Frieden.

  • Banken wegen der Aufbewahrung des Raubgolds und den
    Fluchtgeldkonti. Wieviel Nazigeld tatsächlich hierher
    verschoben worden ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Beim
    Vergleich vor wenigen Jahren, den hier schon jemand
    angesprochen hat, ging es um nachrichtenlose Vermögen
    jüdischer Personen.

Falls jemals an eine Besetzung der Schweiz gedacht wurde, kann das nur zw. 1939 und Anfang 1941 gewesen sein, als noch genug Kapazität an Menschen und Material vorhanden war. Die Aufbewahrung von Raubgold und Fluchtgeldkonti war aber erst später nötig, als bereits große Lücken an allen Fronten klafften.

  • Geografische Eigenheiten. Die Schweizer wären eventuell im
    Vorteil gewesen, da sie sich in den Bergen besser auskannten.
    Aber ich glaube nicht, dass sie sich auf Dauer hätten den
    Deutschen entgegenstellen können. Doch immerhin hätten sie
    wohl die Deutschen länger aufhalten können, als es diversen
    anderen Gegnern gelungen war.

naja, da gab es aber auch schwierigere Gegener als die Eidgenossen und ihre Berge…

  • In der Schweiz wurde die Pressefreiheit rigoros
    eingeschränkt. In vieler Hinsicht wurde im Sinne der
    Nazi-Deutschen geschrieben. Hingegen wurde bei der Bildung von
    neuen Parteien ziemlich viel zugelassen. Wie mir Zeitzeugen
    erzählt haben, gab es in der Schweiz Deutsche Parteien, die
    Nazi-Gedankengut vertraten.

Das kann ich so nicht bestätigen. Habe einige Artikel der Züricher Zeitung gelesen, die sich die Waage hielten. Natürlich hatte die Schweizer Presse keine Journalisten vor Ort und war somit auf Meldungen von Nachrichtenagenturen der Alliierten oder Achse angewiesen. Die von dir angesprochenen Parteien gab es damals übrigens in jedem Land (sogar in der USA und GB).

Gruß

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